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SJl.-^pOTt

Warum Vasketball?

Diele Turn- und Sporlkameraden können sich, wenn sie das Wort Basketball lesen, noch wenig darunter oorstellen. Es ist eigentlich sonderbar, daß dieses Spiel, das insgesamt 24 Millionen aktive Spieler in allen Ländern der Welt aufweist, erst in Jüngster Zeit bei uns Eingang findet. Frantreiä;, Italien, England, Lettland, Polen, Bulgarien, die Tschechoslowakei, Litauen und Estland haben große Basketballverbände, und zu den Wettspielen kom- men Zehntausende von Zuschauern. Fragen wir nach dem Warum unseres Rückstandes in dieser Spiel­art, so kann man verschiedene Gründe anführen. Erstens hatten wir neben Fußball als großes Kaprpfspiel Handball, zwellens verwechselle man Basketball immer mit dem allen Korbballspiel, das mit seiner Saft- und Kraftlosigkeit nicht im ent­ferntesten an Basketball heranreicht Das Reichs­fachamt hat deshalb auch bewußt den für uns etwas fremden Namen des Spieles beibehalten.

Was sind nun die besonderen Werte und Vortelle des Basketballspieles, die seine Einführung recht­fertigen? Vorweg sei gesagt, daß Basketball von Männern und Frauen gespielt werden kann. Sage keiner: Basketball ist fein Kampfspiell Es verlangt Körpereinsatz bis zum Letzten, nur, daß dieser Kör­pereinsatz viel strengeren Regeln unterworfen ist, als bei allen anderen Spielen. Nirgends ist auch die ständige Bereitschaft, der ständige Einsatz größer, als bei Basketball. Kaum ein Spiel stellt diese hohe An­forderung an Körperbeherrschung und Reaktions­vermögen. Das kleine Spielfeld zwingt dazu, jeden Moment zu nützen, den Gegner zu überlisten, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Oft hört man sagen: Basketball ist ein Spiel für große Leute, so ungefähr zwei Meter und größer. Wer gute Basket- ballmannschaften gesehen hat, weiß, daß diese An­sicht völlig irrig ist, denn die Länge geht zu Lasten der Schnelligkeit. Der Schiedsrichter hat mehr als in jedem anderen Kampfspiel das Heft in der Hand, und die Regeln sind verdammt streng.

Die geringe Spielerzahl (5 Spieler) und das kleine Spielfeld (25X15 Meter) sprechen ebenfalls für die Einführung des Spieles. Kleinere Vereine sind dadurch in der Lage, Mannschaften zu stellen, unb bei jeder Halle und auf jedem Sportplatz (kann ein Spielfeld eingerichtet werden. Am besten sind natürlich die Gemeinschaften dran, die eine Halle besitzen. Sie können das Spiel den ganzen Winter über betreiben, was besonders für die Leichtathleten von großem Vorteil ist, da Wendigkeit, Startver­mögen und Sprungkraft grundlegende Züge des Spieles darstellen. Es sei hier verraten, daß unsere Fußballspielspitzenkönner auf den Reichslehrgängen Basketball zum Ausgleich spielen.

Wir im Gau Hessen wollen bei der Einführung

unb Verbreitung des Basketballspieles nicht hinter anderen Gauen zurückstehen. Dos Gaufachamt fetzt sich In dankenswerter Weise dafür ein, unb Lehr- Gänge an ber Gausportschule in nächster Zeit sollen dazu beitragen, das Spiel ben Vereinen des Gaues bekannt zu machen und Anhänger zu werben.

Eine gute Pflegestätte hat das Spiel im Kreise 8 Gießen gefunden. Vier Mannschaften nehmen am 14-/15. Mai an einem Städteturnier in Bad Kreuz­nach teil, und der Männerturnoerein Gießen hat eine Männer- unb eine Frauenmannschaft für das erste große Deutsche Basketballturnier auf dem Turn- und Sportfest in Breslau gemeldet.

Misterschaflsfchießen der deutschen Zager.

Alle Gaue verbessert.

