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Oie neue Meeresmeisterin.

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düng mit der NS-Gemeinschaft .Kraft durch Freude". 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. Es spielt das kleine Nundfunkorchester. 14: Nachrich- teil. 14.10: Mcisterkapellen spielen zum Tanz (II). (Jndustrieschallplatten.) 16: Nachmittagskonzert. I. Neue Unterhaltungsmusik. Einlage 17 bis 17.10: Das Mikrophon unterwegs. II. Aus neuen Ope­retten. 18: Das Recht im Alltag: Der Unterhalts- Prozeß. 18.15: Auf gut deutsch ... 18.30: Haben Frauen Humor? Eine heitere Unterhaltung. 19: Aus dem Hochlandlager der Rundfunkspielschar 8 Frankfurt am Main der Reichsjugendführung in Berchtesgaden: Ein Abend froher Geselligkeit in den Bergen! 20: Nachrichten. 21: Unterhaltungskonzert. Ausführung: Das große Orchester des Reichssenders Frankfurt. 22: Nachrichten. 22.15: Sportnachrichten in Kürze. 22.20: Bericht von den Reichswettkämp- fen der SA. 22.30: Kammermusik von Beethoven. 23.30 bis 24: Musik aus Wien.

mehrfach dargelegten Gründen blieb die Börse auch ; zu Beginn des neuen Berichtsabschnitts ohne Be­lebung, es schien vielmehr noch stärkere Zurückhal­tung zu bestehen. Indessen war die Grundtendenz am A k t i c n m a r k t weiter sehr widerstandsfähig, was auch in den größtenteils nur um Bruchteile eines Prozentes abweichenden Kursen zum Ausdruck kam. Es überwogen dabei wie schon am Wochen­ende kleine Besserungen. IG.-Farben 143,50 (143), Scheidcanstalt 206 (205), BDM. 167,50 (167), ferner Rheinmet'all 113,50 (113), AG. für Verkehr 111,75 (110,75) und Conti Gummi 212 1210,50). Knapp be, hauptct waren u. a. Reichsbank mit 180 (180,50), Heidelberger Zement mit 139,50 (139,75), RWE mit 113,90 (114,25), während am Schisfahrtsaktien­markt Hapag nach mehrtägiger Pause mit 43,50 (46) zur Notiz kamen. Bergwerkspapierc hatten während der ersten Börsenstunde keine 2lbschlüsse zu verzeich­nen, auch andere Gebiete waren sehr ruhig.

Ohne Anregung blieben auch die Renten- Märkte. Reichsaltbesitz etwas leichter mit 131,60 (131,80), Dekosama I unn. 136,25. Im Freiverkchr stellten sich Kommünal-Umschuldung auf 93,65 (93,60). Stcuergutscheinc Serie I bewegten sich bei unv. 99,20. tocric II lagen in allen Abschnitten etwas fester, Juni 94,00 (93,75), Juli 94,00 (93,85), August gut behauptet mit 93,90 (93,85). Industrie-Anleihen schwankten bis 0,25 v. H., während Liquidations­pfandbriefe, sowie Staats- und Stadtanleihen un- veräpdert lagen.

Der Freiverkchr war ohne Geschäft. Tages­geld unv. 2,50 v. H.

Meldungen.

21m Montag standen sich die Sieger-Sturme der SA.-Gruppen Westfalen und Berlin- Brandenburg gegenüber. Nach der Prüfung des Morsens, das über zweieinhalb Stunden dau­erte, wurde die Geländeübung durchgeführt. Dabei zeigte es sich, daß die Männer der Gruppe Berlin- Brandenburg im Morsen sicherer waren. Sie brachten es auf insgesamt 442 Punkte 244 Punkte für dos Geben und 198 Punkte für das Hören, während die Westfalen nur auf 342 (145 + 197) Punkte kamen. Dafür waren die West­deutschen in den geländesportlichen Hebungen besser. Im Kleinkaliberschießen erzielten sie 61'Ai und im Handgranaten-Zielwerfen 60 Punkte, so daß sie es auf insgesamt 121'/« Punkte brachten. Berlin- Brandenburgs Vertreter brachten es nur auf 76-/i (442/.i im Schießen und 32 im Handgranaten-Ziel­werfen) Punkte. Wer von den beiden Mannschaften in der Gesamtwertung besser abschneidet, wird sich er ft am Freitag Herausstellen, wenn alle Mann­schaften den Lekstungsmarsch hinter sich haben.

