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Lters zu den „Galgenliedern": dazu die Liebe zweier lunger^Menschen zueinander i drei Büchlein, die für mich ja und zur Stamm- und Wahlheimat m so i»under- * - . » < v , am inmmonfft tinpn hdfi der Lei er
Besitz ansehen kann.
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K. Budapest.
Die Schmuggler, die unverzollte Waren über biß Grenze bringen, sind unerschöpflich m der Auffindung neuer Schliche, aber es begegnet auch den gewitztesten unter ihnen, daß ihnen em Fehler unterläuft, der sie verrät. Das zeigt em Vorfall, der sich an der rumänisch-ungarischen Grenze ereignete. Der Zollbeamte, der die übliche Revision in einem Abteil zweiter Klasse eines aus Rumänien kommen- den Auges vornähm, traf hier zwei Herren an, die augenscheinlich völlig verliest in eine Ichw'-nge Schachpartie waren. Auf die Frage, ob sie Nichts zu verzollen hätten, zeigten die beiden Herren nur auf die Koffer, die schon geöffnet dastanden und baten den Beamten, er möchte sie nicht weiter m ihrem Spiel stören. Der Zollbeamte hatte emen Blick auf das Schachbrett geworfen, und plötzlich ergriff er das Schachbrett samt den Figuren unter- suchte diese, stellt fest, daß der Boden abge chraubt werden konnte und daß im Inneren Juwelen von sehr hohem Wert versteckt waren. 2he beiden Schmuggler wurden sofort verhaftet. Sie waren natürlich sehr betroffen, denn sie konnten sich gar nicht erklären, wie ihr großartiger Trick so schnell entdeckt worden war. Schließlich fragten sie den Zollbeamten selbst, wodurch er den Betrug.augenscheinlich sofort bemerkt hätte. „Höchst einfach , antwortete der Beamte, „ich bin selbst ein leiden- schaftlicher Schachspieler, und da genügte mir der erste Blick, um zu bemerken, daß die Schachfiguren nicht wie in einem regelrechten Spiel, sondern ganz zufällig, in einer Art, wie es gar nicht möglich war, auf dem Brett aufgestellt waren. Da konnte ich mir sofort das Nötige denken."
— Heimat wider Heimat. Roman von Gustav S ch r ö e r. (C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh. Gebd. 2,85 Mark.) — (184) — Ein Heimat- roman im besten Sinne des Wortes. Feinsinnig in der Schilderung von Land und Leuten, wie immer bei Schröer. Da werden' seelische Werte lebendig ge- macht, die dem Leser des Buches viel zu geben vermögen. Es sind bescheidene Menschen in einem abseits von den großen Verkehrsstraßen gelegenen kleinen thüringischen Städtchen, das die Eisenbahn ganz ferne oorbeirollen hört, die auf der einen Seite der Handlung, des Ringens um die Heimat stehen: und es ist auf der anderen Seite eine ebenfalls bescheidene, einsame Frau und Mutter hoch droben an der Wasserkante, im Friesenlande, unmittelbar am Rordseestrayd, deren Sohn durch das Schicksal in jenes thüringische Nest verschlagen wird, die ihrer- feite für die Heimat streitet. Dieses Ringen Heimat wider Heimat gestaltet der Dichter so zart und doch auch so entschieden, er läßt Mutterliebe und Kindes- liebe, selbstlose Tatbereitschaft und aufopferungsvollen Willen zweier Männer zum Dienen und Helfen,
vollen Akkorden zusammenklingen, daß der Leser dieses Buch nur mit dankbarer Freude als guten
Pappelallee am schwarze Punkt- lnstieg über den des Dünsbergr, ste Aufstieg zm ht und die Herr- laben, gehen mir iber kurzen und
Frankenbacher Kurz vor dem and gelangen in zahlreichen alten eußisch-hesfischen chen am Forst- prächtigen Hoch- ierschreiten die ien Gotteshaus Endziel Lollar.
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Die Tafelscherze des Herr« Mytto«.
(—) London.
Eine neue Arche Noah.
AS. Rotterdam.
die Basaltkuppe mit der Kasselburg selbst und alte] Mühlsteinbrüche befinden. Wanderungen durch die! Eifel sind immer erlebnisreich, da das weite Gebiet! noch zum größten Teil unberührte und unveränderte Naturbilder zeigt und in der Sttlle der scharfeinge- chnittenen Täler oder weiten Höhen meist nur das Kauschen eines flinken Gewässers oder der weitgedehnten Wälder klingt.
