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Oie Spannung in Palästina.
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Schnee umkleidet sind die Masten und Strickleitern
;uter Abschluß meiner
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Frankfurt a.M., 10. Jan. (Fwd.) Aüf Veranlassung des Amtes für deutsche Roh- und Werkstoffe wird soeben in Frankfurt a. M. die große Berliner Magnesiumtagung vom November wiederholt. Das verhältnismäßig geringe Vorkommen leicht gewinn- und verwertbarer Schwermetalle in Deutschland macht es notwendig, mit Eisen, Blei, Kupfer, Zinn und Zink sparsam umzugehen und an ihrer Stelle so weit wie irgend möglich solche heimischen Metalle Zu verwenden, die in großem Umfange aus deutschen Rohstoffen erzeugt werden können. Als wichtige heimische Werkstoffe und als Austauschstoffe für diese Sparmetalle haben sich die Legierungen des Leichtmetalles „M a g n e s i u m" erwiesen. Denn die A u s g a n g s st o f f e für die Magnesiumerzeugung: Dolomit, Carnallit sowie die Magnesiumchlorid-Endlaugen der deutschen Kaliindustrie stehen uns in unbeschränkten Mengen zur Ver- ügung, so daß der Verwendung von Magnesium- legierungen in der deutschen Technik nichts entgegensteht.
Das reine Magnesium ist als Bau- und Werk- toff nicht verwendbar. In fast dreijahrzehntelanger llrbeit wurden aber Legierungen von Mag'ne- ium mit anderen Metallen (meist rd. 90 v. H. Magnesium und 10 v. H. andere Metalle) entwickelt, die fpr die verschiedensten gewerblichen Zwecke ausgezeichnet verwendbar sind und deren Gebrauch erhebliche technische und wirtschaftliche Vorteile bieten. Ein Hauptvorzug der Leichtmetall-Magnesiumlegierungen bildet ihr geringes spezifisches Gewicht. Sie haben sich daher im Maschinenbau vor allem bei rasch bewegten Maschinenteilen und bei Fahrzeugen aller Art eingefuhrt Eine weitere hervorstechende Eigenschaft ist ihre leichte Bearbeitbarkeit, die trotz des größeren Einheitspreises des Werkstoffes häufig zu billigeren Fertigerzeugnissen führt als die Verwendung von Schwermetallen. Die Magnesiumlegierungen lassen ich gießen, schmieden, walzen, pressen, ziehen, schleifen, bohren und schweißen. Durch richtige Formgebung kann man trotz des geringen Elastizitätsmoduls die für den Betrieb erforderliche Stei-
„zerliebt" und zerspielt vom Erdboden verschwunden sind! Während ich dort stehe, schlägt eine alte Uhr zweimal. Meine Zeit ist um; ich muß mich von dem Biedermeierschrank und Spielzeug trennen und meine Traumwelt verlassen.
Bald befinde ich mich wieder in der Hauptverkehrsstraße, die den Pregel überquert. Als ich an das Wasser komme, ist die Brücke hochgezogen und ich bin gezwungen, geduldig am Ufer'zu "warten. Der Fluß bietet einen großartigen Anblick. Eisscholle an Eisscholle, schimmernd und blendend im strahlenden Sonnenlicht, bildep eine fast undurchdringliche Decke. Lange Zeit bemüht sich ein Eisbrecher vergebens, einen riesigen Frachtdampfsr durch die hochgezogene Brücke und die schmale Fahrtrinne zur Abladestelle zu lotsen. Wo kommt dieser Dampfer her? Dom Nordpol? Mit Eis und
Das vorläufige Reichsergebnis des dritten Eintopfsonntages am 12. Dezember 1937 beträgt 5 744 477,62 RM. Der Eintopfsonntag im Monat Dezember des Jahres 1936 erbrachte 5 714 714,55 RM.
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Hier vorzusprechen ist ein guter Absch' Wanderung durch das alte Königsberg.
tabakfarbenem Rock, den Dreispitz auf dem Kopf, ein Buch unter dem Arm, vor mir herwandeln, an dem hohen Portal des backsteinernen Domes vorbei, dem ehemaligen Unioersitätsgebäude zu.
