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Wie stark ist unsere Kriegsmarine?
Booten zu Hause war, von denen leider so viele
Die geistigen Väter des Versailler Diktats wußten
bis wieder das erste deutsche U-Boot die Helling
3m Zeichen der deutsch-italienischen Freundschaft.
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Geschichten aus aller Welt
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zu sparen. Die hier bereits außerordentlich groß. Der Stähle konnte seit 1932 auf gesetzt werden, dasselbe gilt
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erzielten Erfolge sind N i ck e l g e b a l t der fast die Hälfte herab- für die beim Sckmell- Nichteisen-Me-
ge- des
38-am-Geschützen,
zwei Flugzeuaträger zu je 19 250 Tannen, drei schwere Kreuzer zu je 10 000 Tonnen
lieber die hier angeführten Einheiten hinaus besißt die Kriegsmarine zwei Schulschiffe „Schlesien" und . Schleswig-.^asOein". drei (^»aelsckallschtt^ „Gorch Fock", „Horst Wessel" und „Albert Leo Schlageter", sowie eine ganze Reihe weiterer Fahrzeuge.
Die Stärke unserer Krieasmarine ist gegenüber Enaland durch das Flottenabkommen vom 18. Juni 1935 festgesetzt, wonach ein- Verhältniszabl von '35 :100 bestimmt Warden ist Der weitere Ausbau steht folgende Einheiten vor:
ein zweites Schlachtschiff von 26 000 Tonnen mit 9:28-cm-Geschützen, das bei der Taufe
den Namen „Scharnhorst" erhielt und nächst fertig wird,
zwei Schlachtschiffe zu je 35 000 Tonnen
Schlachtschiff von 26 000 Tonnen („Gnei- fenau"), das Schwesternschiff „Scharnhorst" steht vor der Indienststellung, Panzerschiffe zu je 10 000 Tonnen, Kreuzer zu je 6000 Tonnen („Emden" 5400 Tonnen),
Zerstörer zu je 1625 brw. 1811 Tonnen, die schon in Dienst gestellt, und 6 Zerstörer, deren Indienststellung im Laufe des Winter- balbiabres erfolgen wird, Torpedoboote,
Unterseeboote zu je 250 Tonnen, Unterseeboote zu 500 bzw. 740 Tonnen, Geleitboote, Schnellboote, Räumboote.
verließ. Die eineinhalb Jahrzehnte hatten die anderen Staaten Zeit gehabt, um mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung standen, ihre U-Boot-Waffe auszubauen und immer weiter zu vervollkommnen. Bestand da überhaupt für Deutschland, dessen Werften für den Bau von U-Booten gar nicht eingerichtet waren, eine Möglichkeit, diesen Vorsprung im Laufe weniger Jahre einzuholen? Die alten U-Boot-Offiziere und Ingenieure arbeiteten Schulter an Schulter mit dem jungen Nachwuchs, mit Mannschaften und Arbeitern, die, als der Krieg
Im festlichen Kaisersaal des Frankfurter Römers, von dessen Wänden die Gemälde der hier gekrönten deutschen Kaiser grüßen, fand, wie schon ausführlich berichtet, die Gründung der ersten Zweigstelle der kürzlich m Berlin ins Leben gerufenen Deutsch-Italienischen Gesellschaft statt. In der ersten Reihe sieht man (von rechts) den Rektor der Frankfurter Universität, Professor Dr. Platz ho ff, den Vorsitzenden der Zweiggesellschaft, Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger, und Marchese Ferrante, den italienischen Generalkonsul in Frankfurt a. M. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
zu Ende gegangen war, noch im Kindesalter standen. Im Juni 1935 war der Tag gekommen, da das erste deutsche U-Boot „Ul“ in Dienst gestellt wurde.
