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* Mzisen Zahlen dieser angeblichen Bankkonten und TO rennt eine endlose Reihe von Namen, auf du; dre

8 ' tonten angeblich lauten sollen, oder von Mittels-

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jortmuno, enmoerre aus ^rayranyrage teiegrutmnrfon ,Die Behauptung des Journalisten Knickerbocker,! ken Enthüllungen aufwarten.

fo meint er,hätten jedoch Gebiete besetzt, die nicht­polnisch wären, sondern nach dem Weltkrieg trotz heftiger Proteste der Bevölkerung durch Polen a n - nektiert worden feien."

skrupellosen Auftraggeber in London ent­larvt. Wer glaubt ihnen von nun an auch nur noch ein Wort? Dir werden in den näch­sten Tagen mit weiteren dokumentarisch beleg-

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Sin aufschlußreicher Vries Lloyd Georges.

Berlin, Budapester Straße 38, L e b e n s v e r - sicherungen abgeschlossen für sich selbst auf 1,5

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auch sein mögen, bis in die letzte Ein­zelheit aufzuklären, bis der Hehjour- nalift Knickerbocker und sein Auftraggeber 2Hc Mllan und Churchill entlarvt sind. Demzu­folge Hal gestern mittag der Leiter der Aus- landspresseabteilung der Reichsregierung den ausländischen Pressevertretern in Berlin milge- teilt, daß sie sich jeder Informations- Möglichkeit bedienen könnten, die sie für zweckmäßig halten zur Aufklärung der skrupellos durchgeführteu Verleumdungskam­pagne des feindlichen Agitationsapparates. Dar- rüber hinaus sind unmittelbar nach dem Be­kanntwerden der neuen Lügen Knickerbockers die in Frage kommenden ausländischen Missionen des Reiches aufgefor­dert worden, ihrerseits Feststellungen zu treffen über die Wege, die nach den ver­leumderischen Angaben die verschobenen Gel­der dann ins Ausland gewandert sein sollen. Schließlich werden diese ausländischen Missionen des Reiches auch an den Stellen nachforschen, die bei den sehr allgemein gehaltenen Behaup­tungen als jetzige Depots der angeblich verscho­benen Gelder überhaupt in Frage kommen könnten.

stund der Dortmunder Union-Brauerei.'

3. Knickerbocker behauptet, Rudolf Heß habe

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menhang mit einem Knickerbocker gebracht wird. Jaüch, Hübener & Co."

4. Knickerbocker behauptet, ein gewisser Paul B o t ch e i m aus Dresden, ein Bankenvermittler für Deutsche aus Südamerika, der von Valparaiso nach Buenos Aires reifte, fei einer der weiteren Agenten, die für Dr. Goebbels Kapitalien im Auslande angelegt hätten. Dieser Mann habe für Dr. Goebbels bei der Osaka-Filiale der japanischen Nippvn^Ginlko-Bcrnk Bargeld und Sicht- Tratten im Gegenwert von 64000 Pfund hinterlegt.

Hierzu teilt die japanische Nachrichten-Agentur Domei, Berliner Büro, SW. 68, Zimmerstraße 28, folgendes mit:In bezug auf die Meldung von Mr. Knickerbocker bekam die Berliner Office von Domei folgendes Telegramm, das ich in wörtlicher Heber« setzung hier wiedergebe:Auf die Anfrage der Do- mei, Japanische Nachrichtenagentur, Zweigstelle Osaka, bezeichnete der Generaldirektor der Osaka« Filiale der Nippon-Ginko, Japanische Staatsbank, Mr. Okada, die Meldung über ein Depot von Herrn Reichsminister Dr. Goebbels bei ihr als einfach lächerlich, und er führte folgendes aus:Nip­pon-Ginko nimmt keinesfalls ein Pn- vatdepot an, so daß ein Depot von Herrn Reichsminister Goebbels bei unserer Filiale gar nicht in Frage kommt und ausgeschlos« sen ist. Eine derartige Meldung dient bestimmt nur einem dunklen Zweck, ober man wollte viel­leicht damit die deutsch-japanischen Beziehungen trüben." Mit nationalem Gruß S. Ejuri, Domei Tsushin Sha Berlin-Ofsice."

