PALMOLIVE <
Abendsprechflunde beim Arbeitsamt Gießen
Diamantene Hochzeit.
mann
reuen.
Zelle Zelle
Zelle
Zell«
Zell«
Zelle Zelle Zell«
Vekonomierat Carl 5) o f f m a n n und Frau Mar- garete, geb. Wolff, Löberstraße 21 wohnhaft, können am morgigen Samstag, 7. Mai, das Fest der Diamantenen Hochzeit begehen. Als jahrzehntelanger Pächter des im Besitz des Fürsten Solms- Braunfels beglichen Gutes Hof-Gill bei Lich, insbesondere aber durch sein hervorragendes und na- -- ' ‘ '-----bahn-
Meister, Meisterinnen, Gesellen und Lehrlinge!
Einmal im Jahre treffen sich die Führer des Handwerks zu Tagungen in der Stabt des Handwerks, Frankfurt a. 7N„ um Rechenschaft über die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres abzu- legen und für das kommende neue Aufgaben in Empfang zu nehmen.
Reben diesen Arbeitstagungen findet am Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr, in der Festhalle zu Frankfurt a.2IL eine Großkundgebung des deutschen Handwerks statt, woran sich das gesamte Handwerk beteiligt. Es sprechen:
Gauleiter Pg. Sprenger, Reichswirtschaftsminister Pg. Funk, Reichsorganisationsleiter Pg. Dr. Ley.
Um allen Handwerkern die Teilnahme an dieser Kundgebung zu ermöglichen, lauft am Sonntag, 8. Mai, ein Sonderzug der RS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", die nähere Einzelheiten unter „Parteiamtliche Bekanntmachungen" veröffentlicht.
Deutsche Handwerker, beweist eure Verbundenheit als gastgebender Gau allen Kameraden, die aus ganz Deutschland kommen, durch Teilnahme f am Reichshandwerkertag. Auf nach Frankfurt a. 2TL in die Stabt des deutschen Handwerks!
Kahemeier Kreisobmann
Aufruf zum »Tag des deutschen Handwerks"
Der Amtsleiter des Arbeitsamtes Gießen teilt uns ^Der immer stärker werbende Mangel an Fachkräften zwingt dazu, bi« noch vorhandenen Arbeitskräfte restlos einzusetzen und den bereits in Arbeit bestüblichen Volksgenossen Gelegenheit zu geben — soweit sie bis jetzt noch außerberuflrch beschäftigt sind __ sich um den Einsatz in die von ihnen erlernten Berufe zu bewerben. , . .
Beim Arbeitsamt Gießen ist ab 1. Mm jeden Mittwoch von 18 Uhr bis 20 Uhr eine Abendsprechstunde für diejenigen Dolksgenof-
karten geführt und neben diesen Karten immer noch Speisen verabreicht würden, für die/ Preisverzeichnisse nicht vorhanden seien. Um eine ordnungsmäßige Ueberwachung der Preise zu gewährleisten, hat nun die Wirtschaftsgruppe „Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe" im Auftrage des Reichs- kommissars sämtliche Gaststättenbetriebe angewiesen, dort, wo die Speisen sichtbar ausgestellt sind, sie mit Preisen zu zeichnen und im übrigen für sämtliche Speisen, soweit sie auf einer Speisekarte nicht aufgeführt sind, ein Preisverzeichnis an gut sichtbarer Stelle anzubringen. Jede Speisekarte muß mit einem Datum versehen sein.
geführt.
Für einen stärkeren Verzehr von Marmelade spricht ferner, oaß sie nicht allein als Brotaufstrich mundet, sondern darüber hinaus auch ganz besonders für Süßspeisen, Backwaren usw. verwendet werden kann. Jetzt ist es an dem Verbraucher, zuzugreifen.
