S.Jl-tfport
und errangen durchweg Auszeich-
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er-
Zweimal Fußball auf dem Waldfporlplaß
zielen. Beide Torleute zeigten gu daß es keiner Elf gelang, zu Ti
ioren zu kommen.
Brand -
des Abends wurde ein Pre-isschießen Frauen ein Preisballwerfen Derart«
nungen.
Im Laufe und für die ftaltet. Jedes
** Leichenländungen aus der Lahn. In der Nähe von Heuchelheim wurde gestern die Leiche einer Frau aus Gießen aus der Lahn gelandet. Die Frau hatte bereits am 20. März in der Lahn den Tod gesucht und gefunden, seit jenem Tage war sie als vermißt gemeldet. Ferner wurde am Samstag in der Nähe von Ruttershausen die Leiche eines Mannes von Odenhausen aus der Lahn geborgen. Der Mann wohnte in Odenhausen und war in Lollar beschäftigt. Seit drei Wochen wurde er bereits vermißt.
Verheerendes Feuer in einem Jagdhaus
* Wetzlar, 16. April. Das in dem Jagdrevier von Dr. Ernst Leitz in der Gemarkung Kröffelbach gelegene Jagdhaus Schobacher Hof wurden in den frühen Morgenstunden des Donnerstag von einem Brand heimgesucht. Die Flammen breiteten sich mit großer Schnelligkeit auf das
Kreis-Frauenturnwart Schneider (Wetzlar) führte am Samstag und Sonntag in Wetzlar einen Lehrgang für Turnerinnen durch, der hauptsächlich der Vorbereitung für das Kreisturnfest des Kreises 8 Gießen im NS.-Reichsbund für Leibesübungen diente. Der Besuch war mit 46 Turnerinnen und 9 Abteilungsleitern aus 24 Vereinen sehr gut.
Der Samstag brachte allgemeine Ausbildung in Laufschule und Keulenschwingen. Einen breiten Raum nahmen die Hallenspiele ein. An diesem Abend sollte den Vorturnerinnen Uebungsstoff für den Vereinsbetrieb geboten werden. Eine Aussprache im Rahmen eines Kameradschaftsabends gab Klarheit über die Durchführung der Wettkämpfe. Das Turnfest findet am 1. und 2. Juli in Grünberg statt. Vereine, die Vorführungen übernehmen wollen, müssen diese an den Kreismänner- turnwart einschicken. Der nächste Lehrgang findet Ende Mai in Heuchelheim statt.
. Die Arbeit am Sonntag begann mit einer Kör-
durch ein weiteres Tor zu sichern, auf der anderen Seite die Naunheimer, um den Ausgleich zu er« " ~ rute Leistungen, so
Erste Schulung
der Turnerinnen für das Kreislest in Grünberg
perschule. Daran schlossen sich die allgemeinen Hebungen für das Kreisfest an. Diese sind nicht im Wettkampf enthalten, müssen aber von allen Wettkämpferinnen mitgeturnt werden. Die Hebungen an den Geräten wurden nun riegenweise erarbeitet, wobei P ost (Alsfeld) am Barren, Hauck (Gießen) am Schwebebalken, Volkrnann (Heuchelheim) am Pferd und Erika Schneider (Wetzlar) an den Ringen die genauen Anweisungen gaben. Die Keulen-Pflichtübung wurde dann unter Leitung von Kreisfrauenturnwart Schneider eingeübt. Dis volkstümlichen Hebungen sollen im nächsten Lehrgang durchgeturnt werden.
Zum Schluß teilte Kreisturnwart Schneider mit, daß der Achtkampf der Frauen in einer Ober* und einer Unterftufe ausgetragen wird und gab die erleichterte Ringeübung für die Unterftufe bekannt. Er dankte seinen Helfern und den Turnerinnen für den Eifer, der es ermöglichte, in so kurzer Zeit den reichhaltigen Hebungsstoff durchzuturnen.
Amtsgericht Gießen.