Am Mittwoch, dem dritten Tage der Meister- sckaftswoche der Jäger, war Generalforstmeister Albert in der Versuchsanstalt für Handfeuer­waffen in Berlin-Wannsee erschienen. Fast alle Gaumannschaften, die an diesem Tage anzutreten hatten, zeigten sich gegenüber ben Vorjahren stark verbessert. Mit Büchse, Pistole und Flinte^ erzielle ber Jagbgau Ostpreußen 2015 Punkte unb kam da­mit in der Gesamtwertung der Mannschaften auf ben fünften Platz vor. Auch ber Gau Mecklenburg, ber in Bergkemeyer aus Leezen mit 535 Punkten seinen besten Schützen hatte, schob sich mit 2005% Punkten auf ben siebenten Platz vor. Weitere Ergebnisse: Baben-Norb 1921%, Kurpfalz 1907 %, Mittelfranken 1907%, Anhalt 1871%, Nieberbayern 1811%.

In der Gesamtwertung ber Mannschaften ergibt sich nach bem britten Meisterschaftstage folgenber Stanb: 1. HinterpommernI 2163%, 2. Hannover 2134%, 3. Groß-Berlin I 2102%, 4. Hinterpom­mern II 2065%, 5. Ostpreußen 2015, 6. Braun­schweig 2012%, 7. Mecklenburg 2005%, 8. Nassau 1991%, 9. Hamburg 1977%, 10. Schlesien 1937%.

Schmeling - Louis unterzeichnet.

Am Mittwoch wurde in Neuyork vor ber Box­kommission ber letzte Schritt gegen alle Boykott­hetzer getan, die immer noch glaubten, bem Welt­meisterschaftskampf im Schwergewichtsboxen zwi­schen dem Titelhalter Joe Louis und seinem deut­schen Herausforderer Max S ch m e l i n g entgegen­arbeiten zu können. Beide Kämpfer, derBraune Bomber" uno derSchwarze Ulan vom Rhein" er­schienen vor der Neuyorker Kommission unb unter­zeichneten in feierlicher Werse den Vertrag, der ben Weltmeisterschaftskampf zum 22. Ium 1938 fest­setzt.

AS.-Kampsspiele 1938.

Die Ausschreibung.

Der Chef des Hauptamtes Kampfspiele, SA.- Obergruppenführer intb Reichsfportfuhrer von Tschammer und Osten, gibt jetzt im Auf­trage des Stabschefs Lutze die Ausschreibung für dieNatio nalsozi alistt sche n Kampfspiele" beim Reichsparteitag 1938 in Nürnberg bekannt. Die NS.-Kampfspiele umfassen:

a) wehrsportliche Wettkämpfe, b) reitsportliche Wettkämpfe, c) sportliche Wettkämpfe.

Zu diesen Wettkämpfen können Einzelteil­nehmer und Mannschaften gemelbet wer­den von den Gliederungen ber Bewegung (SA., jft NSKK., NSFK.), ber Wehrmacht (Heer, Kriegs­marine, Luftwaffe), ber Polizei unb dem Reichs- arbeitsbienft.

d) Tag der Gemeinschaft mit Vorführungen aller an ben NS.-Kampfspielen beteiligten Formationen.

Nennungen dürfen nur für wehrsportliche, reib sportliche oder sportliche Wettkämpfe abgegeben werden. In den Mannschastswettkämpfen müssen von allen Teilnehmern alle Wettbewerbe des be­treffenden Mannschaftskampfes bestritten werden.

Die Teilnahme an den NS.-Kampfspielen ist eine Auszeichnung, bedingt durch Würdigkeit unb Lei­stung. Würdig ist jeder Volksgenosse, der a) blut- und führungsmäßig den Aufnahmebedingungen in die NSDAP, entspricht, b) würdig ist im Sinne des Wehrgesetzes vom 21. Mai 1936.

Die wehrsportlichen Wettkampfe

bestehen aus folgenden Mannschaftskämpfen: 1. Wehr = Mannschaftskampf, 2. Radfahrstteife, 3. Mannschafts-OrientierungSlauf, 4. Deutscher Wehrwettkampf, 5. Mannschafts - Fünfkampf, 6. 20X^-Runde°Hindernisstaffel, 7. Mannschatts- Mehrkampf, 8. Mannschafts - Leisttmgsschießen, 9. Mannschafts-Pistolenschießen (mit gleichzeitiger Einzelwertung), sowie aus folgenden Einzel- kämpfen: 1. Deutscher Mehrkampf, 2. Moderner Fünfkampf Klasse A, 3. 'Moderner Fünfkampf Klasse B, 4. 400-Meter-Hinbernlslauf, 5. Hand- granaten-Weitwurf, 6. Kleinkaliberschießen.

