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markt.

anderen Seite keine geftaltlo^e Millionenmasse, son-

Gefangenea dauernd mit vorgehaltener Pistole. Die Banditen rasten durch Unzmarkt. stießen aber auher- halb des Ortes gegen den steinernen Pfeiler einer Brücke. Der Wagen stürzte in den Graben, über-

Leben der Nation behandelt, dann erst darf er als Dramatiker auch die ^oröcrung stellen, daß Re­gisseure und Bühnenbildner sein Werk- ebenfalls nicht als Möglichkeit für das Durcherperimentieren subjektivistischer Einfälle betrachten, sondern es aus eigenen Gegebenheiten bewerten und somit nicht ihre, sondern des Werkes Grundgedanken zu Der*

im Sommer dieses Jahres einen schweren nächt­lichen .Ueberfall aus Volksdeutsche unternommen und einen von ihnen zum Krüppel gemacht bat­ten, zu je 18 Monaten Gefängnis. Bei einem Tanzoergnügen in der Ortschaft Rogowo, an dem sowohl Deutsche wie Polen teilnahmen, kam es zu einer wüsten Schlägerei. Anlaß dazu war ein deutsches Lied, das von einigen tanzenden Paaren angestimmt wurde. Die Deutschen verließen um des Friedens willen sofort das Lokal, wurden aber von den Polen verfolgt. Auf dem Hof des deutschen Bauern Trenkel kam es erneut zu einem Zusammenstoß. Ein Bretterzaun lieferte den An­greifern die Wurfgeschosse, mit denen sie das Bauernhaus zu demolieren versuchten. Dom Klir­ren der zerbrechenden Fensterscheiben alarmiert, verließ der Besitzer das Haus. Als er aus der Tür trat, wurde er hinterrücks üb er fall en. Dabei wurde dem 77 Jahre alten Manne eine Zaunlatte mit voller Kraft ins Gesicht gestoßen, so daß der Greis das Augenlicht verlor.

Italien«! Kampf um die Autarkie.

Rom, 18. Nov. (Europapreß.) A-m Abend des 18. November, dem dritten Jahrestag der Ver­hängung der Sanktionen über Italien, eröffnete Mussolini auf dem Gelände des Circus Marimus in Rom dieAusstellung der italienischen Boden­schätze", die den Kampf des Faschismus um die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Landes veran­schaulicht. Der Duce nahm durch Druck auf den Knopf einer elektrischen Anlage die Eröffnung der Ausstellung vor. Durch den Druck wurde das Signal mehrerer Sirenen und das Aufflammen «nächtiger Scheinwerfer ausgelöst. Gleichzeitig wurde ein Feuerwerk auf den Mauern der Casaren-Paläste entzündet. Am Vormittag hatte Mussolini den Grundstein zu einer großen Fabrik gelegt, die etwa zwanzig Kilometer südlich von Rom aus einer be­stimmten Art von Zuckerrobr, deren Anbau im Ge­biet der ehemaligen Pontinischen Sümpfe gefördert wird, ÄrennaNohol Herstellen wird» .

Pistole bedient. Ihr Rucksack war g a n z m i l W u - nition ungefüllt Heber das Motiv zu den furchtbaren Berbrechen gaben die beiden vorläufig keinerlei Auskunft. Eigenartig ist, daß sie weder bei den Ermordeten in Hüttenberg, noch bei dem Ueberfall in der Steiermark weitere Raubabsichten zeigten, sondern es nur auf die Autos abgesehen zu haben schienen.

Auf der einen Seite die Einsamkeit der schöpferi­schen Persönlichkeit ohne Individualismus der sek-

dcrn eine durchgegliederte Kampfkameradschaft der deutschen Nation.

