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Mittwoch, r.ZunNYZY

Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Ur. |50 Zweites Blatt

Aus dem Reiche der Krau

as füllen wir tragen?

FÜR

ALLES

anzug (Nr. 3) mit der kurzen Pumphose. Der

künftigen O b st v e r s o r g u n

UTW ÄUIll UlUQlt II ... ------- .

nahe bei allen Obstsorten gut. Dies güt msbeson-

Ihnen schon

heute allerlei aus weißem.

Die Aufgabe der Bäuerin im deutschen Volle.

Von Hildegard von Rheden.

Die Sektion 8 des 18. Internationalen Landwirtschaftskongresses, der vom 6. bis 12. Juni in Dresden stattfindet, beschäftigt sich mit der Tätigkeit und dem Aufgabengebiet der Landfrau. Der nachstehende Aussatz der Leiterin dieser Sektion dürste besonders

Voraussetzung für ein endgültig gutes Ergebnis wird sein, daß nunmehr die Witterung gut bleibt und nicht durch Hagel, starken Regen oder Sturm der Fruchtansatz beeinträchtigt wird.

Die reichliche Versorgung mit Gemüse, die wir im Juni zu erwarten haben, wird hoffentlich auch die sehr erwünschte Nebenwirkung haben, daß der Fleischverbrauch sich nicht weiter erhöht. Im ersten Vierteljahr 1939 ift nämlich eine weitere er­hebliche Steigerung des Fleischverbrauches im Ver­gleich zu dem Rekordfleischverbrauch des Jahres

3m 3uni gibls wieder reichlich Gemüse. Bon Oderreg'erungsrai Or Wolfgang Clauß.

Lebensbedingungen schaffen, die die Ordnung des Lebens auf dem Lande wiederherstellen. Hierzu brauchen wir berufstüchtige geschulte Menschen, die wirtschaftlich, kulturell und sozial die Mißstände überwinden wollen. Hierzu brauchen wir die Be­reitschaft zur Kleinarbeit, eine grvßzüaige Ziel­setzung und deutsche bäuerliche Gründlichkeit.

Auf dem Internationalen Landwirtschaftskongreß in Dresden werden wir nun von den Ausgaben des Bauerntums in der ganzen Welt hören, wir wer­den die verschiedenen Wege zu ihrer Lösung von Menschen der Wissenschaft und des praktischen Le­bens aufgezeigt erhalten. Wir werden vergleichen, von einander lernen, Anregung erhalten und geben. So wird der Gedankenaustausch des Bauerntums der verschiedenen Nationen Grundsteine des Frie­dens in der Welt mitbauen helfen.

Für den Strand haben wir praktische Kleidungsstücke skizziert.

Nr. 1 ist ein Faltenkleid

der zäs Brotkörn^'unseres Bodens und Klimas ange­le Obstblute, d'e^la für d.e^Veur^ 9.^ ^r, und dementsprechend beim Verbrauch bevor- ist 'verlief in Süd-, West- und Mitteldeutschland zugt werden muß. Dor allem natürlich Roggenvoll- und zum größten Teil auch in Norddeutschland bei- kornbrot statt Weizengeback.

h Aus gelbem Waschstoff mit großen roten Tupfen

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^sechs huns- ßoppC(3 boten, nd mar $ hattx - Der

Blusenterl ist völlig rückenlos, seine Träger werden hinten gekreuzt. Das Bolerojäckchen und Die große Tasche aus dem gleichen Stost ergänzen den Anzug. ,,

Der Lu ft anzug (Nr. 5) aus blau-weiß gestreif­tem Leinen besteht aus einem Büstenhalter und einem kurzen Röckchen, dem eine kleine Hofe einge­arbeitet ist. Große Taschen sind aufgesetzt, der Gür­tel ist aus weißem, gestreiften Leinen.

Der große S 0 n n e n h u t (Nr. 6) ist aus gro­bem, weißem Stroh, er hat eine Garnitur aus dicker, blau-roter Kordel. H.

oder baden. .

