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Die Hermann-Göring-Kampsbahn in Breslau. Im Vordergrund der Ehrenraum, dahinter die neue Turnhalle, links, da? Sportstadion. = (Scherl-W.)
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(DKW.) siegte im Rennen mit einem Durchschnitt von
Breslau: Mittelrhein — Pommern, Breslau: Westfalen — Nordmark, Brieg: Bayern — Niederrhein, Münsterberg: Sachsen — Ostpreußen.
NSG. Obersten
gend soll wehrhaft und stark werden, und jeder, der in diesem Sinne Leibesübungen pflegen will, ist dem Reichsbund willkommener^ Helfer in seinem Bemühen. Der Führungsanspruch gehört immer diesem Bund, denn die Richtlinien für die grämte deutsche Leibeserziehung werden hier einheitlich und klar gegeben. Nach diesen Richtlinien wird dann in einem SA.-Sturm genau so pflichtbewußt wehrsportlich gearbeitet, wie in einer Betriebsgemein- schaft Ausgleichssport getrieben wird.
In Breslau zieht die Jugend singend durch die Stadt. Noch spät abends hallt der Gleichschritt untergehakter Jungen und Mädel von der Straße herauf zum Fenster, und das frohe Lachen dieser Ju
gend, das über dem weiten, wunderschönen Her. mann-Göring-Stadion draußen hinter dem Scheit. Niger Park und dem idyllischen Vorort Airnpel er- schallt, klingt auch aus den stillsten und verträumten Winkeln dieser alten deutschen Stadt von den Wanden wider. Frohes Lachen und heiterer Stolz, das sind die Merkmale zu Beginn der Festtage. Sie werden das Charakteristische der ganzen Woche in Breslau blei, ben, und wenn in den kommenden Jahren die deutsche Jugend auf ihren Sportplätzen im Reich, in Südamerika, in Afrika und in Asien auf den Breslauer Grundlagen leibeserzieherische Arbeit vollbringt, dann wird dieses ernste Tun für deutsche Jugend beschwingt sein von dem Frohsinn, der den letzten Julitagen des Jahres 1938 in Breslau cnese eigene, so zauberhaft schöne Note gegeben hat.
der 250er-Maschinen
95,4 Kilometer, und der 175er-Klasse mit
mehrkämpfen, Mannschaftsleistungsschießen, Mayn-' schaftspistolenschießen und Pistoleneinzelschießen wurden hervorragende Leistungen erzielt. Zu den Kämpfen hatten 21 Gruppen aus dem Reich ihre besten Mannschaften entsandt. Die SA.-Gruppe Hessen hat bei den Reichsschießmeisterschaften gut abgeschnitten. Die beiden zweiten Plätze im Pistolenschießen (in der Einzel- und in der Mannschaftswertung) sind sogar als hervorragend zu bezeichnen, wenn man berücksichtigt, daß eine Reche von Schützen aus der deutschen Nationalmannschaft mitkämpften. In Anbetracht der Tatsache, daß besonders die SA.-Führer durch ihren sonstigen Dienst nur sehr wenig trainieren konnten, besteht kein Zweifel darüber, daß die von den Männern der Gruppe Hessen in Zella-Mehlis gezeigten Leistungen für die Zukunft noch große Erfolge erhoffen lassen.
Ergebnisse:
Mannschaftsleistungsschießen. Bayerische Ostmark 1936 Ringe, Sachsen 1923, Hochland
Kilometer in der Nähe von Jüterbog. Kurt Schmidt (Donaueschingen) von der NSFK.. Gruppe Baden gelangte mit 241 Kilometer nach Wittenberg, und Boy (NSFK.-Gruppe Hannover) setzte nach 235 Kilometer im Kreise Torgau an der Elbe auf. Weitere gute Leistungen vollbrachten ; Kraft (Stuttgart), der 165 Kilometer nach Lützen» j darf (Thüringen) flog, F l i n s ch (Darmstadt), der U mit 148 Kilometer Sangerhausen erreichte, und I Tre uter (Jena) der nach 50 Kilometer bei Laucha - landete. „ . __
Eine willkommene Abwechslung tm Programm brachte der Besuch des deutschen Kunstflugmeisters Falderbaum, der nach einer Besichtigung des Segelfliegerlckgers Proben seiner Kunst zeigte.
Auch sudetendeutsche Turner in Breslau eingetroffen.
