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und

werden soll.

Die neue Reichslautsprechersäule

Geschichten aus aller Welt

In Pretzburg erregt der Fall eines Mädchens großes Aufsehen, das, auch

er-

wird. Das Kind, die Tochter eines hohen Beamten,

Seimneubau für die HZ.,derSlch der Gemeinde!

Rundfunkprogramm

Für 1937 liegen die endgültigen Ziffern noch nicht vor. Außerordentlich gesteigert hat sich der Verkehr mit Erdnüssen, Baumwolle, Karakulfellen und Da« nanen. Die großartige Entwicklung der deutschen Bananenkulturen in Kamerun ist bekannt. Hamburg nimmt im Handel mit den deutschen Kolonien die erste Stelle ein. ,

Um bis in die kleinste Gemeinde Deutschlands hinein die ganze Nation an allen reichswichtigen Deranstal- tunaen teilnehmen zu lassen, werden, wie wir bereits ausführlich gemeldet haben, betreut von den Rund-

Da erhielt er eines Tages au» heiterem Himmel den folgenden Brief:Mein Herr! Die Heirat

rn" zur Aufstellung ge» gen, die zur Uebertragung der politischen Kund­gebungen dienen. (Scherl-Bilderdienft-M.)

man damit, den kleinen Fung im Alter von Jahren nach amerikanischen Gesichtspunkten zu zieyen.

Der Hühnerstall im Dachgarten.

sondern nur Noch chinesisch spricht. JRun beginnt

den Inhalt von vier Sardinenbüchsen, ein halbe» Kilo Konfekt und ein halbes Kilo Datteln verzehrt hat. Das Kind wurde einem ärztlichen Institut überwiesen, in dem es eine Zeitlang beobachtet

Wiesbaden, steht jederzeit zur Mitarbeit, zur Auf­klärung und Beratung zur Verfügung. Den Archi­tekten ist in dem HJ.-Heimbau eine große und schöne Ausgabe gestellt:

Die Größe und die Zielstrebigkeit der kultur­

schöpferischen Aufgabe in den Bauten der

Hitler-Jugend Gestalt werden zu lassen!

Die größte Anerkennung der bisherigen Leistun­gen auf diesem Frontabschnitt der Jugendarbeit be­deutet das Wort des Führers in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung im Hause der Deutschen Kunst in München, indem er sagte:Besondere Freude erfaßt uns, zu sehen, wie sich die deutsche Jugendbewegung künstlerisch in den neuert Staat eingliedert". Diese Anerkennung durch den Führer beweist, daß die Hitler-Jugend auf dem richtigen Wege ist, und sie wird ihr Ansporn zur weiteren Leistung in ihrem Bauschaffen sein.

Leistungsfähig sein, vorankommen, mehr verdienen dazu braucht man gntes Sehen! Oder die tadellos - an gepaßte Brille von ( «rbtD

Optiker ||

a.Bahnhof Wllwl

Lieferant auch Ihrer Krankenkasse,

der in bester wirtschaftlicher Lage lebt und besten Familie es an nichts fehlt, mußte vor dem Jugend­gericht erscheinen, weil es Diebstähle begangen hatte, um seinen unersättlichen Appetit zu befriedigen, und es hatte sich dabei nicht auf das Haus der Eltern beschränkt, sondern hatte seine Diebstähle auch beim Nachbarn, in Lebensmittelgeschäften und in Auto- maten-Restaurants begangen. Das Aussehen de» Mädchens ist ganz normal. Durch Zeugenaussagen wurde festgestellt, daß es an einem einzigen Vor­mittag innerhalb vier Stunden, nachdem es regel­mäßig mit der Familie gefrühstückt hatte, weiterhin

Sonntag, 13. Februar.

