fchafter Shigemftsu erklärte, es sei fein Ziel, für eine Verstärkung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und England zu ar* beiten Er bezog sich dabei auf die traditionelle Freundschaft zwischen den beiden regierenden Hausern und die Bande zwischen den beiden Völkern, die niemals zerrissen seien. Allerbmgs könne man nicht leugnen, daß durch die kürzliche Entwicklung der Weltlage gewisse Mißverständnisse auf beiden Seiten entstanden seien. Aber er betrachte es als seine erste Pflicht, die Gründe für die Miß* Verständnisse zu beseitigen. Es sei wesentlich, daß beide Jnselreiche zu einer vollen Verständigung gelangten, da eine solche Verständigung unentbehrlich für die Förderung des dauernden Weltfriedens fei
Die gesamte japanische Presse bezeichnet den Fall Hankaus als einen Wendepunkt des Chinakonfliktes. „Tokoy N'ichi Nicki" schreibt, daß nunmehr die letzte Stunde für England gekommen sei, seine Fernostpolitik einer Neuorientierung zu unterziehen, da dies die ein-
giae Möglichkeit sei, die englischen Interessen in Vhina zu erhalten. „Domiuri Schimbun" glaubt feststellen zu können, daß England unter dem Eindruck der letzten Ereignisse nunmehr gewisses Verständnis für die Handlungsweise Jovans aufzubringen scheine Der Fall Hankaus fei nicht das Ende, sondern der Ausgangspunkt eines neuen Stadiums des Chinakonfliktes. „Tokyo Alahi Schimbun" unterstreicht, daß in diesem Zeitpunkt die militärische Phase durch eine diplomatische abgelöst werde.
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Wie von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, ist der infolge der Beschädigung des englischen Kanonenbootes „San dpi per" bei Tschangtscha durch javanjsche Flugzeuge hervorgerufene Zwischenfall durch einen Besuch des stellvertretenden Außenministers beim englischen Botschafter in To- kio bei gelegt worden. Die Japaner werden unverzüglich eine eingehende Untersuchung durchführen.
Persönlichkeit und Gemeinschaft.
Reichspreffechef Dr. Dietrich sprach in Dien über die Grundlagen des nationalsozialistischen Weltbildes.
Wien, 25. DH. (DNB.) Der Reichspressechef Dr. Dietrich sprach in Wien im Rahmen einer Veranstaltung des NSLB über die Grundlagen des nationalsozialistischen Weltbildes. Reichsleiter Dr. Dietrich beaann mit der Feststellung, daß wir in diesem Jahre sozusagen einen naturgewaltigen grandiosen Anschauungsunterricht erlebt hätten, wie das Gefühl der Gemeinschaft, die Stimme des Blutes stärker sei als jede willkürlich aufgerichtete Grenze. Dr. Dietrich hob hervor, daß die Größe der geistesgeschichtlichen Tat, die nationalsozialistische Revolution, als eine Revolution des Denkens darin bestanden habe, daß sie das individualistische Denken durch das gemein- jchaftsbewuhte Denken ersetzte und damit in der Welt des Geistes einen Durchbruch vollzogen habe, der einen Denkfehler von Jahrhunderten korrigierte Er schilderte, wie der Individualismus die Philosophie in ein Labyrinth der Gedanken verstrickte, das sie immer mehr von der Wirklichkeit entfernte und zu jenem grotesken Zustande führte, der auf dem letzten Philosophenkongreß in Prag als Dauerkrise der Philosophie gekennzeichnet wurde Das sei das bittere Ende einer Epoche, die das Fundament ihrer Philosophie statt auf dem naturgewachsenen Boden der Gemeinschaft auf dem Sandhaufen der individualistischen Erkenntnis- theorie errichtet hatte. Dr. Dietrich schilderte bann, wie sich von der Grunderkenntnis des rassisch bedingten gemeinschaftsbewußten D°nfnns aus uns die Begriffe des Lebens auf allen Gebieten neu geordnet hätten. Er hob den entscheidenden Unterschied zwischen der Persönlichkeit und der individuellen Eiaenheit heraus und kam zu dem Schlüsse, daß Persönlichkeit nicht durch naturreinen* schädliche Denkmethoden oder psychologische Zergliederungen, sondern nur vom Gesichtskreis der Gemeinschaft aus erkennbar und begreiflich und daß für sie entscheidend sei, daß sie aus innerer Notwendigkeit im Sinne der Gemeinschaft wirke Nur in der Gemeinschaft habe die Persönlichkeit ihren Lebensraum.-Dr Dietrich stellte dem kalten F r e i h e i t s b e g r i f f des Individualismus. der die Befreiuna des einzelnen von feinen Pflichten gegenüber der G-meinfchaft wolle, den schöpferischen Begriff der Freiheit gegenüber, der Freiheit für die Gemeinschaft, die allein
die wahre Freiheit sei und diesen Namen verdiene. Diesen echten Begriff der Freiheit habe die nationalsozialistische Revolution lebendige Wirklichkeit werden lassen. Was der Individualismus Freiheit nenne, sei nicht Freiheit, sondern Verantwortungslosigkeit. Wahre Freiheit sei nur schöpferische Freiheit, und wer positiv und schöpferisch am heutigen Leben der Nation mitarbeite, der besitze diese Freiheit und empfinde sie ebenso glückhaft wie die Nationalsozialisten, weil er in der Arbeit für die Nation seinem eigenen Wesen, seiner eigenen Art gemäß frei handele und wirke.
