Uebersicht über die
Unterteilung
rückende Batterie
ofort feuerbereit
kontrolliert". Somit sei die militärische
natio
neue
Regic ung.
Zuge-
Gitte Vundfunkansprache Chamberlains.
mückt
zenti
V o 1
umrahmt wu der Einweihu fenen Son raumes b Petersen
Halifax erwägt diplomatische Schritte
aen vorbereitet und trigonometrisch vermessen. Alle Schießgrundlaaen sind für die vorbereiteten Stellungen genau festgeleat, so daß eine ein»
ein kann. Der Dienst bei der schwersten Artillerie entspricht ihrem Namen. Nur besonders kräftige Männer sind geeignet, mit den schweren Lasten um» zugehen. Die Batterieführer müssen Artilleristen ein, die die ganze Wissenschaft der modernen Ar» filierte voll beherrschen. Die deutsche schwere Artillerie, so erklärt Major Borck, wird bei ihrem etwai« gen Einsatz die Welt mit ihrer Wirkung sicherlich wieder ebenso überraschen wie einst im Weltkrieg die „Dicke Berta" und der „Lange Max".
Interessant sind die zahlreichen Bilder, die dem Aufsatz beigegeben sind und die in wahrhaft eindringlicher und anschaulicher Weise einen Begriff von der deutschen schwersten Artillerie geben. Em Bild, das das Laden eines dieser GeschüKe zeigt, gewährt ehren Blick auf die Stärke der Geschosse, die verständlich macht, warum jedes Geschütz mit Krananlagen ausgestattet ist. Die Geschütze selbst, deren Rohre emporgerichtet so lang wie Fabrikschlote erscheinen, sind auf starke Fahrgestelle gesetzt. Sie können auf massiven Tribünen nach allen Seiten gedreht werden, müssen aber noch durch mächtige Stahlstützen, die von den Eisenbahnwagen weggeschwenkt werden können, gestützt werden, um eine möglichst weitgehende Druckverteilung zu erreichen und den Unterbau der Schienenstränge nicht allzu stark in Mitleidenschaft zu ziehen. Wir sehen auf den Bildern die Langrohreisenbahngefchütze auf dem Marsch oder in waldreichen Schluchten gut getarnt, wir sehen aber auch vier dieser schweren schwarzen Gesellen auf ausgedehnteren Gleisan» lagen in Feuerstellung. Sämtliche Rohre recken sich in eine Richtung: ein kraftvolles Bild, von dem man mit Masvr Borck sagen kann: „Wenn diese Rohre Feuer speien ..."
die Marine mit dem größeren Geldbeutel sich die meisten Varianten gestatten können. Andere tun besser ihre Muster zu beschränken und bei gerader Linie'zu bleiben. Für uns besteht jetzt völlige Baufreiheit.
Weitere Durchführungsverordnung zum neuen Finanzplan.
Der trabitin^irn Feier, der auch Reichsminister ^-Gruppenfüh Seyß-Inquart und Gau-
Tokio vor den Verhandlungen mit England.
Tokio, 2. Juli. (DNB.) Zahlreiche Kundgebungen und die Umzüge von vielen Tausend Arbeitern und Angestellten sowie die Veranstaltungen nationaler Verbände standen ganz im Zeichen der großen Propagandaaktion: „Aufklärung des Volkes über England". Dabei wurde allgemein der Erwartung Ausdruck gegeben, daß die Regierung in den kommenden Verhandlungen nut Großbritannien eine „ruhige, aber entschlossene Haltung" zeigen wird. Die Presse spricht heute von einem „München des Ostens", um die Bedeutung dieser Besprechungen zu betonen. Die Zeitungen weisen dabei darauf hin, daß England Zwei Jahre lang unter völliger Verkennung der $age und der japanischen Ziele sich gegen Iapan gestellt habe. Durch seine Unterstützung Tschirn gkaischeks habe es den Frieden und die Zusammenarbeit zwischen Japan und Chino ver- hindat. Nunmehr müsse sich zeigen, ob England die Zeichn der Zeit erkannt habe und vor allem den unabänderlichen Entschluß Japans, die Neuordnung Oft affens gegen alle Wider st ände durch- zufiilren. Die Zeitungen stellen fest, daß die Wehr- mach bisher „ein Drittel von China besetzt hat und die richtigsten Städte und Häfen sowie die großen Derkprslinien und die bedeutendsten Industrie
entstanden, wie die folgende leichten Kreuzer zeigt:
Schwerste Artillerie.