6 Uhr: Hasenkonzert. 8.15: Gymnastik. 8.30: Christ­liche Morgenfeier. 9: Kleiner Bauernkalender. An­schließend: Straßenwetterdienst. 9.15: Chorgesang. 9.45: Der Dichter Karl Heinrich Waggerl liest. 10: Es ist sicher, daß das größte Leid auch die tätigsten Herzen findet. 10.30: Ewiges Deutschland 11.15: Aus Otto Ludwigs Gartenhaus. Eine Hörfolge. 12: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder: Kasperle am Eintopssonntag. Ein Kasperlsviel. 14.30: Uns ge­hört der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 15.15: Dorfsonntag: Schnurranten und Musikanten aus Hessenland. 16: Buntes Nachmittagskonzert. Als Einlage 17 bis 17.20: Aus Neustadt (Schwarzwald): Deutsche und Wehrmachts-Skimeisterschaften 1938. Der große Spezialsprunglauf und Eröffnung der Schanze auf dem Feldberg. 18: Ein Abend beim Märchenmann. BDM.-Mädel finden vergessene Mär- chen aus dem Waldecker Land. 18.30: Will Glahe spielt zum Tanz. 19: Nachrichten. 19.10: Volkstum und Heimat. Joseph Magnus Wehner: Die Rhön. 19.30 aus Neustadt (Schwarzwald): Deutsche und Wehrmachts-Skimeisterschaften 1938. Ausklang. 19.40: Sportspiegel des Sonntags 19.50 vom Jpa: Defter- reichische Skimeisterschaften in Murau. Bericht vom Torlauf. 20.05 aus dem Saalbau zu Frankfurt a. M.: III. Sonntagskonzert. 22: Nachrichten.

Montag, 14. Februar.

6 Uhr: Morgenlied. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10: Schulfunk: Ein alter Freund. Hörspiel um die Flachsgewinnung von Hans Alt. 10.30: Froher Klang

meiner Tochter zwingt mich, nach Ablauf des Miet­vertrages über Ihre Wohnung zu verfügen. Sie wollen demnach Ihre Anordnungen treffen und mir glauben, daß mich der Verlust eines so treuen Mieters sehr schmerzt. Caroline C."

Herr G. stürzte zur Hausbesitzerin:Ausziehen in meinem Alter! Bedenken Sie das auch? Unmög-

NSG. Seit Monaten steht die Erstellung von Heimbauten für die Hitler-Jugend im Bauprogramm der Städte und Gemeinden mit an erster Stelle. Dank der verständnisvollen Zusammenarbeit zwi­schen der Partei, den Behörden und der Hitler- Jugend sind im Bereich des Gaues Hessen-Nassau bereits in vielen Orten Heime der Hitler-Jugend entweder im Bau, zum Bau frei gegeben oder aber geplant. Trotz dieser durchaus beachtlichen Erfolge sind anderseits auch heute noch in dem weitaus größten Teil aller Orte die Hitlerjungen, BDM.- Mädel und Pimpfe auf unzulängliche Räume ange­wiesen, in denen sie ihren Dienst durchführen müssen. Auch Umbauten von Unterkunftsräumen und leerstehenden Häusern können nur Notlösungen darstellen, die in absehbarer Zeit zugunsten neuer, zweckmäßigerer Heime mehr und mehr ausgegeben werden müssen.

Jede Gemeinde muß ihren Stolz darein sehen, ihrer Jugend den Heimneubau zu erstellen, der allein die Vorausfehungen schafft für eine ein­wandfreie und erfolgreiche Durchführung der Aufgabe der nationalsozialistifchen Jugend.

Es ptufc immer wieder betont werden, daß die Frage der Heimbeschaffung ihre Lösung nicht da­mit gefunden hat, wenn der Jugend nur ein Raum zur Verfügung gestellt wurde, dessen ganzer Borteil vielleicht darin besteht, ein Dach über dem Kopf zu haben. Die Heime der Hitler-Jugend sollen nach dem Willen des Reichsjugendführers sowohl in ihrer äußeren Gestaltung, als auch in der Auf­teilung der Räume, ihrer Größe und ihrer Ein­richtung vorbildlich und zweckmäßig sein. In diesen Hausern der Jugend soll ein Volk aufwachsen, das die Kameradschaft und die Ehre, Zucht und Ge­horsam, die Treue zum Führer und den Glauben an die nationalsoziaustische Idee in die Zukunft des Reiches tragen wird. Nicht zuletzt aber sollen die