Das sind die Kleinen. Aber auch die etwas Grv- ;eren haben ihre Schmierfink-Periode, so etwa in )er Zeit der Flegeljahre.Ich bin nicht eitel", erklärt das Mädel siegessicher, wenn man es auf die Trauer­ränder der Fingernägel aufmerksam zu machen wagt. Und der Junge, der sich seiner angehenden Männlichkeit bewußt wird, äußert von oben herab: Heutzutage kommt es auf ganz andere Dinge als auf Aeußerlichkeiten an." .

Erziehung zur Reinlichkeit bei den Klemen ist verhältnismäßig einfach. Mutti kann mithelfen, das Waschen kann zu einem Ereignis gemacht werden, das durch Feen und Zwerge in der kindlichen Phan­tasie plötzlich interessant erscheinen wird Geduld und liebevolles Eingehen auf die kleine Kinderseele wird hier schon den richttgen Weg zum Ziele finden.

Bei den Flegeljahr-Anwärtern ist die Sache schon wesentlich anders. Bei ihnen spielt eine wichtige Rolle: das Kind beim Ehrgefühl zu packen. Wenn man ihm nämlich die Sache klar macht, d. h. wenn man mit ihm ernsthaft redet und nicht etwa mit Du mußt",Du sollst" oderDu darfst nicht' kommt, dann ist es immer möglich, eine Derständi- aung herbeizuführen. Und jedes Kind ift für vsr- nünfttge Vorhaltung der Mutter empfänglich, z. B. wenn man dem Jungen sagt, daß kein erwachsener Mensch im Leben weiterkommen kann, wenn er nicht sauber gewaschen und reinlich gekleidet ist.

In manchen Fällen ist die Katzenwäsche aber auch eine Folge der Scheu vor dem kalten Wasser. Wenn wir auch als größtes Ziel vor Augen haben, unsere Jugend so abgehärtet zu erziehen, wie nur irgend- möglich, so sollte auch das nicht zu Uebertreibungen führen. Bei schwächlichen, mitunter auch kräftig aus- sehenden, aber blutarmen Kindern darf die Mutter ruhig einmal in der kalten, Jahreszeit das Waschen mit warmem Wasser versüssen. Das ist noch lange kein Verziehen und Verzärteln, vorausgesetzt natür­lich, daß systematisch darauf hingearbeitet wird, das Kind an das kalte Wasser ganz zu gewöhnen.

Die vielgeliebte Katzenwäsche ist keine Katastrophe in der Kinderstube, sondern nur ein kleines War- nungssignal für die Mutter, zur rechten Zeit zu handeln.

Sieben Uhr abends: Gebrüll in der Kiiiderstube! Aber Mutti regt sich nicht auf, sie weiß schon, was los ist: Fritzchen will sich wieder einmal nicht wa­schen. Nach endlosen Verhandlungen hatte er sich zwar dem Waschtisch genähert, aber viel weiter als bis zur mittleren Handfläche hat er die Arme nicht ins Wasser gesteckt die vielgeliebteKatzen- wüsche". SolcheSchmierfink-Periode" muß jede Mutter irgendwann einmal bei ihren Kindern durch­machen. Sie ist ein Problem, das überall auftaucht. Der Junge ist doch sonst nicht wasserscheu, wundert sich die Mutter im stillen, denn im Sommer ist er aus dem Schwimmbecken nicht herauszubekommen.

Rinn?!- und Obren waschen da wird ge-

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unentgeltlich. _ .,

Damit hat das großdeutsche Reich wieder ;in geradezu klassisches Beispiel dafür gegeben, was ler Nationalsozialismus unter praktischem Sozia- smus versteht. Die Erholungsmöglichkeit für die Landfrauen ist umso nötiger und wichtiger, als die Landfrauen mit am meisten durch den Mangel an eeigneten Arbeitskräften belastet sind. Auch der Geburtenrückgang auf dem flachen Lande hat, wie !er genannte Zeitungsdienst ausführt, in der Arb­eitsüberlastung der Landfrauen eine Ursache.