Für das Stärkeverhältnis unserer U-Doot-Flotte ist ebenfalls das am 18. Juni 1935 mit England abgeschlossene Flotten-Abkommen maßgebend. Es setzt das Gejamttonnageverhältnis der deutschen zur englischen Flotte auf 35 :100 fest. Für die U-Boot- Waffe erhöhte es diese Derhältniszahl auf 45 zu 100 und ließ die Möglichkeit einer weiteren Erhöhung noch vorheriger Ankündigung zu. In den freundschaftlichen Besprechungen, die jüngst in Berlin zwischen einer deutschen und englischen Marine-Abordnung stattfanden, ist in beiderseitigem Einvernehmen diese Frage geregelt worden. In dem Bestreben, möglichst rasch eine größere Zahl von U-Booten zu bauen, die für die vordringlichsten, im Rahmen des Seekrieges zu erfüllenden Schutzaufgaben in der Nord- und Ostsee geeignet waren, wurden zunächst 250-Tonnen-Boote gebaut. Ihre Geschwindigkeit beträgt 13 sm über Wasser und 7 sm unt»r Wasser, sie sind mit drei Torpedorohren ausgerüstet und besitzen darüber hinaus ein Maschinengewehr. Vom Juni 1935 bis Oktober 1936 wurden 24 dieser Boote in Dienst gestellt. Die erste Flottille erhjelt den Namen des Mannes, der die U-Boot-Waffe bereits zu Anfang des Krieges von Sieg zu Sieg führte, dann aber sein Leben auf dem Feld der Ehre ließ: Weddigen. In maßgebenden Kreisen bestand selbstverständlich vollkommene Klarheit darüber, daß für erhöhte Anforderungen, vor allem also auch bei Unternehmungen, die einen größeren Akttonsradius erfordern, dieser Typ nicht ausreichte. So wurden auf Grund der durch die Fortschritte der Technik gewonnenen Erkenntnisse zwei größere Tonnagetypen konstruiert und gebaut: ein Typ zu 500 Tonnen und ein Typ zu 712 Tonnen (später wurde die Tonnage auf 517 bzw. 747 erhöht). Selbstverständlich war auch die Bewaffnung dieser Boote erheblich stärker. Sie erhielten Bug- und Heckrohre, auch ein Geschütz fehlte nicht. Daß die Geschwindigkeit gleichfalls erheblich höher liegt und somit die Ein- satzmöglichkeiten erheblich erhöht sind, sei nur neben* bei erwähnt. Die deutschen U-Boote entsprechen vollauf den Erwartungen, die man an diese jüngste Waffe der deutschen Kriegsmarine gestellt hat. Auf monatelangen Uebungsfahrten haben sie ihre Seetüchtigkeit unter Beweis gestellt. So bildet unsere Kriegsmarine ein schlagfertiges Instrument in der Hand ihres Obersten Befehlshabers. Offizier und Mann wissen, daß sie auf vorgeschobenem Posten stehen. Im Geist ihrex Kameraden, die im Weltkrieg vor dem Feind geblieben sind, leben und ar« betten sie für Deutschland.
dem Landheer gewissermaßen aus dem Nichts heraus erfolgen, da die besten deutschen Schiffe in Scapa Flow ruhten, wo sie unter Führung des Admirals von Reuter versenkt worden waren und so die Ebre der Flotte gerettet hatten.
Der Aufbau der Reichsmarine stteß gerade in den ersten Nachkriegsiahren auf allergrößte Schwierigkeiten, weil es eben einfach an allem fehlte. Die Schiffe, die vorgefunden wurden, waren selbst in den letzten Kriegsjahren wegen Ueberalterung außer Dienst gestellt worden, und die Mannschafl mußte erst einmal planmäßig geschult und ausgebildet werden. Ihr Geist war an sich gut, weil sie sich in erster Linie aus den Männern der aufgelösten Marinebrigaden Ehrhardt und von Löwenfeld zu- ammenseßte.
Seit 1928 steht Generaladmiral Dr. h. c. Rae- der an der Spitze der Kriegsmarine. Seiner Initiative ist es in erster Linie zu verdanken, wenn schon in den letzten Jahren vor der Machtübernahme im Rahmen der einenqenden Bestimmungen des Versailler Diktats Neubauten durchgeführt werden konnten, die, wie das Panzerschiff „Deutsch- l a n d", die Bewunderung der Welt hervorriefen, weil niemand es für möglich gehalten hatte, daß in einem Schiff dieser Größe ein derartiger Gefechtswert enthalten sein könnte. Daß sich die Flottenleitung in diesen Jahren nur unter größten Schwierigkeiten gegenüber der jeweiligen Systemregierung durchsetzen konnte und daß der Reichstag damals mehr als einmal ein beschämendes Schauspiel bot, sei nur nebenbei erwähnt.