Antwerpen mit 15,3 Millionen Tonnen und vor Rotterdam mit 12,6 Millionen Tonnen an der Spitze. Außerdem muß berücksichtigt werden, daß der Handel Rotterdams und Antwerpens ent­scheidend durch die deutsche Wirtschaft be­einflußt wird. Von den überseeischen Getreidezu­fuhren Rotterdams gehen 5 8 v. H. nach Deutsch­land und von dem Versand an Fertigwaren über Antwerpen kommen 2 5 v. H. aus Deutschland. Trotzdem soll in den kommenden Jahren durch den vor einiger Zeit gegründetenVerkehrsausschuß der deutschen Seehäfen" und durch zahlreiche andere Maßnahmen eine wirkungsvolle Propaganda für eine Steigerung des Gefamtoerkehrs in den deut­schen Häfen durchgeführt werden. Dabei soll aber an dem Grundsatz des gesunden Wettbewerbs fest- gehalten werden. e

In den letzten Jahren wurde Hamburgs Stellung im deutschen Ueberseehandel durch die Einführung des Neuen Planes in der deutschen Handels­politik stark beeinflußt. Die überseeischen Agrar- und Rohstoffländer gewinnen steigende Bedeutung, so daß der Anteil Außer- Europas an der Einfuhr des Reiches von 38,1 v. H. im Jahre 1935 auf 43,6 v. H. im ersten halben Jahr 1937 gestiegen ist. Bei der Ausfuhr lauten die gleichen Ziffern 26,8 o. H. und 30,3 o. H. Hamburg ift an dieser Entwicklung außerordentlich Park be­teiligt, denn in den letzten beiden Jahren hat es von der Zunahme der überseeischen Einfuhr, di^ 100 Millionen ausmacht, allein 94 Millionen bewerkstelligt, während von der Zunahme der Ausfuhr, die insgesamt 249 Millionen betragen hat, 150 Millionen über Hamburg geleitet worden sind. Im Jahre 1936 sind über Hamburg 66 v. H. der Einfuhr aus außereuropäischen Ländern ge­gangen und 57,1 v. H. der gesamten Ausfuhr. Die Einfuhrerhöhung aus Asien, Afrika und Mittel­amerika und die noch bedeutendere Zunahme der Ausfuhr nach diesen Ländern sowie die Steigerung der Ausfuhr nach Nord- und Südamerika bei gleich-

Kleiner Chinamann.

(th) Neuyork.

Dor fünfzehn Jahren fand der Chinese Fung Dong, der Besitzer eines chinesischen Restaurants in Neuyork, auf der Schwelle seiner Tür ein kleines weißes Kind. Er nahm das Kind als Adoptivsohn an und gab ihm den Namen Fung Kfung. Der kleine Amerikaner wuchs unter den Chinesen des Restaurants seines Adoptivvaters auf. Mit vier Jahren wurde er dann nach China geschickt, um dort eine gute chinesische Erziehung zu erhalten. Das besorgte man so gründlich, daß Fung Kfung heute bei f<£er Rückkehr zu feinem Adoptivvater nach Neuyok^ kein Wort Englisch mehr versteht,

Heime der Hitler-Jugend Zeugnis ablegen von dem Kulturwillen des Dritten Reiches.

