Straßemlieisierschafi vorbildlich vorbereiiet
Wei Tage ZI. Gießener Mer-Regatta
xv
Gefährliche Horniffenstiche.
Lpd. Schotten, 4. Aug. Ein junges Mädchen wurde im Walde bei Gonterskirchen beim Gras» schneiden von zwei Hornissen gestochen. Nach kurzer Zeit stellten sich Lähmungserscheinungen
llnterkreisschießen in Homberg.
Am Sonntag fand auf den Schießständen am „Hermannsberg" das Unterkreisschießen des Kreises Alsfeld statt. Dabei errang Hombergs 1. Mannschaft des Kleinkaliber-Schützenvereins mit Becker, Leininger, Goßfelder und Kuhl 555 Ringe und erwarb dadurch die Meisterschaft der Klasse^ v. Hombergs 2. Mannschaft (Seibert, Habicht, «choll und Wilhelm) errang nur 500 Ringe; damit fiel ihr die Meisterschaft der Klasse D zu.
Vorbildliche Unterrichtung der Zuschauer.
und Bewußtlosigkeit ein. In dör Nähe weilende Personen brachten die Ohnmächtige sofort zu einem Arzt, der durch Einspritzungen die schlimmste Gefahr abwandte. Die Wirkung der Stiche war aber so stark, daß das Mädchen mehrere Tage arbeitsunfähig war.
Landkreis Gießen.
scben Bahnhofstraße und Weidgraben. Nachdem vor Linderer Zeit dort die Wasserleitung gelegt wurde, erhalt die Straße jetzt Kanalisationsanschluß. Auf der linken Seite, der Stadt zu, wurde ein großes Lagerhaus einer Baumaterialienhandlung errichtet, auf der rechten Seite zwei Wohnhäuser.
Am Kreuzweg ist die zweite NS.-Heimstättensiedlung geplant. Nachdem die linke Seite mit zehn Häuschen bebaut ist, soll nun die rechte Seite bebaut werden. Die Siedlerstellen werden durch die Stadt vergeben. Liebhaber sind aenua vorhanden. Ein Besuch bei den im vorigen Herbst dort eingezogenen Siedlern überzeugt davon, wie wohl sich die Leute in ihrem neuen Heim fühlen.
Festlicher Empfang der Großen-Lindener Breslau-Fahrer.
* Großen-Linden, 5. Aug. Am Samstagabend trafen die Wettkämpfer und Wettkämpferinnen des hiesigen Turnvereins, alle mit dem Eichen- trans geschmückt, in der Heimat ein. Zu >hrem Empfang hatten sich die Dereinsangehörigen, die Vertreter der Stadt und viele Turnfreunde am Bahnhof eingefunden. Nach herzlichen Begrüßungsworten durch den alten Kämpen der Turnsache, Georg Klingelhöfer, gruppierte sich ein stattlicher Zug, der sich mit Marschmusik durch die mit Fahnen geschmückten Straßen nach dem Festplatz bei der Turnhalle bewegte.
Hier ergriff der Vertreter des Bürgermeisters, Beigeordneter Wilhelm Wenzel, das Wort. Er beglückwünschte die Sieger und Siegerinnen und hob hervor, daß es auch eine Ehre für die Gemeinde sei, wenn neun Siege auf dem Deutschen luyi- und Sportfest von Gemeindeangehörigen errungen werden konnten. Dann dankte der Vereins- sichrer Dr. Ernst R ö m e r für den herzlichen Emp- fang in der Heimat und sprach von dem gewaltigen Erleben auf dem Fest der Deutschen vom ganzen Erdball unter den Augen des Führers.
Anschließend stellte er die Sieger und Siegerinnen
Motorgruppe Kessen bei der Alpenfahrt erfolgreich.
Fünf goldene und eine eiserne Plakette.
