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188. Jahrgang
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Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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an Deutschland auch diese Arbe i t beginnen! >
Wuchtig zischten, fauchten und krachten die er ft en Ramm schlage. 21 Böllerschüsse ertönten. Mit den nationalen Liedern sand die Feier ihren Ausklang. Wiederum von dem tosenden Jubel der Münchener Bevölkerung begleitet, verabschiedete
sind. Auch hier gilt der Grundsatz: Wer rastet, rostet! Wenn Sie die neuen Arbeiten prüfen, müssen Sie zugeben, daß eine fortgesetzte Verschönerung der Stadt vor sich geht. (Begeisterte .Zustimmung der Münchener Bevölkerung.)
Drittens: Wir wollen; daß diese Ausgaben gelöst werden aus einem Geiste heraus, der unserer Zeit entspricht, denn unsere Zeit ist bestimmt durch die Sorge für die Zukunft des deutschen .Volkes. Ich mochte, dqß diese Arbeiten, die wir heute vollbringen, auch noch nach Jahrhunderten groß genug sind. Ein paar Zahlen lassen erkennen, daß unsere Vorfahren einst schon sa groß gehandelt haben: Als die Straße „Unter den Linden" im 17. Jahrhundert entstand, zählte Berlin noch nicht 40 000 Einwohner, und.als die Ludwigsstraße in München gebaut wurde, besaß München noch nicht ganz 70 000 Einwohner. München hat heute über 800 000 und Berlin hat über 4,5 Millionen Einwohner. Da soll mir keiner kommen und sagen, unsere neuen Straßen, die wir jetzt bauen, seien zu breit. Die Aufgaben, die wir heute lösen müssen, sind überhaupt nicht groß genug zu stellen!
Als Nationalsozialist habe ich mich vom ersten 1 Tage an losgesagt von jener bürgerlich-trägen Gesinnung, die erklärt: „Jawohl, diese Straße muß gebaut werden, aber das sollen' einmal unsere Minder machen!" Ich habe mich' immer zu dem Grundsatz bekannt, es darf kein Problem geben, das gelöst werden muß und das nicht mir selber lösen? (Stürmische Zustimmung.) So wird in wenigen Jahren ein neues Berlin entstehen als eine Metropole des Deutschen Reiches und seiner Führung, ein neues Hamburg als eine Metropole des deutschen Handels. Es wird entstehen e i n neues Nürnberg als die große Feststätte der nationalsozialistischen Bewegung, und es wird entstehen ein neues München als die große deutsche Kunststadt und Hauptstadt unserer Partei, der nationalsozialistischen Bewegung. i
Wenn wir nun mit dieser gewaltigen Arbeit beginnen, dann erkennen wir immer wieder, daß das ' alles ja nur möglich ist, weil, die geballte Kraft eines 75 - Mi ll i onen - Do l k e s dahinter steht. Nicht Berlin baut Berlin, nicht Hamburg • baut Hamburg, nicht München baut München und nicht Nürnberg baut Nürnberg, sondern Deutschland baut s i ch seine Städte, seine schönen, seine stolzen, herrlichen Städte! Und deshalb denken wir in dieser Minute alle wieder an unser Deutschland, dem . wir ergeben und dem mir verschworen sind mit Leib und Seele. Und damit soll im Gedenken
seien es nun die des Reiches, der Länder, der Gemeinden, von Versicherungsgesellschaften oder Privaten, werden in einer einheitlichen Planung niedergetegt und zwar unter Berücksichtigung des gesamten Stadt- b i ldes, der Interessen der Städte und ihres Verkehrs und vor allem auch der ästhetischen Erfordernisse und Bedingungen.
Vorteile, wie . in verschied, nd auf Lager, ) mm Stärke.
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Unser Bild zeigt den Führer während der Lieder der Nation. Von links: Reichsleiter , Robert Ley, Gauleiter Adolf Blagner, der Führer, Reichsminister Dr. D orp- mälter, der Münchener Oberbürgermeister Dr. Fiehler, der Kommandierende General des VH. Armeekorps, .General der Infanterie Ritter von Schobert, und der Kommandierende General der Luftwaffengruppe III, General der Flieger Sperrte.
