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Wände" einstürzen, hinter denen die Tschechen chre bisherige Politik tarnten. Mit jedem Tage, ja, mit jeder Stunde wächst die Legitimität der Sudeten­deutschen Partei, als einzige berechtigte Sprecherin der Sudetendcutschen aufzutreten.

3n demselben Verhältnis erhöht sich ihr Vcr- handlungsgewicht. Die Tschechen haben sich immer und immer auf die deutschenRegierungsparteien" berufen, um nicht mit der Sudetendeutschen Partei verhandeln zu müssen. 2m Lande selbst vollzieht sich der Uebergang der bisherigen Anhänger derRe­gierungsparteien" in die Sudetendeutsche Partei in stürmischstem Tempo. Die oppositionellen Mehrheits- Slowaken haben bisher Einladungen zum Eintritt in die tschechische Regierung abgelehnt. Bemerkens­wert ist, daß die tschechischen Agrarier und tschechi­schen Sozialdemokraten eine Anzahl von slowaki­schen Abgeordneten zählen, was vielleicht auch noch einmal stärker in Erscheinung treten wird.

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Reichend er a, 23. März. (DNB.) Die Deutsche Sozialpartei in Reichenberg, eine der kleinen deutschen Splitterparteien, hat am Mitt­woch ihre Auflösung beschlossen und ihren Anhängern empfohlen, der Sudetendeutschen Partei Konrad Henleins beizutreten. Die deutschen Christlichsozialen haben beschlossen, den Mi­nister Z a j i c e k aus der Regierung z u r ü ck z u - ziehen. Sie wollen aber als Partei bestehen bleiben.

Englands Europapolitik.

In Erwartung der ErklärungCharnberlains

London, 24. März. (DRB. Funkspruch.) Wie Times" meldet, ist Mittwoch der Wortlaut der Chamberlain-Erklärung, der in der Kabinettssitzung angenommen worden ist, telegraphisch den Regie­rungen der Dominions zugeleitet worden.Ti­mes" deutet erneut an, daß Chamberlain neue Verpflichtungen der Tschechoslowakei gegenüber ab lehnen wird.Daily Herold" vermutet, daß Chamberlain in unmißverständlicher Formulierung, Englands Pflicht, die Unversehrt­heit Frankreichs und Belgiens zu vertei­digen, wiederholen werde. Er würde Englands ernste Hoffnung zum Ausdruck bringen, daß Mittel gefunden werden, um baldigst ein Abkommen zwischen Berlin und'Prag über die zwi­schen den beiden Staaten bestehenden Fragen zu erreichen. Das beziehe sich besonders auf den Status der deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei. Chamberlain werde dann auf den englischen Entschluß Hinweisen, sowohl im Inter­esse Europas, wie des Empires, die Verteidi­gungsmaßnahmen noch zu verstärken.

448 Millionen Dollar für Heereszwecke.

Die amerikanische Luftwaffe nur von England übertroffen.

Washington, 24. Mär§, (DNB. Funkspruch.) Der Budgetausschuß des Abgeordnetenhauses un­terbreitete den amerikanischen Militätetat, der für das am 1. Juli beginnende Rechnungsjahr einen Ge­samtbetrag von 447,808 Millionen Dollar vorsieht. Dieser Betrag ü b e r st e i g t die für das laufende Rechnungsjahr bewilligte Summe für Heereszwecke um 32,545 Millionen Dollar und stellt einen Höch st betrag seit 1920 dar, wo der Militär- ctat 478,562 Millionen Dollar betrug. Von der Ge­samtsumme entfallen 124 Millionen Dollar auf die Luftfahrt, wovon u. a. 47 6 neue Armee- flugzeuge angekauft werden sollen, deren Zahl sich somit auf 3302 erhöhen wird. Der Budgetaus- schuß erklärte, er besitze Unterlagen dafür, ,chaß wir auf dem Gebiete des M a r i n e f l u g w e - sens jede Macht der Welt erheblich übertreffen" und daß unter Berücksichtigung der vorhandenen und herzustellenden Flugzeuge für die Armee und die Marine zusammen Amerika nur von England übertroffen werde.