Als der Führer die Macht übernahm, wandte er auch seine ganze Aufmerksamkeit dem Ausbau der Flotte zu, die in möglichst kurzer Zeit auf einen Stand gebracht werden mußte, der allen Ansprüchen einer modernen und neuzeitlichen Seekriegsfühvung entsprach. Durch die Indienststellung zweier Panzer- schitte, eines Kreuzers, sowie zahlreicher Zerstörer, U-Boote und Spezialfahrzeuge usw. setzt sich die deutsche Kriegsmarine heute aus folgenden Einheiten zusammen:
Tischtennis für Tippfräuleins.
B. London. England ist eine starke Bewegung im Gange,
bereich des Vierjahresplans. Aber schon dieser kurze und keineswegs vollständige Ueberblick läßt beispielhaft die ganze ungeheure Arbeit erkennen, die leistet worden ist und den völligen Erfolg
warm fest en Stahl, d.h. bei Stählen, die bei Temperaturen von mehreren hundert Grad nach dieselben Festigkeiten zeigen, wie im kalten ^Zustand. Wenn 1924 z. B. Stähle mit einer Dauerfestigkeit von 8 kof/qmm bei 500 Grad schon zu den Höchstleistungen gehörten, so verlangt man heute bereits eine Festiakeit von 40k<r/qmm. Aehn- liche Stähle sind es, die bet der Kohlehydrierunq eine wichtige Rolle spielen, die ja, je nach dem Verfahren, hei Temperaturen von 200 — 500 Grad vor sich geht.
Aul dem Geb'et der Baustähle verwendet man hc>ute den St. 52. dessen Uebprlegenheit über den früher gebräuchlichen St 37 erll die kühnen Dach- und Brnckenkonsiruktionen ermöglicht hat, die wir an den Bauwerken des Dritten Reiches bewundern: in St. 37 ausaefübrt wären sie unter ihrem Eiqenaewicht zusammengebrochen. Auch St. 52 ist natürlich eine Legierung, und auch hier hat im Vieriahresnlan die Frage ihrer vorteilhaftesten und billigsten Zusammensetzung eine große Rolle gespielt, da ein solcher Stahl natürlich nicht ZU teuer sein darf. Die Entwicklunggefchichte des St. 52 3um führenden Baumaterial ii't sehr interessant, kann aber wegen ihrer Kompliziertheit nicht in allen Einzelheiten gegeben werden. Hier genüge der Hinweis, daß hie erhöhte Beanspruchung des St. 52. die im Bauwerk eineinhalbmal höher ist, als die des St. 37, eine zeitlang illusorisch aemacht zu narben schien durch die Tatsache, daß Stähle im Brückenbau ja auch eine große Schwinaungssestiqkeit hoben müssen, es ist eine sehr merFimtrhiae, ganz unerklärliche Tatsache, daß diese Schwinaunassesttakeit abbanaig von der Oberflächenbeschafsenbeit ift; sie ist am größten bei alatt polierter Oberfläche und weit geringer bei Stählen, die ihre natürliche rauhe Walzhaut haben. Durch diele äußeren Einflüsse, ferner aber durch das neuerdings übliche Schweißen bpr Teil? anstelle des Nietens, wird bei härteren Stöhlen die Schwinaunafesttgkeit viel stärker berabaesetzt als bei weicheren, so daß es Augenblicke aab, wo der St. 52 aar keine Vorteste gegenüber St 32 zu haben schien D'wch viele Arbeit und Farschuna bat man inhe« Methoden aespnden. dielen llebelstä^>hep abZnbelsen. fo daß St. 52 weiterhin leine führende R"lle behaupten kann. Diese Farlchunaep sind fih erlieg bahnbrechend in Deutschland hurchacfübrt worden Dag Ausland verhielt sich passiv und hean^te sich meist mit der Uebernabme der deutschen Ergebnisse.