Li.

Kennzeichnend für unsere Ernährungslage tm Juni wird die Tatsache sein, daß wir nun wi^er- um mit einer mannigfaltigen und reichlichen Gemüseversorgung rechnen können. Die Un­zulänglichkeiten, die uns das lange kalte Frühjahr auf diesem Gebiet brachte, werden im Juni end- gülttg überwunden werden. Es ist deshalb not­wendig, sich nun wieder der alten grundsätzlichen Parole zu erinnern, daß aus gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen ein verstärkter Verzehr von Gemüse sehr erwünscht ist Hierfür werden im Ium besonders Kopfsalat, Kohlrabi, u Wirsing und Spargel zur Verfügung stehen. Beim Spargel wird sich die Haupterntezelt etwa bis zum 20.6. erstrecken Die Ernte verspricht ins­gesamt gut zu werden. Spinat ist zwar vor­läufig noch ausreichend vorhanden, im Juni müssen wir jedoch mit einem Nachlassen der Anlieferungen rechnen. Bei den Zwiebeln ist die Versorgungs- lage nach wie vor gut. Wir können auch weiterhin mit größeren Einfuhren aus Aegypten, Chile und von den Kanarischen Inseln rechnen. Weniger reich­lich ist qegenwärttg die Versorgung mit Zitronen. Dies ist einerseits auf das Wachsen des Bedarfs, andererseits darauf zurückzufuhren, daß die Talernte in Italien nunmehr größtenteils beendet ist und die Gebirgsernten geringere Ertage liefern. Die ^tach- frage wird deshalb bei Beginn der wärmeren Wit­terung nicht immer gedeckt werden können. Emen gewißen Ausgleich hierfür wird die Tatsache brin­gen daß wir bis etwa Mitte Juni mit zunehmenden Einfuhren von Apfelsinen aus Spanien rechnen können. Auch bei Bananen wird die Ver orqung einigermaßen ausgeglichen sein. Grö­ßere Einfichren haben wir aus Kamerun, Brasilien und von den Kanarischen Inseln zu erwarten.

Rhabarber eröffnet die Einmachzeit.

Während der erste junge Rhabarber, betf auf dem Markt erscheint, reißenden Absatz findet, weil sich alles nach den langen Wintermonaten nach frischer Nahrung sehnt, läßt die Nachfrage, wenn der Rhabarber erst wirklich billig und in großer Menge zu haben ist, mehr und mehr nach. Die wenigsten Hausfrauen denken nämlich daran, den Rhabarber ebenso wie anderes Obst zum Ein- machen auszuwerten. Für die meisten beginnt die Einmachzeit erst mit den grünen Stachelbeeren oder den Erdbeeren.

Dabei können wir gerade aus Rhabarber billige und dabei äußerst schmackhafte und gesunde Dauer­erzeugnisse herstellen, die uns dann in der langen obstarmen Zeit sehr zustatten kommen. Welchen Ge­nuß bereitet im Winter eine Rhabarbergrütze oder ein köstliches Rhabarberkompott! Und wenn wir zu Weihnachten mit einem Rhabar­berkuchen aufwarten können, entschädigt uns die Freude bestimmt für die aufgewendete Mühe.

Uebrigens beansprucht der Rhabarber nur wenig Mühe; denn ein Schälen der Stengel erübrigt sich. Im Gegenteil, damit würde nur die schöne rötliche Farbe, die das Kompott und den Rhabarbersaft so anziehend machte verloren gehen. Ob die Haus­frau den Rhabarber lieber nur mit Zucker dick unterstreut oder mit einer kräftigen Zuckerlösung versehen in den Einkochgläsern sterilisiert, bleibt ihr überlassen. Keinesfalls aber soll sie Rhabarber ein- dosen, weil die Oxalsäure des Rhabarbers selbst die lackierten Dosenwandungen angreifen würde.

