3O./5L3uIi(938
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
ZeuWes Mm- unö Lporlfesl IÄ> ArKlau i yz 8
t
c
)efahrten
unvorbereitete Freiübungen. Unter
ipt;le und
Philippi
ettbewerbe am Rande
,r.Abl«ilg'! ,
onder
f*s,e
' 7 ,, heim Breslauer Turn- und Sportfest, zeigte in einer umfassenden Vorführung auf der Friesenwiese am Vormittag die Arbeit der deutschen Turn-
Der Freitag, der „Tag der Mannschaft o Betriebsgemeinschaft eines Werkes der Schwerindustrie zeigte Freiübungen mit großen Eisenhämmern. — Die erzgebirgischen
und Sportvereine in ihrer Dreifaltigkeit, -ll _ Nahmen der Gesamtoorführung ihres Vereins standen natürlich auch die Altersturner nicht zurück: Ein 75jähriger turnt hier
Vereine führten in ihrer Landestracht Hennattanze vor. $anen# _ (Scherl-Bilderdienst-M.)
5057A
^rufNr.284,
Reue Formen der Körperkultur.
Begeistert aufgenommene erste Mastenvorführungen.
Berta Rupp (Berlin), die Siegerin im Frauen- Zehn-Kampf. — (Schirner-M.)
Berlinerin Albus um_2/io Sekunden hinter sich. —< Etwas überraschend kam der Weitsprungsieg der Salzwedelerin P r a e tz mit der nicht sehr guten Leistung von 5,68 Meter vor Junghans (Naumburg) mit 5,55 Meter und Mayrhofer (München) mit 5,53 Meter. — Der Zweikampf zwischen Gisela Mauermayer (München) und Schröder (Mundenheim) im Kugel st oßen endete mit dem Siege der Münchnerin, die 13,62 Meter erreichte, während Frau Schröder nur auf 12,95 Meter kam. Giselas Schwester Trude Mauermayer belegte mit 12,00 Meter noch den vierten Platz.
Ser »Tag der Mannschaft"
|>r irste Großkampftag hat schon gründlich unter ilßiitberoerben aufgeräumt, und auch die Zahl Mitkämpfer ist durch die Ermittlung der jer in den turnerischen Mehrkämpfen und die md Zwischenkämpfe der sportlichen Wett- rbi erheblich vermindert worden. Geblieben ist Üit Vielfältigkeit der Sportarten, zu denen noch irr und Radfahren hinzugekommen ist. Die
ger, Körting und König in 16:28,2 Minuten vor München (16:32,6) und Victoria Hamburg (16:41,4).
Im Entscheidungskampf der Hammerwerfer lag der Olympiasieger Hein (Hamburg) mit 52 Meter an vierter Stelle, bis ihm mit einem Wurf von 56,49 Meter doch noch der Sieg glückte. An zweiter Stelle lag der gut vorwärts kommende Storch (Fulda), der feine Vorkampfleistung von 55,52 Meter allerdings nicht mehr verbessern konnte. Dritter wurde Bla^k (Berlin) mit 55,25 Meter.
Meister Wöllke (Berlin) holte sich im K u g e \= st o ß e n wieder den Titel mit der nicht gerade überragenden Leistung von 15,69 Meter; 38 Zentimeter zurück landete Stock mit 15,31 Meter auf dem zweiten Platz, während Lampert (München) nur 15,18 Meter schaffte.
Den Dreisprung ließ sich erwartungsgemäß der neue Rekordmann Kotratschek (Wien) nicht entgehen. Doch kam er bei dem aufgeweichten Boden nur auf 14,82 Meter; Wöllner (Leipzig) belegte mit 14,52, Meter den zweiten Platz.
Seine Leistungen der Junioren.
Einige gute Leistungen gab es bei den weiteren Entscheidungen der Junioren, die drei Reichssieger ermittelten. Der schnelle Hanauer Jungmann Huth gewann die 200 Meter in 22,3 Sekunden vor dem Wiener Stvuckl (22,4) und Pfäffle (Eßlingen) mit
uPerfi
'SSPS abW=rk *rbar!
22,5 Sekunden.
Auf der 200-Meter-Hürdenstrecke setzte sich der Frankfurter H ö b e r in 25,6 Sekunden erfolgreich durch, der bereits in den Vorkämpfen feine Zeiten erzielt hatte. Hinter ihm kamen der Königsberger Strehlau (26,1) und der Berliner Brandes (26,2) durchs Ziel.
Dreisprungsieger wurde (Stendal) mit 14,05 Meter vor Voigt (Dortmund) mit 13,98 Meter und Mähnedt (Halle) mit 13,44
„.würdig“*"
ri" “"Lährt l.hrt"***
ihnen befanden sich allein 1000 über 60 Jahre, 164 über 70 und 17 über 80 Jahre!