Die Tendenz, die mittelschweren Metalle, besonders Eisen, durch Leichtmetalle zu ersetzen, dürfte sich in Zukunft eher noch verstärken. Bei den Tonfilmwagen des dieser Tage in Dienst gestellten Vierjahresplan-Ausstellungszuges konnte durch Verwendung von Magnesium statt Stahl zur Konstruktion von Wagen und Motor eine Ge- wichtersparnis von nicht weniger als 2600 Kilogramm erzielt werden, was andererseits wieder Buna und Motorkraft, also Benzin spart. So ein Beispiel spricht für sich. Das Interessanteste aber ist, daß im Auslande, das über beliebige Vorräte an Eisen verfügt, genau dieselben Tendenzen bestehen, besonders in Amerika, wo man sich in jenem gigantischen Ausmaß auf die neuen Werkstoffe stürzt, ohne daß es drüben nicht zu gehen scheint. Vom deutschen Standpunkt aus ist zu sagen, daß die Leichtmetalle in noch weit größerem Umfang verwendet werden könnten und sollten, als es geschieht. Vom selben Standpunkt aus verdient unter den technisch verwendbaren zwei Leichtmetallen dcks Magnesium den Dorzua vor dem Aluminium, weil es in keiner Weise devisenbelastet ist, d.h. völlig aus deutschen Rohmaterialien gewonnen wird und außerdem auch leichter ist, als Aluminium: 1 74 spez. Gewicht statt 2,69 beim Aluminium und 7,8
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20,3-cm-Geschützen, die alle drei bereits vom Stapel gelaufen sind und die Namen „Blücher", „Admiral Hipper" und „Prinz Eugen" tragen.
zwei leichte Kreuzer zu je 10 000 Tonnen mit 15-om-Geschützen (zwei weitere leichte Kreuzer stehen zur Zeit in der Entwurfsbearbei- tung),
einundzwanzig Unterseeboote zwischen 250 und etwa 700 Tonnen, ferner
elf Schnellboote, achtzehn Torpedoboote zu je 600 Tonnen,
dreiundzwanzig Minensuchboote eines neuen Typs, non denen das erste, „M1“, bereits in Dienst gestellt ist und weitere
zehn kleine Räumboote.
Wir müsien uns natürlich ohne weiteres darüber klar sein, daß bis zur endgültigen Fertigstellung dieses Bauprogramms noch eine ganze Zeit verstreichen wird, die sich bei den zwei Schiffen zu je 35 000 Tonnen sogar auf einige Jahre belaufen dürfte.
Ein besonderes Wort sei noch unserer Ub o o tsroa f fe gewidmet. Während des Welt-
um die berufstätigen Frauen in stärkerem Maße für den Sport zu gewinnen und sie zum Eintritt in die verschiedenen Sportklubs zu veranlassen. Sachverständige beschäftigen sich damit, herauszubekommen, welche Sportart jeweils für die einzelnen Berufe am besten geeignet ist. Denn der Sport soll der einseitigen körperlichen Belastung durch die Berufsarbeit ausgleichend entgegenwirken und dadurch unmittelbar auch wieder der beruflichen Leistung zugute kommen. So hat man herausgefunden, daß die Kellnerin, die Verkäuferin und überhaupt jede Frau, die in ihrem Beruf stehen oder hin und her gehen muß, gut daran täte, in ihrer Freizeit zu reiten. Da sie kräftige Rücken- und Schenkelmuskel haben muß, bringt sie für diesen Sport günstige Vorbedingungen mit, anderseits muß sie darauf bedacht sein, ihre Füße möglichst zu entlasten. Für die Stenotypisttn dagegen, die den ganzen Tug über ihrer Schreibmaschine gebeugt sitzt, wird zum Beispiel Tischtennis empfohlen, ein Sport, der zu einer tadellosen Hüftlinie verhilft, den Blick schärft und die Reflexbewegungen verbessert. Die Haushälterin und Hausgehilfin braucht vor allen Dingen gute Nerven und ein scharfes Auge. Beides fördert der Schießsport, der deshalb diesen Frauen geraten wird, wobei es allerdings etwas bezweifelt wird, ob ihre Arbeitgeber immer damit einverstanden wären. Abgesehen von diesen Sonderfällen eignet sich Radfahren und Schwimmen für jede Frau. Außerdem wird der Mannschaftssport als Mittel gegen „Launen" besonders empfohlen So hatte zum Beispiel die Leitung eines großen Geschäftshauses die Feststellung gemacht, daß in einer ihrer Abteilungen unter den weiblichen Angestellten ein böser Geist herrschte. Man gründete daraufhin eine Hokeymann-
drehstahl früher benötigten takle. Aebnlich günstig war die Entwicklung beim
holt hatte, erzählte er seine traurige Geschichte: ,Hch habe einen heftigen Streit mit meiner Frau gehabt. Weil ich ihr in einer Sache nicht recht geben wollte, riß sie diesen Säbel von der Wand und wollte sich auf mich stürzen. Ich verlor zwar die Geistesgegenwart nicht und entwaffnete sie, aber da griff meine Frau nach einem anderen Säbel, und um ein regelrechtes Duell zu vermeiden, bin ich auf den Treppenflur hinausgegangen. Hätte ich es doch nicht getan. Meine Frau schloß nämlich hinter mir sofort die Tür und ließ mich draußen, war auch durch all meine Bitten nicht zuerweichen. So bin ich aus dem Hause gegangen, um bei einem Freunde Zuflucht zu suchen, traf aber auch diesen nicht an, und wahrend ich durch die Straßen
schäft, deren Führer der Abteilungschef war. Bald .brachten die Angestellten auch zur Arbeit jenen Geist der Disziplin mit, der für den Mannschaftssport nun einmal unerläßlich ist, und nach kurzer Zeit war grade diese Abteilung in ihrem Geist vorbildlich für das ganze Haus.