Mit dem Wiederaufbau unserer Wehrmacht ist auch die Schäftung der schweren Artillerie begonnen worden, die in steigendem Maße bei den Paraden der letzten Jahre in Erscheinung getreten ist. Bei einer dieser Wehrmachtsvorführungen wurden auch allerschwerste Geschütze gezeigt. Mit diesem Teil unserer Ausrüstung hat sich Major Borck in der vom OKW. herausgegebenen Zeitschrift „D i e Wehrmacht" beschäftigt. Er umreißt kurz und knapp Wesen und Aufgabe der schweren Artillerie, die meist höheren Kommandostellen untersteht, um an besonderen Punkten für besondere Zwecke eingesetzt zu werden. Zur schwersten Ar* tillerie rechnet man d i e Kanonen von 21 Zentimeter Kaliber an und die Stei» euergeschütze über 21 Zentimeter. Die chwersten Geschütze sind im allgemeinen Eisen» »ahngeschütze. Bei den letzten großen Paraden wurden aber auch schwerste motorisierte Ge« chütze gezeigt, die in ihrer Wucht und Masse bei den Zuschauern den allergrößten Eindruck hervor» riefen. 2>et Einsatz der Eisenbahngeschütze ist an das Schienennetz gebunden, aber gerade dadurch sind sie auch schnell auf große Entfernungen von einer Front zur anderen verschiebbar. Die motorisierte schwerste Artillerie kann dagegen fast in jedem Gelände äuch bei nicht allzu glänzenden Straßen eingesetzt werden. Zur Verteidigung der deutschen Grenzen sind für die schwerste Artillerie, besonders für die Eisenbahngeschütze zahllose Stellun«
Reichsführer und seinen Gästen den Weg zum Dom auf dem Schloßberg, dessen Glocken in der stillen Nacht ihre eherne Stimme erklingen ließen und dessen Orgel mit getragenen Akkorden einzusetzen begann, als der Reichsführer mit feinen Gästen das Langhaus des Dornes betreten hatte. Nach Minuten stiller Andacht begab sich der Reichsführer ff in das nur vorn Schein der Fackeln erhellte Krypta-Gebäude selbst, wo er Kränze aus Eichenlaub zu Ehren des Königs und seiner Gattin niederlegte. Die gleiche feierliche Handlung vollzogen dann Gauleiter Jordan namens des Gaues Magdeburg-Anhalt und die Stadtoberhäupter der König-Heinrich-Städte Quedlinburg, Erfurt und (Engem. Die von der Orgel gespielten Nationalhymnen und das Krachen der Ehrensalven begleiteten die weihevolle Ehrung.
„ÜW‘
das Kreuzer-JlagMiff der Skagerrakschlachl Don Earl-Georg Philipp.
wenn sie ihm in der Zeit vor dem 1. März 1940 mindestens sechs Monate lang ununterbrochen gehört haben. Diese sechsmonatige Besitzzeit kann z. B. vom 5. Juli 1939 bis 4. Januar 1940, vom 1. August 1939 bis 31. Januar 1940, vom 15. August 1939 bis 14. Februar 1940 oder vom 1. September 1939 bis 28. Februar 1940 dauern.
2. Erwerb von Lteuergutscheinen I unmittelbar bei den Finanzkassen gegen Entgelt.
Um allen gewerblichen Unternehmern die Möglichkeit zu geben, ihre liquiden Mittel einige Zeit in Steuergutscheinen I anzulegen und auf diese Weise eine wesentliche steuerliche Erleichterung der Gegenwart zu erlangen, wird bestimmt: „Steuergutscheine I können durch gewerbliche Unternehmer bei den Finanzkassen getzen Entgelt erworben werden." Die Abgabe geschieht zum Nennbetrag zuzüglich einer Gebühr. Die Summe, die apf Grund dieser neuen Vorschrift an Steuergutscheinen I in die gewerbliche Wirtschaft fließt, wird sich allein nach der Nachfrage der gewerblichen Unternehmer und demgemäß nach den Liquiditätsmöglichkeiten der gewerblichen Wirtschaft bestimmen. 3. Die beschränkte Wettergabe bott Steuergut» scheinen derselben Ausstattung.
