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station eingefunden.

gabengeblet der Schwester außerordentlich groß. Er lichen Nachwuchs von Iungschwestern, während Schwesternschülerinnen in

fordert einen jähr- 14 000 bis 15 000 der Nachwuchs an den letzten Jahren

Die Krankenpflege ist selbstverständlich nach wie vor eine Hauptaufgabe der Schwe­ster. Der Gedanke, leidenden TNensche Hilfe bringen zu können, unter Umständen ihr Leben dem Tode abzuringen, ist und bleibt einer der

wird. Gleichzeitig wurde der neuen Hochschule eine Satzung verliehen und der Oberpräsident der Pro­vinz Hessen-Nassau als Staatskommissar für die Hochschule bestellt. Als Zeitpunkt für die Eröffnung ist der 1. April 1938 in Aussicht genommen. Bis dahin roirb die Stadt Frankfurt die von ihr bei den Vorverhandlungen übernommenen baulichen Maßnahmen durchführen.

Geh. Rat Professor Dr. Johannes Hansen f.

Der Mainzer Carneval-Verein hatte ein beson­deres Erlebnis: die Einholung des von Manila auf den Philippinen kommenden Jubiläumsprin­zen. Zur Feier des hundertjährigen Bestehens des Mainzer Carneval-Vereins hat man nach 25jähri- aer Pause wieder einen echten Meenzer Bub ge­funden, der das Zepter der Fassenacht schwingen

stürmischen Beifall.

Opernsänger Heinrich 'Bötet f.

Luise Wille. Torsten Leitung von Dr. von Schubert von der Deut- . Ludwig Weber und r^n Seewarte in Hamburg an Bord. Zur Derab- < -----' chiedung hatten sich u. a. der Kommandierende

Admiral der Marinestation der Nordsee, der Zweite Admiral und der Chef des Stabes bei der Marine- *

Der hoggar - Rundflug.

Nachdem die deutschen Teilnehmer am Inter­nationalen Sternflug von hoggar, Mini­sterialdirigent Mühlitz-hofmann, Oberleut­nant Götze und Flugkapitän Klitsch, in Algier gelandet waren, begann nach zweitägiger Vorbe­reitungspause der Rundflug zum Hoggar-Majsiv. In dem ersten Teil des Wettbewerbes, dem Stern­flug für europäische Flugzeuge, haben sich unsere deutschen Besatzungen bereits eine stattliche Punkt­zahl gesichert. Der zweite Teil besteht in einem Wüstenrundflug über 4000 Kilometer. Die -strecke führt von Algier aus über die Oasenplätze El Go- lea Fort Miribel In Salah nach Paman- rasset ins hoggargebirge. Don hier aus geht es über die gleiche Strecke zurück bis El Golea und

8000 betrug.

Dieser Mangel, den wir mit allen Mitteln zu be­heben trachten, ist in der Hauptsache auf zwei Ur­sachen zurückzuführen. Einmal steht der Wahl des Schwesternberufes noch immer ein Vorurteil entgegen, das sich sowohl auf die wirtschaft­liche Stellung und die äußeren Lebens­umstände einer Schwester bezieht, als auch aus den s e e l i s ch - g e i st i g e n G e h a l t l h r e r Tätigkeit, und das zum Teil auf die alte Vor­stellung des Schwesternberufes zurückgeht als eines Wirkungsfeldes, das in stiller Abgeschiedenheit ab­seits liegt von dem großen, bewegten Leben des Volkes. Krankenpflege ist aber Kampf für das L e b e n. Es ist nicht Dienst in der Etappe, sondern Dienst an der Front.

Die andere Ursache des zur Zeit noch herrschen­den Schwesternmanqels aber ist zuruckzufuhren aus den ungeheuer gesteigerten Mehrbedarf, der sich aus der hohen Zielsetzung nationalsozia­listischen Volkspflege ergibt. Gerade diese Ziel­setzung aber ist es, die im Verein mit den m dre- em Sinne getroffenen Maßnahtnen am besten olle noch bestehenden Vorurteile zu beheben vermag.

Aus aller Welt.

Der Mainzer Karnevalsprinz kam aus Manila.

