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9. A.-Sport

4:0

Harbig auch 400-Reter-Weltrekordmann!

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Deutsche Ruder-Meifferschasten auf demMMee

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Klarer Sieg im Schtvimmläuberkamps

gegen Frankreich

Xuur deutsche Siege

am ersten Tag.

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Prüfungskämpfen die Berlinerin Boß mit 5,87 Meter siegte, wurde auch hier der Beweis für die Leistungsdichte unserer Spitzenkönnerinnen erbracht. 3m Hürdenlauf wurde die deutsche Meisterin Lilo Peter (Oppeln) ersetzt durch die Münchnerin S p i tz w e g , die hinter der in 11,3 Sek. siegen­den Claudia T e st o n i mit 11,5 den zweiten Platz belegte und den deutschen Rekord von Siegfriede Dempe (Weimar) erreichte. Die Weimarerin konnte mit 11,7 noch die italienische Olympicrsiegerin Balla auf den letzten Platz verweisen.

Scheiding - Töllner keine ernsthaften Gegner. Mit langen, wuchtigen Zügen ruderten die Berliner über die Bahn und siegten sicher mit zweieinhalb Längen vor Melching - Meyer auf der Heide und dem stark abgefallenen anderen Hannoverschen Paar.

3m Einer hatte Europameister 3osef Hasen- öhrl anfangs stark mit dem Berliner Füth zu kämpfen, aber dieser gab sich dabei so sehr aus, daß er zum Schluß noch den Tangermünder See­dorf oorbeiziehen lassen mußte.

Zu einem gigantischen Kampf, der erst auf den letzten Metern entschieden wurde, gestaltete sich die Entscheidung 'im Achter. Don Beginn an ruderten Baldeneysee Essen, Amicitia Mannheim und die Berliner Renngemeinschaft Friesen / Wann­see Bord an Bord, während die Renngemeinschaft Berliner RD. 76 / Luftwaffen-SB. nicht recht mit­kam und schon nach 1000 Meter aussichtslos im Rennen lag. Essen hatte hier mit einer Viertel Länge Vorsprung die Spitze vor Mannheim und Friesen / Wannsee. Mit hoher Schlagzahl und gro­ßem Kräfteeinsatz behaupteten die Essener die Spitze, aber im Endspurt kam Berlin so stark auf, daß nur der Zielrichter den Einlauf genau angeben konnte. Essen siegte mit/io Sekunden Vorsprung vor Berlin, und dicht dahinter lag das Mannheimer Boot.

sammen mit Bösch (Lustenau) und Heller (Schweinfurt) zum Sieg in der Nationenwertung. Schweizer Jiadrundfahrt abgeschlossen.

Die Schweizer Radrundfahrt wurde mit der Teil- strecke RorschachZürich (218 Kilometer) zu Ende geführt. Etappensieger wurde der Luxemburger Mersch in 6:12,28 Stunden vor den Schweizern Meier, Egli und Litchi. Gesamtsieger in der Einzel­wertung wurde der Schweizer Zimmermann und in der Länderwertung kam die Schweiz vor 3talien, Belgien und Deutschland auf den ersten Platz.

Kampf der Dauerfahrer in Frankfurt.

Der Wiesbadener Schön war bei den Frank­furter Radrennen am Samstagabend der beste Dauerfahrer. Er siegte im Gesamtergebnis des 100- Kilometer-Rennens (2X50 Kilometer) in 1:20,51 Std. vor Seoergnini (Italien), Lohmann, Metze, Heimann (Schweiz) und Island. Metze und Loh­mann enttäuschten gewaltig. Im Omnium der Ama­teure siegte Meister Purann (Berlin) vor Walther (Ludwigshafen).