Arbeitsjubiläum. Am heutigen Freitag, 6. Mai, kann der Generatorheizer Georg R o t h aus Gießen in der Tempereiabteilung der Firma Bänninger G.m.b.H., Gießen, auf eine 25« jährig« Tätigkeit zurückblicken. Um 8 Uhr verfam- mellen sich die Leiter der Firma und die Arbeitskameraden an dem festlich geschmückten Arbeitsplatz Des Jubilars zu einer schlichten Feier. Hierbei wurden Herrn Roth durch den Detriebsführer, Herrn Carl Bänninger, besonderer Dank und Anerkennung für die in 25 Jahren geleisteten treuen Dienste ausgesprochen. Außerdem brachten ihm noch fünf Vertreter der Gefolgschaft in schönen und herzlich gehaltenen Worten Glückwünsche zum Ausdruck. Dem Jubilar wurden sowohl von der Firma als auch von der Gefolgschaft zum Andenken an diesen Jubeltag wertvolle Geschenke überreicht.
♦♦ Pakete nach dem Lande Oesterreich. Pakete aus dem alten Reichsgebiet nach dem Lande Oesterreich müssen, da die Zollgrenze zwischen dem bisherigen Reichsgebiet und dem Lande Oesterreich noch nicht aufgehoben ist, mit Auslands Paketkarten eingeliefert werden. Nach wie vor ist ebenso die Beifügung -von Zollinhaltserklärungen, statistischen Anmeldescheinen und u. 11. anderen Begleitpapieren (Rechnungen) erforderlich, jedoch nicht mehr von Exportvaluta-Erklärungen.
♦♦ Der erweiterte F r ü h j a h r s f a h r- plan der Köln-Düsseldorfer Rheindampfschiffahrt beginnt am Sonntag, 8. Mai. Cr bringt ab Mainz täglich oter Abfahrten, an Sonn- und einzelnen Werktagen werden dazu noch weitere Fahrten ausgeführt, so daß bereits jetzt die Möglichkeit zu zahlreichen kürzeren und längeren Fahrten auf dem Rhein besteht.
Kleine Strafkammer Gießen.
IlS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude-.
Ornnibusfahrt
zum Vlütenfest in Auerbach an der Bergstraße.
Am Sonntag, 15. Mai, führen wir die vorstehende Omnibusfahrt durch. Teilnehmerpreis einschließlich Mittagessen 6,80 RIN. 3068V
Kartenverkauf: „KdF."-Kartenverkaufsstelle Gießen, Seltersweg 60. Ruf 2141.
Theatervorstellung.
kdF.-INiete Gruppe II. Große Miete, 16. Vorstellung. Samstag, 7. Mai 1938, 20 Uhr: „Die Weiber von R e d d i h", Lustspiel in sieben Bildern von Forster. Einzelkarten zum Preise von —,90 und 1,— Reichsmark sind noch in bet Kartenverkausssielle Gießen, Seltersweg 60, erhältlich. 3075V
NSDAP., Gießen-Nord.
Di« Zellenbesprechungen für den Monat Mai 1938 finden am Montag, 9. Mai, um 20.30 Uhr, wie folgt statt:
Zelle 1 im Restaurant „Frankfurter Hof", Linden
schätzung dargebracht.
Äürgerquartiere für alte 116er.
Oberbürgermeister Ritter und der Kommandeur des Infanterie-Regiments 116, Oberst Herr- lein, wenden sich heute mit einem Aufruf an die Gießener Bevölkerung, di« aufgefordert wird, zur Unterbringung der zum Regimentstag des Infanterie-Regiments 116 vom 18. bis 20. Juni^ nach Gießen kommenden ehemaligen 116 er Bürger- quartiere bereitzuftellen. Die Volksgenossen werden in den nächsten Tagen von Angehörigen des Regiments aufgesucht, um die Gewährung von Bürger- quartieren mitteilen zu können. Die Bitt« des Oberbürgermeisters und des Regimentskommandeurs sei allen Volksgenossen zur Erfüllung bringend empfohlen.
