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Das Handwerk in der Heimaisroni

gtnus, dem Betrieb I schulungsamt der NSDAP, in Verbindung mit der lschen soweit irgend Führung des Gebietes Hessen-Nassau der Hiller« schaftsdienst der Be- Jugend einWegweiser durch das neueste Schrift«

gewiesen werden.

tum für die Heimbücherei der deutschen Familie und für Geschenkzwecke" ausgeaTbeitet und den Buchhändlern und Einheiten zugestellt.

kohlrabi 5 bis 8/ Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 25 bis 40, Feldsalat, Vio 10 bis 12, Zwiebeln, % kg 10, Meerrettich 40 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln, kg 4% Rpf., 5 kg 42 Rpf., 50 kg 3,35 bis 3,55 NM., Aepfel, kg 10 bis 25 Rpf., Birnen 15 bis 20, Salat, das Stück 8, Endivien 5 bis 12, Oberkohlrabi 6 bis 12, Lauch 5 bis 12 Sellerie 10 bis 40, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 10 Rpf.

* Dienstjubiläum. Dieser Tage waren es 25 Jahre, daß die Gefolgschaftsmitglieder Gustav O ch s e n h i r t und Georg L u st als Pfleger an der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Gießen tätig waren. Der Betriebsführer, Direktor Dr. Schneider, sprach den Jubilaren Dank und Anerkennung für ihre treue und tadellose Dienstzeit aus. Beide Jubi- lare, die im Weltkrieg 1914/18 ihre Pflicht erfüllt haben, stehen auch heute wieder als Unteroffiziere zum Schutze des Vaterlandes bei der Wehrmacht.

* Städtische Bücherei. Im November sind 1861 Bände ausgeliehen worden. Davon kamen aus: Literaturgeschichte 2, Zeitschriften 19, Gedichte und Dramen 22, Erzählende Literatur 1090, Jugendschriften 323, Länder- und Völkerkunde 107, Kulturgeschichte 4, Geschichte und Biographien 159, Naturwissenschaft und Technologie 73, Heer- und Seewesen 35, Haus- und Landwirtschaft 5, Gesund - heitslehre 1, Religion und Philosophie 3, Staat s- wissenschaft 18 Bände.

Amtsgericht Giehen

Die Verhandlung gegen A. Sch. in R. wegen Sachbeschädigung vom 5. Dezember, über die wir bereits berichteten, wurde gestern fortgesetzt. Zwecks weiterer Ermittelungen wurde die Verhandlung wieder eröffnet. Weiterer Verhandlungstermin wird demnächst anberaumt.

Strafkammer Gießen.

Die Verhandlung gegen R. O. in Bad-Nauheim wegen Sittlichkeitsverbrechen, über die wir bereits

Letzter Termin: 15. Dezember 1939!

Mit einem bißchen Nachdenken läßt er sich einhatten.

sind nicht nur immer nützlich, sie dienen vielfach auch dazu, das Band von Heimat und Front enger zu knüpfen. Auch bestimmte Drechslerwaren können als Mittler in diesem Sinne dienen. Gedacht ist hier an Zigarettenetuis, Schachbretter mit Figuren und selbstverständlich auch alle anderen Brettspiele, die, im Kleinformat hergestellt, willkommener Zeitver­treib in allen Stellungen der Front sind. Diese handwerklichen Erzeugnisse sind nur ein ganz kleiner Ausschnitt und nur dazu bestimmt, anzuregen. Ihren besonderen Wert als Handwerkserzeugnisse erhalten diese Geschenke dann vielfach noch durch Eingehen auf die Eigenart des Beschenkten.

Der Termin für die Absendung der Feldpost­päckchen ist als letzter Absendetag der 15. Dezember, wenn sie noch rechtzeitig zugestellt werden sollen. Daraus ergeben sich für den Schenkenden Zeitvor­schriften in der Form, daß er sich möglichst schnell mit einem ihm bekannten oder empfohlenen Hand­werker in Verbindung setzt. Wir hatten damals, in den Jahren 1914/18, mit wenigen Ausnahmen ver­absäumt, daran zu denken, gerade unseren Soldaten etwas zu schenken, was über Raum und Zeit hin­weg Gebrauchs- und Erinnerungswert besitzt. Heute liegen außerdem die Dinge noch insofern etwas anders, als das deutsche Handwerk in diesem Diertel- jahrhundert auch bedeutend leistungsfähiger gewor­den ist, viel mehr Dinge herstellt, die für den ge- dachten Zweck geeignet sind. Alles also Gründe genug, das Versäumte nachzuholen!