Bei der „Deutschen Alpenfahrt 1938" beteiligten sich auch zwei Mannschaften der Motorgruppe Hessen, die sich bei dieser Hochgebirgsfahrt, die die höchten Ansprüche an Fahrer und Fahrzeuge stellte,
Ml«.«...
kommenden Sonntag wieder so heißes Wetter herrscht wie all die Tage bisher, ist die Einrichtung einer Verpflegungsstelle vorgesehen.
Fliegender Start.
Der Start für das bevorstehende große Meister- schaftsrennen ist ein besonders schwieriges Problem. Da 101 Fahrer beteiligt sind, die gleichzeitig starten müssen, liegt die eigentliche Startstelle etwa beim Schützenhaus, die Fahrer steigen aber schon etwa 100 Meter vorher auf. Bis zur eigentlichen Startlinie gilt das Rennen als neutralisiert. Man darf damit rechnen, daß sich am Start ein ungemein buntes Bild ergeben wird.
Erstes Training.
Ein internationaler Rekord im Höhenflug.
Mit dem Segelflugzeug von der Wafferkuppe nach Rotterdam.
der (NSFK.-Gruppe Hessen-Westmark) in der Hollands
21m Donnerstagoormlttag wurden f Der L n°Ortf$afJ Druiten landete.
Wasserruppe zunächst die Barogramme der F eg 'Zahlreiche Flüge führten
sammenzuführen.
Die kennen des Samstags.
Der erste Senior-Vierer sicht die Der- eine GRG., Wetzlarer RE. und Limburger RE. am Start. Wetzlar und Limburg errangen bereits in Ems schöne Siege. Die Gießener Mannschaft startet zum ersten Male. Der Vierer der GRG. hat aber im Training bisher sehr gut geruhert, so daß man mindestens mit einem guten Abschneiden rech-
Gießen, Regatta.Platz fett 56 Jahren bat für die 31. Ruder-Regatta ferne alte Anziehungskraft erneut bewiesen. Für die Regatta die am rnorgi- qen Samstag und Sonntag stattfindet, wurden, wie wir schon meldeten, für 25 Rennen 86 Boote mit 471 Ruderern gemeldet. Trotz dreiiahriger Pause, in der aus verschiedenen Gründen keine Regatta stattfinden konnte, ein überaus erfreuliches Melde-
Stadten. Ni e l a n d (NSFK.-Gruppe Westfalen) und F l i n s ch (Darmstadt) setzten bei Duisburg nach 250 Kilometer nieder. Nach Düsseldorf über 242 Kilometer flogen Treuter (NSFK.-Gruppe Mitte), von Husen (N^FK.-Gruppe Breslau) und Medicus (NSFK.-Gruppe Nürnberg). 3n Essen landete der Dresdner Bräutigam, «eyr beachtlich ist auch der Flug des Berliners H aas e der über 292 Kilometer Lingen an der Ems erreichte.
Die beste Leistung im Doppelsitzer erzielten Der- gens-Trippke (Berlin) mit einem Flug bis tn die Nähe von Rheine (260 Kilometer), das im Em- liker Kurt Schmidt (NSFK.-Gruppe Sudwest mit 270 Kilometer erreichte. M u d i n - Ba r t fje I (Luftwaffe Adlershof) flogen im Doppelsitzer über 205 Kilometer nach Dortmund. ,
In der Gesamtwertung fuhrt bei den Einsitzern jetzt Wolfgang Spate (Darmstadt) mit 3008 2 Punkten vor Kurt Schmidt (NSFK.-Gruppe Sud- west) mit 2833 P-, Opitz (NSFK.-Gruppe Hessen- Westmark) mit 2686,6, Bräutigam (Dresden) mü 2577 und Treuter (NSFK.-Gruppe Mitte) mit 2422,6 Punkten. Bei den Doppelsitzern liegen Dergens- Trippke (Berlin) mit 1289,8 Punkten vor Romeis- SchMinger (NSFK.-Gruppe München) mit 1268,5 Punkten an der Spitze.
geb. Langsdorf, ,
meifters Ludwig Jung X., in geistiger und körper« licher Frische ihren 7 5. Geburtstag feiern.