Nach und nach beginnt es heute selbstverständ­lich zu werden, daß ein Mensch, der ein Urteil über eine k ü n st l e r i s ch e Leistung abgeben will, zunächst einmal dieser selbst mit Achtung entgegentritt und dann mit dem gleichen Gefühl sich bemüht, einem anderen die Beweg­gründe der Werke und ihrer Form darzulegen. Es ist dabei allerdings falsch, wenn man etwa erklärt, ein Mensch dürfe nur dann urteilen und vielleicht auch eine ablehnende Haltung einnehmen, wenn er selbst imstande sei, es besser zu machen. Eine Dar­stellung einer Leistung und ein Urteil fordern nicht notwendig die Beherrschung der gleichen Kunst, wohl aber einen gesunden Instinkt, eine kultivierte Urteilskraft und wenn möglich auch ein persönliches Derständ - nie für den behandelten Künstler. Wenn wir von vornherein Achtung vor Kunst und dem Künstler fordern, so erwarten wir auch, daß dieser Künsller seinerseits Achtung vor der Natur, vor ben Wer­ten seiner Nation und vor der Vergangenheit feines Volles mitbringt.

Mannschaftserziehung beruhe. Darüber hinaus sei es ihr Bestreben, praktisches Kön* nen und Verstehen zu vermitteln. A.ucki Dr. Ley hob hervor, daß die zufriedenstellende Lösung der Frage der M e h r l e i st u n g eine Gemein­schaftsarbeit voraussetze. Es müsse ohne Raubbau an der menschlichen Kraft gelingen, den einzelnen zu einem Höchststand der Leistungsfähigkeit zu brin­gen, den Menschen an den richtigen Arbeitsplatz zu setzen und den Arbeitsprozeß so zu gestalten, daß mit dem geringsten Arbeitsaufwand die größte Lei­stung erzielt werde. Dr. Ley setzte sich auch mit dem im Ausland betonten falschen Mitleid mit dem jüdischen Element auseinander. Das jüdische Element habe unserem Volk seit Jahr­hunderten schwerstes Leid zugefügt. Man dürfe nie­mals vergessen, daß der Jude, ein Schmarotzer im Leben der Völker, durch skrupellose Hetze und durch eine dem Wirken des Bazillus vergleich­bare Zersetzungstätigkeit noch jedem Gastvolk, ins­besondere aber dem deutschen, unsagbare Rot gebracht habe. Er habe zu allen Zeiten ein nicht wieder gut zu machendes Unmaß von Schuld auf sich geladen; auf sein Konto komme nicht zuletzt der Tod von unzähligen deutschen Menschen, die er als der Schürer im Hintergrund zu seinem eigenen Vorteil gegeneinander gehetzt habe. Es gehe heute um Sein oder Nichtsein. Das Iuden- problem müsse einer klaren und endgültigen Lösung zugeführt werden.

Graz, 19. Nov. (DNB.) Freitag vormittag hiel- ten zwei junge Burschen bei Hüttenberg in Kärnten durch eine Autofalle ein Auto an. Als der Lenker des wagens ausstieg, um das

Sieben Dolen für einen lleberfall auf Do1k§d«>uifche bestraft.

Bromberg, 19. Nov. (DNB.) Das T h o r n e r .Bezirksgericht verurteilte sieben Polen, die

der Führer (o oft und namentlich in Stun­den notwendiger schwerer Entscheidungen Ber­lin verläßt und sich in seine Berge begibt, so ist das nur das größte Symbol dafür, was auf anderen Gebieten und in verschiedenen Berufen ebenfalls Lebensnotwendigkeit für jeden darstellt.

Und deshalb, deutsche Dichter und Künstler, wenn wir diese Tagung in das Zeichen der Einsamkeit gestellt haben, so wollen wir damit einer Notwen­digkeit Rechnung tragen, die Sie vertreten müssen, um in der bewegten Zeit von heute Stunden der Sammlung zu haben, aber diese Einsam­keit soll nicht eine Vereinzelung sein, son­dern eine Kräftesammlung für sich selbst, aber auch für uns alle! Deshalb ist es auch nicht ein Wider­spruch, daß sich hier eine große Kameradschaft wie die nationalsozialistische Bewegung für das Recht der Einsamkeit ausspricht, denn sie weiß, daß dieser Einsame immer wieder in eine bodenverwurzelte Gemeinschaft z u - r ü ck k e h r t und nicht der Gefahr unterliegt, nur ein abgesplitterter Teil eines Ganzen zu werden. Wir wollen deshalb beide Pole gestärkt wissen.