K. H. in Wiefeck erhielt zwei Strafbefehle über 15,— und 40,— RM. Er fuhr am 17. September 1938 gegen 11 Uhr mit einem Lastkraftwagen die Steinstraße in Gießen in Richtung Oswaldsgarten und hat sich nicht so verhalten, daß er keinen anderen schädigte, da er beim Einbiegen nach rechts an einer unübersichtlichen Stelle nicht die rechte Seite der Fahrbahn einhielt, außerdem seine Fahrtge-
in Blockhausart fast ausschließlich mit Holz erbaute Haus aus, so daß schon nach kurzer Zeit der ganze Bau ein einziges Flammenmeer war. tfjerbeigeeUte Feuerwehren aus zwei Nachbarorten mußten sich nur noch auf den Schutz des benachbarten Waldes beschränken. Die zur Zeit des Brandes in dem Jagdhaus weilenden Personen wurden von den Flammen im Schlafe überrascht und konnten sich nur mit knapper Not in Sicherheit bringen; einer jungen Frau war es nur durch einen Sprung aus dem zu ebener Erde gelegenen Fenster möglich, den Flammen zu entfliehen. Das ganze Haus mit allen Wohn- einrichtungen wurde vernichtet. Als Brandursache wird Kurzschluß vermutet.
chwindigkeit nicht so einrichtete, um rechtzeitig an» )alten zu können, so daß er mit einem Personenkraftwagen zusammenstieß und dieser beschädigt wurde. Ferner befuhr er am 2. November 1938 geg« 9.45 Hhr mit einem Lastkraftwagen die Adolf-Hitle
Mitglied erhielt ein praktisches Handwerksgerät für feine Garten- und Züchterarbeit.
Hundfunkprogramm
Montag, 17. April.
12: Schloßkonzert I. Es spielt das Niedersachsen- Orchester. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert II. 14- Nachrichten. 14.10: Ein Künstler-Portrait. Karl Schmitt-Walter. 16: Nachmittagskonzert. Ausführung: Freiburger Hnterhaltungsorchester 17.30. Wenn unsre Hände von der Arbeit ruhn. Werk,in- aen des BDM. mit den Jungarbeiterinnen der Opel- werke 18: Feierabend im Dorf. 18.30: Berg-Tage- buch. Don Georg Sackenheim. ^.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. (Jndustrie-«chalb vlatten und Eigenaufnahmen.) 20:
Gr-nzecho. 20.15: Stuttgart fpiett auf. älusfubrung: das Steine Rundfunkorchester. Leitung: MM Butz 22' Nachrichten. 22.15: Kamerad, wo bist du? 22.30 bis 24: Nachtmusik und Tanz.
Lustwaffe Spandau vor Kreuznach.
Erste Deutsche Vaskelballmeisierschafl.
Als zweifellos beste Mannschaft erkämpfte sich der L u s t wa f f e n - S V. Spandau bei den Schlußspielen der Gruppenturniersieger in Hamburg den ersten Deutschen Meisterschaftstitel im Baketball.
Die Spandäuer gelangten durch einen hohen Sieg von 40:25 (25:10) über den Eimsdütteler TV. in die Endrunde. Hier war ihr Gegner der MTV. Bad Kreuznach, der Jahn München knapp mit 29:21 (11:11) ausgeschaltet hatte. Im Endkampf gab das überragende Zusammenspiel der Spandauer den Ausschlag. Heb erlegen siegten sie mit 47:16 (28:10) über Kreuznach, dessen Deckung schwerwiegende Fehler beging.
Im Kampf um den dritten Platz gewann Eimsbüttel über Jahn München erst in der Verlängerung 32:23. Bei Halbzeit lautete das Ergebnis 12:12, und kurz vor Schluß führte München noch, als es Eimsbüttel glückte, auf 22:22 gleichzuziehen.
2 Jahre ASIK.-Aibeit in Wort und Bild.
Aus Anlaß des zweijährigen Bestehens des 516.« Fliegerkorps hat die Gruppe 11 (Hessen-Wefttnark) eine zwanzigseitige Schrift herausgegeben, in der ein imposanter Rechenschaftsbericht über die bisher in der Gruppe geleistete Arbeit gegeben wird. Die Schrift bringt einleitend wegweisende Worte führender Männer der Bewegung und schildert dann in zeitlicher Folge und kürzesten Zusammenfassungen
1900 - VfB. Aßlar 6:1 (4:1).