Nischen Ansturm. ' ,

So ergab sich aus dem Zusammenwirken von - asiatischem Druck und natürlichem. Schwergewicht abendländischer Kultur jene Ueberschichtung \ von Volkstümern, Kulturkreisen, staatlichen Tradi­tionen, die jenem Uebergangsbereich auch heute noch das Gepräge geben. So ist es auch nur natürlich, daß gerade in diesem Raume der Nationali- tätenstaat der alten österreichisch-ungarischen Monarchie seine geschichtliche Form gefunden hat. Als nun im Ringen des Weltkrieges diese Form zerbrach, die ja selbst zeitlebens mit den Problemen dieses Raumes schwer gerungen hatte und im Alter schon gefährliche Sprünge und Risse zeigte, da drängte nun dieser Raum zu einer neuen Ord­nung. Es wurde nun zu einem weittragenden Verhängnis, daß diese Ordnung in einem Geiste vollzogen wurde, dem die besondere Struktur. dieses Raumes völlig fremd war, der sowestlich war, daß er ihr letztlich > verständnislos gegenuberstand. Das Prinzip der Selbstbestimmung der Völker mußte hier zwangsläufig versagen, da eben die e Völker nicht in klar gesonderten Bezirken leben, sondern in einer durch die Jahrhunderte ent­standenen Durchdringung und Ueberschichtung. Vol- kische Nationalstaaten bleiben daher bloße Schein- gebilde, das nationalstaatliche Prinzip zieht zwangs­läufig ein Bestreben nach Unterdrückung ,a Aus­rottung fremder Volkstümer nach sich- So ist es eine tragikomische Ironie, daß alle Staaten, die unter dem Primat von Versailles ihre Geburt er­fuhren, an all den Problemen leiden, an deren Nichtbewältigung das alte Oesterreich gescheitert ist.

Es ist eine der geschichtlichen Entwicklung hohn­sprechende Erscheinung, daß der deutschslawische Zwischenbereich Aufmarschfeld westlicher Hegemonie- ansprüche über die deutsche Mitte sein soll. Diese Naturwidrigkeit muß Spannungen erzeugen, die immer drängender eine Lösung fordern werden. Diese Lösung wird aber erst dann von dauerhaftem Wert sein, wenn sie aus den historischen Gegeben­heiten dieses Raumes organisch herauswachst, trs kann nicht auf die Dauer übersehen werden, daß hier eine deutsch-slawische Volkstumsüberschichtung vorhanden ist. Die Lösung der Aufgabe kann daher wieder nur von den Deutschen und Slawen frucyr- bar gelöst werden. Staatlich gesprochen: die Losung

Der Bedarf an jungen Kräften für das Auf- im neuen Reich ist

Die Schwester im Dritten Jteid)

Krankenpflege ist Dienst an der Front des Lebens.

Berlin, 9.Jan. (DNB.) Reichsleiter Dr. Ley traf am Samstag in Rom mit Commendatore Pucceti zu Besprechungen zusammen, die den Vorbereitungen eines bedeutsamen Abkommens zwischen der NSG.Kraft durch Freude" und der Opera Nazionale Dopolaooro galten. Das Ergev- nis wird in Kürze in einer gemeinsamen Verlaut­barung über einen weiteren Ausbau der gegen­seitigen Urlauberreisen seinen Ausdruck fin­den Ferner wurden die-Vorbereitungen für den Weltkongreß Arbeit und Freude , der Ende Juni 1938 in Rom beginnt, erörtert. Von Rom aus begab sich Dr. Ley in Begleitung seines Stabsleiters Simon nach Mail and, wo Dr. Ley gemeinsam mit Präsident Gianetti der fest­lichen Uraufführung der OperGoyescaas von Enrico Granados beiwohnte. Der Präsident der Mailänder Scala hieß dabei Dr. Ley herzlich will­kommen. Am Sonntagnachmittag kehrte Dr. Ley mit dem Flugzeug nach Berlin zuruck.