Im Weitergehen betrachte ich mir gemächlich die niedrigen Bürgerhäuser mit ihren gemütlichen großen Dächern und den „Beischlägen", zu denen bequeme Steintreppen hinaufführen. Auf diesen platzraubenden Vorbauten der guten alten Zeit saß man sich wohl im Sommer nach d?s Tages Last und Mühen nachbarlich „Schmand mit Glumse" verzehrend, gegenüber oder plauderte, an das Eisengitter gelehnt, eine zierliche biedermeierliche Silhouette, zu den auf der Straße Vorübergehenden, hinunter. Diese Straße am Dom ist ganz unverändert geblieben, unverändert aber auch der Ostwind, der ebenso kalt wie zu der damaligen Winterzeit um die Ecke bläst und mich eilends weiter treibt.
Ich erreiche nun schnell das Ziel meiner Wanderung, das Stadtmuseum, das sich in einem ehemaligen Rathaus, einem schönen Bau aus dem 17. Jahrhundert, befindet. Dieses Museum hat einen
Ich könnte nachdenklich werden, wenn meine Phantasie mir nicht geradeswegs eine andere Gestalt entgegenführte, eine höchst merkwürdige Gestalt in langem verschossenem grünep Rock und mit einer riesigen Pelzmütze auf dem Kopf, die das blasse Gesicht mit den feinen durchgeistigten Zügen noch schmaler erscheinen läßt. Es ist unverkennbar der „Magus des Nordens", Hamann. Mit ihm zusammen aber kommt sein Freund, der temperamentvolle Musikus Reichardt in einem schönen Pelz- mäntelchen, das lustige Gesicht unter der großen Puderperücke von der Kälte frisch gerötet. Er pfeift eine zierliche Melodie vor sich hin, die klimpert wie eine. Spieluhr an mir vorbei.
Und ich denke weiter: diesen Weg, den ich jetzt gehe, muß ja unbedingt auch Immanuel Kant gewandelt sein, denn ich strebe der Dominsel zu, auf der sich die damalige Universität, die jetzige Stadt-
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Aus aller Well.
Neun Todesopfer beim Absturz eines argentinischen Flugzeugs.
Ein argentinisches heeresflugzeug mit Eduardo Justo, dem Sohn des argentinischen Staatspräsidenten, und acht höheren argentinischen Offizieren an Bord ist am Montag an der Grenze von Brasilien und Uruguay bei schwerem Sturm abgestürzt und verbrannt. Alle Insassen fanden den Tod. Eduardo I u st o und die acht Offiziere hatten am Sonntag an der Grundsteinlegung für die internationale Brücke über den Uruguay-Fluß, die von den Präsidenten Brasiliens und Argentiniens vorgenommen wurde, teilgenommen. Sie waren am Montag in Paso de los Libres gestartet, um nach Buenos Aires zurückzukehren. Der argentinische Staatspräsident Iusto hatte auf der Reise zum Ort der Grundsteinlegung dasselbe Flugzeug benutzt, mit dem sein Sohn verunglückte.
Geheimrat Professor Dr. Karl Eranz, ein Allmeisier der Ballistik.
Zu Ehren des Geheimrats Professor Dr.-Jng. h. c. Dr. phil. Karl Cranz, der am 2. Januar sein 8 0. Lebensjahr vollendete, veranstaltete die Wehrtechnische Fakultät an der Technischen Hochschule in Berlin eine Festsitzung. Der Dekan, (Bene- rat der Artillerie Professor Dr. phil. h. c. Dr. - Jng. Becker, gab ein Lebensbild des weit Über die Grenzen des Reiches hinaus anerkannten deutschen Altmeisters der Ballistik. Anschließend würdigte Prof. Dr. Rothe, ebenso wie General Becker, ein langjähriger Schüler und Mitarbeiter von Geheimrat Cranz, dessen wichtigste Leistungen auf dem Gebiete der wissenschaftlichen Ballistik. Prof. Dr. Menzel überreichte General Becker ein herzlich gehaltenes Glückwunschschreiben des Führers und Reichskanzlers für Geheimrat Cranz und ein mit persönlicher Unterschrift versehenes Bild von Reichsminister Rust zur Weiterleitung an den Jubilar.
