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Triumph -er Vernunft.
Der römische Vertrag ist mehr als ein Wegweiser zur Beseitigung aller zwischen England und Italien feit Ausbruch des Abessinienkrieges entstandenen Meinungsverschiedenheiten. Er ist ein Triumph der Vernunft in einem Augenblick, da es zwischen Krieg und Frieden zu wählen galt. Denn trotz des Gentlemen-Agreements vom 2. Januar 1937, in dem ausdrücklich festgestellt wurde, daß das Mittelmeer für England und Italien gleich lebenswichtig fei und daß beide Parteien eine Aenderung des Status quo in diesem Raume ablehnten, spitzte sich das Verhältnis zwischen den beiden Ländern mehr und mehr zu. Schließlich war man soweit, daß schon eine ganze Reihe von Fronten für den Ernstfall genannt wurden. Ueberall standen Truppen, stand Kriegsmaterial bereit, überall wurde jede militärische Maßnahme der einen Seite mit verdoppelter Wachsamkeit der anderen beantwortet. Man griff aber mit der politischen Arbeit darüber hinaus, schuf neue Reibungsflächen und neue Möglichkeiten, der Gegenseite an irgendeiner Stelle unangenehm werden zu können. So konnte eines Tages irgendwo der erste Schuß fallen, mußte der Augenblick heranrücken, da die Truppen von allein zu marschieren begannen und die Kriegsschiffe sich von selbst aufeinander zu bewegten.
Weder England noch Italien hatten Sehnsucht nach diesem „entscheidenden" Augenblick. Sie ließen sich das Instrument der diplomatischen Bereinigung des beiderseitigen Verhältnisses nicht aus der Hand schlagen, so heftig sich auch gewisse Kräfte in dieser Richtung anstrengten. Man wußte genau, daß ein Zusammenprall weder der einen noch der anderen Partei nützen würde. Man war sich auch völlig im klaren darüber, daß ein Waffengang nicht ohne Rückwirkungen auf das übrige Europa und die übrige Welt' bleiben würde. Diese Rückwirkungen konnten für alle nur negativer Natur sein. Aus dieser Erkenntnis heraus, aber auch aus dem Willen, einen Ausgleich herbeizuführen, solange auch nur ein Fünkchen Hoffnung dafür vorhanden ist, kam das italienisch-englische Abkommen zustande, bei dem vom Prestige keine Rede ist, sondern allein von der Notwendigkeit, Ruhe und Frieden im Mittelmeerraum und weitgehende Beachtung der beiderseitigen Interessen sicherzustellen.
Dieses Ziel ist erreicht. Dem europäischen Friedens- und Sicherheitsgebäude ist ein neuer Stützpfeiler gegeben worden, der nicht nach Genfer, sondern nach ausschließlich italienisch-englischem Maß zugeschnitten worden ist, wie ja auch die übrigen Sicherheitspfeiler, also die Achse Berlin — Rom oder das deutsch-englische Flottenabkommen, das deutsch-polnische Abkommen und andere von Deutschland mit seinen Nachbarstaaten abgeschlossenen Verträge immer nur die gegenseitigen Bedürfnisse berücksichtigen, damit aber dem gemeinsamen europäischen Ziel, den Frieden zu erhalten und zu untermauern, am nächsten kommen. Infolgedessen wird man die römischen Vertragspartner zu ihrem Werk beglückwünschen können. Es läßt die Geräusche des Waffenklirrens im Mittelmeerraum verstummen, es läßt eine hoffnungsvollere Zukunft Heraufziehen. G.
Dr. Goebb-ls spricht.
Berlin, 16. April (DftB.) Reichsminister Dr. Goebbels spricht am Vorabend (also heute. D. Schrislllg.) des Geburtstages des Führers von 20 bis 20.15 Uhr über alle deutschen Sender.
Flaggen heraus!