Damit ist Herr Knickerbocker und sind seine

nännern, die diese Depots angelegt haben sollen, leider verschweigt er aber wohlweislich Die Angabe der einzelnen Namen von Sanken oder Firmen, t>ei benen diest märchenhafte Schätze ruhen. Hier beschrankt er sich <uf so allgemeine Bezeichnungen wiebei einer Sank in Luxemburg" oderbei einer Firma in Suenos Aires". Nur in einem Falle nennt er eine

Die Umbildung des rumänischen Kabinetts

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Betrogenes Polen.

England nicht bereit, für Wiederherstellung des polnischen Regimes zu kämpfen.

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,r 1939 «

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Das britische Lügenministerium am Pranger.

er neue Knickerbocker-Schwindel an Hand dokumentarisch belegter Wahrheiten entlarvt

Diebergegeben waren. . ,w..;r,

Jetzt ist der Moment gekommen, dem britischen

Sügenminifter zu zeigen, daß auf der anderen Seite keine knieweichen Bürger sitzen, ^te Die An­würfe mit Achselzucken übergehen oder sich für zu siut halten, in den Dreck, Ser Da fleftreuit nnrb. Hineinzusteigen, sondern Nationalsozialisten, o rücksichtslos entschlossen find, den Augiasstall dieses verleumderischen Unrates auszumisten Wenn oer britische Lügenminister darauf spekuliert hatte, Daß üs zu unbequem fein würde, die absichtlich allge­mein gehaltenen und vagen Anwurfe zu emkrast , w hat er sich einem für ihn sehr bedauerlichen Jrr- !mm hingegeben.

Reichsminister Dr. G o e b b e l s Hal den Kampf gegen die ungeheuerliche Verleumdung mit der Waffe der dokumentarisch belegten Wahrheit ausgenommen, um die gesamten Behauptungen, jo unklar sie

Sank im Fernen Osten. ,

Allzu durchsichttg bei dieser Aktion mar tue Tät­liche daß sie bereits vor ihrer Veröffentlichung im lug'lischen Unterhaus zur Sprache kam, »o der britische Lügenminister m der Form Der Antwort auf eine bestellte Anfrage mitteilte, daß tian dem Material des Herrn Knickerbocker große Aufmerksamkeit schenke. Damit wurde immer deut- lcher, daß der kleine Lügner Knickerbocker nach der nrften Schlappe, die er erlitt, jetzt von der Buhne Abgetreten war und daß nun unter seinem Namen (emid)tigere Personen, nämlich Mac Mil l a n und ier feit Jahrzehnten bekannte Lügner Chur ch l l l, les üble Ziel der hetzerischen Verleumdung fort-

Um aber völlige Klarheit über diesen Punkt zu irreichen, wurde mit der Veröffentlichung der unter l«m Namen des Mr. Knickerbocker herausgegebenen Sehauptungen in Deutschland 24 Stunden gewar­nt. In dieser Frist tat das britische Lugemnimste- lium das, was von ihm zu erwarten war, es führte nfteiwillia den logischen Beweis dafür, daß nicht Mr. Knickekbocker sondern der Herr Lugen- ninister mit seinem Kollegen C hur- tzill persönlich für die Aktion verantwortlich Dar. Er ließ über einigen nordwestdeutschen Bezir- kn Flugblätter abwerfen, in denen die Lugen ! er Firma Knickerbocker, MacMillan und Co.

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gierung Jorga 1931 bis 1932 Finanzminister. Als solcher hat er die Umschuldung durchgeführt, 1938 wurde er vom König zum Kronrat ernannt und war seit einiger Zeit Senatspräsident. Die Ernennung Argetojanus zum Ministerpräsidenten wurde von der rumänischen Oeffentlichkeit mit großer Genug­tuung zur Kenntnis genommen.