Rennen der 350er--Klasse. Nach Loof, der 1933 auf der Avus gewann, gab es durch Hamelehle auf Auto-Union-DKW. mit dem Rekordmittel von 133,5 km/st wieder Öen ersten deutschen Erfolg. In ganz überlegenem Stil ließ der Schwabe die eng­lischen Velocette hinter sich. Fleischmann, Hamel­ehle und Wünsche fegten sofort vor dem Felde ein­her. In der zweiten Gruppe sah man Knees (DKW.) und Richnow (Rudge) im Kämpf mit den vier ausländischen Delocette-Fahrern Thomas, Bin­der, Whitworth und Little. Der Durchschnitt war von 129,8 in der ersten bis auf 134,8 km/st in der 15. Runde gestiegen. Aus der Spitzengruppe verschwand in der 16. Runde zunächst der an dritter Stelle liegende Fleischmann wegen Schaltdefekts, in der 25. Runde auch Wünsche mit Maschinenschaden. Hamelehle fuhr dann unangefochten sein Rennen allein nach Hause und konnte bis auf den Engländer Thomas sogar sämtliche Fahrer überrunden.

Serafini (Gilera) gewinnt den Ehrenpreis des Führers.

In der Halbliterklasse fiel in einer gleichfalls 349 km langen Jagd die Entscheidung zu Gunsten der schnellen italienischen Gilera-Vier-Zylinder-Kom- presformaschinen, mit der sich Serafini zugleich den Ehrenpreis des Führers erkämpfte. Serafini war in diesem Rennen der überragende Fahrer. Immer­hin wurde ihm in dem mörderischen Rennen von dem jungen deutschen Nachwuchs alles abverlangt. Erbittert jagten die BMW.-Fabrikfahrer dem Ita­liener nach, der von der ersten Runde an die Füh­rung übernommen hatte und diese auch bei seinem kurzen Tankaufenthalt in der 22. Runde nicht ab­gab. 1% Sekunden gewann Serafini in jeder Runde, und im Ziel betrug sein Vorsprung vor Karl Rührschneck und Lodermeier 43 Sekunden. Meiers Streckenrekord hatte der Sieger auf 141 km/st ge­schraubt, den Rundenrekord sogar auf 146,7 km/st. Rührschneck und Lodermeier behaupteten sich am besten und gingen als einzige nicht Ueberrundete hinter Serafini durchs Ziel.

Italiens Frauen mit 56:28 Punkten besiegt.

Deutscher Erfolg im Leichtathletik-Länderkampf. - Luise Krüger warf Speerwurf-Rekord mit 46,27 Meter.

werfen mit 46,27 Meter einen neuen deutschen kord, der die alte Bestleistung der Wienerin Bauma (45,71 Meter) klar übertraf und nicht weit unter dem Weltrekord der Amerikanerin Gindele (46,74 Meter) blieb. Dann wartete Gisela Mauer- mayer (München) im Diskuswerfen mit der Jah­resbestleistung von 48,04 Meter auf; bemerkens­wert, daß -alle sechs Würfe über 44 Meter lagen. Zwei Ueberraschungen gab es im Weitsprung und Hürdenlauf. Frl. Böck (Landsberg) schlug mit 5,88 Meter unsere Weltrekordlerin Christel Schulz (Münster), die auf 5,85 Meter kam Da in den

der Führung verdrängen, doch reichte es im End­spurt Arendt in 5:02,9 zum Sieg. Freese wurde Dritter. Das 200-Meter-Bru st schwimmen war natürlich Balke (Bremen) nicht zu nehmen. Alle vier Schwimmer begannen im Butterfly-Stil. Auch im Wasserball reicht Frankreich nicht mehr an die große Klasse früherer Jahre heran. Die Deutschen waren schwimmerisch und spiel- technisch klar die Besseren und siegten mit (2:0) Toren.

nl^cnalen Feldern gestartet wurden. Wie im Län- didiompf gab es einen Landesrekord. So siegte der l'iric- Angyel über 100 Meter Brust in neuer unbischer Landesbestzeit von 1:09,6 Minuten.