Vor dem Kreisfest in Schotten.

Unter dem Vorsitz des Sportwarts fand hier eine Besprechung über das am Wochenende stattfindende Kreisfest des Kreises 11 des NS.-Reichsbunds für Leibesübungen statt. Der hiesige Turnverein ver­bindet damit die Feier seines 80jährigen Be­stehens und die Einweihung des Jahn- gedenk st eines an dem Platz (gegenüber dem Postamt), wo vor 80 Jahren die hiesigen Turner zum ersten Male ihre Hebungen auf dem alten Turnplatz abhielten. Abends findet aus dem Fest­platz auf dem Bockzahl nach einem Werbemarjch durch die Stadt und ein Kameradschaftsabend mit vielen turnerischen Vorführungen und Turnen der Kreisriegen statt. Am Sonntag früh beginnen die turnerischen Wettkämpfe. 25 Vereine haben zahl­reiche Wettkämpfer gemeldet. Mittags wird sich ein großer Festzug, der auch verschiedene historische Gruppen aus der Zeit der Freiheitskriege und des Turnvaters Jahn bringt, durch die Stadt bewegen. Auf dem Festplatz wird eine große bunte Festwiese, Staffellauf, Spiele, Volksfest alle Festteilnehmer vereinen.

Am Montag folgt Konzert, Festzng, Volksfest und Begrüßung der an diesem Tag ankommenden KdF.- Urlauber der Opelwerke. Den Abschluß bildet ein Feuerwerk.

Frühkonzert. Es spielt das große Rundfunkorchester. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Rat­schläge für Küche und Haus. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Es spielt das kleine Unterhaltungs­orchester unter Emil Gielnick. 9.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 10: Schulfunk. Der Dichter spricht zur Jugend: Wolfram Brockmeier. 11.40: Ruf ins Land. 12: Aus dem Betrieb der Firma Maschinen­fabrik AG., Wiesbaden: Werkskonzert in Dcrbin-

Abendbörse unvermindert.

Bei anhaltender Zurückhaltung verkehrte die Abendbörse in wenig veränderter Haltung, obgleich eine Reihe Von Papieren ihren leicht erhöhten Mit-

Mein-Mainische Börse.

Mllagsbörse sehr still.

Frankfurt a. M., 17. Juli. Aus den

Ruth Ständer (Berlin) siegte in Zoppot vor bet Titelverteidigerin Reni Küppers (Halle) im Kampf um dieMeisterschaft der Meere". Unser Bild zeigt die neue Meisterin nach dem schweren Rennen über 3000 Meter. (Schirner-M.)

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der

Schriftleitung.)

w. T., Gießen. Jede Verbrennung braucht Sauer­stoff und jede FeuerungZug". Nur wenn der Kamin nicht zieht, kann eine Verschwelung mit den genannten, unangenehmen Erscheinungen eintreten. Es ist also für richtigen Kaminzug zu sorgen; Höher- sührung, Dichtung, Kaminaufsatz. Selbstverständlich darf in' einem Anthrazitofen nur Anthrazit gebrannt werden.

Im Verlaufe des Abends stellte der Verein durch seine Gesangsdarbietungen unter Beweis, daß er sich mit größter Liebe und Hingabe unserem deut­schen Lied widmet, und es unter der bewährten Leitung des Chormeisters Groß (Wieleck) zu be­achtlichem Können gebracht hat. Darbietungen des GastvereinsKonkordia" (Niedergirmes) und einer Riege der Turn- und Sportgemeinde trugen wesent­lich zur Ausgestaltung der Vortragsfolge bei.