Der Sowjet-Heeresbericht.

Moskau, 29.Sept. (DNB.) Der sowjetrussische Generalstab veröffentlicht folgenden Heeresbericht vorn 28. September:

Die Streitkräfte der sowjetrussischen Armee er­reichten auf ihrem Vormarsch in Richtung auf die Demarkationslinie Grajewo, Tchijew (20 Kilometer südwestlich von Mazowetsk), Mejiretschie, Krenpetz (12 Kilometer südöstlich von Lublin), Chebrechin, Walodytsch (15 Kilometer nord« westlich von Liubaschuw), Peremyczl, Ustrzykid (40 Kilometer südwestlich von Peremyczl). Bei weiteren Säuberungsakttonen in West-Weißrußland und in der Westukraine von den Ueberbleibseln der polni­schen Truppen entwaffneten die sowjetrussischen Streitkräfte fünf polnische K a v a l lene- Regimenter und machten sie zu Gefangenen; ferner erbeuteten sie in der Gegend von Krukenitza 15 Geschütze und lösten verschiedene isolierte Gruppen der polnischen Streitkräfte auf.

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Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Pro­vinz, Sport und Wirtschaft: Ernst Blumschein. An- zeiqenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den In- halt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Der- lag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K^-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September

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Das vorläufige Ergebnis dieser Untersuchung ist mehr als verblüffend. Die gründliche Aktion, die in vier Erdteilen anrollte, erfordert natürlich em paar Tage Zeit. Aber schon heute liegen die ersten Ergebnisse der sofort emgeletteten Feststellungsaktton vor:

1 Knickerbocker behauptet, Dr. Goebbels habe durch einen Wilhelm Achterberg oder Achtermann

aus Berlin und Hamburg, der für den Franz-Eher- Derlag nach Montevideo reifte, 1850 000 Dollar bei einer deutschen Exportfirma in Buenos Aires für sich deponieren lassen.

Auf telegraphische Anfrage antwortete der Leiter des Zentralverlages Reicysleiter Amann fol- aendes:Habe mit Empörung von der unverfcham- ten Lügendehauptung Knickerbockers Kenntnis ge­nommen, nach der ein Dertteter des Zentralverlages namens Achterberg oder Achtermann 1 850 000 Dol­lar in Ihrem Auftrage in Buenos Aires deponiert haben soll. Ich teile Ihnen rechtsverbindlich nut, baft es einen Vertreter dieses Namens tm Zentral­verlag nie gegeben hat und daß auch niemand aus dem Verlage jemals einen Aufttag erhalten hat, auch nur einen Pfennig im Auslande m Ihrem Auftrag zu deponieren. Bin bereit, diesen Sachver­halt zu beeiden und jedem AusläiHer gegenüber den Wahrheitsbeweis anzutreten." , -

2 Mr Knickerbocker behauptete, ein hoher Beamter des P r o pagand am i n lsierinms mit Namen Thomas Broeckheer oder Bruckhues habe mit Hilfe der Kreisbank-AG. München-Gladbach für Dr Goebbels bei einer Bank i n ßujenis bürg auf den Namen lautend« Aktien tm Werte von 2 280 000 Belgas hinterlegt. Hierzu ist festzu-

haß gezeugte ... bewiesen hat.

Inzwischen bat, noch vor dem Abschluß der Mos­kauer Verhandlungen, die Behandlung der polni-

26 000 RM.

