Einzelbild herunterladen

Einführung des weiblichen Pflichtjahres.

Verstärkter Einsatz weiblicher Arbeitskräfte in -er Land- und Hauswirtschaft.

2ayrir«..,,s. Die Hebung Les deutschen Volksein­kommens von 45,2 auf 68 Milliarden Reichsmark, die gewaltige Mehrerzeugung auf allen Gebieten der deutschen Industrie, genannt seien nur die Ent­wicklung der deutschen Stahlproduktion von 9,6 au 19,2 Millionen Tonnen und der deutschen Eisen­erzförderung von 1,3 im Jahre 1932 auf 9,6 Mil- lionen Tonnen, die durch die Maßnahmen des Vierjahresplans 1940 mindestens 41 bis 45 Mil­lionen Tonnen erreichen wird, die großartige Bi­lanz des deutschen Verkehrs, die nicht nur-die be­sonders geförderte Motorisierung umfaßt, sondern auch Schiffahrt, Reichsbahn und Reichspost auf­weisen können, die eindrucksvollen Umsatzzahlen von Einzelhandel.(von 21,8 auf 31 Milliarden Reichs­mark) und Handwerk (von 10,1 auf 22 Milliarden Reichsmark) sie alle sind beweiskräftige Zeugen des Wiederaufstiegs der deutschen Wirtschaft, der sich auch spiegelt in der Zunahme der Spareinlagen von 11,4 Milliarden Reichsmark im Jahre 1932 au 16,1 im Jahre 1937 und der Reichseinnahmen von 6,6 Milliarden im Jahre 1932 auf 14 Milliarden im Jahre 1937. Welch anderes Land vermag für das letzte Jahrfünft eine ähnliche Erfolgskurve seiner Wirtschaftspolitik aufzuweisen und damit gleichzeitig einen ähnlichen Beweis für die Rückkehr des Vertrauens in die Staatsführung anzutreten, deren folgerichtige Maßnahmen Ruhe und Sicher­heit in Handel und Wandel verbürgen und die nationale Arbeit nach großen einheitlichen Gesichts­punkten lenken? Diese wahrhaft grandiose Lei­stungsschau brachte in ihren nackten, nüchternen Zahlen den meisten deutschen Volksgenossen unge­ahnte Ueberraschungen, daß sie auch auf das skeptische, nörgelnde und besserwissende Ausland nicht ohne Eindruck geblieben ist, zeigen schon die ersten Kommentare, namentlich in der französischen Presse, deren vergleichende Betrachtungen je nach der politischen Richtung in verlegenem oder vorwurfsvollem Ton nicht gerade zum Vorteil des eigenen Regimes ausfallen.