Der Schein trügt! So ist es auch mit dem Ergebnis des obigen Spieles. Denn nicht das Können oder besser gesagt die gestrige Leistung war ausschlaggebend für den hohen Sieg der Blau-Weißen, sondern vielmehr das in keiner Weise an Bezirksklassenreife heranreichende Spiel der Aßlarer. Bei einer ein klein wenig besser durchgeführten taktischeren Spielanlage hätte das Ergebnis nämlich zweistellig sein können.
Erfolgversprechend war der Beginn. Denn da lief das Spiel wünschenswert. Mit dem ersten Torerfolg, den Hormel in der 8. Minute durch einen Alleingang erzielte, begab sich die Spielentwicklung auf eine ab» gleitende Stufe. Darüber konnten audj die verschiedenen technischen Kabinettstückchen, die sich mehrmals überflüssiger als vorteilhaft erwiesen, nicht hinweg- täuschen. Lediglich die von Hormel in der 20. und 30. Minute erzielten Tore waren Lichtblicke. Durch einen Eckball kamen die Gäste zum 1:1, und durch einen von Krämer verwandelten Elfmeter wurde das Ha lbz eiter geb nis hergestellt. Nach dem Wechsel trat der taktische Mangel noch krasser zutage. Anstatt die vollkommen in ihre Hälfte zurückgedrängten Aßlarer durch bewußtes, einzig und allein richtiges Flügelspiel aus ihrem Verteidigungswall zu veranlassen, wurde immer und immer wieder im Jnnensturm versucht, mit dem Kopf durch die Wand zu kommen. Als man dies endlich merkte, waren nur noch wenige Minuten zu spielen, wo denn auch noch zwei Treffer zustande kamen, für die Hormel und Koch verantwortlich zeichneten.
1900, in der Aufstellung Herbst (3/116), Pankok (2/116), Lippert (2/116), Krämer, Quick, Heuser, Löb- sack, Schellhaas (2/116), Koch, Hormel (2/116), Griesel (2/116), legte eine zu große Derspieltheit an den Tag. Aßlar war ein tapferer Verlierer. Ob mit dieser Leistung aber die Bezirksklasse errungen wird, muß sehr bezweifelt werden.
Vfv.'R. Gießen — Raunheim 2:1 (2:1).
Durch die Doppeloeranstaltung hatten sich zahlreiche Zuschauer eingefunden die Zeuge eines guten Spiels wurden, das auch das letzte des Sonntags war. Die Naunheimer traten in ihrer besten Besetzung an, dagegen mußten die Grün-Weißen drei Mann Ersatz stellen.
Beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel, das die Zuschauer bis in die letzten Minuten in Spannung, hielt. Die Naunheimer überraschten durch ihr gutes Tpiel. Jeder der Spieler tat seine Pflicht. Die Gastgeber waren ihrem Gegner gleichwertig.
Die Gießener hatten Anstoß. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, das die Grün-Weißen leicht überlegen sah. In der 14. Minute hatte sich Schlitz auf der rechten Seite durchgespielt, der Ball kam zu Heß, die Verteidigung von Naunheim konnte Nicht schnell genug klären, und schon hatte Gorissen seinem Verein die Führung verschafft. Aber die Gäste waren nicht geschlagen. Kaum zwei Minuten später hieß es 1:1. Der Ball kam vom Linksaußen zum Halbrechten und wurde sofort zu dem frei- stehenden Mittelstürmer Neeb gegeben, der mit einem unhaltbaren Schuß zum Ausgleich einschoß. Nun nahmen die Gießener das Spiel wieder in die Hand. Diesmal war es Fischer, der das zweite Tor für Gießen erzielen konnte. Einige Ecken brachten den Grün-Weißen nichts ein, und bann waren es wieder die Naunheimer, die leicht überlegen waren.' Alle Versuche, noch vor dem Wechsel zum Ausgleich zu kommen, scheiterten an der Gießener Verteidigung. Nach Halbzeit ließ das Spiel etwas an Schnelligket nach. Die Gäste verschafften sich
Straße in Lollar und hat dabei vor dem ©inb legen nach rechts in die Bahnhofstraße eine unübersichtliche Kurve geschnitten, wodurch er mit einem ihm entgegenkommenden Personenkraftwagen zusammen- tieß. Gegen die Strafbefehle legte er Einspruch ein. In der gestrigen Hauptverhandlung wurde er über« ührt. Der Angeklagte wurde zu Geld st rasen v o n 1 5 Ma r k, hilfsweise drei Tage Haft, und 6 0 Mark, Hilfsweise 12 Tage Haft, verurteilt.
