Einzelbild herunterladen

Brüx. 20. San. (DNB.) Auf der erften Ar-

l n

be-

Aus aller Welt

Wetterbericht

Montag: Fortdauer

viel nach den Methoden, mit denen man il

So ähnlich argumentiert die amerikanische Presse.

NSKK.-Obergruppenführer General der Infante­rie Herzog von Coburg, der sich als Präsi­dent der Permanenten Internationalen Frontkämp­ferkommission in Rom aufhält, ist zusammen mit dem Generalsekretär dieser Kommission, Dr. Casi­mir Smogorzewski, vom König und Kaiser Viktor Emanuel 111. empfangen worden.

Kleine politische Nachrichten.

Auf der Iahrestagung des Arbeitsausschusses für HJ.-Heirnbeschaffung am 23. Januar in der Ber­liner Krolloper sprechen Reichsinnenminister Dr. Frick und der Jugendführer des Deutschen Rei­ches Baldur von Schirach über die Heimbeschaf­fung im vergangenen Jahre.

P r u z i n s k y übertragen. Aus der Regierung ist der bisherige Unterrichtsminister Cermak aus­geschieden. Es verlautet, daß dessen allzu ra« bifolt urü) antitschechische Einstellung seinen Rück­tritt bewirkt habe. An Stelle Cermaks wurde der Abgeordnete S i v a k ernannt

Bereits anfangs Oktober wurde mit dem Auf- bau der Organisation der NSV. und dem WHW. begonnen. Bereits im November betrug die Kopfzahl der durch das WHW. Betreuten 1,1 Millionen. Im Dezember war diese Zahl dank der günstigen Entwicklung auf eine Million zurück­gegangen. Die Straßen- und Eintopfsammlungen brachten äußerst zufriedenstellende Erfolge. So konnte das Sudetenland selb st bis zum Jahresschluß 4 606 667,05 Mark für das WHW. auf- bringen. Die Leistungszahlen des WHW. im Su­detengau bis 31. Dezember sind kennzeichnend für die harte Not, der weiteste Kreise anheimgefallen

Von amtlicher französischer Seite wird bestätigt, die französische Regierung habe der Regierung der Vereinigten Staaten die Erlaubnis zur Schaffung einer Luftverkehrslinie zwischen Frank­reich und den Vereinigten Staaten er­teilt Die Genehmigung gelte für sechs Monate und für höchstens vier Flüge in der Woche. Verhand­lungen über den Abschluß eines endgültigen Ver­trages, der auf strenger Gegenseitigkeit beruhen soll, Hollen in Kürze eingeleitet werden.

für Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche und besondere Heime für Mütter und Säug­linge sollen neu entstehen.

Bis jetzt geschaffen und in Betrieb genommen sind: 412 HilfsstellenMutter und Kind", 210 Kin-

offenöar völlig kopflos gefahren, denn er will die Marschkolonne gar nicht gesehen haben. Die Unter­suchung ist noch nicht abgeschlossen.

Großfeuer äschert vier Wohnhäuser ein.

In Endingen, einem der Hauptorte des Kaiser­stuhls, brach ein F e u e r aus, dem vier Wohnhäuser mit Wirtschaftsgebäuden zum Opfer fielen. Der Fun­kenflug gefährdete bei dem starken Winde auch die alte St.-Martins-Kirche. Die Feuerwehren konnten den Brand schließlich beschränken. Sieben Familien mit rund 30 Personen, die ihre Habe eingebüßt haben, sind obdachlos.

Ltmfaffender Einsatz der NGV. im Gudeiengau Ein erster Leistungsbericht. Lm ersten Vierteljahr 60 Millionen zur Linderung der schwersten Not.

fitz von drei fapanischen Angestellten der SW- mandschurischen Eisenbahn befunden hätten. Die drei Japaner seien ausgewiesen worden.

Die neue slowakische Regierung.

as will eigentlich Amerika?"

Reichspropagandaminister Or. Goebbels zum antideutschen Hetzfeldzug

in den Vereinigten Staaten.