Juristische Personen des Privatrechtes, gewerbliche Einzelunternehmer und Unternehmergemeinschaften sind berechtigt, Lieferungen und sonstige Leistungen gewerblicher Unternehmer bis zu 40 v.H. des Rechnungsbetrages in Steuergutscheinen zu bezahlen. Dabei wird nicht zwischen Steuergutscheinen I und Steuergutscheinen II unterschieden. Der Steuergutscheinberechtigte kann demgemäß mehr als die Hälfte der 40 v. H. und auch die gesamten 40 v. H. ausschließlich in Steuergutscheinen I oder ausschließlich in Steuergutscheinen II bezahlen. Diese Tatsache ist manchem Zahlungsempfänger unbequem, insbesondere in den Fällen, in denen die 40 v. H. restlos in Steuergutscheinen II gezahlt werden. Es wird demgemäß bestimmt, daß Steuergutscheinberechtigte nur bis zu 20 b. H. des Rechnungsbetrages in Steuergutscheinen derselben Ausstattung bezahlen können.
Hieraus ergibt sich im ganzen eine „
in kleinere und größere leichte Kreuzer, dabei eine verschiedene Ausstattung mit Höchstgeschwindiakeit und dementsprechend eine verschiedene Auffassung der nötigen Festigkeit, da ja irgendwo der Gewichtsausgleich erfolgen muß. Flugzeug und starke Flakartillerie verstehen sich von selbst. Maßgeblich dabei werden die nicht überall gleichen strategischen Bedürfnisse sein, je nadj Art und Lange der Seeräume, zugleich aber tritt in den stärksten Typen die Rivalität deutlich hervor. Im übrigen wird
In den Abendstunden des ersten Junitages 1916 fiebert die Marinestadt Wilhemshaven vor Erregung über das große Geschehen draußen vor dem Skagerrak, das in seinen Ausmaßen und in seiner Bedeutung immer klarer wird. Die ersten, dienstlich an Land kommenden Besatzungsangehörigen der inzwischen eingelaufenen Einheiten und Verbände der Hochseeflotte könyen sich des Ansturms der Fragen kaum erwehren.
Da tönt durch die menschenvollen Straßen der Marschtritt einer Kolonne. Neugierig fliegen die Blicke der heranrückenden Truppe entgegen, und fassungsloses Staunen drückt sich auf allen Minen aus! Von denen, die da in Gruppenkolonnen anmarschiert kommen, trägt kaum einer eine vollständige Uniform, ganze Abteilungen find ohne Mützen, andere wieder haben nur das dünne Maschinen- und Heizraumpäckchen am Leibe. Von Ruß, Oel und Pulverschleim verschmierte Gesichter, und da — Verbände, durch deren Weiß sich bräunliche Flecken gefressen haben! Aber fest wuchtet der Gleichschritt, und stramm rft die Haltung der Männer.
Als wolle es Antwort geben auf die Fragen Hunderter klingt aus den Reihen das Lied vqn Lützows wilder, verwegener Jagd auf, und nun wissen es alle: Hier marschiert die Besatzung des Schlachtkreuzers „Lützow"! Das Schweigen der Menge lost sich in nicht endenwollenden Hurrarufen auf, die die Tapferen begleiten, deren stolzes Schift auf der Walstatt der großen Seeschlacht bleiben mußte, dem aber nicht der Feind, sondern die eigene Hand den Gnadenstoß gegeben hatte. Zwei deutsche Torpedos versenkten die todwunde, aber siegreiche „Lützow"!
