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erfolgt in diesem Wirtschaftszweig in rund 5000 Betrieben, während die D e r t e i l u n g der Erzeugnisse von rund 9000 Großverteilern, 12 000 Handelsvertretern und 20 000 Einzelhandelsgeschäften — abgesehen von den Süßwaren vertreibenden Kolo-
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Das KdF-Flaggschiff „Robert Ley".
Dom Theatersaal bis zum Schwimmbad aller neuzeitliche Komfort für 1500 KdF.-Gäste.
Aus einer Unterredung, die der Leiter des Presseamtes der DAF., Reichsamtsleiter B i a l l a s, mit dem Innenarchitekten des KdF.-Flaggschiffs „Robert Ley", Prof. Brinkmann, hatte, entnehmen wir folgende Einzelheiten über das vor der Fertigstellung stehende Schwesterschiff des „Wilhelm Gustloff". Das Schiff „Robert Ley" ist etwas größer als das Schwesterschiff. Es hat ein Deck mehr und wird insgesamt 1500 Passagiere aufnehmen. Das Flaggschiff ist mit einem durch zwei Decks reichenden Theatersaal ausgestattet, wie kein Schiff der ganzen Welt sonst ihn hat. Schöne Schnitzereien, Wandflächenverkleidungen in fein getöntem Schleiflack und Intarsien, farbige Vorhänge und bequeme Sitzmöbel werden den Raum, wie es unser Bild zeigt, zum festlichen Mittelpunkt der Geselligkeit machen. Wenn die Musen des Theaters schweigen, dient dieser Raum dem Tanz, dem die Aelteren von der
Aus aller Wett.
Ausgezeichnetes Ergebnis der Zanuar-Straßenfammlung des WHW.
Berlin, 8. Februar. (DNB.) Zu einem großen Erfolg gestaltete sich die Mitte Januar in allen beut«. schen Gauen durchgeführte Gaustraßensamm- l u n g, an der besonders die O st m a r k und der Sudetengau mit einem Durchschnitt von 14,65 bzw. 12,17 Pf. je Kopf der Bevölkerung hervorragenden Anteil hatten. Auch das Altreich steigerte seine Leistung um 922 957 RM. (22,36 v. H.). Das Gesamtaufkommen der Gaustraßensammlung, bei der fast jeder Gau mit eigenen originellen Abzeichen in Erscheinung trat, betrug 6 469 582 RM.
Schwerer Autounfall
durch eine qualmende Lokomotive.
LPD. Fulda, 8. Febr. Das zufällige Zusammentreffen unvorhergesehener Umstände führte am Mittwochfrüh zu einem schweren Autounfall auf der Frankfurt—Leipziger Straße nördlich von Fulda. Die Reichsstraße führt dort ausgangs einer Kurve über eine hohe Eisenbrücke. Unter derselben fuhr ein Eisenbahnzug, dessen Lokomotive sehr stark qualmte, so daß der Rauch die Brücke und Landstraße völlig einhüllte. Im gleichen Augenblick näherten sich von beiden Seiten zwei Fahrzeuge, ein mt Mei Fuldaer Einwohnern besetzter Personenkraftwagen und ein schwerer Fernlastzug, die inmitten des Rauches mit voller Wucht zusam- m e n st i e ß e n. Die beiden Insassen des Personenwagens wurden bei dem Zusammenprall sehr schwer verletzt und in dem zertrümmerten Wagen völlig eingeklemmt, während der Lastzug nur unbedeutenden Schaden nahm und die Fahrer unverletzt blieben. ______________________
Auf einer Versammlung von Süßwarenoerteilern in Dresden machte der Sachbearbeiter der Landesbauernschaft Sachsen interessante Mitteilungen über den Umsatz der deutschen Süßwarenwirtschaft. Die Verarbeitung von landwirtschaft- affen, wie Zucker, Stärke- llcherzeugnifse, Fette, Mehl usw.