Am Sonntagnachmittag bewegte sich ein Festzug durch die Straßen unseres Dorfes. Im Anschluß hieran kamen dann die zahlreich erschienenen Gast­vereine mit ihren Chören ebenfalls zum Wort und trugen wesentlich zu der ausgezeichneten Stimmung bei,' von der alle Festteilnehmer erfüllt waren.

Und wenn nun die letzten Klänge des vortrefflich gelungenen Jubelfestes verrauscht sind, so hosten mir doch, daß in den Herzen der Festgäste die Erinne­rung hieran noch, lange nachhallen und sie dazu be­wegen möge, ihrerseits durch aktive Mitwirkung >m Verein ebenfalls zur Pflege des deutschen Volks­liedes beizutragen.

tagsstand nicht behaupten konnten. Indessen handelte es sich meist um Zurücksetzungen auf den niedrigeren Berliner Schluß. Ü. a. notierten: Hocsch 105,75 (106), Rheinstahl 134,25 (134,50), Stahlverein 98,50 (98,90), Demag 138 (138,25), Gessürel 125 (125,50), Moe- NUS 115 (115,50), Schlickert 171 (171,75, jedoch 170,13 in Berlin). IG.-Farben lagen behauptet mit 142,50, ebenso u. a. BDM. mit 167,50, Reichsbank mit 180, Rheinmetall mit 113,50, Buderus mit 92, BMW. mit 130,50, Licht und Kraft mit 127 und Bemberg i.nit 126,75. Von Renten wurden nach 5vroz. Harpener mit 99 (99,75) wieder notiert, 6proz. IG -Farben gingen mit unv. 119,25 um. Steuer- gntscheine hatten bei völlig unveränderten Kursen ruhiges Geschäft, Serie I waren eher gesucht.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 17. Juli. Es notierten (Ge­

treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W9 193 (alter Preis 213), W 11 195 (215), W12 196 (216), W13 197 (217), W 16 200 (220), W 18 202 (222), W 19 204 (224), W 20 206 (226), Roggen R 11 179, R 12 180, R 14 182, R 15 183, R 16 185, R 17 186, R 18 187, R 19 189 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste und Futterhafer. Wei­zenmehl Type 812 W13 bis W 20 einschl. Kreis Alzey 30,15, W 20 Kreis Worms 30,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, N 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl W 19 13,60, Weizenvollkleie W 19 11,60. Weizenkleie W 13 10,75, W16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Roggen- futtermcl)! R 18 12,90, Roggenvollkleie R 18 10,90. Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, N 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreis ab Miihlen- ftation. Wiesenheu, handelsüblich, neue Ernte 5,00 bis 5,20 (in der Vorwoche 4,90), Wiesenheu, gut, gesund, trocken 5,60 bis 6.00 (5,60), Ackerheu, gut, gesund, trocken 6,00 vis 6,30 (), Kleeheu, handels­üblich 6,00 bis 6,40 (), Kleeheu. gut, gesund,

trocken 6,00 bis 6,80 (6,00 bis 6,30), Luzerneheu, handelsüblich 6,60 bis 7,00 (), Luzerneheu, gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50 (6,60 bis 7,00) Er­zeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation. Weizenstroh, binbfaöengeprefet oder gebündelt 2,80, Roggenstroh, do. 3,00, Hafer- und Gerstenstroh, do. 2,60 bis 2,70 (alles alte. Ernte) Erzeugerpreis ab Erzeuger-Ver­ladestation.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 18. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 900 Kälber, 150 Hämmel, 80 Schafe, 3950 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hammel 35 bis 50, Schafe 20 bis 42, Schweine 53 bis 62 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Schafe

jRunhfunfprogramm

Mittwoch, 19. Juli.