<£ Allendorf a. d. Lda., 4. Aug. Das^ S.e gelflugzeug D
Den Fahrern ist es unbenommen, die Strecke schon vor dem eigentlichen Rennen ein- oder mch- rere Male abzufahren- um sich mit ihr vertraut zu machen. Eine stattliche Anzahl Fahrer ist auch bereits eingetroffen, und vor allem die Frankfurter haben schon „einige Runden gedreht". Noch mancher andere Fahrer wird in den Tagen und stunden 'bis zum Start die Strecke hinter sich bringen und sich mit ihr vertraut machen, um sich darüber schlüssig zu werden, wie er mit seinen Kräften hauszuhalten hat. Selbstverständlich wird den Fahrern bei diesem entscheidenden Rennen alles ferngehalten werden, was störend wirken konnte. So werden nur ganz wenige Kraftwagen zugelassen, die dem Feld im Interesse der reibungslosen Durchführung folgen müssen.
^m Zusammenhang mit der Regatta sei m wem gen Sätzen ein kurzer Streifzug durch die Geschichte ünseres Gießener Rudersportes gegeben 1882 wurde in Gießen der Dritte Deutsche Rubertag ad- gehalten. Schönste Erfolge waren der Gießener Rudergesellschaft in den Jahren 1894 und 1900 de- chieden, in denen Albert Rübs amen in Hamburg bzw. in Berlin Deutscher Skullermeister wurde. 1910 errang die Gießener Rudergesellschaft wohl ihren schönsten Preis, den Preis von Straßburg durch den Junioren-Achter, der damals den starken Achter des Mainzer Ruderverems schlug. 1933 war die GRG. mit 30 errungenen Siegen bester deutscher Verein! Aus diesem Grunde wurde die GRG. 1934 zur Verbandszelle und 193a zur Olnmpia-Trainingszelle bestimmt. In den letzten drei Jahren blieben der GRG- Erfolge leider ver- aqt. Auch für die bevorstehende Regatta kämpfen die Gießener Ruderer nicht unter dem günstigsten Stern. Zwar stellt die GRG- einen Lichter, die Mannschaft ist übrigens der damaligen Olympia- Zelle sehr ähnlich, hatte aber bisher nur 14 Tage Gelegenheit zum Training, weil es nicht möglich war, die Kameraden für größeren Zeitraum zu-
Rundfunkprogramm
Samstag, 6. August.
5- Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gymnastik. 6 30- Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30} Gaunachrichten. 9 40: Deutschland — Kinderland. 11.45: Volk und Wirtschaft. Der Unfall auf dem Nachhauseweg. 12: Mittagskonzert l. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags- konzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Komponisten der Gegenwart unterhalten uns (X). Heute: Eduard Künneke. 15: Bilderbuch der Woche. 15.15: Nützliche Wasserspiele. 15.30: ßaterna magica... Em heileres Spiel mit unseren Pimpfen und Jungmadeln. 16: Frohe Spende zum Wochenende. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher.19: Sportschau des Tages und für den Sonntag. 19.10: Militärkonzert. 20: Nachrichten. 20.15: lieber- nähme 22; Nachrichten. 22.15: Internationales Reitturnier. 22.30: Echo von den Woercherseesport. festen. 22.40: Wir tanzen in den Sonntag. 24 bis 3: Nachtkonzert.
