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Nr. 22V Erstes Blatt

188. Jahrgang

Dienstag, 2V. September 1938

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Sietzener Anzeiger

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Brutaler tschechischer Ltebersatt aus reichsdeutsche Grenzstadt.

Note Wehr in tschechischen Uniformen versucht Flüchtlingslager zu stürmen. Rach Ueberschreiten der Neichsgrenze Beschießung der schlesischen Gtadt Geidenberg durch rote Horden. Zahlreiche Verletzte.

Schwerer Friedensbruch.

Untersuchung sofort angeordnet.

Görlitz. 20. Sepf. (DRV. Funkspruch.) Bei Seidenberg, das elwa 15 Kilometer südlich von Görlitz unmittelbar an der Grenze liegt, kam es heute nacht zu einem unerhörten tschechischen Feuerüberfall auf das reichsdeutsche Grenz­städtchen. Schon am Montagabend wurde in Sei­denberg bekannt, dah in Bersdorf eine größere Abteilung Rote Wehr in Uniformen des tschechischen Militärs eingetrossen war mit der Absicht, das Flüchtlingslager in Sei­denberg auf deutscher Seite nachts auszuheben und eine Reihe von Flüchtlingen zu entführen, deren Entkommen offenbar den Tschechen außer­ordentlich unangenehm war. Unter diesen Flücht­lingen befand sich auch ein tschechischer Gendarm. Wegen der eingegangenen Rachrichten, wurde des­halb die Grenzwache bei Seidenberg noch in der Rächt verstärkt.

Gegen 3 Uhr bemerkte die Grenzwache plötzlich, daß aus der Seite gegen Tschernhausen sich mili­tärische Abteilungen in Stärke von mehre-

Soldaten mit zwei Maschinengewehren, die neben dem Zollamt gelegen hatten, zogen sich daraufhin schnellstens in Richtung Reuhäusel zurück. Sie liehen im brennenden tschechischen Zollamt einen toten Gendarmen zurück, der of­fenbar durch einen Handgranatenwurf getroffen worden war. Ferner ergaben sich den deutschen Soldaten ein Gendarm und ein Finanzbeamler, die mit erhobenen Händen aus dem Zollamt heraustraten. Sie wurden von den sudetendeut­schen Soldaten entwaffnet und gefan­gen genommen.

Die Flüchtlinge benutzten die kurze Feuerpause, um schnell aus deutsches Gebiet zu gelan­gen, während die sudetendeutschen Soldaten noch das Gelände um das brennende Zollhaus absuch­ten und sicherten. Sie begaben sich dann ebenfalls auf deutsches Gebiet und Übergaben den Gendar­men und den Finanzbeamten den deutschen Be­hörden. Beide sprachen den Wunsch aus, auf deut­schem Gebiet interniert zu werden. Morgens gegen 7 Uhr erschien abermals eine stär­kere tschechische Militärabteilung mit Maschinengewehren und nahm die Ruine des tsche­chischen Zollamtes' sowie'die deutsche Zoll­station unter Feuer. Erst gegen 8 Uhr morgens

flaute das Feuer erneut ab. Auf reichsdeut­scher Seite find eine große Zahl von Ein­schüssen festzustellen, desgleichen am Zollgebäude. Ferner geriet eine deutsche Zoll st reife durch das tschechische Feuer auf deutschem Gebiet in Le­be n s g e f a h r. Bon den Flüchtlingen wurden mehrere Frauen und Kinder durch Maschi­nengewehrfeuer verletzt.

Unerhörte Einmischung

Moskaus.

Sowjetsender stört Uebertragung der sudetendeutschen Kundgebung.

Berlin, 20. Sept. (DRV.) Die Uebertragung der großen sudetendeutschen Kundgebung in Dres­den auf alle deutschen Sender hat die Gewalthaber in Prag veranlaßt, sich flehend an ihre Moskauer Auftraggeber und Drahtzieher mit einem dringen­den Hilferuf zu wenden. Dieser Hilferuf hat den Erfolg gehabt, daß einwandfrei sowjetrussische Sender am Montagabend in der Zeit von 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr sich bemühten, den Emp- fcng deutscher Rundfunksender mit

allen Mitteln zu stören und unmög­lich zu machen. 3n Ostpreußen waren fast sämt­liche deutschen Sender schlecht oder gar nicht hörbar. Die Störungen dehnten sich aber auch auf Polen und den ganzen östlichen Teil des Rei­ches aus. Ferner wurden auch die Kurzwellen­sender DID und DIC so gestört, daß sie nur z u 75 v.h. empfangen werden konnten.