die bedeutendsten Flugsportereignisse im Bereich der Gruppe 11. In universeller Weise erhält man damit einen Heberblick über die Fülle der Arbeit, die in dem kurzen Zeitraum von zwei Jahren geleistet worden ist, erfährt von schönen und schwer errungenen Erfolgen, sei es im Streckenflug oder im Kunstflug, sei es im Segelflug oder im Wettbewerb der Modelle, oder gar im Wettbewerb der leichtesten Flugzeuge, der nur wenig Gramm schweren Saalslugmodelle. Aber auch die im Stillen geleistete > Arbeit in den Werkstätten ist nicht vergessen und in Wort und Bild festgehalten. Eine Karte zeigt in anschaulicher Form die verschiedenen Stätten dez Motor- und des Segelflugs innerhalb der Gruppe. Selbstverständlich wurde auch für das Bild breiter Raum gegeben, so daß die Schrift sich in einer außerordentlich anregenden Form barbieten konnte. Die Broschüre verdiente es, in viele Hände kommen, denn sie ist geeignet, bas Verständnis für die Arbeit und Bedeutung des NS.-Fliegerkorps in breiten Kreisen zu wecken.
Deutsche Schisiege in Jugoslawien.
Die deutschen Teilnehmer am Triglav-Rennen, einem Riesentorlaus, siegten auf der ganzen Linie. Die Strecke wies 600 Meter Höhenunterschied auf und war mit 30 Toren versehen. Bei den Männern siegte Gustl Mayer (Villach) in 1:51 Min. vor Ernst Haoerle (Villach) 2:06 Min. und Alfons Fort- hofer (Spital) 2:08 Min. Erst auf dem vierten Platz folgte mit Zvan (Laibach) 2:09 Min. der beste Einheimische. In der Frauenklasse fiel der Sieg in 2:58 Min. an Jetty Schrottenbach (Schizunft Velden).
Khein-Mainische Börse.
Börse uneinheitttch.
Frankfurt a. M., 15. April. Die Wochenendschlußbörse verlief bei kleinem Geschäft etwas Uneinheitlich. Interesse zeigte sich für einige Werte, so für Bemberg, die mit 136,13 nach 135,50 eröffneten und späterhin noch bis zu ca. 137,50 genannt wurden. Auch Daimler waren am Aktienmarkt sehr fest genannt, 139,50 G nach 138,75. Montan- werte ziemlich gehalten, Mannesmann setzten zum letzten Kurs ein, wurden aber später etwas schwächer gesprochen. Von Elektrowerten gewannen AEG. mit 115,75 nochmals 0,25 v. H. zurück, Siemens zogen um 1 v. H. auf 193 an, während Gesturei zum letzten Kurs notierten. Von den sonstigen Werten wurden Westd. Kaufhof um). 104,50, Dt. Linoleum zogen stärker um 1,75 auf 158,75 an. Eonti Gummi verzeichneten eine Einbuße von 1 v. H. und wurden mit 217 notiert. Farbenaktie um 0,40 ab geschwächt, auch Dt. Erdöl mit 125,75 nur knapp gehalten. Von Bankaktien gelangten Reichsbank anfangs um 0,25 v. H. unter dem am Abend vorher verzeichneten erhöhten Kurs von 180 zur Notierung. Frankfurtr Hypothekenbank erschienen mit Minuszeichen, man hörte einen gegenüber dem letzten Kurs am 13.4. um 1,50 v. H. niedrigeren Kurs Auch Sinalco waren Minus, die Kurstaxe lautete auf 105. Für die Fendelgruppe wurde heute erstmals das Bezugsrecht mit 4 v. H. nottett bei einer Kurstaxe von ca. 120 bzw. 121 bis 122 für Rhein. AG.
