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Rr. 235 Zweites Blatt

Donnerstag, 5. Oktober 1959

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Lagd und Fischerei im Oktober

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<Daller bei gelcklossenem Topf unb fdurarhet kjihe gargeöämpft Danad» Inßt man ihn wieder ab tropfen unö dreht ihn durch einen LDotf ode» IjaAt ihn fein. Der Spinat wird mit der ab gelaufenen fluffig keil mieört jun» Rochen gebracht Inzwischen wird du»bustin" ungerührt Sohu» 6et Spinal kocht nimmt man ihn von der Kochstelle, gibt bas unge­rührteOuftin" unter Rühren hinein und läßt noch einige Riale auf* kochen. Gegebenenfalls (Anrecht man mit Sulz ab und rührt die Ruttel

» Säuglinge nickt»

Aus Der Stadl Gießen

Siegesfahnen und Giegesgeläut.

etwas Salz zum fibfchmechetu etwas Butter (RlargarineX

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22 Uhr.

Dienststunden der Kasse: Dienstag tag von 20 bis 22 Uhr.

Dienststunden der Frauenschaft:

15.30 Uhr bis 18 Uhr.

Dienststunden des NS.-Beraters: Freitag von 20 bis 22 Uhr.

noch gut. Lachsaibling, Forelle und Seeforelle laichen. Die Bachforellen haben vom 1. Oktober an in fast allen deutschen Ländern Schonzeit. Dasselbe gilt für den Lachs und die Saiblinge.

überstrahlte Erinnerung an die teuren Toten ist.

Wenn auch bis jetzt noch kein endgültiger Friede sieder über Deutschland liegt, so ist uns der große deutsche Sieg in Polen doch eine heilige Verpslich-

Än einem vielseitigen Jagdrevier weiß der Jäger im Oktober gar nicht, welcher Wildart er sich zu­nächst widmen soll. Bei Beginn des Monats ist noch die Hirschbrunst in vollem Gange. Herrlich ist es, im bunten Herbstwald dem Orgelkonzert der Hirsche zu lauschen. Gegen Mitte des Monats tritt auch das Damwild in die Brunft. Das Schreien der Damfchaufler kann zwar nicht mit dem der Rothirsche verglichen werden, hat aber auch seine Reize.

Fast alles jagdbare Wild hat im Oktober Schuß­zeit, und deshalb kann eine Tagesstrecke im Monat Oktober sehr bunt ausfallen. Die größte Aufmerk­samkeit muß der Jäger jetzt noch dem Abschuß des weiblichen Wildes entgegen bringen. Es muß immer wieder betont werden, daß hier eine der Haupt­aufgaben ihrer Lösung entgegensieht. Im ganzen deutschen Reichs gebiet dürfen vom 1. Oktober ab Hasen und Fasanen geschossen werden. Mit dem Hasenabschuß sollte man aber vorläuftg langsam zu Werke gehen und nur diejenigen Hasen abschie-

der Reichsverkehrsminister in _ Landesregierungen Stellung. Danach wird grund­sätzlich daran festgehalten, daß ein öffentliches In­teresse an der Weiterbenutzung von Personenkraft­wagen mit einem Hubraum von mehr als 2,5 Liter und von Krafträdern mit einem Hub raum

Verkehrsmittel ein Anhänger mitgeführt werden soll. Im letzteren Falle ist zu prüfen, ob bte Wei­te rbenutzung eines Kraftfahrzeugs nur mit An­hänger zu genehmigen ist, was dann im Kraft­fahrzeugschein zu vermerken wäre. Wer seinen Last­kraftwagen der Wehrmacht zur Verfügung gestellt hat, dem werde in der Frage der Ueberschreitung des Hubraums für fein Ersatzkraftfahrzeug ent­gegenzukommen sein, sofern bei ihm ein öffentliches Interesse an der Weiterbenutzung anzuerkennen ist. Die Entscheidung über Beschwerden gegen Ver­weigerung der Anerkennung des öffentlichen Inter­esses hat'sich der Minister selbst vorbehalten.