Auch die Geschichte mit ihren tragenden Persönlichkeiten fordert die Berücksichtigung ihrer Tatsächlichkeiten seitens des sie behandeln- oen Künstlers. 7Nag man der dichterischen Frei­heit noch so viel Raum lassen, so geht es nicht an, einfach Gefühle und Gedanken unserer Gegenwart, in Gestalten der Vergangenheit hineinzulragen und diese, ohne ' sie aus ihrer eigenen Zeit zu begreifen, als Träger der Ideen unserer Epoche vorzuführen. Das Leben auch der Vergangenheit ist so farbig und wechselartig, daß der Dichter immer noch einen weiten Spiel­raum hat und es ihm deshalb der künstlerische Takt verbieten muh, hier eine Verman­sch n n g der Persönlichkeiten und Gedanken oerschiedendsler Zeitalter vorzunehmen.

deutlichen sich bemühen.

Im Zusammenhang mit der Reichsarbeitstagung wurde einlag der Lektoren" durchgeführt, auf dem nach einer Begrüßung durch den Leiter des Amtes Schrifttumspflege, Hans Hagemeyer, der Dichter Friedrich Griefe das ThemaEin­samkeit und Gemeinschaft" behandelte. Der Leiter des Zentrallektorats hes Amtes Schrifttumspflege Dr. Payr sprach über das ThemaDichtung als Brücke zwischen den Völkern Europas", Bibliotbeks- direktor Hermann Haßbargen (Danzig) über Sind Bibliotheken Totenhäuser des Schrifttums?

Höchste Leistungsfähigkeit

Dr. Ley vor denReichssiegern der deutschen x Nebungswirtschaft.

Berlin, 18. Nov. (DNB.) In Anwesenheit des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley fand eine Kund* gebung der deutschen Uedungswirtschaft im Amt für Berufserziehung und Betriebsführung in der DAF. statt. Verbunden damit war die Ehrung der 16 diesjährigen Reichspreisträger im zweiten Leistungswettbewerb der deutschen Uebungs- wirtschaft. Der'Leiter, Prof. Dr. Arn hold, wies darauf hin, daß die fördernde Berufserziehungs­arbeit der DAF. vor allem auf dem Grundsatz der

der deutschen Nation aus Schande und Knechtschaft handelt. Alles, was in diesen Jahren sich auf poli­tischem, militärischem, sozialem Gebiet gebildet hat, steht im Zeichen dieses alle einigenden großen Ge­dankens.

Doch wenn wir uns alle im Kampf um dieses Dasein des deutschen Volkes zu diesem Sah: Ich bin nichts, mein Volk ist alles! bekannt haben, so ist damit wohl eine Verpflich­tung s Ü r alle ausgesprochen worden. Gegenüber dem von allen anerkannten Recht der Gesamtheit auf die Zeit und Arbeitskraft des einzelnen in- und außerhalb feines Berufes tritt die Forderung auch nach Be­schaulichkeit, nach gesammelten Stunden, nach der Einsamkeit. Wenn wir uns selbst überprüfen, und wenn wir die anderen großen Menschen, gleich, auf welchem Gebiete, Überschauen, dürfen wir wohl fest- skellen, daß die entscheidenden Ent­schlüsse Ergebnisse der einsamen Stunden dieser Großen gewesen sind. Denn

presse und Staatsführung.

Engster Kontakt mit dem Volke die Grundlage der Arbeit des Propagandaministeriums.

Einsamkeit und Kameradschaft.

Alfred Bosenberg auf der Reichsarbeitstagung des Amtes Schrifttumspflege.