Auf einer Arbeitstagung der Ortshandwerks- meifter des Kreises Gießen in der DAF. sprach am Mittwochvormittag der Gauhandwerkswalter der DAF., Krause, über die Ausgaben des Hand­werks in der Heimatfront. Der Gouhandwerkswal- ter erinnerte an die kulturelle Bedeutung des deut­schen Handwerks und ging vom gegenwärtigen Existenzkampf des deutschen Volkes aus, bei dem es um Sein oder Nichtsein gehe. Das Handwerk müsse im Rahmen dieses Kampfes eine Führung haben. Das find in feder Gemeinde die Ortshandwerks- meister, die dafür zu sorgen haben, daß die Wirt­schaft einen ordnungsgemäßen Ablauf nimmt. Die Aufgaben, die der DAF. in besonderem Maße wäh­rend des Krieges im Rahmen der Gesamtaufgaben der NSDAP, zufallen, hat der Reichsorganisations- Walter Dr. Ley bereits umrissen. Für die Erfüllung der gestellten Ausgaben ist engste Zusammenarbeit aller Stellen der Partei und des Staates ange­ordnet. Dem Ortshandwerksmeister fallen mit Rück­sicht auf die Auswirkung der notwendigen Maß­nahmen Ausgaben zu, die er bewältigen muß, wenn er seine Stellung als Betreuer, Berater und Be- triebsobmann der kleineren und mittleren Betriebe ausfüllen will.

In erster Linie obliegt dem Ortshandwerks­meister die Beratung der Betriebe und Betriebs­angehörigen in allen sozialen Fragen, die Aufklä­rung über Inhalt und Bedeutung der kriegswich­tigen Maßnahme die Anregung zur Schaffung eines geeigneten Hilfsdienstes und die Unterrichtung der übergeordneten Dienststellen und des Ortsgrup­penleiters der NSDAP, über die örtlichen Gegeben­heiten im Handwerk. Er muß sich auch in den so­zialpolitischen und wirtschaftlichen Fragen ausken- nen, wie z. B. über die Kriegswirtschastsverord-

nung, den Familienunterhalt des zum Wehrdienst Einberufenen und über die Gewährung von Son­derzuweisungen an Schwer- und Schwerstarbeiter. Bei dem Familenunterhalt ist zu beachten, daß der selbständige Handwerker die sog. Wirtschaftsbeihllfe erhält, deren Höhe sich grundsätzlich danach richtet, welche besonderen Aufgaben zur Aufrechterhaltung des Betriebes infolge der Einberufung entstehen. Der Hilfsdienst des Handwerks im Kriege stellt eine besondere Notwendigkeit dar, weil die Entwicklung und Existenz der kleinen und mittleren Betriebe auf die persönliche Tätigkeit oder die einiger weniger Menschen begründet ist. Weiter ist die Beanspru­chung der Betriebsangehörigen, insbesondere der Handwerkerfrauen, die an Stelle des zur Wehr­macht einberufenen oder dienstverpflichteten Mei­sters den Betrieb weiterführen, in vielen Fällen derartig gestiegen, daß die Gesundheit und Leistungs­fähigkeit gefährdet ist. In solchen Fällen ist es ein Gebot des praktischen Sozialismus, dem Betrieb und den in ihm tätigen Mens' r " ' v

möglich zu helfen. Beim Gemeins , , triebe handelt es sich vorwiegend um Transport- (Fahr-) Gemeinschaften, gemeinschaftliche Verwen­dung einzelner Maschinen, Austausch von Betriebs­angehörigen oder Unterbringung von Lehrlingen, deren Meister einberufen worden sind. Der Orts­handwerksmeister muß aber auch über die Unter­brechung von Rechtsstreitigkeiten, die betriebliche Sozialarbeit (Betriebsverpflegung usw.) und die Arbeitsgestaltung (Lohnstopp, Arbeitsplatzwechsel, Urlaub) Bescheid wissen. Wie der Gauhandwerks- walter weiter ausführte, wird besonders darauf ge­achtet werden, daß den Handwerksbetrieben, deren Meister im Felde stehen, auch laufend Aufträge zu-