Freizeit ge^.., Leistungsfrische und frohgemuter Sinn erhalten bleibt. Die liebevolle Fürsorge, die die Volksge­meinschaft ihren altgewordenen Schwestern ange­deihen läßt, entspricht der hohen Wertschätzung, die sie ihrem lebenslänglichen treuen Wirken entgegen- w uttliyv_b, v. - o----------- .

bringt. Wie sie auch ihre Altersjahre gestalten wol- verliert die deutsche Landwirtschaft einen der be­ten, auf jeden Fall wird ihnen ein schöner, sorgen- deutendsten Kenner der Tierzucht und Tierheil-. freier, harmonischer Ausklang des Lebens gesichert I fun^c Neben der Einführung der Rinder-Leistungs- werden. I Prüfungen hat sich Hansen vor allem auch durch

deinen Einsatz für die Vervollkommnung und Aus- - breitunq des Milchkontrollvereinsgesetzes verdient

ein Fünftel. Wenn in diesem Jahr insbesondere -macht, das heute eine der wesentlichsten Grund- bei den Aepfeln eine so außerordentlich reich-1 (agen für die Steigerung der Milch- und Butter- halttge Ernte erzielt werden konnte, so ist dasd)t c ugung im Rahmen der Erzeugungsschlacht dar­zuletzt auch auf die durch die Neuanpslanzungen r^llt. In Anerkennung seiner Verdienste um die erreichte Wiederauffüllung und Verjungung oes Landwirtschaft wurde Hansen 1933 der

deutschen Obstbestandes zurückzuführen. Preußische Silberne Ehrenschild verliehen.

Kunst und Wissenschast. VermessungsschiffTHefeot zur Forschungsreise Der Führer im Ralionallhealer in München. I nnfer j>em Kommando von Fregattenkapitän Der Führer besuchte am Sonntagabend im Hain ist das VermessungsschiffMeteor" der Münchener Nationaltheater dieAida"-Aufführung deutschen Kriegsmarine von Wilhelmshaven zu einer unter der musikalischen Leitung von Clemens ^wa sieben Monate dauernden Forschungs- Krauß in der Neuinszenierung von Rudolf r c [ f e tn den Nordatlantischen Ozean ausgelaufen. Hartmann und der Gesamtausstattung von Lud- Außer der 125 Mann starken Besatzung befinden wiq Sievert. Die Hauptrollen waren besetzt mit auch zehn wissenschaftliche Teilnehmer unter Hildegard R a n c z a k, Luise Wille, Torsten Leitung von Dr. von Schubert von der Deut- Ralf, Alexander Sved, Wcbcr u..-

Otto R u e p p. Die hervorragende Aufführung fand

Kleine politische Nachrichten.

General V e r d a g u e r, der Chef der argentini­schen Heeresluftwaffe, der sich auf Einladung des Reichsministers der Luftfahrt, Generaloberst Go­rina in Deutschland aufhält, hat mit den Offizieren einer Begleitung am Ehrenmal einen Kranz nie­dergelegt. Samstagmittag empfing der Oberbefehls­haber der Wehrmacht, Generalfeldmarfchatt von Blomberg, die Generäle Verdaguer und Pil- tarini mit ihrer Begleitung.

*

Der rumänische Außenminister Micescu stat­tete in Prag Außenminister Dr. K r o f ta einen Besuch ab. Am Abßnd veranstaltete der tschechoslo­wakische Außenminister ein Diner, bei dem der rumänische Außenminister erklärte, daß die Kl eine Entente auch weiterhin einer der Pfeiler des europäischen Friedens bleibe. Das grundsätzliche Einvernehmen über die gemeinsamen Ziele sei m dem Gespräch mit Dr. Krofta von neuem beftatigt worden.

Neue Bäume - mehr Obst.

ist eine Angelegenheit Deutschlands und der eben Kleinstaaten. Daß sie in dieser-Form möglich ist zeigen die verschiedenen deutsch-polnischen Ab­machungen. Solange sich jedoch di e Ts ch e ch e n als verlängerten Arm antideutscher Großmächte betrachten, wird Böhmen der neuralgische Punkt m Europa bleiben..So wenig wie eine Lösung gegen Deutschland von dauerndem Wert sein kann, eben­sowenig eine solche ohne Deutschland, etwa Mit )em Einsatz habsburgischer Aspirationen.

Dr. Leys Besprechungen

in Kom und Mailand.