Am R e n t e n m a r E t nannte man Kommunalumschuldung ca. 93,50, späte Schuldbücher waren unv. 99,40, Farbenbonds etwas niedriger mit zirka 122 Die übrigen Jndustrieo'bligationen sowie Stadt- anleihen, die fast ohne Hmsaß waren, unverändert. Goldpfandbriefe, Kommunalobligationen und Liquidationspfandbriefe wurden zu letzten Kursen vereinzelt gehandelt. .. . ,
Im Freiverkehr hörte man unveränderte Kurse, Hfa-Film weiter etwas schwächer —78 ca.
lingslieder aus dem 16. Jahrhundert kamen zum : Vortrag, und schließlich brachte die Leiterin des Chores, IM. Neuma^nn-Spengel, in geschick- ; t^r Art auch den Zuhörern ein Frühlingslied bei, das sehr viel Freude bereitete. Mit einer heiteren . Tierfabel von Manfred Kyber und einigen eingestreuten Musikstücken auf ihren Blockflöten und auf ihren Geigen schufen die .Mädel einige Abwechslung. Ein von den Mädels mit großer Anteilnahme ausgeführtes Stegreifspiel von der „Gold-Marie und der Pech-Marie", in dem durch den Ausruf „Heil dem Tag, dem die Nacht erlag", die Freude über den anbrechenden Lenz den tieferen Sinn treffend erläuterte, fand durch die geschickte und schlichte Ablauffolge vielen Beifall. Mit einem Abendlied flangen die Stunden aus.
Im Anschluß daran war im Saal Gelegenheit geboten, die Bastel- und Schnitzarbeiten der Jungmädels zu betrachten, die allerlei schöne Sachen hergestellt hatten und damit viel Freude hervorriefen.
25 Jahre
Keichsbahn-Kleinlandwirteverein.
Der im Jahre 1914 gegründete Reichsbahn-Klein- land Wirteverein Gießen hielt am gestrigen Sonntag im „Saalbau" seine Feier des 25-jährigen Bestehens ab
Der Feier ging eine Jahreshauptversammlung voraus. Vereinsleiter Heinrich Höbe! gedachte der verstorbenen Mitglieder Dönges und Wagner (Klein-Linden) und erstattete den Jqhresbericht. Weiter berichtete er über die Neueinteilung der Bereiche der Vereine. Dadurch sind ©runberg, Hun- qen Lang-Göns, Großen-Linden und Dutenhofen nom Gießener Verein abgezwsigt worden, der dadurch wesentlich kleiner geworden ist. Die Mitgliederzahl ist dadurch von rund 400 auf 264 zuruck- qeganqen. Nachdem Kassierer Lichtenthaler den Rechenschaftsbericht vorgelegt hatte, wurde dem Kassierer und dem Vorstand Entlastung erteilt und ihnen Dank für die Mühewaltung ausgesprochen. Dem langjährigen Rechner L i ch t e n t h a l e r , der wegen anderweitiger Inanspruchnahme sein Amt abgeben mußte, wurde besonderer Dank gesagt. Die geschäftliche Sitzung schloß mit einer regen Aus- Pr<Die Jubiläumsfeier war durch musikalische Darbietungen ausgestattet. Dereinsleiter Hobel erinnerte an die Gründer, bei denen er sich selbst b findet Wie der Vereinsleiter, fo bat auch sein Stellvertreter und jchig-r Beifitz-^l°^°d^Ber Richard Habicht 25 Jahre die Geschicke des 25er- eins qelentt. Ihnen sowie den Mitbegründern Kar^ Stotz, Heinrich Kreuter urck> Karl Hoch wurde als Anerkennung eine E^nnerungsgub überreicht Wie aus dem von Vereinsleiter Hobel erstatteten Bericht über di- Arbeit in den 25 Wen entnehmen war, wurde der als „Kaninchen - uno Geflügelzüchterverein der Betriebswerkstatte Ziehen gegründete Verein als Gemeinschaftswerk zur F d-rnng der sozialen Verhältnisse der Eilenbahn- b di-nst-t-n bestimmt. Durch den An aus vor. bestem Zuchtmaterial sollte die Kl°mt>erh°ltunq.derst alieder gehoben werden. Spater mahm der uterein di- Bezeichnung ,Geflügel- und Kaninchenzucht der Eisenbahnb-üienst-ten von Meßen und Umgebung an 1916 führte der Deremsleiter Hobel Kanin ch-nmärkt- -in di- bis 1921 °bgeh°lt-n wurden. Bereits 1917 hatte d-r »°rem di- Verbandsaug. st-llung für den be uch'
übernommen, die von sämtlichen ^„«s.pllunqs- wurde und mit ihren mehr als Aussteuungs ti-r-n starke Beachtung flefu"b="rÄa6n durchwurden noch weitere -'g-n- Ausst-llung-n. du geführt. 1920 schloß s'H der E.s-nbahn.Gartenbau^
durch ihr gutes Stellungsspiel eine Feldüberlegen- beit, blieben aber meist an der sicheren Verteidigung hängen. Bald waren die Gießener dabei, das Spiel
VfB.-R. II — Naunheim II 10:0 (5:0).
