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240 Erstes Blatt

Freitag, 13. Oktober M9

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also nicht eine Konferenz Weltmächte zur Ueber-

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irgendeiner Form jemals von England an Polen geliefert worden fei.

So geht das nicht! Wenn Deutschland genau im einzelnen belegte Tatsachen über die Auffindung und Verwendung von Giftgasmuni- tion in Polen veröffentlicht und darüber hinaus neutrale Politiker und Wissenschaft­ler zu einer Untersuchung dieses ungeheuer­lichen Verbrechens auffordert, dann find solche Tat­sachen nichtmiteinemeinfachen Dementi zu beseitigen. Der Kurswert amtlicher englischer Dementis ist beträchtlich gesunken, seit in der eng­lischen Regierung Minister sitzen, denen unwahre amtlich gegebene Witteilungen nach­gewiesen werden konnten. Wenn von deutscher Seite das Tatsachenmaterial über englische Giftgaslieferungen an Polen veröffentlicht worden ist, dann geschah dies nicht, um eines der vielen nicht mehr ernst zu nehmenden englischen De­mentis einzuhandeln, sondern um vor aller Welt ein Verbrechen aufzudecken, für das sich England zu verantworten hat.

zu stellen.

Warum solle man der führenden

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DreistesDementi gegen erwieseneTatsachen.

Berlin, 12.Ott (DRV.) Der Londoner Rundfunk als Sprachrohr des britischen Lügen- ministeriums glaubt die amtlichen deutschen Fest­stellungen über englische Giftgaslieferungen an Polen mit einem einzigen Sah aus der Welt schaffen zu können. Er behauptet, es werde autora- tiv in Abrede gestellt, datz Giftgas in

Anschrift für Drahtnach- rieten: Anzeiger Siesten Postscheckkonto:

Frankfurt am Main 11688

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Tokio, 13. Dft. (DNB. Funkspruch) Die ver­antwortungslosen und hetzerischen Erklärungen des britischen Premierministers Chamberlain haben in Japan allgemeine Enttäuschung und Ablehnung hervorgerufen. Japanische Kreise betonen, daß der Mangel an klarer Be­weisführung in den Reden Chamberlains und Daladiers angesichts der klaren und unmißverständ­lichen Vorschläge Deutschlands stark befremde. Man ist übereinstimmend der Ansicht, daß weder England noch Frankreich noch der übrigen Welt mit solchen Erklärungen gedient sei, die ledig­lich auf die innere Propaganda berech­net seien und jede k 0 n st r u k t i v e st a a t s ° politische Einstellung vermissen ließen. Die Lage müsse auf Grund dieser Tatsachen zusam­menfassend dahin beurteilt werden, daß England und Frankreich anscheinend darauf ver­zichtet hätten, der von höchstem Verantwortungs­bewußtsein für die Zukunft Europas getragenen Friedenspolitik Deutschlands in einer entsprechenden Gegenerklärung Rechnung zu

Japan vermißt jede konstruktive Einstellung. Die Chamberlain-Rede findet allgemeine Enttäuschung und Ablehnung.

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Prüfung der gesamten Lage vorschlagen? Hitler scheine diesem Gedanken sympathisch gegenüberzu­stehen. Rußland könne ihn kaum ablehnen, zumal es als erster Staat ihn vor einigen Monaten vor-

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6. Oktober geboten hatte.

England verleugnet seine Gtstgaslieserungen

Lloyd George fordert erneut eine internationale Friedenskonferenz

Ernste Warnung an die britischen Kriegshetzer.

tragen.

Auch in der japanischen Prestse hat die Rede Chamberlains einen denkbar ungünstigen Eindruck hervorgerufen.Tschugai Schogio Schimpo" stellt fest, daß die Friedenspolitik Adolf Hitlers von London abgelehnt worden sei, ohne Gegenvorschläge anzufüh- der unklaren Haltung Englands und gehe aber jedenfalls soviel hervor, daß

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rung an Rußland bedeuten. Man müsse in Rechnung stellen, daß zwei mächtige Neu­trale an den Friedenserörterungen beteiligt seien, und daß eine falsche Behandlung der Lage diese zur aktiven Unfreundlichkeit, wenn nicht tatsächlichen Feindseligkeit treiben könnte. Rußland sei sicherlich an jeder polnischen Regelung betei­ligt, und kein allgemeiner und dauernder Friede sei möglich, ohne daß man die italienischen Ansprüche in Afrika und dem Mittel­meer prüfe.