Nach den Siebenbürger Sachsen und den Banater Schwaben sind jetzt auch die Vorführmannschaften des Deutschen Turnverbandes der Sudetendeutschen in Breslau versammelt. Mit zwei eigenen Musikkapellen und einer von 33 Fahnen des Deutschen Turnverbandes gebildeten Spitzengruppe marschierten die Gäste, überall von der Bevölkerung freudig begrüßt, in die Stadt ein. Auf dem Schloßplatz entbot ihnen für den Reichsbund für Leibesübungen Gaudietwort Schmitz den Willkommensgruß und versicherte den Kameraden aus dem Sudetenland die unverbrüchliche Kameradschaft und Treue aller deutschen Turner und des ganzen deutschen Volkes. Nach seiner Ansprache sangen die sudetendeutschen Gäste das Lied „Aufhebt unsere Fahnen."
Die Fußball-Trostrunde.
Am Dienstag wird beim Breslauer Fußballturnier neben der Zwischenrunde (Südwest Baden, Brandenburg — Niedersachsen, Ostmark gegen Schlesien und Württemberg — Mitte, alle in Breslau!) auch die Trostrunde gestartet, an der die Unterlegenen der Vorunde beteiligt sind. Der Spielplan für die Trostspiele lautet wie folgt:
1890, Südwest 1887, Ostland 1876, Hessen 1872, Niederrhein 1860, Mitte 1859, Ostmark 1847 und Westfalen 1807 Ringe.
Mannschaftsmehrkampf. Südwest 3440 Ringe, Franken 3433, Thüringen 3417, Kurpfalz 3394, Ostland 3363, Bayerische Ostmark 3355, Nord- see 3271, Berlin-Brandenburg 3262, Ostmark 3238 und Niederrhein 3228 Ringe.
Mannschaftspistolenschießen. Franken 1892 Ringe, Hessen 1878, Thüringen 1807, Ost- mark 1778, Niederrhein 1766, Hochland 1756, Nordsee 1745, Südwest 1725, Westfalen 1719, Berlin- Brandenburg 1713 Ringe.
Pistolen-Einzelschießen. SA.-Mann Martin (Niederrhein, 654 Ringe); Obersturmführer Werkhäuser (Hessen, 652); Oberscharführer Maurer (Südwest, 652) (auf den dritten Platz gesetzt wegen unvorschriftsmäßiger Pistolenschäftung); Standas tenführer Berndt (OSAF. 650), Scharführer Böhner (Franken, 441), Sturmführer Diefenbach (Ost- mark 640), Obertruppführer Gronemann (Franken, 639), Scharführer Müller (Westfalen, 632), Ober» truppführer Meyer (Hochland, 625), Sturmführer Weiß (Hessen, 623 Ringe).
4600 Meter Höhe erreicht.
Zweiter Wettbewerbstag der „19. Rhön"
Neuer Erfolg von W. Neumann.
Am Sonntag startete der Gießener Fahrer W. Neumann bei dem reichsoffenen Straßenrennen „Bonn—Aachen—Bonn". Das Rennen, das durch die steilen Eifelberae und die drückende Hitze große Anforderungen an oie Fahrer stellte, ging über eine Strecke von 190 Kilometer. Schon nach 70 Kilometer Fahrt gelang es der ^.-Klasse, die aus 20 Mann bestand, die mit Vorgabe gestarteten 35 8-Klasse-Fahrer aufzuholen. Leider ereilte bei dieser Gelegenheit den Gießener ein Mißgeschick, da ihm ein 8-Klasse-Fahrer mit einem Pedal eine schwere Sehnenverletzung beibrachte. Trotz dieser Verletzung fuhr Neumann weiter, und es gelang ihm auch, kurz vor Aachen an einer großen Steigung zusammen mit Kropp (Aachen), Bro- nold (Chemnitz), Blum (Köln) und Seufert (Schweinfurt) dem übrigen Feld davonzuziehen. Diese Fünf-Mann-Spitzengruppe blieb dann auch über die restliche Strecke zusammen und lieferte sich einen erbitterten Endspurt. Hier siegte Kropp (Aachen) vor Bronold (Chemnitz), Blum (Köln), Neumann und Seufert (Schweinfurt). So gute Fahrer wie Müller (Wuppertal), der Sieger von Gießen, sowie Schellhorn (Schweinfurt) kamen erst mit der zweiten Gruppe ins Ziel. Dies war wiederum ein schöner Erfolg für den Gießener Radsport.