Nun zu dem erwähnten Rhabarbersaft! Nur die wenigstens kennen ihn, obwohl er zu den schmackhaftesten und erfrischendsten Säften gehört; besonders wenn er mit Sprudel oder Mineralwasser gemischt getrunken wird. Den Saft kann man durch Äampfentsaften gewinnen und hat dann einen schö­nen Rhabarbersüßmost. Läßt man den Zucker ganz weg oder nimmt nur sehr wenig, schafft man sich damit einen wertvollen Ersatz in der Küche für Zittonen und Essig. Ein anderer Weg ist, den Rhabarber mit Wasser weichzukochen, den Saft durch ein Seihtuch ablaufen zu lassen und dann den Saft dick mit Zucker zu verkochen, damit er sich ohne Pasteurisation nur durch den Zucker hält. Dieser Saft eignet sich sehr gut zu Sago, Grieß und Mehlspeisen, während die verbleibenden Rückstände durch ein Sieb oder eine Passiermaschine gegeben werden und ohne oder mit wenig Zucker in Einkochgläsern sterilisiert werden können. Dieses Rhabarbermark läßt sich dann zum Strecken süßer Marmeladen verwenden; entweder verkackst man es gleich mit bei der Zubereitung der Mar­melade oder man untermischt es erst bei Gebrauch und erhält auf diese Weise eine angenehm pikant schmeckende Marmelade. E. Kn.

Die vielgeliebteKatzenwäsche".

1938 eingetreten.

Hierzu bietet nicht nur das jetzt wieder vor­handene reichliche Gemüse, sondern auch die reich­lich vorhandenen Seefische ausreichend Gelegen­heit. Im Juni wird vor allem Kabeljau, Rot­bars und Seelachs reichlich vorhanden und dementsprechend zu bevorzugen fein. Es ist selbst­verständlich, daß statt Fleisch auch noch mehr als bisher auf Buttermilch, Quark, Käse, ins­besondere Harzer, Mainzer und Schimmelkäse, zu­rückgegriffen werden sollte. Neben der Notwendig­keit, eine weitere Steigerung des Fleischverbrauchs zu verhindern, bleibt naturgemäß auch die alte Forderung bestehen, auf größte Sparsamkeit beim Verbrauch von Fett zu achten. Auch hier muß immer wieder darauf hingewiesen werden, daß kohlehydrathaltige Nahrungsmittel wie Kartof­feln, Kartoffelmehl, Sago, deutsches Puddmgmeh, Haferflocken, Graupen, Zucker, Marmelade und Kunst­honig durchaus in der Lage sind, Fett zu ersetzen.

Für die Beurteilung der kommenden Brotge- treibeernte ist es nicht unwichtig, daß im Frühjahr 1939 rund 320 000 Hektar ober 4,8 v. H. ber Anbaufläche an Wintergetteide infolge Aus­winterung umgepftiigt unb neu bestellt werben mußten. Vor allem würbe ber Weizen mit fast 8 0. H. Auswinterung und bie Wintergerste mit 25 v.H. Umpflügungen getroffen. Da gleichzettig ber Roggen einen besseren und zwar ähnlich guten Saatenstand wie im Porjahr aufweist, wirb somit erneut bestätigt, baß ber Roggen in erster Lime als

