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llm die Deutsche Kußballmeisterschast.

Die Ergebnisse vom Karfreitag.

Die Kämpfe um die Deutsche Fußballmeisterschaft wurden am Karfreitag mit sechs Begegnungen fortgesetzt.

In der Gaugruppe 1 gab es die erwarteten Siege von Eintracht Frankfurt und Hamburger SV., während aber der HSV. in Insterburg gegen den Ostpreußenmeister klar mit 6:0 (2:0) die Ober­hand behielt, landete die Eintracht in Stettin gegen den Pommernmeister nur einen knappen 6:5-(2:1-) Sieg. Die Frankfurter lagen schon 6:2 in Führung, ließen sich dann aber ganz aus dem Konzept brin­gen und mußten am Schluß froh sein, wenigstens noch ein Tor Vorsprung zu haben.

In der Gau gruppe 2 hatte der Mittemeister Dessau 05 gegen Meister Schalke 04 erwartungs­gemäß nichts zu bestellen. Mit 6:0 (2:0) behielten die .Knappen" die Oberhand.

In Gau gruppe 3 gab es eine kleine lieber* raschung. denn Fortuna Düsseldorf erzielte in Chem­nitz vor 30 000 Zuschauern gegen den Sachsenmei­ster BC. Hartha nur ein 1:1 (0:1). Die Rheinlän­der diktierten wohl den Kampf, konnten aber die zum Sieg notwendigen Tore nicht schießen, da sich die Sachsen prächtig einsetzten. Durch diesen Punkt­verlust hat der VfB. Stuttgart, der in Gleiwitz das Rückspiel gegen den Schlesienmeister mit 5:0 (2:0) siegreich gestaltete, wieder die Möglichkeit, aus eigener Kraft an Düsseldorf heranzukömmen. Man darf in dieser Gruppe noch einen packenden End­kampf erwarten.

In Gaugruppe 4 endlich schaffte Alemannia Aachen in Hanau einen glücklichen 4:2-(2:2-)Sieg über den Hessenmeister, der damit an letzter Stelle bleibt.

HZ.-Meisterschast im Mannschaststurnen.

In Stuttgart wird am 23. und 24. April zum ersten Male die Deutsche Meisterschaft im Mann- fchaftsturnen der Hitler-Jugend entschieden. Um den

Titel kämpfen die Meister aus den 23 HI.-Gebieten. Die Riegen der bekanntesten deutschen Turnvereine haben sich in den Kämpfen um die Bann- und Ge­bietsmeisterschaften durchgesetzt.

Hallensportkampftag

der SA.-Sruppe Hessen verschoben.

RSG. Infolge der durch den Reichspropaaanda- leiter und Reichsminister Dr. Goebbels verordneten Derfammlungsruhe bis zum 29. April 1938 muß der für den 22. April vorgesehene Hallensportkampf­tag der SA.-Gruppe Hessen erneut verlegt werden.

Auftakt in Hamburg.

Die Schwergewichtler beim Wiegen.

Das große Hamburger Ereignis im Boxsport, das am heuttgen Osterfamstag in der Hanseaten­halle steigt, wirft seine Schatten voraus. Unter großer Anteilnahme der Hamburger Bevölkerung, die sich zu Hunderten vor dem Hotel Esplanade ein- aesunden hatte, begaben sich die vier Gegner der beiden Hauptkämpfe zum Wiegen. Hier hatten sich unter den zahlreichen Gästen u. a. der frühere Fliegengewichts-Weltmeister Jimmy Wilde und Schmelings amerikanischer Jnteressenvertreter Joe Jacobs eingefunden. Den körperlich besten Eindruck machte der Engländer Ben Foord mit 94,5 Kilo­gramm; aber auch die anderen waren gut durch­trainiert. Foords Gegner Walter Reuse! wog 92,7 Kilogramm, während Max Schmeling und Steve Dudas mit 88,3 bzw. 88,5 Kilogramm fast das gleiche Gewicht auf die Waage brachten.