ßen, die man für den eigenen Haushalt unbedingt braucht. Unausgewachsene Oktoberhasen machen doch keine reine Freude. Infolge der oft noch warmen Tage muß man auch sehr vorsichtig mit den erleg­ten Hasen umgehen, sonst verderben sie ganz.

Im Oktober ist es auch an der Zeit, die Dorbe- reitungen für die Fütterung zu treffen. Die Fasa- nenfütterungen müssen sogar jetzt schon beschickt werden, um ein Verstreichen der Fasanen zu ver­hindern. Das Sammeln von Kastanien ist im letz­ten Jahr erstmalig auf dem Derordnungswege ge­regelt worden, und deshalb wird es auch erforder­lich sein, daß sich die Revierinhaber rechtzeitig um

Ort^amvpe Sießen-Oft.

Die Diensträume der Ortsgruppe Gießen-Ost der NSDAP, sind ab 1. Oktober 1939 von Kaiserallee 2 nach Kaiserallee 6 verlegt worden. Der Telefon­anschluß ist der gleiche wie seither, Nr. 3330.

Dienststunden: Dienstag und Freitag von 20 bis

liebergang zu schwachen Wagen wird dringend empfohlen.

Auch den Haltern der mit rotem Winkel ver­sehenen stärkeren Kraftwagen sei im eigenen Inter­esse dringend zu raten, sich unverzüglich auf einen schwachen Wagen, bis höchstens 1,7 Liter Hubraum, oder ein schwaches Kraftrad umzustellen. Sie hätten dann Aussicht, bei etwaiger allgemeiner Still­legung der Mittelstarken Wagen ihren schwachen Wagen in Betrieb halten zu können. Die Freigabe der Weiterbenutzung sei sofort zurückzunehmen, der rote Winkel zu entfernen und der Vermerk im Kraftfahrzeugschein zu streichen, wenn Mißbrauch des Fahrzeugs feftgestellt werde. Mißbrauch liege insbesondere vor, wenn jemand im Stadtverkehr ein Kraftfahrzeug benutzt, wo ein öffentliches Ver­kehrsmittel zur Verfügung stcht, oder mit Kraft­fahrzeug über weite Sttecken fährt, wenn eine Eisenbahn ans Ziel ober dicht ans Ziel führt, ober wenn jemand ein Kraftfahrzeug zu seinem Vergnügen, zu Spazierfahrten, Jagduusflügen und dergleichen benutzt.

fachen Verdienste um Volk und Vaterland, sein Leben als Solbat und Kamerad und sein Wirken als Förderer unserer Universität mit herzlichen Worten der dankbaren Anerkennung gewürdigt. Zahlreiche Kränze als letzter Gruß an den Heim­gegangenen wurden am Sarge niedergelegt. Die Feierstunde, die durch Trauermusik eines Musik­korps der Wehrmacht umrahmt wurde, fand mit dem Spiel des Liedes vom guten Kameraden ihren Abschluß, während zur gleichen Zeit vor der Ka­pelle die Ehrensalve als letzter Gruß der Wehrmacht an den im Krieg und Frieden hochverdienten Sol­daten abgefeuert wurde.

Auskunft über Feldpostankchristen.

Es sind in den letzten Tagen verschiedentlich an die Postsammelstellen Anfragen gerichtet worden, die Auskunft erbaten über Wehrmachtsangehörige, ihren Standort und ihr Befinden. Die Reichspost kann derartige Anfragen nicht beantworten, ihre Dienststellen können aber auch nicht Antwort geben auf Fragen, ob Feldpostanschristen richtig oder falsch.sind. r r,

Unterlagen zur Prüfung der Felbpostanschnften ha­ben die Wehrmachtsbriefstellen, die bei jedem Wehr- kreiskommanbo eingesetzt ftnb. Prüfung einer Felb- postanschrfft kann bei ber Wehrmachtsbriefstelle nur erfolgen, wenn der Truppenteil bes Soldaten an­gegeben ist.

Krankenscheingebirbr für Familien­angehörige der Einberufenen.