Selbst ohne Rußland als Kriegspartner müsse die Zustimmung Rußlands, mit Hilfe deutscher Ex­perten, die unerschöpflichen Rohstoffquellen zur Versorgung Deutschlands zu mobi­lisieren, die Blockade, Englands verläßlichste Waffe, wirksam brechen. Wenn man sage, daß Rußland gewisse für die Kriegführung notwen­dige Rohstoffe nicht produzieren könne, so könnte es diese zusammen mit Italien doch überall kaufen und überall hin verkaufen. England könnte derartige Käufe nicht verhin­dern, ohne die Schiffe dieser Staaten zu ver­senken und Krieg gegen s.ie zu führen. Lloyd George mahnt alle diese Risiken in Rechnung

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diese Länder ihre direkten und indirekten anti­deutschen Machenschaften weiterzu-- führen beabsichtigen.

Chamberlain will keinen Frieden."

Die mexikanische Presse unter dem Eindruck der gewissenlosen britischen Ablehnung.

Mexiko, 13. Okt. (DRB. Funkspruch.) In Mexiko hat die gewissenlose Zürückstoßung der von Adolf Hitler ausgestreckten Friedenshand durch den briti­schen Premierminister Chamberlain einen fta r k e n und für England keineswegs gün­stigen Eindruck gemacht. Die Presse weist in ihren Ueberschriften allgemein darauf hin, daß Cham­berlain keinen Frieden will. Die Zeitung Ultimas Noticias", die die Rede wie auch die übri­gen Mittagsblätter auszugsweise wiedergibt, stellt die Ueberschrift voran:Chamberlain weist die Grundlagen der Vorschläge des Führers zurück", währendUniversal Grafico" von einerrunden Ab­lehnung Chamberlains" spricht und ebenso wie das BlattRoticias" hervorhebt, daß nunmehr ein Friedensschluß vorläufig nicht zu er­warten sei, und daß vielmehr der Krieg vor­aussichtlich mit verstärkten Mitteln aus­genommen werde.

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Chamberlain stößt die Friedenshand des Führers zurück

Die britischen Kriegshetzer planen die Vernichtung Deutschlands.

Amsterdam, 12. Okt. (DNB.) Lloyd George erhebt imSunday Expreß" wiederum seine war­nende Stimme, die Gelegenheit zu einer inter­nationalen Friedenskonferenz nicht zu versäumen. Er sagt u. a., daß verständlicherweise im jetzigen Augenblick jeder davor zuruckschrecke, sich dem Verdacht der Feigheit oder Miesmacherei auszusetzen. Prüfe man des Führers Rede mit dem Wunsch, Gründe zur Ablehnung zu finden, so seien viele Sätze darin, die eine Berechtigung hierfür bieten könnten. Aber es gebe auch genug, das gegen eine Weigerung spreche, eine internationale Konferenz einschließlich der Neutra­len abzuhalten. Diese Konferenz müsse die Mög­lichkeit prüfen, einen gerechten und dauer­haften Frieden zu erreichen. In der Rede sei die Aussicht auf eine allgemeine Ab­rüstung enchalten, die die sicherste und gesundeste aller Friedensgarantien sei.

Lloyd George sagt, daß er den Appell an die britische Regierung wiederhole, eine ablehnende Antwort nicht zu überstürze n die die offen - liehe Meinung in England und der Welt, die ernst- lich einen Weltkrieg ablehne, der Jahre dauere und unwiderruflich die heutige Zivilisation zerstöre, ent- fremöen müsse.