11 Motorrad-Weltrekorde von pagani.

Auf der Monzabahn bei Mailand gelang es dem italienifchen Rennfahrer Rello Pagani am Don­nerstag 11 neue Motorrad-Weltrekorde auf feiner 250-ccm-Guzzi aufzustellen. Vier dieser neuen Welt­bestleistungen wurden bisher von dem deutschen Meister Ewald Kluge (Zschoppau) auf DKW. ge­halten.

Handball-Freundschaftsspiel zu Ostern.

Der Pflichtspielbettieb ruht an Ostern fast voll­kommen. Lediglich Marburg 1860 und To. Roth holen ein vor einiger Zeit schon einmal angesetztes Treffen nach.

Der Freundschaftsspielbetrieb läßt diesmal zu wünschen übrig. Es mag sein, daß die Vereine mit Rücksicht auf die ungewöhnlich lange Dauer der Pflichtspiele zunächst einmal ausspannen wollen. Einige unentwegte, die immer zur Stelle sind, tre­ten auch diesmal an.

1. Feiertag.

Tv. Mendorf (Lahn) Tv. Dutenhofen.

Tv. Holzheim Tv. Grüningen.

Tv. Katzenfurt Frankfurt-Niederrad.

Man darf auf den Ausgang des Lokalkampfes gespcknnt sein. Allendorf hat'in der letzten Zeit wie­der sehr gute Leistungen gezeigt; aber auch Duten­hofen ist besser geworden. Es kommt noch hinzu, daß die Gäste verstärkt antreten können, so daß ein etwaiger Erfolg für die Platzmannschaft außer­ordentlich hoch hängen wird.

Der zweite Lokalkampf, der in Holzheim steigt, sollte nicht minder interessant werden. Hier wird es sich zeigen, ob Holzheim in der abgelaufenen Zeit neue Kräfte sammeln konnte, um wenigstens an­nähernd wieder auf seinen alten Stand zu kommen. Grüningen jedenfalls war aktiver. Die Mannschaft ist heute wieder ausgezeichnet in Form und sollte auch in Holzheim ihren Mann stellen.

Ob Katzenfurt gegen die Gäste aus dem Gau 13 gewinnen kann, steht dahin.

2. Feiertag.

To. Grüningen Tv. Dornholzhausen 1. u. Igd. Tv. Atzbach Ffm.-Niederrad.

To. Katzenfurt To. Hörnsheim.

Tv. Garbenheim Tv. W.-Niedergirmes l.u.2.

Dornholzhausen ist, wie die letzten Ergebnisse be­weisen, wieder im Kommen, so daß Grüningen schon spielen muß, um zu gewinnen. Dazu kommt noch, daß die Platzbesitzer innerhalb zweier Tage ihr zweites Spiel bestreiten.

Atzbach ist in spielerischer Hinsicht zurückgegangen. Die Mannschaft besteht aus überwiegend jungen Kräften und muß erst eingespielt sein, um günstige Ergebnisse zu erzielen. Aus dem Grunde glauben wir kaum an ein günstiges Abschneiden gegen die Frankfurter Mannschaft.

Auch Katzenfurt hat sich wohl etwas zuviel vor­genommen. Denn es ist kaum anzunehmen, daß man Hörnsheim den Widerstand entgegenbringt, der erforderlich ist, um einen etwaigen Sieg der Gäste zu gefährden. Niedergirmes will neue Kräfte ausprobieren.

Die Spiele (Vorrunde) zur Deutschen Meister- schäft liegen nunmehr fest. Wetzlar, das, wie vor einiger Zeit schon erwähnt wurde, zur Gaugruppe 2 gehört, hat als Gegner: MTSV. Leipzig, MSV. Weißenfels und Polizei Berlin. Es werden antre­ten: am 24.4.38 Polizei Berlin, am 22.5.38 MSV. Mels und am 26.5.38 MTSV. Leipzig (Deut- eifter 1936/37), und zwar jeweils in Wetzlar.

Letzte Verbandsspiele der Vezirksklasse.

Die Derbandsferie 1937/38 findet am 2. öfter« feiertag mit den beiden restlichen Spielen ihren Abschluß.

Steinberg Steindorf, Butzback Bissenberg.

Der Verlauf der seitherigen Kämpfe der beiden Neulinge brachte den Teutonen die wertvolleren Erfolge. Die Tabellenplacierung beweist dies sehr deutlich. Einen Sieg der Platzbesitzer, der beftimmt zu erwarten ist, sichert ihnen die 4. Stelle, während Steindorf vor dem Abstieg nicht mehr zu retten ist.

