Einzelbild herunterladen

iL

imber Mms Diese 'M enheit hner u auf. gründ 4rend Altar i dem 'de.

wird n Re» tsche ' auf »erden, efiöflt, t der enölte» er er- >x vor» ^folge. nn ist, iärische ölke-

schm J des denn is in 4 ist btt

irbd- igten ifung

chwarze iirzester Leit als ung der t wurde, t immer es sich lthenia" brecheri»

Mg.

Schließ' Zeugen i Unter; vielleicht . n* int aus. >em non - E hernaliZk ll ol5 SS 'iegskab'' fiir öie ^währtent it i*" mit u" tlii i

ier *

-reny auf.

»rs tjfiS

lf plB>^

E«

Der rumänische Kronral beschließt völlige ÄeutralM. Bukarest, 7. Sept. (Europapreß). Am Mitt- Mchnachmittap war bcr rumänische Kronrat unter Vorsitz des Königs zusammengetreten. In b n Abendstunden wurde folgender amtlicher Bericht Mlsgegeben:

Seine Majestät der König hatte heute im- ngspalast von Cotroceni einen Kronrat zu- slinmengerusen, an dem außer dem König die kmiglichen Räte, ferner der Ministerpräsident^ der ^rteidigung^minister und der Außenminister teil- mhmen. Rach den Exposees der drei Minister über d>s internationale Lage und über die in diesem Zu- scmmenhang getroffenen Maßnahmen billigte der Kronrat einstimmig die bisher verfolgte diploma- bche Aktion und die zum Schutze der Grenzen ge- toffenen militärischen Maßnahmen. Der Kronrat bschloß, die Regeln der Neutralität, wie sie tr den internationalen Konventionen niedergelegt ihb, im gegenwärtigen Konflikt gegenüber den kiaegführenden Parteien aufs strengste zu vnhren."

Die rumänischen Zeitungen bemühen sich fast ausnahmslos, eine unparteiische und re» s rvierte Haltung einzunehmen. Sehr oft ringen sie die gleiche Nachricht aus verschiedenen £ jetten und überlassen es dem Leser, sich ein Bild z. machen. Am Mittwoch fällt vor allem die g r o ° Aufmachung des deutschen Weiß- bu ch e s , sowie des Tschenstochauer B e - r chtes des amerikanischen Berichterstatters L o ch- re r auf. Kommentare erscheinen kaum noch. Es t; rb darin immer wieder auf den rumänischen lsuttalitätswillen und den Wunsch nach friedlicher ZZsammenarbeit mit den Nachbarn hingewielen.

Der ruhige und sachliche Ernst des deutschen Vol- 's und seiner Führung in diesen Tagen hat seine [mrfung nicht verfehlt. Immer wieder hört man, sonders vom kleinen Mann auf der Straße, an» kennende Worte darüber, daß sich der Führer fort selbst in die vorderste Linie b geben hat. Der schnelle deutsche Vormarsch in Polen macht sichtlich großen Eindruck.

England kann nicht liefern.

Stockholm, 6. September. (DNB.) Der Er- G eines, englischen Exportverbotes für iohlen nach Norwegen hat in schwedischen Hirtschaftskretsen erhebliches Aussehen erregt, zu- nl gerüchtweise verlautet, daß England kaum in ne Lage sein wird, seinen bisherigen Kohlenexport i:nf) anderen Ländern aufrechtzuerhalten. Schwe- uri hatte bisher auf Grund seines Handelsver- iiges mit England nicht weniger als 47 v. H. euer Kohleneinfuhr von dort erhalten. Infolge der eglischen Maßnahmen gegenüber Norwegen ist tc gewisse Sorge um die Sicherung des schwedi- cien Kohlenbedarfs entstanden. In der Oeffent- fofeit machte sich diese Sorge bereits durch Ham­stern von Kohle, zumal durch die Kleinver» v'uucher, bemerkbar. Naturgemäß werden diese Er- fdeinungen durch Erinnerungen an den Weltkrieg »irftärft, in dem Schweden besonders unter Kohle- mingel zu leiden hatte. Da auch den Kleinver- biouchem bekannt geworden ist, daß englische Fir- nrn feit längerem ihre Lieservertäge, insbesondere fr Textilwaren, nicht einf) alten konn­ten, ebenfalls infolge vorbereitender kriegswirt- säoftlicher Maßnahmen in England, ist diese Sorge verständlich. In unterrichteten Wirtschastskreisen hat »eshalb umso befriedigender die Tatsache gewirkt, dch von Deutschland alles getan wird, in die normalen Handelsbeziehungen aiffrechtzuerhalten.