Sie kann die Ergebnisse und Erfolge des National­sozialismus nicht mehr abstreiten. Sie kann nur noch einwenden:Ja, mit Gewalt!" Ihr erscheinen die Opfer zu groß, die die deutsche Oeffentlichkeit für diese Ergebnisse und Erfolge hat aufbringen müssen. Das deutsche Volk allerdings steht da auf einem anderen Standpunkt Es weiß, daß es eine Reihe von Einschränkungen auf bestimmten Gebie­ten hat auf sich nehmen müssen, damit das Werk des nationalen Aufbaues überhaupt möglich wurde. Die amerikanische Oeffentlichkeit, saturiert im eige­nen Besitz, platzend vor Reichtum, Wohlstand, De- vifen, Goldbarren und Rohstoffen, kann sich über­haupt keine Vorstellung davon machen, wie es einem intelligenten, fleißigen und tapferen Volk zu­mute ist, das überall diese Hilfsmittel nicht verfugt und trotzdem leben muß.

Wie dem aber auch fei, mir sehen mit tiefer Be­sorgnis der weiteren Entwicklung entgegen. Das Judentum klatscht natürlich immer Applaus, wenn es gegen Deutschland geht. Es erhebt sich nur die Frage, ob das amerikanische Volk sich dem I u - dentum zuliebe in eine unfruchtbare Feind­schaft zum Deutschen Reich und vor allem zum deutschen Volk hineinhetzen lassen soll und darf. Und dagegen protestieren wir. Das ist nicht notwendig und auch nicht zweckmäßig. Wir haben nichts gegen das amerikanische Volk einzuwenden. Wir kennen und respektieren seine politischen An­schauungen und seine inneren Verhältnisse, obschon wir in diesem ober jenem anders verfahren und handeln würden als das in Amerika der Fall ist. Wir glauben daher mit Fug und Recht beanspru- dien zu dürfen, daß die amerikanische öffentliche Meinung Deutschland gegenüber die-

nischen Volkes darstellen, so versagt einem die­ser Tatsache gegenüber überhaupt die Sprache. Was soll das heißen? Wo ist jemals der amerikanische Präsident in der deutschen Presse persönlich ange­griffen worden, wo jemals gegen die führenden Männer Amerikas ein beleidigendes Wort gefallen? Wir haben uns hier höchster Zurückhaltung be- sleißigt, obschon mir allen Grund gehabt hätten, in diese oder jene innere Angelegenheit der Vereinigten Staaten von Nordamerika hineinzureden.

Nun sind wir der Ueberzeugung, daß das USA.» V o l k mit dieser Angelegenheit überhaupt nichts zu tun hat. Soweit es sich gegen Deutsch­land einstellt, ist es lediglich ein Opfer dieser Kampagne. Diese Kampagne selbst aber wird betrieben von gewissen und skrupellosen inter­nationalen Weltoerhetzern, die zum Teil aus außenpolitischen, zum Teil aber auch aus allzu durchsichtigen i n n e r a m e r i k a n i s ch e n Gründen Deutschland herausfordem. Es liegt uns fern, den kritischen Ausstellungen, die die amerika­nisch-jüdische Presse an innerdeutschen Verhältnissen glaubt vornehmen zu müssen, inneramerikanische Verhältnisse gegenüberzustellen. Es genügt, am Rande zu vermerken, daß Deutschland, Das oevisen- und rohstoffärmste Land der Welt, nicht nur nicht über Arbeitslosigkeit, sondern geradezu über A r - beitermangel klagt, während demgegenüber Nordamerika eine Arbeitslosenziffer von elf bis zwölf Millionen zählt und dabei eines der oevisen- und rohstoffreichsten Länder der

Ader selbst diese Kontrastierung zieht beim größten Teil dieser Hetzpresse nicht. Sie kann zwar die Tat­sache nicht ableugnen, sie stellt sich aber auf den Standpunkt, daß selbst der Erfolg hassens- und ver­achtenswert ist, well die Methoden, mit denen er herbeigeführt wurde, Haß- und Verachtung ver­dienten. Das heißt nun, die Dinge geradezu auf den Kopf stellen. Die sieben Millionen Menschen, die in Deutschland durch den Nationalsozialismus wieder zu Arbeit und Brot gekommen sind, fraaen nicht viel nach den Methoden, mit denen man ihnen Ar­beit und Brot verschafft hat. Wer die Methoden be­schimpft, mit denen positive und durchschlagende Er­gebnisse erzielt werden, der verfährt nach jenem bekannten Witz, nach dem auf einer Straße zwei Straßenarbeiter mit wenig Fleiß und Betriebsam­keit bemüht sind, einen Pflasterstein aus dem Boden herauszuschlagen. Ein Passant, der eine Zeitlang zuschauend danebensteht, ergreift yanz spontan eine Hacke und schlägt den Stein mit einem Schlage heraus. Worauf der eine Arbeiter zum anderen sagt:Ja, mit Gewalt!"