Im Nachthemd mit dem Sabel...
C. K. Paris.
In einer der letzten Nächte fanden zwei Polizisten auf ihrem Rundgang auf dem Boulevard Ras patt einen Herrn, der im Nachthemd und mit nackten Füßen, aber mit einem Säbel in der Hand, durch die Straßen irrte. Sie brachten ihn zur nächsten Polizeistation, und nachdem ihm dort ein Mantel umgelegt war \inb er sich etwas von der Kälte er«
Koks als Brennmaterial sowie Teer und Gas, welch letzteres für Hüttenwerke und zur Beleuchtung verwendet werden kann. Bei. der Reinigung des' Gases werden große Mengen Schwefel gewonnen, der in Schwefelsäure übergeführt ein ' Ausgangsmaterial für die chemische Industrie abgibt, das nicht weniger wichtig ist als der Teer. Endlich erhält man bei der Verkokung Benzol, als Motorentreibstoff verwendbar. Hier sieht man, wie roh und wenig wirtschaftlich die reine Verbrennung der Kohle ist. ,
Neben der Verkokung, die ihre alte Wichtigkeit behält bzw daran gewinnt, in dem Maße, als die Eisenproduktton wächst, steht heute die Kohlehydrie- r u y g, d.h. die [Überführung der Kohle unter hohem Druck und erhöhter Temperatur in Kohlenwasserstoffe, d.h. in Oe le und Benzin. In Deutschland sind bisher zwei Verfahren dieser Art zur technischen Reife entwickelt worden, die uns die Mengen an Schmiermitteln und Treibstoff liefern, die unsere Petroleumguellen nicht hergeben. Indes beabsichtigt man nicht, sich mit dem Erreichten zu begnügen, man strebt danach, durch Erhöhung des Druckes, bei dem die chemische Reaktton vor sich geht, sowohl ein technisch noch besseres Ergebnis, als auch eine größere Wirtschaftlichkeit des Verfahrens zu erzielen. Dabei ist zu beachten, daß die Anwendung von solch hohen Drucken bis zu ein paar hundert Atmosphären zugleich auch eine Frage des Stahls ist, aus dem man die Apparate baut, weshalb beim Eisen noch einmal auf diese Frage zurückzukommen ist Jrn Zusammenhang mit der Kohle muß hier noch der K o tz- len st a u b m o t o r erwähnt werden, der eine unserer billigsten Kraftmaschinen ift und eine große Zukunft hat, wenn die Frage einer aschenfreien Kohle einmal ganz befriedigend gelöst sein wird.
(Sifen unö Stahl.