Lustschiffahrt im Museum.
Nach eineinhalbjähriger Bauzett ist nunmehr das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen fertiggestellt worden, daß es zum 100. Geburtstage des Grafen Zeppelin (8. Juli) der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Das Museum gibt eine Uebersicht
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Rasiert in 28 Sekunden.
(ml) Budapest. * Der praktische Wert der sogenannten „originellen" Rekorde dürfte im allgemeinen ja höchst problematisch fein. Eine dieser „Weltbestleistungen wirkt sich aber ganz nützlich im täglichen Leben Kundschaft des Friseurs Kardos in Budapest braucht
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Der Brautmarkt von Ecaussines.
AS. Brussel.
Wie alle Jahre, ist auch in diesem Jahr in der 1200 Einwohner zählenden Ortschaft Ecaussines bei Brüssel der seit Jahrzehnten bestehende „Brautmarkt" abgehalten worden. Diese fröhliche Einrichtung, die den Charakter einer Jahrmarktsmesse hat, geht auf die Jnittative der Mädchen von Ecaussines im Jahr 1903 zurück, die keine alten Jungfern werden wollten. Sie erließen damals i durch Zeitungsanzeigen Einladungen an alle Heirate- luftigen, sich am Pfingstmontag tn Ecaussines einzufinden, um sich kennenzulernen und zarte Bande anzuknüpsen. Der Erfolg war überraschend es fand sich eine große Menge von teils heiratslustigen, teils bloß vergnügungssüchtigen Männern ein, I unter denen sich auch zwei Dutzend Pariser und I einige Londoner befunden haben sollen. Trotz einiger sarkastischer Kommentare wurde die Veranstaltung in den folgenden Jahren wiederholt und hat sich — abgesehen von der Unterbrechung durch den Krieg — dis jetzt erhalten. Das ftöhliche Treiben spielt sich ! sogar nach einer gewissen Tradition ab: Eintragung in das Goldene Buch der Stadt, Verteilung von Andenken, Aufmarsch der Heiratskandidaten, eine Ansprache der Vorsitzenden der Heiratevereinigung, Blumenschlacht, Ball, und schließlich beziehungs- I reiche Promenaden an der „Seufzerbrucke , unter den „Süßen Arkaden", im „Irdischen Paradies «und im „Tunnel der Verliebten".
niemals lange auf Bedienung zu warten.
Kardos hält nämlich den Weltrekord im Rasieren mit der verblüffenden Zeit von 28 Sekunden. Er hat kürzlich den bisherigen Rekord um eme Sekunde verbessern können. Da er noch eifrig weiter trainiert, um womöglich seine eigene Bestleistung noch einmal zu unterbieten, kann sich seine Stammkund- schatt wirklich nicht über zeitraubendes Warten beklagen. Manchem Kunden mag es freilich migst und bange werden, wenn Herr Kardos zu emem neuen Weltrekord startet...
Das verräterische Schachspiel.
Gemeinderatssitzung in der Luft.
C.K. Kopenhagen.
Eine Sitzung in der Luft wurde von dem Ge- meinberat von Aalborg in Dänemark aus Anlaß der Eröffnung eines neuen Lufthafens ad gehalten. Der Bürgermeister hatte alle Mitglieder an Bord ein« großen Verkehrsflugzeuges geladen, das auf- stieg und über dem Lufthafen treuste. In 1500 Meter Höhe wurde die Sitzung eröffnet, und der ! Bürgermeister teilte mit, daß er erst nach Erledigung der Tagesordnung landen lassen wurde. Die einzelnen Punkte wurden den auch mit einer Geschwindigkeit behandelt, die der des Flugzeugs nahezu gleichkam. Zehn Sekunden genügten für jeden Punkt, und nach fünf Minuten war die Sitzung geschlossen.
austauen, so ist's genug". Ein befleres Motto konnte man auch dem „Jahrmarkt" nicht mit auf den Weg geben. Hans Thynot.