waren. 13 644 000 kg Kartoffeln und 6 068 970 kg Lebensmittel waren noch Weihnachten zur Vertei­lung gekommen. Weiter wurden 1 072 413 Kohlen­gutscheine für je 50 kg, 2 100 000 Wertgutscheine je 50 Pf. zur weiteren Beschaffung von Lebensrnitteln ausgegeben. Für bedürftige Kinder wurden während der Schulzeit über eine Million Frühstücksportionen und an alte und allein­stehende Männer und Frauen täglich 40 000 Essens­portionen verteilt. Auf dem Weihnachtstisch bedürf­tiger sudetendeutscher Volksgenossen lagen außer der Sonderzuweisung des Führers 54 397 durch (Eigen- aufkommen gesammelte und 150 890 aus dem Alt­reich zur Verfügung gestellte und selbstgepackte Le­bensmittelpakete. Zur Volksweihnacht wurden 170 000 Kinder beschert. Zur Beschaffung von Säug­lingswäsche wurden 1 481 062 Mark aufgewendet. Vom 1. Oktober bis 31. Dezember erforderte die ganze Hilfsaktion im Sudetenland den gewaltigen Betrag von 59 793 271,44 Mart. In diesem Betrage sind die Sonderaktionen der NSDAP, nicht ent­halten.

Als Grundlage für d i e Arbeit der NSV. für Mutter und Kind sollen folgende Ein­richtungen getroffen werden, um das Wort des Führers in die Tat umzusetzen, daß es in wenigen Jahren kein rachitisches Kind im Sudetenland mehr geben dürfe: 1000 HilfsstellenMutter und Kind", dis in jeder Ortsgruppe eingerichtet werden. 600 T a g e s st ä t t e n für die Betreuung der Kin­der aus kinderreichen Familien oder Familien mit schlechten Wohnungsverhältnissen; Kindergär- t e n, die in jeder größeren ländlichen Gemeinde eingerichtet werden sollen; Erholungsheime

Zweifaches Todesurteil für einen Verbrecher an der Volksgemeinschaft.

Cham (Bayerische Ostmark), 20. Jan. (DNB.) Das So nd e r ge richt für ben Bezirk des Ober« landesgerichts Nürnberg tagte in Cham, um die im Juli 1937 und im Februar 1938 in Pemfling bei Cham verübten verbrecherischen Anschläge auf den Stützpunktleiter Hauptlehrer Schmidt, den örtlichen S A. - F ü h r e r Henlein und den G e n d a r m e r i e - Ob e r w a ch t in e i st e r Alt von Pemfling zu sühnen. Wegen zweier Verbrechen gegen das Gesetz zur Gewährleistung des Rechts- fnedens, eines versuchten Verbrechens des Mordes, eines Vergehens gegen das Schußwaffengesetz und wegen Sachbeschädigung wurde der 60 Jahre alte Michael Schlamminger von Elsing zweimal zum Tode und unter Einrechnung einer früheren Gefängnisstrafe zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 3Ve Jahren verurteilt. Außerdem wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aberkannt. Der 57 Jahre alte Georg Meier aus Kreuth wurde wegen Beihilfe unter Anrechnung einer frü­heren Strafe zu einer Gesamtgefängnisstrafe von drei Jahren verurteilt.

Die Beweisaufnahme ergab, daß in der Ortschaft Pemfling durch die Predigten des Pfarrers Kolmmer eine überaus ge­spannte Atmosphäre geschaffen worden war, aus der allein heraus sich eine Erklärung für das Zustandekommen der verbrecherischen Anschläge finden ließ. Die Beweiserhebung führte zu einer klaren Ueberfiihrung der Angeklagten. In der Ur­teilsbegründung wies der Vorsitzende auf die Schwere des Verbrechens hin, das gegen Repräsen­tanten der Partei und des Staates bewußt verübt wurde. Der Täter konnte in Schlamminger ein­wandfrei festgestellt werden. Solche Verbrecher aber hätten in unserer Volksgemeinschaft keinen Platz mehr, weshalb die Todesstrafe habe ausgesprochen werden müssen.

Mt dem Lastauto in die Marschkolonne: Zwei lote, sieben Schwerverletzte.