Es ist schon ein Zeichen äußerster Verzweiflung der Prager Katastrophenpolitiker, wenn sie zu allen Mitteln greifen, um zu verhindern, daß die Wahr­heit über den unmenschlichen Terror, mit dem ihre fanatisierten Hussitenhorden das Sudetenland peini­gen, ins Ausland dringt und man jenseits der Gren­zen etwas erfährt über die wachsende Panikstim­mung, die in der tschechischen Bevölkerung zu Angst­käufen und Bankenrun geführt haben. Gradezu eine Ungeheuerlichkeit aber ist es, wenn Prag nun auch feinen Moskauer Verbündeten für diesen Feldzug gegen die Wahrheit einspannt und mit dessen Hilfe zu verhindern sucht, daß die im Bereich der tsche­chischen Soldateska zurückgebliebenen Sudetendeut­schen etwas von der gewaltigen Freiheitskundgebung ihrer ins Reich geflüchteten Brüder vernehmen kön­nen. Dieser dreisten Einmischung Moskaus gebührt die schärfste Zurückweisung.

reu hundert Mann in verschiedenen Trupps kriegsmäßig der Grenze näherten. Als sie sich in der höhe des tschechischen Zollamts be­fanden, das etwa 150 Meter von der Grenze ent­fernt liegt, eröffnete eine kleine Truppe Gewehrfeuer auf die Paßbude und das deutsche Zollgebäude, im gleichen Augenblick ging die zweite Truppe der Roten wehr direkt gegen Seidenberg vor und überschritt gegen 3.30 Uhr die Reichsgrenze. Sie versuchte, in dem Ort Seidenberg einzudrin­gen, wurde aber daran von den deutschen Grenz­wachen, die durch Leuchtkugeln eiligst an die ge­fährdete Stelle gerufen wurden, gehindert. Sie beschossen dann etwa eine Stunde lang aus Gewehren und Maschinengewehren d e n Ort Seidenberg. Der Marktplatz von SeideU- berg, dessen friedliche Bevölkerung durch den Vor- fall in größte Erregung verseht wurde, weist eine ganze Reihe von Einschüssen auf. Desgleichen sind das deutsche Zollamt und die Paßbude mit Ku­geleinschlägen übersät.

Bei dem Vorfall wurden leider zwei Ange­hörige der Grenzwache schwer und 15 leicht verletzt. Gegen 4.30 Uhr zogen sich die tschechischen Abteilungen langsam wieder auf tsche- chisches Staatsgebiet zurück. Aus einer Reihe von Blutlachen geht hervor, dah sie offenbar ebenfalls Verluste gehabt haben, deren Umfang jedoch nicht festsiehl, da sie ihre Verletzten auf tschechisches Ge­biet mitnahmen. Erst gegen Morgen traf in dem Grenzabschnitt wieder Ruhe ein. Es wurde sofort eine umfangreiche Untersuchung wegen des brutalen tschechischen Friedensbruches und des Ueberfalls auf eine reichsdeutsche Grenzstadt ein­geleitet.

Ml Maschinengewehren gegen fudeiendeutsche Flüchtlinge.

Schwere nächtliche Schießerei vei Grenzbauden.

Schmiedeberg (Schlesien), 20. Sept. (DRV. Fünkspruch.) Dienstag früh versuchte lw Morgen­grauen gegen '/-5 Uhr eine Reihe von ludetendeut- schen Flüchtlingen mit Frauen und.Kindern, die hauptsächlich aus Groß^Aupa und Klem-Aupa stam­men, darunter auch eine Reihe von Wehrpflichtigen und von Sudetendeutschen, die sich in Uniform un mit Waffen von ihrem Truppenteil entfernt hatten, reichsdeutsches Gebiet zu erreichen. Aus dem tschechischen ZollamtGrenzbau den wurde auf die Flüchtlinge aus Gewehren und Ma­schinengewehren sofort ein rasendes ucue eröffnet. Die Flüchtlinge warfen sich daraus zu Boden und versuchten kriechend, deutschen Boden zu erreichen. .