Daß die 2. Mannschaft zur Zeit in großer Form ist, bewiesen die Spiele der letzten Zeit. Auch die Gästemannschaft mußte diese Farm anerkennen und wurde hoch geschlagen.
Freundschastslampf an der Neumühle.
Teutonia Steinberg I. — 1860 Marburg I. 2:1 (0:0).
Eine große Zuschauermenge war gestern auf dem Teutonenplatz Zeuge eines schönen Spieles. Die Gäste überraschten durch eine fabelhafte Mannschaftsleistung. Jeder einzelne Spieler verfügte über großes technisches Können, und die Abwehr stellte auch in der Härte ihren Mann. Ausgezeichnet war der Tormann. Im Sturm sah man vier junge talentierte Spieler neben dem Mittelstürmer Fischer.
Die Teutonen zeigten nicht die Leistung vom Ostermontag. Vollauf befriedigte wieder die Abwehr, die vornehmlich in der ersten Hälfte ein grpßes Pensum gegen die flinken Gäste zu erledigen hatte. Die Teutonen stellten sich dem Schiedsrichter Philipp (Gießen) in folgender Besetzung: Fritsche, Fett, Junker, Burk, Hedrich, Heinzemann, Buß, Haas, Schmidt, Däublin, Fink.
Marburg begann, unterstützt durch den Rückenwind, in scharfem Tempo. Aber die flinken, im Feldspiel erstklassigen Stürmer wirkten vor dem Tor hilflos. So bekam Fritsche in dieser Drangperiode nur einen Ball zu halten. Steinbergs Sturm hatte einen schweren Stand. Die Gästeabwehr ließ sich nicht überrumpeln. Das Spiel gestaltete sich bis zur Pause ziemlich ausgeglichen. Zu Torerfolgen kam es aber nicht.
Nach dem Wechsel erzielte Steinberg das Führungstor. Vom Mittelanstoß weg kombinierte der Sturm wunderbar, und Däublin war es Vorbehalten, die Aktion mit einem Torschuß abzuschließen. Steinberg führte 1:0 und war bemüht, diese Führung auszubauen, jedoch vergebens. Nun zeigte der Marburger Tormann sein Können. Bei einem Gegenangriff der Gäste brachte Hedrich den Ball nicht schnell fort, und schon schoß der Rechtsaußen zum Ausgleich ein. Aber lange währte diese Freude nicht; denn als Däublin im Strafraum gelegt mürbe,. verwandelte Fett den Elfmeter mit gewohnter Sicherheit. Bei diesem Stande blieb es bis zum Schluß.
Lollar II. — Staufenberg I. 5:1 (2:0).
Nach einem unglücklichen Start der zweiten Mannschaft am vorletzten Sonntag in Londorf, wo die Elf mit einer 5:2 - Niederlage heimkehrte, klappte es gestern besser. Verdient konnte die Mannschaft in dieser Höhe gewinnen; denn Staufenbergs Sturm kam meistens nur bis kurz vor den Strafraum und konnte sich dann nicht mehr durchsetzen.
Lollar 3gb. - Vfv.-R. Gießen 1. 3gb. 2:7 (0:4).