Auf Anfrage unter der angegebenen Anschrift lief folgende Antwort der Firma Jauch Hübener & Co. ein:Wer hören, daß unsere Firma Jauch, Hübener & Co. (der Name soll verstümmelt sein in Georg Hübener & Co., eine solche Firma existiert nicht) durch den feit Jahren als notorischen Lügner de- kannten amerikanischen Journalisten Knickerbocker in Zusammenhang gebracht wird mit angeblichen ausländischen Lebensversicherungs- und anderen Transaktionen, die im Auftrage von Staatsmän­nern des Deutschen Reiches durchgeführt worden sein sollen. Wir erklären, daß wir weder direkt noch indirekt an irgend solcher oder ähnlicher Transaktion beteiligt sind, daß wir auch nur irgendetwas von solchen gehört haben. Wir erklären, daß wir weder direkt noch indirekt in Verbindung mit den Staatsmännern des Deutschen Rei­ches wie z. B. Minister Dr. Goebbels, Minister Heß oder anderen gestanden haben oder stehen. Die Behauptungen sind daher erlogen. Wir haben sofort einen Anwalt beauftragt, ent­sprechende Feststellung bei unseren Firmen vorzu« nehmen. Es ist selbstverständlich, daß unsere vor­stehenden Angaben non sämtlichen Inhabern eidlich bekräftigt werden. Wir bitten ergebenft um Mittei­lung, ob wir eine weitere Untersuchung in unseren ' Firmen übertragen dürfen dem Minister Exz. Graf V olpi, Rom, mit dem wir in seiner Eigenschaft als Präsident der uns nahestehenden größten ita­lienischen Versicherungsgesellschaft Generali bekannt sind. Wir bitten weiter ergebenft um Erlaubnis, das vorstehende Telegramm an die ausländische neutrale Presse und an unsere ausländischen Ge­schäftsfreunde weitergeben zu dürfen, da wir als eine der größten europäischen Rückversicherungs­firmen Wett darauf legen müssen, daß unser in allen Ländern bekannter Name nicht in Zusam-

heute nicht einmal dieDmes" zu machen. Man müsse ein für allemal die Idee einer Wiederher­stellung des Versailler Europas aufgeben; eine solche sei weder möglich noch wünschens­wert. Derartige Gedanken tauchen jetzt öfter in der englischen Presse auf, so eben erst in einem offenen Brief des bekannten Historikers H u x l e y in der Firnes". Darin wird dringend geraten, den Gedanken an eine Aufteilung Deutschlands und ähnliche Dinge aufzugeben. Die Aufgabe solcher englischen Wunfchträume wäre in der Tat ein nütz­licher und längst notwendiger Verzicht. Aber damit haperts. Wie sollte wohl selbst dasvernünftige Deutschland" desNew Statesman" aussehen? Im­mer taucht hinter solchen Halbwegs vemünfttgen Anwandlungen wieder die Narrheit auf, daß mit demgegenwärtigen Regime" Deutschlands eine vernünftige" Regelung nicht möglich sei. Solange man aber in England dieser Narrheit nachhängt, ist England für uns nicht verhandlungsfähig.

beikannte, besten Spuren hier nicht festzustellen waren, vielleicht in Luxemburg durch fein hinterlassenes Bankkonto aufzufinden gewesen wäre. Durch die deutsche Gesandtschaft in Luxemburg wur­den Nachforschungen bei sämtlichen Banken und Banlkiers angestellt, die es in Luxemburg über­haupt gibt. Das Ergebnis wurde von Luxemburg telegrafisch übermittelt. Es lautet:Die von Rechts­anwalt Neyens, ehemaligem Luxentburgischem Fi­nanzminister, gemäß telegrafischem Auftrag an hie­sige Banken und Bankiers gerichtete Anfrage hat einwandfrei völlige Widerlegung vorliegender Hetzlüge ergeben. Von sämt­lichen um Auskunft befragten 14 luxemburgischen Banken, die nachstehend einzeln aufgezählt werden, erfolgt negative Antwort: Banque Alfted Levy et Cie., Caisse Hypothecaire du Luxemburg, Banques Commerciale Credit, Anversois CreM Jn- dustri-el d'Alsace et de Lorraine, Credit Lyonnais, Banque Devulle Wigrelx et Fils, Banque Werttng et Cie., Banque Generale du Luxembourg, Banque Jnternattonale La Luxembourgeoise, Banque Mathieu Freres, Banque Nattonale de Belgique, SoeiStö Generale Alsacienne, Union Financieres Luxembourgeoise (Ufina), Banque Bech Tschiderer Diekirch, Thun.