Berlin, 18. April. (DNB.) Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda fordert die Bevölkerung auf, aus Anlaß des Geburtstages des Führers am 2 0. April ihre Häuser und Wohnungen zu beflaggen.
Minister Rust spricht zu den Schulen.
Berlin, 16. April. (DNB.) Arn Geburtstag des Führers spricht Reichsminister R u st von 9 bis 9.30 Uhr über alle Sender zu den Schulen im Deutschen Reich. Diese Kundgebung ist mit der Feier, die am gleichen Tage anläßlich des Schulbeginns stattfindet, zu verbinden. Es wird angeordnet, daß die Uebertragung der Rede des Herrn Ministers im Rahmen der Schulfeier in allen Schulen gemeinschaftlich angehört wird. In den Volksschulen nehmen nur die vier oberen Klassen (nicht die vier Grundschulklassen) an der Feier teil.
Der deutsche Voffchaster bei Mussolini.
R o m, 18. April. (DNB.) Einer Stefani-Meldung zufolge hat Mussolini den neuen deutschen Botschafter beim Quirinal, von Mackensen, empfangen und sich lange mit ihm unterhalten.
Mordplan gegen Stalin?
Reuter Meldet Verhaftung von sieben Sowjet-Generalen.
London, 18. April. (DNB.) Nach einem Reuterbericht aus Helsinki sind auf Veranlassung des GPU.-Chefs Jeschow sieben Sowjet- generale verhaftet worden, die beschuldigt wurden, daß sie Stalin und Woroschilow ermorden wollten.
Das englisch-italienische Abkommen unterzeichnet.
Rom betont nachdrücklich die Unversehrtheit der Achse Berlin—Rom.
Rom, 16. April. (DNB.) Heber die Unterzeichnung des englisch-italienischen Abkommens wurde folgende amtliche Mitteilung ausgegeben:
„Außenminister Graf Ciano und der englische Botschafter Lord Perth haben heute 18.30 Uhr im Palazzo Chigi das italienisch-englische Abkommen unterzeichnet. Das Abkommen besteht aus einem Protokoll und acht angeschloffenen Vereinbarungen und Erklärungen und einen Notenwechsel.
Außerdem ist zwischen Italien, England und Aegypten ein Abkommen über gute Nachbarschaft betreffend Italienisch-Ostafrika von Außenminister Graf Ciano, dem englischen Botschafter Lord Perth und dem ägyptischen Gesandten Mustafa El-Sadek unterzeichnet worden, die auch einen Notenaustausch voraenommen haben."
Das Abkommen wurde in London im Anschluß an die Unterzeichnung veröffentlicht. Es handelt sich um ein umfangreiches Dokument, das sich in drei Teile gliedert: 1. ein Protokoll, 2. einen Austausch von Briefen und 3. ein Abkommen über gute Nachbarschaft zwischen Aegypten und Italien.
-I.Teii.
Das Protokoll sieht vor, daß folgende acht Erklärungen in Kraft treten sollen, sobald dies die italienische und die englische Regierung gemeinsam fe st setzen:
1. Eine Bestätigung der Erklärung vom 2. Januar 1937 über den Status quo im Mittel- m e e r und der Noten, die am 31. Dezember 1936 ausgetauscht wurden. (Diese Noten bezogen sich auf die Erhaltung des Status quo im westlichen Mi11elmeer.)
2. Ein Abkommen über den Austausch militärischer Informationen. In diesem Abkommen verpflichten sich beide Parteien, sich periodisch über die Verteilung ihrer Streitkräfte im Mittelmeer, im Roten Meer, im Golf von Aden, in Aegypten, im Sudan, in Italienisch-Ostafrika, Britisch-Somaliland, Kenya, Uganda und den nördlichen Teil von Tanganjika zu unterrichten. Beide Parteien kommen hiernach weiter überein, sich im voraus über die Errichtung neuer Flotten- oder Luftstützpunkte im Mittelmeer östlich vom 19. Längengrad und im Roten Meer sowie den Zufahrtswegen zum Roten Meer zu unterrichten.