Leider sind die Verletzungen, die sich Neumann zugezogen hat, schwerer Art, so daß er nach seiner Rückkehr das Krankenbett aufsuchen mußte. Hoffentlich ist Neumann bis zur Austragung der Deutschen Meisterschaft am Sonntag, 7. August, in Gießen wieder hergestellt, damit er die Farben unserer Stadt würdig vertreten kann.
Heiterkeit und Frohsinn.
Don unserem Sonderberichterstatter Dr.Stabenow.
wechselnde Wetterlage brachte im Gebiet der Rhon und darüber hinaus nur äußerst schwache Segelflug-Möglichkeiten, so daß die Mehrzahl der Wettbewerbs-Teilnehmer trotz wiederholter Startversuche ohne besondere Streckenleistungen blieb.
Um so höher sind die Spitzenleistungen des Tages zu bewerten. Bereits in der Mittagsstunde erreichte der Segelflugpilot Blech von der Luftwaffe in einem Höhenflug 4600 Meter über dem Meeresspiegel. Die Tagesbestleistung im Streckenflug, die am Vortage 275 Kilometer betrug, konnte am Montag um 5 Kilometer verbessert werden. Haase NSFK.-Gruppe Berlin landete nach 280
Reichsschießmeisierschasten der SA
SA.-Gruppe Hessen erfolgreich.
Petruschke (DKW.) war in einem Durchschnitt von 87 Kilometer erfolgreich.
Am Montagabend traf auch der Führer der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein, in der Stadt des Deutschen Turn- und Sportfestes ein. Bei seiner Ankunft wurde Henlein von einer Hundertschaft des Sudetendeutschen Turnverbandes, einer Hundertschaft Jungen, sowie Abordnungen der Mädelschaft und des Mädel-Landdienstes begrüßt, I die vor dem Hotel angetreten waren.
Ruhiger zweiter Tag.
Breslau hat feine Feuerprobe glänzend bestanden. Der erste Tag mit der Massenkundgebung auf dem Schloßplatz, dem großen Flugtag in Breslau- Gandau, dem HJ.-Gebietstreffen in der Schlesier- Kampfbahn, stand unter einem günstigen Stern. Herrliches Sommerwetter, ungewöhnlich starke Anteilnahme der Bevölkerung und nicht zuletzt eine gut eingespielte Organisation sorgten dafür, daß die Veranstalter den kommenden Großkampftagen mit Ruhe entgegensehen können. Es versteht sich, daß bei der riesigen Teilnehmerzahl, die einen Massen- einsatz der Turner und Sportler mit sich bringt, ein technischer Apparat von außergewöhnlicher Größe notwendig ist. Allein 5000 Kampfrichter sind für Breslau vorgesehen. Zu den zahlreichen Anlagen des Hermann-Göring-Sportfeldes werden noch Dutzende von Sportplätzen hinzugenommen, die ebenfalls ein geschultes, technisches Personal verlangen. Deshalb diente der zweite Tag einer letzten Überprüfung des technischen Apparats. Wettkampfleiter, Kampfrichter und die Männer der verschiedenen Fachämter fanden sich in Arbeitssitzungen zusammen, um nochmals den Einsatz für den Mittwoch, den eigentlichen Eröffnungstag, zu besprechen.
Die Stadt Breslau steht weiterhin im Zeichen der Ankunft von Tausenden von Festteilnehmern aus allen Gauen des Reiches und dem Ausland. Der Zustrom der Besucher verstärkt sich, man möchte fast sagen von Stunde zu Stunde, und Breslau wird nicht müde, seine Gäste, die von den frühen Morgenstunden bis in die tiefe Nacht hinein eintreffen, mit der gleich großen Begeisterung wie am ersten Tag zu empfangen.
Im übrigen sind für den zweiten Tag nur kulturelle Veranstaltungen vorgesehen. Das abendliche Festspiel „Ein Volk in Leibesübungen" von Guido von Mengden auf der Schlesier-Kampfbahn ist wiederum ausverkauft. Die einzige Sorge, die Breslau noch hatte, war das Wetter. Und auch da lauten die Vorhersagen günstig, so daß das schöne Sommerwetter noch für die nächsten Tage anhalten und dem großen Fest zu höchstem Glanze verhelfen wird.