NSG. Anläßlich einer Feierstunde ,HuaenL und Buch, Dichter sprechen zur deutschen Jugend" spricht der Reichsjugendführer am morgiaen Sonntag von 9 bis 9.30 Uhr aus Kattowitz über alle herrischen Sender zur deutschen Jugend. Im Anschluß an die Rede des Reichsjuaendführers werden Dichter aus eigenen Werken lesen. Diese Veranstaltung soll gleichzeitig auf den Wert des deutschen Buches Hin­weisen und in der deutschen Jugend die Liebe zum Schaffen unserer Dichter wecken. Die Hitler-Jugend hat es sich zur Aufgabe gestellt, das weniger wert­volle Schrifttum von der Jugend fernzuhalten und sie auf das tatsächlich wertvolle hinzulenken. Es kommt nicht darauf an, viel zu lesen, sondern das Buch mit Bedacht auszuwählen. So wird es zum unentbehrlichen Kameraden, mit dem man in stillen Stunden Zwiesprache hält. Aus diesem Bestreben wurde vom Gauschtifttumsbeaustragten beim Gau- : der NSDAP, in Verbind!

behandeln Stück- und figürliche Artikel, Schoko- ladenplätzchen-, {langen, -riegel und -rippen usw.

3. Als Lebkuchen gelten alle Sorten von Honig­kuchen, braune, glasierte und überzogene Lebkuchen, Katharinchen, Printen, Wiegwaren, wie Pfeffer­nüsse, Plätzchen, Pflastersteine, Spitzkuchen, gefüllte Würfel (Dominosteine) usw.

Darunter fallen auch Lebkuchenmischungen, sowie gleichartige andere Weihnachtsgebäcke.

Steuerzahlung

mit Steuergutscheinen stückelos.

Seit-dem 1. Dezember 1939 können NF.-Steuer- gutscheine I erstmalig zu Steuerzahlungen verwen­det werden. Wie die Reichsgruppe Banken hierzu mitteilt, ist im Einvernehmen mit dem Reichsfinanz­ministerium und der Reichsbank ein Verfahren ge­schaffen worden, das eine technisch einfache Durch­führung solcher Zahlungen ermöglicht. Es ist nicht notwendig, daß die Steuerzahler ihre bei den Kredit­instituten (Banken, Sparkassen, Kreditgenossenschaf­ten) in Verwahr befindlichen Steuergutscheine sich ausliefern lassen, um sie dann zur zuständigen Finanzkasse zu bringen oder zu senden. Der Steuer­zahler kann vielmehr in ähnlich einfacher Weise wie bei Geldzahlungen das Kreditinstitut zur Uebertra- gung der Steuerautscheine an seine Finanzkasse ver­anlassen. Diese Uebertragung wird dann von dem Kreditinstitut möglichst im Wege des sogenannten stückelosen Steuergutscheinverkehrs durchgeführt wer. den. Gleichzeitig mit der Auftragserteilung an sein Kreditinstitut ist von dem Steuerzahler feiner Fi­nanzkasse der Verwendungszweck (Steuerart usw.) der überwiesenen NF.-Steuergutscheine I mitzuteilen.

Gießener lvochenmarklpreife.

* Gießen, 9. Dez. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, kg 1,60 RM., Matte 25 Rpf., Käse, das Stück 5 bis 10, deutsche Eier, Klasse S 12, A 11^, B 10%, Wirsing, % kg 7 bis 10, Weißkraut 5 bis 7, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 9, rote Rüben 9 bis 14, Unter»

Wir haben schon einmal vier Jahre lang Feld­postpäckchen an unsere Soldaten geschickt, und fünf­mal ist es darüber Weihnachten geworden. Da unsere Feinde es nicht anders wollen, müssen wir es diesmal wieder tun. Woran wir aber dieses Mal denken können, weil es in den Weihnachtsfesten des Weltkrieges vergessen wurde, ist, unseren Soldaten Dinge zu schenken, die über den Augenblick hinaus ihren Wert behalten, die unabhängig sind von den Einschränkungen, die wir als Folge des uns auf- gezwungenen Krieges hinnehmen müssen.