Die Zeiten, da der Ehrgeiz der Metallurgen auf die Herstellung möglichst reiner Metalle ging, waren eine notwendige Durchgangsepoche. Es galt damals, erst einmal die Eigenschaften der reinen Substanz völlig zu erkennen, heute triumphiert bei allen Metallen d i e Legierung. Man hat gelernt, durch Beimischung anderer Metalle die Eigenschaften des Hauvtmetalls in der mannigfachsten Weise nach Belieben abzu- wandeln. So sind auch alle modernen Stähle, ob Baustahl für Brückenbauten, Dachkonstruktionen oder Schnelldrehstahl oder warmfester Stahl im Grunde Legierungen mit prozentual oft nicht unbedeutenden Zusätzen. Da aber gerade viele dieser Zusatzmetalle in Deutschland sehr selten sind, hat man im Zuge des Bierjahresplanes keine Anstrengung gescheut, diese devisenbelasteten Metall- beimischungen durch solche aus heimatlichen Meta 11en zu ersetzen, bzw. durch anderen Aufbau der Legierung überhaupt an Beimischungen
das Bewußtsein unserer Stärke zur See in Booten zu Hause war, von denen leider so viele immer weitere Kreise unseres Volkes zu tragen und im Krieg mit einem übermächtigen Gegner' ver- Aufklärung über das zu 'geben, was gerade im letz- loren gingen. ____ , ____
ten halben Jahrzehnt auf diesem Gebiete mit ge- T" """.L‘" ' ~ ' 2"
radezu überraschender Schnelligkeit geleistet worden j sehr wohl, was sie taten, als sie Deutschland den ist. Der Aufbau unserer Wehrmacht zur See, nach . Bau von U-Booten verboten. Es dauerte 16Vs Jahre, 1918 Reichsmarine genannt, mußte ebenso wie bei *«•♦**• ^°rrinrt
krieges gehörten d i e deutschen U-Boote zu der Waffe, die mit am meisten von unseren Gegnern gefürchtet war. Mit beispiellosem Mut erfüllten sie die an sie gestellten Aufgaben und fügten dem Feind außerordentlichen Schaden zu. Boote und Mannschaft wurden immer wieder von neuem eingesetzt, sie kannten keine Ruhepause, sie wußten, daß sie mit jedem feindlichen Schiff, das sie auf den Grund des Meeres beförderten, zur Entlastung ihrer in den Schützengräben kämpfenden Kameraden beitrugen. Es ist müßig, jetzt Betrachtungen darüber anzustellen, ob der Krieg einen anderen Ausgang genommen hätte, wenn die U-Boot- Waffe, ohne Rücksicht auf politische Auswirkungen, gerade in den letzten Kriegsjahren so eingesetzt worden wäre, wie es nach dem Herzen der Marine gewesen wäre. Wer weiß, wie schwer es Offizieren sowohl wie Matrosen wurde, dem Befehl, vom uneingeschränkten U-Boot-Krieg abzulassen, Folge zu leisten, der kann ermessen, welcher Geist auf diesen
wird, die Aluminiumgewinnung aus deutschen Rohstoffen durchzuführen. Auch spielt vielleicht die Frage eine Rolle, welches der beiden Metalle Legierungen mit den besieren Eigenschaften ergibt.
Wenn auch Kohle und Metall rein mengenmäßig eine große Rolle in der Volkswirtschaft spielen, so sind diese Gebiete doch nur ein Teil im Wirkungs-
Der Stapellauf des erftendeutschen Flugzeugträgers am 8. Dezember lenkte den Blick der Natton erneut auf unsere wachsende Kriegsflotte. Mit tiefer Freude hat das ganze deuttche Volk den planmäßig durchgeführten Wiederaufbau unserer Wehrmacht verfolgt und zollt dem Führer dafür Dank, daß er mit Heer, Luftwaffe und Kriegsmarine des Reiches Grenzen gegen jeden Angriff zu schirmen im Stande ist. Vom Aufbau des Heeres und der Luftwaffe hat sich wohl schon jeder Deuttche, ei es bei einer Uebung oder einer Parade, ein Bild machen können, von der Erstarkung unserer Kriegsmarine jedoch in erster Linie nur der Teil des deut- chen Volkes, der in den Küstenstädten zu Hause ist. Immer müssen wir uns vor Augen halten, daß es Millionen unserer Volksgenossen gibt, die noch nie ein Kriegsschiff, ob es sich nun um einen Kreuzer, ein Torpedo-, um ein Unterseeboot u. a. m. handelt, gesehen haben.
Deshalb ist es um so notwendiger, gerade auch
beim Eisen. Daß die Bearbeitung von Magnesium mit besonderen Gefahren verbunden sei, hat sich als Uebertreibung herausgestellt. In- ftaubartigem Zu- stand sind eine Menge Substanzen explosionsgefähr- lid) (Kohlenstaub). Auch ist Magnesium nicht giftig: die beobachteten Erscheinungen sind auf ungenügendes Abspülen der Gußteile nach dem Beizen zurück- zuführen ober auf mangelhafte Reinlichkeit bei der Wundbehandlung. Ob vielleicht das eine der Metalle das andere aus dem Felde schlagen wird, hängt in der Gegenwart davon ab, bei welchem, ceinei luuiueu i| Metall die Produktion noch gesteigert werden kann, Planes verbürgt, auf die lange Sicht jedoch davon, ob es gelingen I
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