Aber der Führer hat auch keinen Zweifel über die grundlegenden Ursachen dieses Unterschieds gelassen. Er hat der marxistischen DoktrinMehr Lohn, weniger Arbeit" die Erkenntnis der national­sozialistischen Sozial- und Wirtschaftspolitik, die ein untrennbares Ganzes ist, entgegengestellt, daß jede ausbezahlte Lohn- und Gehaltssumme nur jenen realen Wert besitzt, der der geleisteten Arbeit in Form erzeugter Ware entspricht. Rur eine ge- steigerte Produktion vermag dem gesteigerten Volks­einkommen die bleibende Kaufkraft zu sichern. Ein Volk kann nur das verbrauchen, was es vorher erarbeitet hat. Jede Mark, die in Deutschland mehr gezahlt wird, setzt voraus, daß um eine Mark mehr gearbeitet wurde. Das Produkt der nationalen Arbeit ist die einzig echte Deckung einer Währung. Nach diesem Fundamentalsatz unserer Wirtschafts- und Sozialpolitik haben wir nicht nur ohne Gold unb Devisen den Wert der Reichsmark erhalten und den Wert der Sparguthaben sicherstellen können in einer Zeit, in der Länder mit riesigen Goldhorten von einer Währungskrisis in die andere taumeln, sondern auch mit der Durchführung eines Sozial- Programms eingesetzt, das in der Welt beispiel- los ist in seiner Großzügigkeit und Neuartigkeit. Die eindrucksvolle Zusammenstellung, die der Füh­rer in feiner Rede von den Leistungen der Deut­schen Arbeitsfront gab, beleuchtete nicht nur die Vielseitigkeit dieser 20 Millionen schaffende deutsche Volksgenossen umfassenden Organisation, sondern auch ihre über die Sicherung "der Arbeits­bedingungen alten Stils weit hinausgreifenden Leistungen in der Sorge für die Gesundheit, Er­holung, berufliche und kulturelle Weiterbildung ihrer Angehörigen. Viele hundert Millionen, die in andern Ländern und früher auch bei uns durch Streiks und Aussperrungen vertan wurden, kann- ten durch die Sicherung des sozialen Friedens im nationalsozialistischen Staat für die praktische Hebung des Lebensstandards des deutschen Ar­beiters verwandt werden. Arbeitsdienst, natiostal- sozialistische Jugendführung und Winterhilfswerk sind weitere Zeugen der neugewonnenen die Ge­meinschaft in den Mittelpunkt rückenden Grund­haltung des deutschen Volkes. Und wie sehr auch das deutsche Kulturleben in allen seinen Verzweigungen vom nationalsozialistischen Regime befruchtet worden ist, zeigen die vom Führer an­geführten Besucherzahlen, die Theater, Film, Aus­stellungen aufzuweisen haben, zeigen die 10,5 Mil­lionen Rundfunkempfänger, die feit der Machtüber- nähme abgegeben wurden. Aber der schönste Be­weis wiedergekehrten Vertrauens, seelischer Ge­sundung und wirtschaftlichen Aufstiegs sind die mehr als eine Million Kinder, die deutsche Frauen seit der Machtübernahme ihrem Volke mehr geschenkt haben.

Dies durch viele Hunderte von Zahlen erhärtete Bild deutschen Lebens, das der Führer entwarf dies Bild einer geeinten, zu stolzem Selbstbewußt- sein und unerschütterlichem Vertrauen in die eigene Äraft und in die Einsicht einer überlegenen Füh­rung zurückgekehrten Nation paßt schlecht zu der verzerrten Fratze, mit der böswillige, verlogene Subjekte das deutsche Volk, den nationalsozialisti­schen Staat und feine Führung in einer gewissen Auslands presse bei jeder Gelegenheit zu zeichnen belieben. Der 4. Februar schien diesen üblen Skribifaxen wieder eine solche Gelegenheit zu fein. 2)er Führer hat dem Reichstag eine kleine Blüten- iefe der Produkte ihrer zügellosen Phantasie dar- geboten und mit einer Handbewegung das Sägern geroebe zerrissen, das diese Art von Journalisten über Deutschland gesponnen hatte. Mit aller Ent­schiedenheit hat der Führer erklärt, daß es im na­tionalsozialistischen Reich kein Problem Staat U-2?n?a£tci' Partei und Wehrmacht S.wt. Em Sturm des Beifalls dankte dem Führer 'UIL ^eftfteöung, dnß jede Institution, Partei und Wehrmacht ihre Ausgabe hat, daß beide nn- ter dem Befehl der obersten politischen Führung des Reiches verschworen und einig sind in dem Willen, öiefes nationalsozialistische Deutschland, wenn es nötig wird, bis zum letzten Atemzug zu verteidigen und r?rrVro,e ~c deutsche Wehrmacht dem nationalsozia- listi chen Staat m blinder Treue und blindem Ge- horfam ergeben ist, fo dieser nationalsozialistische n und seine führende Partei stolz und alücklich sind über ihre Wehrmacht. Der Dank des Führers an den Generalfeldmarschall von Blomberg den Generalobersten F r e i h e r r n v o n F r i t s ch und die übrigen im Zuge der Verjüngung des poli- lifchen und militärischen Führerkorps zurückgetrete- nen Generale und Diplomaten sollte ebenso wie die ritterliche Art wie sich Adolf Hitler vor die Ehre des deutschen Offlzierkorps stellte, nun endlich auch tn den Kreisen des Auslands, die sich noch 'ein Ge- fühl für Anstand und Fairneß bewahrt haben, dem ebenso geistlosen wie albernen Gewäsch ein Ende machen, das der Führer mit bitterem Sarkasmus dem Gelächter der Welt preisgegeben hat. Aber er hat dabei auch mit allem Ernst auf die Gefahren hmgeroiefen, die diese ständige infame Brunnen- Vergiftung, die verantwortungs- und gesinnungslose Journalisten namentlich in Frankreich und Eng.