I. Gießener Studententag.
Nach der Neuordnung des deutschen Studenten- tums durch den Reichsstudentenführer Dr. Gustav Adolf Scheel begeht die Gießener Studentenschaft vom 27. bis 29. Mai ihren 1. Studententag.
Es ist geplant, ihn in Zukunft alljährlich statt- finden zu lassen. Die Kameradschaften des NSDStB. sowie die ehemaligen Korporationen werden ihre Stiftungsfeste und Wiedersehensfeiern von jetzt ab immer während des Gießener Studententages abhalten.
In der Festfolge ist u. a. vorgesehen: Freitag, 2 7. Mai: 15 Uhr, Sportwettkämpfe und Wettkämpfe zwischen den einzelnen Kameradschaften; 20.30 Uhr, Begrüßung der AH.-Vorsitzenden mit ihren Obmännern im Studentenhaus. Samstag, 2 8. Mai: 11 Uhr, Gefallenenehrung, anschließend Festakt in der Aula. 15 Uhr, Vortrag in der Aula: „Wissenschaft im Dienste des Nationalsozialismus: Der Reichsberufswettkampf" mit Ehrung der Gießener Siegermannschaften aus hem s. RDWK. 20.30 Uhr, Kameradschaftsabende der Altherren- schäften und der Kameradschaften auf den einzelnen Häusern. Sonntag, 2 9. Mai: 11 Uhr, Vorführung des neuen studentischen Fechtens. 19 Uhr,
Der I. H. St. aus Ockstadt hatte im März 1936 Holz gesteigert. Er verkaufte dieses Holz weiter, bevor er es bezahlt und sich die notwendigen Abfuhrscheine beschafft hatte. Auch gab er dem Käufer außerdem noch einen Holzstapel an, der ihm gleichfalls nicht gehörte. Da der Angeklagte noch nicht Eigentümer des von ihm gesteigerten Holzes geworden war, er dem Käufer damit auch kein Eigentum verschaffen konnte, verurteilte ihn das Amtsgericht auf Anzeige des Käufers hin wegen Betruges zu einer Gefängnisstrafe von 8 Monaten. Gegen dieses Urteil legte er Berufung ein. Di« Klein« Strafkammer änderte das vorinstanzliche Urteil ab und verurteilte den Angeklagten zu einer Gefängnis ft rafe von 4 Monaten.
Der F. W. aus Kaichen war an der Reichsautobahn beschäftigt und benutzte, um an die Arbeitsstelle zu fahren, stets ein altgekauftes Motorrad. Als bei diesem die Batterie völlig unbrauchbar geworden war, montierte er von dem Motorrad eines Arbeitskameraden die Batterie ab und setzte sie in sein Motorrad ein. Das Amtsgericht Butzbach verurteilte W. wegen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten. Gegen dieses Urteil legte W. Berufung ein. In der Hauptverhandlung vor der Kleinen. Strafkammer behauptete der Angeklagte anfänglich, er habe sich die Batterie nicht zueignen, sondern sie nur für kurze Zeit verwenden wollen, nämlich nur bis er sich für sein Motorrad eine neue gekauft hätte. Diese Behauptung wurde durch die Tatsache widerlegt, daß der Angeklagte die abmontierte Batterie ihrem Eigentümer nicht zurückgegeben hatte. Arn Schluß der Verhandlung gab der Angeklagte feine Straftat zu. Unter strafmildernder Berücksichtigung dieses Geständnisses und unter Berücksichtigung der Tatsache, daß durch den Diebstahl nur geringer Schaden entstanden war, hob die Kleine Strafkammer das Urteil des Amtsgerichts Butzbach auf und verurteilte den Angeklagten zu einer Gefängnisstrafe von 2 Monaten.
Ein Mainzer unter den Todesopfern
des schweren Flugzeugunglücks am Apennin.