Llebergang über den Ebro

Burgos, 24. März. (DRV.) Am Mittwoch überschritten die nationalen Truppen den Ebro an zwei verschiedenen Stellen und trugen hiermit den Angriff vom bisherigen südaragonischen Kampf­gebiet nach Nordaragon vor. Das neue Kampfgebiet wird nunmehr südlich durch den Ebro

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und im Norden durch Huesca begrenzt. Die Operation, durch welche die starken zwischen Huesca und Saragossa liegenden feindlichen Stellungen im Alcubierre-Gebirge in eine äußerst schwierige Lage gebracht sind, entspricht einem großangelegten Plan. Die nationalen Truppen überschritten den Ebro bei Quinta und Gelsa etwa 40 Kilometer südöstlich von Saragossa. Die Truppen General Pagues

drangen nach der Ueberschreitung des Flusses acht Kilometer tief in feindliches Gebiet vor, während die im Norden bei Huesca operierenden Truppen rund sechs Kilometer weiter vorankamen und im Augenblick an der Bahnstrecke Huesca T a r d i e n t a stehen.

Der Frontbenchterstatter des nationalen Haupt­quartiers meldet ergänzend, daß die nationalen Pioniere zwei Brücken über den Ebro schlugen, eine für Materialtransport, die andere für die Truppen. General Franco, von feinen

Berlin, 23. März. (DNB.) Mit dem Erlaß vom 29. Januar 1938 hat der Reichserziehungs­minister Bestimmungen über Erziehung und Unter­richt in der höheren Schule herausgegeben, die insbesondere daraus abzielen, daß trotz der Verkürzung der Schulzeit von 9 auf 8 Jahre die B i l d u n g s h ö h e der höheren Schule nicht herabgemindert wird. Reichserziehungs­minister Rust und seine nächsten Mitarbeiter machten dazu der Presse längere Ausführungen.

Die verhängnisvolle Zersplitterung des deutschen Schulwesens es waren bisher 78 ver­schiedene Sprachfolgen in den Lehr­plänen zu finden wird endgültig beseitigt. Es gibt nur noch zwei Formen: Ober­schule und Gymnasium. Erst wenn in jeder Stadt diese höheren Schulen zu finden sind, können andere daneben bestehen. Das Kind, das bei der Versetzung des Vaters an einen anderen Ort kam, fand hier selten eine gleiche Schulform mit gleichem Lehrplan vor. Die Oberschule in der Auf­bauform bleibt erhalten und soll insbesondere den Kindern der an das Land gebundenen Volks­genossen den Weg zur höheren Schule öffnen.

In der Oberschule sind die Pflicht- sprachen Englisch, Latein und eine weitere lebende Fremdsprache, im Gymnasium Latein, Griechisch und Englisch. Um den Begabungsrich­tungen und Berufsneigungen der männlichen Jugend zu entsprechen, soll der Unterricht in den Klassen VI VIII der Oberschule für Jungen so gega­belt werden, daß ein Tell der Klasse verstärkten naturwissenschaftlich-mathematischen, der andere Teil verstärkten sprachlichen Unterricht erhält. Eng­lisch ist jetzt Hauptfremdsprache als Sprache eines verwandten Volkes und als Ver­kehrssprache der Weltwirtschaft. Latein soll die Grundlage geben für die Erlernung der romanischen

Soldaten umjubelt, leitete die Flußuberschreitung sowie die vorbildlichen Operationen der nationalen Kavallerie. Die Truppen Generals M o s - cardo besetzten südlich von Huesca einen der fruchtbarsten Landstriche Aragons. Die Operationen Generals S o l ch a g a s nördlich von Huesca wur­den durch Schneefall erheblich behindert. Durch den Vormarsch der Nationalen wurde die Bahn­linie Lerida Tardienta Sara­gossa, die für die Roten von größter Wichtigkeit war, unterbrochen.

Sprachen. Französisch, Italienisch und Spanisch sind bevorzugt. Das unmittelbare Ziel ist der praktische Gebrauch der Sprache, gründliche grammatische S ch u lu n g Kennt­nis der wichtigsten Wesens^üge des frem­den Volkes und der treibenden Kräfte feiner Geschichte. Die Unterrichtssprache ist von An­fang an die fremde Sprache.

Die deutschkundliche Fächergruppe ist beiden Formen der höheren Schule gemeinsam, ju dieser Gruppe gehören die Fächer Deutsch, Ge­schichte, Erdkunde, Kunsterziehung und Musik. Die weltanschauliche Geschlossenheit einer deutschkund- lichen Arbeit wird erst durch die nationalsozialistische

Volk steht zu Volk!