Auf der Landstraße Mannheim Feudenheim uhr ein von einem Achtzehnjährigen gesteuertes Lastauto in eine Marschkolonne. Zwei Soldaten wurden auf der Stelle getötet, sieben cf) m e r verletzt. Der am Steuer sitzende 18jäh- rige Sohn eines Feudenheimer Gemüsehändlers ist

Berlin, 21. Jan. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels beschäftigt sich imVölkischen Beob­achter" mit der Haltung Amerikas Deutschland gegenüber. Es heißt in dem Aufsatz unter anderem:

Seit dem 30. Januar 1933 ist das Dritte Reich Gegenstand des Spottes, des Hasses, der Lüge und der Verleumdung fast in der gesamten amerikani­schen Presse, vor allem in ihrem jüdisch bestimmten Teil. Seit dem 10. November 1938 hat sich diese Hetze nun ins Unermeßliche gesteigert. Die amerikanische öffenlliche Meinung, vor allem soweit sie jüdisch bestimmt ist, befleißigt sich dabei einer gänzlich unerträglich en Ein­mischung in unsere innerdeutschen Verhältnisse. Sie glaubt, aus der Sicherheit ihres fernliegenden Kontinents heraus Deutschland gegenüber eine Methode anwenden zu dürfen und zu können, die unter zivilisierten Staaten sonst gänzlich unmöglich und ausgeschlossen ist.

Wenn beispielsweise der amerikanische Innenminister Ickes am 19.Dezember 1938 öffentlich erklärte, daß ein Amerikaner eine Aus­zeichnung aus der Hand eines brutalen Diktators nicht annehme, der mit derselben Hand Tausende von Menschen beraube und quäle, da der Verlecher den Tag als verloren ansehe, an dem er kein neues Verbrechen gegen die Menschheit begehen könne, so ist das eine Redeweise, die gelinde gesagt, bisher im Verkehr unter Staaten, die normale Verhältnisse untereinander aufrecht erhalten, gänzlich unge­wohnt ist. Wenn der stellvertretende ame­rikanische Außenminister Welles auf den daraufhin seitens Deutschlands erhobenen Pro- test zur Antwort hat, daß die Aeußerungen von Ickes die übereinstimmende Ansicht des überwiegenden Teiles des amerika-

Lufttemperaturen am 20. Januar: mittags 8,3 Grad Celsius, abends 6,9 Grad; am 21. Januar: morgens 6,1 Grad. Maximum 8,7 Grad, Minimum heute nacht 5,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. Januar: abends 7,3 Grad; am 21. Ja­nuar: morgens 6,8 Grad. Niederschläge 0,3 mm.

Hauptschriftleiter Dr Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauvtschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 38: 10843. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu- ftrierten-15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937

-EL-

Umbildung des belgischen Kabinetts.

Brüssel, 21. Jan. (DNB.) Die feit vier Tagen geführten Verhandlungen für die Umbildung des belgischen Kabinetts sind abgeschlossen worden. Es bestätigt sich, daß der Umfang des Kabinetts von 11 auf 14 Ministerposten erweitert wird. Die Erhöhung der Zahl der Ministersessel kam da­durch zustande, daß die beim Regierungsantritt Spaaks ausgefallenen Ministerien für Land­wirtschaft und Gesundheit wieder einge­richtet werdpn. Ferner verzichtet Ministerpräsident Spaak auf bas Amt des Außenministers, das der frühere liberale Ministerpräsident und Onkel Spaaks Janson übernehmen wird. Das neue Kabinett Spaak setzt sich wie folgt zu­sammen: Ministerpräsident: Sv aal; Inneres: Merlet (Sozialdemokrat); Aeußeres: Paul Emil Janson (früherer Ministerpräsident, liberal); Fi­nanzen: Janssen; Oeffentliche Arbeiten: Bal- th azar (Sozialdemokrat); Arbeit: D ela ttr e (Sozialdemokrat); Wirtschaft: B a r n i ch sozial­demokratischer Senator); Unterricht: Dierck; Ge­sundheit: I e n n i s s e n (liberaler Abgeordneter); Verkehr: Marck (Katholik, christlicher Demokrat); Kolonien: de Vleeschauwer; Justiz: van Dieveet (Katholik); Landwirtschaft: d'Aspre- ment-Lynden (katholischer Senator); Verteidi­gung: General Denis. Neu eingetreten sind damit die Minister Janssen, Barnich, Jennissen, van Die­veet und d'Asprement-Lynden.