Die Frage ber Krankenscheingebühr für Familien­angehörige ber Einberufenen ist kürzlich vom Reichsoersicherungsamt nach einer Mitteilung des Reichsoerbandes ber Jnnungskrankenkassen geklärt worden. Der Bescheid des Amtes besagt zusammen­gefaßt folgendes:Für die Ausstellung von Kran­kenscheinen für Familienkrankenhilfe ist während einer Wehnnachtübung eine Krankenscheingebuhr nicht zu erheben."

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von mehr als 500 ccm nicht anerkannt werden soll. Anträge auf ausnahmsweise Weiterbenutzung von Personenkraftwagen mit einem Hubraum über 3,2 Liter oder Krafträdern über 750 ccm sind dem Minister überhaupt nicht mehr vorzulegen: sie sind von den unteren Verwaltungsbehörden unmittelbar und endgültig abzulehnen. Das bedeutet, daß ber sogenannte schwere Wagen vorübergehend aus bem privatwirtschaftlichen Autoverkehr verschwinden muh. Der Minister ist bamit einverstanben, baß die unteren Verwaltungsbehörben über Anträge auf ausnahmsweise Weiterbenutzung von Personen­kraftwagen mit einem Hubraum bis 2,7 Liter oder Krafträdern bis 600 ccm von sich aus entscheiden, verlangt aber, daß dabei aufs schärfste geprüft wird, ob dem Antragsteller die Verwendung eines Ersatzfahrzeugs, etwa eines Pferdefuhrwerks, eines Elektrofahrzeugs oder eines Kraftfahrzeugs mit ge­ringerem Hubraum unter gar keinen Umständen zuzumuten ist.Wird", so sagt ber Erlaß,bei dieser Prüfung nicht der allerschärfste Maßstab an­gelegt, so muß damit gerechnet werden, daß in ab­sehbarer Zeit der größte Teil der mit roten Win­keln versehenen Fahrzeuge wieder stillgelegt wird." Allgemein bemerkt ber Minister u. a., daß eine Be­gründung wie etwa die, es genüge, z. B. in Ge­birgsgegenden, für den in Frage kommenden Ver­kehr ein Kraftwagen bis 2,5 Liter nicht, grundsätz­lich nicht stichhaltig sei. Dagegen könne ein stärkerer Wagen z. B. belassen werden, wenn neben dem stets erforderlichen öffentlichen Interesse an der Weiterbenutzung die Benutzung eines Ersatzkraft-

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Oie deutsche Wandersache darf nicht ruhen.

Der Deutsche Wattderführer, Ministerpräsident a. D. Professor Dr. Werner, hat an die deut­schen Gebirgs- und Wandervereine eine Anweisung erlassen, in der u. a. gefordert wird, auf keinen Fall die Arbeit für die deutsche Wandersache ruhen zu lassen, weil sie als lebensnotwendig für das innere Sein unseres Volkes anzusehen sei. Die Ge- birgs- und Wandervereine des Rhein-Main-Ge- b'iets haben bereits allgemein ihre Planwanderuw gen den Zeitverhältnissen angepaßt und sie beson« ders auf die heimatkundlichen Belange eingestellt.

Zetzt Kartoffeln einlagern

NSG. Die diesjährige Kartoffelernte verspricht wieder eine Rekordernte zu werden. Die Qualität ber, Kartoffeln ist als erstklassig zu bezeichnen.

Da die Kartoffeln ohne Marken und in jeder Menge bezogen werden können, müssen seitens der Verbraucherschaft unbedingt die nachfolgenden Richt­linien befolgt werden, um Verluste, die unter allen Umständen zu vermeiden sind, von vornherein aus» zuschalten. Es dürfen nicht mehr Kartoffeln einge­lagert werden, als zur Versorgung des Einzelnen Haushaltes dringend notwendig sind. Nur wirklich ausgereiste Kartoffeln sind zum Einlagern geeignet. Die Beschaffenheit des Kellers ist für eine ein» wandfteie Lagerung ausschlaggebend. Keller, in denen sich unmittelbar ober in nächster Nähe Heizungsanlagen befinden, sind zur Einlagerung größerer Mengen Kartoffeln nicht geeignet, denn Wärme fördert und beschleunigt die Fäulnis ber Kartoffel.