_ Dorfstraße. Roman von Wilh. L e tz a s. (Verlag von Otto Janke, Leipzig. Kart. 4 Mark, gebunden 5,50 Mark.) - (221) - Man liest diesen Roman mit Behagen und mit lebhafter Anteil- nähme. Es ist die kleine und doch so vielfältige, interessante Welt eines Dorfes und eines Schlosses eines reichen Barons, die hier vor dem Leser mit gutem Humor, etwas Ironie und Satire, aber doch auch mit feinem menschlichen Erfühlen und Verstehen geschildert wird. Die Personen dieser fesselnden Erzählung sind sein gezeichnet, die Kontraste zwischen den Menschen und den beiden Polen, dem Dorf und dem Schloß, nicht etwa übertrieben, aber doch klar herausgearbeitet. Durch die ganze Erzählung geht jedoch nicht wie ein roter Faden ein Gegensatz, ja eine Feindschaft zwischen Dorf und Schloß, sondern im Gegenteil, das Gemeinsame, die Verbundenheit als Menschen und mit der Heimat- erbe, gegenseitiges Kennen und Verstehen sind die Grundlagen, auf denen der Autor seinem Werke eine gute und anerkennenswerte Gestalt gegeben hat. Daher bereitet denn auch diese Erzählung dem Leser manche Stunden der srohgestimmten Lektüre.
Emst Biumschein.
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Die bellende Frau.
K. Singapur.
Der englische Forschungsreisende Williams Gerd- s o n machte auf einer bisher unerforschten Insel des Malaiischen Archivs eine seltsame Entdeckung, die unglaubwürdig sein würde, wenn er nicht Beweisstücke mitgebracht hätte. Er war unf einem Geleit von (Eingeborenen auf die Insel gekommen und durchwanderte sie, als er plötzlich em lautes Gebell hörte, das von der Höhe eines Baumes her- abzukommen schien. Da er sich Darüber wunderte, daß ein Hund einen Baum erklettert haben sollte und den Baumwipfel musterte, enweckte er eme halbnackte Frau, die auf einem starken Zweige hockte. Als Gerdson ihr durch Zeichen zu verstehen gab, daß sie herabkommen sollte, bellte sie nur noch wütender. Es gelang seiner- Begleiterni ledoch, das wilde Wesen einzufangen. Die Frau, die den Typ der Polynesierin hat, kann kein Wort prechen. Wenn ihr jemand näher zu kommen versuchte so ließ sie einen Schnarchlaut Horen wie eme Bull bogqe Der Forscher nahm einige Phonographen- platten mit den merkwürdigen Lauten der wilden Frau auf. Er hat die Absicht, sie nach Borneo zu bringen. Man glaubte bisher, daß die Insel volttg unbewohnt sei, und man fragt sich Qe.
Weise dieses seltsame Menschenwesen dorthin ge langt sein kann.
Wer ist am sparsamste«?
K. Neuyork.
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liegen drei Maare, von denen jedes seine Besonderheit besitzt. Das Totenmaar ist Inbegriff der (Eifel- stimmung geworden. Im Kreis Daun, inmitten der Vulkaneifel, zählt man über 100 Naturdenk- male, unter denen sich der Sauerbrunnen und die Fichte bei Mehren, der Napoleonsgarten bei Hebers- darf, bie Tuffstein quelle unb bie Stechpalmengruppe oeiuajer uieiet» m uei xvcu cui^umy bei Salm, der Basaltlavastrom bei der Kasselburg, j eine kostenlose „Lustschiffahrt" leisten.
Kürzlich ist bie „Palembang" des Rotterdamschen Lloyds mit mehr als 5000 lebenden Tieren aus Niederländisch-Jndien im Schiehafen angekommen. An Bord befanden sich drei Tiger, drei Orang-Utans, ein Komodo-Waran von 2,60 Meter Lange, em Panther, vier Arces-Hirsche, vier Mundiacks, neun Kasuare, zahllose seltene Tauben, zehn Nashornvögel, vier Argusfasane, vier Feuerruckenfasane, 31 Flamingos, ein Adler-Papagei, acht Moluksche Edel-Papageien, ein schwarzer Kakadu, vier Legu- ane, 50 Java-Affen, zwölf Schweineschwanz-Affen, zwei äußerst seltene Hirschschweme, sechs Loetoeng- Affen und eine große Anzahl Sumpf-Pythrnis, seltene Arten von Kobras und anderen Giftschlangen und eine große Menge von Vögeln geringeren Wertes. Die Tiere sind größtenteils für einen Niederländischen Tierhandel besttmmt. Zahlreiche Exemplare gehören aber auch zum Erwerb des Rotterdamschen Tiergartens, des Zoos m Edin- burgh und des Tierparks in Wassenaar.