Die BezeichnungHeim der Hitler-Jugend" ist darum ein Ehrentitel, der vom Reichsjugendführer nur den Heimneubauten verliehen wird, die nach den Richtlinien und nach Genehmigung des Ar­beitsausschusses für den HJ.-Heimbau errichtet wur­den. Eine eigene Dienststelle der Hitler-Jugend, die Abteilung Heimbeschaffung der Gebietsführung in

Aur Werkpause. 11.40: Hausfrau, hör zu! 11.60: unsere neuen Zellstoffe im Gebrauch. 12: Schloh- konzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Zigeuner und Kosaken (Schall- platten). 15: Volk uno Wirtschaft: Einkommensteuer­erklärung. 15.15: Für unsere Kinder: Jetzt oasteln wir. 15.15: Sport der Jugend: Vereist sind Strom und Bäche. 16: Bläser-Kammermusik. 16.30: Nach­mittagskonzert. 18 Zeitgeschehen. 18.30: Der fröh­liche Lautsprecher (Jndustrie-Schallplatten und Eigen­aufnahmen). 19: Nachrichten. 19.10: Wir tanzen nach Musik von gestern und heute. 20.20: Aus derHaus- apothek". Lachpillen von Ferdinand Happ. 20.30: Dis schöne Müllerin. Liederkreis auf Gedichte von Wilh. Müller. Musik von Franz Schuoert. 22: Nachrichten.

Dienstag, 15. Februar.

6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkon­zert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10: Schulfunk: Blutende Grenzen, Hörspiel. 10.30: Froher Klang zur Werkpause. 11.40 Hausfrau, hör zu! 11.50: Boden­ständige Gefolgschaft. 12: Mittagskonzert. 13: Nach­richten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: O holde Frau Mufika! (Schallplatten.) 15: Weltwirt­schaftlicher Monatsbericht. 15.15: Elise Lenfing ein Frauenleben im Schatten. 15.45: Führerin im Ar­beitsdienst. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitge­schehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher (Schall­platten). 19: Nachrichten. 19.10: Vom Kontrabaß bis zur Fiedel. Die Solisten des kleinen Orchesters spie­len. 20.10: Fremde Länder in deutscher Musik. 21.15: Traum und Erde: Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe. Szene aus dem WerkDer deutsche Weg .

(th) Chikago.

Einigen Hotels in Chikago war der Weg vom Lande bis zum Hotel für frische Eier und auch manchmal wegen frischer Milch zu weit. ,Man sann deshalb nach einer Lösung und fand folgenden Aus­weg: In einem Wolkenkratzer, in dem einige Etagen leer standen, ließ man von einem geschickten Unter­nehmer einen Hühnerstall einrichten. Man fütterte die Hühner gut, bestrahlte sie mit allerlei Licht und erreichte schließlich wirklich sehr schöne Ergebnisse. Die Eier kamen frisch vom Huhn. Wenn man die Wärme richtig regulierte, hatte man das ganze Jahr hindurch schöne frische Eier. Das System machte Schule. Einige andere Hotels und in der Folge­zeit nicht nur in Chikago machten sich daran, auf den Dachgärten Hühnerställe anzulegen. (Man darf darauf gespannt sein, ob nächstens auch der Kuhstall im Keller angelegt wird.)

Der Walfisch von San Franzisko.

C. K. San Franzisko.

Ganz San Franzisko ist in Aufregung über einen Walfisch, der sich in den Hafen verirrt hat und augenscheinlich dasGoldene Tor", das ihn dem weiten Meer und der Freiheit zurückgeben würde, nicht mehr wiederfinden kann. Es handelt sich um ein riesiges altes Exemplar, dessen Länge auf über 20 Meter geschätzt wird. Das unglückliche Tier, offenbar erschreckt von dem unheimlichen Betrieb ringsumher, irrt rastlos von einem Ende des Hafens zum anderen, wühlt mit feinem Riesenleib die Fluten auf und taucht sehr oft empor, um einen Strahl von Wasser und Schaum in die Luft zu spritzen. Der Hafenverkehr wird durch den unge­betenen Gast erheblich gehindert, und die Hafen­behörden find ratlos, wie sie sich seiner wieder ent­ledigen sollen. Das Publikum dagegen verfolgt von den Kais und Hafendämmen aus die Kreuz- und Querfahrten des fremdartigen Geschöpfes mit leb­hafter Anteilnahme;Winnie" diesen Namen haben die Einwohner von San Francisko dem Wal­fisch bereits verliehen ist gegenwärtig die volks­tümlichste Erscheinung in der Stadt. Zahlreiche Boote folgen ihm, allerdings aus respektvoller Ent­fernung, aber viele haben sich ihm doch genug ge­nähert, um zu erkennen, daß sein ganzer Leib mit Muscheln und Algen verkrustet ift wie der Kiel eines alten Ozeanfahrers, der jahrelang nicht über­holt wurde. Ein Veteran des Walfanges, der Kapitän Louis L. Lane warnt die Neugierigen, dem Tier allzu nahe zu kommen.Es ist rasend", sagt er,es ist imstande, ein Boot anzugreifen und es zu zerknicken wie eine Streichholzschachtel." Der Kapitän verlangt eine Harpune und Freiwillige, um im Hafen von San Franzisko eine Waljagd in Szene au setzen. Da eh keine andere Möglichkeit zu geben scheint, sich des Tieres zu entledigen, wird man wahrscheinlich diesen Weg wählen. Schon eilen von allen Seiten die Photographen und aus Holly­wood die Kinooperateure herbei...