Das Berwundeten-Abzeichen.

-1

MA es

'k/X-Y-x /iy ' X

MM

pr Führer und Oberste Befehlshaber hat ein Der- du ndetenabzeichen gestiftet, das in der äußeren form demjenigen des Weltkrieges gleicht, nur mit er Abweichung, daß es auf dem Stahlhelm ein jcckenkreuz trägt. Das Verwundetenabzeichen wird Unfalls in drei Stufen, in Schwarz, in Silber und in Gold verliehen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Kleine politische Nachrichten.

- Aus Deutsch-Ostafrika wird gemeldet, daß iir.ie größere Anzahl der dort lebenden Deutschen fern den Engländern interniert worden sei. Dich sei es zahlreichen Deutschen gelungen, sich lurd) den afrikanischen Busch zum neutralen por- stgiesischen Gebiet durchzuschlagen.

WieCorriere della Sera" aus Moskau erfährt, D'ti) auf Grund des neuen Gesetzes über den Mili- iaQienst Rußland ein Friedensheer von tl n b einer Million Mann zur Verfügung feien. Mit ben Aufgeboten ber letzten Zeit hat bie Sowjetunion ungefähr brei Millionen Mann it t er ben Waffen.

* »

Wie bie italienischen Blätter aus Tokio melden, la der Ausbruch des Kampfes in Europa alle «vropäischen Kriegsschiffe aus den t) nesischen Gewässern entfernt. In bcponghai ist nur noch ber brittsche KreuzerDun- l«j" zurückgeblieben.

*

Zehn japanische Dampfer, die sich in C-iTopa befinden, erhielten von der japanischen siizierung Anweisung, durch ben Panamakanal scch Japan abz'u dampfen

Der englifche DampferQueen Mary" tra i Neuyort mit 2331 Passagieren und 44,5 Dollar-

Ersten Abteilung in Viertelteilung, in ber Zweiten und Dritten Abteilung in Achtelteilung ausgegeben. Ein Debdigen-Denkmat für Herford.

Bevor biefc polnische Artillerie-Abteilung recht zum Schuß kam, war sie von den deutschen Truppen bereits erledigt. (Presse-Bild-Zentrale-Schwahn-M.)

AWW'

PR

UH MM.W

Die polnische Schwerindustrie in deutscher Hand, polen ohne Rüstungsbasis.

Auch 95 v. H. der polnischen Steinkohlenförderung im besetzten Gebiet.

Berlin, 6. Sept. (DNB.) Die Besetzung des ost oberschlesischen Industriegebietes (KattowitzKönigshütteMyslowitz) und des D a - iromaer Industriegebietes (Sosnowice DabrowaGornice und Dendzin) bedeutet für Po­len den 23 e r I u ft fast feiner g e f am t en Schwerindustrie. Damit entfällt für die Rüstungsindustrie die Belieferung mit den entsprechenden Vorprodukten und Halbzeugen. Das bedeutet den Wegfall fast der gesamten Produktion an Geschütz-, Gewehr- und MG.-Rohlingen sowie an Panzerplatten und Panzerkuvpeln. Gleiches gilt ür den Bau von Flugzeug- und Kraftwagenmoto- ren, Kraftwagen, Panzerwagen, Lokomotiven und Eisenbahnwagen (Motorenteilen, Fahrgestellen und Kurbelwellen). Die im unbesetzten Teil verbliebe­nen Rüstungswerke und rüstungswichtigen Betriebe ind in ihrer Fertigung nunmehr ausschließlich auf die eingelagerten Rohstoffe- und Halbzeug-Vorräte angewiesen, die nach vorliegenden Nachrichten nur ür wenige Wochen ausreichen.