V. A. Der deutsche Obstbaumbestand kst in den Nachkriegsjahren nicht nur in großem Umfange zurückgegangen, sondern auch gleichzeitig stax überaltert. Um die Obstertrage zu erhöhen sind daher großzügige Maßnahmen ergriffen wor­den. Der Obstbaumbestand mußte verengt und wiederaufgefüllt werden. Die 9t e i d) 5 b e 11) 11 f e n für Ob st-Neuanpflanzungen sind deshalb von 159 000 Mark im Jahre 1933 auf 600 000 Mark im Jahre 1936 gesteigert worden. Bereits im Jahre 1934 wurde durch die Mehranpflanzungen der Dorkriegs st and erreicht. Seither ftieg die Zahl der Obstbäume weiter an. Insgesamt nahm der Obstbaumbestand in der Zett von 1933 bis 193b um 34 Millionen Bäume zu, d. h. um me hr a l s

gende Unterschied kein zufälliger sein kann, sondern aus abgrundtiefen Wurzeln gewachsen sein muß, leuchtet ein. Immer aber legen solche Gegensätze die Versuchung nahe, sie astzu voreilig aus einem Punkte heraus zu erklären, so etwa auf slawi­scher Seite durch das Schlagwort von der gewalt­samen Germanisierung, die Vielfalt aller jener Kräfte und Ursachen, die zu ihrer endgültigen Ausbildung beigetragen haben, zu verkürzen. Die : richtige Erklärung wird sich vielmehr nur aus dem 1 Zusammenwirken von räumlichen, rassischen, kultu- j retten, religiösen und vielen anderen nicht so ein- ( heutig bestimmbaren Kräften ergeben. i

Die geopolitische Natur Westeuropas weist ) von vornherein schon in sich geschlossene Räume auf, die sich nationalstaatlicher Entwicklung günstig zeig- i ten. Der Osten bot hingegen in seiner kontinentalen 1 Großräumigkeit den Völkern nicht jene wegweisen­den Formen. Der zentral-asiatische SteppengürtN reicht ja bis in die ungarische Tiefebene. So ent­wickelte sich ein fließender Uebergang von der deut­schen Mitte zum slawischen Osten, der' im krassen Gegensatz zur ziemlich klaren Abgrenzung im We­sten steht. Es gibt zwischen Deutschen und Slawen keine Scheidelinie, die jener zwischen Deutschen und Romanen vergleichbar wäre. Zu diesen geopoliti« sch en Gründen kommt als weiterer ein kultu­rell-religiöser hinzu, denn im Widerspiel der deutsch-slawischen Welt spiegelt sich auch das Widerspiel von Rom und Byzanz. Die für die gesamteuropäische Entwicklung so entscheidende Uebexnahme von Christentum und Antike speist sich hier aus verschiedenen Quellen. Aber auch die abendländische Mission greift nun in diesen Zwi­schenraum zweier Kulturkreise und zieht den balti­schen Raum und die Westslawen in ihren ^Einfluß­bereich. ' .

Diese widerspruchsvolle westöstliche Durchdringung erfährt eine weitere Steigerung durch jene euro­päische Erscheinung, die man alsw e st - ö st l i ch e s Kulturgefälle" bezeichnet. Zahllose kulturelle Entwicklungsströme fließen vom Westen in die deut­sche Mitte und möchten weiter gegen Osten bxan- den. Dieser Osten hat nicht wie der Westen als Hinterland das abschließende Meer, sondern Asien. Und dieses Asien stößt in fast ununterbroche­ner Folge in das deutsch-slawische Zwischenfeld vor. Die asiatischen Heimsuchungen werden zu einem mehr als tausend Jahre währenden Schicksal der Slawen. Dieser asiatische Druck von den Hun- neneinfäüen bis zu den Türkenkriegen war es vielleicht auch, der den Slawen jenen Hemmschuh auferlegte, der sie hinderte, früher zu eigenständigen Lebensformen zu gelangen, und der sie dann der west-östlichen Kulturströmung so zugänglich machte. Diese Zugänglichkeit wiederum ebnete der deutschen Kolonisation 'den Boden. Sinnfälliger Ausdruck da­für ist die erste tschechische Staatsbildung unter dem Franken Samo und später die Berufung des Habs­burgers Ferdinand zum böhmischen und ungarischen König (1526) als einzige Abwehr gegen den osma-

Berlin, 8. Jan. (DNB.) Vor Vertretern der Presse sprach Hauptamtsleiter Hilgenfeldt, der Leiter der deutschen freien Wohlfahrtspflege, über d i e Stellung der Schwester im Dritten Reich. Er jagte u. a.:

Aus der Erwägung heraus, daß die Frage der Volksgesundheit als Lebens- und Schicksalsfrage der Nation nicht der Initiative Einzelner überlassen werden könne, haben Partei und Staat auch hier die Führung übernommen, indem sie zugleich das lebendige Interesse des gesamten Volkes beson­ders der weiblichen Jugend wachrufen. Teils durch Umwandlung, Auflösung oder Neugründung wurden drei große Organisationen geschaffen: 1. die NS. -Schwesternschaft als Organisation der NSDAP., mit dem Hauptziel, in der Gemeinde­pflege die Aufgaben der Gesundheitsführung zu erfüllen; 2. das Deutsche Rote Kreuz mit den bekannten Aufgaben der Krankenpflege und Unterstützung des Kriegssanitätsdienstes der Wehr­macht des Sanitätsdienstes im zivilen behördlichen Luftschutz und des öffenttichen Unfall- und Kata­strophendienstes im Frieden; 3. der Reichsbund her freien Schwestern und Pflegerinnen, gebunden an die NS.-Volkswohlfcchrt mit den Zie­len alle freien Krankenpflegekräfte zu sammeln und bereitzustellen für Zwecke der Krankenpflege in Krankenhäusern, Kliniken, Heilstätten, Betriebs- Krankenstuben, Erholungsheimen, in der Säug­lingspflege und auf allen anderen Gebieten des Gesundheitsdienstes.

Nationalstaat und Nationalitätenstaat.

23on Dr. Max Dachauer.

Es wäre wohl ein allzu unberechtigter Optimismus, roenir man annehmen wollte, daß diese zwei politi­schen Begriffe heute jeder Fragwürdigkeit und jeder streitbaren Auslegung enthoben wären; es entzün­den sich vielmehr an ihrer historischen und politischen Deutung mehr denn je die Meinungen. Trotzdem haben diese beiden staatspolitischen Gestaltungsfor­men einen langen und weitverzweigten Weg durch die Geschichte ijinter sich. Wenn wir nun versuchen, den Spuren dieses Weges vorsichtig nachzutasten, so kann davon die Beurteilung der Gegenwartslage, soweit sie von diesem Begriffspaar aus bestimmt ist, nicht unberührt bleiben Wenn je wo anders, so ver­möchte gerade auf diesem Felde die Geschichte die Lehrmeisterin der Völker zu sein. Haben wir doch beide Formen in beispielgebenden geschichtlichen Ausprä­gungen vor uns. Wie wir aber unseren Blick darauf richten, so fällt er nicht bloß in verschiedene Zetten, sondern auch in verschiedene Windrichtungen nach Westen und nach Osten. -

Ueberblitfen wir die Sprachenkarte Europas, so finden wir im Westen ziemlich geschlossene Sprachgebiete, die in feit Jahrhunderten erstarrten Grenzen nebeneinander liegen. Dagegen zeigt uns die Sprachenkarte Osteuropas ein durchaus anderes Bild. Auf ihr finden wir nämlich nicht nur ein fast unübersehbares Neben- und Durcheinander kleinerer Sprachensplittergrüppen, sondern auch ein Uebereinanber, eine Ueberschichtung verschie­dener Volkstümer. Daß dieser in die Augen sprin-

ch vierwöchigen Urlaub und entsprechende $ üor Vollendung des 75. Lebensjahres starb eforgt, so daß der Schwester Gesundheit, ber rohere Direktor des Instituts für landwirt-

1------x- .^1^ schaftliche Tierzuchtlehre an der Landwirtschaftlichen

Hochschule Berlin Geh. Regierunasrat Professor Dr. phil. Dr. agr. et med. vet. h, c. Johannes Hansen. Mit Professor Hansen, der in Nadelhöft, Kreis Flensburg, am 9. März 1863 geboren wurde.

berg in Frankfurt ihre diesjährige Tagung-, Teilnahme war außergewöhnlich stark. Dc sitzende Prof. Cloos (Bonn) begrüßte die deut­schen Geologen sowie die Fachkollegen aus dem Ausland. Die diesjährige Tagung habe die Auf­gabe, einen Ueberblict über das Arbeitsgebiet der Sediment-Forschung zu geben. Professor P r atie (Hamburg) umriß Begriff und Bedeutung des Sedi- mente. Die Sedimente geben Auskunft über die Beschaffenheit der Erde, Alter, Art des Lebens und der Umwelt. Professor Edelmann berichtete über die geologischen Ergebnisse der Sediment-Forschung in den Niederlanden, lieber geologische Untersuchun­gen im Kanal berichtete Professor van Deen (Haag). Außerordentlich aufschlußreich waren die Ausführungen von Professor W a s m u n b (Stiel) über bie Sanbwanberungen an ben beutschen Kusten- strecken ber Nordsee und Ostsee.