Mainz, 5. Mai. (Lpd.) Bei dem schweren Flugzeugunglück am Apennin fand leider auch ein Mainzer, Oberregierungsrat Kriminal- rat Grötzner, den Tod. Er wurde auf dem Flug nach Rom im Alter von erst 39 Jahren aus dem Leben gerissen. Mit noch nicht 16 Jahren meldete sich Grötzner 1914 als Kriegsfreiwilliger und kehrte mit hohen Auszeichnungen aus dem Weltkrieg als Offizier zurück. Nachdem er noch als Freiwilliger । an den Spartokus-AbVehrkämpfen teilgenommen , hatte, begann er 1919 in Mainz feine Laufbahn als Polizeibeamter, di« ihn 1934 nach auswärts : führte. Bei feinen Kameraden der Polizei und der : — er war ff-Obersturmführer — erfreute er
। sich großer Beliebtheit. Die Beisetzung findet in Mainz statt.
Anschaulich war auch die Ueberstcht über den Zustrom der Ausländer zum Rhein, der, wenn auch nicht stetig und gleichmäßig, so doch immer wieder gut und erfreulich ist. Insbesondere die Pariser Weltausstellung hat dem Rhein einen lebhaften Fremdenzusttom aus dem Ausland gebracht. Gegenwärtig wiro eine lebhafte Auslandswerbung durchgeführt, die schon im Laufe des Winters einsetzte und im Erfolg nicht auf sich warten lassen wird. Wenn auch der Verkehr aus den reichsdeutschen Gebieten in der jüngsten Zeit etwas nachgelassen hat, weil viele Reiselustige Oesterreich sehen wollen, so wird der Rhein als deutscher Schicksalsftrom doch immer wieder seine Anziehungskraft beweisen.
Zum Schluß wurde noch Kenntnis davon gegeben, daß sich gegenwärtig ein Schiff im Bau befindet, das für den Expreß-Verkehr eingesetzt und in feiner Form und Ausgestaltung eine Meisterleistung der deutschen Technik, eine Großtat deutscher Werkmannsarbeit darstellen wird.
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Teilnehmer der kurzen Rheinfahrt die Darlegungen des Leiters der Köln-Düsseldorfer Dampfschiffahrt. Die Fahrt führte von Mainz aus rheinabwärts bis nach Geisenheim und nach Mainz zurück. Die Fahrt brachte bei dem herrlichen Wetter einige Stunden beschaulicher Betrachtung der herrlichen Landschaft des Rheins.
Laßt jetzt die Bienenvölker nicht verhungern?
Lpd. Nicht in allen Gegenden Deutschlands ist jetzt schon reichlich Tracht vorhanden. Die Bienen aber haben di« Wintervorräte nahezu aufgezehrt und werden jetzt, wenn der Imker nicht ein greift, vom Hungertod bedroht. Das darf nicht fein! Die Imker haben in diesem Jahr wieder jeder, minde- stens ein Volk mehr aufzustellen, d. h. im kommenden Herbst soll rund ein« Viertelmillion Bienenvölker mehr in Deutschland vorhanden sein. Das ist jedoch nur möglich, wenn nicht jetzt noch Tausende von Bienenvölkern an Nahrungsmangel zugrunde gehen, die dann im Laufe des Sommers erst wieder ersetzt werden müssen. Gerade in den letzten Tagen ist viel von dem Futter, das im Winter nicht verbraucht wurde, von den Bienen aufgezehrt und in Brut umgesetzt worden. Die Zellen der Waben sind leer geworden! Jetzt heißt es deshalb für den Imker: Aufgepaßt! Kein Volk, das den Winter gut überstanden hat, darf jetzt noch an Nahrungsmangel eingehen! Jeder Imker fei sich seiner Pflicht bewußt!