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etwa einer Milliarde Mark. Hiervon entfallen den Umfatz an Kakaopuloer und Schokoladen Millionen Mark im Jahr.
Wehrpflichtige und pensionskaffen.
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gruppen Rechnung tragende Minderheitenpolitik zu betreiben. Weiter heißt es in dem DUmifest, die Regierung wolle die Auswanderung jener Jude n nach Palästina und Amerika fördern, die bei der Prüfung der Staatsangehörigkeit d e r B ü r- zerschaft für verlustig erklärt wurden. Hier« unter würden also nicht die Juden fallen, die ihre Staatsbürgerschaft nachweisen konnten.
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Galerie zuschauen können. Eine 60 Meter lange und 15 Meter breite Halle im Hinterschiff steht gleichfalls dem Tanz zur Verfügung. Wer seine Ruhe haben will, wird sich in der großen Halle wohlfühlen. Auch der Wintergarten wird gern aufgesucht werden. Größer als auf dem „Wilhelm Gustloff" ist auch die Bibliothek gebaut, die gleichzeitig Schreib- und Lesezimmer ist. Das Schwimmbad zeigt zum ersten Male Porzellanmosaik in besonders schöner Art. Verlaufen wird auf dem Schiff unmöglich fein. Die sieben Treppenhäuser, die den Verkehr vermitteln, sind alle in 'Farbwirkungen und Holzarten unterschiedlich gehalten, so daß dadurch gute Orientierungsmöglichkeiten bestehen. In diesen Treppenhäusern sind die Büros, die Läden und die Fahrstühle untergebracht. Das Flaggschiff wird seine erste Fahrt im Frühjahr 1939 antreten. — (Bild: Presseamt der DAF. — Scherl-M.)
Das Reichsaufsichtsamt für Privatversicherung hat auch für die Wahrung der Rechte der Arbeitsund Wehrdienstpflichtigen bei den Pensions- taffen Vorschriften erlassen. Im Hinblick auf die Vielseitigkeit der Derhältnifse wird eine einheitliche Regelung nicht befürwortet. Es wird aber Wert daraus gelegt, daß gegenüber den Mitgliedern, die ihren vaterländischen Pflichten genügen, möglichst entgegenkommend verfahren wird. Bei Mitgliedern, die zur Erfüllung der Arbeitsdienstpflicht oder zum aktiven Wehrdienst eingezogen werden, wird im allgemeinen die Mitgliedschaft ruhen können. Beiträge sind nicht zu entrichten. Die bereits erworbenen Anwartschaften bleiben aufrecht erhalten. Bei Wiederaufnahme des Dersicherungs- verhältniffes find Eintrittsgelder nicht zu verlangen. Auch ist von einer ärztlichen Untersuchung abzusehen. Die Dienstzeit ist nach Möglichkeit auf die Wartezeit für die Entstehung der Persorgungs- leistungen anzurechnen, ohne daß eine Nachzahlung von Beiträgen erfolgt. Sofern für die Wahrnehmung von Rechten beim Ausscheiden aus der Kasse die Innehaltung besonderer F r i st e n vorgesehen ist, laufen sie erst vom Ausscheiden aus dem Arbeits- bzw. Wehrdienst an. Bei kurzfristiger Ausbildung und Ableistung von Uebungen im Wehrdienst ist auf Antrag Stundung zu gewähren, wobei für die Tilgung der gestundeten Beiträge Erleichterungen vorzusehen sind. Die neuen Bestimmungen sollen auch für bereits bestehende Vertragsverhältmsfe Wirkung haben.
Oie Wehrpflichtigen
der Jahrgänge 1906 und 1907.
