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Wirtschaft

Aus der engeren Heimat

Mitnach Italien.

mit

Die

ver- und auf

Mein-Mainische Börse.

Aktien sehr ruhig und schwächer.

Frankfurt a. M., 2. März. Die Börse

Mit den außerordentlichen Vollmachten, die Pro-s durch das Land, unaufhaltsam eilen sie über Täler, sessor Albert Speer durch die beiden Erlässe des sie schneiden sich durch Berge hindurch, es gibt für Führers erhalten hat, ist dem Generalbauin- ihren Schwung keine Hemmung und kein Hinüer- spektor eine Macht zuerteilt worden, wie sie einem nis mehr. Die einzelne Stadt erstreckt sich in die Städtebauer bisher noch niemals zuteil geworden Landschaft, die S t a d t - L a n d s ch a f t ist da. ist. Zum ersten Male in der Geschichte städtebau-1 Wie ungeheuer sich eine Stadt in die Landschaft licher Entwickelung geschieht es, daß einem Ein-1 erweitern kann, erkennen wir wieder am Beispiel zelnen auch Befugnisse außerhalb der Stadtgrenze Berlins. Dort, wo heute nur noch die Namen ------- :rx *'r-----1 an ein Oranienburger, Hallesches oder Potsdamer

Tör erinnern, befinden sich heute die Brennpunkte des Verkehrs, die ehemaligen Tore gehören zum Mittelpunkt der Stadt, und es ist dem Menjchen von heute unvorstellbar, daß hier Berlin einmal auf«

der Rechner gab den Kassenbericht bekannt. Die Kasse wies einen kleinen Ueberschuß aus. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Im Verlauf des Abends wurde eine Obstdaumspritzung in der gan­zen Gemarkung beschlossen. Eine Verlosung von Hochstämmchen und Beerensträuchern und die Auf­forderung des Dereinsführers, intensive Baumpflege zu betreiben, beschlossen die Versammlung.

unverändert. Die Börse schloß außerordentlich und nicht erholt am Aktienmarkt. Tagesgeld 2,75 (3) v. H. etwas leichter.

Abendbörse ffilL

Das gesprengte Weichbild.

Ein neues Zeitalter der Städtebaukunfl hat begonnen.

Äon Gerhard Bohlmann

Lpd. Frankfurt a. M., 2. März. Etwa 1000 Urlauber aus dem ganzen Gaugebiet ^Hefsen- Nafsgu fuhren am Dienstagabend mit zwei Sonder­zügen der NSG.Kraft durch Freude" nach Italien. Der Jubel, der bei der Abfahrt herrschte, konnte kaum Überboten werden. Zahl-

läreig Wehlar.

<D Rodheim a. d. Bieber, 1. März. Infolge Erreichens der Altersgrenze trat der langjährige Betreuer unserer Waldungen, der Gemeindeförster Ludwig Wagner, am 1. März in den Ruhestand. Seit 1901 stand Wagner im Dienst der Gemeinde Rodheim und betreute im ursprünglichen Schutzbe­zirk außer den 186 Hektar Rodheimer Waldes 56 Hektar der Märkerschaft Vetzberg, 150 Hektar der Gemeinde Fellingshausen, 68 Hektar der Gemeinde Königsberg und 36 Hektar der Gemeinde Heuchel­heim. Förster Wagner, der sich seinem Wir­kungsort und der. Bevölkerung stets verbunden fühlte, behält seinen Wohnsitz in Rodheim bei.

G Lützellinden, l.März. Der Geme'mderat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Annahme einer Nachtragssatzung zum or- deutlichen Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1937. Die Nachtragsfotzung wurde vom Bürger­meister in Einnahme und Ausgabe mit 12 560 Mark verabschiedet.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

harrte in der seit Tagen anhaltenden Ruhe Geschäftsskille. Bis auf Conti Gummi, die Grund von Dividendenerwartungen erneut 3 v. H.

Die Abendbörse war so gut wie umsatzlos.

