Der Erlaß Les Führers vom 27. August b. 3. über ___ <notOr.AM»nfnfhp<s an ftrorrt«
Lern machte hier der Redner auf das Nebenein-
anb^r von
geschlossener Fahrt-
Vortrag über Zugoslawien.
der Marine-Kame^
kh°nm°rfa'fooKmenmit bem mit der Ei,°»bchn durch schone G-birg-l°nd. Li-b-sgob-npäckch-n für di- zum Wehr- schuft in das Innere des Landes, nach d-m bezaw -uf-n-n Kameraden «usaefullt. Dank der I beenden Mostar und nach <5arajeroo. In m-len Bll-
Meta Brix
Roman von
CARL DUNCKER VERLAG•BERLIN
(Nachdruck verboten.)
24 Fortsetzung.
unseren
gewiß. Seit ich die!... mich gut. >on ein paar Jahre!
4:0
2:1
0:1
8:1
2:0 9:2 1:3
6:1
genossen.
Kameradschastsappell ehem. 116 er.
(2:0) (5:0) (1:1) (1:0)
^Mit dem Gruß an den Führer und dem Gesang her Nationallieber wurde der Appell geschlossen.
kameradschaftlichen Spend efreudigkett war es möglich den draußen stehenden KameriÄen eine Freude zu bereiten. Tatkräftig beteiligten sich auch ine in Gießen anwesenden Kameraden der Kriegsmarine, die mit Korvettenkapitän Corus erschienen waren. 35 Pakete wurden postfertig gemacht. Von den draußen stehenden Kameraden waren Fewpostgrutze einaeaangen. Sie Frontzeitung der Kriegsmarine „Gegen England" war von den Kameraden der Kriegsmarine zur Verfügung gestellt worden und wird in Zukunft im Marinebootshaus zu lesen sein. Unter den Kameradschaftsmitgliedern befinden sich zwei über 70jährige, denen infolge Teilnahme an kolonialen Kämpfen der Veteranensold zugebilligt wurde: Adam Sch mahl, Gießen, „Buschin , und 5)ans Folkerts, „der Snider".
Farbenprächtige warme Decken für unsere Soldaten.
Packen von i^iwv;>uuvfc»ifr-v*v*vvv" >*** u-—- —---z- > ■ < ■
dienst einberufenen Kameraden ausgefüllt. Dank der! bemden Mostar
„Der ist an allem schuld!" sagte der Doktor erbittert. „Ohne ihn wäre diese Frau niemals zu uns gekommen! Aber verzeih ... du wolltest in bezug auf Jäckel gewiß von geschäftlichen Dingen spre- $ß,4Rein. Ich sprach mit Jäckel über Frau Domkat."
Und Matthias Heitfeld erzählte dem Sohn von der Begegnung mit der Freundin seiner Jugend und dem merkwürdigen Zufall, durch den er von Luisens Ehe mit Johannes Rückstein erfahren hatte. Er sagte: „Aber ehe ich in Sachen des Kindes weitere Schritte unternehme, muß natürlich diese mysteriöse Angelegenheit aus der Welt geschafft wer-
„Äus der Welt geschafft! Erst mal aufgeklärt..." „Irgendeinen Beweis, daß Frau Domkat wirklich dem Zaduk die Rezepte verschaffen wollte, haben wir nicht. An Zaduk werden wir kaum herankom- men." .,,
„Ich will mit dem Menschen auch geschäftlich nichts mehr zu tun haben", sagte Waldemar Heil-
Gruppe Süd: Hanau 93 — Kewa Wachenbuchen 6:0; Dunlop Hanau — TSV. 1860 Hanau 2:2; Borussia Fulda — VfB. Großauheim 2:7.
Gruppe Nord: Kurhessen Kassel — SC. 03 Kassel 0:2; VC. Sport Kassel — Tura Kassel 2:0; Hessen Hersfeld — Spv. Kassel 0:6.
Fußbatt-Freundschastsspiele.
tigt."
„Weil du nun wußtest, mit wem sie ^verheiratet war? Weil sie einmal zu einer Famili? gehörte, dessen eines Mtglied dir nicht fremd ift?' x.. ..
„Das war ein Grund ... gr~-c* Frau kenne iie es sind nun sch . ..
Oie Ergebnisse
der III. Tschamrnerpoka l - Schlußrunde.
für VfB.-R.