sehr schweren Bahn ist die Zeit unseres ",s?rs Helmuth Fischer über 100 Meter Kraul ::00,3 ganz hervorragend, wie überhaupt die £yDen Schwimmer in den Kraulwettbewerben Mfnrf überlegen zeigten. Das spannendste Ren- J}*r Uferten sich im 400-Meter-Kraulschwimmen -Schmitz (Spandau) und F l e u r e t (Frank- 2®) Die Berlinerin war nach dem Start klar in tfü'jng gegangen, wurde aber langsamer, so daß mse. Französin bei 300 Meter aufschließen konnte. 3:H0ndspurt war Inge Schmitz aber wieder die o wüe und siegte in 5:49,5 Minuten. Beachtlich it ber Wasserballsieg unserer Nachwuchsmann- fdyoi über den ungarischen Nachwuchs mit 2:1 (O:1 Toren, wobei unsere Vertreter durch große

S angen waren, nahmen folgende sechs Läufer Brandscheit (Berlin), Kramer (Stuttgart), Har- l (Dresden), Lanzi (Italien), Strassen (Berlin)

Das 28. Deutsche Meisterschaftsrudern konnte am Sonntag bei herrlichstem Wetter auf dem Masthsee bei Hannover durchgeführt werden. Rund 10 000 Zuschauer umsäumten die Regattastrecke und wur­den Zeugen hochinteressanter Kämpfe, bei denen sich vor allem die Vertreter der Reichshauptstadt hervortun konnten. Die neuen Meister, die wahr­scheinlich auch die deutschen Farben bei den Europa­meisterschaften in Amsterdam anfangs September vertreten werden, sind: Einer: Hasenöhrl (Wien); Doppelzweier: Klotz-Lindner (Stee- ler RV./RG. Breslau); Zweier m. St.: Gust- mann - Adamski (Berlin); Zweier o. St.: Eckstein - Stelzer (Berlin); Vierer m. St.: RG. Friese.n Berlin/RK. am Wannsee; Vierer o. St.: Berliner RV. 76 / Luft­waffe n -SV.; Achter: RG. Baldeneysee E s s e n. Der erste Reichswettbewerb im Leicht­gewichts-Vierer o. St. wurde ganz überlegen vom Mainzer R V. gewonnen.

Eingeleitet wurde der Meisterschaftstag mit der Entscheidung im Vierer m. St. Zunächst lag die RG. Berliner RC. / Spindlersfelder RV. Sturm­vogel in Front, aber bei 500 Meter ging die in diesem Jahre noch unbesiegte Mannschaft der RG. Friesen/ Wannsee mit Eckstein, Adamski, Gustmgnn, Stelzer vorbei. Kurz vor der 1000-Meter-Marke kam die Frankfurter Germania in einem kraftvollen Zwischenspurt bis auf Luftkastenlänge an die füh­renden Berliner heran, aber diese hatten dann im Endkampf die größeren Reserven und siegten schließ­lich mit einer Länge vor den Frankfurtern und dem BRC. / Spindlersfelder RV., der zum Schluß stark ahgefallen war.

Einen erbitterten Kampf gab es im Doppel­zweier, wo die Wormfer Herde! - Netzer nicht die erwartete Rotte spielen konnten. Das Rennen ge­staltete sich schnell zu einer scharfen Auseinander­setzung zwischen Füth-Neuburger und Klotz-Lindner. Die Letztgenannten verschafften sich früh einen klei­nen Vorsprung und behaupteten ihn zähe bis ins Ziel. Füth-Neuburger schienen im Endkampf noch auf­schließen zu können, aber sie mußten dann ab­stoppen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Wormser hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

Unsere Olympiasieger Gustmann - Adamski kamen im Zweier m. St. zu einer neuen Meisterschaft, obwohl nach dem schweren Viererrennen die Vause nicht allzu groß war. Die Hannoveraner Melching -- Mener auf der Heide führten zwar zunächst, aber 500 Meter vor dem Ziel gingen die Titelverteidiger sicher vorbei und gewannen noch leicht.