In dem zur Zeit besetzten Gebiet werden rund 95 v. H. der polnischen Steinkohle geför­dert. Der Rest fällt im Krakauer Gebiet an. Ferner liegen in dem von Deutschland besetzten Gebiet zehn Zink- und Bleihütten, deren Er­zeugung mit 108 000 Jahrestonnen 100 v. H. der polnischen Erzeugung beträgt. Die im besetzten Ge­biet 'liegenden Stick st ofswerke erzeugten rund 20 000 Jahrestonnen Stickstoff rund 50 v. H. der gesamten polnischen Stickstofferzeugung. Eine Reihe wehrwirtschaftlich wichttger Erzeugnisse, wie Schwe­felsäure, Benzol, Trinitotoluol und Oleum, wurden fast ausschließlich in dem besetzten Jndustrie- Sebiet hergestellt. Zerstörungen sind nur in geringem lmfange gemeldet. Dagegen ist anscheinend ein Teil der Ingenieure und Facharbeiter nach Jnnerpolen verschleppt worden. Unsere Truppe nähert sich dem Erdölgebiet von Jaslo, das mit 118 000 Jahrestonnen rund 24 v. H. der polnischen Gesamt­

erdölförderung liefert.

Furchtbare Greueltaten polnischerHorden

Königshütte, 6. Sept. (DNB.) Diele der besttalischen Grausamkeiten und Mordtaten der pol­nischen Banditen werden erst jetzt nach dem Abzug aus Ostoberschlesien bekannt. So erklärt dieOst­deutsche Morgenpost", daß die Polen noch am Freitag in Königshütte 60 deutsche Männer aus ihrer Wohnung heraus ohne Angaoe von Gründen verhaftet haben. Unter schwer bewaffneter Bedeckung wurden diese Deutschen durch die Straßen der Stadt geführt, wo ber polnische Mob an ihnen, die sich nicht weh­ren konnten, sich ausließ. In Autobussen würben ie dann nach Myslowitz in das berüchtigte Zefängnis für politische Häftlinge gebracht, wo sie ürchterliche Qualen erdulden mußten. In einigen Fällen wurden 10 und mehr zusammenge­pfercht und wurden gezwungen, sich zu entklei­den. Nur die notdürftige Unterwäsche wurde ihnen gelassen. Die Verpflegung war derart, daß die wei­ten vor Ekel hungerten, da sie das, was ihnen an- geboten wurde, überhaupt nicht zu sich nehmen konnten. Die Mißhandlungen wurden jede Stunde von einem Trupp, der sich ablöste, fort­gesetzt.

Der schrecklichste Tag war zweifellos der Sonntag; wahllos wurden 17 der Verhaf­teten aus ihren Zellen geschleppt und auf den Hof gestellt, wo von einer Seite Morbbanbiten auf sie aus aller nächster Nähe ein rasendes Gewehrfeuer er­öffneten. 14 deutsche Männer starben auf der Stelle, einer wenige Stunden später an den Folgen der Verletzungen. Zwei von ihnen wurden so schwer verwundet, daß sie heute noch in Myslowitz liegen.