Berlin, 21. Febr. (DNB.) Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring hat als Beauftragter für den Vierjahresplan unter dem 15. Februar 1938 eine Anordnung erlassen, die zu einer wesentlichen Entlastung im Arbeitseinsatz der Land- und Hauswirtschaft führen wird. Es war auf die Dauer nicht möglich, mitanzusehen, daß die Bauersfrau, weil weibliche Kräfte fehlten, sich vom frühen Morgen bis zum späten Abend abplagte, ohne mit der Arbeit fertigzuwerden; und ebenso war es nicht länger zu verantworten, daß Familien mit mehre­ren Kindern keine Hausgehilfinnen mehr finden konnten. Um hier die erforderliche Hilfe zu leisten, mußte auf die in der Frauenarbeit noch enthaltenestille Reserve" zurückgegriften werden.

Nach den Vorschriften der neuen Anordnung dürfen ledige weibliche Kräfte unter 25 Jahren von privaten und öffentlichen Be­trieben und Verwaltungen als Arbeiterin­nen oder Angestellte nur einge­lt e l l t werden, wenn sie eine winde st ens einjährige Tätigkeit in der Land­oder Hauswirtschaft durch das Arbeits­buch nachweisen. Vom Lande stammende Ar­beitsuchende müssen die Tätigkeit auf dem Lande abgeleistet haben. Die vorherige Ab­leistung des Pflichtjahres in der Land- oder Hauswirtschaft wird zunächst nur bei der Einstellung von Arbeiterinnen in Betriebe des Bekleidungsgewerbes, der Textilindustrie und der Tabakindusirie sowie von Angestellten für kaufmännische und Büroarbeiten in allen pri­vaten und öffentlichen Betrieben und Ver­waltungen zwingend gefordert. Das Pflichtjahr beschränkt sich dabei auf diejenigen ledigen weiblichen Arbeitskräfte unter 25 Jahren, die vor dem 1. März 1 938 noch nicht als Arbeiterinnen oder Angestellte beschäftigt waren. Damit gelten die Vorschriften über die Ab­leistung des Pflichtjahres nicht für bereits jetzt im Erwerbsleben flehende weibliche Ar­beitskräfte. Bei Abschluß eines Lehrvertrages kann das Pflichtjahr auch unmittelbar nach der Lehrzeit abgeleisiet werden.

Wichtig ist der Hinweis, daß der weibliche Arbeitsdienst, der Landdienst des B D M., die L a n d h i l f e, die ländliche Hausarbeits lehre, das hauswirtschaft­liche Jahr sowie die Teilnahme an einem vom Arbeitsamt durchgeführten oder geförderten land- oder hauswirtschaftlichen Lehrgang als Tätig­keit in der Landwirtschaft gelten. Kinderreichen Familien wird dadurch besonders geholfen, daß auf das Pflichtjahr auch eine nicht arbeitsbuch- pflichtige Tätigkeit im Elternhaus oder bei Verwandten angerechnet wird, wenn es sich um Familien mit vier oder mehr Kin­dern unter 14 Jahren handelt.

Da auch die sozialen und pflegerischen Frauenberufe dringend Nachwuchs brauchen, ist weiter bestimmt worden, daß dem Pflichtjahr eine zweijährige geordnete Tätigkeit im Gesund­heitsdienst als Hilfskraft zur Unterstützung der Schwestern und in der Wohlfahrtspflege zur Unterstützung der Volkspflegerinnen und der