Aegypten nimmt gegenwärtig einen merkwürdigen Nekord in Anspruch, den bisher Amerika hielt: den größten Menschen der Welt zu besitzen. Durch emen InqlücfsfaU ist der Anstreicher Sayed Mohammed Ghazi in die wenig beneidenswerte Lage gekommen, einen solchen Rekord aufzustellen. Er war 13I SW)« alt, als er von einem Baugerüst aus der Hohe des dritten Stocks herabfiel, und er verdankte fern Leben nur dem Umstand, daß er gerade auf einen großen Sandhaufen stürzte, der ©emalt des Äufprallens stark milderte. Der Unfall war fast vergessen, als Sayed einige Monate spater plötzlich auf anormale Weise zu wachsen anfing Im ersten Jahr betrug das Wachstum 20 3entimeter, im zweiten 30 Zentimeter. Im Jahre 1936 war er bereits 2,28 Meter groß, und heute, im Atter von 19 Jahren, mißt er 2,97 Meter, 1° daß man an- nehmgn kann, daß er, wenn er weiter so wachst, bald die 3 Meter erreichen wird.
Der junge Mann legte dem ungewöhnlichen Wachstum Zunächst weiter keine Bedeutung bei,, bis er zu schwach wurde für die Ausübung feines Handwerks unb sich hinstrecken mußte wobei er sein Geschick mit bem stoischen Gleichmut ber Orientalen hinnahm. Das kleine Lehmhaus m Madra, m dem er mit seiner Familie wohnte, wurde bald zu klein, um diesen gewaltigen Körper aufzunehmen, und man mußte eine Wand entfernen. SchUeßlich wurde die merkwürdige Tatsache seines unerhörten^Wachstums einer arabischen Zeitung mügetedt und dann auch den Behörden, aber es bedurfte des Ein- areifens des Königs Faruk, um den Unglücklichen seinem Loch zu befreien. Nachdem er durch sorgfältige Pflege und geeignete Ernährung wieder einigermaßen zu Kräften gekommen war, horte das Wachstum immer noch nicht auf, und es war ihm
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dem Ganzen zurück, wie das m ähnlichen Fallen beobachtet worden ist.
England ist an sich nicht reich an Kuriosa und an kuriosen Menschen auf dem Gebiete ber Eßkunst ober der Küchenkünste. Immerhin werden aus dem . 19. Jahrhundert interessante Einzelheiten über das Leben eines gewissen John Mytton überliefert ber ; sein ganzes Dasein damit zubrachte, baß er seine Mitwett ärgerte, um eines Tages am Delirium tremens zugrunde zu gehen, weil er in den letzten ldrei Monaten seines Daseins täglich sechs Flaschen stärksten Alkohol mit sechs Flaschen Portwein vermischt trank. Er war zu seinen früheren Zeiten, ehe der Alkohol ihm den Appetit vertrieb, ein großer Feinschmecker, der häufig für sich Gerichte aus Frankreich herüberkommen ließ, wenn er auch mefit ! die Getränke ber festen Nahrung vorzog. Die Nüsse erfreuten sich seiner besonberen - Gunst. Er Uetz Nüsse in jeder nur denkbaren Form Herrichten und aß außerdem eigentlich den ganzen Tag Nüsse. Man erfährt z. B. aus den Aufzeichnungen über John Mytton, daß er einmal mit einem Freund von London nach Halston im Wagen fuhr und bei ber Ankunft soviel Nüsse gegessen hatte, bah er bis zu den Knien in den Schalen stak. Sogar m ben Polizeiakten seiner Zeit würbe Mytton erwähnt. Er hatte ein großes Essen veranstaltet, zu dem 112 Freunde eingeladen waren. Er versprach einen besonderen Scherz und kam aus dem Rucken eines angeblich gezähmten weißen Bären mitten heim I Diner in den Saal geritten. Der Anblick der vielen I Menschen machte den Bären wild. Er stürzte sich auf die Gäste und verletzte vier von ihnen schwer.
I Einer von ihnen starb an den Folgen. Allerdings I konnte Mytton nachweisen, baß er jenes Tier zahm I gekauft hatte und besten plötzliche Gereizcheit nicht I vorausahnen konnte.
At bie Frau ober ber Wann (parfamer? Diese schon ost behanbelte Frage, für bie ein!