Knickerbocker behauptet, Dr. Goebbels habe durch Vertreter der Dortmunder Union-Brauerei AG. Lebensversiche­rungen für sich abgeschlossen in Höhe von 350 000 Dollar, 2350000 Holländische Gulden und 1235000 Belgas; für seine Gattin auf demselben Wege in Höhe von 670 000 Schweizer Franken, 89 500 Pfund Sterling und 4,5 Millionen RM.

Der Leiter der Dortmunder Union-Brauerei, Dortmund, erwiderte auf Drahtanfrage telegrafisch:

Mag alle Welt über die traurige Regierung der Moscicki, Rydz-Smigly und Beck Spott und Ver­achtung ergießen. Eine Nation gab es mit einer noch traurigeren Regierung und ein Land, wo man unter keinen Umständen das tief in den Ab­grund gestürzte polnische Volk hinterher noch be­schimpfen durfte: England! Welche heiße Wut muh in einem polnischen Herzen aufbrennen, wenn der alte Lloyd George wie zum Hohn von dem giganttschen Kamps und den unbeschreiblichen Op­fern Englands" in diesem Kampf spricht. Wo hat England, das einer seiner eigenen Söhne das per­fide" nannte, für Polen gekämpft, was für Polen geopfert, wenn einen Finger gerührt, um die Blankovollmacht zu erfüllen, die es den betrogenen Betrügern in der verflossenen Warschauer Regie- rung ausgestellt hatte?

Lloyd George selber war seinerzeit heftig gegen die Schaffung des Polen, das jetzt wieder von der Karte Europas gestrichen wurde. Aber welcher Re­kord an Verlogenheit, wenn er jetzt einen grund­sätzlichen Unterschied zu konstruieren sucht zwischen dem russischen Einrücken in Polen, das Gebiete er­faßt habe, die ,/ursprünglich nicht polnisch" gewesen seien, und dem deutschen Vorgehen, dasim wesent­lichen polnische" Gebiete erfasse. Glaubte er wirk­lich, damit einen Keil zwischen die deutsche und die russische Polittk treiben zu können, so werden ihm die neuesten Nachrichten aus Moskau inzwischen gezeigt haben, daß er vergebens abermals fein besseres Wissen verleugnet hat. Denn er selbst war ja vor 20 Jahren der erste, der in feinen Versailler Denkschriften an die Alliierten, in seinen Londoner Parlamentsreden vor dem Unterhaus und seither in feinen Büchern und Aufsätzen die D e u t s ch h e i t Danzigs, des Korridors und Ober- schlesiens schlagend bargetan und die Un­

möglichkeit des von dem Versailler Deutschen- daß Sie für sich und Ihre Gattin durch Denmtt- haß gezeugten polnischen Raubstaates vernichtend lung der Dortmunder Union-Brauerei in Dort- yuD v \ r- munt) im Auslande eine Lebensversicherung über

Inzwischen hat, noch vor dem Abschluß der Mos- eine sehr hohe Summe abgeschlossen hatten, hübe kauer Verhandlungen, die Behandlung der polni- ich untersucht. Ich kann Ihnen die Erklärung ab- schen Frage in London überhaupt eine wesentliche geben, daß an dieser Behauptung kein Wendung genommen. Keine Rede mehr von pol-^wahres Wort ist und daß sie ^ll komme nischer Wiederherstellung. In der bekannten Wo- a u s d e r L u f t g e g r l f f e n ist. Dr. Claser, Dor-. j.'m- w-'.rfrx har ftfnnlh her Tlnrtmiinher Umon-Brauerei.