Seit 7 Uhr früh ging es auf den einzelnen Kampfstätten schon wieder hoch her, besonders auf der Jahn-Kampfbahn, auf der die Leichtathleten ihre Titelkämpfe fortsetzten, und in der Schwimmbahn. Bei beiden Wettkampfstätten waren trotz der frühen Morgenstunde die Tribünen wieder dicht besetzt, so daß dort bei bestem Willen weitere Zuschauer nicht mehr unterzubringen waren. Auch die großen Massenvorführungen des NSKK., des Reichsarbeitsdienstes, der Polizei, des Gaues Ostmark des DRL,, der Luftwaffe, der SA. und der Reichsakademie in der Schlesier-Kampfbahn verfehlten nicht ihre Anziehungskraft.
Der „Tag der Mannschaft" klang aus mit der Feierstunde des Deutschtums im Auslande auf dem Schloßplatz, bei der Reichsminister Dr. Goebbels das Work an die deutsche Turn- und Sportgemeinde richtete.
Sie Leichtathleten im Msterschastskamps
Schwere Nennen auf regennasser Bahn.
Meter.
Oie ersten Entscheidungen bei den grauen.
Käthe Krauß war diesmal über 100 M e t e r nicht zu schlagen. In 12,2 Sekunden ließ sie die
ten mit 6:3 Punkten, 14,8 Sätzen und 112:87 Spielen. Im Kampf um den dritten Platz behielt Südwest mit 6:3 Punkten, 13,8 Sätzen und 109:94 Spielen die Oberhand Über den Gau Schlesien.
Kleine, weiße Bälle fliegen.
Die Tischtennisspieler begannen am Freitag mit den Begegnungen der Gauvertretungen um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Bei den Männern setzten sich in vier Gruppen die Gaue Nordmark, Ostmark, Niederrhein und Mittelrhein durch, während bei den Frauen in Ostmark, Pommern und Brandenburg drei der vier Endrunden-Teilnehmer bisher ermittelt sind.
Turnier der Säbelfechter.
Nach den Fechterinnen traten am Freitag die Fechter in Tätigkeit. 16 Mannschaften beteiligten sich am Kampf auf Säbel, nachdem Brandenburg und Württemberg zurückgezogen hatten. In der Vorrunde schieden die volksdeutschen Vertretungen aus Rumänien, Estland und Sudetenland 2 sowie Pommern aus, die je zwei Niederlagen erlitten hatten. Die Zwischenrunde forderte in Schlesien, Ostpreußen und der 1. Mannschaft der Sudetendeutschen weitere Opfer. Acht Mannschaften verblieben für die Endkämpfe, die am Samstag ausgetragen werden. Es sind: Mitte, Hessen, Mittelrhein, Baden, Sachsen, Südwest, Bayern und Niederrhein.
Altmeister Küppers dreimal Meister.
Schwimmer und Turmspringer im Kampf.
Auch am Freitag war wieder das Schwimmstadion bis auf den letzten Platz besetzt, obwohl die Wettkämpfe bereits zu früher Morgenstunde begannen und -sogar größtenteils nur den unteren Klassen vorbehalten waren. Der SV. Gladbeck -^13 bewies, daß er gute Brustschwimmer besitzt Die Westfalen gewannen die 1 0 0 -, 2 0 0 -, 2 0 0 -, 1 0 0- Meter-Bruststaffel in 8:35,8 vor EWASC. Wien in 8:44,1 und Westfalen-Dortmund in 8:51. Die Wiener entschädigten sich dafür durch einen Sieg in der 3X100-Meter-Lagen staffel
selnden Zweikampf zwischen Eitel und Syring, den der Altmeister im Endspurt nur aanz knapp in 14:50 Min. zu seinen. Gunsten entscheiden konnte.
Recht mäßige Zeiten gab es dann auf der kurzen Hürdenstrecke. Der Kölner Kumpmann und Wegner (Berlin) machten das Rennen erwartungsgemäß unter sich aus. Beide benötigten je 15,0 Sekunden; mit Brustbreite siegte der Kölner. — Um so besser war das Ergebnis des 4 0 0-Meter- Hürdenlaufes, in dem die ersten Vier unter 54 Sekunden blieben. Der Berliner Glaw lag von Anfang an in Front und siegte verhalten in 53,2 Sekunden. Der Vorjahresmeister H ö l l i n g (Breslau) kam in 53,6 auf den zweiten Platz.
Glänzende Zeiten beim Maralhonlauf.