Schule gewährleistet. So wird aus einer mehr äußeren Konzentration der Fächer nunmehr die Einheit der Bildungsidee, allerdings nicht in tul- turkundlichem Sinne, sondern politisch im Sinne des Nationalsozialismus. Die Biologie wird in jeder Schulart von der ersten bis zur letzten Klaffe mit je zwei Wochenstunden durchgeführt. Der Physik- und Chemieunterricht soll so eng wie mög­lich Zusammenarbeiten. Der naturwissenschaftlich- machematische Unterricht ist im wesentlichen in allen Schulen demselben Lehrplan unterworfen. Er wendet die Mechode des gebundenen A r b e i t s- unterrichtes an. Der Unterricht soll anknüpfen an die heimatliche Natur und das tätige Leben des Volkes. Er verlangt die Mittätigkeit unb Selbst- tätigkeit des Schülers.

Severin in Trümmer, am nächsten Tage brach die ganze Donauflottille bis zu dem Hafen von Turnu-Magurele durch, zerstörte durch ihr konzentriertes Feuer alle Speicher und Magazine und erbeutete eine Anzahl rumänischer Schlepper unb anderer Fahrzeuge. Einen Monat später legte die Flottille den Bahnhof und die militärisch wich­tigen Punkte des rumänischen Hafens Corabia in Trümmer, erbeutete eine Anzahl russischer Dampfer und befreite eine Reihe österreichischer Donauschlepper. Die Vernichtung von 16 rumäni­schen Bataillonen bei B j a h o o o geht ebenfalls zum nicht geringen Teil auf den energischen Einsatz der Donauflottille zurück, die ungeachtet des feind­lichen Artilleriefeuers so dicht an die dortige Holz­brücke heranfuhr, daß sie diesen einzigen Rückzugs- weg der Rumänen in kurzer Zeit mit ihren Ge­schützen zerstören konnte.

Am Grabe Dietrich Eckarts.

München, 23. März. (DNB.) Im Bergfried­hof von Berchtesgaden gedachte eine große Men­schenmenge am 70. Geburtstag Dietrich Eckarts, des Dichters des Dritten Reiches. Der Gauleiter des Traditionsgaues München-Oberbayern, Staatsmini­ster Adolf Wagner, legte im persönlichen Auf­trag des Führers einen prächtigen Lorbeer­kranz mit Widmung am Grabe nieder. Ein Ver­treter der Reichsleitung überbrachte den Kranz des Stellvertreters des Führers Rudolf Heß. Weiter schmückten den Grabhügel Kränze des Gauleiters der Bayerischen Ostmark, aus der Dietrich Eckart stammt, des Kreisleiters der Marktgemeinde Berch­tesgaden und der Stadt Neumarkt, des Geburts­orts des Dichters. In der Hauptstadt der Bewegung wurde eine Dietrich-Eckart-GedächtnisMusstellung eröffnet, die ein anschauliches Bild vom Leben und Wirken dieses großen Deutschen gibt.

Verlegung der Konfirmationsfeiern.

Berlin, 23. März. (DNB.) Der Leiter der Deutschen Evangelischen Kirchenkanzlei, Präsident Dr. Werner, ersucht die obersten Behörden der deutschen evangelischen Landeskirchen im Hinblick auf eine reibungslose Durchführung der vorn Füh­rer und Reichskanzler auf Sonntag, den 10. April 1938, angeordneten Volksabstimmung und Wahl zum Reichstag, für eine Verlegung der an diesem Tage stattfindenden Konfirmationsfeiern Sorge zu tragen. Präsident Dr. Werner ruft ferner die evangelischen Landeskirchen auf, eine gemein­same Kollekte auf den Tag des Volksentscheids am Sonntag, 10. April 1938, auszuschreiben, und so die Verbundenheit mit den öster­reichischen Brüdern durch helfende Taten beim Aufbauwerk zu beweisen.

Kleine politische Nachrichten.

Reichsminister Dr. Goebbels hat 30000 Schilling als Unterstützung für die Wiener Privat­theater zur Verfügung gestellt.

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Am heutigen Donnerstag spricht Gauleiter B ü r ck e l, der Beauftragte des Führers für die Durchführung der Volksabstimmung in Oesterreich, auf einer Massenkundgebung im großen Konzert- haussaal in Wien.

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Hundert ehemalige Funktionäre der ö st e r r e i . chischen Gewerkschaften reifen auf Ein­ladung des Gauleiters Bürckel ins Saarge« biet, um auf einer achttägigen Studienfahrt die im Reich und insbesondere im Saargebiet für die schaffenden Menschen getroffenen Maßnahmen zu studieren. Die Gäste werden eine Reihe von Be­triebsbesichtigungen zum Studium der sozialpoliti­schen Einrichtungen durchführen.