Die reitsporlllchen Wettkampfe

bestehen aus dem Geländeritt Klasse S. lieber die Teilnahmeberechtigung verlautete Zu den Mann- schaftskämpfen können die Gliederungen und Ver­bände stellen: SA. drei Mannschaften, ff zwei Mannschaften (einschl. ff - Dersügungstruppe unb Totenkopfverbänbe), NSKK. zwei, NSFK. zwei, RAD. zwei, Polizei zwei, Wchrmacht sechs (Heer, Luftwaffe unb Kriegsmarine je zwei). Zu ben Einzelkämpfen können die genannten Gliederungen unb Verbände je fünf Teilnehmer stellen.

Die sportlichen Weltkampfe

bestehen aus: Leichtathletik, Schwimmen, Boxen, Gewichtheben, Ringen (griechisch-römisch), Fechten, Spiele (Handball, Fußball, Wasserball unb Basket­ball) unb Turnen.

100, 100 Meter.

Frausnklasse (offen auch für bw werbliche Jugend): etwa 1000 Meter, 10 Säuferinnen; Streckenaufteilung: 10X100 Meter.

Die drei besten Mannschaften einer jeden Klasse erhalten eine Erinnerungsurkunde, außerdem be­kommt die siegende Mannschaft jeder Klasie einen wertvollen Wanderpreis. Die Wanderpreise muffen breimal hintereinander, ober fünfmal außer ber Reihe gewonnen werden, ehe sie in ben endgültigen Besitz der Mannschaften übergehen.

Abschluß und Ausklang der Veranstaltung hübet ein gemeinsamer Aufmarsch aller Staffelmannschaf­ten im Anschluß an ben letzten Lauf vor dem ötabb theater Angetreten zum Aufmarsch wird in dem Hose des Gymnasiums. Die Vereine und Forma­tionen stellen hierzu Fahnen und Wimpelgruppen. Nach einer gemeinsamen Kundgebung findet die Siegerehrung statt.

Handball.

Die 1. Mannschaft des Turnverein Holzheim trug am Sonntag das fällige Rückspiel in Pohl-Göns aus. Sie mußte mit Ersatz antreten. Die Ersatz- leute, meist Jugend, ließen sich gut an, so daß die Holzheimer Mannschaft mtt 8 :7 Toren einen knap- pen, aber sicheren Sieg landen konnte.

Die beiden Jugendmannschasten trennten sich mit Unentschieden von 7: 7 Toren.

Der Start für alle Lasten, außer der Frauen- klasie, befindet sich an der Straßenecke Hillerwall/ Gartenstraße, der der Frauenklasse ist an der städti­schen Waage im Horst-Wessel-Wall. Ziel am Stadüheater.

NSFK., Marine-SA, Wehrmacht, Universität, Ar­beitsdienst,. unb BDM. sind aufgefordert, zu diesem Lauf Mannschaften zu melden. Es wird in folgenden Klassen gelaufen:

Haupt klasse A (offen für Männer der rasen- sporttreibenden Turn- und Sportvereine, SA.- Kampfspielgemernschaft, Militärsportoereine und Universität): etoa~3000 Met^r, 10 Läufer; Strecken - aufteilung: 200, 200, 400, 1000, 400, 200, 200, 200, 100, 100 Meter.

Klasse B (offen für die übrigen Reichsbuiib- vereine, z. B. Schützenoerein, Schiklub, die vereine u. Rabfahroereine usw.): etwa 3000 Meter, 10 Säufer; Streckenaufteilung wie Klasie A.

Sonberklasse für Formationen (Wehrmacht, SA., ff, NSKK., NSFK., Manne- SA., Arbeitsdienst): etwa 3000 Meter, 10 Läufer, Streckenaufteiluna wie Klasie A.