In einem Winkel seines Herzens ist auch der beste Soldat mitunter für Stunden seiner Freizeit wieder Privatmann und fühlt sich dann besonders glücklich in dem Besitz von Dingen, die diese schöne und harmlose Illusion vollständig machen. Da ist in diesem Zusammenhang an viele handwerkliche Er­zeugnisse gedacht, die sich als Geschenke für den Soldaten eignen. Die Wahl der Geschenke für Sol­daten wird erleichtert durch das Geschenk-ABC des Handwerks, das bei vielen Handwerkern und bei den Kreishandwerkerschaften erhältlich ist. Es lassen sich bei einigem Nachdenken immer noch zahlreiche Dinge finden, vor allem vom Buchbinder, Sattler, Feintäschner, Lichtbildner und anderen Handwer­kern, die nicht nur das Männerherz im Soldaten erfreuen, sondern die sich auch mit den Wünschen des bisherigen Privatmannes so ziemlich decken.

Brieftaschen und Merkbücher, diese dauerhaft ein­gebunden, kleine Photoalben und ähnliche Dinge

Polizeibescheinigung zur Fahrpreis­ermäßigung für Kinderreiche.

Die für 1939 ausgestellten polizeilichen Beschei- nigungen zur Erlangung der Fahrpreisermäßigung für kinderreiche Familien behalten auch für 1940 ohne weiteres Gültigkeit und können zur Erlan­gung der Fahrpreisermäßigung weiterverwendet werden. Eine entsprechende Anweisung ist an alle Polizeibehörden gegangen. Vorausgesetzt ist natür­lich, daß die Bedingungen des Tarifs über die Zu­gehörigkeit von mindestens vier Kindern unter 21 Jahren zur Familie noch erfüllt sind.

Kakaoerzeugniffe und Lebkuchen.

Vielfach bestehen noch Unklarheiten bei der Ab­gabe von Kakaoerzeugnissen und Lebkuchen für die kommende Weihnachtszeit an die Bevölkerung. Zur Klarstellung gibt die Wirtschaftliche Vereinigung Der Süßw arenwirtschatt folgendes bekannt:

1. Als Kakao pulver gelten auch Kakaopulver mit Zusätzen wie Malz- und Haferkakao, kakaopulver- haltige Mischungen aller Art sowie Schokoladen­pulver. Diese Erzeugnisse werden gegen Abschnitt F 5 der Reichsfettkarte für Kinder abgeaeben.

2. Als Tafelschokoladen gelten auch gefüllte Scho­koladen wie Krem-, Marzipan-, Nougat- und Früchteschokoladen, ferner Nuß- und Mandelschoko­laden. In gleicher Weise sind bei der Abgabe zu

berichteten, wurde gestern fortgesetzt. Nach Verneh­mung weiterer Zeugen und Sachverständigen wurde die Verhandlung erneut zur Vernehmung weiterer Zeugen und Sachverständigen auf den 12. Dezem­ber vertagt.

Rundfunkprogramm

Sonntag, 10. Dezember.

6 Uhr: Hafenkonzert. Auf dem DampferHam­burg" der Hamburg-Amerika-Linie. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8: Wir fingen den Sonntag ein! 8.45: Weihnachtsbriefe deutscher Dichter. 9: Wie schön ist so ein Feiertag! 10: Gläubiges deutsches Herz. Eine Stunde der Besinnung am Feiertag.Deine Zeit ist Gottes Zeit." 10.40: Funkstille. 10.45: Kleine Musik. 11: ,Zum Sehen geboren zum Schauen bestellt" (II). Ein Goethe-Zyklus. Der Ge­heime Legationsrat dichtet. 12: Mittagskonzert. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 14: Nachrichten. 14.15: Uns gehört der Sonntag. Ein Reigen sorgloser Melo« dien. 14.45: Für unsere Kinder: Märchen und Lie­der in der Vorweihnachtszeit. 15.25: Volkstum und Heimat: Alle Hände halfen mit. 16: Großes Wunsch­konzert für die Wehrmacht. Dazwischen: 17: Nachrich­ten. 19.10: Berichte. 20: Nachrichten.