Die Volksgruppen bei den polnischen Gemeindewahlen. Warschau, 20. Jan. (Europapreß.) Bei den im Laufe des Januars vorgenommenen Gemeinde­wahlen in Polen erhielten in 166 Wahlbezirken im Kreise Luck (Südostpolen) die Ukrainer die Mehrheit der zu besetzenden Sitze in den Gemeinde- röten. Insgesamt wurden 2471 Gemeinde röte ge­wählt, darunter 1348 Ukrainer, 864 Polen, 155 Deutsche und 52 Tschechen. Bemerkenswert ist auch das Ergebnis der Wahlen in der Provinz WNna, auf die bisher Litauen Anspruch erhoben hat. Die litauische Minderheit konnte aber nur 1890 von insaefamt 24 750 Gemeinde- Vertretern erringen. Anteilmäßig nimmt daher die litauische Minderheit 7,6 v. H. der Gemeindesitze in dieser Provinz ein. In den meisten Fällen konnte die Wahl selbst entfallen, weil sich die Ortsbewohner auf eine Einheitsliste geeinigt hatten.

proteststurm gegen die Verleumdung der italienischen Waffenehre. '

Mailand, 20. Jan. (Europapreß.) In Italien mehren sich die Proteste gegen die Verleumdung der Ehre und Tapferkeit der italienischen Soldaten und Matrosen durch französische Zeitungen. Die Blätter veröffentlichen ganze Spalten entrüste­ter Protestschreiben von Kriegsteilnehmern. In ver- schiedenen Städten wurden Maueranschläge ange­bracht, in denen das Vorgehen der französischen Presse der Verachtung preisgegeben und bas ita­lienische Heer und die Flotte verherrlicht werden. Eine von der Mailänder Bevölkerung ergriffene Initiative zur Sammlung für die Heim­schaffung der Gebeine der bei Blingy und am Chernin des Dames gefallenen Jtalie- n e r wird vom© io male d' Italia" lebhaft begrüßt. Die Zeitung betont, das undankbare und feindliche Frankreich, das feine Mission verraten habe, dürfe nicht länger die Gebeine der italienischen heldenhaften Gefallenen beherbergen. Die Frauen Roms, die während des äthiopischen Feldzuges ihre Trauringe dem Vaterland opferten, würden sicherlich dem Mailänder Vorgehen restlos zusttm- men und gleichfalls eine Sammlung Aur lieber« führung der italienischen Gefallenen in die Heimat veranstalten.

selbe Achtung und denselben Respekt zur Schau trägt. Wir sehen auch nicht ein, zu wel­chem Ergebnis eine solche Auseinandersetzung füh­ren soll. Was verspricht sich eigentlich Amerika da- von? Glaubt es etwa nach den Methoden des Großen Krieges Deutschland aushungern zu kön­nen?

Jede wirtschaftliche Zwangsmaßnahme hat ihre Awei Seiten. Sie schlägt nicht nur den, gegen ben sie angewendet wird, sondern auch den, der sie anwendet. Davon wissen wahrscheinlich die tune« Kriim&nl ls*qu* 1^1 Wtlt I Husten u.Heiserke'*

rikanischen Baumwollfarmer, die auf ihren nicht verkauften Baumwollballen sitzen blei­ben, heute schon ein Liedlein zu fingen. Es wäre also an der Zeit, zu Ruhe und Besonnen­heit zu mahnen. Die amerikanische öffentliche Meinung befindet sich offenbar auf einem Irrweg. Nichts würde ihr mehr tunlich sein als wieder zu den alten bewährten Methoden der internationalen Höflichkeit und Wohlerzogenheit zurückzukehren und Deutschland gegenüber eine Verfahrensweise anzu­wenden, wie sie unter Kulturstaaten üblich ist. An­gesichts eines Verhältnisses, das der von Juden be­stimmte Teil der öffentlichen Meinung in Amerika Deutschland gegenüber offen anzustreben gewillt ist, betonen wir nochmals in aller Eindringlichkeit die Kurzsichtigkeit und Unzweckmäßigkeit eines solchen Verfahrens und werfen vor der ganzen Welt mit allem Ernst die Frage auf:W a s will denn eigentlich Amerika?"

Mit der Verstärkung der vom Attantik aus-- gehenden Wirbeltätigkeit haben sich neue Vor­stöße warmer Meeresluft aus subtropischem Ge­biet eingestellt. Sie brachten auch bei uns wieder Temperaturanstieg und Steigerung der Unbestän­digkeit. Ein Abschluß der Wirbeltättgkeit ist vor­erst noch nicht zu erkennen.