Dom Aulo überrannt und tödlich verletzt.
In der Nähe des Bahnhofs Bad Rehburg (Kreis Nienburg, Hannover) wurden zwei junge Seeleute in dem Augenblick, als sie mit zwei jungen Mädchen eine Gaststätte verließen, von einer Kraftdroschke, die sie von hinten überrannte, erfaßt und so schwer verletzt, daß sie noch an der Unglücksstelle st a r - den. Die Mädchen blieben unverletzt. Der Fahrer des Wagens entfernte sich, ohne sich um die lieber- fahrenen zu kümmern. Die Polizei hat bereits einen 22jährigen Kraftfahrer in Bad Rehburg festgenommen, der durch Zeugenaussagen schwer belastet ist. Die Staatsanwaltschaft hat die weiteren (Ermittlungen/luf genommen..
Zeitschriften.
— „Das I n n e r e R e i ch" (Verlag Albert Langen/Georg Müller, München) hat im Januarheft des Dichters Wilhelm Schäfer zum 70. Geburtstags in würdiger Weife gedacht: sie bringt einen vortrefflichen Essai aus der Feder Willi Steinborns und läßt auch den Dichter selbst zu Worte kommen mit einem menschlich und künstlerisch sehr aufschlußreichen Rückblick über „Ein Jahrzehnt Sommerhalde". Ein schönes Stück dichterischer Prosa ist daneben das Kapitel „Stadt und Strom" von Karl Benno von Mechow, das seinem demnächst erscheinenden neuen Buche entstammt. An zeitgenössischer Dramatik erscheint der erste Teil des großen tragischen Schauspiels '„Der Hochverräter" von" Curt Langenbeck. Unter der Lyrik, die u. a. dem maß- und klangvollen Zyklus „Reigen des Jahres" von Fritz Diettrich Raum gibt, ragen wiederum die Verse Josef Weinhebers einprägsam und unverkennbar hervor. Das liebevckll« Bekenntnis „Heilig Vaterland", das Paul Alverdes dem sechzigjährigen Rudolf Alexander Schröder widmet und die überaus bemerkenswerte Studie von Edgar Maaß über >,Lessing in Wolfenbüttel" runden das Hest zu einem eindrucksvollen Zeugnis deutschen Kulturschaffens ab.
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erhalten. Nur die zahlreiche Familie ergebe die gro ßen Bataillone, ohne di-e man keine Siege erringe Italien, die katholische Nation, habe 'durch ihre innere Stärke und seine bevölkerungsmäßige Kraft die Pflicht, ein Bollwerk der christlichen Zivilisation zu sein. Monsignor N o g a r a erklärte dem Duce für die versammelten Geistlichen: daß, wenn es sich um den Ruhm Gottes, das Wohl des Volkes, die Größe des Vaterlandes handele, der Klerus der Regierung seine willige Mitarbeit gebe.
Oie erste Sitzung der Dreierkonferenz der Rompottmächte.
Budapest, 10. 5ah. (DNB.) In der ersten Sitzung der D.reierkonsexenz der Rornpakirnächte sind die die drei Mächte unmittelbar berührenden Fragen erörtert worden. Jy den weiteren Be-
Sonthofen, 10.Jan. (DNB.) Auf der ersten Arbeitstagung aller Gau- und Kreisschulungsleiter der NSDAP, auf der Ordensburg Sonthofen kam der Leiter des Hauptschulungsamtes der NSDAP., stellvertretender Gauleiter Schmidt, ausgehend von der Neujahrsbotschaft des Führers, zu der Feststellung, daß die revolutionäre Dynamik des Nationalsozialismus sich nunmehr immer klarer abhebe und das Wissen um die totale Revolution immer weitere Kreise ziehe. Die Welt erkenne heute bereits, daß in Deutschland ein neues Gemeinschafts- und ein neues Füh- rungsgesetz wirksam geworden sind. Pg. Schmidt gab eine eingehende Darstellung des bisherigen geschichtlichen Ablaufs des deutschen Schicksals. Er brachte dabei zum Ausdruck, daß man niemals d i e Zeit des deutschen Mittelalters als eine Zeit nur kirchlicher oder konfessioneller Kräfte ablehnen dürfe. Alles, was in dieser Zeit gestaltet und geschaffen wurde, sei geformt worden vondeutschem und germanischem Geist uhb deutscher und germanischer Gläubigkeit.