(Segen 5.15 Uhr wurde aus Richtung Reu­häusel und von der Zollstrahe, die von Groh- Aupa zur Grenze führt, das Feuer auf die Flüchtlingsgruppe erneut ausgenommen Su­detendeutsche Soldaten des Iraufenauer Infan­terie-Regiments erwiderten nun ihrerseits das Feuer und gingen wie der deutsche Zollposten beobachtete in einer Bodensenke gedeckt ge­gen das tschechische Zollhaus G ren z- bauben vor, von wo aus das Maschinenge- wehrfeuer am stärksten war. Es gelang ihnen, von hinten an das tschechische Zollamt heran­zugelangen und mehrere Handgraten in das Zollamt zu werfen. Dadurch brach im Zollamt ein Brand aus, der das Ge­bäude völlig einäscherte. 15 tschechische

Vor uns leuchtet das Ziel der Freiheit!"

Gewaltige Kundgebung des Gudetendeutschtums in Dresden.

D r e s d e n, 20. Sept. (DNB.) Ein einziger Schrei des Protestes gegen die tschechische Willkürherrschaft war die riesige Kundgebung der sudeten­deutschen Mitgliedsorganisation, in deren Zeichen die sächsische Landeshauptstadt am Montagabend stand. Eine unbeschreibliche Stimmung herrschte in dem überfüllten Saal, in dem mit Tau­senden von Flüchtlingen aber Tausende Dresdner einen flammenden Protest gegen den unmenschlichen tschechischen Terror erhoben und zugleich ein begei­stertes Bekenntnis zu Deutschland und seinem Füh­rer ablegten. Immer und immer wieder hallten durch die große Halle spontane SprechchöreE i n Volk, ein Reich, ein Führer!" Das Kom­mandoStandarten und Fahnen, Achtung!" ertönt, und während das Lied vom guten Kameraden er­klingt, spricht Abgeordneter Höller:Wir ge­denken in dieser Stunde aller jener Kameraden und Kameradinnen, denen nicht die Möglichkeit gegeben war, zu entfliehen und die jenseits der Grenze dem TerrorderTschechenausgesetzt sind. Wir gedenken aber auch im besonderen der vielen verwundeten und toten Männer und Frauen, die im Kampf um unsere Freiheit und um unser Recht und im Glauben an unseren gro­ßen Führer Adolf Hitler ihr Leben freudig und mutig aufs Spiel gesetzt haben." Unter unbeschreib­lichem Jubel überbrachte der Abgeordnete Holler dann die Grüße von Konrad Henlein. Sodann be- trat, mit stürmischen Sieg-Heil-Rufep begrüßt, Dr. Sebekowski das Rednerpult. Wir sind m die letzte Etappe des sudetendeutschen Endkampfes ein- getrefen, so sagte er. 20 Jahre der Pein und der Qual, die in diesen Tagen und Stunden einen er­schütternden Höhepunkt erreicht haben, gehen zu Ende. Vor uns leuchtet das Z i e l d e r Freiheit. Es rechtfertigt die Opfer, die jeder von uns erbringen mußte, lind die Toten und Blut­zeugen unserer Bewegung sind sicherste Burgen des Sieges. Es ist nicht unsere Schuld, daß über Sudetendeutschland, das bei seiner kulturellen Er­schließung bis vor einem Jahrhundert deutsches Reichsland war, unsagbares Leid gekommen ist Mit beispielloser Geduld bemühten sich die su- detendeutschen Vertreter, auf ihre tschechischen Unter­drücker einzuwirken, sie zu einem vernünftigen Ein­lenken zu bewegen. Spott und Hohn war die Antwort von 'tschechischer Seite Muirufe.) Die Tschechen lösten die Nationalsoziallstlsche Partei aus lVsuiru e) und glaubten, das Sudetendeutschtum da­mit endgültig eingeschüchtert ZU haben. Aber die Tschechen hatten sich getauscht. Die tschechilchej ®e- waltmaßnahme fand ihre Antwort durch Konrad Henlein, der aufrief zur Bildung der Deutschen Einheitsfront, der Kampfgemeinschaft aller Deutschen oeaen Terror und Unterdrückung. Ein einiges Su­detendeutschtum sollte Leben und Gut gegen den tschechischen Imperialismus sichern. Aller Welt aber mußte es klar fein, daß dieser Versuch Konrad Hen­leins auf dem Wege der Vereinbarung mit bem tschecknsche» Volk die sudetendeutsche Frage zu losen, der letzte Versuch sein mußte.