BTontag, 11. Dezember.

6 Uhr: Landvolk, mer£*.auf! 6.10: Weckruf der Arbeit. Morgengymnastik. 6.30: Frühkonzert, 7 bis 7.15: Nachrichten. 8: Gymnastik. 9.10: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 9.30: Schulfimk (Grundstufe).Geschichten um Frau Holle . Hör­folge. 10: Frohe Weisen. 10.50: Sportberichte. 11: Konzert. 11.50: Stadt und Land Hand in Hand. 12: Schloßkonzert Hannover. Das Niedersachsen^ Orchester. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 14: Nach­richten. 14.15: Das Stündchen nach Tisch ... 15.45: Vom Rhein zur Saar. Gedichte und Erzählungen! aus der saarpfälzischen Heimat. 16: Nachmittags" konzert. Das große Orchester des ReichssenderSi Hamburg. 17: Nachrichten. 17.10: Musikalische Kurz*' weil. 17.45: Klingende Liebesgaben. Eine fröhliche Sendung des Reichssenders Frankfurt für biei Kameraden am Westwall in Verbindung mit bet' RSG. .Kraft durch Freude". 19: Zur Unterhalt tung, Otto Dobrindt spielt. Dazwischen: Berich^.- 20: Nachrichten. 20.15: Uebertragung vom Deutsch" landsender. Dazwischen 22 bis 22.15: Nachrichten. 24 bis 0.15: Nachrichten.

Dienstag, 12. Dezember.

6 Uhr: Landvolk, merk auf! 6.10: Morgenaym» nastik. 6.30: Frühkonzert, Es spielt das Rhein«' Mainische Landesorchester. 7 bis 7.15: Nachrichten-

Hitler-Jugend Bann 116.

Standortbefehl.

Am Sonntag, 10. Dezember, Antreten des gefönt, ten Standorts der Hiller-Jugend einschließlich der Führerschaft der Gießener Fähnlein zur Moraew fsierstundeJugend und Buch" pünktlich um 8.30 Uhr in der Schanzenstraße. Für die Gefolgschaften schließt sich an die Feierstunde die Einteilung zur Wehr« erziehung an. Erscheinen ist unbedingt Pflicht. Nur im Krankheitsfalle werden ärztliche Atteste als Entschuldigungen angenommen.

BOM.-llntergau 116 Gießen.

Betr. Ringschulnng der BDM.lverk-Aührerlnne«.

Sie findet für Dezember am Mittwoch, 13. 12., pünktlich ab 19.30 Uhr im Möserheim statt. Lieder­buch und Schreibzeug mitbringen.

Betr. Dienst am Sonntag, 10.12.

Alle Mädel und BDM.-Mädel treten am Sonntag, 10. 12., in Kluft um 8.30 Uhr am Dolksbad zum Gemeinschaftsempfang im Gloria an.

Mädel-Gruppe 5/116.

Am Sonntag, 10. 12., tritt die Gruppe 5/116 (Spielschar) mit Instrumenten um 8.30 Uhr am Gloria-Palast zum Gemeinfchaftsempfang an.

Mädel-Gruppe 1/116.

Alle Mädel treten am Sonntag, 10. Dezember, um 8.15 Uhr am hessischen Hof" zum Gemeinschasts- empfang der Rede des Reichsjugendführers an.

Betr. Schwimmstunden.

Sie beginnen nun endgültig am Montag, 1L12., von 18 bis 19 Uhr. Sie finden dann wieder regel« mäßig montags um die angesetzte Zeit statt. Alle Mädel und Jungmädel, die daran teilnehmen wollen» müssen dazu bis spätestens 17.55 Uhr vor dem Volksbad angetreten sein.

Dichter sprechen zur deutschen Jugend.

Train in Darmstadt. Seit Jahrzehnten zählt er zum treuen Stamm der Leser desGießener Anzeigers". Wir beglückwünschen den Jubilar herzlich zum Ge­burtstag und wünschen einen weiteren schönen Lebensabend.

Ehrung des Turners Oapper.