land unter dem Schutz der eigenartigen demokra­tischen Freiheiten ihres Landes betreiben, für den Frieden bedeutet und erklärt, daß Deutschland nicht mehr länger gewillt ist, diese Hetze widerspruchslos hinzunehmen, die eine unerträgliche Belastung in­ternationaler Beziehungen darstellt, besonders, wenn ie es. sich geradezu zum Ziel setzt, durch ihre raffi­nierten Verleumdungen die Völker in einen Krieg Zu treiben. Solange diese Gefährdung des Dölker- riedens nicht beseitigt ist, sieht der Führer keine Aussicht, durch Konferenzen oder Einzelbesprechun­gen die auch von Deutschland ersehnte Entspannung herbeizuführen, fühlt vielmehr die Verpflichtung, jene Verstärk um gen derdeutschenWehr- m a ch t durchzuführen, die Deutschland vor einer Verwirklichung der wilden Kriegsdrohungen einer die öffentliche Meinung vergiftenden Presse sichern.

Aber die Umschau über Deutschlands weltpoli- tische Stellung braucht Gott sei Dank nicht bei den eben gekennzeichneten tiefen Schatten stehen zu bleiben. Eine enge auf ähnlichen weltanschaulichen Grunderkenntnissen und weitgehender Interessen­gemeinschaft ruhende Freundschaft verbindet das Deutsche Reich mit dem faschistischen Italien und dem um die Sicherung seiner Weltstellung ringenden Japan. Der Führer hat untere Stel­lung in dem von uns aus unseren guten Beziehun­gen zu Japan wie zu China aufrichtig beklagten ostasiatischen Konflikt ebenso scharf präzisiert wie. zum spanischen Krieg. Hier wie dort haben wir das alleinige Interesse, die Ausbreitung des Bolschewismus, mit dem es für das natio­nalsozialistische Deutschland nach wie vor kein irgendwie geartetes Verhältnis geben kann, unter ollen Umständen zu verhindern. In einer Bvlsche- roifierung Spaniens würde Deutschland eine Stö- rung des europäischen Gleichgewichts erblicken, der gegenüber es nicht gleichgültig bleiben könnte. Eine scharfe und endgültige Absage erfuhren alle locken­den Stimmen, die ups wieder in die Genfer Entente hineinzulotsen versuchen. Wir wünschen nicht, uns jemals und irgendwo durch einen Gen- er Mehrheitsbeschluß für die Verteidigung des Un­rechts einspannen zu lassen, das derVölkerbund" als ein Instrument der Versailler Friedensmacher nach wie vor darstellt. Unser gutes Verhältnis zu Polen, die eben neu fundierte Freundschaft zu Oesterreich, dessen Bundeskanzler der Führer Worte herzlichen Dankes für - die verständnisvolle Bereitwilligkeit zollte, mit der von ihm eingelei­teten Befriedungsaktion einen wesentlichen Beitrag Zur Entspannung der Beziehungen der beiden so eng verbundenen deutschen Staaten und damit auch um europäischen Frieden zu leisten, und schließlich die reundschaftlichen Beziehungen Deutschlands zu einer Reihe anderer Staaten sind angebahnt wor­den ohne die Genfer Entente, der auch die mit uns besonders eng verbundenen Großmächte Jta- lien und Japan nicht mehr angehören. Wir sehen auch außerhalb von Genf Wege der Zusammen­arbeit genug. Mit größtem Nachdruck unterstrich der Führer Deutschlands Recht, jene deutschen Volksgenossen jenseits der Reichs-

leinen Schutz zu uehwen. dis aus

Kindergärtnerinnen gleichsteht. In besonders ge­lagerten Fällen kann das Arbeitsamt Ausnahmen zulassen.

*

Der Beauftragte für den Dierjahresplan hat mit diesen Maßnahmen der weiblichen deutschen Jugend eine Aufgabe gestellt, die sie aus ihrer Verantwor­tung gegenüber Staat und Volk lösen muß. Wenn die männliche deutsche Jugend dem Daterlande mit Spaten und Waffe zweieinhalb Jahre dient, dann wird auch die weibliche Jugend nicht zurückstehen wollen, sondern wird freudig und gern dort ihre Pflicht tun, wo das Vaterland es verlangt. Zugleich aber lernt die deutsche weibliche Jugend bie Be - rufe keinen, die ihrer Wesensart an­gemessen und die für ihren künftigen Beruf als Hausfrau und Mutter von besonderer Bedeutung sind. Das Pflichtjahr ist gleichzeitig auch ein Lehr-