Es ist daraus hinzuweisen, daß die zur Zeit ge­lieferten mittelfrühen Sorten zur Einkellerung genau so geeignet sind, wie die ausgesprochenen späten Sorten, so daß bei den geschilderten günsti­gen Voraussetzungen zur Lagerhaltung jetzt un« bedingt mit dem Einkellern begonnen werden sollte.

Oie Verwendung entrahmter Frischmilch.

NSG. Seit dem 25. September erhalten die Er­wachsenen entrahmte Frischmilch. Wohlgemerkt: die Erwachsenen! Denn für die Kinder wird Vollmilch ausgegeben, und es ist streng darauf zu achten, daß diese Vollmilch auch für die Kinder verbraucht wird. Die für die Kinder zugemessenen Fettmengen sind nämlich berechnet mit Rücksicht darauf, daß die Kin­der auch noch das in der Milch vorhandene Milch- fett zu sich nehmen. Es geht also nicht an, daß die Erwachsenen die den Kindern zustehende Voll­milch aufbrauchen. Es ist reichlich.enttahmte Frisch­milch zu haben, die sich von der Vollmilch ja nur dadurch unterscheidet, daß ihr das Butterfett ent­zogen wurde; alle anderen Nährstoffe aber, wie Ei­weiß, Milchzucker und Mineralstoffe sind darin ent-

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150-200 g Spinat,

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Oie Kraftwagen mit dem roten

Heuer Erlaß des Veichsverkehrsministers.

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Seit gestern prangt unsere Stadt anläßlich des iberwältigenben deutschen Sieges im Feldzug gegen 3olen hn Schmucke ber Fahnen bes Großbeutschen Reiches, und gestern um die Mittagszeit ließen zum rsten Male eine Stunde lang die Glocken ihr Siegesgeläute über die Stadt erklingen. In allen Sttaßen zeigen die Häuser als äußeres Zeichen >es Dankes an den Führer und an unsere sieg­reiche Wehrmacht aus allen Wohnungen die Haken- üeuzbanner.

Beim Klang der Glocken, die uns nun täglich bis ;um kommenden Dienstag, während ber Mittags- vutlde, an den weltgeschichtlichen deutschen Erfolg ~n Osten erinnern werden, gedenken wir aber nicht ^ur ber Soldaten, die mit stolzer Erinnerung auf tat siegreichen Abschluß des Feldzuges gegen eine sarfe Armee zurückblicken, wir verneigen uns auch im Geiste voll Ehrfurcht und in tiefer Dankbarkeit mr der Größe des Opfers unserer Gefallenen in liefern Feldzug. Und wir aedenken dabei nicht min­ier der Trauer, die ihre Hinterbliebenen Angehöi"

5plnatba?i fUr Säuglinge and Kleinkinder (1 pot&m)

Der oedefene. geiDafihene Spinat wird MyÄnW Ö® Ö* WlB

Wer einmal durch solche Betriebe geht, in denen ^Dteifterfrauen ihren Mann in der Werkstatt ver­beten, kann nur immer wieder staunend bewun- tent, wie sie das machen. Bei Schmieden und Schlossern, Klempnern und Installateuren, bei Tisch- t-rn, Kraftfahrzeughandwerkern, Herrenschneidern ntb Buchbindern steht man die Meisterfrauen bei !er Führung ber Bücher, bei ber Arbeitsverteilung h ber Werkstatt, sie erledigen den Kundenbienst, nachen Lohnabrechnungen und setzen die Anttäge ms, die das Kontingentierungssystem ersorbert. Da huthen Fragen auf, die selbst manchem Meister Kopfzerbrechen machen. Aber die Handwerker-Jn- rmngen haben es sich zur Aufgabe gestellt, als Treu- iänber der wehrdienstpflichtigen Meister den Mei- Ferfreuen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Rehrere Innungen haben schon Vertrauensleute iestM, die von Zeit zu Zett in solche Betriebe iehen, deren Meister im Felde steht, um nach dem Rechten zu sehen.