Nach Wiederbeginn erhiett der Halbrechte von Krofdorf eine schöne Steilvorlage und schoß für Heeg im Gießener Tor unhaltbar ein. Jetzt gingen die Gießener aus sich heraus. Ene lange Vorlage von Leutheuser ging an den Linksaußen, der nach innen kurvte und einen Schrägschuß vom Stapel ließ, der zum 5:2 führte. Weiterhin sah man verteiltes Spiel. In der 80. Minute führte ein Kopf- ball von Pcttalon, von Brück aufgenommen, aus kurzer Entfernung, zum 6. Tor.
Watzenborn-Steinberg I — 1900 Gießen I 3:0 (1:0).
Die gestrige Monatsmusterung radschaft Gießen war fast voll!
Kriegerkameradschaft Lollar.
Arn gestrigen Sonntagnachmittag hielt die Krie- aerkameradschaft Lollar im Kameradschaftslokal bei Otto Nuhn in Lollar ihren 3. Monatsappell wahrend des Krieges ab. , v
Kameradschaftsführer Taubert gedachte zu Beginn des Appells der im Weltkrieg, im Polen- frteg, am Westwall, zur See und in der Luft gefallenen Kameraden. Ihr Andenken wurde m der üblichen Weise geehrt.
„Du ...!" _ .
Waldemar stand auf und kam näher. Sein Gesicht war plötzlich ganz fahl. Was sagte fern Vater da ... das war doch nicht möglich ...
„Das ist nicht möglich, Vater!" Er hatte völlig die Gewalt über sich selbst verloren.
Matthias Heitfeld nickte: „Natürlich ist das setzt nicht möglich ... Ich denke, Waldemar, wir fahren heute abend nach Berlin. Beide. Du fliegst zuruck ... auch gut. Ich nehme *ben Nachtzug .
To. Heuchelheim 1. 3gb. — 2Mv. 1. 3gb. 5:19 (2:10)!
Das erste Spiel um die Bannmeisterschaft führte die Jungens vom Mtv. nach Heuchelheim. Die Mtv.er hatten ihre stärkste Einheit aufgeboten, um eine Generalprobe durchzuführen. Sie traten an mit: Knaus, Buchacker, Pfann, Tiemann, Hambach, Faust, Wagner, v. Bentheim, Kuhse, Fischer, Jsheim. Von Anbeginn zeigten die Gießener ein schönes Spiel, das auf beachtlicher technischer Hohe stand. In regelmäßigen Abständen konnte die Stürmerreihe, in der vor allem Kuhse für den nötigen Schwung sorgte, Tor auf Tor einsenden. Alle Angriffe der Heuchelheimer scheiterten an der aufmerksamen Verteidigung der Mtv.er von seinem Vorder- mann Tiemann wirksam unterstützt. Aber auch die übrigen Spieler konnten gefallen.
Boxländerkampf Deutschland - Italien 6:10
Spiel iw5 teilweise bei den Gästen noch besser als bet den Einheimischen zu klappen schien. Die kurze Drangperiode der Gäste beantworteten-die Einheimischen mit energischen Angriffen, doch zu zählbaren Erfolgen reichte es vorerst nicht. Nach etwa,25 Minuten Spieldauer schlug der Linksaußen K. Butz den Ball zum Rechtsaußen E. Buß, der ihn mit mit Kopfe zu Schmitt lenkte. Gegen dessen harten Kopfstoß war Dinges im Tor der Gastmannschaft machtlos. Die Grünweißen drängten etwas, doch die gegnerische Hintermannschaft lieh während der ersten Spielhälfte weitere Erfolge nicht zu.
Nach Seitenwechsel sah man das , gleiche Bild- Schöne Kombinationen auf beiden Seiten, doch nur hie und da einmal ein herzhafter Torschuß! Fast ung das Spiel schon seinem Ende zu und am Re- Mat hatte sich noch nichts geändert. Schmitt ging zurück, holte sich einen Ball, spielte fast Ms zum gegnerischen Strafraum vor, und gab, als er von beiden Verteidigern angegriffen wurde, zum frei- tehenden Halblinken, der noch einige Schritte lies und zum zweiten Erfolg einschob. Der dritte Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Kaum zwei Minuten später köpfte Mittelstürmer W. Hauser einen von links kommenden Ball zum dritten Tor ein. Dann aber kamen die Blauweihen auf, doch Burger hielt das Tor rein. Das Spiel war äußerst fair.