Als F l a g g s ch i f f des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte, Vizeadmiral Hipper, und Führerschiff der I. Aufklärungsgruppe war der Schlachtkreuzer, gefolgt von „Derfflinger", „Seyd- litz", „Moltke" und „von der Tann" am frühen Nachmittag des 31. Mai 1916 auf den Feind gestoßen. Um 15.43 Uhr war ,Llar Schift zum Gefecht" besohlen worden, aber erst dreiviertel Stunden später ist der Gegner deutlich auszumachen, es ist der britische Kreuzeradmiral B e a 11 y mit dem I. und U. Kreuzergeschwader: alte Bekannte von der Doggerbank!
Bald darauf eröffnet „Lützow" auf 14 bis 16 Kilometer bas Feuer, in das die Kameraden einfallen, der Engländer hat mit seinen weiterreichenden Kalibern den Moment verpaßt! Das Kräfteverhältnis ist ungleich, sechs englische Schlachtkreuzer gegen fünf deutsche, und so richten „Lion" und „Princeß Royal" ihre Rohre gemeinsam auf Hippers Flaggschiff, sechzehn 34-Zentimeter-Geschutze gegen ad)t 30,5. ..
Doch der Gegner hat nicht viel Glück, bis 17 Uhr bleibt die „Lützow" unversehrt und setzt ihrerseits den Engländern böse zu — Korvettenkapitän Paschen, der 1. Artillerieoffizier, versteht fern Handwerk. Auf den ersten Treffer, den „Lion" in die „Lützow" setzt, antwortet er mit der Vernichtung eines Doppelturmes auf Beattys Flaggschiff. Glänzend ist auch die Schiffsführung des Kommandanten, Kapitän zur See Harder, der
leiter Eg geling beiwohnten, ging die Ausgabe der Parole „König Heinrich — Großdeutfchlönd" und eine Zusammenkunft im Rathaus voraus, bei der der Reichsführer ff der Ueberzeugung Ausdruck gab, daß sich diese alljährliche Feier an geweihter Stätte von Jahr zu Jahr mehr zu einer Sache des deutschen Volkes selbst ausgestalten werde
Gegen Mitternacht begab sich der Reichsführer ff zu der Heinrich-Kapelle auf dem alten Königshof, der sogenannten „W i p e r t i - K r y p t a", dem ältesten Bauwerk der Stadt, wo er einen Eichenlaubstrauß mit Hakenkreuzschleife niederlegte. Pylonen mit den Sigrunen der Schutzstaffeln, aus deren Schalen die Flammen zum Himmel emporschlugen, und Hunderte von Fackeln, getragen von den Männern der ff-Junkerschule Braunschweig, wiesen dem
tapfere Kreuzergeschwader des Grafen Spee Mit vernichtet hat. Doch auch die eigenen Wunden weh» ren sich in beängstigender Fülle! Schwere Verwüstungen und Zerstörungen unter Deck lähmen das heldenhafte Schiff, immer mehr Wasser füllt die unteren Räume, das die Lenzpumpen nicht mehr zu meistern vermögen, Brände bedrohen Mann« schäft und Munition. Immer schwerfälliger und langsamer wird die Fahrt, und nur mühsam vermag die Kehrtwendung ausgeführt zu werden, mit der Admiral Scheer kurz nach 19.30 Uhr die deutschen Streitkräfte aus der drohenden britischen Umklammerung zieht.