Es sind aber nicht nur die neben ber Werkarbeit irlbst herlaufenden Arbeiten, die von der Meister- rau geleistet werden, auch praktisch betätigt sie ich. Denken wir nur an die Metzger und Bäcker; lier haben die Meisterfrauen überraschend schnell 'ch in das Kartensystem gefunden, so daß sie ber kundschaft mit guten Ratschlägen über die Eintei- Ltng ebenso zur Seite stehen, wie sie für den Be- bieb selbst die Arbeit, die nun einmal damit zusam- kienhängt, erledigen. Gerade bei den Metzgern ist rrit der Kartenregelung eine fortwährende Auf- iLamng der Kundschaft verbunden, wie auch eine Beratung über die Fleischsorten notwendig ist. Im lterrenschneiderhandwerk Hilst die geschickte Hand ier Meisterin in der Werkstatt mit, wenn es gilt, Tnzüge zu reinigen, auszubessem, Hosenschoner an=

1 stisetzen, Knopflöcher einzufassen und bergt mehr.

Die Meisterfrau erfüllt die ihr in dieser Zeit über­tragenen besonderen Pflichten mit Stolz, weiß sie | ttch, das ist wertvolle Arbeit für das Vaterland!

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Tageskalender für Donnerstag.

Gloria-Palast (Seltersweg):Robert Koch". Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): 16 Uhr Sonder- lorfteüungDer Westwall", ab 18 UhrWenn Männer verreisen".

Stadtkhealer Gießen.

Das Stadttheater Gießen Intendant Hermann öchultze-Griesheim bringt am 15. Oktober m ber !ieihe seiner MorgenfeiernDie Tochter von Houli- Icn", eine irische Sage von William Butler Peats, geniert von Dr. Hannes Razum, zur Aufführung.

VOM.-Llntergou 116 Gießen.

Mädelgruppe 2/116.

Die Gruppe tritt am Sonntag, 8.10., zum Herm- tfcenb von 13 bis 14.30 Uhr, pünktlich am Uhl- ieim an. __

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Wie verwenden wir nun die entrahmte Frisch­milch? Grundsätzlich läßt sich die enttahmte Frisch­milch genau wie Vollmilch verwenden. Allerdings eignet sie sich eher zum Kochen als zum Roh- ttinken ober Aufsetzen zu Dickmilch. Alle Gerichte, bie man mit Vollmilch herstellt also Suppen. Tunken, Süßspeisen, Milch als Zugabe zu Auf­läufen, Backwerk, zum Anrühren von Quark usw. werben genau so gut mit entrahmter Frischmilch zubereitet. Auf folgendes hat man achtzugeben: ent­rahmte Frischmilch brennt leichter an; deshalb muß man den Kochtopf vor dem Gebrauch mit kaltem Wasser ausspülen. Sicher verhütet man das An­brennen durch ständiges Schlagen ober Rühren ber Milch. Noch ein besonderer Kniff: Mein reibt den Topfboden mit einer Speckschwarte ein, bann er­übrigt sich natürlich das Rühren. Man kocht am besten in einem Emailletopf, ber nur für die Milch verwenbet wirb unb nicht abgesprungen sein barf. Man kann darin auch ruhig bie Milch aus kühlen unb stehen lasten.

Bold wird sich jede Hausfrau an bas Kochen mit entrahmter Frischmilch gewöhnt haben. Besondere Schwierigkeiten sind nicht vorhanden, so daß sie. bann kaum noch einen Unterschied merken wird.

Seidenbau in jeder Schule.

Ein neuer Erlaß des Reichserziehungsministers überträgt den Schulen eine in der heutigen Lage besonders bedeutungsvolle Aufgabe. Im Unterricht ist nunmehr grundsätzlich Seidenbau durchzuführen, und überall sind Maulbeeren anzupflanzen. Die Pflege dieser Anlagen unb solcher, bie in ben letz­ten Jahren in den Gemeinden bereits geschaffen wurden, übernehmen die Schulen, sofern sie nicht von anderen Volksgenossen vorgenommen wirb. Die für unsere Wehrmacht wichtige Seidenerzeu­gung wird somit aus weiteste Grundlage gestellt, denn durch ben Erlaß wird die Mitarbeit aller Schulen auch großstädtischer ermöglicht. Nur dort, wo infolge klimattscher Bedingungen der An­bau von Maulbeeren nicht in Frage kommt, ent­fällt die Mitarbeit der Schule. In ben vergangenen Jahren haben sich schon viele tausend Lehrer dem Seidenbau gewibmet. Die Er,cchrungen zeigten nicht nur ben Wert bes Seidenbaues für eine anschau­liche und interessante Gestattung der verschiedensten Unterrichtsfächer, sondern auch, baß die Güte ber durch die Schulen erzeugten Kokons ben Erwar­tungen voll entsprach. Diese Pioniere des deutschen Seidenbaues können heute mit Recht darauf stolz sein, die Wege gewiesen zu haben für die weitere Einführung und Sicherung dieses werttollen und unerläßlichen Zweiges der Kleintierzucht.___________