Rückfahrkarten.

(rf) Mexiko City.

Da Duelle in der Stadt und im Bannkreis der Stadt verboten sind, muß man schon aufs Land fahren, um dort den Disput der sich mit Worten nicht erledigen ließ, mit der Waffe zu einem Ende zu bringen. Manchmal ift bis dort draußen der Zorn verflogen und hat einer ruhigeren Auffassung der Sachlage Platz gemacht. Dann wird auf dem Land ein Fest gefeiert, und man kehrt Arm in Arm in die Stadt zurück. Von solcher Art aber war jener Zweikampf nicht, von dem hier die Rede sein soll. Die beiden Mexikaner lösten in Mexiko City ihre Fahrkarten. Der erste verlangte ein Billetthin und zurück". Sein Gegner aber nahm nur eine ein­fache Karte.Ihr gebt wohl den Kampf schon auf mti) Euch selbst verloren. Oder aus welchem Grunde

Tagen wollen wir uns wieder sprechen."

Während dieser acht Tage zerbrach sich Herr G. den Kopf tnb suchte einen Ausweg. Am Morgen des achten Tages eilte er hocherfreut zur Frau C.: Ich hab's gefunden!"

Was Haven Sie denn gesunden? Eine neue Wohnung?"

Im Gegenteil aber Sie werden es nicht raten! Hören Sie mich an, und Sie werden ver­stehen: Sie sind 45 Jahre und ich einige Fünfzig. Sie sind Witwe und ich ein Witwer; unser Ver­mögen ist ungefähr gleich. Also heiraten Sie mich das ist doch wohl ein Ausweg!"

Diesen zwingenden Gründen konnte sich die ver­witwete Hausbesitzerin nicht verschließen. Sie sagte Ja, und bald wurde eine fröhliche Hochzeit gefeiert

Prozeß um einen Kanarienvogel.

(cs) Agram.

Das Kreisgericht in Suschak beschäftigt sich be­reits seit einem Jahre mit einem Prozeß um einen Kanarienvogel. Natürlich ift dieses Tier kein ge­wöhnlicher Kanarienvogel, sondern ein ganz be­stimmtes Tier, das in C-dur fingen kann. Der Hotelbesitzer Nicola Stojkovic hatte sich den Vogel gekauft, den er allmählich abgerichtet hatte, in einer bestimmten Tonart, eben in C-dur, zu pfeifen. Eines Tages entdeckte Stofkovic, daß der Vogel nicht mehr fingen konnte. Er glaubte nun, daß der Kauf­mann Andreas Jvcmcic daran schuld sei, der ihm den Vogel durchaus abkaufen wollte. Er oerftagte den Kaufmann und verlangte als Schadenersatz 100 Dinar. Es begann ein endloses Hin und Her. Zeugen und Sachverständige wurden vernommen. Schließlich siegte oer Hotelbesitzer, fein Widersacher wurde zur Zahlung eines Schadenersatzes von 100 Dinar verurteilt und außerdem zur Tragung der Brozeßkosten, die inzwischen auf eine stattliche umme angewachsen waren.