Wratislawia Breslau sah ihre Hoffnungen, im Vierer o. St. zur Meisterschaft zu kommen, schei­tern. Wratislawia führte auf dem ersten Teil der Streck?, wurde dann aber vom 1. Breslauer RV. abg-löst. Bei 1500 Meter erschien die Renngemein­schaft Berliner RV. 76 / Luftwaffen-SV. vorn und behauptete sich in einem erbitterten Endkampf vor Wratislawia und 1. Breslauer RD.

Mit einem Favoritensieg klang auch der Zweier ohne" aus. Di? Wannseer Eckstein-Stelzer fan­den hier in Melching - Meyer auf der Heide und ,

Rekordnmdeu aus dem Sachsenring

Lor 300000 Zuschauern.

Schnelligkeit und schönes Zusammenspiel den Kampf diktierten.

Frankreich ohne Sieg.

Die klare deutsche Führung im europäischen Schwimmsport kam am Wochenende eindeutig zum Ausdruck. Nach den Siegen über England, Schweden und Ungarn wurde im Münchener Dante-Bad die Mannschaft von Frankreich mit 54:18 Punkten ganz überlegen geschlagen.

Nach dem 24:8 - Vorsprung der Deutschen am Samstag lag keinerlei Spannung mehr über dem Länderkampf. Dennoch sanden sich bei herrlichem Wetter rund 3000 Zuschauer im Dante-Stadion ein, deren Interesse vor allem den international erst­klassig besetzten Rahmenwettkämpfen galt. Die 4 X 2 0 0 - Meter-Kraul- Staffel brachte uns im Länderkainpf gleich wieder einen über­legenen Erfolg. Schröder, Laskowski, Arendt und Köninger schwammen den Franzosen einfach davon. Ueber 100 Meter Kraul der Frauen wurden beiderseits drei Schwimmerinnen eingesetzt. Die drei Deutschen endeten in Front, angeführt von Ursel Pollack in 1:09,4. Im Kun st springen der Männer gab es insofern eine Ueberraschung, als hinter dem mit 159,62 Punkten siegenden Dres­dner Weiß nicht der für den Länderkampf ein­gesetzte Dresdner Haster. sondern Walter (Frank­furt) den zweiten Platz belegte. Ueber 4 0 0 Meter Kraul gab es nur zwischen den Deutschen den richtigen Kampf. Köninger konnte zwischen 100 und 300 Meter den Berliner Arendt vorübergehend von

äie Ueberlegenheit der deutschen Leichtathletinnen imiSänberfampf gegen Italien konnte kaum klarer . Ausdruck kommen als in dem Endergebnis »>: 56:28 Punkten für unsere Frauen. Deutschland üi j>amit nur um drei Punkte unter 5er höchst­er ;l ich en Punktzahl geblieben, die bann erreicht 3(5ben wäre, wenn wir in allen Wettbewerben fr ersten unb zweiten Platz belegt hätten. Die Mimische Weltrekordlerin Claudia T e st o n i, die fri!80 Meter Hürden in ihrer Weltrekordzeit von Sekunden gewann und über 100 Meter in 12; Sekunden den zweiten Platz hinter der Mün­ch; erin Kühnel belegte, rettete die einzigen Pikte für ihr Land.

Dresdner Ilgen-Kampfbahn war bei dem ^dertamps, der von Olympia-Prüfungskämpfen de;j Frauen ürnrahrnt wurde, von rund 10 000 Zü­chtern besucht, darunter auch Reichssportführer oca Ts ch am mer und Osten und Reichsfach- arsleiter Dr. Ritter von Halt. Unsere Vertrete- nr-en warteten mit großartigen Leistungen auf. k tfm61"5 ^ar deutsche Ueberlegenheit in