Als Folgerung aus dem heutigen politischen Geschehen kn Europa bezeichnete der Redner es als vordringliche Aufgabe der Partei, dem Führer für sein Werk am deutschen Leben nicht nur im Innern die Voraussetzung zu schaffen, sondern sie auch zu sichern und für die Zukunft zu erhalten. Für die Schulung bedeute dies, den Totalitätsanspruch de ^Nationalsozialismus auf allen Gebieten des Lebens zu proklamieren und zu verwirklichen. Er stellte folgende vier Forderungen auf:
sprechungen sollen dann die allgemeineren Fragen unb die wirtschaftspolitischen Probleme behandelt werden. Die Blätter unterstreichen, daß zuerst Italien der ungarischen Nation die Hand gereicht habe. In der Regierungspresse, wird auch auf die Bedeutung der Achse Berlin—Rom hingewiesen. „Esti Ujsag" zählt die neuen Kräfte der europäischen Politik, die jetzt behandelt werden, auf: die Achse Berlin—Rom, das deutsch-österreichische Abkommen, der rumänische Richtungswechsel, das italienisch- jugoslawische Verhältnis. Ungarn interessiere ' sonders das ungarisch-rumänische Verhältnis.
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Jerusalem, 10. Jan. (DNB.) Unweit Hebron wurde am Montag ein britischer Archäologe auf der Fahrt zu seiner Ausgrabungsstätte angehalten und erschossen. Der arabische Kraftwagenlenker blieb unverletzt. Am Diens- tagfrüh werden zwei noch unter der Zivilgerichtsbarkeit rzum Tode verurteilte Araber gehängt Die Widerstandsbewegung geht im übrigen weiter. Die Stadt Safet) wird durch Militär nach Freischärlern durchsucht.
Oas Ziel nationalsozialistischer Schulung
Arbeitstagung der Gau- und Kreisschulungsleiter der NSOAp. auf Ordensburg Sonthofen.
Ich kenne diese Räume und die zum Teil sehr schönen alten Sachen gut und halte mich nur hier und dort auf, stehe eine Weile am Schreibtisch Kants, in dem so persönlichen kleinen Kant-Zim- mer. Ich bin ganz allein dort, gerade so als käme ich zu dem großen Philosophen, der einer Vorfahrin von mir sehr freundschaftlich gesonnen war, zu Besuch. Dann probiere ich nebenan das Stehpult des Professors Rhesa, was gewiß nicht erlaubt ist, und finde diesen Gegenstand, den ich selbst zu besitzen wünschte, sehr praktisch. Ich sehe im Vorübergehen zu der prächtig gemalten Decke aus dem Geburtshause Zacharias Werners auf, die mit anderen Architekturresten aus dem schonen, alten; nun leider abgerissenn Hause hierher gerettet worden ist. Ich freue mich an einer im oberen Stockwerk hergerichteten alten Königsberger Küche mit schönen Kupfer- und Zinngeräten und schließlich strande
hochgezogene Anker hat, ebenso eisumkleidet, die ungeheuerliche Form eines gewaltigen Löwenkopses angenommen, baumlange Eiszapfen hängen am Bug des Schiffes, auf dem vermummte Gestalten damit beschäftigt sind, das Eis herunter zu hacken. In der Straße stauen sich sofort eine Unzahl Autos und Trambahnen, die nun nicht vorwärtskönnen, mit ihnen hüben und drüben die Fußgänger, die die Bewegungen dieses Fahrzeuges intereffiert beobachten. Endlich gelingt es dem kleinen Eisbrecher, den Riesen vorwärts zu schleppen, die Brücke schließt sich, und sofort ergießt sich von neuem der zurückgedämmte Strom des Verkehrslebens in die Stadt. Und mit der vorwärtshastenden Menschenmenge bin ich wieder mitten im Alltag. Die moderne Zeit umgibt mich, und schattenhaft verblaßt das alte Königsberg.