Die Begegnung Butzbach Bissenberg erscheint für die Platzbesitzer ebenfalls günstiger, da die Formoerbesserunq beider Mannschaften bei den Butzbachern beachtenswerter in Erscheinung getreten ist. Ein besonderer Anlaß besteht für die Gastgeber, sich für die hohe Vorspielniederlage von 10:0 Genug- ruung zu holen.

In einem weiteren Pokalspiel, in dem neben Steindorf, das dank dem Entgegenkommen gewisser Umstände, der zweite Vertreter für die Hauptrunden festgestellt werden soll, stehen sich am 1. Osterfeier- tag auf dem Sportplatz an der Neumühle in Stein­berg Teutonia Steinberg und die Spiel« Vereinigung 1 9 0 0 gegenüber. Das Spiel, das ursprünglich in Gießen ftattfinben sollte, bringt den Teutonen den großen und in dem Verlauf der seit­herigen Tschammer-Pokalspiele wohl einzig da­stehenden Vorteil, zum viertenmal hinter­einander auf eigenem Platze antreten zu kön­nen. Dadurch gestalten sich die Aussichten für die Teutonen weitaus günstiger, zumal die Blauweißen für die in Urlaub befindlichen Soldaten Ersatz ein­stellen müssen. Unter diesen Umständen wird das Ausscheiden für den Meister nicht so tragisch fein, zumal größere Aufgaben bevorstehen.

Zweimal Fußbaükamps an der Aemnilhle.

Pokalkampf und Verbandsspiel der Steinberger Teutonen.

Teutonia Steinberg I 1900 Gießen L /

Zu einem äußerst spannenden Pokalkampf sollte es am 1. Osterfeiertag auf dem Teutonen-Platze kommen. Beide Mannschaften lieferten sich bisher immer spannende Kämpfe. Noch in guter Erinne­rung ist das letzte Verbandsspiel, bei dem 1900 einen Punkt retten konnte. 1900 wie Steinberg haben ihre Mannschaften durch Neuerwerbungen erheblich ver- stärkt. Die Gäste werden alles daransetzen, um ihrem Meistertitel Ehre zu machen. Sie verfügen über eine gute Elf, bei der die Hintermannschaft als Bollwerk bekannt ist. In der Läuferreihe und im Sturm machten sich in letzter Zeit Mängel bemerk­bar, doch werden die 1900er morgen alles aufbie­ten, um den Sieg sicherzustellen. Ob das gelingt, er­scheint ungewiß, denn Steinberg hat gerade in letz­ter Zeit beachtliche Resultate erzielt. Die Teutonen besitzen eine ausgeglichene Mannschaft. Das Spiel wird erst mit dem Schlußpfiff entschieden sein.

Teutonia Steinberg I Steindorf L

Am 2. Feiertag tragen die Teutonen ihr letztes Derbandsspiel aus, und zwar gegen Steindorf. Es wäre ein großer Fehler, hier auf einen Sieg der Teutonen zu tippen. Wenn auch die Gäste das Ta- bellenende zieren, so haben sie doch auch in letzter Zeit beachtliche Gegner besiegt. Steindorf ist eine Kampfmannschaft, die im gegebenen Moment mit großer Zähigkeit und großem Eifer einen Gegner niederringen kann. Den Teutonen sollte dies eine Warnung fein. Das Spiel am Vortage wird sich

auch nicht gerade günstig auswirken, so^daß Gründe zur Vorsicht genug da sind. Zudem würde sich eine Niederlage auch noch sehr ungünstig auf den Ta­bellenstand auswirken. Wir trauen den Steinber­gern bei diesem Spiel trotzdem einen knappen Sieg zu, denn technisch sind die Platzbesitzer ihrem Geg­ner einiges voraus.

Freundschastsbegegnungen.

Spielvereinigung 1900 Spo. Offenbach.