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In Anbetracht der Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Reich hat die nationalspanifche Regierung ihren diplomatischen Vertreter in Wien abberufen und dessen bisheriges Aufgaben­gebiet dem spanischen Botschafter in Berlin übertragen. Für Wien wird ein nationalspanischer Konsul ernannt werden.

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Das SegelschulschiffA Ib e r t Leo Schlage- ter" hat auf seiner Ausreise nach Westindien in der Nähe von Dover eine leichte Kollision mit einem englischen Dampfer gehabt und dabei einige unwesentliche Schäden an der Takelage er­litten.

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Wie die polnische Telegraphenagentur meldet, hat der polnische Botschafter in Paris dem französischen Außenministerium eine Note über­reicht, in der gegen die Stellungnahme einer er­heblichen Anzahl von Organen der französischen Presse während des polnisch-litauischen Konflikts Protest eingelegt wird.

Die in Lodz befindliche Zentrale derGe- sellschastder ernsten Bibelforscher" ist mit allen ihren über ganz Polen verstreuten Neben- und Unterorganisationen geschlossen worden.

Wetterbericht

/Ser das Wetter Europas bestimmende Hochluft­druck hat sich seit gestern nochmals leicht verstärkt, doch beginnt sich jetzt eine westliche Luftströmung durchzusetzen und wird damit weiterhin zu Bewöl­kung Anlaß geben. Eine wesentliche Aenderung tritt jedoch noch nicht ein.

Aussichten für Freitag: Morgens dun­stig, sonst leicht bewölkt, trocken, nach kühler Nacht Tagestemperaturen wie seicher, westliche Winde.

Aussichten für Samstag: Bei veränder­licher Bewölkung etwas lebhafteres Wetter mit leichter Unbeständigkeit.

Lufttemperaturen am 23. März: mittags 19,6 Grad Celsius, abends 9,9 Grad; am 24. März: morgens 4,9 Grad. Maximum 20,4 Grad, Minimum heute nacht 3,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 23. März: abends 10,1 Grad: am 24. März: morgens 7,2 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 4,8 Celsius.

Zusammenschluß aller alten Soldaten.

Oie Aufgaben des NS.-Oeutschen Reichskriegerbundes (Kyffhäuserbund). Ein Aufruf des Reichskriegerführers.

Berlin, 23. Mörz. (DNB.) Reichskriegerführer Reinhardt hat folgenden Aufruf erlassen:

An alle ehemaligen deutschen Soldaten!

Es ist der Wunsch und der Wille des Führers, daß alle ehemaligen deutschen Soldaten sich im NS. Deutschen Reichskriegerbund (Kyffhäuserbund) zu einer einheitlichen, gro­ßen zusammenfassenden Kriegerkameradschaft zu- sammenschließen. In Zukunft werden Vater und Sohn, die Frontsoldaten des Weltkrieges und die jungen aus dem Dienst der nationalsozialistischen Wehrmacht ausgeschiedenen Soldaten unter dem Symbol des Eisernen Kreuzes und des Hakenkreu­zes eine machtvolle und unlösbare Ein­heit bilden. Ich rufe hiermit alle ehemaligen Sol­daten der alten und der neuen sowie der ehemaligen österreichischen Wehrmacht, die bisher keiner Soldatenorgani f a t i on angehörten, ich rufe ferner alle Regimentsvereini­gungen und Waffenkameradschaften auf, sich der nach dem Willen des Führers einzigen und ihm unmittelbar unterstellten Soldaten-Organi- fation in Deutschland, dem NS. Deutschen Reichskriegerbund (Kyffhäuserbund) anzuschließen.

Sine deutsche Donauflottille.

Oie Reichsmarine führt eine ruhmreiche Tradition fort.

Berlin, 23. März. (DNB.) Der Führer hat den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine mit der Uebernahme her auf her Donau statio­nierten Wachfahrzeuge des Bundes- Heeres zur Aufitellung einer Donauflot­tille im Rahmen der Kriegsmarine beauftragt.

