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seilbahnrennen vorzüglich gehalten und lediglich durch Pech den Einzelsieg von Pertsch verscherzt, der im letzten Rennen stürzte und dadurch nur den achten Platz besetzen konnte. Sieger in der Ge­samtwertung wurde der Italiener Marcellin, der als Einheimischer mit den schwierigen Strecken am besten vertraut war. Weltmeister Josef I e n n e- wein belegte den zweiten Platz vor dem Italiener Alvera. Pertsch und Kneißl wurden 4 und 5 so daß in einer Mannschaftswertung Deutschland ganz hervorragend abgeschnitten hätte.

Fußball der Gauliga Hessen.

Kassel 03 vor der Meisterschaft.

In Hessen ist an dem Sieg von Kassel 03 wohl nicht mehr zu zweifeln Die Rothosen gaben diesmal auf eigenem Platz im Kampf mit dem VfB. Groß- Auheim ein Schützenfest, ganz offenbar mit der Absicht, Hanau 93 auch im Torverhältnis zu über­flügeln und sich damit schon jetzt die Meisterschaft zu sichern. 12:3 (3:2) hieß das Ergebnis aber Hanau 93, das seinen letzten Kampf gegen Dunlop Hanau 4:1 (2:0) verdient gewann, hat noch immer ein etwas besseres Torverhältnis. Die Kasseler be­sitzen aber eine so feine Form, daß an ihrem end­gültigen Siege wohl nicht mehr zu rütteln ist. Sie brauchen aus dem letzten Spiel noch einen Punkt. Kurhessen Kassel schlug eine weitere erfolgreiche Schlacht gegen den Abstieg und brachte gegen den VfB. Friedberg in einer Energieleistung ein 4:2 (2:0) zuwege. Die endgültige Entscheidung über den Abstieg ist allerdings auch hier noch nicht gefallen.

Aus anderen Gauen.

Gau Ba y e r n : Neumeyer Nürnberg FC. » 05 Schweinfurt 0:1; Bayern München 1. FC. Nürnberg 1:2; TSV. 1860 München BC. Augs­burg 3:1; Jahn Regensburg Schwaben Augs- ' bürg 5:2.

Nuvolari fuhr Iiekordrunde.

Die deutschen Rennwagen auf der Monzabahn.

Mercedes-Benz und Auto Union bereiten sich wie­der sehr sorgfältig auf der Monza-Bahn bei Mailand auf die kommende Rennzeit vor. Daß die deutschen Wagen noch weiter verbessert wurden, bewiesen die ausgezeichneten Rundenzeiten, die am Samstag ge­fahren wurden. Tazio Nuvolari drehte auf Auto Union eine Runde in 2:30,4 Minuten und stellte damit einen neuen Bahnrekord auf. Nicht viel lang­samer waren die beiden jungen Auto-Union-Fahrer H. P. Müller und Georg Meier, die beide 2:32 Minuten erreichten. Hans Stuck kam sogar auf 2:31,8 Minuten. Caracciola und Lang auf Mer­cedes-Benz legten die Runde in 2:32,4 Minuten zurück. Der Mercedes-Nachwuchsfahrer Bigalke be­nötigte 2:38 und der Engländer Seaman auf Mer­cedes-Benz 2:40 Minuten. Alle deutschen Wagen waren wesentlich schneller als die beiden italienischen Alfa-Modelle.

Und Hans hat es doch noch geschafft...

Gr marschiert mit im neuen Jahrgang der Zetnnäbnaen

Nein, das wollte Hans nicht einsehen, was ihm seine Mutter da alles an Gründen angab, warum er noch nicht ins Jung­volk eintreten dürfte Warte noch ein Jahr, Hans, jetzt bis du mir noch zu jung und dann muß ich erst mal sehen, was du für ein Zeugnis zu Ostern bringst! Damit war für die Mutter die Sache abgetan, nicht aber für den zehnjährigen ! Hans, dessen großer Wunsch es war, auch ein Pimpf zu werden, hatten sich seine Klassenkamera­den doch schon alle ver­pflichtet.