Unter den Verhafteten, die nach Myslowitz ver­schleppt wurden, befand sich auch der Oberturn­wart Berthold Hildebrandt aus Königshütte, ein alter unerschrockener Vorkämpfer des Deutsch­tums in Ostoberschlesien, einer der führenden Män­ner des ostoberschlesischen Turnwesens und der Jungdeutschen Partei. Am Sonntag wurde Hilde­brandt aus dem Kerker entlassen. Auf dem Heim­

wege, von dem er glaubte, daß er für ihn der Weg in die endgültige Freiheit und der Weg in die befreite Heimat sein würde, fiel e r a ufftän« dischen Verbrechern in bie Hände, die ihn wie einen tollen Hund niederschlugen und fürch­terlich zurichteten. Wenige Stunden vor der end- gülttgen Befreiung seiner ostoberschlesischen Heimat hat dieser unerschrockene Kämpfer für deutsche Ehre und für deutsche Freiheit sein Leben hingegeben. Er hett die Stunde der Befreiung nicht mehr er­lebt. Seiner schwergeprüsten Frau, seinen Kindern, seinen Kameraden, die ihn liebt'ey^ und verehrten, möge der Gedanke Trost sein, daß er zu denen ge­hört, deren Name immer un-vergeßlich bleiben wird. Wie so viele andere gab er sein Leben für die Be­freiung ber Heimat und für sein großdeutsches Vaterland.

In V e u t h e n fand man am Montag und .

Dienstag die Leichen von vorerst 18 Volksdeutschen. Sämtliche Leichen waren grauenvoll verstümmelt. Meistens waren diesen Opfern polnischer Brutalität die Augen ausgestochen sowie die Nase u n d d i e Ohren abgeschnitten worden. Der größte Teil der bisher gefundenen 18 Volks­deutschen ist derart grauenvoll verstümmelt worden, daß man nur mit Mühe die Identität der Toten fesistellen konnte.

Man fand diese Leichen im Gelände zwischen der Deutsch-Bleischarly-Grube und dem Grenzübergang an der Königshütter Landstraße. Am Mittwoch wur­den diese bedauernswerten Opfer ebenso wie drei weitere Ermordete vom Städtischen Krankenhaus auf dem Park-Friedhof feierlich zur letzten Ruhe bestattet. Die Leiche des seit Samstag früh ver­mißten SA.»Obersturmbannführers Pisarski konnte bisher noch nicht gefunden werden. Man nimmt an, daß dieser wackere deutsche Mann ebenso wie ein Teil seiner Kameraden irgendwo in der Gegend bei Birkenhain verscharrt worden ist.

Die Kunde von diesen entsetzlichen polnischen Greueltaten löste unter der Beuthener Bevölkerung eine beispiellose Erregung aus.

Professor H l n k e l b e y , ber burch sein Horst- Wessel-Denkmal für Bielefeld und bas gewaltige Relief für bas Tannenberg-Denkmal bekannt gewor­ben ist, befaßt sich seit langen Jahren auch mit bem Plan eines Weddigen - Denkmals für Herford, dessen Stanbort bie Bergertorinsel in ber Werre sein soll. Der Bilbhauer ist gegenwärtig mit ber Schaffung bes enbgültigen Entwurfs be­schäftigt. Auf bem Bug eines riesigen U-Bootes reckt ich bie Gestalt des ruhmreichen Kommanbanten. Das Schiff ist so angeorbnet, baß es mit seinem Bug in bas Wasser ber Werre schneibet. Herforb ist die Vaterstadt Webbigens.

Die 61 deutschen Großstädte.