Worten in (einer Umgebung finden kann, sucht °m amerikanischer Psychologe auf Grund re^er ®e b achtung-n zu entscheiden. Er fpncht der F»u 'm allgemeinen ben größeren Sinn für bas toparen zu Eine Frau wird sich seiner Ansicht nach ->°n einem überfüllten Straßenbahnwagen nicht abhatten lassen, sich hineinzuzwangen und daß ste etwas spart, während der Mann unter^den selben Bedingungen das naMe tlluto h Eben o ist es bei längeren Reisen. Dre Fr gnügt sich mit der 3. Klasse, wahrend der Mann am Wen den Luxuszug benußen mochte Wer es gibt auch Gebiete, m denen dn grau mei m 9 ausgibt als der Mann. Für Schmuck haben nur wenige Vertreter des stärkeren Geschlechtes Geld übrig. Außer einem Ring tragt der x»
noch eine kostbare Krawattennadel, °ber das 1 auch alles. Fast aste Frauen dagegen Heben Ringe Halsketten, Broschen, Perlen unb foftbare tot unb wiberstehen schwer ber Versuch g, etwas zuzulegen, wenn es ihre Börse n 9 wie gestattet. Beim Essen dagegen ist bie F oiel sparsamer als der Mann Ni-rnnt sie bet «e forgungen auswärts eine Mahlzeit ein, f sich mit Wenigem begnügen ©er Wann ab«r m sich gern etwas an, wenn er außerhalb sp 1 , es kommt ihm dabei auf ein paar Mark mehr ob
— Irübners Deutsches Wörterbuch. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für deutsche Wortforschung >herausgegeben von Al f r ed G 0 tze. Neunte Lieferung: Gläubiger—Lucken. (Band 2, Lieferung 4.) Preis RM. 1,00. Verlag Walter de Gruyter L Co., Bevlin 1938. —(220)- Die neunte Lieferung führt den anspruchsvollen Buchstaben G fast zu Ende und bewälttgt bannt einen Anlaut, Iben, wie das Vorwort bes Herausgebers bemerkt, bie wichtigsten Wörter unserer Sprache führen. Das Wörterbuch fit also um einen beträchtlichen Abschnitt gefördert worden. 3m übrigen gelten für bie neue Lieferung die gleichen Grundsätze wie für ihre hier bereite angezeigten Vorgänger. Durchsicht und Überarbeitung leistete wiederum Professor Wolfgang Stammler in Berlin; unter den Bearbeitern der Wortgeschichten ist diesmal auch der Herausgeber mit einem Beitrage vertreten. Dom Inhalt eien genannt: gleich; Gleichnis; GUA; 9limPfen; Glocke; glotzen; Glück; glühen (Glut); Gnade; Gold, Gott' Götze; graben (Graben, Grab); Granate; grau'; greinen; Grenze; Grille; Grippe; grölen; groß- Grund; Gruß. — Zwei weitere Lieferungen (21 unb W st-hen vor ber Ausgabe^
weniger nicht an. Der eigentliche Bereich, m die Frau zur Verschwenderin wird, ist natürlich die Kleidung. Die Auswahl ihrer Toilette beschäftigt ie so sehr, daß sie sich zu Ausgaben hinreihen laßt, iber bie sie nachher selbst erschrickt. Die Manner verdienen gemeinhin ihr Geld leichter als die Frauen. Daher mag es wohl kommen, daß das weibliche Geschlecht die Mittel besser zusanurnnhaU und sich schwerer von dem Mammon trennt. Natürlich gibt es auch unter den Damen Verschwenderinnen, unb solche weiblichen Derschwenber sind viel chlimmer als die männlichen. Aber tm allgemeinen t der Sparsinn bei ber Frauenwelt besser ausgebildet. Der Beweis dafür ist leicht zu bringen, wenn man bas Trinkgeldgeben als Maßstab nimmt. Wenn eine Dame und ein Herr zu gleicher Zeit dasselbe Auto nehmen wollen — wem von beiden wird wohl der Fahrer den Vorrang geben?
Der qrötzte Mensch der Welt.