Als Vorbereitung für die im Mai beginnenden Aufftiegspiele haben die Blauweißen für den 2. Osterfeiertag den Sportverein 02 Offenbach ver­pflichtet. Die Offenbacher gehören als Bezirksklassen- oertreter dem Südmainkreis an, wo sie sich in Ge­sellschaft von VfL. Neu-Isenburg, dem diesjährigen Meister, Germania Bieber, Heusenstamm, Egels­bach, Bürgel usw. befinden. In dem bis zum Schlüsse anhaltenden Kampf zwischen VfL. Neu- Isenburg und Heusenstamm spielte der Sportverein Offenbach eine ausschlaggebende Rolle, aber lediglich ein Platz in der Spitzengruppe konnte noch erreicht werden, der bei der ausgeglichenen Spielstärke im Südmainkreis sehr beachtlich ist. Die Blauweißen werden es gegen diesen Gegner nicht leicht haben, zumal sie nicht mit vollständiger Besetzung antreten können. Trotzdem bietet bas Spiel einen aufschluß­reichen Gradmesser über die Spielstärke anderer Bezirksklassenoereine. Diese kennenzulernen, ist für 1900 fchr wertvoll.

Großen-Linden 1900 II.

Die Reserve der Blau-Weißen ist am 1. Ostertag in Großen-Linden zu Gast. In dem Spiel besitzen die Hüttenberger die besseren Aussichten.

Jugendspiele der Spielvereiniguyg 1900.

2In Ostern folgen beide Jugendmannschaften der Blauweißen einer Einladung nach Nieder-Weisel. Die Jugendmannschaften von Nieder-Weisel sind hier wenig bekannt. Da die Jungens der Spiel- Vereinigung 1900 voraussichtlich in ihrer stärksten Besetzung nach Nieder-Weisel fahren, erwartet man zwei schöne Spiele.

SV. 1920 Heuchelheim I FL. Union Niederrad.

Zu einem Freundschaftsspiel an Ostern hat sich Heuchelheim die verstärkte Reserveelf von Union Niederrad verpflichtet. Die Reserve van Union Niederrad ist diesjähriger Kreisklassenmeister von Groß-Frankfurt, während die erste Mannschaft eine äußerst spielstarke Bezirksklassenelf verkörpert, konnte sie doch in der vergangenen Woche der Frankfurter Eintracht ein ehrenvolles 1:3 abtrotzen! Am ersten Feiertag stellen sich folgende Mann­schaften dem Schiedsrichter W. Philipp (Gießen):

FC. Union Niederrad: Werner; Schatz, Halbig; Knausmann, Gröll, Rothenburger; Her­mann, H. Hermann, Nagengast, Siebert, Stoltze.

SB. Heuchelheim: Müller; Volkmann, Römer; E. Arnold, Waldschmidt, Kreiling; Christ, F. Arnold, Garth, Mandler, Schmidt.

Die Gäste verfügen über ein gutes technisches Können und werden den Einheimischen, die ja auf eigenem Platze immer die schönsten Spiele zeigen, einen großen Kampf liefern.

Union Frankfurt-Niederrad auch im Vufecker Tat.

In letzter Minute gelang es dem FC. 1926 Großen-Buseck für den 2. Osterfeiertag einen sehr spielstarken Gegner nach Buseck zu verpflichten. Die Gäste haben ihre stärkste Vertretung zugesagt. Die Schwarz-Gelben werden mit ihrer üblichen, kampf­erprobten Mannschaft erscheinen, so daß man in Buseck wieder einmal Fußball zu sehen bekommt, wie man ihn lange vermißt hat. Die Gäste treffen schon am 1. Feiertag im Laufe des Abends in Buseck ein.

Alten-Bufeck I Nieder-Florstadt I.

Die junge Mannschaft der Alten-Busecker hat die spielstarke Bezirksklassenmannschaft des Sportver­eins Nieder-Florstadt verpflichtet. Der Mannschaft geht ein guter Ruf voraus. Wenn auch das spiele­rische Können der Einheimischen dem der Gäste­mannschaft etwas nachsteht, so werden sie diese in ihrer kompletten Aufstellung jedoch zur Hergabe ihres ganzen Könnens zwingen. Beide Mannschaf­ten werden darauf bedacht sein, ein schönes und faires Spiel durchzuführen.

Leihgestern I Buhbach I.

