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SJL-tfpori

Mlerhandwerk im Menst der Dolksernährnng

1.

Aus -er engeren Heimat

Landkreis Giehen.

70000 Zuschauer beim Epezialspringen.

Um den Aufilieg zur Bezirksklaffe.

Großen-Linben I. Lollar I. 2:4 (1 :2).

Mark Einnahmen und 11005,63 Mark Ausgaben ab. An die Fürstliche Rentkammer wurden 10 891,33 Mark für Pacht abgeführt. Das Pachtkonsortium besteht nun 41 Jahre und löst sich mit der diesjäh­rigen ordentlichen Generalversammlung auf. Wäh­rend dieser Zeit wurde, errechnet nach dem Jahres­durchschnitt der letzten 12 Jahre, an die Fürst zu Solms-Lich'sche Kammerkasse in Lich die Pacht­summe von 510 204 Mark abgeführt. Die Verteilung der freiwerdenden Grundstücke wird in Zukunft

Eine stattliche Anzahl Anhänger begleitete die Mannschaft des Sportvereins Lollar auf dem Weg

Traditionsreich wie keine andere Schiveranstaltung sind die Holmenkol-Rennen bei Oslo. Zur Tradition gehört es, daß die königliche Familie an diesem Volksfest teilnimmt, daß weit über 50 000 Zuschauer anwesend sind am Sonntag waren es beim Springen 70 000 °, daß harte Kümpfe sich abspielen und daß die Ergebnisse erst Stunden später bekannt­

gegeben werden.

Der Umbau bewährte sich nicht. Durch den falschen Tischwinkel flogen die Springer zu hoch in die Luft und hatten größte Schwierigkeiten, Weiten von

züglichen Körperbeherrschung, das Gleichgewicht zu halten. Die weitesten Sprünge und beide in bester Haltung erzielte der Olympiazweite Sven Eriks» s o n (Schweden) mit zweimal 62 Meter. M y h r n (Norwegen) kam auf 62 und 58,50 Meter. Vor- bildlich sprang W a h l b e r g (Norwegen) 62 und 60 Meter. Birger Ruud blieb mit seinen Weiten von 56,50 und 60 Meter hinter den Erwartungen zurück. Don den Deutschen stürzte Paul Häckel im ersten Durchgang und meisterte dann sicher 56,50 Meter. Wehrmachtmeister Haselberger bewäl­tigte 53. und 56,50 Meter.

*

Die Holmenkolrcnncn, von den Norwegern trop der Schiweltmeisterschaften als die größten Schi­rennen der Welt bezeichnet, begannen am Samstag traditionsgemäß mit dem I8-Kilometer-Langlauf mit Start und Ziel am historischen Schi-Museum. Ber dichtem Nebel tobte auf weichem Schnee ein selbst am Holmenkollen selten gesehener Kampf, ging es doch darum, die Vorherrschaft Norwegens wenigstens im eigenen Lande zu behaupten. Die Kraftprobe endete wie unter den gegebenen Umständen gar nicht anders zu erwarten war mit einem Triumph der Skandinavier, bei dem Mitteleuropa nichts oder doch nur wenig zu suchen hatte. Zunächst gab es ein erbittertes schwedisch-finnisches Duell und lange Zeit schien Eino Olkinuora der Sieger zu sein, als plötzlich doch noch Norwegen einen schnelleren Mann aufzu­weisen hatte. Es war der 33jährige Trygve Brodahl, der mit der späten Startnummer 438 von den besseren Schneeverhältnissen der Mittagsstunden profitierte und in 1:10:29 fast eine ganze Minute besser als der Finne war. Den dritten Platz belegte Juho Kurikkalo, Weltmeister von Zakopane, vor den beiden Schweden Martin Matsbo und Sven Edin. Mit diesem Tempo mitzuhalten, war für die tapfer kämpfenhen Deutschen ein vergebliches Unternehmen. Schnellster Deutscher war Gustl Berauer, der den dichten Nebel aus seiner Heimat, dem Riesengebirge, gut kennt und dem daher die kurze, 40 Meter betragende Sicht relativ genügte. 1:17:03 war seine Zeit, die dem Weltmeister etwa den 30. Platz eingebracht haben dürfte, während in der Kombination, in der Olaf Hoffsbakken führt, für Gustl Berauer der 12. Platz herauskam. Die übrigen Deutschen hatten folgende Zeiten: Lochbihler 1:18:44, Bogner 1:18:54, Bach 1:19:22 und Meergans 1:19:55.