Von den Einwohnern bes Reiches ohne das Pro­tektorat entfallen 23,9 Millionen auf die 61 Groß- täibte mit mehr als 100 000 Einwohnern, über die )erGemeindetag" eine Zusammenstellung ver­öffentlicht. Mit siebenstelligen Einwohnerziffern warten nach Berlin nur Wien und Ham­burg mit 1,9 bzw. rund 1,7 Millionen Einwoh­nern auf. Die kleinsten Großstädte sind Würz­burg, Remscheid, Bonn und B e u t h e n. Beuchen hat die 100 000-Grenze gerade um 644 überschritten. Manche dieser Städte sind erst durch Eingemeindungen in die Reihe der Groß­städte aufgerückt, wie Potsdam, Dessau und Darmstadt. Die neue auf geloderte Siedlungs­form sorgt dafür, daß die Großstadt im alten Sinne, mit dem Charakteristikum ber Mietskaser­nen, Jnbustrieoiertel usw. zurücktritt. Trotzdem ist nicht zu übersehen, daß der Anteil der großen Städte an ber G es am tb ev ötker u ng ununterbrochen gewachsen ist. Im Jahre 1870 gab es acht Großstädte im Reich, bie 5 v. H. der Bevölkerung beherbergten. 1910 waren etwa 20 v. H. in Groß­städten wohnhaft, und jetzt sind es 30 v. H. 1933 hatten wir 52 Großstädte, 1939 sind es 61. Darun­ter befinden sich Saarbrücken, Wien und Graz, die dem Reiche zurückgewonnen wurden, so daß im Gebiet des Altteichs vier Städte im Laufe ber letzten sechs Jahre bie Großstadteinwohnerzahl überschritten.

Internationaler Rekord fowjetrussifcher Langstreckenflieger.

Moskauer Blätter berichten von einem neuert internationalen Rekord ber sowjetrussischen Flie­gerei. Die Piloten Daikussow, Quebanoro und Met- wejew legten auf bem zweimotorigen Flugzeug Stal 7" bie 5068 Kilometer lange Strecke Mos­kau Swerdlowsk Sebastopol Moskau in 12 Stunden 30 Minuten 56 Sekunden zurück, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 404,936 Kilo­meter in der Stunde. Da die bisherige Rekord­leistung über 5000 Kilometer nur eine Durchschnitts­geschwindigkeit von rund 400,810 Kilometer auf­weist, ist mit dem Flug ein neuer internationaler Rekord erreicht.

Dreimal in einem Jahre abgebrannt.

Bei dem Müller Vogt in Grünhartau im Kreise Strehlen in Schlesien brannte es am Dienstag zum dritten Male in diesem Jahre. Vermutlich durch Brandstiftung entstand ein Scheunenbrand, wobei außer erheblichen Getteidevorräten auch eine Dreschmaschine vernichtet wurde. Die Scheune war erst im Januar abgebrannt und inzwischen wieder aufgebaut worden. Vor etwa vier Wochen wurde die Mühle des gleichen Besitzers durch Blitz­schlag vernichtet.

Deutsche Bergsteiger in den hochanden verunglückt.

Zwei Mitglieder der vom Deutschen Alpenverein zur Erfvrschuna der Peruanischen Hochanoen ent­sandten Expedition, Schweitzer und Roh­rer, sowie ein in Lima ansässiger Schweizer na­mens Diener sind in der Nähe von Huancayo töd­lich abgestürzt. Wahrscheinlich handelt es sich um ein Lawinenunglück. Die Bergungsarbeiten sind im Gange.

Räuber, die vorher ihre Visitenkarte abgeben.

Bei Wettbergen in Hannover hat sich eine Blut­tat ereignet die schnell aufgeklärt werden konnte. Die. beiden Täter waren auf einem Vergnügen mit einem jungen Mann in Streit geraten, der aber von anderen Gästen geschlichtet wurde. Aus Rache folg­ten die beiden Männer später ihrem Opfer, das sich in Begleitung eines jungen Mädchens befand. Während der eine ben Kraftwagen steuerte, gab der andere vier Schüsse ab, von benen einer ben jungen Mann traf. Eine Visitenkarte, bie einer ber Täter auf ber Festlichkeit bem jungen Mädchen gegeben hatte, führte bald zur Fest­stellung ber Revolverhelben, bie aus bem Bett heraus verhaftet wurden.

Heringe mit der Hand zu fangen.