(Scherl-Bilderdienst, Berlin.)
Der Führer gibt das Zeichen zum Baubeginn für das neue München.
GroßarügerWahlerfolgdesSudeiendeuWums
Oie erste Etappe der Semeindewahlen in der Tschechoslowakei dank der Disziplin der Sudetendeutschen ruhig verlaufen.
nen Zwischenfälle der letzten Tage und vor allem die Bluttat von Eger eine äußerst g e - spannte Stimmung hervorgerufen hatten. In Reichenberg hatten die Parteistellen die Weisung gegeben, keine Parteiabzeichen oder andere Kennzeichen der Zugehörigkeit zur SDP. bis auf weiteres zu tragen. Die rasche Befolgung der Anordnung, die von der tschechischen Seite mit Staunen vermerkt wurde, beweist wiederum die große Disziplin und den entschiedenen Willen der sudetendeutschen Bevölkerung, ihrerseits alles zu vermeiden, was auch nur irgendwelchen Anlaß zu Zusammenstößen hätte geben können. Der im allgemeinen ruhige Wahlverlauf Ijat erneut gezeigt, daß die verschiedenen m i • litärischen Maßnahmen, wie z. B. Einberufung eines Reservistenjahrganges usw., vö 1 - lig überflüssig waren. Sie hatten nur zur Folge, die Nerven der Sudeteudeutschen Bevölkerung noch mehr zu belasten. An die Ordnerschaft der SDP. wurden ungeheure Anforderungen gestellt, denen sie sich überall restlos gemachten zeiate. In Prag, wo starkes Regenwetter herrschte, war das Stadtbild normal, nur vor dem Deutschen Haus und dem Deutschen Theater steht eine Polizeiwache. Die Wahlbeteiligung war sehr stark. Selbstverständlich beteiligten sich alle Sudetendeutschen an der Wahl. Das Ergebnis dieser Stimmabgabe wird zeigen, daß die Sudetendeutschen auch in Prag ohne Furcht treu zur deutschen Volksgemeinschaft stehen.
Häufig mehr als 90 Prozent für die SDP.
Die Gemeinde'wahlen in der Tschechoslowakei werden in drei Etappen durchgeführt. Der erste Termin war am heutigen Sonntag, der nächste Wahltermin ist Sonntag, den 29. Mai, der letzte der Sonntag am 12. Juni, an dem der größte Teil aller Gemeinden abstimmen wird. Aus den bisher vorliegenden' Ergebnissen, die größeren deutschen Gemeinden umfassend, die zur Wahlurne, schritten, sei folgende Uebersicht gegeben:
,I n 33 Gemeinden erhielt die Sudetendeutsche Partei 84 132 Stimmen. Auf die Sozialdemokraten entfielen 10 868 Stimmen. Dieses Ergebnis bedeutet ein Stimmenverhältnis von durchschnittlich 88,56 v. h. aller deutschen Stimmen für die Sude-
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□t, den letzten gab Ihre kor- ung. Männer, lerfragen mo- n tuns in der ,,, Sich gell zu kleiden, großen Aus- lauses Köhler ufmerksamen jnnischenß®' wirklich he|n ststück.