3. Ein Uebereinfommen über gewisse Gebiete im Nahen Often. Dieses aus acht Artikeln bestehende Uebereinfommen verpflichtet beide Teile, die Integrität und die Unabhängigkeit Saudi- Arabiens und des Iemen zu respektieren. Beide Teile kommen überein, daß es in ihrem gemeinsamen Interesse liegt, daß keine andere Macht die Unabhängigkeit und Integrität dieser beiden Länder in Frage stellt. Bezüglich der Gebiete, die östlich und südlich von Saudi-Arabien und dem Jemen liegen (d. h. also das Gebiet des Protektorats Aden), erklärte die italienische Regierung, daß sie nicht versuchen wird, irgendwelchen politischen (Einfluß in dieser Zone zu erwerben. Die britische Regierung erklärt, daß sie in diesen Gebieten nichts unternehmen wird, was die Unabhängigkeit oder die Integrität Saudi-Arabiens oder des Jemen beeinträchtigen wird. Das Abkommen sieht ferner vor, daß keine von beiden Parteien Inseln im Roten Meer annektieren oder auf ihnen Befestigungen errichten wird. Ferner verpflichten sich England und Italien, in keinem Streit zwischen Saudi- Arabien und dem Jemen zu intervenieren. Das Abkommen klärt ferner gewisse kritische Grenzfragen in dem Bereich dieser beiden Länder.
4. Eine Erklärung über die Propaganda. Die Erklärung bestimmt, daß keines der beiden Länder gegen das andere Presse- oder Propagandamethoden gebrauchen wird, die geeignet sind, die Interessen des anderen Landes zu schädigen oder die unvereinbar mit guten Beziehungen sein würden.
5. Eine Erklärung über den Tanasee. Diese Bestimmung wiederholt die Zusicherungen der italienischen Regierung vom 3. April 1936, wonach die italienische Regierung die britischen Interessen, die mit diesem See Zusammenhängen, respektieren wird.
6. Eine Erklärung über den Militärdienst von Eingeborenen in Italienisch-Ost- afrika. In dieser Erklärung wiederholt die italienische Regierung die Zusicherung an die Genfer Entente vom 29. Juli 19,36. Danach ist Italien bereit, den Grundsatz anzunehmen, wonach Eingeborene in Italienisch-Ostafrika nicht gezwungen werden sollen, Militärdienst zu leisten, wovon nur Polizeidienst ausgenommen ist.
7. Eine Erklärung über die freie Ausübung der Religion und die Behandlung von britischen religiösen Körperschaften in Italienisch- 0 ft a fr ff a. Die Erflärung sichert britischen Staatsangehörigen in Italienisch-Ostafrika die freie Ausübung ihrer Religionstätigkeit zu.
8. Eine Erklärung über den S u e z k a n a l. Die britische Regierung und die italienische Regierung bestätigen hier von neuem ihre Absicht, die Bestimmungen der Suezkanal-Konvention vom 29. Oktober 1888 zu respektieren und innezuhalten. Dieses Abkommen garantierte allen Mächten den freien Gebrauch des Suezkanals zu allen Zeiten, d. h. in Krieg und Frieden.
Das Protokoll sieht vor, daß nach dem Inkrafttreten der obgengenannten Erklärungen und Abmachungen Verhandlungen zwischen der ägyptisch en Regierung und der italieni-
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Unser Bild zeigt den Botschafter Großbritanniens, Lord Perth, während der Unterzeichnung. Rechts: Außenminister Graf Ciano, der den Vertrag für Italien unterschrieb. Für Aegypten unterzeichnete der bevollmächtigte Minister Mustapha El Sadek Bey. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
scheu Regierung stattfinben sollen, um alle Fragen zu regeln, die Aegypten berühren. Ferner sieht das Protokoll vor, daß Wirtschafts - Verhandlungen zwischen Großbritannien und Italien zur Regelung der Wirtschaftsbeziehungen von Italienisch-Ostafrika mit dem britischen Reich sobald wie möglich aufgenommen werden sollen.