Zwischen ber Insel Röm und dem Festland ge­riet das Fährboot in große Heringsschwärme, die von verfolgenden Makrelen in das Wattenmeer ge­trieben waren. Die Schwärme von einer Länge von mehr als brei Kilometern bildeten einen unüber- schissbaren Wall. Links und rechts des Fährbootes waren die Heringe mit der Hand zu fangen. Erst nach längerem unfreiwilligen Aufenthalt lief das Fährboot Ballumschleuse an und benachrichtigte dort die Fischer. Diesen gelangen große Fänge. Sie stiegen teilweise ins Wattenmeer und schaufelten ihre Boote bis zur Höchstbelastung voll.

35 Tote bei einem Zugunglück in Frankreich.

Zwischen Orleans und Paris ereignete sich am Samstagabend ein schwerer Zugzusammenstoß. Bis­her zählt man 35 Tote und über 50 Verletzte.

rnillionen Gold ein. DieQueen Mary" wurde, während des größten Teils der Ueberfahrt von zwei britischen Kriegsschiffen be­gleitet.

Präsident Roosevelt hat heute auf Grund des Neutralitätsgesetzes die Ausfuhrsperre für Waffen, Munition und sonstiges Kriegsgerät verkündet.

*

In Polen wurde der durch die Deutschenver­folgungen berüchtigte ostoberschlesische Wojewode G r a s z y n s k i zum 3 n f o r m a t i o n sm i n i ft e r ernannt. Seine bisherige Tätigkeit in Kattowitz ist unmöglich geworben, da das widerrechtlich Deutsch­land entrissene ostoberschlesische Land durch bie deutschen Truppen befreit worden ist. An ber Grob- brähtigkeit der in Warschau herausgegebenen Mel­dungen konnte man bereits die ersten Spuren von Graszynskis Tättgkeit erkennen. Er wird auch dort den Polen nur schweren Schaden zufügen

Die Regierung von P a n a ma hat heute Ein­ladung an alle amerikanischen Republiken zu einer Konferenz herausgehen lassen, auf ber bie Er­haltung des Friedens auf der westlichen

Halbkugel sowie die Weiterführung normalen Han­dels und die Verhütung finanzieller ^Störungen au dem amerikanischen Kontinent beraten werden soll. Die Konferenz soll nach bem 21. September in Panama ftattfinben. Zusagen sollen bereits von sämtlichen amerikanischen Republiken vorliegen.

Die britische Regierung hat beschlossen, ber Kom­munistischen Partei Englands und der bri­tischen Faschistischen Union jede Tätigkeit zu untersagen.

Aus aller Wett.

Lin Glückslag bei ber Reichslotterie.

In ber Mittwochvormittagsziehung ber 5. Klasse ber 1. Deutschen Reichslotterie fielen brei G e - winne zu 300000 Reichsmark auf bie Losnummer 277 999. Die Glücksnummer wirb in allen brei Abteilungen in Achtelteilung gespielt. In ber Nachmittagsziehung fielen brei Gewinne z u 1 0 0 0 0 0 Reichsmark auf bie Losnummer 1395 794. Die Glücksnummer wirb in allen brei Abteilungen in Achteln gespielt.

In der 5. Klasse der Ersten Deutschen Reichs­lotterie fielen drei Gewinne von je 200 000 RM. auf die Nummer 187 592. Die Losen werden in der

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 7. Sept. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 530 Rinder (63 Ochsen, 96 Bullen, 255 Kühe, 116 Färsen), 520 Kälber, 24 Hämrnel, 6 Schafe, 274 Schweine. Es kosteten: Ochsen 37,50 bis 46,50 RM., Bullen 35,50 bis 44,50, Kühe 20 bis 44,50, Färsen 36,50 bis 45,50, Kälber 30 bis 65, Hämrnel 40 bis 50, Schweine 52 bis 61 RM. Marktverkauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt; Hämrnel und Schafe flott.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (z. Z. abwesend), i. 23.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport Heinrich Ludwig Neuner (z. Z. abwesend), i. 23.: E. Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Ver­antwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 1939: 8777. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.