Anläßlich des 80. Geburtstages war der Oberpost- schasfner a. D. Wilhelm Dapverin Gießen Gegen­stand zahlreicher Aufmerksamkeiten aus den verschie- benften Kreisen der Bevölkerung. Die Turner über» raschten ihn durch ein Ständchen der Kapelle Krengel, die ihm das alte TurnerliedEin Ruf ist erklungen" als Geburtstagsgruß vortrug. Die Turnerschaft brachte ihm ihre Glückwünsche durch ihre Vertreter bar. Unter den Gratulanten fehlte auch die Kamerad­schaft ehemaliger 116er nicht, die ihrem Ehrenmitglied und langjährigen Fahnenträger durch die Kameraden Hans B i l l und Georg K o r c 11 ein Geschenk über­reichen ließ.

Derdunkelungszeit vom 11. bis 17. Dezember.

In der kommenden Woche vom 11. bis 17. Dezem­ber ist die Verdunkelung der Häuser in der Zett von 16 Uhr bis zum andern Morgen 8 U h r sorgfältig durchzuführen. Alle Volksgenossen mögen bemüht fein, daß die Derdunkelungsvorschriß ten während dieser Zeit genau beachtet werden.

Ausgabe der NeichsNeiderkarte.

Dom kommenden Montag ab werden in Gießen die Reichskleiderkarten ausgegeben. Am Montag werden all diejenigen beliefert, die bisher noch keine Bezugscheine erhalten haben, vom Dienstag ab beginnt bann die Ausgabe nach der alphabeti­schen Ordnung. Alle Volksgenossen mögen die Be- kanntmachung des Wirtschaftsamtes genau bead)» ten.

Gießen-Wieseck.

Frau Eberhard Rodenhausen Wwe., Elisa­beth, geb. Schäfer, Korndlumenstraße 20 wohnhaft, kann am morgigen Sonntag, 10. Dezember, in kör­perlicher Rüstigkeit und geistiger Frische ihren 80. Ge- burtstag begehen. Herzlichen Glückwunsch zum Ge­burtstag.

Gemeinschaftsabend bei unseren Rückwanderern.

Auch in Gießen sind zahlreiche Rückwanderer- famil-ien untergebracht. Allwöchentlich finden sich diese Volksgenossen unter Leitung des von der hie­sigen Kreisleitung der NSDAP, mit der Betreuung beauftragten Ortsgruppenleiters Weber (Gießen- Mitte) zusammen. Diese Zusammenkünfte an jedem Dientagabend im GasthausBurghof" ersetzen ein Stück Heimat und sind ein Born neuer Lebens­kraft. Es war letzten Dienstag abend eine beson­dere Ueberraschung für die Rückwanderer, als sie die Tische ihres Versammlungssaales festlich weiß gedeckt und mit Tannengrün, frischen Aepfeln und Kerzen geschmückt vorfanden. Recht festlich aber wurde es erst, als später ein richtiger Nikolaus den Saal betrat und mit ernsten uno heiteren Wor­ten Grüße aus der Heimat überbrachte. Freudig war die Stimmung, als der Nikolaus fernen großen Sack auspackte und jedem Volksgenossen einen klei­nen Nikolaus aus Backwerk überreichte. Fast Mit­ternacht war es schon, als sich die Volksgenossen nach diesem schön verlaufenen und mit Musik­stücken umrahmten Abend freudig bewegten Herzens auf den Heimweg machten.

Winckelniann-Feier

des Archäologischen Instituts.

Durch Beurlaubung des Direktors des Archäolo­gischen Instituts der Universität ist es möglich ge- worden, daß das Institut auch in diesem Kriegs­winter feine traditionelle Winckelmann-Feier ver­anstalten kann. Professor Dr. Zschietzschmann wird am heutigen Samstag, 9. Dezember, dem Geburtstage Winckelmanns, 20 Uhr, im Großen Hörsaal der Universität einen Lichtbildervortrag halten überPolyklet von Araos". Wie m jedem Jahre, sind alle Freunde der Kunst herzlich hierzu eingeladen. Der Eintritt ist frei.

M? Kathreiner

W7 2 bis 3 Eßlöffel Kathreiner auf 1 Liter Waffer

und dann 3 Minuten richtig durchkochen lafien

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