uniMb IWeifterfrau eine besondere Rolle gespielt. Das liegt n oer Struktur vieler Handwerkszweige, deren lick? M 1 ^ein- und Mittelbetriebe die Mitarbeit ber Meister- ttn'l? Mau nicht entbehren können. In vielen kleinen 2rl',y|| i>anbwerktsbettieben insbefonbere war bie Meister- <r 5 I -au schon immer ber erste Geselle. Jetzt, wo ber I Reister im Felde ist, hat sich der Aufgabenkreis x % u" ! ber Nacht wesentlich erweitert; die Weiterführung w aijnüty !ßg Betriebes ist in vielen Fällen nur durch die W N uitkraft der Meisterfrau möglich, die außerdem 55 mu CL- nebenbei noch Hausfrau und Meister sein muß.

Srauerfeier für General a. D. Bethcke.

Am gestrigen Mittwochnachmittag versammelte sich eine zahlreiche Trauergemeinde in der Kapelle des Neuen Friedhofs, um Abschied zu nehmen von dem am Sonntag verstorbenen Generalmajor a.D. Dr. phil. Ernst Bethcke. Mch ber Gedenkansprache von Pfarrer A u s s e l d wurden dem Heimgegange­nen von Vertretern der Wehrmacht, ber Partei und anderer ihm im Leben nahestehender Organisa­tionen Nachrufe gewidmet. Im Namen des Stand­orts Gießen ber Wehrmacht sprach ber Standort­offizier Major Wolf. Für bas Feldregiment 116 sprach Oberstleutnant Meuther. Iw-Namen der alten Karner ab en in ber Offizi er-Wo hlfahrtsg e sell- schaft (früher Reichsoerband beutscher Offiziere) wid­mete Generalmajor a.D. Mohr bem Verstorbenen herzliche Abschiebsworte. Den Nachruf ber Kreis­leitung ber NSDAP, überbrachte Kreispropaganba- leiter R a h n e r. Als Vertreter bss Rektors und ber Universität Gießen sprach Professor T)t R auch. Den Abschiebsgruß ber Hochschulgesellschaft über­brachte deren Dorsitzenber Dr. M ee sm a n n. Den letzten Gruß von alten Soldaten brachte als Ver­treter ber Kriegerkamerabschast 1874 Gießen im NS.-Reichskriegerbund Lanbgerichtsrat Trum- p e r t zum Ausdruck. In allen Nachrufen wurden die Versönlichkeit des Verewigten und seine viel-

Durbe DC -rotzen ENoig unserer ins affen Den Helm fester zu M oj,. :inben, um auch in der Auseinarttersetzung mit ben -henburr Destmächten an Einsatzberettschaft und Opferfreubig- ! leit für unser Volk und Land und als tteue Gesolg- $ chast unseres Führers Adolf Hitler alles bis zum I Letzten herzugeben, damit ben Siegesfahnen und lern Siegesgeläut nach bem Abschluß bes Feldzuges n Polen bie gleichen Zeichen unseres herzlichen . . dank es und unserer stolzen Freude am Ende ber

(überl: ^u&ßnan^er^e^uri9 Westen folgen können.

Sie Melsteeftau tritt in hie Dresche

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die Wild futtermittel kümmern.

Aesche, Barbe, Barsch, Hecht, Regenbogenforelle, Zander beißen auch im Monat Oktober Bachsaibling, Forelle unb Seeforelle

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