Aber nicht nur bie wirtschaftliche, kulturelle unb wziale Betreuung ber beutschen Bäuerin wurde ge-1 letzlich vorgesehen unb gesichert. 3m JReid)serbl)of yesetz wirb ihre wichtigste Ast, gäbe mb en Schutz, »es Staates unb ber Volksgemeinschaft gestellt. Dieses Gesetz sichert nämlich bie Aufgabe ber B auen n nie butter und entzieht sie weitgehend ber materiellen Sorge. Im Lauf ber Entwicklung wirb nie Bäuerin auf bem beutschen Erbhof bie Statte irr alle 'Reiten gesichert sehen, an ber sie als Mut­er des Volkes einer großen Schar erbgesunder Km- ner bie rechte Hüterin unb Erzieherin fein kann. 50 ist die Aufgabe der deutschen Bauersfrau von Partei. Staat unb Volk -rkannL Sie wirb = et nach ihren fraulichen unb mütterlichen Gab n Sie tritt neben den Bauern in voller Gleichwertig !°eit, so wie der Hof Mann und Frau >m Bauern­tum gleichwertig nebeneinandergestellt unb bie Gaben Der Frau, ihre geistigen, seelischen und körperlichen Kräfte zu wahrer Ergänzung mit den Kräften des Mannes gelangen läßt. Nie zuvor hat in einem Staat ein so natürlicher Ausgleich zwischen ben Frästen bes Mannes unb ber Frau statt gesund en, Tumal nicht im bäuerlichen Dolksteil. In Deutsch- *anb ist bieses großartige Beispiel geschaffen wor­ben unb ber Kern ber Frauenfrage, bie Wieder. Herstellung bes Muttertums ber Bäuerin als Mut­ier bes Volkes erkannt und zur Losung vorbereitet.

Die jetzige Generation und die nach uns Kom­menden werben zeigen müssen, ob s" das.große Werk unseres Führers am beutschen Bauerntum m i^ner aamen gewaltigen Größe erfassen, begreifen IXorXVXVrten. Sieles Werk bietet d-m ganzen Bolle Mittel und Wege, ber $ o I 5 g e iaht ber Lanbf lucht, bie uns Heide so sehr bebroht, Herr zu werden. Sie lastet auch auf an­deren Völkern und zieht die Aufmerksamkeit all Tiefersehenden auf sich. Ueberall wacht d-e Erkennt­nis auf, daß die Völker, um ge und bleiben m ihren Volkswirtschaften, ein gesundes Bauer'Mm brauchei^ d. h. Menschen, die bered s*"d, die Arbeit um Boden und seinen Erzeugnissen zu-leisten. Da

(h« Xia I neben wächst die Erkenntnis vom Blutswert der

UrlflUV (Ulm jur vle Lulwjluu! Bauernfamilie, die im Hof die gesündeste Aus- Bier Wochen Erholung bei der NSB Siftun95ftäe 6es ®olto b6|16 unb

Aber Finger und Ohren waschen da wird gi treikt. Reinlichkeit ist eine Angelegenheit der E ziehung. Sicherlich gibt es einige Kinder, denen tue Freude am Waschen und an der Sauberkeit von klein an sozusagen im Blute liegt. Aber das sind Aus­nahmen. Der weitaus größere Teil aller Kinder muß Reinlichkeit lernen. Sich waschen ist erstens eine Arbeit, zu der die Kinder, ganz besonders am Abend, wenn sie den ganzen Tag gespielt haben, zu müde sind. Sich waschen ist aber auch zeitraubend. Man muß vielleicht früher von der geliebten Eisenbahn Abschied nehmen, weil Mutti gerufen hat: Waschen

mg seht Ditte- Tiidost- d jedoch art an= ' ftische- Sanft er leine

heiter in Nin- irahiren

2 (Brab lorgens im 10,9 .iese am norgens iben.

2ange. t Blum.

Bilder: imschein; Gießen, in; für lenleiter: halt ber /. 1939: oersitäts-

Gießen. ) 25 Ps. >f. mehr, i 15 Pf, ft Preiö- üg.