Berlin, 19. Febr. (DNB.) Anläßlich der In­ternationalen Automobil- und Mvtorradausstellung fand eine von der Obersten Nationalen Sportbe- hörde durchgeführte Veranstaltung für den deutschen Kraftfahrsport statt, in deren Mittelpunkt eine Rede des Führers des deutschen Kraftfahrsports, Kvrps- ftihrer H ü h n l e i n stand. Er betonte, daß erst die Machtübernahme durch den Führer auch dem deut­schen Kraftfahrsport eine Wendung zu aktivster Tätigkeit gegeben hat. Das sei nur möglich gewesen, weil der Führer seinen starken Willen in die Tat umgesetzt habe. Ein Siegeszug ohneglei­chen habe bereits vom Jahre 1933 ab für den deutschen Kraftfahrsport begonnen. Das Jahr 1937 sei ein neues Jahr stolzer Erfolge ge­wesen, sowohl für die Rennwagen wie fiir die Nennmotorräder. Wenn in einem einzigen Jahr elf große internationale Rennen elf deutsche Siege gebracht hätten, fo fei das ein Erfolg, wie er überzeugender nicht gedacht werden könne. Be­achtlich seien auch die bei den Sportwagen-Rennen und Zuverlässigkeitsfahrten im Auslande erzielten Ergebnisse. Nach einem Rückblick auf das Ergebnis der einzelnen Veranstaltungen des vergangenen Jahres kam der Korpsführer auf die Arbeit des Jahres 1938 zu sprechen, für die er die Parole aus gab: Höchster Einsatz im Ausland! Deutschland stehe heute mit einem Bestand von 1,5 Millionen Motorrädern bereits vor England, das^bisher führend gewesen sei. Wir hätten sowohl in bejiug auf Produktion wie auf Ausfuhr und Zahl der Benutzer von Motorrädern den ersten Platz inne. Der Rennwagensport werde im Zeichen her neuen R e n n w a g e n f o r m e l stehen, nach der insgesamt 14 Rennen zur Austragung gelangen, darunter in Deutschland das Eifelrennen und der Große Preis" auf dem Nürburgring. Im Herbst werde erstmalig die Sangstreckenfahrt BerlinRom durchgeführt.

Eingehend, würdigte der Korpsführer die Be­deutung des Kraftfayr-Geländesports und der auf diesem Gebiet geleisteten vorbildlichen Arbeit. In einem einzigen Jahre hätten sich zu den 60 Großveranstaltungen über 12 000 Teilnehmer, darunter mehr als die Hälfte Angehörige des Korps, dem Starter gestellt. Seit fünf Jahren habe das

eigenem nicht in der Sage sind, sich das Recht einer allgemeinen menschlichen politischen und welt­anschaulichen Freiheit zu sichern. Und mit der gleichen Entschiedenheit wiederholte der Führer Deutschlands nicht durch Kredite oder sonstige Kuh­handelsobjekte abdingbaren Anspruch auf Rück­gabe der Kolonien, die wir einst niemand dem geraubt haben und die heute niemandem nützen, für uns aber in unserer Raumnot unent­behrlich sind. Das sind Deutschlands Forderungen an die Welt. Wo das Bewußtsein für Recht und Unrecht noch nicht ganz verwischt ist, wo das Ge­fühl für staatsmännische Verantwortung noch nicht erstorben ist, wo man sich noch den Sinn bewahrt hat für die Imponderabilien des europäischen Frie­dens, für Billigkeit und Fairneß, überall dort wird man den Rechenschaftsbericht des Führers und Reichskanzlers dankbar empfinden als einen mann­haften und großzügigen Beitrag zur Klä­rung, ahne Die es in dieser vom Führer so ein­deutig gekennzeichneten Atmosphäre sinnlos wäre von dem zu sprechen, was allen am Herzen liegen sollte, die sich für die Erhaltung der gemeinsamen Kultur der abendländischen Völker verantwortlich fühleü: Vertrauen und Friede.

Dr. Fr. W. Lange.

Heue Kreudenkundgebuugen in Oesterreich.