Bei einem kameradschaftlichen Beisammmsem überreichte Dereinsführer Harnisch die kürzlich vom Reichsfachamt Berlin übersandten Leistungs- abzeichen für die in diesem Jahre errungene Be- zirksklassenmeisterschaft an die noch in der Heimat befindlichen Spieler.
Handball im Männerturnverein.
„Natürlich, das war merkwürdig. Aber wenn sie nun aus irgendeinem Grunde vielleicht diesen Mo- ravitzky schützen wollte ... Es könnte doch vielleicht irgendwelche alte Bindungen geben ..."
„Natürlich. Bestimmt wird es solche Bindungen geben!" Waldemars Gesicht verzog sich in Wider- willen. _ , r
Der alte Heitfeld sah seinen Sohn aufmerksam an. Er fühlte die ttotzige Erbitterung Waldemars, und wie er zutiefst getroffen war. Eine rasche Klärung war notwendig.
Aber auch mit der Frau mußte es schlimm stehen. Was tat sie jetzt ...? Es war eine ganz böse Geschichte ...
Er trat zu dem Sohn, der aufgestanden und zum Fenster getreten war und da abgewandt und schweigend stand. Er legte seinen Arm um die breiten Schultern des Jüngeren. So standen sie eine Weile schweigend, zwei hohe, kraftvolle Gestalten.
Waldemar Heitfeld sprach zuerst. Er sagte: „Es ist nicht nur das ... Vater ... das ganze Leben dieser Frau ist rätselhaft ..."
„Rätsel lassen sich lösen."
Der Jüngere sprach weiter. „Man kann sich keine rechte Vorstellung davon machen ... ein Auf und Ab ... ein sprunghaftes Leben ... Geheimnisse
SV. Waldhof-^DfL. Osnabrück Neumeyer Nürnberg—Berliner SV. 92 BC. Hartha—1. FC. Nürnberg Fortuna Düsseldorf—Tennis Bor. Berlin Hamburger SV.—West ende Hamborn . Blauweih Berlin—Sportfreunde Leipzig VfL. 99 Köln—Wacker Wien Rapid Wien^-Vorw. Rasensp. Gleiwitz
Die Fuhball-Ergebnisse der Gauliga Hessen.
Zum letzten diesjährigen Kameradschaftsappell ehemaliger 116er konnte Kameradfchaftsführer Hans Bill auch die Kameraden Feldwebel Bteden - kapp und Unteroffizier Robert Gärtner jun. begrüßen. Dom Kommandeur des Feldregiments, Oberst H e r r l e i n , war ein Schreiben eingegangen, in dem er der Kameradschaft für ihre Treue und Anhänglichkeit dankt. Die Kameradschaft hat auf dem Wege über ein Wunschkonzert dem Kommandeur und seinem Regiment die Grüße der Heimat übermitteln lassen. Kreiskriegerführer Regierungsoberveterinar- rat Dr. M o n n a r d sprach der Kameradschaft seinen Dank für die würdige Vertretung des Kreisverbandes anläßlich der Beerdigung des Kameraden Menn aus Saarbrücken aus. Die Kameraden wurden aufgefor- dert, sich an den Vorträgen des Volksbildungswerkes und des Goethe-Bundes zu beteiligen. Die Feldpost mit den Erlebnisberichten der Kameraden soll zu einem Ehrenbuch zusammengestellt werden. Kreis- schießwart H a n f f berichtete über das Wettkampfschiehen, bei dem die Kameradschaft fii der Durchschnittsleistung an führender Stelle im Kreisverband steht und mit der Schiehgruppe B sogar den dritten Platz belegt Den Kameraden Hans Bill, Heinrich Appel, A. Kern und den Alterskameraden Fr. R e i tz, der ttotz seiner mehr als 70 Jahre noch 118 Ringe geschossen hatte, wurde die bronzene Ehren- nabel überreicht. Kreisschießwart Hanff sprach Schießwart A. Kern seine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Abschließend gab Kameradschaftsführer Hans Bill eine Erläuterung zu der Bewilligung des Veteranen-Ehrensoldes an Frontsoldaten, die ihr 70. Lebensjahr vollendet haben. In gemütlicher Runde saßen die Kameraden anschließend noch beisammen.
Monatsmusterung
der Marine-Kameradschaft Ziehen.
ernste Gesicht.