Jüdischer Oevisenschmuggler festgenommen.

Flensburg, 18.Nov. (DNB.) Bei der lieber- aangsstelle Schusterkate, im Süden des Kreises Apenrabe sauste plötzlich ein Motorradfahrer i m 100-km-Tempo über d i e Grenze, pas­sierte den deutschen und den dänischen Grenzbeam­ten und verschwand in nördlicher Richtung. Der dänische Beamte machte unverzüglich den nächsten dänischen Polizeiposten telephonisch von dem Vor­fall Mitteilung, dem es dann auch gelang, des Flüchtlings habhaft zu werden. Der Festgenom­mene, ein Jude aus Breslau, hatte ver­sucht, einen Betrag von 17 000 Reichs­mark über die Grenze zu schmuggeln.

Hindernis zu beseitigen, erschossen ihn die zwei Wegelagerer und fuhren mit dem Wa­gen davon, den sie aus bisher noch unbekannter Ursache im Lavanttale stehen liehen. Dort begaben sie sich zu Fuß um den Zirbihkegel in die Steier­mark in die Gegend von perchau. Durch einen über die Straße geworfenen frisch geschlagenen Baum­stamm stellten sie wieder eine Auto­falle her und lauerten am Wegerande auf ein neues Opfer. Gegen 19.15 Uhr nahte ein Auto. Die drei Insassen des Autos, zwei Ingenieure des Iudenburger Arbeitsamtes und der Lenker namens Reinhard Zöhrer, stiegen aus, um das Hindernis zu beseitigen. Dabei wurden sie von den zwei Wordbuben überfallen. Der eine tötete Zöhrer durch einen Vrustschnß. Der eine Ingenieur konnte flüchten und die Gendarmerie von Reumarkt alarmieren, die die ganze Umgebung unter Einsatz von S2L abstreifte. Den anderen Ingenieur nah­men die Jugendlichen als Geisel mit nach Unz- Während der Fahrt bedrohten sie ihren

Furchtbare Verbrechen jugendlicher Autobanditen.

IZjähriger und 20iShriger Wegelagerer ermorden vier Personen.

Die nationalsozialistische Bewegung hat die Idee der Gemeinschaft als Arbeits- und Kampfkameradschaft verkündet. Sie hat in extremer Darstellung dieser Gedanken das Wort aufaegriffey: Ich bin nichts, mein Volk i st > scyen Perjonucyren oyne onuiDiuuausmuä uer jet» alle s! und wollte damit aussprechen, daß jeher ) tiererifd>en und Wirtschaftsinteressenten, auf der alles zu opfern hat, wenn es sich um die Rettung <7-^----r««.

RUHL Seilersweg Nr. 6/

ad IO Telephon Nr. 317C

eparaturen .

Berlin, 18. Nov. (DNB.) Auf der fünften Reichsarbeitstagung des Amtes Schrifttums­pflege beim Beauftragten des Führers für die gesamte geistige und weltanschauliche Erziehung der NSDAP, sprach Reichsleiter Alfred Rosenberg zum ThemaEinsamkeit und Kameradschaft". Er führte dazu folgendes aus:

Die nationalsozialistische Bewegung hat vom ersten Tage ihrer Wirksamkeit an betont, daß die großen Schöpfungen der Menschheit stets unmittel­barer Ausdruck großer Persönlichkeiten sind. Sie hat aber ebenso unzweideutig zum Ausdruck, gebracht, daß jede große Persönlichkeit, selbst wenn sie oft sich in Gegensatz zu einer Gemeinschaft stellte, doch zutiefst in dieser Gemeinschaft ver-! wurzelt war. Ohne den kühnen Gedankenflug großer Menschen würde das Leben erstarren. Und ohne das hemmende Schwergewicht einer sich lang­samer fortenttvickelnden Masse bliebe ein neuer Ge­danke ohne jene Härtung, die ihn gexade von einer bodenlosen Schwärmerei unterscheidet.