Reichsfachgruppenwalter Müllermeister Naatz (Berlin) stellte die Bedeutung des bodenständigen Müllers im Gegensatz zu den einstmals zur Auf­nahme von Auslandsgetreide und zum Export be­stimmten Großmühlen der Städte heraus. Er zeigte, wie notwendig es ist, durch eine Ausrichtung aller

Spannung sah inan in Superbagnöres dem großen Sprunglauf entgegen, der eine sehr starke Beteiligung aufwies. Da die Schanze keine sehr großen Werten zuläßt, entschlossen sich auch fast alle unsere Abfahrts­läufer, zusammen mit dem Spezialisten Paul Kraus den Kampf mit den besten Franzosen iht Sprunglauf aufzunehmen. Frankreichs Mannschaft hatte leider am Vortage durch den Unfall von George Couttet, dem Bruder des vorjährigen Abfahrts-Weltmeisters, einen ihrer aussichtsreichsten Bewerber verloren. Sein Bruder James ersetzte ihn indessen gut. Er belegte hinter dem siegreichen Paul Kraus den zweiten Platz. Das deutsche Aufgebot hielt sich ganz hervor­ragend und es waren gerade die Deutschen, die tm Stil und auch in der Weite die besten Leistungen des

Tages erzielten.

Im Kombinations-Sprunglauf, der gesondert ge­wertet wurde, trug Helmut Lantschner wiederum

einen ganz großen Erfolg davon. Sein dritter Platz im Spezialspringen bedeutete den ersten Rang bei den Kombinierten, so daß der deutsche Weltmeister in derVierer-Kvmbinatioii nunmehr einen sehr großen Vorsprung besitzt, der ihm aller Wahrscheinlichkeit nach auch zum Titelgewinn verhelfen wird. Peter Jennewein hat sich durch seine Weiten (in allerdings nicht in allem exakten Sprüngen) in der großen Kombination vom 13. auf den 5. Platz vorgeschoben.

Einen weiteren deutschen Erfolg gab es im Ab­fahrtslaus der Journalisten durch Arthur Keser (Presse- und Propaganda-Amt im NSRL.), der in 1:27,8 vor zwei Franzosen gewann.

Deutsche Siege im Abfahrtslauf.

Weitere glänzende Erfolge erfocht die deutsche Streitmacht auch am Montag bei den Französischen Schimeisterschaften in Superbagneres. Willi Walch gewann den Abfahrtslauf in 2:09,2 Minuten vor Peter Jennewein und Helmut Lantschner. Von den sieben ersten Plätzen nahmen die Deut­schen sechs ein. Bei den Frauen wurde Christel Cranz in 2:29,8 überlegene Siegerin vor zwei Französinnen. In der Vierer-Kombination hat Hel­mut Lantschner nach drei Wettbewerben seine Füh­rung noch vergrößert. Peter Jennewein arbeitete sich auf den zweiten Platz vor.

prallte an einem Spieler ab und rotzte immer lang­samer aufs leere Tor zu. Durch die schlammigen Bodenverhältnisse blieb er kurz vor der Torlinie stecken. Der Jubel der Gastgeber war etwas ver­früht: denn ein Verteidiger konnte den Ball dann endgültig aus dem Strafraum befördern und das Spiel ging weiter.