öir Wurf- und Sprungwettbewerben zutage. So ezl'lte die Dresdnerin Luise Krüger im Speer-

und Zahn (Frankfurt). Der Start glückte auf An­hieb und Lanzi zog in gewohnter Weise in einem mörderischen Tempo davon. Mit etwa vier bis fünf Meter Vorsprung erreichte er die Kurve (Frank­furt hat eine 500-Meter-Bahn!), aber im Bogen schloß der leicht und flüssig laufende Harbig auf und in die Zielgerade bog er bereits als Erster ein. Lanzis Versuch, Anschluß zu behalten, scheiterte an der überlegenen Spurtkraft des Deutschen, der im­mer schneller wurde und unaufhaltsam dem Band entgegenstrebte, das er mit etwa acht Meter Vor­sprung in neuer Weltrekordzeit erreichte. Der Ita­liener steckte den Kampf vor den Tribünen auf, das Aussichtslose seines Beginnens einsehend, aber er wurde in 47,2 Sekunden doch noch sicherer Zwei­ter vor Strassen, Kramer, Brandscheit und Zahn.

Anerkennung des Siabchess.

Stabschef Lutze sprach dem SA.-Mann Har­big für die hervorragende Leistung seine besondere Anerkennung aus.

Wolkenbedeckten Himmel unb kühles Wetter gab es am Sonntagmorgen am Sachsenring bei Hohen­stein-Ernstthal, als bie Zuschauer in unüberseh­baren Scharen ihre Plätze an der Rennstrecke be­zogen unb Korpsführer Hühnlein die Flaggen- hissung vor bem Start zum 1. Großen Motorrad- preis von Großbeutschlanb befahl. In einer kurzen Ansprache bebauerte er, baß Deutschlanb infolge von Verletzungen nicht seine stärkste Streitmacht m diesem Kampf einsetzen könne, der aleichzeitig als vorletzter Lauf zur Deutschen unb sechster Lauf zur Europameisterschaft gewertet würbe. Die verbesserte Rennstrecke gestattete noch höhere Durchschnitts- geschwinbigkeiten, unb bie bisherigen Rekorbe wür­ben in allen drei Klassen übertroffen. Nach den beiden ersten Rennen erschien auch das Luftschiff Graf Zeppelin".

Italienischer Doppelsieg.

Das einleitende Rennen der 250er - Maschinen über 35 Runden = 306 Kilometer ergab einen Doppelsieg der italienischen Guzzi-Maschinen mit Nello P a g a n i und Sandri vor dem Vorjahres­sieger Kluge auf der alten DKW. Die Italiener hatten einen schlechten Start, und Kluge führte das Feld mit einem Mittel von 124 km/st während der ersten Runde an. In der dritten Runde ging erst Sandri und dann Pagani an Kluge vorbei, hinter dem Petruschke und Gablenz folgten. Petruschke schied später aus, als er feine Kraft mit dem ver­geblichen Versuch, die Maschine wieder in Gang zu bringen, erschöpft hatte. Nur Kluge vermochte den sich in der Führung abwechselnden Italienern einigermaßen zu folgen, und einer nach dem an­deren wurde überrundet. Sandri lag von der 27. Runde an wieder in Front, in der letzten Runde jedoch wurde er von Pagani abgefangen und um zehn Meter geschlagen. Die schnellste Runde fuhr der Sieger mit 136,2 km/st.

Nach sechs Jahren wieder ein deutscher Erfolg.

30 Maschinen ohne bie NSU. gingen in bas über 40 Runben = 349 Kilometer führenbe

Deutscher Radsport-Sieg im Vierländerkampf.

_ Der deutsche Radsport feierte in dem Allgäu- Städtchen Wangen am Sonntag einen doppelten Triumph. Es gab in dem Vierländerkampf einen deutschen Sieg vor Italien, der Schweiz und Un­garn, dessen Mannschaft gesprengt wurde. Das Internationale Kriterium, ein Straßenrundrennen über 98,1 Kilometer, wurde in der Einzelwertung von bem Schweizer Stocker gewonnen, ber zu­sammen mit seinem Lanbsmann Z a u g g unb bem Karlsruher Brenble das ganze übrige Feld über­rundet hatte. Der Deutsche Meister H ö r m a n n München) belegte den vierten Platz unb verhalf zu-

ben sämtliche Teilnehmerinnen am Zielhafen be- enbeten, würbe Liesl Bach mit 536 Punkten auf BäckerStubent". Den zweiten Platz belegte Luise Harden auf SiebelHummel" mit 509 Punkten den dritten Platz Beate Köstlin auf Bücker .Stu­dent" mit 431 Punkten.