Uhr: Frühmusik. 5.50: Bauer, merk' auf! 6: Morgenspruch Nachrichten Gymnastik. 6.30:

auf dem Waldsportplatz statt.

Kurze Sportnotizen.

Der Führer stiftete einen Ehren« preis für die siegreiche Mannschaft des Reiter- Wettkampfes zwischen Offizieren der italienischen Miliz und SA.-Reiterführern, der am Samstag, 22. Juli, im Rahmen der Reichsreiterwettkämpfe dec SA. auf dem Reichssportfeld ausgetragen wird.

*

(£in fünfter A u t o - U n i o n - Renn­wagen wurde jetzt noch zum Großen Preis von Deutschland am kommenden Sonntag auf dem Nür­burgring gemeldet. Georg Meier wird ihn steuern.

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Eine Reihe von Ueberraschungen gab es am dritten Tag der Deutschen Tennismeisterschaf­ten in Hamburg. Im Männereinzel verlor Hans Redl gegen den bekannten Hockey-Nationalspieler 5) a m e l (Berlin) in fünf Sätzen, und unser früherer Davispokalspieler Dr. D e s s a r t (Hamburg) schlug den starken Amerikaner Owen Anderson eben­falls in fünf Sätzen.

Zerndt Minder, Obergef.

Michel Lippert, Flg.

Leuthäuser, W. Becker, Uffz.

Kahlenberg Hoffmann, Flg. _ Schmuck Gorissen, Feldw.

Die Rückspiele finden am Samstag im Klubhaus

rirf) Becker für langjährige Vereinsführung, sowie der Ehrenchormeister Karl Kümmel ehrend bedacht.

Besonders eindrucksvoll auf die Festteilnehmer wirkte es jedoch, als der Sängerkreisfuhrer King dem Drefchmaschinenbesitzer Georg Ludwig Sch l i er- b ad) für 50 Jahre aktives Singen den Ehrenbrief und die goldene Ehrennadel des Deutschen Sänger­bundes mit herzlichsten Glückwünschen und dem Dank des Bundes für feine Treue überreichte. Auch dem Jubelverein selbst überbrachte der Kreisführer die herzlichsten Glückwünsche und ein Diplom des Bundes, sowie eine Ehrengabe des Sängerkreises. Diesen Glückwünschen schlossen sich die Vertreter der Partei, der örtlichen Vereine und Organisationen an, die ebenfalls Ehrengaben überreichten. Ihnen allen dankte der Verein herzlich durch den Mund des Festleiters Schneider, der dem Wunsche Ausdruck gab, daß auch in Zukunft dieses harmo­nische Verhältnis Bestand haben möge im Sinne des uns von unterem Führer vorgezeichneten Weges zum Nutzen und Segen unseres Volkes. Eine Mah­nung zur Einigkeit aller deutschen Stämme im großen Weltgeschehen seien unsere Toten des Welt­krieges, deren der Verein vor dem Festkommers durch Kranzniederlegung am Ehrendenkmal gedachte.

(?) Rodheim a. d. Bieber, 17. Juli. Am Samstag und Sonntag stand unsere Dorfgemein- fdjaft im Zeichen des deutschen Liedes Galt es doch teilzunehmen an einer Jubelfeier besonderer Alt Der MannergesangvereinE i n t r a d) t beging das Fest seines 75jäl)Tigen B 2 -