Im Einvernehmen mit dem Reichsinnenminister hat das Oberkommando des Heeres für die Musterung der Wehrpflichtigen der Geburtsjahrgänge 1906 und 1907 im Gebiet des Altreichs und im Lande Oesterreich sowie für ihre Heranziehung zur kurzfristigen Ausbildung in der Wehrmacht folgendes angeordnet: In der Zeit vom 28. März bis einschließlich 31. Mai werden gemustert alle Wehrpflichtigen der Geburtsjahrgänge 1906 und 1907 mit Ausnahme derjenigen, die sich in dieser Zeit in der Wehrmacht oder ^-Verfügunas- truppe befinden. Wehrpflichtige der genannten Geburtsjahrgänge, die Angehörige des Reichsarbeits- dienstes sind, werden durch diesen zur Musterung vorgestellt. Die tauglichen und bedingt tauglichen Ersatzreservisten I der genannten Geburtsjahrgänge werden zur kurzfristigen Ausbildung in der Wehrmacht im Herbst 1939 bzw. Herbst 1940 herangezogen.
AEKK.-Führer
bei Generaloberst von Brauchitsch.
Berlin, 8. Febr. (DRB.) Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, empfing im Offiziersheim des Wachregiments Berlin den Korpsführer des RSKK., Reichsleiter Hühnlein, und das höhere Führerkorps des RSKK. Oberst im Generalstab Stapf hielt einen Vortrag über die die Wehrmacht und das RSKK. schon seit langem verbindenden gemeinschaftlichen Aufgaben und über die Vertiefung der gegenseitigen Beziehungen durch den Erlaß des Führers über die vor- und nachmilitärische Ausbil- durch durch das RSKK. Daran schloß sich ein kameradschaftliches Beisammensein. Dann nahm Generaloberst von Brauchitsch gemeinsam mit Korpsführer Hühnlein einen Vorbeimarsch von Einheiten des RSKK. sowie der NSKK.-Motorsportschule Wriezen ab, der einen eindrucksvollen Querschnitt durch die vom NSKK. auf dem Gebiete der motorischen Wehrertüchtigung bereits geleisteten Arbeit vermittelte.
Das Pfllchijahr der Mädchen.
Bei der Auswahl der Pflichtjahrstellen wirkenFrauenwerk und Reichsnährstand mit
Der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Staatssekretär Syrup, hat mit dem Reichsnährstand und dem DeutschenFrauenwerk Vereinbarungen über eine Mitarbeit bei der Auswahl der Pflichtjahrstellen für Mädchen getroffen. Das Pflichtjahr wird grundsätzlich von den Arbeitsämtern durchgeführt, und bei ihnen laufen auch bereits die Meldungen von Pflichtjahrstellen ein. Die jetzt angebahnte Zusammenarbeit dient besonders der Prüfung der Stellen auf ihre Eignung und der Erfassung weiterer Stellen, ferner der ständigen Betreuung der eingesetzten Pflichtjahrmädchen. Das Deutsche Frauenwerk beteiligt sich an der Auswahl, Prüfuna und Ueberwachung der Pflichtjahrstellen in st ä d t i sch e n Haushaltungen, ferner obliegt ihm wie bisher die Auswahl und Betreuung der Stellen des Hauswirtschaftlichen Jahres in Stadt und Land. Der Reichsnährstand prüft die Stellen in ländlichen Haushaltungen auf ihre Eignung zur Aufnahme von Pflichtjahrmädchen. Ferner trägt er für die weitere Betreuung der Mädchen Sorge. In je der Kreisbauernschaft wird zur Bearbeitung dieser Fragen ein besonderer Ausschuß gebildet.
In einem Erlaß an die Arbeitsämter wird betont, daß die Mitarbeit b§s Reichsnährstandes und des Deutschen Frauenwerks die Arbeitsäm- t e r nicht von der Verpflichtung entbindet, ihrerseits für die Unterbringung der unter das Pflichtjahr fallenden Jugendlichen in geeignete Stellen Sorge zu tragen. Vor allem sind auch die den Arbeitsämtern von den Auftraggebern unmittelbar gemeldeten land- und hauswirtschaftlichen Stellen auf ihre Eignung zu prüfen. Die Besetzung der Stellen erfolgt durch das Arbeitsamt nach ihrer Eignung und den Erfordernissen des Arbeitseinsatzes. Die Arbeitsämter werden nochmals auf die Notwendigkeit hingewiesen, in erster Linie die Landwirtschaft mit Hilfskräften zu versorgen. Die Möglichkeit, im Rahmen des Pflichtjahres durch eigene Bemühungen eine Stelle zu finden, bleibt unberührt. Die Zustimmung des Arbeitsamtes wird in diesem Falle erteilt, wenn nach den allgemeinen Gesichtspunkten des Arbeitseinsatzes keine Bedenken bestehen. Sie kann versagt werden, wenn dem Arbeitsamt für Pflichtjahrmädchen andere g e - eignete Stellen gemeldet sind, deren Besetzung vordringlich erscheint.