Fackelzüge und Höhenfeuer in Wien und den Bundesländern.

Wien, 21. Febr. (DNB.) Am Montagabend kam es in Wien erneut zu Jubelkundgebungen. Vor der Oper sammelte sich eine nach Tausenden zäh­lende Menschenmenge, die nach dem Gesang des Horst-Wessel-Siedes in zwei Gruppen durch die Stadt zog. Zu gleicher Zeit fand ein Fackelzug des Deutschen Turnerbundes statt. Die Straßen hallten wieder von Heil-Hitler-Rufen und vom Gesang nationaler' Sieber. Angehörige des österreichischen Jungvolkes, des staat­lichen Jugendverbandes, veranstalteten ebenfalls einen Fackelzug, der vor dem Bundeskanzleramt endete.

Die Freudenkundgebungen trugen besonders i n der Steiermark elementaren Charakter In Graz wurde die Rede des Führers auf dem Rat- hausplatz von einer nach Zehntausenden zählenden Menge an den Sautsprechern angehört. In Bruck an der Murr hielt ein Volksgenosse nach der lieber- tragung der Rede an die versammelte Menge eine Ansprache, an die sich ein Fackelzug anschl'. In Leoben war sogar die Beflaggung eines Rat­hauses von Amts wegen angeordnet worden. Ent­lang der Hügel bei der Stadt Steyr zog sich eine Flammenkette von Höhenfeuern. In Kla­genfurt und Villach, in Salzburg, über­all wurde mit einer Begeisterung sondergleichen ge­giert. Allgemeine Aufmerksamkeit wendet sich nun ber fommenben Rebe des Bundeskanzlers M .Cs werden bereits glls Vorkehrungen zu enem

fahr. Hier wird dem jungen Mädchen fo manche Kenntnis und so mancher Handgriff beigebracht, für den man später gute und dankbare Verwendung hat. Der Sinn des Dienstjahres ist natürlich in erster Linie ber, bie Familien mit einer Hilfe zu versehen, beren Hausfrau unb Mutter bringenb ber Unterstützung bebarf. Das finb in ber Stabt Mütter mit vier unb mehr Kinbern, auf dem Laube die Bauersfrau. Sie hat, bas wollen wir niemals außer acht lassen, in» ben Zeiten ber Ernte so un­erhört viel auch auf bem Felbe, minbeftens aber auf bem Hof zu tun, daß sie sich um ben übrigen Haushalt, vornehmlich um bie Kinber, wenig ober aar nicht kümmern kann. Hier wirb nun allmählich Abhilfe geschaffen, so daß eines Tages alle jungen Mädchen ohne Unterschied für ein Jahr ben Wert und Segen ber Hausarbeit fennenlernen. D. S.

NSKK. diese Sportart in bester kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit ber Wehrmacht entwickelt unb planmäßig ausgebaut, nicht um einigeAkrobaten" herauszustellen, sondern überall in ben Breitenglie- berungen des Korps die hohe Kunst des Gelände- fahreus zu pflegen.

Der Korpsführer schloß seine mit begeistertem Bei­fall aufgenommene Rede mit dem Gedanken an Karl Braun, Ernst von Delius und Bernd Rosemeyer. Dann verlas ber Stabsführer ber DNS., Oberführer von Beyer-Ehrenberg, bie Namen der Deutschen Meister 1937 in ben ver­schiedenen Motorrabklasseu, von ben en Haus Schumann auch denGroßen Preis von Eu­ropa" innshat. Besonders begeisterter Jubel erscholl, als der Deutsche Meister der Rennwagen, Carac- c i ola, aufgerufen wurde, ber gleichfalls Europa­meister ist. Unter stürmischem Beifall nahm der Korpsführer die Überreichung ber Ehrennadel per­sönlich vor. Zum Schluß der Veranstaltung wurde ber Film der ONS.Deutsche Renn­wagen in F r o n t" uraufgeführt. Er gibt in packenden Bildern einen Abriß der heißen Kämpfe des deutschen Rennwagensports im In- und Aus- laude unb zeigt ben Einsatz unserer Rennfahrer bei ben großen deutschen unb internationalen Veran­staltungen.