Die deutsche Turn- und Sportjugend hat Grund genug, voller Stolz dieses Hochfest deutscher Leibesübungen zu feiern, sie hat alle Veranlassung, mit frohen Liedern auf den Lippen durch die fahnengeschmückten Straßen der gastlichen Stadt zu ziehen. Ob sie aber a l l e sich daran erinnern, daß vor nunmehr 125 Jahren Ludwig Jahn und Friedrich Friesen Arm in Arm in Breslaus Straßen an der Spitze begeisterter Freiwilligen-Scharen Preußens Erhebung erlebten? Ob sich diese Jugend von
Breslau, 25. Juli 1938.
Die Feiertage der deutschen Leibesübungen haben begonnen! Breslau hat sein Festkleid angelegt und empfängt die deutschen Volksgenossen aus der ganzen Welt zum Deutschen Turn- und Sportfest 1938. In den Straßen der Innenstadt drängen sich die Menschen in dichten Scharen, frohgemut und mit hellen Augen ziehen sie durch die alte ehrwürdige Schweidnitzer Straße zum Remter, nach dem Schloß und zum Dom; man sieht es ihnen allen an, daß sie voller Stolz auf die deutschen Leibesübungen in bester Feststimmung in die Stadt des Gastgebers gekommen sind. Auf dem Bahnhof rollt ein Sonderzug nach dem anderen aus allen Himmelsrichtungen heran; mit vorbildlicher Pünktlichkeit und Schnelligkeit wird ein Verkehr reibungslos abgewickelt, wie ihn Schlesiens Hauptstadt bisher noch niemals gesehen hat. Mit Sack und Pack kommen deutsche Turner und Sportler an. Alle Dialekte der deutschen Sprache schwirren durcheinander. Man umarmt fröhlich alte Freunde, winkt seinen Bekannten und ruft die Kameraden, und so bietet der Bahnhof mit seinem schönen Vorplatz ein buntbewegtes Bild froher Menschen.
Das ist das erste, was uns in der Stadt des Deutschen Turn- und Sportfestes auffiel: die frohe Laune, die unverfälschte Heiterkeit, die über der ganzen Stadt und über ihren erwartungsfrohen Gästen liegt. Mustergültige Organisation haben wir als selbstverständlichen Attribut eines deutschen Festes vorausgesetzt, und so nimmt es nicht wunder, wenn alles bis ins kleinste wie am Schnürchen Happt. Auch ehrliche, deutsche schöne Gastfreundschaft durfte man bei den Breslauern voraussetzen, denn die Schlesier sind Grenzlandmenschen, die Besuch aus dem Inneren des Reiches sehr wohl zu schätzen wissen. Die Heiterkeit, der Frohsinn, die Kameradschaft aller untereinander, das ist es, was dem Besucher förmlich in die Augen springt, der jede Stimmung bei großen Festen solcher Art richtig fühlt. Hier in Breslau weht ein eigener Geist. Jeder kleine Pimpf spürt einen Hauch davon, jeder in Ehren ergraute Turner wird davon erfaßt, und alle deutschen Männer und Frauen, die in diesen Tagen das Glück haben, in Schlesiens Hauptstadt weilen zu dürfen, stehen ganz im Banne dieses gleichen Erlebens. Das Bewußtsein dieser selbstverständlichen Gemeinschaft, das ist der tiefere Grund, der sie alle froh und heiter und — nicht zuletzt so
heute restlos darüber klar ist, daß wir noch niemals in der Geschichte der Leibesübungen überhaupt so nahe an die Verwirklichung Jahnschen Gedankengutes herangekommen sind, wie gerade in diesen Breslauer Tagen? Und wenn von den hunderttausend Jungen und Mädel ein großer Teil nicht bewußt an die Bedeutung dieser Tage für die deutschen Leibesübungen denkt, dann handelt er doch so, wie es den deutschen Männern vorgeschwebt hat, die unermüdlich die Einheit der deutschen Leibesübungen predigten und die in jeden jungen deutschen Menschen das selbstverständliche Bewußtsein vom Wesen der politischen Leibeserziehung pflanzen wollten. Dieser Traum von einst ist heute Wirklichkeit geworden. Breslau ist der lebendige Ausdruck dafür, daß jeder Deutsche von dem Schwung dieser Gedanken einfach mitgerissen ist.