Jugendklasse a) Dereinsmannschaften, d) HJ-Gefolgschaften (offen für männliche Jugend, Jahrgang 1920 unb jünger): etwa 3000 Meter, Id Läufer; Streckenaufteilung: 100, 100, 100, 100, 200, 200, 1000, 400, 200, 100, 100, 100, 100,

Die Ortsgruppe Gießen des Deutschen Reichsbun­des für Lewesübungen führt am nächsten Sonntag zur Werbung für die Leibesübungen unb ben spart- lichen Wettkampfgedanken ben traditionellen Groß­staffellauf durch.

Rund um die Anlagen" in Gießen

Großstaffeltag am 15. Slot

Die Durchführung des Staffellaufes erfolgt nach folgendem Zeitplan: 11 Uhr Start der Frauen- klasie, 11.15 Uhr Start der Jugendklasie, 11.30 Uhr

Wie im vergangenen Jahre, so wird auch in die­sem Jahr der GroßstaffellaufRund um die An­lagen" in Gießen zu einer machtvollen Kundgebung,----------- -

für den Gedanken der körperlichen Ertüchtigung im Start der Sonderklasie für Formattonen, 1L45 Ubr deutschen Volke werden. Start der Klasse B, 12 Uhr Start der Hauptklasse A.

All- Turn- und Sportverein«, SA., NSKK., ««

Modell-Ausscheidungswettbewerb der NSZK.-Gruppe 11.

NSG. Der Modell-Ausscheidungswettbewerb der NSFK.-Gruppe 11 Hesien-Westmark, der am Sonn­tag in Darmstadt durchge führt wurde, ist mit vol­lem Erfolg zu Ende geführt worden. Sieger wurden: Klasse A (normale Flugmodelle nach Bauplan): Werner Adolphy, HJ.-Flieger-Gefolg- schaft Bad Kreuznach, NSFK.-Sturm 2/72. Klasse B (normale Flugmodelle nach Eigenkonstruktion): Richard Buraard, HJ.°Fliegergefolgschaft Baben­hausen, NSFK.-Sturm 3/77. Klasse B I (Flug­zeugmodelle nach Eigenkonstruktion): Heinz Ripper, HI.-Flieger-Gefolgschaft Frankfurt a. M., NSFK.- Sturm 1/75. Klasse C (Sonder- und Eigenkon­struktionen): Horst Hedderich, HJ.-Fliegergefolg- schaft Worms, NSFK.-Trnpp 6/77. Klasse D (Normalflugmobelle mit besonderen technischen Ein­richtungen): Ludwig Spilger, HJ.-Fliegergefolg- schäft, Heppenheim, NSFK.-Stuxm 4/77. '

Bei bem Ausscheibungswettbewerb wurde auch eine neue Gruppende st lei st ung in ber Klasse A (Normalfluamodell nach Bauplan) erzielt. Das Modell bes Flieger - Hitlerjungen Werner Adolphy, HJ.-Flieger-Gefolgschaft beim NSFK.- Sturm 2/72 Bad Kreuznach, wurde um 12.05 Uhr gestartet, schraubte sich im thermischen Aufwind langsam höher und ging auf Strecke. Nach dreißig Minuten Flugzeit, während der es wechselnd 1200 und 1500 Meter Höhe hatte, kam es durch Eintauchen in eine Wolke außer Sicht und wurde bis zum Sonntagnachmittag nicht gefunden.

Mit dieser Flugzeit 'hat das Modell eine neue Gruppenbestzeit geschaffen. Das Mobest führte das Kennzeichen A 44. Sofern es gefunden werden sollte, wird der Finder gebeten, es auf der nächsten Bürgermeisterei abzugeben.

Kurze Gportnotizen.

Die drei Mercedes-Benz -Rennwa­gen waren am ersten Trainingstag zumGroßen Preis von Tripolis" am schnellsten. Manfred von Brauchitsch übertraf alle mit einer Geschwindigkeit von 217,7 km/st für die 13,1 Kilometer lange Mel- laha-Strecke. Die Alfa Romeo-Wagen trafen erst

208

-Schuh Creme

mit Verspätung ein. Die französischen Delahaye kamen noch nicht ganz mit.

*

D i e vierte Etappe ber Italien- Radrundfahrt war geteilt. Das erste, 81 Kilo­meter lange Teilstück von Santa Marghertta nach Spezia gewann der Italiener Valetti, während fein junger Landsmann ©enerati die zweite Strecke von Spezia nach Montecatini über 110 Kilometer an sich brachte.