Nun ist der Augenblick gekommen, wo das wunds Schiff für den Kreuzeradmiral unbrauchbar wird. Schweren Herzens muß sich Hipper entschließen, seine Flagge auf einen weniger mitgenommenen, schnelleren Kreuzer zu setzen. Mit festem Händedruck, der der ganzen Besatzung gilt, verabschiedet er sich von Kapitän Harder und besteigt mit seinem Stabe das Torpedoboot G 39 gerade, als ein neuer Treffer in die brave „Lützow" schlägt. Die scheidet nun endgültig aus der Gefechtsformation aus und steuert langsam nach Südwestt
Aus dem Abend wird Nacht, immer noch ringen die beiden Flotten. Abseits führt der Schlachtkreuzer „Lützow" mit der geballten Energie seiner Männer einen nicht weniger heroischen Kampf gegen das Wasser. Achttausend Tonnen — 160 000 Zentner —- Wasser lasten im Schiffsinnern und verändern die- Gleichgewichtslage so katastrophal, daß am Heck hilflos die Schrauben in die Luft schlagen, während das Vorschiff 17 Meter tief eintaucht, so tief, daß der vordere Panzerturm im Wasser verschwindet. „Lützow" wird nie wieder den Heimat» Hafen erreichen! Unsagbar bitter wird diese Erkenntnis dem Kommandanten, bitterer noch, aber unausweichlich der letzte Enffchluß: Schiff versenken ! Ungeheueres hat der Schlachtkreuzer imi Kampf geleistet, Unglaubliches der Todwunde an Zähigkeit bewiesen. 26 700 ist die Wasserverdrängung, das Eigengewicht, und 8000 Tonnen Wasser sind eingedrungen, die „Lützow" aber schwimmt noch! Ehre den Konstrukteuren, Ehre den Männern der Danziger Schichauwerft, die ihr Können, die Ueberlegenheit deutscher Arbeit nicht eindringlicher zu beweisen vermögen. Dies Schiff darf nicht verlassen werden, ohne daß ps von der Meeresfläche verschwindet. Tritt es aber selbst den Weg nach unten an, so sind über tausend Mann gefährdet, also: Versenken!
Noch einmal tritt die Besatzung auf dem Achter» deck an, kurze, gepreßte Worte des Kommandanten, ein brausendes Hurra, dann nehmen , die längsseits gerufenen Torpedoboote G 37, G 38, G 40 und V 45 .zuerst die Verwundeten, dann alle anderen über. Die Boote gehen auf Abstand und aus den Rohren von G 38 zischen zwei Torpedos. Zwei Wassersäulen im Schalle der Detonation, ein kurzer Ruck, und lautlos fast, mit wehender Flagge, versinkt Admiral Hippers Führerschiff.
Den mit Kurs auf die Deutsche Bucht ab» laufenden vier Torpedobooten, die bis zur letzten Grenze der Unterbringungsmöglichkeit mit den Männern der „Lützow" belastet sind, begegnen gegen 3.30 Uhr zwei britische Zerstorer, die zum Angriff aufdrehen. Ohne mit der Wimper zu zucken, greift Kapitänleutnant Beitzen, der Führer des Verbandes seinerseits mit Schnellfeuer an, die Engländer verschwinden! Und zum letzten Male werden die hartgeprüften und mitgenommenen Nerven auf eine schwere Belastungsprobe gestellt!
immer wieder durch geschicktes Abstaffeln dem Feinde bas Ziel nimmt, wenn er eingeschossen zu sein glaubt. Der Kreuzerkampf tobt weiter, „von der Tann" erledigt bie „Snbefatigable", „Seydlitz" hat einen mörberischen Treffer in den Turm Cäsar abbekommen und wirb nur durch den Heldenmut einiger Männer, bie bie Munitionskammer fluten, gerettet. Beattys sehr bedrohliche Lage erfährt burch bas Erscheinen des V. Geschwaders eine Erleichterung, sehr zum Nachteil der deutschen Schlachtkreuzer, von denen „Moltke" und „von der Tann" schwer, aber nicht zerstörend getroffen werden. Sie werden gerächt von „Derfflinger" und „Seydlitz", die die „Queen Mar y", das Parade- schift der Grand Fleet, so eindecken, daß es in einem Orkan von Granatsplittern zerbirst, acht Mann von 1270 überleben seinen Untergang!
Wütend jagen die Angriffe der Zerstörer und Torpedoboote in den Kampf der Großen, aber auf beiden Seiten vermag ihr Einsatz nicht den Ausschlag zu geben. Längst schon ist es klar, daß der grimme Plan des britischen Kreuzeradmirals, die Umfassung und Vernichtung des Gegners, restlos fehlgeschlagen ist. Hipper aber hat sein Ziel erreicht, Beatty drängt mit arg zerhackten Schiffen auf nördlichen Kursen vom Kampfplatz, gibt also seine Niederlage zu, ist aber bereits an das deutsche Gros herangebracht worden, und das war von Anfang an der Plan der Führung auf der „Lützow". Dem deutschen Kreuzerführer und seinem kühl rechnenden Stabschef, dem Korvettenkapitän R a e d e r, gelang der große Wurf.