Zur Aufsichtspflicht des Vaters.
Ein Urteil, das sich in grundsätzlicher Weise mit der Aufsichtspflicht der Eltern auseinandersetzt, fällte die Weimarer Strafkammer als Berufungsinstanz. Ein Vater war zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil feine unbeaufsichtigte sechsjährige Tochter mit dem Fahrrad ihrer Mutter einen gleichaltrigen Spielgefährten angefahren und so schwer am Oberschenkel verletzt hatte, daß Wundstarrkrampf eintrat und der Junge sich in ärztliche Behandlung begeben mußte. Der Vater suchte die Schuld auf feine Frau abzu- wälzen und wies darauf hin, daß diese im wahren Sinne erziehungsberechtigt sei, weil er durch feinen Beruf meist außerhalb des Hauses sei. Die Strafkammer stellte aber fest, daß die Mutter nur dann die Stelle des Erziehungsberechtigten einnimmt, wenn der Vater tatsächlich verhindert ist. Auch der Hinweis darauf, daß er sein eigenes Rad
nialwarengeschaften — Dorgenommen wird. Aus der Einfuhr von Rohkakao im Werte von etwa 28 Millionen Mark entsteht ein Umsatz
___ Reichsfinanzminister befaßt sich in Runder laß mit den Klagen vieler Steuerpflichtiger über eine Belastungserhöhung bei de r Grund st euer, soweit dabei geltend gemacht wird, daß der Einheitswert zu hoch festgestellt fei. Der Minister erklärt, daß diese Behauptungen nicht ohne weiteres mit dem Hinweis darauf abgetan werden dürfen, daß der Einheitswert unanfechtbar fest- stehe. Es fei den Beschwerden über den Einheitswert sorgfältig nachzugehen. Dazu bestehe jedoch kein Anlaß in den Fällen, in denen in der Eingabe nur ganz allgemein über einen zu hohen Einheitswert geklagt werde. Eine Nachprüfung sei regelmäßig dann notwendig, wenn beftimmte An - gaben darüber gemacht werden, in welcher Beziehung der Einheitswert unzutreffend fein soll, z. B. daß der landwirtschaftliche Betrieb im Vergleich zu anderen Betrieben zu hoch bewertet fei, oder daß die Mieten eines bebauten Grundstückes zu hoch angesetzt worden seien, oder daß eine als unbebautes Grundstück bewertete Fläche dem landwirtschaftlichen Vermögen hätte zugerechnet werden müssen. Für die Fälle, in denen sich der Einheitswert als unzutreffend herausstellt, verweist der Minister auf die Bestimmungen über die Fortschreibung des Einheitswertes. Darüber hinaus erinnert er an die Vorschriften, nach denen Fehler mit rückwirkender Kraft b e -
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r i d) t i g t werden können.
Anrechnung von Gteverqutscheinen
bei der'Einzahlung von Reichssleuern.