Die Spieloereinigung hat sich für die Osterfeier- tage viel vorgenommen.

Butzbach konnte sich durch die Neueinstellung ver­schiedener Spieler zu einer großen Leistung auf­raffen und nicht weniger als sechs Siege nachein­ander erringen. Das letzte Punktespiel, das die Butz­bacher in Gießen austrugen und 2:2 endete, läßt die Ausgeglichenheit der Butzbacher Elf erkennen. Man hofft, daß es am 1. Feiertag auf dem Platze an der Rindsmühle ein schönes Spiel zu sehen gibt.

Leihgestern I Bad Vilbet I.

Für den 2. Feiertag hat sich die Spielvereinigung ebenfalls einen Beziksligisten verpflichtet. Bad Vil­bel, der lanae Zeit die Tabelle der Bezirksklasse Gruppe Friedberg anführte und nun hinter Ober­ursel an zweiter Stelle liegt, trägt an Ostern ein Freundschaftsspiel gegen die Blauweißen der Spiel­vereinigung aus. Die Platzbesitzer werden auf ein achtbares Ergebnis bedacht sein müssen.

Die Spielvereinigung Leihgestern tritt zu den Osterspielen mit folgender Mannschaft an: Duten- höfer; O. Velten, K. Laux; H. Wedemann, Väth, R. Textor; Martini, R. Arnold, Krick, G. Laux und Heß.

Spielverbot für Zugendliche

am 1. Osterfeiertag für sämtliche Sportarten.

Da am 1. Osterfeiertag innerhalb des Gebietes 13 (Hessen-Nassau) der HJ.-Dienst angesetzt ist es handelt sich um die Fahrtführerschulung für die Hessen-Nassau«, Nordmark- und Ostmarkfahrt, außerdem der 1. Feiertag auch ein HJ.-Sonntag (3. Sonntag) ist, verfüge ich hiermit Spielverbot für sämtliche Jugendmannschaften sämtlicher Sport­arten. Verstöße gegen diese Anordnung ziehen sofortige Bestrafung der Iugendabteilungen der Ver­eine in Form von Sperren nach sich. Am 2. Oster- feiertag darf gespielt werden.

Deutscher Reichsbund für Leibesübungen,

Gau XII/Nordhessen, Kreise 8 und 11.

Der Kreisjuaendwart:

(gez.) Rabe, L.-Stellenkeiter des Bannes 116.

Entscheidungsspiel

um die Bannmeisterschast.

DfB.-R. Gießen 1. Igd. Großen-Linden 1. Igd. 0:1 (0:0).

Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich obige Mannschaften auf dem Waldfportplatz. Sofort nach Anpfiff entwickelte sich ein schnelles Spiel, das beide Mannschaften abwechselnd im Angriff sah, aber

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würzig mild - mit dem bekannten Schinkenbild!

die bestgemeintesten Angriffe scheiterten an den bei­derseitigen wachsamen Hintermannschaften. Zehn Minuten vor Schluß gelang es den Gästen anschlie­ßend an einen Eckball durch einen Bombenschuß seines Mittelstürmers das einzige Tor des Tages und damit die Entscheidung uni die Bannmeister- schaft zu erzwingen. Dem neuen Bannmeister in der Aufstellung Schmelz; Größer, Feller; Velten, Pach, Naumann; Fischer, Schneidmüller, Kolwes, Spengler und Weller gebührt Dank ihrer guten Leistung ein Gesamtlob.

DsD.-Reichsbahn Gießen.

VfB.-R. I Germania 08 Warburg Liga 2:1 (0:0).

Auf dem Waldsportplatz standen sich beide Mann­schaften in einem Freundschaftspiel gegenüber. Die zahlreich erschienenen Zuschauer wurden von der Leistung der Mannschaften enttäuscht, es fehlten auf jeder Seite fünf der etatsmäßigen Elf. Wenn es sich auch um ein Spiel ohne Punktwertung han­delte, so hätte man doch von feiten der Grünweißen etwas mehr Einsatz erwarten dürfen.