Nun legte Lollar noch einmal los. Gerlach gelang es wenig später durch einen unhaltbaren Schuß wiederum den Führungstreffer zu erzielen. Die Gastgeber gaben nun ihr Letztes her. -Aber ver­gebens! Die Lollarer Läuferreihe, von der wiederum Schilling hervorstach, leistete nun musterhafte Zer- slörungsarbeit und bemühte sich um neuen Aufbau. So wurde es dann Haas noch möglich gemacht, das Endresultat herzustellen.

(Spielaudfälie in den Kreisklassen.

I. Kreisklasse.

Wißmar Klein-Linden, letztere nicht angetreten. Hungen Leihgestern 1:2.

Steinbach Lich 3:2.

II. Kreisklasse.

Grünberg Ettingshausen ausgefallen. Geilshausen -r- Harbach ausgefallen.

Nieder-Ohmen Saasen 8:0.

Londorf VfB.-R. III 3:1.

Krofdorf Treis, letztere nicht angetreten.

Obwohl nur wenige Spiele auf dem Programm standen, wurden vier davon nicht ausgetragen. Bei Klein-Linden mangelte es an Spielern, und Wißmar kam dadurch kampflos zu zwei Punkten. Schwerer wie erwartet, hatte Leihgestern in Hungen zu kämpfen, ehe ein knapper Sieg zustandekam. Außerdem hatte Hungen nur 10 Mann zur Stelle. Mit dem gleichen Ergebnis wie Lich im Vorspiel siegte, mußte sich die Mannschaft diesmal geschlagen bekennen. Die Steinbacher hatten die Mannschaft stark verjüngt, was sich vorteilhaft auswirkte. Wegen Erkrankung mehrerer Spieler von Ettingshausen wurde das Spiel in Grünberg abgesetzt. Vergeblich hatte Harbach die Reise nach Geilshausen gemacht, der Platz soll angeblich nicht spieltähig gewesen fein. Eine derbe Abfuhr holte sich Saasen in Nieder- Ohmen. Treis erschien wiederum nicht; dadurch kam Krofdorf kampflos zu den Punkten.

tragen.

Kolonialaussiellung im Bezirk Laubach

Ruppertsburg, 6. März. In unserem Orte wurde eine Wanderausstellung er­öffnet, die den Zweck hat, einem breiteren Kreis der Bevölkerung den kolonialen Gedanken und feine Bedeutung für die deutsche Zukunft klar vor Augen zu stellen. Die Ausstellung entstand zum größten Teil aus der Arbeit der Schulen des Be­zirks die unter dem GedankenDeutschland fordert seine'Kolonien zurück!" die Notwendigkeit des deut­schen Kolonialbesitzes behandelten. Dabei hatten Schüler und Lehrer so viel Material erarbeitet, daß damit eine Schau zusammengestellt werden konnte, die auch für die Erwachsenen von größtem Interesse war. Der Reichskolonialbund unterstützte die Aus­stellung durch Uebersendung weiteren Materials. Die Ausstellung zeigt in ihrem ersten Teil die Auf­gaben des Reichskolonialbundes, im zweiten Teil wird die Frage behandelt:Warum brauchen wir Kolonien?", im dritten Teil wird die wirtschaftliche Bedeutung unserer Kolonien Umrissen. Graphische Darstellungen, Zeichnungen, Bilder, Modelle und Reliefs, wie auch die vom'RKB. übersandten Pro­dukte vermittelten einen wertvollen Gefamteindruck. Die Ausstellung wird nun auch in den- Orten Freienseen, Gonterskirchen, Villingen und Nonnen- ivth gezeigt werden.

Zwei Orte in Lauterbach einqemeindet.

NSG. Mit Erlaß vom 22. Februar 1939 hat Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger bestimmt, daß mit Wirkung vom 1. April 1939 die Gemeinden Blitzenröd und Rudlos in die Stadt Lauter­bach eingegliedert werden.

Lleppige Phantasie wird zum groben Unfug.

Schiereigms Holmenkol

Deutsche auf den Plätzen.

Deutsche Siege bei den sranzöslschen Schimeisterschasten Paul Kraus und Helmut Lantschner.