Es bat im Propagandaministerium ni e mal S einen Beamtm ober Angestellten mit Namen Tho­mas Broeckher oder Brockhues ober fo ähnlich Müncken-Gladbach antwortete auf drahtliche Be- äSS» »r. @=«bbe15 in Ver. gfSSWÄ g tu Vn Md« Autu«

SÄÄ'1 wird, daß der er° c) «Wenn W B existierende Thomas Broeck- Mtel-nermaß-n mcht xyt Angeblich aber

Heer oder Bruckyues °o t > bie SrEi5ban( ZA-LSSÄÄLBSSK

Bukarest, 29. Sept. (Europapreß.) Als nach der Ermordung Calinescus der General Ar­ge f e a n u zum Ministerpräsidenten ernannt wurde, war man sich darüber klar, daß diese Ernennung nur eine vorläufige Lösung sein könne. Im Laufe dieser Woche hat sich der König vor allem mit dem Kronrat Dajda-Voewod über die Neubildung der Regierung beraten. Dajda soll dem König eine Wiederheranziehung der alten Parteileute, vor allem Manius, empfohlen haben. Der König hat jedoch den Mann, der bereits in den ersten Stunden nach der Ermordung Calinescus als dessen Nachfolger ernannt worden war, nämlich Argetojanu, mit dem Ministerpräsidium betraut, nachdem General Argeseanu die scharfen Maßnahmen gegen die Mörder Calinescus und die Reste der Eisernen Garde mit seinem Namen gedeckt hatte. Argetojanu hat eine Anzahl Männer seines Vertrauens in das Kabinett hineingenommen.

Es bedarf kaum der Erwähnung, daß die Außen- Politik Rumäniens, vor allem seine Neutrali­tätspolitik, sich durch die Regierungsneubil­dung nicht ändern wird. Argetojanu ist ein aus­gesprochener Wirtschaftler, vor allem Finanz- fachmann. Als Präsident des Obersten Wirtschafts­amtes hat er den rumänischen Fünfjahres- plan zu einem wesentlichen Teile entworfen. Er gilt seit langer Zeit als Befürworter der wirt- schaftlichen Zusammenarbeit mit dem Deutschen Reich. Auch rühmt man fein Ver­ständnis für die Minderheitenfrage.

Ministerpräsident Argetojanu ist 1871 im Bezirk Dolj in der Nähe von Crajowa als Sohn eines Ge­nerals und Großgrundbesitzers geboren. Er studierte in Frankreich Heilkunde und promovierte in Paris. Außerdem hat er sich stark mir Archäologie beschäf­tigt. In der Jnnenpolittk war er zuerst konservativ und war nach dem Kriege im Kabinett Avarescu Innenminister. Als solcher griff er sehr scharf gegen die damals um sich greifende Anarchie, vor allem die kommunistische Bewegung, durch und galt lange Zeit als Mann der starken Hand. Dann trat er in dis Liberal« Partei ein. Später war er in der Re­

in Mr. Knickerbocker gehandeA Hätte. Aber schon tmnals war klar, daß Knickerbocker nur alsBe-- cu f t r a g t e r d e s britischen Lügenmini- feriums handelte und von ihm zur besseren Zarnung vorgeschickt war. Deshalb forderte Reichs- Minister Dr. Goebbels den Schwindler auf, d X e Unterlagen für feine Behauptung zu ' ^öffentlichen, um ihn zu entlarven. Er dot ihm jDd H aller von ihmentdeckten" Au stand sgut- ! toben dieser Art an. Der Lügner Knickerbocker zog es vor zu schweigen. Er ließ die ihm ssMe Frist für den Wahrheitsbeweis verstreichen.

Vier Tage nach Ablauf dieser Frist wird nun ilötzlich der bereits erledigte Schwindel w ieder cufgenommen. Der saubere Herr Knicker- locker veröffentlichte diesmal in Frankreich, und !' war imParis Soir", eine ganze lange Nste von Auslandsguthaben, die angeb« Ich von sechs führenden Nationalsozialisten angelegt ' vorden sein sollen. Er gibt eine Fülle von scheinbar