Es wäre falsch, wollte man die Bedingungen von heute mit denen des Weltkrieges vergleichen. Da­mals habe man die Wiederherstellung Belgiens zur ftrieben^bebinqung erheben können, t)eute könne man bie gleiche Forberung hinsichtlich Polens nicht stellen. Das würde eine Herausforde-

deutsche Regierung entweder einen überzeu­genden Beweis geben müsse für die Ehr­lichkeit ihres Friedenswunsches durch definitive Handlungen und durch bie Schaffung effektiver Garantien für ihre Absicht, ihre Verpflichtung zu erfüllen, oder England müsse auf seiner Haltung bis zum Ende beharren."

Mit dieser jeglichen Verantwortungsgefühls baren Rede, voll von Verlogenheit und Heuchelei, hat der englische Premierminister die Friedenshand zurück- gestoßen, die der Führer mit feinen Ausführungen

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Druck und Verlag: vrShlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange in Sieben. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulftratze 7

Keine Macht der Welt wird uns niederzwingen!

In seinem großen Friedensappell an die Völker der Welt hatte der Führer am 6. Oktober vor dem Reichstag erklärt:Mögen diejenigen Völker und ihre Führer nun das Wort ergreifen, die der gleichen Auffassung sind und mögen diejeni­gen meine Hand zurück st oßen, die i m Kriege die bessere Lösung sehen zu müssen glau­ben." Der britische Premierminister ist der Auf­forderung Adolf Hitlers nachgekommen. Er hat tat­sächlich in seiner gestrigen Unterhausrede die Ent­scheidung zwischen Krieg und Frieden, vor die ihn der Führer gestellt hatte, eindeutig getroffen, denn diese von unverschämten An­pöbelungen des deutschen Volkes und seiner Regie­rung strotzende Rede bedeutet ja nichts anderes als die Zurückweisung der großmütig ausge* streckten Friedenshand des Führers.

Chamberlain hat sich gar nicht die Mühe gemacht, den tieferen Sinn des Fr i edensprogramms Adolf Hitlers zu begreifen. Als Gefangener der Londoner Clique, die nach den Worten des Führers i m Kriege die bessere Lösung der großen europäi­schen Probleme sieht, ist Chamberlain in den Fuß­tapfen der Churchill und Mac Millan weiter ge­schritten, ohne davor mrückzuschrecken, sein Volk, das wie zahlreiche Aeußerungen bekannter Po­litiker bezeugen keineswegs einmütig in der Bejahung des Krieges ist, durch verlogene Argu­mente und wahrheitswidrige Behauptungen in die gewünschte Stimmung gegen Deutschland zu brin­gen. Dazu gehört bie durch ständige Wieder­holungen nicht wahrhaftiger werdende Behauptuna, als ob Deutschland den Vermittlungsvorschlag Mus­solinis abgelehnt habe. Es steht dokumentarisch fest, daß nicht nur Deutschland, sondern auch Frankreich

ereits angenommenen Vermitllungsvor- [, Itolog des Duce sabotierte. Auf den großzügigen ...., ,nl> von wahrhafter Verantwortung gegenüber den ? f? lottern Europas getragenen Friedensplan M Führers hatte Chamberlain nichts anderes u awidern als die zynische Absage:Friedensbe- bimmgen, 'die damit anfangen, daß man dem An- irdler verzeiht, können nicht annehmbar Die von höchst realpolitischen Erwägungen ielragene« konstruktiven und präzisen Vorschläge e- Führers bezeichnete er unter Verfälschung der ' 't alsnage und unsicher", da sie

Andeutungen für die Wiedergut-

Amsterdam, 13. Okt. (DNB.) Am Donners« ftgrachmittag gab der englische Ministerpräsident ar dem Unterhaus seine angekündigte Antwort I ;ui den Friedensvorschlag des Füh­ret s.