Auiiuuir,*- -----u
überprüft, die von ihren Zielstreckenflugen des Mittwochs zurückgekehrt waren. Hierbei ergab sich, daß Werner Fick (NSFK.-Grup^ Stettin) m einer Wolke über Fulda eineStartuberl^^^ 5500 Meter und eine Höhe über dem Meeresspiegel von 6500 Meter erreicht hatte. Das bedeutet einen neuen internationalen Rekord Die günstigen Windgeschwindigkeiten in den yoyeren Luftschichten veranlaßten die Teilnehmer an der 19. Rhön" am Donnerstag wieder zu zahlreichen großen Streckenflügen. Die Gesamttagesleistung er. reichte 7000 Kilometer. Wie überaus erfolgre ch der diesjährige Rhön-Wettbewerb ist, geht chon der bisherigen Gesamtflugleistung hervor, die 70 000 Kilometer als Rekordsumme das Ergebnis des Vorjahrs bereits um 22 000 Kilometer über«
"*Jm°J u nior - Achter liegen Offenbacher Undine und Kitzinger RD. im Rennen. Die Offenbacher sollten dabei den Sieger stellen.
Der zweite Se nior - Einer wird von fünf Ruderern bestritten. Die Kräfte sind einigermaßen gleichwertig. Godesberg und Steeler RD. haben die Siegeschancen.
Im vierten Jungmann-Dierer treffen Limburger RE. und Frankfurter RE. Griesheim aufeinander. Die Limburger dürften einen schweren Stand haben. .
Der Senior-Vierer ohne Steuermann sieht die zwei vorzüglichen Vierer vom RC. „Germania Köln und „Saar Saarbrücken im Kampf. Die Siegeschancen dürften den Kölnern zuzusprechen 'eigür den e r ft e n Jungmann-Dierer sind oier Boote gemeldet, von denen das Boot des Mainzer RD. den Sieger stellen müßte.
Ein scharfes Rennen erwartet man im Prinz* Eitel-Friedrich-Dierer. Frankfurt - Ober- rad und „Saar" Saarbrücken sind die Konkurrenten. Die Oberräder sollten dabei ihrem Gegner um ein weniges überlegen fein.
Für den vierten Senior-Achter starten vier Boote. Hier sind die beiden Gießener Rude^ vereine vertreten. Es wäre erfreulich, wenn sich hier unsere heimischen Ruderer durchsetzen konnten. In den Offenbachern liegt aber scharfe Konkurrenz im Rennen. Die Gießener Vereins haben hierzu i folgende Mannschaften gemeldet: Gießener
Ruderklub „Hajjia"; Zirkler, Hartmetz,
Weber, Lotz, Groetzsch, Eisenbach, Hüttenberger, Schmidt und Noll. - Gießener Ruberge- sellschaft: Jödt, Schöndorf, Meister, Georgi, Becker, Eutenauer, Duill und Loh.
Im zweiten Senior-Vierer sollte der Vierer der GRG. einen Sieg landen können. Lim- burger RC. 1907 ist der Gegner.
Im zweiten Senior-Achter dessenSieger die Berechtigung zum Start im Großen Achter am Sonntagabend erwirbt, darf man em anregendes Rennen erwarten. Kitzinger, Offenbacher und Kölner Ruderer sind im Wettbewerb. Die Kölner „Ger- manen" starten dabei mit den besten Aussichten.
Vollkommen frisch geht für das letzte Rennen des Samstags, für den e r ft e n S e n i o r A ch t e r, die Renngemeinschaft Rüsselsheim in den Kampf gegen den Achter der GRG. Die Rüsselsheimer haben bisher bei verschiedenen Regatten vorzüglich abgeschnitten. Die Gießener werden das Letzte aus sich herausholen müssen. .
trifft.
An der Spitze der Streckenflüge des Donnerstags stehen drei Flüge in holländisches Gebiet. Wolfgang Späte (Darmstadt) erreichte mit seinem „Relye , einem Segelflugzeug, das das Forschungsinft für Segelflug, Darmstadt, konstruierte, den Flughafen Rotterdam und legte damit als Tagesb is leiftung 415 Kilometer zurück. Der Berliner Lu wia Hofmann kam über 412 Kilometer nach M - lasserdam im Kreise Rotterdam, während Peters
Führer der 1. Mannschaft, die auf drei Adlerwagen (2,5 Liter) fuhr, errang eine Goldmedaille, ebenso der in seiner Mannschaft fahrende Scharführer Lind, 22/M 147, Wetzlar. Oberscharführer Jordan, der leider einen kleinen Motordefekt hatte, errang trotz alledem noch eine eiserne Medaille.