Wir haben heute in Deutschland die große Einheit der Leibeserziehung, denn der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen ist der Bund, in dem sich alle Verbände zu gemeinsamer Arbeit zusammengeschlossen haben. Dieser Reichsbund für Leibesübungen hat in den wenigen Jahren seines Bestehens seine Stärke beweisen müssen. Er hat seinen Führungsanspruch in der Leibeserziehung aller Deutschen immer wieder gerechtfertigt, und er mußte vor den Augen derer seine Daseinsberechtigung betonen, die in ihm nur den Wasserkopf einer Organisation vieler Verbände sehen wollten, die sich notgedrungen zusammengeschlossen haben. Man mußte sich erst mit dem Gedanken vertraut machen, daß der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen etwas grundlegend Neues im deutschen Sportleben ist, daß er nicht die Zusammenfassung der Verbände und Vereine unter einer straffen Führung um der Organisation willen, sondern daß er der Begr'ff der deutschen Leibesertüchtigung schlechthin werden wollte. Dazu gehörte zuerst eine immer geduldige Erziehungsarbeit im eigenen Lager, denn für viele war es schwer, sich vom Althergebrachten zu trennen und mit fliegenden Fahnen in das nette Lager hinüber zu wechseln. Man hat erlt-tnißtrauisch beobachtet, hat dann unauffällig autz alter Liebe zur Sache mitgeraten, um schließlich voller Begeisterung an dem neuen Gebilde mitzuarbeiten, weil man erkannt hatte, daß hier endlich mit aller Betonung der Weg der Leibesertüchtigung deutscher Menschen beschriten wurde, den Jahn vergeblich allein gegangen war, weil ihn seine Zeit einfach noch nicht verstand.
Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen ruft die deutsche Jugend zu seinem ersten Hochfest nach Breslau, und die Hunderttausend kamen, weil sie an diesem Bund mit all ihrer Liebe hängen und weil sie seiner Führung und seinem Wollen bedingungslos vertrauen. Dieser Bund der deutschen Leibesübungen ist heute bereits in sich so gefestigt, daß er mit starker Hand alle die deutschen Menschen unterstützen und fördern kann, die Leibesübungen nach gleichen Gesichtspunkten treiben wollen, wie sie der Reichsbund als richtig erkannt hat. Die deutsche Ju-
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Helsinki vom ZOK. bestätigt.
Das Internationale Olympische Komitee in Lausanne gibt offiziell bekannt, daß die Regierung Finnlands sich entschieden habe, die 12. Olympiade in Helsinki abzuhalten, und das Finnische Olympische Komitee die Stadt Helsinki bei der Durchführung der Weltspiele stark unterstützen werde.
Äummeltempo auf der „Tour".
Bei der Frankreich-Radrundfahrt wurde die 16. Etappe, die am Montag von Aix-les-Bains nach Besan^on über 284 Kilometer führte, im Bummeltempo zurückgelegt. Erst auf den letzten 30 Kilometer zog sich das Feld etwas auseinander. Der Belgier K i n t, der erst am Samstag die 15. Etappe gewonnen hatte, kam nach 9:39,56 Stunden zu einem neuen Sieg. In der Hauptgruppe befanden sich olle Favoriten, ebenso die Deutschen Arents, W e ck e r l i n g und Wendel. In der Gesamtwertung führt der Italiener B a r t a l i mit mehr als 21 'Minuten Vorsprung vor dem Belgier Ver- waecke. Als bester Deutscher liegt Weckerling auf dem 23. Platz.
Kurze (Sportnotizen.
Hans Stuck (Auto-Union) wurde durch seinen dritten Platz im Großen Auto-Preis von Deutschland auf dem Nürburgring Deutscher Meister. Seaman und Lang konnten nicht gewertet werden, da der eine Ausländer ist und Lang das Rennen nicht im gleichen Wagen durchstand.
Der Jtalien-Rundflug gestaltete sich zu einem großen Triumph der deutschen Fliegerei. Dietrich, Riechers, Friedrich und Mayer belegten in dieser Reihenfolge die vier ersten Plätze, außerdem besetzte Deutschland durch Ahlefeld und Jacob noch den 7. und 9. Platz.
Deutsche Motorradsiege gab es beim „Großen Preis von Frankreich" in Nizza. Kluge