Pfarrer Diehl, Freienseen t-

* Freienseen, 6. März. Am 3. März st a r b plötzlich Pfarrer Diehl, Freienseen, im Alter von 55 Jahren. Pfarrer Diehl wurde am 23. Oktober 1883 in Ruppertsburg als Sohn eines Bauern- gefchlechts geboren, besuchte das damalige Gym­nasium in Laubach und wurde dann für sein Amt ausgebildet von den Universitäten Gießen und Halle und am Predigerseminar zu Friedberg. Nach der Vikar- und Assistentenzeit in Offenbach bzw. Mühlheim konnte er bis zu seinem Lebensende in seiner ihm stets lieben Heimatgemeinde als Prediger und Seelsorger wirken. Von 1911 ab war er vier­zehn Jahre lang in der Kirchengemeinde Sellnrod- Altenhain tätig, und ebenso lang von 1925 m Freienseen und Weickartshain. Unseres Führers Wollen hatte er früh verstanden und für dessen Werk sich in vorbildlicher Weise eingesetzt. Seit 1931 gehörte er der Partei an, fast sechs Jahre lang stand er in der SA., und in der Ortsgruppe der NSV. hat er als deren ehemaliger Leiter und bis­heriger Zellenleiter mitgearbeitet. Unter dem Geleit zahlreicher Freunde seiner früheren und jetzigen Gemeinden, vieler Amtsbrüder, der Ortsgruppe der NSDAP, und der SA. wurde er zu Grabe ge-

Lpd. Wetzlar, 5. März. Als vor einigen Wo­chen der Verbrecher K o f che i k e feinen Ausflug in die Freiheit unternahm, wollte in der Nähe von Bechlingen (Kreis Wetzlar) ein M i l ch a u t o - fahr er auf der Landstraße im Walde von dem mutmaßlichen Kofcheike zum Anhalten feines Autos angerufen worden fein. Als er nicht anhielt, hatte der Verdächtige ihm mit einem Steinwurf die Windschutzscheibe zertrümmert. Bald darauf mürbe auch ein Landstreicher festgenommen und nach Bech­lingen ins Ortsgefängnis gebracht, wo er am glei­chen Tage einen Selbstmordversuch machte, der zum Glück noch rechtzeitig bemerkt wurde. Der Auto­lenker aber erzählte weiter Schauergesch i ch - t e n über sein Abenteuer. Diese Geschichten und so mancherlei andere Begleitumstände waren so auf­fällig, daß man bald stutzig wurde, und schließlich ergab sich, daß der ganzeKofcheike -Vorfall der üppigen Phantasie des Autolenkers entsprungen, der Häftling aber unschuldig und harm­los war; seinen Selbstmordversuch hatte er in einem Anfall von schwerer seelischer Depression unternom­men. Der Autolenker, dessen Windschutzscheibe am Milchauto vorher schon kaputt gewesen war, erhielt nun für seine üblen Schwätzereien vom Amtsgericht in Ehringshausen wegen groben Unfugs 50 Mark Geldstrafe oder 10 Tage Haft.

Der Bezirkshandwerksmeister für das Müllerhand­wert hatte die Müller aus ganz Oderhessen und den angrenzenden Gebieten der Lahn und des Wester­waldes zu einer Schulungstaguna in Gießen zu- jammengefaßt, die sehr stark besucht war.

Bezirksinnungsmeister Müllermeister Weller (Schlitz) leitete die Tagung mit einem Hinweis auf öie Notwendigkeit der einheitlichen Ausrichtung ein, damit der Müller den Aufgaben gerecht werden kann, die hinsichtlich der Volksernährung und der Volksgesundheit an ihn gestellt sind und damit ihm die Wege zur volkswirtschaftlichen Betriebsführung gewiesen werden, die tragbare Preisverhältnisse für öie aus bearbeitetem Getreide hergestellten Lebens­rnittel im Interesse der Volksgemeinschaft ermöglicht. Der Redner appellierte an das Pflichtgefühl der Müller zur Mithilfe. Hierauf kündigte er Maßnah­men gegenüber Mißständen im Gießener Bezirk an, wenn nicht bedingungslose Disziplin gewahrt wird.