Magnesium-Legierungen / vielseitig verwendbare deutsche Werkstoffe Magnesiumtagung und -ausstellung in Frankfurt.
Welch artige Kinder in abstehenden langen Röckchen und noch längeren Spitzenhöschen mögen wohl diese zierlichen Puppen, Tiere, Töpfchen und Tiegelchen so gut behütet haben, daß wir uns heute noch daran erfreuen und erheitern können? Ich ftihle schuldbewußt, daß alle meine Puppen und Tiere
Große ägyptische Spende für das Deutsche Winterhilfswerk. Die ägyptische Handelskammer für Deutschland in Berlin 'konnte als Ergebnis ihrer Aufklärung über die segensreiche Tätigkeit des Winterhilfswerkes eine Spende von 5000 kg Datteln der ägyptischen Firma United Fruit Packing and Canning Factories of Egypt melden. Gleichzeitig erklärte sich Senator Hamid Abdel Abaca Bey im Namen seiner Firma Union des Expbrtateurs des fruits Kairo bereit, 1 5 000 kg Mandarinen für das WHW. nach Deutschland zu verschicken. Beide Sendungen sind zur Verteilung an notleidende Volksgenossen an den Gau Berlin der NSDAP, weitergeleitet worden. Es ist außerordentlich erfreulich, daß es gelang, wieder Freunde des neuen Deutschlands zu gewinnen, die ihre Sympathien auch durch die Tat beweisen.
Berichtigung der Steuersätze in Essen.
Wie die „Frankfurter Zeitung" aus Essen berichtet, senkt die Stadt Essen den Hebesatz für die Gewerbesteuer von 220 auf 200 v. H., und zwar rückwirkend für das volle Haushaltsjahr 1937/38. Ferner wird der Hebesatz für die Lohn- summen st euer von 900 auf 800 v. H. mit Wirkung vom 1. Februar dieses Jahres an herab- gesetzt. Die Steuersenkung ist durch die über den Voranschlag hinausgehende Entwicklung des Gewerbe ft eueraufkom- m e n s veranlaßt. Insgesamt wird Essen im laufenden Rechnungsjahr mehr als 19,5 Millionen Reichsmark aus den Gewerbesteuern einnehmen.
Kleine politische Nachrichten.
NSG. Gauleiter Sprenger hatte feine Mitarbeiter in der (Bauleitung für Montag zu einem Kameradschaftsabend im Palmengar- ten eingsladen. Das Gauorchester und bekannte Künstler gaben dem Abend, der in herzlicher Kameradschaft verlief, den frohen künstlerischen Rahmen.
SWertag im alten Königsberg.
Von Margarete von Olfers.
Es gibt Tage, an denen man in seiner eigenen Heimatstadt gewissermaßen zu Besuch kommt, und wie ein Reisender gleichsam das wohlbekannte Stadtbild, losgelöst von der Hast des Alltags, liebevoller als sonst betrachtet. So entdeckte ich denn plötzlich an einem klären Frosttage, daß Königsberg eine „Winterstadt" ist, nämlich, daß Frost und Schnee und Sonne seinen grauen Häuserreihen vorzüglich gut stehen und die Schönheit seiner Altstadt sehr wirkungsvoll zum Ausdruck bringen. Und als ich an jenem Win ter tag den „Mühsen- berg", der sieben Hügel einen, auf denen auch meine Vaterstadt erbaut ist, hinab und in das (Beroirr alter Gassen kam, bemerkte ich manches, das mir sonst entgangen war. Schmale lichtgrüne oder rosig getünchte Häuser standen schon in den Verhältnissen zu einander, barocke Hausgiebel hoben sich scharf gegen den tiefblauen 5)immel_ab, in dem Oval ihrer Bodenfenster spiegelte sich die Sonne. An einer Tür fiel mir ein schwerer messingener Türdrücker auf, sehr luftig in seinem Schwung und darunter ein schon verschörkeltes' Schloß.