Kurse lagen, soweit die wenigen notierten Werte es aufzeigten, etwa auf Mittagsschluß, zum Teil eine Kleinigkeit daxunter. So IG. Farben 160 nach 160,13, Rheinstahl 142, Mannesmann 114,13, also

Daubringen, 1. März. Der hiesige O b st« und Gartenbauverein hielt am Samstag­abend bei Gastwirt Erb seine Generalversammlung ab. Der Vereinsführer erstattete den Jahresbericht,

leichter.

In Freiverkehrswerten waren die Umsätze sehr gering, nur Geiling 0,50 v. H. höher gesucht, Ding- ler bei etwas Umsatz unverändert. Ufa ebenfalls * ----- - - still

gratulieren!

* Leih gestern, 2. März. Im vollbesetzten SaaleZur Krone" hielt der Gesangverein Eintracht" sein Wintervergnügen ab. Vereins- führer Daniel begrüßte die zahlreich erschienenen Sangesfreunde und Gäste. Die Kapelle Leib be­wies ihr vorzügliches Können. Der 80 Sänger starke Chor des Vereins, unter der Stabführung von Musiklehrer Fritz Leib (Gießen) sang Lieder von Heinrichs, Kämpf, Hansen u. a. und erntete für seine ausgezeichneten Darbietungen reichen Beifall. Im zweiten Teile des Abends unterhielt ein ober­bayerisches Dolksstück. Die Darsteller ernteten rei­chen Beifall. Der anschließende Tanz vereinte dann jung und alt noch einige Stunden.

)( Ettingshausen, 1. März. Der hiesige Ziegenzuchtverein hielt dieser Tage bei Gast­wirt Keil II. seine Generalversammlung ab. Der erste Vorsitzende Gotthardt Stein hieß die Mit­glieder willkommen. Die Rechnungsablage wurde in Ordnung befunden und dem Rechner Entlastung erteilt. Im Mittelpunkt des Abends stand die Be­kanntgabe des Ergebnisses der Milchleistungs« Prüfung. Verschiedene Mitglieder des Vereins konn- ten große Erfolge verzeichnen. Die besten Tiere erhielten Jahresleistungen von 1100 bis 1300 Kilogramm Milch und über 34 Kilogramm Fett. Alle Tiere sind herdbuch­mäßig erfaßt. Da sich einige Züchter bereits im Laufe der letzten Jahre der, Milchleistungsprufung für ihre Tiere anschlossen, konnten sie bei der im Herbst in Gießen abgehaltenen Bockoersteigerung hervorragende Bewertungserfolge und Preise er­zielen. So wurde aus Ettingshausen der einzige Jungbock in der Wertklasse 1 und der zweitbeste Bock in der Klasse 2 gestellt.

Kreis Friedberg.

cx)Münzenberg,l. März. Dieser Tage fand hier ein Vortragsabend statt, der dem Kolomal- gedanken gewidmet war. Prof. Dr. Hummel, Gießen, sprach über unsere Kolonien und den deut­schen Kolonialanspruch. In Wort' und Bild zeigte er, wie auch heute noch deutsche Bruder und Schwestern in Uebersee leben und arbeiten und trotz aller Widerstände deutsches Volkstum aufrechterhal­ten und stolz vertreten. Stützpunktleiter Metzger dankte dem Redner und schloß die Versammlung mit der Aufforderung, den Koloniolbund durch den Erwerb der Mitgliedschaft in seiner Arbeit zu unter« stützen. Der GesangvereinEintracht hielt im GasthausZur Burg" sein Winterv^gnu- gen ab. Nach der Begrüßungsansprache des Ehren­vorsitzenden Metzger wechselten gesangliche und musikalische Darbietungen in bunter Folge mitein­ander ab Der Chor des Vereins unter der Leitung seines Dirigenten Nern (Pohl-Göns)-wartete mit guten Leistungen auf. Zum ersten Male trat an diesem Abend der neu ins Leben gerufene gemischte Chor auf, der mit einem Volkslied und mit dem WalzerAn der schönen blauen Donau (mit Mu­sikbegleitung) bereits den besten Eindruck hinterließ. D-N musikalilch-n Teil bestritt di- Militär apelle aus Butzbach. Jrn weiteren Verlaufe des Abends gelangten durch Mitglieder zwei Theaterstücke zur Aufführung Die Darbietungen fanden starken Beifall.