mentlich aus dem Gebiete der Schwoinezu. brechendes Wirken, ift Oekonomierat Hof weit über die Grenzen unserer enteren hessischen Heimat hinaus bekannt geworben. U. a. hat er chon vor langen Jahren als alter Mitarbeiter von Max Eyth die große Max Eych-Medaille als äuße- res Zeichen der Anerkennung für feine Verdienste um die Förderung der deutschen Landwirtschaft erhalten, im Mai 1936 wurde er in Frankfurt an- läßlich der Eröffnung der Reichsnährstands-Aus- tellung durch den Reichsbauernfuhrer, Reichsmim- ter Darr6 durch die Ueberreichung eines Bildes )es Führers geehrt. Wie fein starkes Interesse stets allen Fragen der Landwirtschaft und deren bestmöglicher Förderung galt, so war er auch immer ein eifriger Jäger, der sich gerne Dem Weidwerk widmete. In Gießen, wo das Jubelpaar seinen Lebensabend verbringt, und weithin beim Landvolk in unserer engeren Heimat tonn sich Oekonomierat Hoffmann großer Wertschätzung er-
Marmelade, das Nahrungsmittel aus Obst und Zucker.
Mit dem stärkeren Einsetzen des Frühlings macht sich alle Jahre wieder der Wunsch nach einer Abkehr von der fetthaltigeren Winterkost geltend. Dies gilt insbesondere für die Brotaufstrichmittel. An Stelle von Schmalz, Margarine und Butter verlangt der Magen jetzt nach etwas anderem. Jede Hausfrau weiß, daß nunmehr die Marmelade einen ständigen Platz auf dem Frühstückstisch erhalten muß.
Dank der Maßnahmen des Reichsnährstandes steht uns gute Marmelade reichlich und besonders preiswert zur Verfügung. Verbilligte Marmelade wird, je nach Sorte, zu 32 bis 45 Rpf. je % kg abgegeben, während ohne die Verbilligungsaktion eine Ware von der Güte der verbilligten Marme- ladenerzeuaniste etwa 50 bis 55 Rpf. je % kg kosten würde.
Strenge Herstellungsoorschriften bürgen dafür, daß diese verbilligte Marmelade ein hochwertiges Produkt der deutschen Ernährungswirtschaft dar- ftetlt So ist z. B. eine Mindesteinwaage an Edel- früchten vorgeschrieben. Jeder Zusatz von Karotten, Rüben usw. ist gesetzlich untersagt. Die Verbilligung erfolgt also nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, auf Kosten der Qualität; diese Maßnahme wird vielmehr vermittels des Einsatzes von Reichsmitteln aus ernährungspolitischen Gründen durch-
Volksfest in den Räumen des Gesellschaftsvereins (Klub), Sonnenftraße.
Hausfrau, gib acht!
Es gibt immer noch Hausfrauen und auch Haus- angefteUte, die sich an der Tur etwas ausschwatzen lassen, di« einen Kauf abschließen oder einen größeren Gegenstand bestellen, den sie im Augenblick gar nicht nötig haben. Da werden Versicherunaen abgeschlossen, Ratenzahlungen für Haushaltssachen versprochen, Sparbüchsen auf Lebenszeit gemietet mit der Verpflichtung, monatlich ein« bestimmt« Sparsumme einzuzahlen, «s werden Bestellungen, ja sogar Kaufurkunden unterschrieben, ohne genau? Kenntnis des Inhalts. Aus Mitleid, aus Mangel an Überlegung oder weil die Frau nicht „Nein" sagen kann, werden Zeitschriften abonniert, deren Bezug meistens auf ein Jahr festgelegt ist, was die Hausfrau oft Übersicht. Hinterher gibt es unangenehme Ueberraschungen unt) Auseinandersetzungen mit dem Manne, der sich dagegen sträubt, Ausgaben zu decken, die seine Kaufkraft übersteigen. Die Hausfrau hat es sich dann selbst zuzuschreiben, wenn aus diesen unüberlegten Einkäufen mit viel- leicht jahrelanger Ratenzahlung Verwicklungen oder gar Prozesse entstehen, di« der Familie Kummer und Aerger bereiten und viel Geld losten. Darum: Vor Der Unterschrift alles genau prüfen unb_Men!