Trotz der drückenden Hitze, die durch den Regen nur unwesentlich gemildert wurde, tobte auf der ganzen Marathonstrecke ein erbitterter Kampf. Zunächst lag der Lauterbacher Wohlgemuth in Front, der die 5000 Meter in 16,32 Minuten durchlief. Dann schloß der Marienburger Hofmann auf und erreichte in 33,54 Minuten als Erster die 10-Kilo- meter-Grenze. Zusammen mit Wohlgemuth, dem Vorjahressieger Gnädig (Berlin), Wiedemann (München) und den beiden Stuttgartern J)elber sowie Bertsch (Stuttgart) bildete, er die Spitzengruppe, die schließlich von Bertsch gesprengt wurde. Mit jedem Schritt gewann der Stuttgarter. Boden und lief schließlich in der glänzenden Zeit von 2:37,25 Stunden als vielumjubelter Sieger in der Jahn- Kampsbahn ein. Hinter ihm belegte der Potsdamer Puch in 2:39,03 vor den beiden Berlinern Borgsen und Gnädig den zweiten Platz.
Zur Entscheidung über 4 X 15 0 0 Meter traten 20 Mannschaften an. Zunächst führte Jahn München, fiel dann aber stark zurück. Nach spannendem Endkampf zwischen dem Hamburger Athletik-Klub und München 1860 siegten die Hamburger mit der Mannschaft Bederich, Krö-
durch, die in ausdrucksvollem Gegensatz zu den folgenden kraftvollen Hebungen der Arbeitsmänner mit dem zwei Meter langen Baumstamm standen. Den Abschluß der Vorführungen des Arbeitsdienstes bildete ein wettkampfmäßiger Hindernis l auf über 110 Meter. Ein überaus vielseitiges Programm zeigten dann 120 Schutzpolizei-Anwärter aus der deutschen Ostmark, die sich zur Zeit zur Ausbildung im Reich befinden, mit Vorführungen an der Gitterleiter und der Sprossenwand sowie Sch a u k ä m p f e n im Judo. Den Abschluß bildete ein T i s ch s p r i n g e n mit dem Federbrett in voller Uniform mit Gepäck und Stahlhelm, das mit einem feinen Ueberschlag über vier lebende Pferde abgeschlossen wurde. 144 Studenten der Deutschen Reichsakademie für Leibesübungen boten ein reichhaltiges Programm ihrer Lehrarbeit. Die Luftwaffe stellte 130 Teilnehmer und als neues Uebungsgerät einen 25 Pfund schweren Sandsack, der sowohl bei der Gymnastik als auch beim Bodenturnen Verwendung fand.
u,, OuartiBepsukr eicht. _
8',- D'ß Dresdener Harbig übernahm im 800-
OuartieEG -Lauf bald die Führung, wurde dann !8, iur oie ibeirlotn dem Stuttgarter Dessecker abgelöst, der Mabe . .Mich iji)^ vorzeitig verausgabte und im Endkampf
, füt $ üch^t« nehr zu bestellen hatte. Mit dem Wiener
Bit: er im Schlepptau, ging Harbig auf und da- - dergelben^u, .oon<W riß in 1:52,8 Min. das Zielband.
> „f-nivirberr^. cfr bannender Kampf vom Start bis zum Ziel betFrela^entlpAlte sich beim 5 0 00 - M e t e r - L a u f. Nach last UM . < ---- ' •*- V— K---
8 lag der erste Teil der Massenvorführungen Der erste Nachmittag war dem NSKK., k^Lfoeitsdienst, der Polizei, der Reichsakademie Ze>esübungen, der Luftwaffe und der SA. kchhlcken. Das Bedeutsame all dieser Vorführun- ., i in r, daß überwiegend durchaus neuartige
ESCHAFFUNG btN n gezeigt wurden.
»vvimrrvn^^ Seginn machten 120 NSKK.-Männer der Berlin und Breslau mit der Kugel- ymnastik. Während des Aufmarsches ). bildete der Sudetendeutsche Arbeitsdienst Freitreppe Ehrenspalier. Die Arbeitsmän- ten mit dem Spaten ihre wirkungsvolle ule, die Arbeitsmaiden führten überaus Uebungen mit einem leichten Holzstab
regl
in aur guten Sah 1 den verwöhn m gerecht zu werde
Q reichhaltiges Lagt teartikeln
"^Ouartierge^onjifiixicher Führung Eberhards, der dann durch nefteßt ön^tttrpi iturüdfieL übernahm Syring die Spitze; die MV Meter legte er in 4:25 und die 3000 Meter 1938. zurück. Zum Schluß kam es zu einem fes-
Radsportler treten an —
Auch die Saal-Radsportler erledigten am Freitag ihre Wettbewerbe. Das, Einer-Kunstfahren gewann Europameister Max Frey (Chemnitz) knapp mit 289,72 P vor Compes (Neuwied) mit 288,1 P. Im Sechser-Kunstreigen war Wanderin st Heilbronn mit 360,1 vor Diana 91 Leipzig mit 321,2 Punkten siegreich. Zu den sechs Gruppensiegern im Zweier-Radball (Lichterfelde, Konstanz, Breslau, Dresden, Chemnitz und Stellingen) kamen noch die zwei Besten der Hoffnungsrunde, und zwar Wanderlust Frankfurt a. M. und Post-SV. Stephan Leipzig, die nunmehr die Endrunde zu bestreiten haben.