München, 22. Mai. (DNB.) Die Stätte des festlichen Arbeitsbeginns für die Neugestaltung Münchens war die im Süden der Stadt gelegene Lindwurm st raß e^An der Baustelle Ecke Lindwurm- und Ziemßen-^traße, unmittelbar an dem Krankenhaus längs der Isar, waren Tribünen errichtet. Zu ihren beiden Seiten hatten die am Bau j beschäftigten Arbeiter Aufstellung genommen. Riesige Dampframmen flankieren, mit Frühlingsgrün geschmückt, die Baustelle. In dichten Scharen steht die Münchener Bevölkerung hinter der Front der Ehrenformationen um den Festplatz. Auf der Ehrentribüne hatten sich führende Männer des öffentlichen Lebens eingefunden, darunter die Reichsminister Dr. Dorpmüller und v. Ribbentrop^ die Reichsleiter Dr. Ley, Amann und BormaNm Ministerpräsident Siebert, Staatsminister Adolf Wagner, Oberbürgermeister Fiehler, die Kommandierenden Generale des VII. Armeekorps und der Luftwaffengruppe 3, die Präsidenten der Reichsbahnsonderbaubehörde und der Reichsbahndirektion München und viele andere. Gegen 11 Uhr künden brausende Heilrufe vom Sendlinger Torplak her die A n k u n f t d e s Führers. Der Führer schreitet die Front der Ehrenformationen ab und begibt sich dann auf die Ehrentribüne. Gauleiter Staatsminister Adolf Wagner nimmt das Wort .zu einer kurzen Ansprache, in der er sich an den Führer wendet. Dann sprach
Reichsleiter Fiehler
als Oberbürgermeister der Hauptstadt der Bewegung: Erst Sie, mein Führer, schufen die Voraussetzungen zu neuem Leben und Aufschwung auf allen Gebieten, wie in ganz Deutschland, so auch in München, Sie haben München wieder zu einer deutschen Stadt, zür Stadt der deutschen Kunst gemacht. Sie haben München zur Hauptstadt der größten deutschen Einigungsbewegung aller Zeiten erhoben. Sie haben Ihren Willen zum Ausbau der Hauptstadt der Bewegung verkündet. Uns Münchener hat diese Tatsache mit Freude und Stolz erfüllt. Wir wußten und wissen, daß wir hierzu nur berechtigt sind, wenn wir alle mit Einsatz aller Energie an der Lösung der gewaltigen Friedensausgaben mitarbeiten und unermüdlich die Vorbereitungen für die Durchführung Ihres Willens treffen. Ich melde Ihnen: Die Hauptstadt der Bewegung steht bereit, mit allen ihr zu Gebote stehenden Kräften nunmehr mit der Verwirklichung Ihres alles Bisherige überragenden Planes zum Ausbau Münchens zu beginnen, in aller Treue zu Ihnen, im Glauben an die deutsche Zukunft!
Reichsverkehrsminister Or.Oorpmüller sprach über das Bauvorhaben der Reichsbahn: Wir haben soeben gehört, daß in sieben Jahren d i e Arbeit beendet sein muß. München muß die schönste Stadt werden in Deutschland. Hier in München hat' die Deutsche Reichsbahn den Hauptbahnhof um 2V2 Kilometer aus der Innenstadt hinausgeschoben und damit die Grundlage zu neuen gewaltigen Bauten geschaffen. Gewiß ist es ein Opfer gewesen, aber jetzt, wo wir erkennen, wie in Zukunft die Verkehrsströme laufen werden, wissen wir, daß dieser Opfer leicht ausgewogen wird durch die Vorteile, die uns erwachsen. Von Westeuropa zieht ein gewaltiger V e r k e h r s st r o m über München hin, der sich nach Italien und über Wien nach dem Balkan hin erstreckt. Erst durch die Hinauslegung des Münchener Bahnhofes haben wir die Möglichkeit gehabt, einen Durchgangsbahnhof zu schaffen, der den Verkehr nach dem Südosten abwickelt. Hier an dieser Stelle beginnt nun der Bau der U-Bahnen, die Pfähle, die hier eingerammt werden, werden die Seitenwände bilden einer großen Schnellbahn unter München. Wir werden unser Bestes geben, unser Letztes opfern, daß die großen Gedanken, die Sie, mein Führer, der Eisenbahn übertragen haben, nach außen hin in Eisen und Stein Gestalt und Form annehmen. Ich bitte Sie, mein Führer, geben Sie Befehl, daß die Arbeit nun beginne.
Der Führer befiehlt den Vcmbegimi.