Meinfahrt mit weißen Schiffen.
Die Köln-Düsseldorfer Dampfschiffahrt hatte für Den gestrigen Donnerstag die Vertreter der Presse des Ryein-Maingebietes und der am Reiseverkehr besonders interessierten Männer zu einer kurzen Rheinfahrt eingeladen, in Deren Rahmen von berufener Seit« in kurzen, aber aufschlußreichen Ausführungen über Den Fremdenverkehr im Rhein- Maingebiet gesprochen wurde. Insbesondere wurde auch das Fahrtenprogramm Der Dampfschiffahrts- gesellschast erörtert und gleichzeitig auch Die Maßnahmen besprochen, Di« zu einer Steigerung des Fremdenzustromes zum Rhein führen sollen.
hens Des internationalen Finanzkapitals, die völkische Wirtschaftseinheit mit allen Mitteln zu verhindern, bietet reiches Anschauungsmaterial für dessen Kampfmethoden.
Jedoch auch in die Zukunft weist die Wettkampfarbeit, die nach einigen Nachtschichten gerade an dem Tag abgeschlossen wurde, an Dem der damalige österreichische Bundeskanzler in Berchtesgaden war. Denn unbekümmert um staatliche Grenzen untersuchte die Mannschaft schon damals die Bedeutung Des großdeutschen Handelsverkehres mit Südosteuropa und mit der Tschechoslowakei.
Am Schluß der Arbeit aber steht Das Wort des Führers, das uns für alle Zeiten Gesetz ist: „G l e i- che s Blut gehört in ein gemeinsames R e i ch." O.
Studenten des Gaues Hessen-Nassau
stellen zwei Reichsieger.
NSG. Im dritten Reichsberufswettkampf Der deutschen Studenten gingen drei Wettkampfmann, schäften des Gaues Hessen-Nassau als Sieger hervor, zwei davon wurden Reichsbeste.
Reichsbeste wurden Die Mannschaft des Adolf-Hitler-Polytechnikums in Friedberg, Die sich Das Thema: „HJ.-Heim für Ufingen" gewählt hatte, und Die Mannschaft Der 23 o U s- wirtschaftlichen Fachschaft Der ßuD wigs-Universität, Gießen, Die Das Thema „Untersuchungen über Die Ausbaumöglichkeiten Der deutsch-österreichischen Wirtschaftsbeziehungen auf Grund einer Fachschaftsfahrt nach Oesterreich im Sommersemester 1937" behandelt hatte. Als Oau» fiege r ging aus Dem Reichsberufswettkampf Die Mannschaft der U n i v e r s i t ä t G i e ß e n mit dem Thema „Bodenuntersuchung und Düngungsoersuch in Der Gemarkung Reinhardshain zum Zwecke Der Ertragssteigerung" hervor.
strotze 5.
Zelle 10 in Gastwirtschaft „Zur Puloermühle", Rod- Heimer Sttotze 11.
Sämtliche politische Leiter, Amtswalter bzw. Amts- walterinnen Der DAF., NSV. unD NS.-Frauen- fchaft haben an Diesen Besprechungen teilzunehmen und werden ersucht, pünktlich um 20.30 Uhr in ihrem zuständigen Lokal anwesend zu sein.
BDM.- u.ZM.-Untergau 116, Gießen.
Soweit Die Mädel- und JM.-Führerinnen ab- kömntlich sind, können sie am Freitag um 17.30 Uhr zur Filmvorführung Des 2. Teils Des Olympiafilms gehen. Karten sind an Der Kasse zu ermäßigten Preisen zu haben.
Vetr. Feierstunde „Der Ritter".
Die Morgenfeier Der Hitler-Jugend am 8. Mai muß auf Sonntag, 15. Mai, verschoben werden. Di« ausgegebenen Karten behalten ihre GültigkeiL
NG.-Frauenschast Gießen-Nord.