Der Führer der K'radmannschaft, Oberscharführer Treutlein, Frankfurt a. M., die auf NSU. 250-ccm-K'rädern fuhr, sowie der in seiner Mannschaft fahrende Scharführer Förster, Frankfurt, erhielten wiederum je eine Goldmedaille, so daß insgesamt vier goldene Medaillen und eine eiserne Medaille an die beiden Mannschaften der Motorgruppe Hessen fielen. Außerdem errang Rotten- ührer Rohrmann, 23/M147, Herborn, auf eigener BMW.-Maschine (600 ccm) mit Seitenwagen, eine goldene Medaille. Wenn man bedenkt, daß die „Deutsche Alpenfahrt 1938" an diese beiden Mannschaften ganz besondere Anforderungen ae- stellt hat, da es die erste große Hochgebirgsfahrt über eine 1671,9-Kilorneter-Strecke war, die teil- weise auf der rechten und teilweise auf der linken Seite, auf nicht abgesperrten Straßen und Gebirgspässen gefahren wurde, so muß ihr Abschneiden als ein befonöerer sportlicher Erfolg für die Motorgruppe Hessen gebucht werden.
Medaille und Rationaltrikot.
Dem Sieger des Rennens — wer es sein wird, läßt sich im voraus auch nicht im entferntesten ahnen - winkt große Ehre. Er erhält für em Jahr das Nationaltrikot, das weiße Trikot mit dem roten Bruststreifen, der auf der Brustfelle durch das Zeichen des Adlers, das Zeichen des Reichsbundes für Leibesübungen, unterbrochen wird. Zugleich erhalt der neue deutsche Meister im Einer-Streckenfahren eine Medaille, die in feinem Besitz und als Erinnerung an einen großen Sieg verbleiben wird.
Gießen durch Reumann vertreten.
Bei dem schweren Rennen, das bei dem gegen- roärfiaen heißen Sommerwetter zu einer Harte- Prüfung erster Ordnung werden wird, ist die Gießener Radfahrer-Vereinigung nur durch Neumann vertreten, der aus vielen Kämpfen und Siegen für die Freunde des Radsportes in unserer Heimat zu einer bekannten Gestalt geworden ist. Ob ihm am kommenden Sonntag ein großer Wurf gelingen wird, steht noch dahin, um so mehr, als er sich bei seinem letzten Rennen umJBonn eine Beinverletzung zugezogen hat, die noch mcht ganz überwunden ist.
50 Jahre aktiver Turner in dem Turnverein 4846.
Am 7. August kann das langjährige Ehrenmitglied jEmil Marx, Lokomotivführer, jetzt wohnhaft Schanzenstraße 6, auf eine 50jährige Mitgliedschaft beim Turnverein 1846 in Gießen als ständiger aktiver Turner zurückblicken. Emil Marx wurde am 7. August 1888 als Zögling in den Tumberem ausgenommen. Schon im nächsten Jahre konnte er beim Zöglings - Wetturnen als 4. Sieger hervorgehen. Durch seinen Fleiß und sein Talent brachte er es tn den Jahren von 1890 bis 1898 zu manchen schonen Erfolgen für seinen Verein. Mehrere Ehren- und erste Siege, sowie viele andere Siege auf Kreis-, Gau- und Bergfesten konnte er für den Turnverein 1846 erringen. Noch in dem Jahre 1925 bei dem hiesigen großen Kreisturnfest zeigte er als 53jähnger Turner fein Können und errang beim Altersturnen den 23. Sieg. In sämtlichen Musterriegen-Wetturnen des Vereins stellte er feinen Mann trotz feines schweren Berufes. Außerdem war er lange Jahre Vorturner und Riegenführer der Aktiven sowie der Altersriege. Als Anerkennung dafür wurde er durch Ehrenbriefe mit Ehrennadeln der Deutschen Turnerschaft ausgezeichnet. Wir beglückwünschen!
einzeln vor.