In einer immer wieder von stürmischem Beifall unterbrochenen Ansprache gab sodann der Führer den Befehl zum Beginn der großzügigen Bauarbeiten. Er führte u. a. aus: Nachdem schon in den letzten fünf Jahren eine Reihe baulicher Aufgaben in München in Angriff genommen worden sind und zum Teil bereits ihre Lösung erfahren hat, setzt mit dem heutigen Tage eine neue und, wie ich überzeugt bin, die größte Arbeit zum Ausbau und zur Verschönerung dieser Stadt ein. Schon vor dem Kriege war die Erkenntnis vorhanden, daß die Münchener Bahnhofsanlagen den technischen Bedingungen nicht mehr genügen können. Allein es fehlte die Kraft, eine wirklich große Lösung herbeizuführen. Die Frage einer Münchener Untergrundbahn ist schon im Frieden behandelt worden.
Um das Alte im München der Ludwigschen Zeit unter allen Umständen zu erhalten, ist es notwendig, daß eine Verkehrsregelung gefunden wird, die wenigstens eigen Teil des Maffenver-
kehrs von den Straßen fernhält. Es gibt dafür nur einen einzigen Weg: es ist der Weg untev der Erde. Bei der Verdoppelung und Verdreifachung des Autoverkehrs werden schon in kürze die Wege im Inneren der Stadt nicht mehr ausreichend fein, um diesem Massenandrang zu genügen. Dieser Verkehr wird sich aber, davon können Sie überzeugt fein, nicht nur verdreifachen und vervierfachen, sondern versechs- und verachtfachen. Die Erkenntnis der fortgesetzten Steigerung des Verkehrs zwingt uns, beizeiten jene Voraussetzungen zu schaffen, die geeignet sind, auch in der Zukunft den Verkehr reibungslos sich abwickeln zu lassen. Das wird nun hier in einer selten großzügigen
Weife geschehen.
Ich möchte an dieser Stelle den Herren der Reichsbahn, in erster Linie Ihrem genialen Chef Dr. Dorpmü11er danken, daß sie e i n großes Problem großzugigansaßten und seine Durchführung nun sicherstellten. Die Stadt erhält damit ein vorbildliches Verkehrsnetz von Schnellbahnen, die die ganze Umgebung mit dem Zentrum verbinden werden. Es wird dann möglich fein, in wenigen Jahren aus dem inneren Stadtkern die Trambahn zu entfernen und damit vielen Straßen eine größere Ruhe zu geben, als es heute der Fall ist. Es wird in der oder jener Straße, in der die Untergrundbahn gebaut wird, eine gewisse Unruhe auf vielleicht ein Jahr geben, aber das muß in Kauf genommen werden, um 500 ober 1000 Jahre Ruhe zu haben! (Allgemein zustimmende Heiterkeit.) Ich bin dabei überzeugt, daß insbesondere der Humor der Münchener» Bevölkerung sich mit dieser kurzen Zeit ab finden wird. Wir haben diese Derkehrsaufgaben der Stadt nunmehr entschlossen einer großzügigen Lösung zugeführt. PZ a s hier angefangen wurde, wird au ch f e r t i g g e ft e 111. (Langanhaltende Beifallskundgebungen.) Spätestens in fünf bis sechs Jahren wird diese Aufgabe restlos gelöst sein. München wird dann ein hervorragendes Verkehrsnetz für den Massenschnellverkehr besitzen und vor allem eine Reihe gewaltiger Bahnanlagen, an der Spitze den neuen großen Zentralbahnhof sein eigen nennen können. Dasselbe, was hier geschieht, wird auch Berlin erleben, und ich möchte wünschen, daß die beiden Städte'in einen edlen Wettbewerb eintreten in dem Sinne, baß die eine versucht, die andere in der Erkenntnis der Notwendigkeit der gestellten Aufgaben zu übertreffen.