Eine außerordentlich begrüßenswerte Einrichtung Wir deutschen Bauern haben uns unter Fuh­rt jetzt in prakttscher Zusammenarbeit zwischen rung des Nationalsozialismus bereits auf den Weg ieicysnährftand und NSV. geschaffen worden. Wie gemacht, um die Landflucht an der Wurzel zu be- Dir dem amtlichen Zeitungsdienst des Reichsnähr- kämpfen. Wir wissen, daß wir als bodengebundenes ' andes entnehmen, werden die beiden Organisatto- Volk den Kamps mit der Landflucht aufnehmen wer- -en eine umfangreiche Landfrauenerholung den, denn wir denken als Landleute immer m der fturchführen, da den meisten Frauen auf bem Lande Vorsorge für die Kommenden, die nach uns auf dem isher eine wirkliche und ergiebige, dazu regel- wieder an unsere Sippe gebundenen Hof wlrtschas- wßige Echolung im Gegensatz zu den anderen ten und leben wollen. Wie mir 'M n-atlonalsozialisti- Zerufsständen versagt geblieben ist. Es ist an eine schen Reich gemeinsam die Arbeitsschlacht schlugen ierwöchige Erholungszeit gedacht, die und die Lebensfähigkeit des Bauernhofes herstellten, iit Rücksicht auf die starke Beanspruchung der werden wir wieder in Gemeinschaft mit dem gan- f-anö fr au en in der Bestellungs- und Erntezeit auf zen Volk das Leben auf dem Lande mit ec^en ie stillere Zeit vom Herbst bis zum Frühjahr ge- Werten füllen und bie sozialen und wirtschaftlichen >gt werden soll. Die ßanbfrauen können ihren Irlaub in den Erholungsheimen der NSV. ver­üben und dabei sogar ein Kleinkind mitnehmen, lud) die bisherige Hauptschwierigkeit, nämlich die ;rage der ^Vertretung der Landfrauen, ist eseitigt; NSV., NS.-Frauenschaft und ber Arbeits­dienst für bie weibliche Jugend haben eine groß- iigige Vertretungsmöglichkeit für solche Falle ged PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS chaffen, wo eine Vertretung durch Familienmit- : lieber ober Nachbarinnen nicht vorhanben ift Sie kosten für ben Erholungsurlaub in den N-sV.- meimen find' benkbar gering; können in bem einen -der anderen Fall selbst diese Beträge nicht tn bar och in Naturalien aufgebracht werden, so werden e von der NSV. getragen. Die von den genannten Organisationen gestellten Vertretungen sind sogar

interessieren. .

In Deutschland hat sich seit 1933 ein großer wirt- chaftlicher und kultureller Aufschwung vollzogen. Wie wohl alle Länder der Erde, so waren auch mir durch eine Zeit schwerster wirtschaftlicher Krisen gegangen, die viele arbeitswillige und fleißige.Men- chen arbeitslos machte und die Bauernfamilie bet n ollen Scheunen beinah vernichtet hätte. Sv galt vs neue aufzubauen und die Schäden auszualeichen. Line gewaltigeArbeitsschlacht" begann, die den etden Arbeitslosen wieder in Arbeit brachte und dem Bauern Absatz verschaffte. Durch eine weise Regelung des Marktes für Lebensrnittel wurde neue Stetigkeit in die bäuerliche Wirtschaft getragen d,e^Au^merksamkeit° zugewandt rourbV lagauf der ! knitterfreiem Leinens dem ein blauer Gürtel und 5anb Reckitieitig wurde erkannt, welche wichttgen ein blau-weißes Taschentuch getragen wird. ^bensber^Zei^re^Obhut anoertraut sind. Ihre Die rote Flanells a ck e (Nr. 2) mit aufgesetz-

SteUung als Mutter, Hausfrau, Betreuerin aller ten Taschen und kurzen vermein- gehvkt wie der Mitarbeiter aitt dem Hofe, als Kulturträgerin, h a n d g e ft r i ck t e Sweater (Nr. 4). in Blau- murbe als wesentliche Ergänzung ber Pflichten bes Weiß-Rot zu einer grauen F l a n e l l h e r r e n- Bauern angesehen. Die kleine Welt ber Frau würbe Hofe.

iqe Mitarbeiterin bes Mannes inner* »alb ber Aufgaben des ©efamtbauerntums miter- -aftf. Nicht als Verein ober als Verband brauchten Hie deutschen Bäuerinnen eine Sonderorganisation ,-u bilden, sondern sie wurden als Hegerinnen und Hüterinnen des deutschen Bodens und seiner Er- eugung durch Reichsgesetz Glieder des Reichsnähr-

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