Reichsfachgruppenwalter Müllermeister N a a tz (Berlin) hob die Bedeutung der Fortbildung hervor. Nur wer sich mit allen neuzeitlichen Fragen vertraut wache und durch ausreichende Kenntnisse die Lei­stungsfähigkeit seines Betriebes fördere, könne ren­tabel arbeiten.

Fachschullehrer Zirkel (Dippoldiswalde) sprach bann über betriebswirtschaftliche und technische Fra­gen. Er ging von betriebswirtschaftlichen Voraus­setzungen aus, um zu kaufmännischer Geschäftsfüh­rung anzufpornen. Vor allem führte er eine Reihe praktischer Einrichtungen an, die die Rentabilität des Betriebes erhöhen und zur Arbeitskräfteerspar­nis führen. Gleichzeitig zeigte er, wie wertvolle Rohstoffe zugunsten der Werkstoffe frei gemacht werden können. Hinsichtlich der Ausmahlung hellen oder dunklen Mehles führte er die Bestrebungen der Reichsgesundheitskammer und der Aerztefchaft zur Förderung des Verzehrs dunklen Mehles und Voll­kornbrotes an und unterstrich dabei, daß die Be­rücksichtigung dieser Anforderungen außerordentliche technische Fertigkeiten des Müllers voraussetzen.

30 000 Mühlen im Reiche nicht nur die Kosten ber Lum ersten Aufstiegsspiel zur Bezirksklasse nach Getreideverarbeitung derart niedrig zu halten, bafe @rof3en=ßinben. Die Gastgeber lagen ungeschlagen auch bem letzten Volksgenossen bie Nahrungsmittel an ber Spitze und mußten nun nach längerer Zeit zu ertragbaren Preisen geliefert, säubern baß auch wieber mal eine Nieberlage einstecken. Lollar war bie Unkosten für bie bei ben Mühlen anfallenben gezwungen, seinen guten linken Verteidiger Geißler Futtermittel so gehalten werden, daß sie für ben Lu ersetzen. Dafür aber hatte bie Elf im Sturm Bauern erschwinglich finb. Diesem Zwecke bienen in eine neue Kraft zur Verfügung, bie zum ersten bester Weise bie kleinen Mühlen im Erzeugungs- Male mitwirkte unb sich tabellos einfügte. Die Lol- lanb, bie 90 v. H. im Reich ausmachen, weil sie in harer @[f bestritt bas Spiel in folgenber Aufstellung: der Lage sind, Material- und Transportkosten zu A Ziegler; Hörstel, Ad. Ziegler; Hch. Ziegler, ersparen und weil durch den größten Teil von ifynen ftlinfel, Schilling; Haas, Farre, W. Ziegler, Gerlach, bie 2 Millionen Kraststunben aus ben Fluß- unb I g^ubolf. Die Gastgeber konnten in stärkster Besetzung Wasserläufen, bie sonst ungenutzt bleiben, im Inter- mit einer jungen, forschen Elf aufwarten.