Bis zur Selbstverleugnung hat das Sudelen- deulschlum seinen Friedenswillen kundgetan. Es war vergebens. Stärker als Vernunftgründe, d.e auch von einigen ausländischen Beratern Herrn Benesch gegenüber geltend gemacht wurden, war der hussitische haß gegen alles Deutsche, die Gier nach fremdem Gut, die sadistische Freude am Quälen wehrloser Wen- chen. (Lebhafte Pfuirufe.) Stärker als gewisse Warnungen des Westens waren d l e L»u f l u -

sterungen des Ostens. Die planmäßige Kriegshetze des Bolschewismus und der jüdisch- kapitalistischen Geheimbünde hatte längst diesen Staat im Herzen Europas zur Operationsbasis für ihre Zerfehungsarbeit bestimmt. Wan wollte den Ausgleich mit dem Deutschtum nicht. Herr Stalin wollte den Ausgleich nicht, und Herr Benesch wollte den Ausgleich nicht. (Stürmische Zurufe.) Das Su­detendeutschtum aber brauchte Brot und Frie­den. Während das Sudetendeutschtum hungerte, wollte Herr Benesch mit den Wimmernden nur diskutieren, heule können wir der Prager Burg ein peinliches Ergebnis servieren. Herr Benesch, Sie haben Ihren Staat zu Tode gelogen und zu Tode diskutiert. (Stärkster Beifall.)

Ich frage: Wen in der ganzen Welt kann es Wunder nehmen, wenn dieses systematisch beraubte, betrogene und mißhandelte Volk in seiner Verzweif­lung in die Welt hinausschrie: Wir wollen Freiheit, wir wollen Selbstbestimm- mung! Und gerade dieser Verzweiflungsruf stei­gerte die Brutalität der Tschechen zu einem Höhe­punkt, wie ihn Mitteleuropa seit den Greueltaten der hussitischen Horden im Mittelalter nicht erlebt hat. Das, was heute in unserer Heimat vor sich geht, das Niederschlagen, das Niedermetzeln, das Zubodenbrechen wehrloser Frauen, das Niederstechen unschuldiger Kinder, das ist nur zu vergleichen mit jener Deutschenmetzelei in Kdmotau, die seinerzeit im 15. Jahrhundert tschechisch-hussitische Horden an­gerichtet haben. Mit Panzerwagen und Tanks fuhr die Soldateska des Herrn Benesch in unsere Städte und Dörfer, und Hunderte von Toten und Verwun­deten zeichneten ihren Weg.

Herr Benesch hat bereits unsere Antwort auf seine neueste Gewaltmaßnahme zur Kenntnis nehmen müssen. Unsere Antwort besteht in der

Wir kämpsen 11

Begeistert stimmen die Tausende in die Heilrufe ein. Nr.ch Dr. Sebekowski rechnet auch der Abge­ordnete Sandner noch einmal mit den Prager Machthabern ab. Der wahnwitzige Herrschaftsan­spruch des tschechischen Volkes, so führte er aus, und die nicht minder wahnwitzige Zielsetzung seiner Politik, aus dem Vielvölkerstaat Tschecho-Slowakei mit Gewalt einen tschechischen Ratio- n a I ft a a t zu machen, hat jeden ehrlichen Verständigungsversuch zerschlagen. Selbst in jener geschichtlichen Stunde, da die poli­tische Führung des Sudetendeutschtums am 14. Sep­tember mit der Überreichung ihrer Forderungen eine letzte große Möglichkeit zu einem friedlichen Ausgleich schuf, trotzdem in Eger die Schußgarben der tschechischen Maschinengewehre bereits die ersten Opfer forderten, hielt die tsche­chische Staatsführung ihren Standpunkt des Hasses und der Unduldsamkeit auf­recht. ^je antwortete auf die von höchstem Verant­wortungsgefühl getragenen Forderungen der Su­detendeutschen Partei mit der Entwicklung eines bestialischen und unmenschlichen Ter­ra r s , wie er in der gleichen Art unter zivilisierten Völkern bisher weder gebräuchlich noch vorstellbar war.