Kanuten im Cndkampf.
Auf der herrlichen Regattastrecke des Breslauer Flutkanals wurden am Freitag die Wettkämpfe der Kanuten beendet, nachdem vorher die Ruderer hier ihre Rennen ausgetragen hatten. Nach den zahlreichen Vorläufen gab es diesmal nur Entscheidungen. Den vom Reichsfachamtsleiter gestifteten Herausforderungspreis für die beste Leistung im Kana- dier-Recknen holte sich die Wassersport-Abteilung der Polizei Hamburg mit 33 Punkten vor Polizei Wien mit 24 und Kanu-Club Lindendahlhausen mit 21 Punkten.
Kegler im scharfen Kampf.
Am Freitag wurden auch die Kämpfe der Kegler fortgesetzt. Am Vormittag wurde eine weitere Meisterschaft entschieden. Stuttgart gewann den Titel der Sechser-Vereinsmannschaften auf der 3-Bahn mit 4175 Holz vor Hamburg mit 4137 und Leipzig mit 4132 Holz.
Tennis: Brandenburg Meden-Sieger.
Im Rahmen des Deutschen Tum- und Sportfestes wurden auch die Endkämpfe der Medenspiele ausgetragen. Diesen Wettbewerb der Tennis-Gaumannschaften gdwann, ebenso wie im Vorjahre, der Gau Brandenburg, obwohl er ersatzgeschwächt war. Im Endkampf standen die Brandenburger den Vertretern des Gaues Niederrhein gegenüber und sieg-
J"l bin frühen Nachmittagsstunden setzte ein ge- oaligei Gewitterregen die Laufbahnen im Her- amnl'öring-Stadion völlig unter Wasser. Zwar troc'-ht die Oberfläche verhältnismäßig schnell wieher ?at,ii)od) blieben die Bahnen derart weich, daß >ie ieizrlten Zeiten keinen rechten Maßstab für das Diritlds Können unserer Läufer bilden. Immerhin: »err S:-ger der 400-Meter-Hürden, der Berliner 31 i| io stellte mit seiner Zeit von 53,2 Sekunden pgcir i»n deutsch en Rekord von Scheele I (Büir] im Zeichen des jungen Scheuring aus lagernu stand das 200-Meter-Rennen. om^iginn an legte der Badener ein derartiges ermpi uor, daß er mit großem Vorsprung in die -iel$eröe einbog und unangefochten in 21,7 Sek. !in irr Der Berliner Fischer konnte den Titelver- ibil)|cr8)orftberger (Frankfurt) noch auf den dritten .... . lal: ^weisen.
£ 4MO Uilb?! 400 Meter war Linnho ff (Berlin) 1Uiz ml(mke üg Vesahr, obwohl der ebenfalls bei der Wehr- l iatirkdienende Hannoveraner Blazejezak in wilder
«ackiergelder finde'"'-yh rt!>aovnjagte. Eingangs der Zielgeraden trat BetriebeLiinhoff mit Riesenschritten an und ließ seine eignen 14.30bi^erjioi r geradezu stehen. Mit 47,6 Sek. hatte er °°^°°" ine: ,°-züglich° Zeit angesichts des schweren B°.
außerordentlichem Andrang und in An-
Hit des Reichsführers und Chefs der euv) Polizei Heinrich Himmler, des Reichs- , rbMihrers Reichsleiter Hierl, des Reichs- JCUrineiStCb rers und des Führers der Sudeten- ii Konrad Henlein wurde am Freitag-
k - . 'uvper bestritten nunmehr den volkstümlichen Drei-
^'-rnänniß.in'iJf >er Klaffe Ib, bestehend aus 100-Meter-Lauf, wefripung und Stabhochsprung, mit über 330
138 übemsk • üe tkönpfern. Dem „Tag der Mannschaften" ent- Götz A. nahM, zeigten 1 5 0 0 Vereine des Fach - n mii ei Turnen Ausschnitte aus der vielfältigen । (erriwarbeit, eine Breitenarbeit der Masse, die rllUllSamf e Eingebung der neuen Leibesübungen aufzeigt. ^nCUuUll] kit: k'00 Turnern ’ zeigten Altersriegen bunte