mit 1,4 Einwohnern auf dem Quadratkilometer eines der dünnst besiedelten Länder des Weltreiches, beherbergt bis heute nur etwa 2000 Weiße als Plantagenbesitzer, Händler und Beamte. Das tro­pische Klima begünstigt den Anbau von Reis und Zuckerrohr. Die Wälder liefern Kautschuk, Kakao, Farbhölzer, Faser- und Arzneistoffe. Es finden sich auch Gold und Diamanten. Es ist also durchaus keine trostlose Wüste, die man in London alsnatio­nale Heimstätte" für die jüdischen Emigranten ins Auge gefaßt hat. Wie weit sich das Projekt verwirk­lichen lassen wird, steht ganz bei England und dem Weltjudentum selbst, das ja, wenn man von den soeben bekannt gegebenen Zahlen über die fünf Jahre nach der nationalsozialistischen Machtergrei­fung noch bei uns befindlichen jüdischen Vermögens­werte auf die Verhältnisse der englischen und ameri­kanischen Juden schließen will, gewiß kapitalkräftig genug ist, um eine jüdische Massenansiedelung in einer fast menschenleeren tropischen Kolonie zu fmanzieren, wo die Juden jedenfalls nicht wie heute in Palästina einem nationalbewußten Volk wie den Arabern angestammten Boden streitig machen wür­den. Eine gewisse Presse in Amerika und England täte mitsamt ihren Hintermännern besser daran, diesen Gedanken der britischen Regierung ihre un­geteilte Aufmerksamkeit zuzuwenden, statt sich als höchst unberufene Anwälte desWeltgewissens" in lärmender Kritik und böswilligen Verleumdungen über Deutschland zu ergehen, ein Verhalten, das nur geeignet ist, das deutsch-englische Verhältnis in unerträglicher Weise zu belasten, und überdies an­gesichts der Entschlossenheit des deutschen Volkes, die Judenfrage wenigstens für sich radikal und restlos zu lösen, völlig nutzlos ist. Dr. Fr. W. Lange.

verwachsen und großgeworben sein un­ter der Masse. Er kann nicht lernen, was er besitzen muß! Das Volk mußte wissen, wie der Mann spricht, der es während der Krisenzeit aufklärt, es muß nicht nur seinen Worten lauschen, sondern aus seinen Worten auch fühlen, wie es steht und wie es weitergehen soll. Es muß seit langem Ver­trauen besitzen zu der Art seiner Volksaufklärung. Die Kenntis des Volkes und das Klingen der Volksseele muß ich mir als Propagandaminister Tag f ü r T a g a u f s neue erwerben. So gehe ich z. B. täglich zum Volk, um das Volk zu studieren. Ich achte genau darauf, wie reagiert das Volk, was gefällt ihm und was lehnt es ab.

Sehr wesentlich ist es, babin zu betonen, daß ein Propagandaminister s i ch nicht von einer chinesischen Mauer umgeben lassen darf. Wenn mir hin und wieder einer vorwirft, wir schließen uns vom Volke ab, bann kann ich nur lachen. Wenn wirklich lauter Leute um mich waren, bie nur mit Paragraphen zu tun haben, bann könnte biete Ansicht richtig sein. Ich sehe tagsüber Ortsgruppenleiter, Hauptschriftleiter kommen zu mir, Bauarbeiter erzählen mir ihre Sorgen, Künst­ler besprechen mit mir ihre Pläne und aus all diesen Berufsschichten setzt sich zusammen das Volk! Abends sehe ich bas Volk während der Stunden der Erholung, in großen Werken spreche ich mit den Arbeitern, während bie Maschinen laufen. Im Mütterheim ber NSV. erzählen mir Berliner Mütter von bem, was sie denken und was sie be­drückt. Immer höre ich die Stimme des Volkes. Mit offenen Augen durch bas Leben gehen barin besteht bas Geheimnis unserer Er­folge. Auch in ben Stunbeu ber Krise blieb bas Ge­heimnis des Erfolges: bas Volk kennen, um seine Sorgen wissen, bie kleinsten Beschwernisse auch des unbekannten Mannes zu kennen unb boch das große Ziel dabei nicht aus dem Auge ver­lieren."