Im Mittelpunkt des zweiten Tages stand Die öffentliche Sitzung. Um den Gründer ber Vereini­

gung Professor Gustav Steinmann zu ehren, ist, wie Professor Cloos mitteilte, eine Stein­mann-Medaille geschaffen worden. Unter lebhaftem Beifall wurde sie erstmalig dem Senior der Preu­ßischen Geologischen Anstalt Professor Dr. Ernst Zimmermann (Berlin) verliehen. Das Haupt­referat hielt Professor C. Troll (Berlin) über seine Reisen im Himalaja und in Äthiopien im Jahre 1937. Professor Troll hat an der letzten Himalaja - Expedition teilgenommen, die auf so tragische Weise ein Ende nahm Wenn auch das eigentliche Ziel, bie Besteigung bes Nanga Parbat, noch nicht erreicht ist, so ist boch bie wissenschaft­liche Erforschung bes Nanga-Parbat-Gebietes so weit burchgesührt wie kaum bei einem zweiten Hochgipfel ber Welt. Das Bergmassiv ist kartogra­phisch genau vermessen, ber innere Berg wurde untersucht und als ein Gneismassiv aus dem mitt­leren Tertiär nachgewiesen. Professor Troll hat eine Degetattonskarte des Himalaja-Gebietes ange­fertigt. Auch Zeugen der altsteinzeitlichen Besied­lung und damit die ersten Menschen Asiens konnten I nachgewiesen werden. Auf der Heimreise unternahm ! Professor Troll noch eine Forschungsreise durch

Opernsänger Heinrich Bötel, der vor Jahren schon einmal totgesagt worden war, ist jetzt kurz vor feinem 84. Geburtstage in Hamburg ge­storben. Mtt ihm ist eine t^r merkwürdigsten Erscheinungen der deutschen Oper für immer von ber Bühne abgetreten. Bötel war von Haufe aus Droschkenkutscher; eines Tages würbe in Hamburg sein großartiger lyrischer Tenor entbeckt, ber ihn bald zu einem Liebling bes Hamburger Publikums machte. Auch in Berlin hat er oft gesungen, und zahlreiche Gastspiele haben ihn nicht nur im Resch, UCi uu=> -----

sondern auch in Amerika bekanntgemacht. Seme I Martin I., mit bürgerlichem Namen Marttn

Glanzrollen waren derPostillon von Lonlumeau ' o h a u s, entstammt einer alteingesessenen Main- als der er kunstgerecht mit ber Peitsche knallte, der Familie, hat aber vor.mehr als einem Jahr- Troubadour" unb ber Lyonei inMartha . Leljnt Deutschlanb verlassen, um in Manila auf

Der Bildhauer Professor Rudolf Bosselt f. ben Philippinen wirtschaftliche Unternehmen zu Der Bildhauer'Professor Rudolf Bosselt ist im leiten. Auf dem Flughafen Rhein-Main m Frank- Alter von 66 Jahren geftorben. Bosselt, dessen surt hieß bas Komitee ben Prinzen aus deutschem Hauptgebiete bie Mebaillen- unb Kleinplastik waren, Boden willkommen. Der Prinz erwiderte die stur- rourbe91871 in Perleberg geboren Nach einer mische Begrüßung auf bas herzlichste und gab Studienzeit in Paris folgte er 1899 einem Rufe seiner Freude Ausdruck, daß er nach einem tflug nach Darmstadt, wo er in derKünstlerkolonie" über drei Kontinente wieder deutschen Boden un­wirkte. Später arbeitete er in Düsseldorf, Mägde- ter den Fußen habe Nach dem Empfangl traten bie bura Berlin und (seit 1932) in Braunschweig als Mainzer mit ihrem Jubilaumsprinzen bie Rückfahrt Direktor be? Kunstgewerbeschule. Don seinen fach- an. Tausende säumten die Straßen und begrüßten literarischen Arbeiten ist dieKunst der Medaille", den Prinzen mit Iadelndem Helau, als er, begleitet oon seinen Plastiken der Magdeburger Roland am vom Komitee des MED., nach der Mainzer Stadt­bekanntesten geworden. x halle fuhr.