Traurigen Sinnes ging Hans die Treppe hinun­ter und stand dann vor der Haustür. Vergeblich hielt er nach feinen Spielgefährten Ausschau Wo steckten sie denn heute nur alle? Er sollte es bald erfahren, denn vom Sachsenhäuser Berg her kam ein Jungoolk- fahnlein heranmarschiert auf die Mainbrücke zu, die nach dem Römerberg führt. Eine große Werbe­kundgebung des Frank­furter Jungvolks um den neuen. Jahrg>ang der Zehnjährigen sollte dort steigen. Und alle mar­schierten sie mit, die Spiel­kameraden von Hans, froh und hell erklang ihr Lied Da konnte der Hans nicht anders, er lief auf dem Bürgersteig neben­her zum Römerberg und erlebte die Kundgebung

Vom Stammsührer mit Handschlag verpflichtet. (Aufn.: Herbert Philipps.)

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mit. Der Jungbannführer

sprach zu seinen jungen Kameraden und stellte ihnen die Aufgabe, tüchtig zu werben bei den Jungens des neuen Jahrgangs. Freiwillig sollten sie zum Jungvolk kommen und mit ganzer Freude und aus eigenem Willen ihren Dienst machen.

Je mehr der neuen Pimpfe dem Führer an sei­nem Geburtstag gemeldet werden könnten, desto größer sei feine Freude hierüber

Aber nur ganze Kerle können in der Bewegung gebraucht werden, die bereit sind, einmal der Ge­

meinschaft des Volkes in würdiger Weise zu dieneni und keine Muttersöhnchen. Don den mehr als 2000 Pimpfen erklang dann der Gruß an den Führer. Mit frohen Liedern, vorneweg die Trommeln und Fanfaren, rückten die Fähnlein wieder ab.

Der Hans aber machte sich allein auf den Heim­weg und nachdenklich stand er dann wieder vor dem Elternhaus. Wie sollte er es nur anfangen, schon zum 20. April ins Jungvolk eintreten zu dür­fen. So trafen ihn feine Kameraden an, als sie auch vom Werbemarsch heimkehrten. Fritz, der Aelteste von ihnen und Jungenschaftsführer, steuerte gleich auf ihn mit der Frage zu, wann er nun end­lich bei ihnen mitmachen würde. Hans erzählte ihm von seinem Kummer und der Entscheidung der Mutter.

Der Fritz und seine Kameraden merkten gleich, hier mußte etwas geschehen, denn Hans war ein feiner Kerl, immer dabei, im Spiel und Scherz auch nicht feige, wenn es galt, einen herzhaften Streich zu drehen. Ein Plan war gleich zur Hand: am nächsten Samstag sollte ein Werbeabend des Sachsenhäuser Fähnleins sein, und da würde der Fritz schon sorgen, daß Hansens Mutter von seinen Eltern mitgenommen würde. Der Fähnleinführer müßte dann schon alles andere schaukeln, es würde schon klappen. Hans sah gleich, das war der rich­tige Weg, und schnell war seine Stimmung gehoben. Ja, er lachte schon vor Siegesgewißheit mit feinen Kameraden um die Wette.

Und die Sache klappte wirklich wie Fritz gesagt hatte. Das Fähnlein hatte einenpfunds" Eltern­abend aufgezogen, der auch auf Hansens Mutter Eindruck machte. Kurzum, am nächsten Montag schon trug Hans feinen Anmeldeschein zum Fähn­lein. Ungeduldig wartete er auf den Tag der Auf­nahme, die Mutter hatte nicht eher Ruhe, bis dis Pimpfenuniform bestellt war

Endlich kam dann der heißersehnte Tag der Auf­nahme heran und mit Handschlag verpflicht tete d e r Stammführer die Jungens vom neuen Jahrgang, darunter auch den Hans, der nun feinen Wunsch doch noch erfüllt sah und mit in den Reihen der jüngsten Kämpfer unseres Füh­rers treu feinen Dienst leistet. Er wollte und mußte es schaffen, das wußte er und in dem Erleben der Gemeinschaft seiner Altersgenossen wird er auch die Kraft finden, einmal selbstverantwortlich als einsatzbereites Glied im Dienste seines Volkes zu stehen.

Darum werben wir um alle jungen Kameraden, damit sie nicht als Einzelgänger der Gemeinschaft verloren gehen. K. H. Pr.

Sprechstunden der Redaktion.

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