Die weitere Entwicklung der Schlacht sieht Hipper mit seinen fünf „eisernen Hunden" in gemeinsamer Operation mit dem Flottenchef. Ein schwerer Nachteil macht sich jetzt auf dem Schlachtschiff bemerkbar, die gesamte Funkanlage einschließlich Reserve ist durch Volltreffer zerstört, und die optischen Signale bringen auf größere Entfernungen nicht durch, aber unaufhaltsam schieben sich die Schlachtkreuzer nordwärts hinter dem fliehenden Feind her, der selbst nicht ahnt, daß er auf die eigene rettende Hauptmacht zusteuert.
Gegen 18.30 Uhr schafft die vorübergehende Loslösung vom Engländer eine hochwillkommene G e - fechtspause, bie den kämpfenden Schiffen und Besatzungen zugute kommt. Aber sie rft nur kurz, kaum daß die glühendheißen Rohre Abkühlung fanden und die Munitionsförderung sichergestellt werden konnte. Nach zehn Minuten schon liegt „Lützow" wieder im feindlichen Feuer, wo- bei der Gegner den Vorteil hat, daß bie deutschen Kreuzer durch den Sonnenstand in der Sicht behindert sind. So setzt es böse Treffer! Dabei zieht sich Admiral Beattys Geschwader in einem Bogen vor Hippers Marschrichtung und schafft so eine gefährliche Situation, der nach kurzem Entschluß deutscherseits durch eine Kehrtwendung begegnet wird. Auf das Gros zusteuernd entziehen sich die Schlachtkreuzer der Falle. Kaum aber ist dessen Spitze erreicht, da drehen sie schon wieder feind- märts.
Weiter tobt der Kampf. Gemeinsam mit „Derff- (ingcr" kann bie „Lützow furchtbare Rache an der „Jnvicible" nehmen, die bei den Falklands das
Quedlllburg, 1.Juli. (DNB.) Quedlinburg stand im Z^ben der Könia-Heinrich-Feie d e r R e i f ü h r u n g ff. Der Reichsführer f und Chef bi Deutschen Polizei Heinrich Himmler nahm zfeächst, begleitet vom Gauleiter Jordan und den Fiftern der ^-Oberabschnitte Mitte und West, an er Feier im Geburtshaus Klo pst ock ^'teil, die durch den Vortrag zweier Oden und de Gesang vertonter Lieder Klopstocks . Dann wohnte der Neichsführer f des im Schloßmuseum neu geschaf- - Heinrich - Gedächtnis • den ein Gemälde von Professor
Berlin, 1. Juli. (DNB.) Staatssekretär Reinhardt prach vor der. Presse über die Zweite Durchführungsverordnung zum neuen Finanzplan. Er führte dabei aus:
1. Bewertuugsfreihett für 1939 auf Grund von Steuergutscheinen I, die erst int Juli oder August 1939 erworben werden.
Die gewerblichen Unternehmer können Bewertungsfreiheit für abnutzbare Wirtschaftsaüter des betrieblichen Anlagevermögens in Anspruch nehmen, wenn ihnen in Wirtschaftsjahren, die im Kalenderjahr 1939 enden, in den letzten sechs Monaten des Wirtschaftsjahres und bei Wirtschaftsjahren, die im Kalenderjahr 1940 enden, in den letzten zehn Monaten des Wirtschaftsjahres Steuergutscheine I ununterbrochen gehört haben. Die Bewertungs- reiheit besteht in Höhe von 20 b. H. des Gesamtbetrages der Steuergutscheine I, die dem gewerblichen Unternehmer mindestens sechs Monate oder ab dem Kalenderjahr 1940 in den letzten zehn Monaten des Wirtschaftsjahres ununterbrochen gehört haben. Fällt das Wirtschaftsjahr mit dem Kalenderjahr zusammen, so muß der gewerbliche Unternehmer den entsprechenden Posten Steuergutscheine I spätestens am 30. Juni 1939 erworben haben und bis einschließlich 31. Dezember 1939 ununterbrochen behalten.