Wir kennen die tschechische Politik und ihre

Bildung des sudetendeutschen Freikorps, (jubelnde Zustimmung) das mit der Waffe in der haub zum Kampf für bieheimak angetreten ist. Unsere Freikorpsmännec sind von dem un­beugsamen Willen besessen, nicht nachzugeben und keinen Einsatz zu scheuen, bevor nicht unser Sudetendeukschtum und unsere Heimat einge­gliedert sind in das große Deutsche Reich! (Laute Zustimmungsrufe:Wir wollen heim ins Reich!").

Meine Kameraden und Kameradinnen! In dieser Stunde habe ich das Glück, im Namen aller Su­detendeutschen, im Namen der kämpfenden Heimat ein Wort zum ersten Male öffentlich' ausrufen zu können, das uns feit Jahren auf dem Herzen brennt: W i r danken unserem Führer! (Stürmische Zustimmung- und Sieg-Heil-Rufe.) Man hat uns unterdrückt und geschunden, man bat uns eingekerkert und gemartert. Man hat uns hun» gern lassen. Man hat uns wie Freiwild gejagt. Niemand aber soll uns mehr bemitleiden, denn, gibt es ein größeres Glück als das unsere: Wir keh» r e n heim ins Reich. (Wieder stürmische Sieg» Heil-Rufe.) Wir haben es als Soldaten Adolf Hit­lers tausendmal erfahren, daß es heute kein größe» res Glück auf Erden gibt, als dieses eine: ein Deut­scher zu sein! (Stürmischer Jubel.) Die Fronten un­seres Kampfes find endlich klar und eindeutig. Wir haben den Tschechen einen ehrenvollen Frieden an­geboten. Sie haben ihn nicht gewollt. Jetzt werden wir den Frieden unserer Heimat mit der Waffe in der Hand erkämpfen. (Stürmische Heil-Rufe.) Wo immer wir aber auch heute stehen und kämpfen, steht über uns der Satz aus dem jahrhunderte alten Prager deutschen Recht: Wisset, daß die Deutschen freie Menschen sind! Und diese Freiheit danken wir dem Führer und deshalb heißt unser Kampfruf: Adolf Hitler Sieg-Heil!

m unser Recht.

Methoden. Wenn irgendje auf dieser Welt, dann haben wir ein Recht, Europa davor zu warnen, noch einmal den Worten aus Prag zu glauben. Was aus Prag kommt, aus dem Munde eines Hodza oder Benesch, ist Lüge und Betrug. Sie haben nur ein politisches Ziel, die Vernich­tung des Deutschtums, nur ein politisches Glaubensbekenntnis, den Haß gegen uns, und nur eine sittliche Ueberzeugung, daß es menschlich sei, 3,5 Millionen Deutsche auszurotten. Hun­dert- und tausendfach sind die Beispiele, an denen sich die Doppelzüngigkeit der tschechischen Politik, ihre Verlogenheit und ihre Tücke, die Verworfenheit ihrer Methoden und die Hemmungslosigkeit ihres Hasses nachweisen lassen. Oder waren der mörde­rische Raubzug der tschechischen Legionen durch Si­birien, der Betrug und Verrat an K 0 ltschak schon vor mehr als 20 Jahren nicht Ausdruck der gleichen barbarischen Haltung, die vor wenigen Tagen zu jenem Feuerüberfall auf den Sitz unserer Parteiführung in Eger geführt hatte.

Wan hat uns gegen Gesetz und Verfassung un­sere politische Organisation zer­schlagen, eine Organisation. Gie uns das Instrument unseres handelns in jener Zeit war, da wir auf friedlichem Wege, auf dem