Der Mann sieht schlecht aus, dachte Matthias Heitfeld. Er ist noch schmaler geworden, und die Augen blicken' so unendlich müde ... Aber bann waren seine Gedanken wieder bei dem Zweck seines Hierseins. „ _ ,
,Zch wollte wegen dieser unangenehmen Sache mit Ihnen sprechen ... Sie wissen von dem Verdacht, der auf Frau Domkat liegt. Sie und ich ... wir kennen die Frau länger als mein Sohn. Wir sind auch beide älter ... erfahrener..."
Er machte eine Pause.
Doktor Mainz fragte: „Und ...?"
„3a, sehen Sie, Doktor ... ich weiß zwar wenig von Ihnen, von Ihrem Leben ... ich weiß nicht, wie Sie zu den Frauen überhaupt stehen ... Sie sind ein verschlossener Mensch. Aber ich denke, Sie können einen Menschen gut beurteilen. Sagen Sie mir: Halten Sie Frau Domkat einer Untreue gegen die Firma für fähig?" .
In dem Gesicht des Chemikers bewegte sich kein Zug, als er erwiderte: ,Hch wollte diese Frau heiraten, Herr Heitfeld."
Matchias Heitfeld sah den anderen überrascht an. „Sie wollten ..."
Das schmale Gesicht drüben verzog sich seltsam: „Sie meinen, es wäre doch ein ziemlicher Attersunterschied ... nun, Frau Domkat hat meinen Antrag ab gelehnt."
„Nein", erwiderte Heitfeld. „Nein, das dachte ich nicht. Ich weiß sehr gut, daß diese Frau einen seltsamen Zauber ausstrahlt. Und wenn nicht mein Sohn ..." Er zögerte, bann fuhr er fort: „Sprechen mir offen, lieber Doktor. Wenn ich nicht genau wüßte, daß mein Sohn diese Frau liebgemonnen hat, und nun leidet und eben darum ein so strenger und unerbittlicher Richter sein will ... wenn ich das nicht wüßte, so würde ich vielleicht selbst versucht haben, mir Die Gegenwart und vielleicht die Zuneigung dieser Frau für mein einsames Haus zu gewinn-en." . „
(Fortsetzung falM
wurde bekanntgegeben.
Verschiedene Kreisbefehle des Kreiskriegerführers sowie einige Dankschreiben von äum Kriege ein- berufenen Kameraden für übersandte Liebesgaben- pakete und Reichskriegerzeitungen wurden vorye- lesen. Eine weitere Liebesgabensendung zu Weih- nachten soll erfolgen.
Kamerad Rodert Dietz, der als Gast anwesend war, hielt einen Vortrag über seine Eriebmsse rm Polenkrieg, wofür ihm vom Kameradschastsfuhrer Dank gesagt wurde.
Eine Büchsensammlung zum Besten der Kyft- Häuserwaisenheime ergab einen annehmbaren -ve-
Gleich am ersten Morgen nach feiner Rückkehr ging Matthias Heitfeld zu Doktor Mainz in das Laboratorium.
Der Chemiker saß an seinem Arbeitsplatz und hantierte dort mit den Gläsern. Er schien von dem Besuch des Chefs störend überrascht, aber er grüßte in ruhiger Höflichkeit.
Matthias Heitfeld stand einen Augenblick neben dem Mitarbeiter. Dann'sagte er: „Ich möchte Sie mal sprechen, Doktor. Setzen wir uns beide ... mit zwei Worten ist das nicht gesagt."
„Bitte ...", sagte Mainz und hob fragend Das
... kenne ich in ihr einen tüchtigen und liebenswerten Menschen. Eine Frau mit vorzüglichen Umgangsformen und einer kraftvollen Einfühlung in ihre Aufgaben."
„Du singst ihr Lob!" sagte Waldemar widerwillig. _
Der Sielte re fuhr fort: „Wir wußten, die Frau kam aus einem unruhigen Leben. Sie hatte vermutlich eine unglückliche Ehe hinter sich. Wir wußten, daß sie in einen bürgerlichen Beruf wechselte, um gegen eine Entscheidung zu kämpfen, die ihr unter Hinweis auf das unruhige Leben einer„Schau- fpieletin alle Rechte an ihrem Kinde nahm."