Termine der AuWgsspiele.

Die Ermittlung ber Meister in den Gruppen Hanau, Friedberg unb Lahn nahm längere Zeit in Anspruch, als man dafür vorgesehen hatte. Aus diesem Grunde mußte der Beginn, der für den 24. April vorgesehen war, verschoben werden. Am kommenden Sonntag fällt nun in allen Gruppen die Entscheidung.

In der Gruppe Hanau wird in einem vom Reichsfachamt besonders angesetzten Entscheidungs- spiel zwischen Dunlop-Sportverein und 1860 Hanau ber Meister ermittelt. Diese Maßnahme, die nach den neuen Wettspielbestimmungen sehr fetten ist, war erforderlich, dm ben Meistertitel nicht am grünen Tisch zu vergeben. Denn mssprünglich war 1860 Hanau als Meister anerkannt worden. Nach- bem jedoch Dunlop-Sportverein ein abgebrochenes Spiel mit 0:0 gewertet haben wollte, wäre rhnen der Erfolg zugefallen, da sie in biefem Falle ein um 0,023 besseres Torverhältnis aufzuweisen gehabt hätten. Diesem Hin unb Her von Einsprüchen und Anträgen machte das Fachamt-durch die Anordnung ein Ende, daß es die Entscheidung den Mann­schaften überläßt.

In ber Gruppe Friedberg ist jetzt an dem End­sieg bes FC. Oberursel wohl nicht mehr zu zwei­feln. Aus zwei noch ausstehenden Spielen benötigt o-ie Elf noch einen Punkt, der im nächsten Spiel gegen Vilbel, zumal die Begegnung auf eigenem

Platze ftattfinbet, errungen werden dürfte, wodurch dem FC. Groß-Karben lediglich der Ehrenplatz ver­bleibt.

In der Gruppe Lahn kann ber Tabellenerste, SC. Wirges, von Elz noch eingeholt unb durch das bessere Torverhältnis überflügelt werden, wenn die Elzer ihr letztes Spiel gewinnen. Dies ist jedoch außerordentlich schwer, da man in Hadamar an- treten muß unb die Platzbesitzer sich nur durch einen Sieg vor dem Abstieg retten können.

Am Montag wird man wissen, wer als Gegner für unseren heimischen Vertreter feststeht.

22. 5. 1900 Hießen Hanau

Friedberg Lahn

29. 5. Lahn1900 Gießen Hanau Friedberg

6. 6. 1900 Gießen Friedberg

Lahn Hanau

12.6. Friedberg1900 Gießen

Hanau Lahn

19. 6. 1900 Gießen Lahn Friedberg Hanau

26. 6. Hanau 1900 Gießen Lahn Friedberg

Die Umlegung ber Spiele 1900 Lahn dürfte wohl nicht zu umgehen fein, da sich am 19. Juni mit Rücksicht auf die Regimentsfeier wohl fein Spiel durchführen läßt. /

Schach-Ecke

Gearbeitet von K. Helling.

Unerwarteter Köuigszug.

Paul Farago (Schackvärlden, Oktober 1937).

8

8

6

6

5

3

3

2

Weiß: Kg8, Bc5, f5, g3 (4).

Schwarz: Kg5, Bb7, e6, g4, H6 (5).

Weiß zieht und hält unentschieden.

Eigenartiger Figurengewinn.

(Aus einer in diesem Jahre in Italien gespielten Partie Dr. L. Nikolussi.)

8

Wenn sich Springer unb Turm in einem solchen Abhängigkeitsverhältnis befinden wie hier die wei­ßen Figuren, ist die Gefahr, daß eine davon ver­lorengeht, sehr groß. Weiß zoa 1. Tf7b7, weil er sich nicht mit 1. Td7 in die Fesselung begeben wollte. Nach 1. Tb7 eroberte Schwarz aber durch ein sinn­reiches Zwischenmanöver eine Figur. Woourch?

Lösung der SchachaufgabeGlänzende Mattkombination".

Weiß (Weichert): Ka2, De3, Td7, Ss3, Ba3, g2 (6). Schwarz (Neye): KH7, Db7, Tg8, Lg7, Sc7, Bg6, H5 (7). Weiß fetzt in fünf Zügen matt

1. (5f3 g5+, KH7-H8 (ober H6). 2. Sg5f7+, KH8 (H6>H7. 3. 2)631)6+1 (Freilegung ber Turm- link) 3.....Lg7XH6. 4. Sf7-g5++, KH7-H8.