2. Teil.
Der zweite Teil des Abkommens besteht in einer Anzahl von Briefwechseln. Diese Briefwechsel beziehen sich auf
1. Libyen. In liefern Briefwechsel stellt die italienische Regierung fest, daß sie eine Anweisung für die Verminderung der italienischen Streitkräfte in Libyen gegeben hat und daß Zurückziehungen von 1000 Mann in der Woche bereits begonnen haben. Diese Truppenrückziehungen würden fortgesetzt werden, bis die Friedensstärke der Garnisonen erreicht ist. Dies bedeutet, daß die italienischen Streitkräfte in Libyen seit dem Beginn der Besprechungen um die Hülste vermindert wurden
2. Londoner Flottenvertrag. Die italienische Regierung teilt mit, daß sie die Absicht hat, dem Londoner Flottenvertrag von 1936 beizutreten, sobald das Abkommen in Kraft getreten ist. Bis zu diesem Zeitpunkt will die italienische Regierung sich an die Bestimmungen des Flottenvertrages halten.
3. Spanien. Die italienische Regierung bestätigt, daß sie der britischen Formel für die pro- portionelle Räumung der ausländischen Freiwilligen aus Spanien zugestimmt hat, und daß sie sich verpflichtet, diese Räumung in d e m Augenblick und zu den Bedingungen durchzuführen, wie sie vom Nichteinmischungsausschuß auf der Grundlage dieser Formel festgesetzt werden. Sie verpflichtet sich, falls diese Räumung bei Beendigung des spanischen Bürgerkrieges noch nicht beendet ist, daß alle verbleibenden italienischen Freiwilligen Spanien zu diesem Zeitpunkt verlassen sollen, und daß ebenso alles italienische Material zurückgezogen wird. Die italienische Regierung erklärt, daß Italien keinerlei territorialen oder politischen Ziele und keinerlei privilegierte Stellung in Spanien, auf den Balearen, den spanischen Ueberseebesitzungen ober der spanischen Marokkozone hat, und daß Italien nicht die Absicht hat, irgendwelche bewaffneten Streitkräfte in diesen Gebieten zu unterhalten. Die britische Regierung nimmt von diesen Zusicherungen Kenntnis und wiederholt bei der Gelegenheit, daß sie eine Regelung der spanischen Frage als Voraussetzung für das Inkrafttreten des englisch-italienischen Abkommens ansieht.
4. Abessinien. Die« britische Regierung erklärt, daß sie die Absicht hat, auf der kommenden (genfer Ratssitzung Schritte zu tun, um die Stellung der Mitgliedsstaaten der Genfer Entente in bezug auf die Anerkennung der italienischen Souveränität über Abessinien zu klären, da sie den Wunsch hat, Hindernisse zu beseitigen, welche die Freiheit der Mitgliedsstaaten in bezug auf eine Anerkennung der italienischen Souveränität über Abessinien ändern könnten.
3. Teil.
Der dritte Teil des Abkommens ist ein Abkommen über gute Nachbarschaft zwischen Italien und Aegypten. Das Abkommen ist dazu. bestimmt, die Uebergangsperiobe bis zum Inkrafttreten bes Hauptabkommens zu überbrücken, bis bie Ver- hanblungen abgeschlossen sinb, bie über befonbere ostafrikanische Angelegenheiten, bie in dem Protokoll aufgezählt werden, beendet sind. Es handelt sich hier u. a. um bie Innehaltung ber Antisklavereigesetze unb bie Indienststellung von (Eingeborenen in eingeborenen militärischen Formationen. Das Abkommen über gute Nachbarschaft enthält ferner eine Bestätigung, daß die ägyptische Regierung von den
englisch-italienischen Abmachungen Kenntnis genommen hat.
Telegramm-Austausch.