. Graf Luckner tn Samoa.

Internationale Geologentagung @raf $eIiE üon Luckner ist, einer Meldung tti ^rnnffurt aus Auckland (Neuseeland) zufolge, auf seiner Reise

m jiuimui . i bje 2ßeIt im Motorsegelschifs in Papopago

Die Geologische Vereinigung hielt im ^encten- ,^omoa-Jnseln) eingetroffen. Die deutsche Kolonie horn in ftranhurt ihre diesjährige Tagung ab. Die .R mapopago bereitete dem bekannten Weltumsegler 'e.x ^ar- un& einstigen Kommandanten des deutschen Hilfs- "" hpnf'' kreuzersSeeadler" einen stürmischen Empfang. -

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stärksten seelischen Antriebe zum Schwestern- beruf, der unmittelbar den besten mütter­lichen Kräften der Frau entspringt, wo dieser Antrieb fehlt, fehlt auch die Tauglich­keit zum Schwestersein. Darüber hinaus jedoch ist der Schwester die unvergleichlich schöne Aus­gabe gestellt, als Trägerin und Verfechterin nationalsozialistischer Lebensbejahung und im Geiste einer durchgreifenden Erb - und Ras­senpflege den Grund mitlegen zu helfen für eine glücklichere Zukunft unseres Volkes. ---- ...... -

Im angemessenen Verhältnis zu ber großen Be- Äthiopien, über die er kurz berichtete beutung der Schwesternarbeit ist auch die wirt- Staatliche Hochschule für TNüsik in Frankfurt, schaftliche Seite des Berufes von der Ausbil- Beschluß des Preußischen Staatsministe-

dung an wesentlich gunsttger gestaltet, so I rium5 ^urde eine Staatliche Hochschule daß vielen Eltern die Sorge um eine gesicherte, . Musik in Frankfurt a. M. errichtet, in der aussichtsreiche Zukunft ihrer Tochter (vorausgefetzt, bekannte Dr. Hochs Konservatorium aufgehen daß sie die nötige Eignung besitzt), abgenommen wird. Die eigentliche Lehrzeit in einer Kranken- ---------------"

ff Tv D° Schnelttur bei Erkäiiung, Gripvegesahr: ück>e bau 5 w i rtlcha ftlidje Kennfnifie Je einen Etzlöffel Klosterkau-MeMsengeist und vorausgesetzt werden, ist di- Erwerbung dieser un- MndeL Wask^dinM und trinft möglichst deitz erläßlichen Berussgrundlage Zwischen der Schul- t <ßortjonen dieses wohlschmeckenden Gesund- entlaffung und dem 17.bzw. 18. Lebensfahr nottg. beitsaetränkes (Kinder bie Hälfte) vor dem Schla- Die krankenpflegerifche Ausbildung ^ngeben.

läßt besonderen Neigungen und Fähigkeiten den dieses ausgezeichnete Mittel erprobte, wird

Wea offen zu den verschiedensten Fvrtbildungs- e§ bei Erkältungserscheinungen sofort wieder an- möalich ten Während bie Arbeit sie mit dem wenden wollen. Lassen auch Sie sich nicht von Ernst^des^L-b-ns bekannt wacht helfen Schiil-rw- -wem Aniall

ttW^d°?Hkrzen-"zu7rh°lkn"^s!-"^ ihr bei Ihrem AvLtbeker, DroMen öderen Reform- segensreiches Wirken brauchen. Die K o st e n der Ausbildung, die mit dem Staatsexamen schließt, trägt bie Organisation, bei ber bie Schülerin sie erhält, unter ber Voraussetzung, baß sie banach mindestens zwei Jahre ihre Kräfte dem Schwesterndienst wibmet. Während ben Vorschule­rinnen freie Wohnung, Verpflegung, Krankenver- sicherung unb ein Taschengeld gewährt wird,^erhal­ten die'Schülerinnen außerdem noch freie Dienst­kleidung. Nach Eintritt in bie Berufstätigkeit ist bie Schwester ebenfalls aller Sorge um ihren Le­bensunterhalt enthoben. Ihr Gehalt steigert sich nach Leistung unb Dienstjahren. Für Erholungsmoglich- keit ist burch vierwöchigen Urlaub unb entsprechend