C. K. £ a i r 0.
Vergünstigungen ober Ermäßigungen auf Kurtaxe unb Bäderpreise bieten. Sie finb eingeführt worben, um bem Kurgast bie Annehmlichkeit ber pauschalen Vorausbezahlung für die Kurleistungen zu ermöglichen und ihm damit bie Aufstellung eines Kostenplanes für eine Badereise zu erleichtern. Dagegen sind „Vergünstig u n g s f u r e n", Pauschalkuren für Minderbemittelte, die nur gemäß den Bestimmungen über Freistellung unb Ermäßigungen auf Kurtaxe und Kurmittel nach Feststellung der Be- burftigfeit bes Kurgastes mit Hilfe des Fragebogens abgegeben werden.
Naturdenkmale in der Eifel.
DsR. Die Eifel, das an Naturschönheiten unb Sehenswürdigkeiten überreiche eigenartige Berglund zwischen Köln, Aachen, Trier und Koblenz, besitzt in geologischer Hinsicht ein Gepräae, das in Deutschland nicht seinesgleichen hat. Bekannt sind die Maare, wassergefüllte Krater einstiger Vulkane, deren größter der Laacher See ist. In ber Nähe von Daun, dem beliebten heilklimatischen Kurort,
über die Geschichte der Zeppelin-Luftschiffe. Eine Fülle konstruktiver Einzelheiten aus Friedens- und Kriegsjahren, Photos und Ausstattungsstücke, aero- nauttsche Instrumente und Urkunden, alles das dient einer Darstellung der Bedeutung des Grafen Zeppelin für Deutschland und die Welt. Besonders | eindrucksvoll ist das Prachtstück des Museums: das' Kugelpanorama, eine Hohlkugel von 12 Meter Durchmesser. Von einer, der Führergondel des „Hindenburg" nachgebildeten Plattform aus, die in die Hohlkugel hineinreicht, kann sich der Beschauer in einen freien Himmelsraum versetzt fühlen. Man blickt herab auf die anmutige Bodenseelandschaft mit ihren Städten und Dörfern. So kann sich jeder Besucher dieses in ber Welt einzigartigen Museums
— Christian Morgenstern: Bohmi- cher Jahrmarkt. Herausgegeben von Margareta M 0 r g e n ft e r n. 173 Seiten. Umfchlaa von Fritz B e b 10. Seinen 3,80 Mk. R. Piper unb Co Verlag. München. - (211) - Das Bach enthalt eine Anzahl neuer, bisher unveröffentlichter Stucke, die erst nach bem Erscheinen ber Sammlung „Die Schallmühle" (1929) entberft wurden Wer bie Galgenlieder liebt unb bie schönsten unb lustigsten von ihnen auswendig mit sich herumtragt wem Palmström, Korf unb Palma Kunkel gute alte Bekannte finb, ber wird diesen neuen und wohl letzten Morgenstem-Band mit Lust zu den übrigen stellen. Hier findet man Gereimtes und Ungereimtes, Grotesken und Parodien, „Kleine Szenen", „Ateratur- geschichte in Beispielen" und Proben „Aus dem Nachlaß des Horaz"; diese gehören mit bem „Sunb- floh" unb ber „Helbin" zu den kleinen Kostbarkeiten bieses Bandes, welche der Kenner fortan neben so berühmten Scherzen wie dem „Mesel", bem „Wer- wolf" unb bem „Lattenzaun" im Munbe führen wird. Doch begegnet man auch bem Leichbornros- eben und bem Apfelschimmel, dem Fernklavier unb ber Winbhose. Das Vorwort erinnert an eine Be- mertung des Dichters zu ben „Wenn diese zwei, bloß Beiwerkchen, Nebensachen bebrüten, nur em bißchen geistige Leichtigkeit, Hetterkeit, Freiheit ver- breiten, bie Phantasie beleben, nur ein bißchen von ber im Posthorn gefrorenen Musik ber Seele mieber
Zteinhiiyer Z
Urauell
würz'7 mild - mit derv bekannten SchinkenbiidJ^j
Untere Bilder finb einer neuen Schrift entnommen, die die Gesellschaft zur Vorbereitung des deutschen Volkswagens über den KdF.-Wagen h-r-usgegeben hat und d-e °'mse bisher noch nicht bekannte interessante technische Angaben Uber den Wagen und seine AusMt^enthE Die Abbildunaen beweisen, daß die Karosserie — hier eines Ganzstahl-Jnnenlenkers bequem vier Erwachsenen unb einem Kinb W bitet. Trotzbem b^ibt noch em geräumiger Kofferraum hinter den Rücksitzen übrig. Em zweiter Raum für Gepäck befindet sich unter der Vorderhaube. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Geschichten aus aller Welt.
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