Zum Schluß des Abkommens wird ein Telegrammaustaus ch zwischen Chamberlain und Mussolini veröffentlicht.
Das Telegramm Chamberlains an Mussolini lautet: „Ich freue mich, von Lort Perth den erfolgreichen Ausgang der Besprechungen zwischen unseren beiden Regierungen zu erfahren. Ich möchte ausdrücken, wie sehr ich und meine Kollegen den Geist des guten Willens und der Zusammenarbeit schätzen, der in unseren Besprechungen von (Eurer Exzellenz, Graf Ciano, und allen auf der italienischen Seite Beteiligten angewandt wurde. Ich habe die aufrichtige Befriedigung, deren ich auch bei (Eurer Exzellenz sicher bin, daß ein solch umfassendes Abkommen zwischen uns erreicht worden ist. Ich hoffe, daß dieses Abkommen, wenn es voll in Kraft tritt, alle übriggebliebenen Punkte der Meinungsverschiedenheiten zwischen uns beseitigt, und ich erwarte zuversichtlich, daß hiernach die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern wieder sicher auf dem Vertrauen und der Freundschaft beruhen werden, bie solange in ber Vergangenheit existierten."
Die Antwort Mussolinis an Premierminister Chamberlain lautet: „Ich banke Ihnen warm für Ihre Botschaft. Ich freue mich in der Tat, baß- die englisch-italienischen Besprechungen so glücklich geendet haben unb baß bas erzielte Uebereinfommen Sie wie mich voll befriebigt, sowohl hinsichtlich bes Umfangs unb bes Geistes, in bem es geschlossen würbe. (Es ist mir eine Freude, Ihnen zu versichern, baß ich den guten Willen und den herzlichen Geist bes Verstehens, ben Eure Exzellenz gezeigt haben, aufrichtig zu schätzen weiß. Ich schätze ebenso bie Arbeit, bie Lorb Perth unb alle diejenigen geleistet haben, die zu ber Verwirklichung bes Abkommens beigetragen haben. Daburch, daß die .zwischen uns bestehenden Fragen so offen unb vollstän- big geregelt würben, werben die Beziehungen zwischen England und Italien auf. eine solide und dauerhafte Basis gestellt. Ich bin überzeugt, daß nunmehr zwilchen ben beiden Ländern eine neue Periode bes Vertrauens unb ber Freundschaft beginnen kann. Das ist es, was ich unb Sie wünschen unb was mit unseren traditionellen Beziehungen übereinftimmt."
Das Scho in Amerika.
Neuyork, 18. April. (DNB.) Die Presse würdigt eingehend die Unterzeichnung des englisch, italienischen Abkommens als ein (Ereignis von voraussichtlich weittragender interna- tionaler Bedeutung. Die Blätter sehen in dem Abkommen einen wichtigen Schritt zur Beruhigung der europäischen Atmosphäre.
In amtlichen Washingtoner Kreisen wird, der „New Port Times" zufolge, bie Unterzeichnung bes Abkommens als erster Erfolg ber realistischen Außenpolitik Chamberlains begrüßt. Man hoffe in Washington, baß bem Abkommen in vieler Beziehung ein besseres Einvernehmen in Europa folgen werde. Sobald England die italienische (Eroberung Abessi- njens anerkannt habe, werde, so bemerkt das Blatt, diese Frage auch für die Vereinigten Staaten spruchreif. Wenn man in Washington damit auch keine große Eile an den Tag legen werde, so herrsche doch die Auffassung vorO»baß eine Entscheidung hierüber nicht auf unbestimmte Zeit verzögert werden könne. Im übrigen gewinne in Washington die Auffassung an Boden, daß „bie eine ober anbere allzu theoretische Doktrin ber amerikanischen Außenpolitik im Sinne ber realistischen Grunbsätze über kurz ober lang überprüft werben müsse, bie zur Zeit die britische Außenpolitik kennzeichneten".