esse des Dierjahresplanes ber Volkswirtschaft ge- Großen-Linben hatte Anstoß, und eine steile Vor­wonnen werben. Weiterhin unterstrich er bie Be- [age erreichte auf bem kurzen Platz ben gegnerischen beutung ber Mühlen für bie Volksgesunbheit unb Strafraum. Jeboch bie Derteibigung klärte sofort, verwarf vor allem bas Bleichen bes Mehles. Auch Nun wechselten in rascher Folge bie Angriffe, unb durch die Bestrebungen des Amtes für Dolksgefunb- beide Tore schwebten in Gefahr. Die Hintermann- heit der Reichsleitung, das natürlich gewachsene Ge- schäften konnten aber in letzter Sekunde immer treibe möglichst in natürlicher Beschaffenheit ber lieber retten. Großen-Linben lag bann im Angriff menschlichen Ernährung zuführen und den Der- und kam in den Strafraum. Durch die zögernde brauch von Vollkornbrot und Backwaren aus dunk- Abwehr der Verteidigung kam der Gästestürmer lern Mehl steigern will, fallen bem Müller verant- unbehindert zum Schuß. Zu spät warf sich ber Tor- roortungsDoUe Aufgaben zu. Der Rebner schilderte Hüter und der Ball landete sicher im Netz. 1:0 für bann die Auswirkungen der Landflucht unb bie Großen-Linben! Die Freube ber Gastgeber sollte Aussichten für bie Gewinnung eines ausreichenben uicht Don langer Dauer fein. Schon fünf Minuten Nachwuchses unb ermunterte die Müller, sich selbst später konnte Farre auf gute Bebienung von Wilh. in ben Stanb zu versetzen, allen Anforberungen I Riegler durch einen entschlossenen Schuß bem ver- gerecht zu werben. dutzten Torhüter der Gastgeber das Nachsehen geben.

mnrhhöm Qir f ei noch durch Immer schneller wechselten jetzt bie Angriffe. Die

e ste S.S' E

Schulung geschlossen. Pause!

Nach dem Wechsel bot Großen-Linben alles auf, um gleichzuziehen. Das Lollarer Schlußdreieck hatte bange Minuten zu überstehen, fetzte sich, aber heftig zur Wehr. Trotzbem konnte nicht verhindert wer­den, daß Großen-Linben aufholte. Die Lollarer hatten schwache Minuten und brachten ben Ball nicht rasch genug aus der Gefahrenzone. Aber bas Glück stand biesmal Lollar zur Seite. Der Ball

cf Lollar, 7. März. Am morgigen Mittwoch können Schneibermeister Lubwig Heiberis- Hausen unb Frau Marie, geb. Klinkel, bas Fest ihrer silbernen Hochzeit begehen. Herzlichen

durch ben Ortsbauernführer geregelt.

j) Lich, 4. März. In Steins Saalbau fanb eine von ber Kreishanbwerkerschaft, Bezirk Lich, einbe­rufene Hanbwerkerversammlung statt, bie stark besucht war. Zu Beginn ber Versammlung be­grüßte Kreishanbwerksmeister Stühle r bie Hand­werker unb wies gleichzeitig auf bas Gesetz über bie Altersversorgung bes deutschen Handwerks hin. Dar­über sprach bann Herr Bouveret (Frankfurt), in längeren Ausführungen, wobei er bie Bebeutung des Gesetzes für den selbständigen Handwerker er­läuterte. Zum Schluß bankte ber Kreishanbwerks­meister bem Rebner für seine aufklärenben Worte und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch bie Ka- meraben bes Licher Bezirkes diese große soziale Tat d-s Führers für alle Zukunft zu fchatzeu wüßten und , alulc ...........

daß sie immer einsatzbereit hinter dem Führer me{)r a(5 55 Meter durchzustehen. Von den 500 ständen. Sprüngen der 250 Teilnehmer des Kombinations-

Krets Alsfeld. . r. unb Spezialspringens enbete jeher vierte mit einem

Homberg (Ohm), 2. März. Die hiesige Sturz. So mußte auch Meister Berauer, ber im NS.° Frauenschaft veranstaltete imFran^ ersten Durchgang bei 60 Meter J- eine Weite, bie furter Hof" einen Gemeinschaftsabenb, zu bem aud) I nur DOn ^ert besten Spezialisten erreicht würbe die Mitglieder des Frauenwerks, bie Helferinnen 3U P^ll kam, feine guten Aussichten auf einen des Deutschen Roten Kreuzes, ber BDM. unb bie Äorberplatz begraben.