Vorhersage für Sonntag: Unbeständig und weitere Regenfälle. Milde lebhafte Winde aus südlichen Richtungen.

Vorhersage für Montag: Fortdauer her unbeständigen, zu Niederschlägen neigenden milden Witterung.

Prag, 20.Jan. (Europapreß.) Der Präsident der Republik hat nach der Demission des bisherigen Kabinetts Tiso bei Eröffnung des ersten autonomen slowakischen Landtags nun dem Vorschlag des slo­wakischen Landtaas-Präsidiums entsprechend die .. , -

neue slowakische Landesregierung er- beitstagung des Amtes für Volkswohlfahrt der nannt. Es ist dies die dritte Regierung der auto- ^©1)21^. im Gau Sudetenland in Brux gab nomen Slowakei. Mit ihrer Führung wurde wie-1 Relchsoberrevifor Hauptamtsleiter Ianowfky herum Abgeordneter Dr. Tiso betraut her gleich-!e,nene.rrl£^t über hie von der NSV. im Sudeten- zeitig bas Amt eines Innenministers versieht Ver- £au Leistete Arbeit. Gleich nach dem Einmarsch kehrsminister Dr. D u r c a n s k y und Justizminister Wehrmacht rollten hie Lrnansporte her NSV. Vanco übernehmen wieder ihre bisherige Sofien. Reichsgrenze. 162 Feldküchen

Aus dem Geschäftsbereich des Wirtschaft^ministe- >t,cr Küchen her Wehrmacht unb Polizei

nums wurden die Finanzangelegenhei-! verabfolgten in der Zeit vom 1. Oktober bis 4. No- t e n in einem eigenen Ressort zusammengefaßt, mit Dem£er glich 205 000 Essenporttonen. Insgesamt dessen Führung her bisherige Wirtschaftsminister 6 956356 warme Esten ausgegeben. In

Te p l an lky betraut wurde. Das nach Ausschei- Zeitabschnitt verteilte hie NSV. an die

düng der Finanzangelegenheiten verbliebene W i r t- j o^ursttgen Sudetenbeutschen rund 754 000 Brote schafts-Ressort würbe bem Abgeordneten Dr.19 634 000 Kilogramm Lebensrnittel. Für Brot, ~ ~ - Lebensmittel unb bie Verpflegung burch bie Feld­

küchen wurden insgesamt rund 13 Millionen Reichsmark aufgewendet. Der Aufwand für die jur Verteilung gelangten Kleidungsstücke betrug in diesem Zeitabschnitt rund 30,5 Millionen Reichs­mark.

dertagesstätten sowie eine Anzahl Säuglings- und Jugenderholungsheime. Weiterhin ist mit der Ge- währiing von Ernährungs- und Milchbeihilfen für werdende Mütter, Wöchnerinnen und Kleinkinder sowie mit der Ausgabe von Nährmitteln für Klein­kinder begonnen worden. Für diese Zwecke und für Entbindungshilfen, Barunterstützungen, Möbelhilfe, Stellung von Haushaltshilfen und Wohnungsfür­sorge ist ein Betrag von 1 545 425 RM. zur 93er- fügung gestellt worden. Zur Durchführung einer umfassenden Bettenhilfe wurden 2,1 Mill. RM. bereitgestellt, 10 000 Bettgestelle wurden bis­her in Auftrag gegeben.

2000 Urlauber, verdiente Männer der Partei, wurden im Wege her Hitler-Freiplatz-Spende i n F a mi li e nfreiste 11 en ins Altreichge­schickt. 543 Mütter fuhren zur Erholung i n NSV. - Heime ins Altreich, 65 648 Kinder sind bis jetzt in 78 Sonderzügen der Reichsbahn : ~ Familienfreiplätze für mehrere Wochen ins Altreich gefahren. Das ist fast ein Drittel der gesamten schulpflichtigen Kinder des Gaues.

2 0 fahrbare Zahnstationen sollen .. sonders in den Notstandsgemeinden eingesetzt wer­den, da 95 v. H. der Schulkinder zahnkrank sind. Weiter Hat die NSV. Vorbereitungen zur Grün­dung einer >,Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose im Sudetengau" getroffen; den Vorsitz hat Gauleiter Henlein übernommen.