Den Anstoß zur Gründung des Vereins gaben im Jahre 1863 einige Rodheimer, die damals an der 50-Jahr-Feier des Sieges über den korsischen Crooe- rcr in der Völkerschlacht bei Leipzig teilgenommen hatten. Das tiefinnerliche Erlebnis, das diele Man­ner von der Feier mit nach Haufe brachten .am zum Ausdruck in der Gründung des Männergesang- vereins, der den NamenEintracht" erhielt. Damit wollten die Gründer zum Ausdruck bringen, dop nur Eintracht aller deutschen Stamme das Volk zu großen Taten befähige und den Frieden der deut­schen Nation sichern könne. Sie sahen m der Pflege eines der herrlichsten Volksgüter, des deutschen Lie­des ein Mittel zur Verinnerlichung und Kräftigung des' beutfdjen Volkstums. Wenn auch im Verlause der Entwicklung des Vereins manchmal schwere Stürme an dessen Bestand rüttelten, wenn welt- erschütternde Ereignisse über ihn hinwegbrausten, so waren sie dock) nie im Stande, den Verein unter­geben zu lassen. Er war und blieb eine Stätte zur Pflege des deutschen Volksliedes, aufgebaut und ge­hegt'von der Liebe des deutschen Menschen^zu den Werken seiner Dichter und Komponisten, in denen die deutsche 5)eimat in all ihrer Schönheit zu Worte kommt.

Der Samstagabend war während des Festkom- merses der Ehrung alter treuer Mit­glieder gewidmet. Sie haben während mehr als 50 Jahren bewiesen, daß die viel besungene deutsche Treue kein leeres Wort ist, und sid) in allen Stür­men und Fährnissen bewährt. So konnte für mehr als 50jährige Vereinszugehärigkeit die Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes folgenden Getreuen überrcid)t werden: Jakob Bechtold, Georg Bender, Konrad Jung, Andreas Dönges, Ludwig Lapp, Kon­rad Platt, Ludwig Dudenhofer, Ludwig Hasselbach, Wilhelm Schmidt,' Wilhelm Bender, Heinrich Wag­ner, Heinrich Schneider, Jakob Schlierbach, Wilhelm Strackbein, Ludwig Dudenhäfer. Für mehr als 25- jährige Vereinsz^ugehorigkeit erhielt Wilhelm Duden- Hofer ebenfalls die Ehrennadel. Ferner wurden Hein-

sinn" einen Familienausflug mit drei Autobussen nad) Kassel. Die Hinfahrt erfolgte über Gießen, Marburg, Frankenberg, Bad Wlldun- gen. Dort wurde kurz gerastet. Auf der Kurterrasse brachten unsere Sänger einige Lieder zum Vortrag Anschließend erfolgte die Besichtigung der Cdertal- fpcrrc. Dann führte die Fahrt weiter nach Kassel, wo man gegen Mittag eintraf. Nach dem Mittag- effen wurde' eine Fahrt durch Katzel unternommen bis nach Wilhelmshöhe und zum Herkules H er boten die Wasserspiele (Kaskaden) dem Auge e ne willkommene Abwechslung. Nad) einer Besichtigung des Schlosses Wilhelmshöhe trafen sich die langer unseresFrohsinns" mit denen des Gesangverein- Frohsinn" aus K a s s e l - W e h l h e i d en Öie mit ihren Familien erschienen waren. Bei Gesang und Tanz verliefen die sdfönen stunden nur allzu schnell, und bald wurde zur He'infahrt aufgebrochen, die auf der Reichsautobahn erfolgte. Gegen Mitter­nacht langte man wohlbehalten wieder zu Hause an. Die Fahrt verlief bei schönstem Wetter in bester Welse.« 4 n & o r f <Lahn>, 18. Juli Unser, Mil- blirger Rangierführer I. R. Friedrich Kraft konnte am gestrigen Montag im Kreise seiner Angehörigen seinen 7 0. G e b u r ts t a g feiern. Der Jubilar war lange bei der Reichsbahn tätig. Leider fetze t hn em Jfchiasleidcn an das Zimmer. (Wir beglück­wünschen nachträglich ziun Geburtstag!)