In diesen alten Gassen, erinnerte ich mich, haben einst Vorfcrhren von mir gewohnt — ob ihre Hände wohl auch auf dieser Türklinke geruht haben? Darüber nachsinnend wurde idf trotz des hellen Wintertages sogleich in einen Traum verfangen ...
Rokokozeit. Durch die enge Gasse kommt die hellblaue Kalesche des Herzogs von Holstein^ — Beck, geraffelt, und sogleich erscheinen hinter den kleinen Fensterscheiben dieser schmalen Häuser neugierige Gesichter. Er fährt schon wieder zu der schönen Justizrätin Graun, so tuschelt man und mehr noch: daß sie höchst unglücklich mit ihrem Justizrat verheiratet sei. Er ist ein rüder Mann, aber sie ist freilich auch keine bequeme Hausfrau, malt und dichtet und singt unb verdreht allen Männern Königsbergs durch ihre Schönheit den Kopf. Man nimmt Partei für und gegen, man bedauert den Ehemann, man tadelt die Justizrätin. $n einem Haus auf dem Löbenicht aber wartet eine schöne Frau sehr sehnsüchttg auf ihren Freund, ihre Gedanken sind nicht bei der Arie aus Glucks Jphi-
geferfigf sind. Auch Grundstoffe der Magne- siumerzeugung, wie Glas mit Stücken von Dolomit ober Magnesiumpulver usw. veranschaulichen den Wert dieses Werkstoffes. Heber die Abnutzungsfähigkeit und Lebensdauer von Magnesiumlegierungen werden Proben von neuen und gebrauchten Teilen aus verschiedenen Kraftwagen mit Betriebszahlen bis zu 200 000 Kilometer gezeigt.
f i g k e i t der Bauteile erreichen. Das Verhalten gegenüber den Einflüssen der K o r r o s i o n (Metallfraß) konnte durch zweckmäßige Auswahl der Legierungsbestandteile, durch geeignete Oberflächenbehandlung unb richtige Gestaltung der Verbindungsstellen von Schwer- und Leichtmetallen wesentlich verbessert werden. Weiter sind Verfahren gefunden, mit denen der Gießer alle Anforderungen erfüllen kann, die vom Konstrukteur gestellt werden.
Die Brauchbarkeit der Magnesiumlegierungen für die technische Arbeit geht vor aüenAaus der außerordentlich großen Steigerung der Welt- Ma g n e s i u m e rz e ug u n g hervor, die von 1926 bis 1935 von rund 300 Tonnen auf ungefähr 25 000 Tonnen stieg, sowie aus der außerordentlich vielseitigen Verwendung auf den verschiedensten Gebieten. Sv können sie neben ihrem Hauptverwendungs- gebiet der Luftfahrt heute auch u. a. im Kraft- roagenbau, in der Elektrotechnik, im Motorenbau, im Textil- und Werkzeugmaschinenbau, im Nähmaschinenbau, beim Bau von Verpackungs-, Fer- ttgungs- und Buchungsmaschinen, im Meßgeräte- unb Vorrichtungsbau sowie in der Optik und Feinmechanik ausgedehnte Verwendung finden. Auf der 2. Magnesiumtagung in Frankfurt a. M. werden die Einsatzmöglichkeiten für Leichtmetall- Magnesiumlegierungen, ihre Eigenschaften, die Bedingungen für7 ihre zweckmäßige Gestaltung und Formung sowie die Maßnahmen zur Verhütung von Korrosionsschäden dargelegt. Oberst Löb wird über „Magnesium als deutsches Metall" sprechen. Eine Ausstellung gibt einen Ueberblicf über den gegenwärtigen Stand der Verwendung von Leichtmetall-Magnesiumlegierungen auf den verschiedensten Gebieten der technischen Erzeugung. Hier werden an Musterbeispielen die außerordentlich vielseitigen Gebrauchsmöglichkeiten für die Erzeugnisse der deutschen gewerblichen Arbeit veranschaulicht. Neben den Rohstoffen der Magnesiumerzeugung sind auch Halb- und Fertigerzeugnisse aus diesem,Grundstoffe ausgestellt, die aus den beiden Hauptgruppen der Magnesiumwerkstaffe, dem von der IG.-Farbenindustrie hergestellten „Elektron" und dem von der Wintershall AG. hergestellten „M a g n e w i n"
Oie pariser Bombenanschläge.