5. Tb7H7 matt. Ein hübsches Mattbild!

Lösung

der Schachaufgabe ^lbfeilsstehende Figuren".

Weiß (Schadowski): Kgl, Da2, Tc2, Td3, Sa4, Da3, b4, c5, e2, f2, g3 (11). Schwarz (Gaebler): KH8,

De4, Td8, Te5, Lg5, Ba7, b7, b4, g7, H6 (10). Schwarz am Zuge gewinnt.

1. ..., Lg5e3! (Durch dieses Läuferopfer sollen die Verteidigungszüge f2f3 und Td3f3 ausge­schaltet werden.) 2. f2Xe3. (Versucht Weiß den Turmzug nach H5 durch 2. Da2f7 zu verhindern, so folgt einfach 2. ..., Te5f5.) 2. ..., Te5H5. (Damit droht De4H1+ nebst matt) 3. Kelf2. (Ober 3. e3Xb4, Tb8-f8! 4. Tb3f3, Tf8Xf3. 5. e2Xf3, De4el+. 6. Kglg2, TH5hl mit Mattbrohungen auf gl unb fl.) 3.....b4Xe3+.

4. Td3Xe3, TH5H2+. 5. K beliebig De4hl matt.

Die Narrenkappe.

Hasenjagd.

Bismarck hatte einmal zur Jagd eingeladen. Unter der Jagdgesellschaft befand sich auch ein Se­natspräsident, dessen witzige Einfälle oft belacht wurden. Als der Präsident nach einem Hafen zielte, ließ er die Bemerkung fallen:Den wollen wir mal zu Tode verurteilen!" Der Schuß aber ging fehl, und der Hase lief in wilden Sprüngen querfeldein. Bismarck sagte daraufhin trocken:Sehen Sie, Herr präfibent, jetzt läuft er hin, um Revision einzn-

lleberrascheude Wirkung.

Ein älterer Herr sah auf feinem Spaziergang burch bie Straßen einen kleinen Jungen, der sich vergeblich abnjühte, die ziemlich hoch gelegene Klin­gel einer Haustür zu errreichen. Freundlich trat er herzu und sagte:Nun, mein Kleiner, bas ist wohl zu schwer für bich, ich werbe bir helfen." Damit drückte er kräftig auf die Klingel, deren Ton durch das Haus gellte. Der Kleine blickte treuherzig zu feinem Helfer empor unb sagte:So, jetzt müssen wir aber rennen."

Das gute Rezept.

Ursula ist abgemagert, zerstreut unb blaß. Also geht sie zum Arzt

Das Essen schmeckt mir nicht! Ich kann roeber lesen noch arbeiten, immer sind meine Gebauten anberswo! Nachts finbe ich keinen Schlaf. Was soll ich tun, Herr Doktor?"

Der Arzt lächell: heiraten Sie ihn!" wichtige Randbemerkung.

In den Akten ber Münchener Universität wird ein für die philosophische Fakultät bestimmtes fRunb-- schreiben aufbewahrt, an dessen Rand der damalige Dekan Franz v. K o b e 11 den Kollegen die Mittei­lung macht: ,Lur Zett wird beim Franziskaner ein ganz außergewöhnlich gutes Bier verzapft."

Das Guthaben.

Als der Romanttker Moritz von Schwind in Frankfurt lebte, war er mtt dem Arzt Dr. Hoff« mann, dem Verfasser desStruwelpeter", be­freundet. Selbstverständlich nahm Schwind ihn auch als Hausarzt Als Schwind ihn eines Tages bat, ihm, was er nie getan hatte, eine Rechnung zu schicken, meinte Hoffmann, er solle ihm eine klein« Zeichnung geben, und die Sache wäre erledigt Schwind gab ihm die Farbskizze zu dem BildDer Sängerkrieg auf ber Wartburg", Hoffmann wollte sie aber, als zu kostbar, nicht annehmen. Ws Schwind trotzdem daraus bestand, meinte Hoffmann: Dann, lieber Schwind, haben Sie hei mir noch eine kleine Lungenentzündung gut*