Ör. Tübben

wieder Wehrmachts-Tennismeister.

Heber 3000 Zuschauer verfolgten auf den Berliner die Endspiele zur Tennismeister- chaft der Wehrmacht. Im Einzelwettbewerb sicherte sich Marineintendanturrat Dr. Tübben zum vierten Male hintereinander den Titel. Das Endspiel ge­wann er sicher gegen Oblt. Bergholtz mit 7:5, 6:1, 6:1 unb damit auch den Preis des Oberkommandos der Wehrmacht. Den Wanderpreis des Generalfeldmar­schalls Göring im Doppel holten sich Hptm. Pa- ch a l y/Lt. Graf K e f \ e I ft a 11 6:1, 6:2, 2:6, 6:4 über ßt. Bauer/Lt. Hensel. Das Senioreneinzel gewann der Heeressportlehrer Sturm 7:5, 6:8, 6:4 über Hptm. Baumann. Das Doppel sah Oberst Dur­ch a r d und Oberst Dietrich 6:0, 6:3 über Oberst­leutnant Audörsch und Hptm. Baumann erfolgreich.

Lt. Schröter

wieder Polizei-Fünfkampfmeister.

In Königsberg wurden am Sonntag die Polizei­fünfkampfmeisterschaften beendet. In ber Meister­schaftsklasse sicherte sich erwartungsgemäß der Vor­jahressieger Lt. Sch r ö d e r (Berlin) mit 108 Punk­ten wieder den Titel. In der Altersklasse I siegte Lt. Grönefeld (Gera) mit 55 Punkten, in ber Klasse II war Hptw. Freyth (Recklinghausen) mit 44 Punkten erfolgreich. Zugleich würbe die Polizei­handballmeisterschaft entschieden. Sieger wurde ber Polizei-SV. Berlin mit 11:8 (6:3) über die Polizei Wien.

Finnland unterstützt Deutschland.

Die nordische Schifronk durchbrochen.

Der finnische Schioerband hielt am Sonntag in Lahti eine außerordentliche Versammlung ab, um der Frage der Einberufung eines außerordent- !chen Kongresses des Internationalen Schioerbandes |-IS) Stellung zu nehmen. Entgegen allen, teilweise i3if) heute in der nordischen'Presie verbreiteten Ge­rüchten unb angeblichen Informationen hat ber fin- r.sche Verband beschlossen, Deutschlands Antrag auf (inberufung des außerordentlichen ?I8-Kongresies zu unterstützen. Das Telegramm, das am (lonntagnachmittag an das Fachamt Schilauf nach ^nsbrutf abgesandt wurde, hat folgenden Wort­gut:

Wir unterstützen einstimmig Ihren Antrag auf Einberufung eines außerordentlichen Schikongresses, finnischer Schiverband. Vorsitzender Aare."

Deutscher Küstenflug 4939 beendet.

Der vom Korpsfiihrer des NS.-Fliegerkorps ver- Mstaltete Deutsche Küstenflug 1939, an dem auch general der Flieger Christiansen als Bewer- bii teilnahm, hat nnch viertägigen schweren Prü- ? Figen am Sonntagnachmittag in W y k auf Föhr enen Abschluß gefunden. Den 1. Preis und damit lt goldene Hermann-Göring-Plakette des NSF^. Himann NSFK.-Sturmführer Härmens von der 'SFK.-Gruppe 8 auf Gotha 150 mit 1025 Punk- M; den 2. Preis, die silberne Hermann-Göring- Tukette des NSFK., erhielt Obersturmbannführer yb r ft e r auf Focke-WulfStieglitz" mit 1011,3 Hinkten; den 3. Preis errang NSFK.-Gruppenfüh- t~ (Bieler von ber NSFK.-Gruppe 10 auf Zimm 31 mit 1001 Punkten.