|| (Jijamberlain begann seine Ausführungen mit der Ipidünbigung, daß er auf die Rede des Führers, Halbem Beratungen mit den Regierungen der eng- s /schm Dominien und der Französischen Republik Hotlgefunben hätten, nun die Stellung der ri tischen Regierung klarmachen müsse, jjtaibbem er zunächst rückblickend alle lügen- Lajten Argumente und Fälschungen er politischen und diplomatischen Vorgeschichte des |6otiflittes nochmals mit der bekannten englischen kprrvganz wiederholt und heuchlerisch behaup- I i:t batte, daß England nicht um irgendeines rach- ichigen Zweckes willen in den Krieg gezogen sei, Litern lediglich zur Verteidigung der Freiheit, |hi einem Frieden zustrebe, der keinen unsicheren UMfenstillstand, sondern eine Beseitigung derstän- Bigei Drohungen" bringen müsse, wies er u n - »le rherausfordernden Beleidigungen ) ectschlands die bargebotene Frie- eish and des Führers zurück mit den Ifeoiten:Was einer solchen Friedensregelung im Hege steht, ist die deutsche Regierung inb die deutsche Regierung allein."

Chamberlain ging in seiner Heuchelei so weit zu .ehoupten, Deutschland habe ein 5B er mitt« ungsangebot Mussolinis ab gelehnt, Ehrend in Wirklichkeit alle Welt weiß, daß Eng- anb e s mar, das den von Deutschland

geschlagen habe. Alle Parteien könnten sich an einer derartigen Konferenz beteiligen, ohne damit die bisher eingenommene Haltung zu belasten Lloyd George setzte sich sodann besonders für eine Beteiligung Amerikas ein. Würden die Kriegführenden eine Einladung Roosevelts zu einer solchen Konferenz ablehnen, was für sie un­möglich sei, so würden sie damit die Verurteilung sämtlicher neutralen Mächte auf sich laden. Kein Punkt, der wahrscheinlich internationale Streitig­keiten Hervorrufen würde, sollte von diesen Erör­terungen ausgeschlossen werden. Hitler habe einige Punkte angedeutet: Abrüstung, Kolonien, polnisches Staat. England habe das Recht, andere Punkts vorzuschlagen, die seiner Meinung nach für eint dauernde Friedensregelung von Bedeutung seien» Nichts würde mit einer solchen Konferenz o er» loren sein, alles aber könnte man davon gewinnen, so stellt Lloyd George sachlich fest. Abschließend sagt Lloyd George, daß er auf Grund seiner Rede im Parlament ftänbig Briefe aus allen Teilen des Landes erhalte, in denen feine Haltung gutgeheißen werde.

EmdeuttgeAbsageanden Frieden

Das Echo in Ungarn.

Budapest, 13. Okt. (DNB.-Funkspruch.) Die Unterhauserklärung Chamberlains wird von des Morgenpresse als eindeutige Zurückwei­sung der deutschen Bereitschaft zum Frieden angesehen.Pester Lloyd" sagt, die Rede sei nichtgeeignet,Anlaß 3 u m Opti­mismus z u geben. Mehr noch der Ton als die Formulierung zeige die Zurückweisung. Man habe den Eindruck, daß das Jneinandergreifen von Argumenten und Gegenargumenten in der Cham­berlain-Rede fehle. DerMagyar Nemzet" stellt fest, daß die Chamberlain-Rede den Standpunkt der Westmächte insofern geklärt habe, als es nun­mehr sest stehe, daß sie die Rede des Führers nicht als V e r h a n d l u n g s b a s i s für den Frieden ansehen wollten.

England ist jedes Mittel recht.

Vernichtender Eindruck

der Chamberlains Rede in Jugoslawien.

Belgrad, 13. Okt. (DNB.-Funkspruch.) Dich Chamberlain-Rede wird von allen jugoslawischen Blättern veröffentlicht. Sie hat in der Öffentlichkeit den Eindruck verstärkt, daß England unter alten Umständen und mit allen möglichenVor- wänden ein starkes Deutschland ver­nichten will, wobei ihm jedes Mittel recht ist.Chamberlain lehnt Verhandlungen mit Hitler ab", lautet die riesige Schlagzeile derVreme"« lieber dem völlig negativen Eindruck der Chamber- lain-Rede berichtet der Berliner Vertreter der Po­litika. Nach Eingehen erkläre man deutscherseits, datz Chamberlain die Friedenspolitik Deutschlands ver­worfen habe. Seine Rede fei teilweise verlogen und niederträchtig gewesen. Man stelle in Berlin fest, daß alle Friedensversuche durch England sabotiert worden seien.