Fwd. Der Reichsminister der Finanzen teilt mit: Auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten vom 4. September 1932 sind Sleueryutscheine ausgegeben worden. Diese Steuergutscheine werden in der Zeit vorn 1. April 1934 bis 31. März 1939 von den Finanzkassen und Zollkassen bei der Einzahlung von Reichssteuern, mit Ausnahme der Einkommensteuer und Körperschaftssteuer, angerechnet. Der letzte Zeitpunkt für die Annahme dieser Steuergutscheine ist also der 31. März 1939. Die Inhaber von solchen Wertscheinen werden hierdurch auf den bevorstehenden Ablauf der Anrechnungsfrist zur Vermeidung von Verlusten hingewiesen und aufgefordert, Steuergutscheine der bezeichneten Art, die sie etwa noch im Besitz haben, spätestens bis zum 31. März 1939 zur Anrechnung vorzulegen.
Eine Milliarde RM. Jahresumsatz der Süßwarenwirtsihast.
Den Würfel fein zerdrücken, in etwas mehr ab 1/4 Liter Wasser aufs Feuer setzen, unter ständigem Rühren aufkochen und 3 Minuten nachkochen. oder noch besser:
Die fein zerdrückte Masse in etwas Fett oder Butter nur leicht onschwitzen, dann das Wasser zugießen und unter ständigem Rühren aufkochen.
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versteckt habe, vermochte ihn nicht zu entlasten, denn er mußte auch dafür Sorge tragen, daß sich das Kind auch nicht das Rad der Mutter nehmen konnte, da es noch nicht in der Lage war, sicher zu fahren. — Die Berufung des Vaters gegen die in der Vorinstanz verhängte Geldstrafe wurde daher zurück- gewiesen.
Beweriungsfehler bei der Grundsteuer.
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Oie Aeichsbank im Dienste der Reichswirifchastsvolttik.
Berlin, 8. Februar. (DNB.) Staatssekretär Z r i n k m a n n bringt im Auftrage des Reichswirtschaftsministers und Reichsbankpräsidenten Funk ,um erstenmal die Leiter der Bankan st alle n des Reiches und der Berliner Abteilungen nach Berlin zusammen, um zu ihnen über den Neuaus- ijau des großdeutschen Noteninstitutes und die neuen Aufgaben der Reichsbank zu sprechen.
Unter Voranstellung der Devise des Führers, eine Inflation komme in Deutschland nicht in Frage, entwickelte er die Grundsätze einer anständigen Währungspolitik, die hinter der großen Friedens- volitik des Führers stehe. Die Reichsbank bleibe frei und werde kein Ministerium. Sie solle in Zukunft mit ihrem weitverzweigten Apparat und ihrem geschulten Personal vor allem der Reichswirtschaftspolitik auf allen nur möglichen Gebieten helfen. Sefonbers werde man auf dem Gebietder Devisenpolitik sehr aktiv vor gehen, im erhebliche Erleichterunge n f ü r die Exporteure zu erzielen. Die Anfänge seien im Devisengeschäft bereits insofern gemacht, als Ge- > ühren beseitigt und Zinsen gesenkt morden seien. Auch andere Gebühren würden fallen.
Ferner würden in der Handhabung des Wechsel- und Lombardkreditgeschäftes Er- iLichterungen vorgenommen werden. Große V e r - I infach'ungen des Bankverkehrs sollten Me Schlagkraft der Reichsbank erhöhen und nicht tut- die betriebswichtigen Voraussetzungen für die Sefriebigung der Bedürfnisse der Geschäftswelt und He bessere Abwicklung des gesamten bar- und um aren Zahlungsverkehrs schaffen, sondern auch die 3ebürfniffe ber Reichsoerwaltung zu ihrem Recht lommen lassen.
Oie Arbeitszeit.
Ministerialdirektor Mansfeld über Arbeitsschutz und Bierjahresplan.