Die österreichischen Kinder verlebten als Gäste Der NS.-Frauenfchaft Gießen-Nord einen fröhlichen Nachmittag auf der Karlsruhe. Obgleich das Wetter wenig einladend war, hatten sich die Kinder Doch alle erwartungsvoll eingefunden. Unter Leitung Der Amtswalterinnen der Frauenschaft unD_ betreut von Der JugenDgruppe ging es unter fröhlichem Singen hinaus auf Die Karlsruhe. Dort im schön gewärmten Saal, an festlich gedeckten Tischen gab es Kaffee und Kuchen für Die kleinen Gäste. Dann wurden Spiele vorgenommen, und es folgte ein Wettlauf mit Verteilung von kleinen Gewinnen. Zum Schluß wurde ein Postkartengruß an Die Eltern geschickt. F. K.
Preisverzeichnis in allen Gaststätten.
Fwd. Wie Der Reichskommissar für Die Preisbildung mitteilt, stoße Die Ueberwachung Der Prei e in Gast- und Schankwirtschaften auf Schwierigkeiten, weil nicht in allen Gaststättenbetrieben Speise-
fen eingerichtet worden, Die in Arbeit stehen oder Die aus anderen Gründen tagsüber verhindert sinD, sich Rat und Auskunft zu holen. Insbesondere tonnen z. Zt. noch berufsfremd Beschäftige oder solche Arbeiter, Die aus zwingenden Gründen Die Arbeitsstelle wechseln müssen, sich als arbeitssuchenD melden und mit Den zuständigen Fachoermittlern über Die Möglichkeit eines anDerweitigen Einsatzes sprechen.
Gleichzeitig ist Den Betriebsführern Gelegenheit gegeben — soweit sie tagsüber verhindert sind, sich mit Dem Arbeitsamt in VerbinDung zu setzen — von dieser Einrichtung Gebrauch zu machen.
75 Jahre alt.
Am heutigen Freitag, 6. Mai, kann Der kn (Sieben und Umgegend bestens bekannte Privatier Albert Rahnefeld, Schanzenstraße 2, in bester Frische seinen 75. Geburtstag begehen. Herr Rahnefeld, Der aus Theisten bei Zeitz gebürtig ist, kam in Den 90er Jahren Des vorigen Jahrhun- derts in die Gegend von Gießen. Er war zunächst in Der Brauerei Jhring in Lich tätig. Im Jahr« 1897 übersiedelte er nach Gießen, wo «r die Gastwirtschaft „Sächsischer Hof" (früher ,Zwölf Apo- tel") übernahm. Diese Gaststätte gab er im Jahre 1899 auf und übernahm dafür den „Pfälzer Hof" in Der Schanzenstraße, Den er als Eigentümer bis zum Jahre 1935 selbst führte. Im Hinblick a^f sein Alter verpachtete er Diese Gaststätte im Jahre 1935 und zog sich in Den RuhestanD zurück. In Der Dr- aanisation Der Gastwirte wirkte Herr Rahnefeld alle Zeit eifrig mit, er war auch eine zeit- lang im Vorstand und als Vorsitzender Der Organi- sation tätig. In weiten Beoölkerungskreifen in Stadt und Land wird Dem Jubilar hohe Wert
gaste 2.
2 im Restaurant „Zum Aquarium", Wall- torstratze 5.
8 im Restaurant ,Lum Gambrinus", Wetzsteingasse 10.
4 im Restaurant „Zum Waldschlößchen", Horst-Wessel-Wall 64.
5 in Gastwirtschaft „Nohl", EDerstraße 6.
6 in Gastwirtscha t „Stephan", Steinstr. 74.
7 in Gastwirtschaft „Stadt Marburg", Marburger Straße 23.
8 in Gastwirtschaft „Becker", Wiesecker Weg 44.
9 in Gastwirtschaft „Bönsri", (Babelsberger-
SEIFE