An der Wiege des Dritten Reiches habe die Macht der Persönlichkeit neben der Kraft der Gemeinschaft gestanden. Als Unbekannter und Namenloser sei der Führer aus dem Schoße des Volkes an die Spitze der Nation emporgestiegen. Aus der Einheit von .Volk und Führer, als der Uebereinstimmung dieses Denkens und Fuhlens, aus dem Gleichklang ihrer Herzen sei jene Harmonie der Kräfte erwachsen, die heute das unmöalich Scheinende möglich mache. Aus dieser inneren Einheit und Verbundenheit mit dem Volke schöpfe der Führer die Kraft zu seinen Entschlüssen und das Volk den gläubiaen Mut, sich wie ein Mann hinter ihn zu stellen. Dr Dietrich zitierte das Wort des Führers, daß der Nationalsozialismus ja nichts anderes gls ein genial durchdachtes System der Persönlichkeitsauslese sei. Die Organisation dieser politischen Führungsauslese unseres Volkes sei die - n a t i o n a l s o z i a l i st i s ch e Partei, die, selbst das Ergebnis eines im Kampfe a-wor- denen Ausleseprozesses, Zehntausenden von Volks- genossen aus allen Berufen und Schichten politische Verantwortung übertragen und ihnen so die Möglichkeit geschaffen habe, durch politische Bewährung in die führenden Stellen des Reiches einzurücken. Die Schöpfung des klassenlosen Staates, in dem das gleiche Leistungsprinzip für alle gilt, habe zum erstenmal dem Wort Sozialismus einen praktisch"«, lebensstarken Inhalt urrh der sozialistischen Sehnsucht von Jahrhunderten Erfüllung gegeben Es fei der Schritt über die Schwelle eines neuen Zeitalters, den mir tun. und die Auf- gaben des Geist-s, die für uns daraus erwachsen, feien zu keiner Zeit der deutschen Geschichte größer und gewaltiger als heute gewesen.
Deutsche Reisende von emerZuden- bande in Antwerpen überfallen. OstjüdischeDiamantenhändterbringen einem deutschen Forscher schwere Verletzungen bei.
B r Ü s f e l, 25. DEL (DNB.) In Antwerpen wurde eine harmlose Reisegesellschaft das Opfer eines gemeinen und hinterhältigen U e b e r f a l l s durch eine jüdische Bande Fünf deutsche Passagiere des Hapagdampfers „C o r d i l l e r a" wurden bei einem Spaziergang durch die Stadt in der Nahe des Hauptbahnhofes von o st j ü d l s ch e n D i a m a n « tenhänblern in der Nahe der Antwerpener Diamantenbörse überfallen. Etwa 50 Juden stürzten sich auf die fünf Deutschen, wobei fie „Schlagt b i e Nazis tot! Der Leiter der Deutschen Columbien-Corbilleren-Expedition, der Münchener Forschungsreisende Dr P ' ch l er wurde dabei durch die jüdischen Rohlinge schwer ver letzt und außerdem bestohlen. Er wurde von dem Schiffsarzt des deutschen Dampfers in Behänd lung genommen Auch ein zweiter deutscher Reisen der wurde durch die jüdischen Angriffe verletzt. Nur durch das Einschreiten von Polizeibeamten und eim aer anständiger Belgier konnten weitere Mißhand lungen vermieden werden ...... «x.wfr.