Der kleine Bielfratz.

C.K. Prag. '

lieh! Was soll aus mir werden? Verdoppeln Sie --- vo-,v ,, - , . -

meine Miete, aber kündigen Sie mir nicht. Nur ein Kilo gemischten Auftchnitt, ^.belegte ,2wtchen, eine Bahre wird mich aus Ihrem Hause bringen!" Verscheuchen Sie solche Gedanken, Herr G. und

suchen Sie eine neue Wohnung."

Das kann nicht Ihr letztes Wort fein in acht

nehmt Ihr keine Rückfahrkarte? Ich löse immer den Rückfahrschein. Denn ich bin meiner Sache sicher!" Ich nehme nie eine Rückfahrkarte, ich nehme immer die, die mein Gegner gelöst hat ... , erwiderte der Befragte und wandte sich dem einfahrenden Zug zu.

An einer Wimper ...

() London.

In einem Hotel in Leeds war ein großer Juwelen­diebstahl verübt worden. Anfangs konnte man keine greifbare Spur entdecken. Aber dann folgte plötzlich ganz überraschend die Verhaftung des Täters. Man hatte bei einem Kunsthändler eine kleine Puderdose gefunden, ein Wertstück, von dem Händler einige Tage vorher von einer Frau angekauft. Man fand in Der Puderdose ein Haar yon den Wimpern einer Frau. Man ging die Reihe der vrdächttgen Personen durch, ließ sich von allen Frauen eine Wimper zur Untersuchung geben und konnte einige Stunden später die Frau verhaften, deren Wimper man in der leichtsinnigerweise von ihr benutzten Puderdose gefunden hatte.

DiePlumpudding-Schule".

C. K. Wien.

Die Wiener Köchin ist in aller Welt berühmt. Be­sonders England ist ein begehrtes Ziel für aus­wanderungslustige Wiener Köchinnen. Manche geht hinüber mit dem Ehrgeiz, Chefköchin in einem gro­ßen Hotel ober in einem der luxuriösen Haushalte des Hochadels zu werden. So stolz sie aber mit Recht auf ihre Wiener Küche sind, so unerläßlich ist es doch für sie, mit gewissen Geheimnissen vertraut zu sein, die an der Donau einigermaßen unbekannt find, deren Beherrschung in England aber jeder Arbeitgeber oder jede Arbeitgeberin von ihnen er­warten wird. Infolgedessen machen die Wienerin­nen, bevor sie ihre Heimat verlassen, einen Kursu- unter der Leitung einer Lehrerin durch, die fünf Jahre als Haushälterin in England gelebt hat und mit allen Kniffen eines englischen Haushaltes ver­traut ift. Zugleich lernen sie in diesen Kursen, die unter oer Aufsicht der Wiener Stadtverwaltung stehen, die Grundelemente der englischen Sprache, die sie im Umgang mit Händlern und beim täglichen Einkauf brauchen. Sie bekommen ein kleines Büch­lein, das Musterunterhaltungen mit dem Milch­mann, dem Bäcker, dem Schlächter und so weiter enthält. Ein Kursus war gerade zu Weihnachten beendet, und als Abschluß mußten die Mädchen ein typisch englisches Weihnachtsessen kochen und servieren. Es begann mit der feierlichen Auf­hängung dss Miftelzweiges mitten im Zimmer, dann folgten der Truthahn, der Schinken, die Brat­wurst und eine schwierige Prüfung für die Schülerinnen die Brotsauce, die wir hier auf dem europäischen Festlande gar nicht zu würdigen verstehen. Der brennende Plumpuoding war ein Erfolg für die Köchinnen und ebenso die Obsttört­chen, die den Abschluß bildeten. Zweisorachig ge­schriebene Speisekarten verkündeten das ganze Menü, das die Festteilnehmer außerordentlich ge­nossen, und nach dessen Beherrschung die Wiener Köchinnen allen Anforderungen, die sie in dem fremden Land erwarten, zuversichtlich ins Auge sehen können.