Ceylon will keine Juden!

C 0 l 0 m b 0,18. Nov. (Europapreß.) Der Gouver­neur von Ceylon, Sir Andrew C a l d e c 0 11, sprach sich nach einer Besprechung mit seinen Ministern gegen einen Zustr 0 m von Juden nach Ceylon aus. Die Verwaltung des Landes müsse, so betonte ber Gouverneur, bei ihren Entschließungen über Einwanberung auf bie Wirtschaftslage unb bie Arbeitslosigkeit Rücksicht nehmen. Diese Stellung­nahme des Gouverneurs ist eine Antwort auf ben Appell ber englischen Regierung an die Verwal­tungen ber britischen Kolonien, in bem biese auf» geforbert worden sind, bei der Auswanderung von Juden behilflich zu sein.

Berlin, 18. Nov. (DNB.) lieber die staats­politische Aufgabe ber Presse und die Grundlagen der Dolksaufklärung äußerte Reichspropaganda­minister Dr. Goebbels in einem Gespräch mit dem Hauptschristleiter des Berliner12 Uhr Blat­tes" u. a.: _ , ,

Die deutsche Publizistik hat nicht bie Aufgabe, bem Leser unbedingt unb um jeden Preis bas Neueste auf ben Frühstücksttsch zu legen. Es ist bies ber Ehrgeiz ber privatkapitalistischen Zeitungskon­zerne in ben sogenannten bernokratischen Staaten. Sie leben untereinander in schärfster Konkurrenz, und wer am frühesten die neueste Nachricht bringt, darf sich gewöhnlich auch der größten Auflagen rühmen. Bei uns übt die Presse eine wichtige Funk­tion des staatlichen Lebens aus. Sie ist zu einem Träger öffentlicher Pflichten gewor- d e n. Die deutsche Presse hat positiv in dem Zusammenspiel der staatlichen Kräfte m i t z u w i r k e n, es sind ihr somit gleichwichtige Aufgaben zugewiesen, wie etwa der Verwaltung ober ber Schule.

Kein Mensch kann bestreiten, baß während des tschechischen Konfliktes die deutsche Publizistik in der Offensive stand. Im Weltkrieg begnügten wir uns damit, die Meldungen der Gegner zu de­mentieren unb richtigzustellen. Diesmal aber haben wir bie Offensive ergriffen. Die beutsche Presse hat während der vergangenen Wochen Hervor­ragendes geleistet. Es war eine Freude für die deutsche Staatsführung, mit ihr zu arbeiten. Ich wünsche und hoffe, daß die beutsche Presse bie* sen Geist auch in Zukunft beibehalten und weiter entwickeln möge. Auch ber beutsche Rundfunk hat sich als ausgezeichnetes Instrument der deutschen Staatsführung erwiesen.

Als erste Voraussetzung für bie gesamte Arbeit seines Ministeriums bezeichnete Dr. Goebbels bann die ständigen engsten Kontakte mit dem Volke. Der Propagandaminister muß das Volk kennen, er muß von allem Anfang an mit ih m

Niederlage Churchills im Ltuierhaus.

Kein Munitionsministerium in England.

London, 18. Nov. (DNB.) Die Abstimmung im Unterhaus über den liberalen Antrag auf Einsetzung eines Munitionsmini st e- r i u m s gestaltete sich zu einer großen Nieder­lage für Churchill. DerTimes" verweist darauf, daß Churchills Appell an 50 Konservative, gegen die Regierung zu stimmen, nur ein äuherst schwaches Echo gefunden und daß außer Churchill nurnochzwei Abgeordnete ihre Stimme gegen die Regierung abgegeben Hütten. Eden unb Lorb Granborne hätten für bie Regierung gestimmt, einige anbere Konservative hätten sich ber Stimme enthalten. Ein Teil ber Abgeorbneten, bie ben Antrag ursprünglich unterzeichneten, habe gleichfalls für bie Regierung gestimmt. Der konser­vative Antrag, in bem bem Premierminister das Vertrauen ausgesprochen werbe, sei bereits von 220 Abgeordneten unterzeichnet worden