1. Richard Seth, 51. Sieg mit 197,5 Punkten, 12-Kampf, Geräte; 2. Fritz Weiter sh aus, 14. Sieg mit 52 Punkten, Dreikampf, 1. Alters- klasse; 3. Karl Seivp, 79. Sieg mit 168,5 P-, 12°Kompf, Meisterklasse; 4. Heinrich Jung, 36. Sieg mit 149 Punkten, Zehnkampf, Klasse 1, Unterstufe; 5. Erich Velten, 36. Sieg mit 149 Punkten, Zehnkamps, Klasse 1, Unterstufe; 6. Otto Weiß, 44. Sieg mit 141 Punkten, Zehnkampf, Klasse 1, Unterstufe; 7. Herbert Fischer, 25. Sieg mit 501 Punkten, Jugend-Sechskampf; 8. Luise Weiß, 30. Sieg mit 124 Punkten, Turnerinnen-Achtkampf; 9. Anna Weinandt, 39. Sieg mit 115 Punkten, Turnerinnen-Achtkampf. Eine Dereinsriege erhielt für Bodenturnen die Bewertung „sehr gut".
Schriftleiter Max Streese +•
Lpd. Darmstadt, 4. Aug. Mitten in der Ar- beit verschied an einem Herzschlag einer der ältesten hessischen Schriftleiter, Max S t r e e s e der nach einer Tätigkeit in Landsberg, Leipzig Stade und Worms seit drei Jahrzehnten die Lokalschnstlellung des „Darmstädter Tagblattes" leitete. Der im Alter van 59 Jahren Verstorbene mar lange Jahre 45or- itzender des Vereins der hessischen Zellungsredak^ teure und des späteren Landesverbandes Rhein- Main der deutschen Presse.
Schwerer Unfall auf der Reichsautobahn. Eine lote, fünf Verletzte.
LPD. Frankfurt a. M., 4. Aug. Auf der Reichsautobahn in der Nähe von Lorsch platzte der Reifen eines vollbesetzten Autos aus Frankfurt am Main. Das Fahrzeug fuhr dadurch gegen das Bauwerk einer Brücke. Dabei wurde die neunjährige Tochter des Wagenlenkers Neubronner aus Frankfurt getötet. Die Ehefrau und eine Hausangestellte erlitten schwere Verletzungen und mutzten in das Stadtkrankenhaus in Darmstadt ein* geliefert werden. Der Fahrer und feine beiden Söhne tarnen mit leichteren Verletzungen davon.
den Ablauf und Verlauf des Rennens hat sich zur ersten Aufgabe oemacht. Eine Fernleitung wird bis zur Ganseburg gelegt, so daß
CO Klein-Linden, 5. Aug. Am morgigen Samstag, 6. August, kann Frau Marie I u n g, geb. Langsdorf, Ehefrau des verstorbenen Bäcker-
Die Gießener Radfahrer-Vereinigung, die vom Reichsfachamt des Radsports den ehrenvollen Auftrag erhielt, die Deutsche Amateur-Straßenmeisterschaft im Einer-Streckenfahren auszurichten, hat sich der ihr gestellten Aufgabe mit aller Energie anae- nommen. Das Rennen soll nicht nur reibungslos ablaufen, einwandfrei den Meister ermitteln lassen, sondern darüber hinaus auch ein Werbeerfolg | für den deutschen Radsport werden.