FWD. In einer Veranstaltung ber Reichsstelle ur Arbeitsschutz (früher Deutsches Arbeitsschutzmuseum) erklärte Ministerialbirektor Dr. Mansie l d : Wir alle wissen, welche Anforderungen cegenroärtig im Zeichen bes Vierjahres- Hanes und ber Wehrhaftmachung an :ie Arbeitskraft, an bie Einsatzbereitschaft und die Seharrlichkeit aller Schaffenden gestellt werden müssen. Damit wachsen auch bie der Sozial- I olitik gestellten Aufgaben. Zwei tiefere Gründe machen ben Arbeitsschutz zu einem integrieren« !<n Bestandteil bes Vierjahresplanes: bie Schaf- iung ber seelischen Bereitscha ft zum piöchsteinsatz burch bie Stärkung bes Vertrall- <ns und bie Erkenntnis der völkischen Notwendig- leit, trotz aller unerläßlichen Anstrengungen jede rermeibbare Ueberbeanspruchung z u i e r m e i b e n , um ein körperlich starkes, wehr- aftes unb gesundes Volk zu erhalten. Nur so ist 5 zu verstehen, baß gerabe jetzt eine neue A r - eitszeitregelung in Kraft gesetzt werben konnte, in ber sich bie Reichsregierung erneut zum Tchtstunbentag bekennt. Ausnahmen wer- ' ien sich nicht vermeiben lassen, aber die Aufsichts- iehörden sind angewiesen zu prüfen, ob tatsächlich > aatspolitisch wichtige Gründe für i'liiefe Anträge oorliegen ober ob es sich nur um bie !>rtschaftlichen Interessen eines Einzelnen hanbelt.
iefe Nachprüfung ist kein Bürokratismus, son- rn ber Ausfluß ber hohen Verantwortung für e Gesunbheit unb bie Kraft unseres Volkes.
Noch erstaunlicher erschien vielen bie Verabschie- lng bes Jugenbschutzge setze s. Aber bie eidjsregiening wollte nicht in ben Fehler ver- llen, bie Jugend zum Ausgleich der voryande- :n Lücken heranzuziehen, sie hat im Gegenteil ien dieser gebührenden Schutz verstärkt und auf (ine völlig neue Grundlage gestellt. Die deutsche viigenö ist bie Trägerin unserer Z u - liunft, ihr muß wegen ber Schwere ber Zeit der Weg für eine gesunde Entwicklung zu einem jii)igen, aufgeschlossenen, einsatzbereiten Mannes- ü-schlecht geebnet werben. Wenn sich babei bie iätigfeit ber Behörbe nicht lebiglich in Gesetzen Mb Derorbnunaen auswirkt, wenn also z. B. für Öi-e Herstellung Der neuen Werkstoffe wie bes synthetischen Gummis, der Zellwolle usw. keine ge- siitzlichen Anordnungen ergangen sind, so nur aus b>m Grunde, weil durch bie Zusammenarbeit ber Ülhemiker, Konstrukteure, Gewerbeaufsichtsbeamten inb der Berussgenossenschaften von vornherein die etriebsgefahren soweit als möglich ausgeschaltet sind.
Die Aationolisierung der gewerblichen Wirtschaft.
Berlin, 8. Febr. (DNB.) Nachdem am 7. Februar bie tonftituierenbe Sitzung bes Reichsaus- IFusses für Leistungssteigerung im Reichswirtschasts- n inifterium ftattgefunben hatte, fanb am 8. Februar cre Zusammenkunft ber Leiter unb Hauptgeschäfts- Mrer ber Reichsgruppen, Wirtschaftsgruppen unb Äirtschaftskammern statt, in ber Dipl.-Ing. See- u e r als Leiter bes Reichsausschusies für Lei- stingssteigerung ausführte, wie bie Aufgaben unb Arbeiten ber Organisation ber gewerblichen Wirtschaft weiterentwickeltundintensioiert nierben sollen. Hiernach werben auch in Zukunft die GHieber ber Organisation ber gewerblichen Wirt- (qiaft maßgebliche Träger ber Rationalisierung^- a beiten im einzelnen fein. Dann sprach ber Leiter dir Abteilung für Berufsausbildung unb Leistungs- eitüdjtigung bei ber Reichswirtschaftskammer, Pro- (irfor Friedrich, über bie Aufgaben und Maß- aihmen der gewerblichen Wirtschaft auf dem Ge- bste ber Berufsausbilbung unb Leistungsertüchti- gtng. ___________________