Vor der Abstimmung hatte Verteidigungsminister I n s k i p erklärt, in ber Munitionsbelieferung be­stünden gegenwärtig keinerlei Schwierigkeiten, so baß kein Grund für die Schaffung eines besonde­ren Ministeriums vorliege. Man arbeite nach einem Rüstungsprogramm, das sich auf eine Reihe von Jahren erstrecke, und das bis zu feinem gegenwär­tigen Zeitpunkt erfüllt worben fei. Man habe auf weiten Gebieten in ben Hanbel eingegriffen, um bas notroenbige Material für bas Aufrüstungspro- gramm möglichst schnell zu erhalten. Man habe be­schlossen, das Bauprogramm für Geschütze zu erhöhen. Der Bau von Rüstungsfabriken nähere sich jetzt seinem Höhepunkt. All bas zeige, fo schloß Jnskip, baß die Pläne der Regierung ben Notwen- bigkeiten entsprächen. Wenn sie auch bie Schaffung eines Munitionsministeriums als überflüssige Be- hinberung der ^.Belieferung augenblicklich ablehne, bleibe es doch ihre Pflicht, alle Notwendigkeiten des Programms weiter zu prüfen.

Wahlschlappe

der englischen Konservativen.

London, 18. Nov. (Europapreß.) Die Wahl des bekannten Publizisten und Rundfunksprechers über internationale Fragen, Vernon B a r 11 e 11, als überparteilicher Lmkskandidat im Wahlkreis Bridgewater, ist für die Regierung ein unangeneh­mer Schlag, zumal, da auch die Neuwahl im Wahl­kreis Doncaster eine Erhöhung der bisherigen Mehrheit der Arbeiterpartei um 4000 Stimmen ge­bracht hatte. Bridgewater war bisher als sicherer konservativer Sitz betrachtet worden. Bei ber letzten Wahl im Jahre 1935 brachten es bie Kanbibaten ber Liberalen unb der Arbeiterpartei zusammen auf 13 600 Stimmen, während der Einheitskandidat die­ser beiden Parteien diesmal 19 540 Stimmen auf sich vereinigen konnte und damit den konservativen Abgeordneten um mehr als 2300 Stimmen hinter sich ließ. Dieser Sieg ist der erste sichtbare Erfolg ber Einheitsfronttaktik zwischen Liberalen unb Ar­beiterpartei. Bisher konnte sich biese Einheitsfront nur auf verhältnismäßig unbebeutenbe intellektuelle Gruppen ber beiben Oppositionsparteien stützen. Es ist wahrscheinlich, baß nach dem Ergebnis von Brid­gewater bie Regierung noch öfters mit solchen Ge- meinschaftskandibaturen rechnen muß.

schlug sich, unb bie brei Insassen würben heraus- gefdjleubert Dabei gelang es bem Ingenieur, zu entfliehen. Die zwei Verbrecher wurden von einer S 2t-Streife ge(feilt Cs entspann sich ein heftiger Feuerwechsel, bei bem ber SA.-Sturmführer hebenstreit unb ber SA.-Wunn Zetter getötet wenn dieses allgemeine Achtungsgefühl jeden wurden. Der ältere Bruder des Wörderpaares er-1 ^ünftIer beherrscht, wenn er ein Thema aus bem litt Schußverlehungen. Auch ber jüngere würbe - ' - ~ """

leicht verletzt Die zwei Dlörber, einer von ihnen ist 13 unb ber anbete 20 Iahre alt, würben hieraus feft genommen. Zu ihren Taten hatten sie sich eines Trommelrevolvers unb einer kleinkalibrigen