Paris, 11. Jan. (DNB. Funkspr.) Die Pariser Sicherheitspolizei gab in den späten Abendstunden des Montag bekannt, daß „einer der Haupturheber" der Pariser Bombenanschläge am 11. Oktober 1937 in der mittelfranzösischen Stadt Clermont-Ferrand festgenommen worden fei. Es handele sich um einen 27jährigen Chemiker Locuty, der in einer großen Autoreifenfabrik in dieser Gegend/ gearbeitet habe. Er habe angeblich zugegeben, daß er den , Bombenanschlag auf das Pariser Direkttonsgebäude des französischen Arbeitgeberverbandes „auf Anweisung des Geheimausschusses der revolutionären T'at eigenhändig verübt habe". Sein Mittäter, ein gewisser Macom, der zur gleichen Stunde ein Bombenattentat in einem anderen Hause im gleichen Pariser Stadtteil verübt haben soll, sei mit seiner Ehefrau angeblich ebenfalls auf Anweisung des Geheimausschusses der revolutionären Tat ins Ausland geflüchtet.
1. Das Primat der NSDAP, in ihrem weltanschaulichen Hoheit s- und Führungsrecht.' J
2. Die Alleinberechtigung der nationalsozialistischen Weltanschauuna, die Wirtschaftsführung, Wirtschaftsordnung und Wirt- s ch a f t s m o g l i ch k e i t des deutschen Volkes zu bestimmen. Das setzt für die Zukunft die Ueberwin- dung der Wirtschaftspatriarchen und der Wirt- schaftÄiberalisten voraus.
3. Die Schaffung einer nationalsoziali» st i s ch e n Erziehungsordnung nach nationalsozialistischen Erziehungsgrundsätzen mit der Ausrichtung, den Einzelnen zum Dien st in der Gemeinschaft am Polk zu erziehen.
4. Totalitätsanspruch auf dem Gebiet der Ge- sundheitsführung.
Wir müßten so stark sein als revolutionäre Nationalsozialisten, daß wir die Kraft besitzen, ein neues Weltbild in uns zu tragen, und dabei bereit sein, dieses Weltbild keimen und ävachsen zu lassen, ohne ihm dogmatische Fesseln anzulegen. Der ewigkeitsbewußte nationalsozialisti- s ch e Deutsche sei das Ziel der bisherigen und aller kommenden Arbeit auf dem Gebiete der Erziehung, der Schulung,' der Menschenformung und -Führung. Die biologische Gebundenheit und Ge- boraenheit sei des nationalsozialistischen Menschen stärkste Kraft. Sie dem ganzen Volke zu geben, sei die tägliche Aufgabe der nationalsozialistischen Bewegung.
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116t sie horcht auf das Vorfahren des Wagens anaen h-rausgewachfen, fehr liebevoll und künft- und Tau-, sie glitzern in her Sonne m°e Sri tnlle Unö diese Straße im d-r viel spat« auch Heinrich er,sch gestaltet und gepflegt. Es birgt einen Reich- eines Kronleuchters bei flackerndem Kerzenlicht Der kulturhistorischen. Erinnerungen der Stadt, hochgezogene Anker hat, ebenso eisumkleidet/ di-
und Seufzern erfüllt.