Parole Motorisierung

Berlin, 21. Febr. (DNB.) Der Reichsverbanb der Automobilindustrie gab einen Empfaugsabend. Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller stellte fest, daß es fast allen Fabriken gelungen fei, neue Fahrzeuge zu entwickeln, bie den technischen An- schluß an die Straßen Adolf Hitlers gefunden hät­ten. Besonders anerkennend fei, daß leistungs­fähigere unb schnellere Typen entwickelt worben seien, ohne baß die Anschaffungs­preise höher geworben seien, unb daß vor allem die Betriebskosten keine Steigerung er­fahren hätten. Wir müßten bie Zahl ber L a st- fraftroagen in Deutschland bedeutend ver­mehren! Die wirtschaftlichen Voraussetzungen seien gegeben. Er wolle versuchen, für diesen ftaatsnoh wendigen Zweig der Motorisierung alle Voraus­setzungen zu schaffen.

Gemeinschaftsempfaug ber Belegschaften in ben Be­trieben getroffen.

Mudfchukuo wird dem 5lnti= tommternpaft beitreten.

Dairen, 22. Febr. (Ostasiendienst des DNB. Funkspruch.) Die manbschurifche Presse hat am rNontagnachmittag bie Anerkennung 2Han- bs chukuos burch Deutschland durch Extra­blätter gemelbet. Sie ist für bie Oeffentlichkeit völlig unerwartet gekommen. In großen Zeilen verkünden die Blatter:MandschukuotrittdemAnti- kominternabkommen bei. Die Presse stellt fest, Deutschlands Ferno st-Politik fei jetzt eindeutig fest gelegt. China habe, von falschen Borausfehungen ausgehend, Fehler über Fehler gemacht, doch habe es jetzt eine ernste Lehre erhalten. Alle Blatter stellen mit Aus­drücken tiefster Dankbarkeit die Anerkennung durch den Führer fest und teilen mit, daß nunmehr auch Mandschukuo als Staat dem Antikominternabkom­men offiziell beitrelen werde.

Japan erivortet Neuorientierung der englischen Politik.

Tokio, 22. Febr. (DNB. Funkspruch.) Die ja- panische Presse sagt zum Rücktritt Edens, baß eine Neuordnung ber politischen Lage in Europa unb Ojtafien nicht möglich gewesen sei, solange Eben die englische Außenpolitik geleitet habe. Nunmehr aber sei zu hoffen, baß bie englische Außenpolitik bie öeränberte Weltlage als Tat­sache erkenne unb sich von ber veralteten Ztatus-quo-Politik ber Genfer Liga löse.Tokyo Asahi Schimbu" schreibt, Deutsch la nb hätte gehofft, baß sich Englanb im Interesse einer ge­meinsamen Verteibigung gegen ben Kommunismus und zur Verhinberung einer Bolschewisierung Chi­nas von Moskau gelost hätte, aber Eoens Politik habe bie(e Hoffnung vereitelt. Wenn im Zuge einer neuen britischen Politik eine Perstänbigung Englands mit Deutschland Italien unb Frank­reich möglich würbe, so werbe Moskau von Europa ausgeschlossen. Japan erwarte auch, baß Englanb seine Haltung im Fernen Osten unb somit gegenüber Moskau änbere.

Die Lage Japans fei burch ben Führer sehr klar herausgestellt, baß ihm nichts hinzuzufügen fei. Er habe gesagt, was Japan zu sagen wünschte, unb Zwar klarer unb entfdjiebener, als es kaum ein Japaner hatte ausbrücken können. Auch Nanking gegenüber sei bie Haltung Deutschlanbs geklärt. Wenn Englanb Neutralität bewahrt hätte, wäre bie Entwicklung bes Konfliktes anbers verlaufen^ Manbfchukuo werben burch bie beutsche Anerken- nung international gefestigt werben. Japan werbe biefe aufrechte Haltung Deutschland mit tiefer Freundschaft erwidern« -

Eine Kundgebung des deutschen Krastfahrsporis.

Korpsführer Hühnlein ehrt die deutschen Meister-1937 und die Europameister.