} fiid), 17. Juli. Die seit dem Weggang von Ver­waltungspraktikant H e m b d verwaiste Stelle bei der hiesigen Stadtverwaltung konnte wieder neu besetzt werden. Mit dem heutigen Tage 6a Verwaltungssekretar Anschütz vom Landratsamt Weilburg seinen Dienst bei der Stadtverwaltung ausgenommen. ^,17. Juli. Am gestrigen Sonn- faa feierte der Gesangverein 2) a u b r 1 n g e n (ein FamUien-Wald s.° st. Dnbc> wurden wieder, wie es bisher schon immer üblich war 100 Liter Apfelwein kostenlos ausgeschenkt. Lereins- führer Fuchs begrüßte die Mitglieder und deren Angehörige mit herzlichen Worten. Dorb^tungen he* Männer-, des Frauen- und des gemischten Cho­res wurden mit großem Beifall ausgenommen.

daß bei ihnen das vorhanden ist, was man leider so oft vermißt, nämlich Selbstdisziplin.

Aus der zweiten Halbzeit ist noch die Führung von Lid) zu beridsten, die jedoch nicht lange wahrte. Ein den Schiedsrichtern zugesprochener Elfmeter konnte nicht verwandelt werden, und so trennt! man sich unentschieden. Besonders hevvorgehoben werden muß das anständige Spiel beider Mann« schäften. _ ,,

Nächsten Sonntag findet ein weiteres Beleh« rungsspiel in Leihgestern statt. Auch hier wird nach dem Spiel die Besprechung und die Würdigung der schiedsrichterlid)en Leistungen den Schied-« rid)tern und Spielern Gelegenheit geben, nicht nur die Auslegung der Regel nach dem derzeitigen all­gemeinen Stand zu erörtern, sondern auch besonders für die Spieler zu erfahren, wie von dem Schieds­richter aus betrachtet dem Laien oft zweifelhafte Fälle ganz eindeutig mitunter gerade im umgekehr­ten Sinne als sic glauben zu lösen sind.

Tischtennis-Turnier.

Fliegerhorst Gießen VsV.-R. Gießen.

Die neu aufgestellte Tischtennismannschaft des VfB.-R. Gießen folgte einer Einladung des Flieger- Horstes zu einem Äbendturnier. Nach harten und spannenden Kämpfen auf der grünen Platte konnten die VfB.-R.er einen knappen 4 3-Sieg erzielen. Wie aus den nachstehenden Ergebnissen ersichtlich, konnten die VfB.-R.er in den 5 Einzelspielen 4 knappe Siege erringen und mit 4:1 Punkten in Führung getjen. dagegen waren die Flieger in den Doppelspielen besser eingespielt und konnten durch zwei sichere Siege den Punktvorsprung auf 4:3 verringern.

Ergebnisse:

Lich I. gegen Schiedsnchtermannschast Gießen 3:3.

Wie alljährlich, so benutzen auch dieses Mal die Sdstedsrichter die Sperre, um die einzelnen Schieds­richter einer körperlichen und fachlichen Prüfung zu unterziehen. Das Spiel in Lich bildete den Beginn dieser Spiele, die auf dem Kreis-Schiedsrichtertag in Gießen den Abschluß finden. Wohl niemand der Spieler und Zuschauer in Lich ahnte und wagte überhaupt zu glauben, als die Mannschaften auf­liefen, daß den Schiedsrichtern, in deren Reihen sogar Kameraden über 40 Jahre mitwirkten, ver­gönnt sein würde, unentschieden gegen die Mann­schaft des VfR. Lich zu spielen.

Nachdem der Kreisfachwart für Fußball, Kamerad Henkel, kurz die Bedeutung dieser Spiele ge­würdigt hatte, wurde angestoßen. .Der Beginn war überraschend. Die Schiedsridster waren sofort im Bilde, und Angriff auf Angriff rollte gegen das Sicher Tor. Wenn auch zahlreiche zwingende Tor­gelegenheiten ausgelassen wurden, so führten dod) die Sdstedsrichter bei klarer Fe''Überlegenheit bald 2 :0. Nachdem die Licher durd) ein Mißverständnis der Hintermannschaft auf 2:1 verkürzt, hatten, fiel aus klarer Abseitsstellung fast mit dem Halbzeitpfiff der Ausgleid). Das Verhalten der Schiedsrichter, die doch alle diese Fehlentscheidung erkannt hatten, sollte den Spielern Vorbild sein. Sie nahmen diese Entsd)eidung widerspruchslos hin und zeigten damit,

Kreis Alsfeld.