Namen, nichts als Namen ...

() Plymouth.

In Reederkreisen hat man sich entschlossen, kein Schiff mehr auf Namen wieSovereign of the Seas" oderEmpreß of the Seas" oberQueen of the Seas" zu taufen. Man wurde zu diesem Entschluß bewogen durch eine merkwürdige Kette von Unglücksfällen, denen Schiffe mit ähnlichen Namen zum Opfer fielen. Aus etwa siebzig Jahren hat man alle Schiffsunglücke zufamrnenaestellt, die Segler ober Dampfer mit dem NamenSovereign", Empreß",Mistreß" oder dergleichen führten. Einige aus dieser langen Liste:Sovereign of the Seas" hieß ein großes Schiff, das im Jahre 1861 auf hoher See in Flammen aufging. Ein anderes Schiff gleichen Namens ging darauf kurz verloren. Man wriß heute noch nicht, was aus diesem Schiff wurde. Mehrere Schiffe mit dem NamenEmpreß of the Seas" sind verschollen. EineEmpreß of the Seas" brannte vollkommen aus.Glory of the Seas", das letzte Schiff dieses Namens, verbrannte im Jahre 1923 unter mysteriösen Umständen. Abergläubische Leute werden den Entschluß der Reeder billigen. Aber eine Versicherung gegen Katastrophen hat man damit auch nicht geschaffen.

Glanzende Lösung.

A. N. R o m.

Seit mehr als fünfzig Jahren wohnte Herr G. in einem Hause. Er wurde dort geboren, er ver­heiratete sich in diesem Haufe und verlor dort feine

Aeitiger Verminderung der Einfuhr aus dem ameri-1 erste Gattin. Mancherlei erlebte er in den fünf konischen Kontinent ist von entscheidender Bedeutung Jahrzehnten, aber seine Wohnung wechselte er nie. für den hamburgischen Ueberseehandel geworden.!

Hambuxg hat den Löwenanteil dieses verstärkten Handelsverkehrs für sich erringen können.

Die bedeutendste Stellung nimmt Hamburg i m Außenhandel mit Afrika ein, insbesondere mit den für die wirtschaftliche Entwicklung des Reiches wichtigen deutschen Kolonien, deren künftige Erschließung nach der Lösung des Kolonial^ Problems Hamburgs Handel und Schiffahrt einen beachtenswerten Aufschwung verleihen wird. Im einzelnen gestaltete sich der Außenhandel mit den Kolonien folgendermaßen:

In Preßburg erregt der Fall eines zwölfjährigen funffteUenleitern der NSDAP., überall in Deutsch- Mädchens großes Aufsehen, das, auch wenn es ge- landReichs-Lautsprechersäulei " wattige Mengen von Speisen verzehrt hat, nie satt langen, die zur Uebertragung

Länder

Einfuhr aus Dtsch.-Ostasrika Dtsch.-Südwest Kamerun Togo

1935 Dtsch. davon üb. Reich Hamburg

1936 Dtsch. davon üb. Reich Hamburg

Mill. RM.

3,7 5,2 9,1 0,8

Mill

RM.

2,0

3,2

9,1 0,8

v. H.

54,1

61,5

100

100

Mill. RM.

4,7

6,7 9,5 0,3

Mill.

RM. v. H.

3,7

4,8

9,5 0,3

78,6

88,9

100

100

zusammen Ausfuhr nach

18,8

15,1

80,3

21,2

18,3

87,3

Dtsch.-Ostafrika

2,4

2,4

100

3,6

3,6

100

Dtsch.-Südwest

1,6

1,3

81,2

2,5

2,5

100

Kamerun

1,4

1,1

78,6

2,1

2,1

100

Togo

0,2

0,2

100

0,3

0,3

100

zusammen

5,6

5,0

89,3

8,5

8,5

93,7