„Das alles wissen wir. Aber das hat nichts mit dem Verdacht jetzt zu tun. Der bleibt bestehen!" sagte Doktor Heitfeld.
Es klang hart. Dies alles — was geschehen war und was man jetzt Darüber redete, war eine wahnsinnige Qual für das Herz ... Er fragte: „Und weshalb wurde die Ehe geschieden?
„Vermutlich, weil eine Frau wie Luise Domkat niemals in der kühlen Luft der Rücksteins leben konnte. Dort bewegt sich das Dasein in abgemessenen Bahnen. Da konnte auch der schwere Reichtum nicht helfen." .
„Mit dem, was du sagst, Vater, umschreibst du ja auch nur wieder eine Schuld." Waldemar sagte es heftig. Er stand auf. Er fragte: „Wo willst du eigentlich hinaus. Vater?"
„Wir wollen nicht Versteck spielen, mein Sohn. Es schien mir ... und du sagtest es ja selbst ... daß Luise Domkat dir liebgeworden sei."
„Wenn das so war ... es ist vorbei!" unterbrach Doktor Hettfeld. Und dabei dachte er doch mit einer schmerzvollen Erinnerung an den Abend, da Luise in seiner Pacht saß und später auf der Terrasse [eines Hauses. Und dachte an den Abendgang durch den schweigenden Garten ...
Matthias Heitfeld strich durch das silbergraue Haar. Er sprach weiter. „Wüßte ich nicht, daß du i Luise liebst, so hätte ich vielleicht — trotz des Unter- schiedes der Jahre — diese Frau gebeten, mir für , den Rest meines Bebens Gefährtin zu sein."
-en, daß gestern stark gekauft wurde, nur hat leben das Käuferinteresse gegenüber den Dor- jen auf andere Warengebiete verlagert. Im Ife des Nachmittags konnte man viele „Paketier" heimwärts wandern sehen.
Nach der Heimat zurück.
Gegenwärtig sind in der Schulstraße in einem Schaufenster der Engelapotheke, wie auch m einem Schaufenster des Zigarrengeschäfts Richter, Ecke Frankfurter Straße und Mlhelmstraße Ausstellungen zu sehen, die erkennen lassen, auf welche Art Sie NS.-Frauenschaft auch um das Wohlbefinden unserer Soldaten bemüht ist. In geschmackvoller Anordnung, schön belebt durch Blumenschmuck, sind in den Schaufenstern warme wollene Decken ausgelegt, die in vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit der Frauen der NS.-Frauenschast entstanden sind. Aus vielen kleinen Wollquadraten (eine Decke besteht aus etwa 80 kleinen Quadraten), wurden diese Wolldecken ge- strickt, die den Soldaten im Felde über die Wintermonate hinweg helfen sollen. Die Decken lassen schon beim ersten Mick erkennen, daß sie ihrem Zwecke vollauf dienen werden. Bisher konnten 50 Decken an ihren Bestimmungsort, an die Soldaten unterer Division, abgehen. Weitere 100 Decken wer« den demnächst folgen. Wie wir hören, beteiliat sich auch die weibliche Jugend in den Gemeinschaften des BdM. und in den Schulen an dieser Strickarbeit. Die (Sonaten, die sich mit diesen gestrickten Decken gegen die Kälte schützen, werden sicherlich dankbar empfinden, daß die Heimat in aufopfernder Arbeit ihrer gedenkt und das Opfer, das sie vor dem Feind bringen müssen, zu würdigen weiß.