Berlin, 29. September. (DNB.) Der amerb ische Hetz- und Lüaen-Journattst Knicker- ,cker hatte bekanntttch in einer amerikanischen eihmg die phantastische Behauptung aufgestellt, sechs führende Nationalsozialisten ine halbe Milliarde Mark in Devisen .uf eigene Rechnung ins Ausland ver­schoben hätten. Der Sache wäre keine Bedeutung bttzumessen gewesen, wenn es sich nur um eine ^hffuntuna Des mehrfach als Schwindler entlarv-

Eine unmögliche Logik,

Montevideo, 30. Sept. (DNB. Funkspruch.) Das Abendblatt El Diario brandmarkt scharf die unmögliche Logik der englisch-französi­schen Politik. Das Blatt schreibt, wenn diese beiden Länder den Schutz Polens übernommen hat­ten, durften sie keinen Unterschied in der Behand­lung Deutschlands und Sowjetrußlands machen. Es fehle jeder Vorwand, Deutschland anzu- areifen. während man anderseits Sowjetrußlands Interessen anerkenne und seine Schritte billige, wie es Lloyd George getan habe.

itt miu DigL K ß e bens einheitlich! zefuhrU Reis, It: mb 2in|fi 'ehl, A reifeöl. Fn ische Lck fernen.

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chenzeitschriftNew Statesman" wird der

Oeffentlichkeit dringend empfohlen, bei der Erörte-r

runfl ber polnrfd>en Fraqe höchst- Barsicht durch Bermittlung von G-arq chubener S C° walten zn lasten. Eine Wiederherstellung Palens Berlin, Budapester Strafe« ,38 5 eben stier- käme nur im Falle eines gleichzeitigen Zusammen- siche r u n g e n abgeschlossen für sich seM auf 1,5 bruches von Deutschland und Sowjetrußland in Mi Uonen Schweizer i>ranken, 000 Holländische Frage; eine derarttg kühne Voraussetzung wage Gulden, 53 000 Pfund Sterling und 1 380 000 RM., beute nicht einmal &Times" zu machen. Man für seine Gatttn auf 24 000 Psund Sterling und

London, 29. Sept. (Europapreß.) Großes Auf- lüen erregt ein offener Brief des ehemaligen Mi­nisterpräsidenten Lloyd George an den pol- stschen Botschafter in London Graf Raczins ky. 7er Botschafter hatte sich an Lloyd George gewandt gegen dessen scharfer Kritik an der polnischen Re- a-rung in einem Zeitungsartikel. Lloyd George er- kirt in seinem Brief, er sei davon überzeugt, daß d.s englische Volk nic^t bereit sei,riesige Opfer i bringen" für die Wiederherstellung des polnischen jirgimes, wie es durch die heutige Regierung re» idfentiert würde. Diese habe eine kümmerliche jaur abgegeben. Er wolle vor allem betonen, so reibt Lloyd George, daß die Engländer bei die- n giganttschen Streit und bei denunermeßlichen fern", die sie brächten, nicht dafür kämp- , n, wieder Völker unter die polnische Herrschaft zu ingen, die einer anderen Rasse ange« 5 r t n und sich gegen eine derartige Unterwer- gwehrten, die ihnen nur durch die Gewalt der lnischen Waffen aufgezwungen war. Eben- Ienig kämpften die Engländer für die Wieder- rftellung einer Regierung, die in einem Augen- tcf versagt hätte, als ihr Volk in Not geriet. Lloyd George versuchte dann eine bessere Erklä- g für das zwiespältige Verhalten der englischen lttik einmal Deutschland und andererseits Ruß- gegenüber zu geben, als dies Ehamberlain ge= n war. Der deutsche Einmarsch, so behauptet yd George in unsinniger Verkennung der Tat- chen, habe zum Ziele gchabt, solche Gebiete zu ektteren, deren Bevölkerung nach Rasse, Sprache

Tradttton überwiegend polnisch sei. Daß die Opferung sowohl in Westpreußen als auch in rschlesien in Abstimmungen die Einaliederung in n polnischen Staat klar ab gelehnt hat, oufrt Lloyd George ruhig unter den Tisch fallen jsen zu können. Die russischen Truppen dagegen,