Die Gießener Jugendmannschaft konnte durch ein technisch besseres Spiel einen schönen Sieg mit nach Hause nehmen. Erwähnenswert ist der unerschrockene und schnelle Einsatz der Gäste, der ihnen schon in der ersten Halbzeit die eindeutige Heberlegenheit brachte. Erst in der zweiten Spielhälfte konnte sich die Lollarer Elf besser aufraffen und kämpfte eifriger wie zuvor. Zwei Gegentore waren der Erfolg.
regung, eine Reise nach den ehemaligen Kampfstät- ten vorzubereiten. Kamerad Reitz, der an einer solchen Fahrt zu den Schlachtfeldern an der West- front teilgenommen hatte, schilderte anschaulich die veränderten Verhältnisse, die prachtvoll angelegten Ehrenfriedhöfe für die deutschen Kameraden uüd auch die Einstellung der Franzosen gegenüber den Deutschen. Kamerad Beil ergänzte diese Ausführungen. Zum Schluß gedachte der Kameradschaftsführer des verstorbenen Kameraden Listmann,' dessen Andenken in üblicher Weise geehrt wurde.
Achtung,
Kraftrad- und Kraftwagenführer!
Nach polizeilicher Vorschrift muß jeder Fahrer eines Kraftrades bis 250 cem Zylinderinhalt und jeder Fahrer von Zugmaschinen, Elektrokarren, Traktoren usw. bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/st im Besitz des Führerscheines der Klasse IV sein. Um allen in Frage kommenden Volksgenossen die Möglichkeit zum Erwerb des Führerscheines Klasse IV zu geben, führt die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung, Gießen, in Zusammenarbeit mit der NSKK.-Motorstandarte 147 einen Lehrgang durch. Die Teilnehmer werden theoretisch und praktisch auf den Erwerb des Führerscheines Klasse IV vorbereitet. An dem Lehrgang können auch Volksgenossen teilnehmen, die noch kein Kraftfahrzeug besitzen. Die Fahrprüfung kann auf einem zur Verfügung gestellten Fahrzeug erfolgen.
Ein froher Zungmcidel-Bbend.
Die Jungmädel des Standortes Gießen ließen durch ihren unter dem Kennwort „Nun will der Lenz uns grüßen" am gestrigen Sonntag im Studentenheim ab gehaltenen ,Lungmädel-Abend" erkennen, daß ein gesunder Mensch auch sonnig-heiter ist. Es war eine Freude, zu sehen, daß ihrer Einladung überaus zahlreich Folge geleistet worden war; Kreisleiter Backhaus war ebenfalls gekommen. Mit frischem Grün und mit vielen Hortensien hatten die Mädels auch äußerlich der Frühlingsfreude, der ihr Abend galt, Ausdruck gegeben.
Mit einem erwartungsfrohen Lenz-Lied, das die Schar frisch zum Vortrag brachte, war die frohe Einstimmung für den Abend glücklich getroffen. Die Führerin des JM.-Hntergaues 116 (Wetterau), Gertrud Samper, sprach Worte der Begrüßung an den Kreisleiter, die Ehrengäste und die Eltern. Sie sagte, daß dieser Abend einmal zeigen solle, was im Jungmädel-Dienst getrieben werde. Viele Eltern wüßten nicht, das die Mädels nicht nur marschieren und ihre Nachmittage verbringen, sondern daß dabei etwas Positives herauskoyime. Unb da der Lenz nun komme, gebe es für die Mädels neue Aufgaben; sie könnten die,Heime verlassen, auf Fahrt gehen und im Freien Sport treiben. Der Mädel Art sei, zu fingen und zu lachen, fest die Hand der Kameradin fassen und sich selbst zurückzureißen und die Grenzen zu achten, die auch den Mädels gestellt sind.
Dann setzte ein fröhliches Singen und Musizieren ein, drei- und vierstimmig. Kanons und alte Früh-
ffiurbc die Kleintierzucht auf eine beachtliche Höhe gebracht. Gleichzeitig förderte der Verein den Schrebergartengedanken und begann, Pachtland für die Mitglieder zu verschaffen. Obwohl später die Direktion sich gegen diese Bestrebungen wandte, behielt der Gießener Verein sein Pachtland und wurde damit vorbildlich für die gesamten Eisenbahnervereine. 1924 trat der Gießener Verein dem Eisenbahn-Kleinlandwirteverein bei und führte 1930 die Hauptversammlung für den Direktionsbezirk durch. Im gleichen Jahre stellten 19 Mitglieder auf der Verbandsausstellung der Eisenbahnoereine in Leipzig aus