2er im Rahmen bes Küstenfluges gleichzeitig fr-chgeführte Zuverlässigkeitsflug für deutsche Sport- ftegerinnen wurde ebenfalls am Sonntag in Wyk b.mbet. Wiederum Siegerin in öiefem Wettbewerb,

Trollius siegt im Wäldchens-Rennen.

Die Frankfurter Pferderennen gewinnen mehr und mehr an Ruf und Bedeutung. Der erste August- Renntag mit den großen Hauptprüfungen, dem Wäldchens- und Landgrafen-Rennen, hatte Tausende von frohgestimmten Turssportfreunben zur schönen Anlage in Niederrab gelockt, deren farbenprächtigen Rahmen das günstige Wetter noch steigerte. Ein 10 000-Mark-Rennen in Niederrad mußte anziehend wirken. Man erwartete den Start zum Wäld­chens-Rennen, auch wenn schließlich nur vier Bewerber an den Bändern erschienen, mit verständ­licher Spannung. Wunderhorn führte zunächst das kleine Feld in mäßiger Fahrt an. Gegenüber schlos­sen aber Trollius unb Hidalgo dicht auf unb ver­schärften bo5 Tempo. Ende bes Einlaufbogens er­schien Trollius knapp in Front, aber Wunberhorn würbe noch einmal nach vorn gebracht. In ber Ge­raden jedoch hatte Trollius den Kampf schnell ge­wonnen. Er holte leicht mehr als eine Länge heraus unb siegte sicher gegen Wunberhorn unb ben Erlen- höker Dreijährigen Hidalgo, der eine bessere Form gefunden zu haben scheint. Der westdeutsche Panheros hatte doch zu hohes Gewicht zu tragen unb mußte mit dem vierten Platz vorliebnehmen.

Im Landgrafen-Rennen, das mit 6000 Mark ausgeftattet war, erschien Finitor gleich ber Spitze vor Wandersmann und Truxa. Im Bogen schloß das Feld zwar dichter zusammen, aber Finitor behauptete sich weiter in Front. Ad Astra rückte an die zweite Stelle, konnte aber in ber Distanz Finitor nicht mehr gefährden. Auf den dritten Platz kam Thor vor Trura, ber man eine etwas bessere Rolle zugetraut hatte.

Emen weiteren Höhepunkt des Münchener Fest- nrners 1939 bildete ber Schwimmlänberkämpf Cfoen Deutschland und Frankreich im Dontedad, on international besetzten Einlabungskämpfen Trimmt war. Sämtliche acht Wettbewerbe des je im Länderkampf endeten mit deutschen Sie- '4:8 Puntte zugunsten ber deutschen Schwim- r Häutete ber Stand am Samstag.

3:nn auch in einzelnen Begegnungen das Ende et knapp war, so standen die deutschen Erfolge d »o nie in Frage. Hervorragenden Sport sah man iijki Einlabungskämpfen, bie mit stärksten inter-

Bm Mittelpunkt bes Jubiläums-Leichtathletikfestes !)t Frankfurter Eintracht, die in diesem Jahre auf ei 40jähriges Bestehen zurückblicken kann, stand er Samstagabend im Frankfurter Sportfeld der 4l >-Meter-Lauf, bei dem es zu einem neuen Zwei- kcnpf zwischen unserem 800-Mßter-Welttekordmann R^olf Harbig (Dresden) und dem italienischen A ister Mario Lanzi kam. Zehntausend Besucher kitten ein großes Rennen, aus dem Harbig nicht ri- als überlegener Sieger hervorging, sondern mit eiier Zeit von genau 46,0 Sekunden auch als mer Weltrekordmann. Bisher wurde die Welt- Ltleistung von dem Amerikaner Archie Williams, i) 1936 46,1 Sekunden erreichte, gehalten.

llln diesem denkwürdigen Rennen, dem ein Ein- irrfcf) der Meister-Athleten des gastgebenden 23er» er» und einige Einleitungswettbewerbe voraus-