Auf Hitlers Gedanken überhaupt nicht eingegangen.''

Oslo, 13. Oft. <DNB. Funkspruch.) Zur Seb» Chamberlains schreibt das Organ des Bauernbun­des,Nationen":Chamberlains Rede war in ihrem ersten Teil stark, schärfer als wohl die meiste« erwartet haben. Auf Hitlers Gedanken ist et überhaupt nicht eingegange n."Ti­dens Tegn" hört aus den Erklärungen Chamber­lains nur das unbedingteN e i n" auf den Friedensplan Deutschlands heraus.

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-.Unrechtes an der Tschecho-Slowakei und Polen u" " [Welten. Chamberlain scheute sich nicht, diese ab- ,rn!I edwschenen Phrasen aufs neue vorzubringen, ob-

^oh! er, wie jeder andere, weiß, daß die Tscheche! * Mch einen freiwillig abg e sch lasse- ? " Staatsvertrag sich unter den Schutz

W Deutschen Reiches stellte und in der Fuhrer-

"Sie als Ziel der Reichsregierung die Herstel»

1 ung eines polnischen Staates ausdruck- 'S Sm)

wuiiiucmui in feinen weiteren Ausführun- ! keinerlei Zweifel mehr daran, daß, ganz !gleich, was Deutschland auch immer erschlagen wird, England es darauf an- liwunt, Deutschland zu vernichten unter i«n plumpen Vorwand, seine Regierung litfHti q e n z u wollen. Er erklärte namkch, l-H wenn Hillers Vorschläge defilierter gewesen - 1 Denn und Andeutungen enthalten hatten, dieses am

| Mche Unrecht wiedergutzumachen, wurde es noch imr notwendig fein zu fragen, mit welchen MU- . ick die deutsche Regierung die Welt davon zu ilerzeuqeu beabsichtige, daß der Angriff Mooren werde und daß Versprechungen ' , c|e)alten würden. In diesem Tone halt es Der rtbl?L Cmche Premierminister für angebracht, mit dem tag >" ? rächen Volke, das England die Friedenchand dar- rig^ z chien hat, zu fprechen. Obwohl der Führer m iinsE" mer Friedensrede außerordentlich konkrete Vor- Wg h!i:e unterbreitete und gangbare Wege zur Qia= len * HWie der Sicherheit der europäischen Volker wies, i s°teß bei gutem Willen Englands und Frankreichs ht laten sogleich hätten folgen können erklärt S hit\be Mann, der durch seine Haltung diese Taten

1 Hubert, pharisäerhaft:Taten nutzt Worte i Ife sind notwendig, ehe wir, das britische Volk Qi '^Frankreich, unser tapferer und vertrauter Ver- ) * ünbster, berechtigt wären, aufzuhören, einen Kampf

i Hsur äußersten Grenze unserer Starke zu fAren.

Gegenüber den von den neutralen Nach- ' " ' orn Deutschlands mit großer Genugtuung de- i^:en Zusicherungen des Führers dre ih«natio- 'de Sicherheit gewährleisten und ihre Leb en 5» Akkssen respektteren, hatte Chamberlain nichts an- zu erwidern als den Satz:Die Stellen, m Me des Führers, Die Darauf abgestellt sind, 'Ä'ers Nachbarn neue Zusicherungen zu geben, J-'lerget)en wir. Da die Nachbarn wstsenrmr- welchen Wert sie ihnen beimessen sollen. Cm ' beugender Beweis dafür, daß es Chamberlain seinem kriegshetzerischen Regierungsklungel überhaupt nicht Darauf anlommt, sich \ »em Friedensoorschlag des Führers uni) Den {^9?n der neutralen Staaten zu befassen, sondern Das deutsche Volk Krieg um jeden Preis zu

8ti den Schluß der advokatischen Winkelzüge, mit I Chamberlain glaubt, eine nach Frieden stre- Welt düpieren und das eigene sowie das 'Mckliche französische Volk in einen sinnlosen l Hetzen zu können, setzte Chamberlain mit 'Nr ©tim das Ultimatum« w