-L Deckenbach, 18. Juli. Am gestrigen Man­taskannte unsere Einwaimerin Anna Darr Wwe. ihren «^Geburtstag ftiern. (Wir beglückwünschen nachträglich.)

Kreis Wetzlar.

+ ft r u m b a d), 17. Juli. Nachdem mehrere Such­aktionen unternommen worden waren, wur e nun­mehr mit der zur Bekämpfung des Kartosse k ä s e r 5 notwendigen Bespritzung ter imfercr Gemeinde begonnen. Mit Zehn Ducken ivriken die der Gemeinde kostenlos vom -Reid) ju Vcrfiiaunq gestellt wurden, wird die Spritzung chird^iührt - Dieser Tage fand in der hiesigen Schule ein Süßmostkursus durd) eine Beauftragte der Landwirtschaftlichen Schule Gladenlwch statt Cine stattliche Anzahl Frauen und Mädchen hatte sich e ng "unden Nach eingehenden Besprechungen wurde Ai r Siisinwstherstcllung ubergegangen. Ne- benbci wurde nach die Zubereitung nan wahl- chmeckcnden Marmeladen besprachen. Die Barsuh- eungcu und Anregungen wurden mit großem Interesse ausgenommen. Gegenwart^ ( in den betd-n hiesigen Z i g ° r re n . F 111° I be­te j e b c n der Firmen Rinn 8- C l a o s und I. $ Noll die Handwerker damit beschäftigt. die ganzen Inneneinrichtungen gründlich zu überholen. Die - folgschaften befinden sich in Urlaub Durch diese Regelung wurde jeglid-er Lohnaussall verrniedem Jii den Fabrikräumen werden überall verbesserte Beleuchtungseinrichtungen qefd)affen bic Arbeit - plätze schöner gestaltet und die sanitären Einrich­tungen verbessert.

Nicht mit vollem Magen baden.

LPD. Frankfurt a. M., 17.Juli.AmSams- tagobeiid ertrank der 35iähnge Schlosser H. Meier aus dem Stadtteil Höä)st beim Baden im Main Der Ertrunkene, ein guter Schwimmer, hatte kurz vor dem Baden ein g r ö ß eres Quan­tum Obstkuchen gegessen und durste wah rend des Badens von einem Unwohlsein infolge Des überladenen Magens befallen fein.

Auftakt zu den Reichswettkämpfen der SA.

Die Nachrichlenflürme begannen.

Im Gegensatz zum Vorjahre, wo nur die fünf besten Stürme der Nachrichten-SA. an den Reichs- wettkämpfen in Berlin teilnahmen, stehen diesmal

Mannschaften im harten Kampf. Neben der körperlichen Ertüchtigung der Manner, die selb,t- oerftänölid) die Grundlage des SA.-Dienstes auch im Nachrichten-Sturm ist, wird bei dieser Sonder- Formation vor allem die technische Ausbildung ge­prüft. Die Mannschaften treten mit je 1 : 35 Sturrn- kaineraden an, bestehend aus einem Führer und zwei Fernspred)-Scharen, einer Fernsprech-Betriebs- schar einer Fernsprech-Anschlußschar, zwei Blink- Scharen und einem Melde-Radfahrer. Jede Mann­schaft hat folgende Aufgaben zu lösen: Aufnehmen und Geben von Morsezeichen, 5-km-Leistungsmarsch mit Hindernis- und Orientierungsaufgaben, Schießen und Handgranatenzielwerfen sowie der Bau eines Nadirichten-Anschlusses mit der Durchgabe zweier