<£ ällenborf a d. Iba. 4. Kug. 2as fee- m" aUen'bcn Mündig?» Behörden
landen wollte, mußte um 16.30 Uhr infolge eines »Zoiksaenossen in Stadt und Land m Bann schlagen Gewitters, das über Gießen stand, tn unserer (9e. ^59enDnen marfung landen. Das Flugzeug wurde sofort ab- wiro. montiert und wenig später wieder abgeholt. Der I Landungsplatz im Wiesengrund nahe Treis, war ständig von Neugierigen umlagert, denen der elegante Vogel sehr gut gefiel. — Die Technik findet in den landwirtschaftlichen Betrieben unserer Ge-I^
meinbe immer mehr Eingang. Von hiesigen Land- jprc£hfeitung wird bis zur Ganseburg gelegt, io oag wirten wurden in diesem Jahre zehn Mahmaschi- dorthin das Rennen unmittelbar verfolgt werden neu, drei Aufzüge zum Abladen von Heu und Stroh x^nn. Von Grünberg her wird über den Verlauf des und ein Getreidebinder angeschafft. Rennens durch das Posttelephon, jeweils nachdem
+ (Brünberg, 4. Aug. Der hiesige Buchhand- FPh^r Grünberg passiert haben, berichtet wer- ler Th raum, der sich heute nachmittag mit feinemUßn Verbindungen werden von Geilshausen Motorrad auf der Heimfahrt von Mücke nach Grün- unP DDn Ullendorf her unterhalten. Eine zweite berg befand, wurde kurz vor der Obersten Ziegel-1 unmitteTbare Telephonverbindung wird durch den Hütte das O p f e r e i n e s V e r k e h r s u n f a 11 e s. Nqchrichtenfturm der SA. zwischen Lollarer Kopf Thraum fuhr auf der rechten Straßenseite und wurde unb Wellersburg geleat, so daß also von den ver- von einem Personenwagen überholt. Zu gleicher 3elt I hiiebenften Punkten der Rennstrecke berichtet wer- überholte ein Wagen mit Anhänger für Segelflug- kann. Alle diese Nachrichten werden durch drei zeuge den Personenwagen. Dadurch streifte der Per- Lautsprecher übertragen.
sonenwagen das Fahrzeug von Thraum, so daß Wruu kommt, daß der Rundfunk, der mit zwei dieser zu Fall kam und mit einer schweren Ge - |einer Wagen erscheinen wird, in zwei Sendungen Hirnerschütterung liegen blieb. Der Fahrer den Verlauf des Rennens für ben breiten des Personenwagens nahm sich des Verletzten an Ärei5 j^ner Zuhörer berichten wird. Die Auf- unb brachte ihn heim. Bis zum späten Abend mar na^men des Rundfunks sollen ebenfalls den Zu- er noch ohne Bewußtsein. schauem zu Gehör gebracht werden.
Kreis Schotten. Organifation auf der Strecke.
und 6portf‘ftei? stssS'emng Georg Ein wichtiges Kapitel ist die OrgamMon aus der
Spanier im Zehnkamps den 38. Sieg mit 147 Strecke. Für r.e Sich r»ns der Stratzen Pmckten. Eine Fahnenabordnung, mehrere Turner einmundungen aus die Streck^ hat d und Turnerinnen nahmen am Feste teil. M - st ° "dar t 1 4 7 etwa M Kamera^n
f Schotten, 4 Aug. Ein alter Schottener, der des Sturmes 3/147 zur Verfügung gefteui, oie w y GastE der .Linde" Hinrich M ii 17e r murde rend des
tooneruna erfahren. — Die Stadtverwaltung hat Vereinigung hm dafür gesorgt sein, daß die wenig Wchtsluter anbringen lassen, um bei sestlichen Ge- Abschnitte der Strecke die * * J t TO legend eiten die Kirche im Scheinwer,erlicht zeigen .m Rahmen des !MoZüchenstaubst geWM
&S. ".«1 (Ml. »(< Kl Km ««MM.» M M -«-»» S“ b" >“« •"» <™ einen schönen Verlauf nahm. I