Di- zwei Räd-lslühr-r der ludüch-n B°rH° wurden verhüttet und werden stch °°r G-r>ch zu verantworten habew Der deutsche G e n - r ° tonlul. Schmidt - R ° - ll' e. bat m Protest, schreiben an den Gouverneur der Provinz Antwer pen und den Antwerpener Oberbürgermeister e ne Bestrafung der Schuldigen gefordert und ver langt Sorge dafür zu tragen, daß deutsche Reisend sich künftig in Sicherheit in Antwerpen bewegen können Don einem großen Teil der belgischen D r e s s e ist der Zwischenfall bisher t o t g e f cf) ro ?en w°r»-n Viele Einste,lun<z st bezeichnend st die Unaulridiligfeit dieser Blatter, die sich nicht nrnfetPA Aufheben davon zu machen wenn
Die deutsch-iugosiawischen JBirtfdtaflä’ besprechungen erfolgreich abgeschlossen. määkääm
Grenze von 1470 Dinaren rar ffltt einer unteren Grenze von 14.30 Dinaren ° «
Die »estiwmunqen über die Re«eluna M» V lunaeoerkchr- wurden zusammen«-aßt und augenblicklichen Bedürfnissen anaepostt ^r-and I» verkehr zwischen dem -hemalia-n Dundesitoa Oesterreich und Jugoslawien ist nun' J" Methodik de- deutsch-sugosiawischen Handelsverkehr-
eingegliedert worden. Dies bedeutet vor allem eine Vergrößerung der landwirtschaftlichen Ausfuhr. Di« durch die Vereinigung der fude- tendeutschen Gebiete mit dem Reich entstandenen wirtschaftlichen Fragen — soweit der Zahlungsverkehr in Frage kommt — werden einer Lösung zugeführt werden. Für den Warenverkehr wurden, da ausreichende Unterlagen noch nicht zur Verfügung standen, bald neue Verhandlungen in Aussicht genommen Das deutsch-jugoslawische Derrech- nungsabkommen wird mit dem 1. November in Kraft treten.
Prags Antwort an Ungarn fertiggestetlt
P r a g, 25 Oft- (DNB.) Das Tschecho-Slowakische Preßbüro meldet: Die tschecho-slowakische Regierung hielt unter Teilnahme aller slowakischen und kar- vatho-ukrainischen Minister eine Sitzung ab, in der Die Regierung b f e Antwort auf bie ungar i« s ch e Note vorbereitete. Außenminister Dr. Choalkowski wirb die Antwort der tschechoslowakischen Regierung dem ungarischen Gesandten in Prag im Laufe des morgigen Tages übergeben. Der Ministerrat legte bie Grundsätze für die weiteren Verhandlungen über bie Grenzregelung mft Ungarn fest. Mit Rücksicht auf die diplomatischen Gepflogenheiten wird die Entscheidung des Ministerrates nicht vor dem Eintreffen der Antwort publiziert werden.
Oie deutschen Kulturgesehe in den sudetendeukjchen Gebieten eingeführt.
Berlin, 25. Oft. <DNB.) Im Relchsgesetzblatt vom 20. Oktober 1938 ist eine Verordnung über die Einführung des Reichskulturkammer- gefetzes sowie des Schriftleitergefetzes und des Th e a t e r g e s e tz es in den subetendeutschen Gebieten erschienen. Danach ist bie Ausübung einer kammerpflichtigen Tätigkeit von ber Zugehörigkeit zur Reichskulturkammer abhängig. Alle, bie eine solche Tätigkeit ausüben, müssen sich bis zum 31. De- zember 1938 bei der für sie zuständigen Einzelkammer melden. Die Meldungen sind zu richten an: Reichsmufikkammer, Berlin SW 11, Bernburger Straße 19; Reichskammer der bildenden Künste, Berlin W 35, Dlumesho; Reichstheaterkammer, Berlin W 62, Kett- straße ll.Reichsfchrifttumskammer, Ber. lin-Charlottenhurg 2, Hardenbergstraße 6; Reichs- preffefammer, Berlin W 35, Viktoriastraße 11; Reichsrundfunkkammer, Berlin NW 40, Alfenstraße 5; Reichsfilmtammer, Fachgruppe Filmtheater Berlin W 35, Bendelerstraße Nr. 32a- b. Der Anmeldung ist die Versicherung beizufügen, daß der Antragsteller deutschen oder artoer- wandten Blutes ist; ber urkunbliche Nachweis ist um- gehend zu liefern. Erst nach geprüfter Nachweisung kann über die endgültige Aufnahme entschieden wer- den. Bis dahin ist der Angemeldete in ber Ausübung seiner Tätigkeit nicht behinbert, es sei denn, daß sie ihm ausbrücklich untersagt wirb.
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Nach Beendigung des geheim* nisvollen Klärungsprozesses, den die Tabake in ihrer Fermentationszeit durchmachen, Öffnen sich die Türen zum Weg in die Fabrikationsräume der Cigaretten >R6« o/M.
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