Die Nachfrage nach Steuergutscheinen I ist in den Monaten Mai und Juni so riesengroß gewesen, daß der Kurs für Steuergutscheine I außergewöhnlich hoch war. Eine volle Befriedigung der Nachfrage ist nicht möglich gewesen. Es ist deshalb aus Kreisen der gewerblichen Wirtschaft wiederholt angeregt worden, die Bewertungsfreiheit für 1939 auch bann zu gewähren, wenn die Steuergutscheine I später als am 30. Junft 1939 in den Besitz des gewerblichen Unternehmers kommen und durch diesen mindestens sechs Monate lang ununterbrochen festgehalten werden. Diesem Wunsch wird entsprochen. Danach genügt es, daß die sechsmonatige Besitzzeit für 1939 bis zum Ende des Monats Februar 1940 erreicht wird. Wer im Juli und August 1939 noch Steuergutscheine I m Zahlung erhält oder sonstwie erwirbt, kann auf Grund dieser Steuergutscheine Bewertungsfrechett noch m Anspruch nehmen,
P r i s, 3. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der rechts- stehehe „Jour" will den im Londoner Außenamt beginenden diplomatischen Besprechungen »eine außerordentliche Bedeutung zumessen. Lord Halifax suche, wie im September 1938, bas sicher! Mittel zu entbecken, um Adolf Hitler die Ällungnahrne und die getroffenen Entscheidungen fer britischen Regierung zur Kenntnis
L o ri o n , 2. Juli. (Europapreß.) Ministerpräsident (ä am b er la in richtete am Sonntagabend im Rihnen eines Werbetages für den „national servicel eine Rundfunkansprache an das englischi Volk. In ihrem Mittelpunkt stand eine Botsckift des Königs, die der Kabinetts- chefs oefas. Der König sprach sich in ihr in anerkennende Form über den Geist der Dienstbereit- schaft de Bevölkerung aus und sagte allen Dank dafür. Dt Ministerpräsident erklärte dann, er habe der Botsiaft nur wenig hinzuzufügen. Er erging sich bann in den bekannten Redewendungen von den „geschlichen Zeiten", aber man dürfe an Englands W^n für den Einsatz im „Ernstfall" nicht zweifeln.
nig-Heinrich-Feier n Quedlinburg.
zu gi en. Es sei sehr wahrscheinlich, baß gewisse franz isch-englische biplomatische Schritte bie öffentlichen Erklärungen ber letzten Tage vervollständigen und v stärken würden. Das Blatt unterstreicht nach- drückl), baß Warschau im Laufe der letzten Tage von Frankreich und Großbritannien eine „bedingungslose Unterstützung" zugesagt e »alten habe, daß beide Westmächte sich un- verzu; ch im Falle eines direkten oder getarnten Angrifs an die Seite Polens stellen würden.
^.ussetzung für die innere politische und wirftköstliche Konsolidierung geschaffen. Die wichtflte Aufgabe sei die Errichtung einer neuen Zentulregierung und die Reorganisation der mter=
" alen Beziehungen Neuchinas durch die
-Q
C — SZ •g- cp
®
e»
A 3«
<5 X
£ L
W
CD CD
25
cm
England: Arelhusa
5200
32,5
6.15,2
6
1
Manchester USA.
9300
33
12:15,2
6
3
Omaha
7050
34
10:15,2
6
3
Phoenix
Japan:
10000
32,7
15:15,2
—
4
Sendai
5200
33
7:14
8
1
Mi tum a
8500
33
15:15,5
12
4
Frankreich Magador
2884
38
8:13,8
10
—
E. Berttn
5886
34/39
9:15,2
6
2
Guichen Italien:
8000
34
12:15,2
4
?
U. Traiano
3500
39
8:13,6
?
?
Colleoni
5069
37/42
8:15,2
4
3
Garibaldi
7874
35/38
10:15,2
6
4