NS.-Frauenschaft aus Nieber-Ofleiben erschienen Den Auftakt bildeten bie Kombinationsspringer, waren. Im Mittelpunkt bes Abenbs stand ein Vor- öem gestandenen Sprung des ersten Vertreters trag von Frau Diefenbach (einer gebürtigen I jGjjCS Landes wurden bie Nationalhymnen gespielt. Siebenbürgerin) über bas ThemaGrenzlanb unb ctyr Deutschlanb würbe Günther Meergans Auslanb". An Hanb von Lichtbilbern schilberte sie unter bem Felde ber 70 Teilnehmer biefe Ehre zuteil u. a. Klima, Lcmb unb Leben in Deutsch-Sübwest- $u efnem schönen Sprung von 53 Meter. Hofs- afrifa. Die Hornberger Frauenschaftsführerin, Frau bcikken (Norwegen) stanb sicher 48,50 unb 53 Meter Ihm, bankte ber Rebnerin für ihre interessanten un& dürfte bamit Kombinationssieger geworben sein. Ausführungen. Der Wanberverein hielt im ^Zon ben anberen aussichtsreichen Bewerbern be= Saale besFrankfurter Hofes" einen sehr gut be- mältigten Westberg (Schweben) 51 unb 46,50 suchten Heimatabenb ab. Nach einem einleitenben Meter, Obben (Norwegen) 46,50 unb 54 Meter. Lied des Damenchores hielt Wanderführer Allen- Fasse ide (Norwegen) stürzte im zweiten Durch­dörfer einen Dortrag über das Wesen der Heimat gang, Meergans ebenfalls. Berauer stand ruhig und über das Heimatwandern. Der weitere Derlauf <59 Meter bei feinem zweiten Sprung. Bogner, des Abends brachte schöne gefängliche Darbietungen der als einziger der Deutschen noch in Holmenkol des Damenchores, Volkstänze, von Angehörigen des I gesprungen war, beendete beide Durchgänge sicher Vereins in schöner Tracht getanzt, Gedichtvorträge mit 56 unb 52,50 Meter.

über das Wesen ber Heimat, wie auch munbartliche fyans 21larr als Akrobat.

unb humoristische Vorträge Eine Reche von Wan- DDn Spitzenkönnern befand sich

derauszeichnungen gelangte zur Ausgabe Der ben 1 7 0 6 p e 3 i a I f p r i n q e r n. Wit den andere Margen brachte eine W a n de tu n g nach »hielt unfer Hans Marr. Er voll-

Deckenbach, an der trotz des ungünstigen Wetters (e'incn Sprüngen oon 54,50 und 59 Meter

40 DMalieber fetinabmen. wahrhaft akrobatische Leistungen. Jedesmal sah es

S^rechstunven Der Hievaktlon. jo au5/ als ob er sich nach seinem Aufsprung un° 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- möglich auf ben Beinen halten könnte. Doch immer mittag geschloßen. I wieber glückte es bem Thüringer bank feiner vor-

Glückwunsch.

* Großen-Buseck, 7. März. Am kommen- ben Donnerstag, 9. März, kann unser Einwohner Tillmann Walter in geistiger unb körperlicher Frische seinen 8 2. Geburtstag im Kreise von

äää®"*""pÄÄÄÄ» <£ ft ü\ 3 t) e i m , 6. März. Dieser Tage konnte bie Jung waren mit Helmut Lantsch ncr

ä lte st e weibliche Einwohnerin unseres Jennewern gleich zwei^ Deutsche die Besten. Mit Ortes, Frau Juliane Jung Wwe., ged. Ruhl, in' ~ --------

körperlicher unb geistiger Frische ihren 8 7. Ge­burtstag feiern. Die Jubilarin, bie sich noch guter Gesunbheit erfreut, verbringt ihren Lebens- abenb bei ihrem Sohn Georg Jung III. An ihrem Geburtstag gebachten ihrer zwei Söhne, brei Enkel unb zwei "Urenkel. Unseren herzlichen Glückwunsch.

00 Eberstadt, 5. März. Im GasthausZum Schwanen" sand die Jahreshauptversammlung bes hiesigen Pachtkonsortiums statt. Altburger- meister Gör lach eröffnete die Versammlung. So­dann folgte ber Kassenbericht durch Rechner H. Webe mann. Der Bericht schloß mit 11114,79