Die Lösung der Verkehrsaufgaben ist der erste Grund für die großen Arbeiten, die besonders in Berlin, in München und in Hamburg in Angriff genommen worden sind. Der zweite Grund ist folgender: Ls war bisher in den deutschen Landen so üblich, daß jeder baute, wie und wo er bauen wollte. Dadurch entstand jene Zerrissenheit in der Gesamtgestalt der deutschen Städte. Glauben Sie, daß jemals eine Ludwigstrahe entstanden wäre, wenn man es damals den Münchener Bürgern und den sonstigen Instituten der Stadt freigestellt hätte zu bauen wie sie wollten?! Große Baulösungen sind immer nur durch eine einheit- liche Planung entstanden und so soll es auch heute wieder werden! Alle Bauaufgaben,
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Prag, 22. Mai. (Europapreß.) Trotz der ungeheuren Nervenanspannung, der das Sudetendeutsch- tum infolge der zahllosen Zwischenfälle, bie sich in den letzten Wochen ereignet haben, unterworfen ist, und die am Samstag in den militärischen Maßnahmen der Regierung und der E r - schießung zweier Sudetendeutscher in Ege r.ihren Höhepunkt fanden, ist der erste Tag der in der Tschechoslowakei in Gang befindlichen Gemeindewahlen bisher im sudetendeutschen Gebiet ohne evheb 1 iche Z w i s ch e n f ä l l e abgelaufen. Das Sudetendeutschtum hat dadurch einen seltenen Peweis seiner Diszipliniertheit an den Tag gelegt. Dadurch, daß bie Regierung von sich aus nichts unternommen hat, um eine Klärung der Lage herbeizuführen, ist der Zustayd her Unsicherheit noch nicht beseitigt. Die Regierung hält ständig interne Besprechungen ab, die allerdings nicht als' offizielle Tagungen des Ministerrates bezeichnet werden. Verlautbarungen über das Ergebnis dieser Besprechungen sind bisher noch nicht herausgegeben worden. Der politische Ausschuß des Hauptrates der Sudetendeutschen Partei tagte am Sonntag ständig. Die Tatsache, daß wieder eine Fühlungnahme zwischen dem Stellvertreter Konrad Henleins, dem Abgeordneten Frank, und Ministerpräsident Hod - s ch a stattfand, wird besonders vermerkt., lieber das Wahlergebnis ist bisher ein sicherer Ueber- blick noch nicht möglich. Immerhin kann schon jetzt gesagt werden, daß die Sudetendeutsche Partei in dem deutschen Siedlungsgebiet 85 bis 95 v. H. der deutschen Stimmen auf sich vereinigen konnte.
Die strenge Disziplin, bie sich die Sudetendeutschen auferlegt hatten, sicherte überall dort die Ruhe, wo nicht andere Elemente provokatorisch vorgingen, wie z. B. in Hermannshütte im Bezirk Mies, wo die deutsche Bevölkerung von Kommunisten terrorisiert wurde. In der Nacht zum Sonntag wurden in den Häusern eines sudetendeutschen Tischlermeisters und eines sudetendeutschen Gasthofes mit Steinen die Fenster eingeworfen. Auch Reoolverschüsse wurden abgegeben. Es ist einem Revolverschüsse wurden abgegeben. Es ist einem glücklichen Zufall zu verdanken, daß die Einwohner ohne Verletzungen davonkamen. SenatorPfogner mußte bei den Behörden in Mies vorstellig werden, um Maßnahmen für die Sicherheit der Bevölkerung in Her- mannshütte zu erreichen.
Die Disziplin der sudetendeutschen Bevölkerung fiel um so schwerer ins Gewicht, als die verschiebe-
So wird in dieser Stadt auch gebaut. Hier , „
kommt noch £ine planmäßige Sicherstellung jener sich der Führer und verließ die Stätte einer Feier, Kulturbauten hinzu, die für die Erhaltung des die nun die Stätte brausender Arbeit für bie Zu- Charakters Münchens als Kunststadt notwendig I kunst und die Schönheit,. Münchens sein wird.
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