Die Sektion Gießen-Oberhessen des Deutschen Alpenvereins bereitete am gestrigen Sonntag im Saale des Hotel Hindenburg ihren Mitgliedern wieder zwei unterhaltsame <5tunben. Der Leiter der Sektion, Direktor Wrede, hieß Mitglieder und Gäste herzlich willkommen und berichtete zunächst kurz über die Arbeit der Jugendgruppe unter der bewährten Leitung von Dr. Krasser. Die Aus- bilbungsarbeit der Jugend sei bereits so weit vorgeschritten, daß im Frühjahr ein größerer Ausflug )er Jugendgruppe in die Alpen unternommen werden könne. Nachdem er zur Unterstützung der Ju- gerib gruppe auf gefordert hatte und nachdem der Sportgroschen des NSRL. erhoben war, sprach Dr. Kaufmann (Gießen) über Reiseeindrucke in Jugoslawien. Der Redner, der es ausgezeichnet versteht, in der Form der ungezwungenen Erzählung von feinen Eindrücken zu berichten, gab zunächst einige erprobte Rezepte dafür, wie man richtig und ohne allzu großen Aufwand an Geldmitteln Reisen unternehmen und doch mtt reichen Eindrücken in die Heimat zurückkehren kann. Im Geiste führte Dr. Kaufmann seine Zuhörer zunächst nach Venedig, über die Adria nach Susak-Fiume, und dann die Küste entlang nach Split. In großartigen und Photo- graphisch geschickt erfaßten Bildern sah man die schöne Stadt, wie sie sich am Berge aufbaut, ging mit dem Redner durch enge und steile Gassen, besuchte mit ihm den farbenprächtigen Wochenmarkt, lernte Land und Leute kennen und erfuhr dabei manches Interessante nicht nur aus der Geschichte des Landes, sondern auch über die Landschaft und ihre charakteristischen Eigenarten, wie sie das Karstgebirge mit sich bringt. Man hörte u. a. auch von Brak, jener Split vorgelagerten paradiesischen Insel, auf der es feine Straßen und deshalb auch keine Autos gibt. Im Geiste fuhr man auf dem Schif weiter nach Dubrovnik (Ragufa) und von dort aus
VfB.-R. Gießen — Tv. Krofdorf 6:2 (3:1).
Krofdorf erschien mit zehn Mann und da Gie- zen zwölf Spieler zur Stelle hatte, spielte der zwölfte Gießener Spieler in den Reihen von Krofdorf. DfB.-R. stellte die technisch besserfMann- chast, in der zwei neue Spieler (Goertz und Dör- chel) mitwirkten, welche sich gut anließen. Die Mannschaft von Krofdorf war sehr eifrig. Zu Beginn legte VfB.-R. mächtig los. Nach zehn Minuten Spielzeit, nach Vorlage von Fleischhauer wurde durch Sokolowski das erste Tor erzielt. Nach weiteren zehn Minuten hieß es nach schönem Flankenlauf von Patalon 2:0. Auf der Gegenseite folgte ein Durchbriich und der Krofdorfer Mittelstürmer lenkte den Ball mit der Hand in das Tor. Dem .Schiedsrichter war bei dieser Handlung die Aussicht versperrt und erkannte auf Tor. Kurz darauf erzielte Goertz nach Vorlage von Sokolowski das dritte Tor
sind da ..." ä
„Auch Geheimnisse können verständlich werden.
„Wie redest du, Vater! Du nimmst die Frau in Schutz! Ich versiehe dich nicht. Ich finde keine Entschuldigung ... Ich habe diese Frau sehr geschätzt. Mehr noch ... ich hatte sie gern. Sehr gern, Vater ... Vielleicht ist sie auch wirklich ein ganz besonderer Mensch ... eigenartig, einmalig .;. Aber ich möchte nun keine Bindung mehr. Nein!"
„3a ... dann ..." Matthias Heitfeld ging in das Zimmer zurück. Er setzte sich und strich mit der ge- wohnten Bewegung durch das Haar. Dann zündete er sich ein Zigarre an. Es war, als wollte er überlegen oder Zeit gewinnen. Dann sagte er zu dem Sohn, der sich drüben am Fenster in einen Se sei geworfen hatte und mit einem harten, verschlossenen Gesicht vor sich hinsah: „Ich habe vor 'ein paar Tagen mit Balthasar Jäckel gesprochen.
Deutschlands Amateurboxer unterlagen am Samstagabend in Rom beim 7. Länderkamps gegen Italien mit 6:10 Punkten. Lediglich ten Hoff (Schwer- gewicht) und Pepper (Mittelgewicht), die beiden Jüngsten unserer Nationalstaffel, siegten; der Federgewichtler Graaf und der Halbscbwergewlch'ler Schmidt kämpften unentschieden. Unter den Zu- schauern befanden sich der Reichssportführer von
Am gestrigen Sonntagvormittag traten vom Gießener Bahnhof aus etwa 90 italienische Landarbeiter und Land arbeite rinnen in geschlossener Fahrt- gruppe die Rückreise nach ihrer schönen Heimat an. Die jungen Männer und Frauen hatten seit Frühjahr dieses Jahres in zahlreichen Dörfern der südlichen Wetterau, des Kreises Gießen, in der Marburger und der Wetzlarer Gegend eifrig als Helfer uniferer Bauern und Landwirte gewirkt und sich - ach besonders im Ernteeinsatz hervorraaend be- ittgt. Nachdem nunmehr alle landwirtschaftliche rbeit auf den Aeckern und Wiesen durch die win- 'riiche Ruhe der Natur beendet ist, war die Auf- ibe frer italienischen Helfer als erfüllt anzusehen.