Das Spiel versprach zu Beginn recht spannend zu werden, und die Grünweißen brachten schöne Angriffe vor, aber der sichere Torschuß fehlte. Die Gäste hatten in der ersten Spielhälfte fast nichts zu bestellen, die Grünweißen diktierten eindeutig das Spielgeschehen. Schon vor der Pause waren Gelegenheiten zu Torerfolgen reichlich vorhanden, aber der Sturm zeigte sich von seiner schlechtesten Seite. Wohl waren sechs Ecken für die Grünweißen fällig, aber Erfolge blieben aus. Nach dem Wechsel begingen die Grünweißen den Fehler, die Mann­schaft umzustellen, was zur Folge hatte, daß die Gäste etwas mehr vom Spiel hatten, doch auch hier konnten die Torchancen nicht ausgenützt werden. In der 62. Minute wurde endlich der Bann gebro­chen, Godglück wurde gut bedient und schoß zum Führungstreffer ein. Das Tempo wurde jetzt ver­stärkt, und in der 80. Minute glückte den Gästen der Ausgleich. Schon glaubte man an ein Unent­schieden, als Bach kurz vor Schluß im Alleingang das Siegestor erzielen konnte. Dem Spielverlauf entsprechend, wäre ein höherer Sieg verdient ge­wesen.

Wehrmacht-Meisterschaft mit 308 Teilnehmern.

Die höchste Meldezahl erreicht.

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Vorn 21. bis 23. April werden in Westfalen und im Teutoburger Wald die Kraftfahr-Meister- schäften der Wehrmacht durchgeführt. Unser Bild wurde bei den Probefahrten für diesen großen Wettbewerb gemacht. Diese Orientierungsfahrt auf den Matschstrecken des Teutoburger Waldes erschien sicherlich auch den Teilnehmern schon mehr als eine Geländefahrt.

(Schirner-M.)

Wenn vom 21. bis 23. April im Gebiet des Teu­toburger Waldes zum ersten Male alle drei Wehr­machtsteile gemeinsam die Meisterschaften im Wehr- macht-Kraftfahrsport austragen, ist die stattliche Zahl von 308 Bewerbern zur Stelle. Das bedeutet, daß Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe ihre Melde­möglichkeiten voll ausgenutzt haben. Das Heer ent» endet 191 Teilnehmer (83 Einzelfahrer und 36 Dreiermannschaften), die Kriegsmarine 22 Teilneh­mer (vier Einzelfahrer und sechs Mannschaften) und die Luftwaffe 95 Teilnehmer (32 Einzelfahrer und 21 Mannschaften). In den vier Wertungsklassen tarten 65 Krafträder, 160 Krafträder mit Seiten- wagen, 199 mittlere geländegängige Kraftwagen und 130 Lastkraftwagen.

In dem Teilnehmerfeld befinden sich einige der bekannten Wehrmachtfahrer, vor allem auch einige der vorjährigen Heeres- und Marinemeister, u. a. aus dem Heer die Feldwebel F ö r ft n e r und Lin - Hardt München), der Meister Oschirrm. Ma-

ciewski (Prenzlau), der Pkw.-Meister Hptrn. Riemer (Gotha), sowie aus der Kriegsmarine die Meistermannschaft Kraftsahr-Ob.-Mt. Wäschern ski, Stbs-Krastsahrer R e i ch e l t und Feldw. O f ch i k a (alle Kiel), sowie K.-Kpt. Graben st ein (Wil­helmshaven), der der vorjährigen Wagen-Meister­mannschaft angehörte. Bei der jetzigen Veranstal­tung wird für alle drei Wehrmachtsteile in den ver- sichedenen Wertungsgruppen nur noch ein Meister ermittelt.

Die Beteiligung aus dem Wehrkreis IX.

Aus dem Wehrkreis IX sind u. a. folgende Mannschaften beteiligt: Von der Garnison Büdin­gen ist die Mannschaft Leutnant Blumschein, Uffz. Schneider, Feldw. Grotewohl, Uffz. Menzler, Feldw. Klingebeil, Gefr. Sellethin auf Zündapp-Maschinen mit Beiwagen gemeldet. Von Kassel sind Oberst v. d. Linde und Oblt. Feldtkeller (auf Horch) im Rennen, von Aschaffenburg startet Reg.-Bau- rat Lanig und Lt. Bock aus Mercedes-Benz.