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Die Donau ist durch den Anschluß zum größ­ten Strom des Reiches geworden. Etwa 10 0 0 Kilometer dieses sich aus dem Süden des alten Reiches durch Oesterreich, Ungarn und Rumänien hinschlängelnden und in das Schwarze Meer mündenden Flusses stehen unter reichs- deutscher Hoheit. Ununterbrochen ziehen Dampfer und Kähne, ziehen ganze Handelsflotten den Strom hinauf und hinab, alle mit Gütern reich beloben. Ein reger Handelsverkehr herrscht auf diesem Strom, der schon in den ältesten Zeiten ein wichtiger Verkehrsweg für die in den europäischen Südostraum eingedrungenen Völker war. Daß diese Wasserstraße militärisch geschützt werden muß, ist angesichts ihrer handelspolitischen Bedeu­tung eine Selbstverständlichkeit. Alle Anliegerstaaten unterhalten in ihrem Bereich kleine Flottillen, die jedoch nur eine Art Polizeidienst ausüben. Das bisherige Oesterreich besaß auf der Donau ein größeres Wachboot und sechs Motorboote. Ledig­lich das Wachboot ist etwas schwerer bewaffnet. Die Tschechen verfügen auf ihrer Donauseite sie besitzen das eine, die Ungarn das andere Ufer von Preßburg bis nahe Budapest über ein Wachboot und 22 Motorboote, die Ungarn über sieben Wachboote und drei Motorboote. Es tritt dann noch Rumänien hinzu. Aber hier läßt sich eine genaue Angabe nicht machen, weil die kleinen

Neben der Erfüllung der soldatischen und staats­politischen Ausgabe wird vor allem auch der Pflege der Regimentstraditionen und der Aufrechterhaltung der Verbindung mit den Stamm-Truppenteilen in der neuen Wehrmacht weitestgehend Rechnung getragen wer­den. Die Fülle der sozialen und kameradschaftlichen Einrichtungen, die der Bund in der anderthalb Jahrhunderten seines Bestehens geschaffen hat, wer­den fortan der Gesamtheit des im NS Deutschen Reichskriegerbund geeinten deutschen Soldatentums zugute kommen. Die Pflegestätte der großen deut­schen Soldatenkameradschaft ist von nun an nur der NS. Deutsche Reichskriegerbund (Kyffhäuser­bund). Ihm anzugehören, ist für jeden ehemaligen Soldaten Pflicht! Es lebe der Führer! Es lebe Grohdeutschland!

Der Reichskriegerführer Reinhardt, ^-Gruppenführer, Generalmajor a. D.

Anmeldungen bei allen Dienststel­len des N SDK. Die Kameradschaften der NSKO., die eine Sonderaufgabe zu erfüllen haben, werden durch diesen Aufruf nicht berührt.

Einheiten auch an der Schwarzmeerküste verwendet werden. Kein Donaustaat verzichtet also auf die militärische Sicherung der Flußschrffahrt in seinem Bereich.

Dieser Schutz wird nun künftig auf dem reichs­deutschen Teil gemeinsam durch die alten deutschen und die österreichischen Einheiten ausgeübt. Die österreichische Flottille ist in die Kriegs­marine eingegliedert worden. Damit über­nimmt die Reichsmarine auch in ihrer Gesamcheit die Tradition der alten österreichisch-ungarischen Kriegsmarine, die sich während des Weltkrieges in zahlreichen Gefechten mit unseren Feinden glänzend auszeichnete.- Offiziere und Mannschaften der kleinen Donauflottille gehörten einst zu dieser ruhmbedeckten Flotte, die durch das Diktat von St. Germain ver­schwand. Artikel 136 des Diktates besagt im 2. Ab­satz:Alle Monitore, Torpedoboote und bewaffne­ten Fahrzeuge der Donauflottillen werden den alliierten und assoziierten Hauptmächten ausge­liefert." Die österreichische Donauflottille war bis zum Kriegsende zusammengesetzt aus sechs Moni­toren, acht Patrouillenbooten und einem älteren Torpedoboot. Sie waren ausgerüstet mit Schnell- seuergeschützen von 12 Zentimeter bzw. 7 Zenti­meter Kaliber, mit Haubitzen und Maschinengeweh­ren. Die erste Kriegstat der Donauflottille war die sehr wirksame Sicherung des Donauüber­ganges der österreichischen Truppen nach der Sprengung der Eisenbahnbrücke von Belgrad durch die Serben. Zu den ruhmreichsten Waffentaten der Flottille gehören die Unternehmungen vom 29. und 30. August 1916; einer der Monitore drang damals nach Rumänien vor, das den Krieg erklärt hatte, und schoß die militärischen Anlagen von Turnu-

Oie Neugestaltung der höheren Schule.

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