t frohen Mienen und mit schönen Erinnerungen ihre Arbeitsmonate in unseren engeren Heimat reinigten sie sich nun gestern um die Vertreter 5 Arbeitsamts Gießen (Regierungsrat Jockel d Derwattungsinspektor Keller), das ihren -nsatz geregell hatte, und um ihre deutschen Reise- >gteiter. Jrn Namen des Arbeitsamtes Gießen rach Derwaltungsinfpektor Keller den jungen lännern und Frauen der befreundeten italiemschen Nation herzlichen Dank für die tatkräftige Hilfe in nferer heimischen Landwirtschaft aus, er sagte ihnen weiter, wie sehr sie uns willkommen waren und wie herzlich sie uns im nächsten Frühjahr wieder willkommen sein werden, wenn sie zu erneuter Mitarbeit in unseren landwirtschaftlichen Betrieben kommen wollen. Er bal sie, ihre schöne ttaliemsche Heimat und ihren Duce zu grüßen, rote auch der gemeinsame Gruß der italienischen und der deut- scheu Kameraden unserem Führer galt. Mit herzlichen Abschiedsrufen und dem Gesang der Gto- vinezza trat die große Reisegesellschaft um 1123 Uhr ihre Heimreise über Fulda—Würzburg an, begleitet von den herzlichen Wünschen der Gießener Dolks-
Eine statlliche Zuschauermenge hatte sich einge- Spieler verzichten; 1900 Gießen erschien in der ange- kündigten Aufstellung, während die „Teutonen" von digten Aufstellung, während die „Teutonen" von ihrer seicherigen Mannschaft zwei Mann ersetzen mußten. So stellte sich der Gastmannschaft folgende Elf entgegen: R. Burger; K. Schmandt, Fett; Maid, Hirz, Wehrum; E. Buß, Schmitt, W. Häuser, K. Häuser, K. Buß.
Obgleich der Platz an die Spieler große Ansor- ,------ k
berungen stellte, sah man von Anbeginn an beider- Tschammer und Osten und Italiens Sport seits schönes und vor allem schnelles Kombinattons- führer General^V^cc^ro^^^^^^^^.^
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Der Vater nickte. „Natürlich. Wir brauchen ihn auch nicht mehr. Die Lieferungen aus Aegypten sind regelmäßig und werden nach der neuen Ernte noch besser werden. — Nun dieser Moravitzky. Du sagst, Zaduk hat sich mit diesem Mann in Verbindung gesetzt. Aber drüben kommt Moravitzky doch überhaupt nicht an Fabrikationsgeheimnisse heran. Er hat doch gar keine Gelegenheit dazu. Warten wir erst mal ab, wie er sich macht."
„Nein. Das will ich nicht", entgegnete Waldemar. „Er hat die Spesen und einen Vorschuß weg. Schreiben wir das Geld in den Rauch. Und wer weiß ... vielleicht läßt er sich drüben gar nicht bei uns sehen. Vielleicht wollte er nur eine Möglichkeit haben, nach Amerika zu kommen. Wenn er sich aber meldet, so wird man ihm sagen, daß wir auf feine Dienste verzichten!"
„Du hast diese Bestimmung schon getroffen?
„Ja. Gleich gestern. Ist mit Flugpost an uns Bevollmächtigten unterwegs." ,
„Schlag auf Schlag. Du hast es sehr eilig, Wal- demar ... Und es geschieht ein seltsames Gegenspiel ..." Matthias Heitfeld machte eine nachdenkliche Pause. Dann sprach er weiter: „Ehe du mtt diesen unangenehmen Nachricksten kamst, Hobe ich mich gerade in Gedanken mit Frau Domkat beschäf-
In feiner Gegenüberstellung schloß der Redner seine Darlegungen und Bildfolgen mit Bildern aus Der engsten Heimat ab und wies damit auch auf.-die Schönheiten in unserer unmittelbaren Umgebung hin. Dankbarer Beifall dankte dem Redner.