Kreis Schotten.

'" Ruppertsburg, l.März. Der hiesige Gesangverein bereitete im Schlörbschen Saale

höher lagen, und auf die anfängliche Steigerung von Bernberg, allerdings nur in geringerem Aus­maße, lagen weder Änregungen, noch Sonderbe­wegungen an den Aktienmärkten vor. Aus weiteren Abwicklungsvorhaben waren IG. Farben und Verein. Stahlwerke in etwas größerem Um« ange angeboten, was im Verlaufe der Börse zu einer leicht nachgebenden Haltung des gesamten Montanmarktes und auch anderer Großwerte

Ührte. IG. Farben setzten zunächst 25 v. H., da­neben Erdöl 0,90 v. H. schwächer ein. Metallge­sellschaft 0,25 v. H. fester. Deutsche Gold- und Silber gut behauptet. Am Elektromarkt bröckelten die führenden Werte zum Teil stärker ab, so AEG. 0,50 v. H., Gessürel 1 v. H., Siemens 2 v. H., Lah- meyer aber 1,13 v. H. freundlicher. Zellstoffwerte zumeist nachgebend, Waldhof stärker um 2,25 v. H. Maschinenaktien sehr still, wobei die Kursverände­rungen sich zufällig ergaben. MlN. 0,50 v. H. höher, Moenus 0,50 v. H. schwächer. Von Montan­werten bröckelten Hoesch und Verein. Stahlwerke je 0,25 v. H. ab. An den Gesamtaktienmärkten kamen Kursfeststellungen bei Eröffnung infolge der Gefchäftsstille nicht zustande.

Am Rentenmarkt war das flotte Zeich­nungsergebnis auf die neue 4V2-v.-H.-Brabag-An- leihe das bemerkenswerteste, die Nachfrage war sehr groß. Im übrigen war aus markttechnischen Grün­den zum Teil etwas Angebot am Rentenmarkt vorhanden, ohne daß es zu besonderen Kursoer- änberungen kam. Schuldbuchforderungen, Kommu- nal-Umschuldung unverändert, Städte-Altbesitz 0,25 v. H. leichter. Von Industrie-Obligationen waren 6 v. H. IG. Farben 0,40 v. H. fester, von Stadt­anleihen 4V- v. H. Mainzer 0,25 v. H. höher. Trotz der strammen Nachfrage blieben Pfandbriefe un­verändert im Kurs. Rhein. Liquidation 0,13 v. H.

schnürte, aber auch die Wehr, die gegen die Außen­welt schützte und schirmte. Innerhalb dieses Gürtels wurde gebaut, ein Marktplatz wurde freigelassen, es entstand eine Kirche, ein Dom. Um diesen Mittel­punkt dehnte sich, soweit das möglich war, das Ge­wirr der Häuser aus; man kann in den ölten Stadtteilen der Städte heute noch beobachten, wie zufällig und regellos das alles geschah, wie willkür­lich, winkelig und krumm die Gassen verlaufen, wie die Menschen damals mit dem Raum gespart haben, weil sie damit geizen mußten.

Don der einen Stadt zu einer andern führte eine Straße, sie führte in den Ring der Mauer, in der sich der Händler und die Reisenden endlich sicher und geborgen glaubten. Auch hierin ist eine grunds ätzliche Wandlung eingetreten: man spricht heute van denAusfallstraßen" der Städte, ein Name, der Wesentliches besagt. Die Straßen führen nicht mehr in die Städte hinein, sondern in die Landschaft hinaus, sie schwingen sich von einer Stadt zur andern, sie sind Bindeglieder geworden, sie bewältigen und verkürzen die Weite des Raums. Wenn sich die Straßen früher in die Täler drängten und an die Flußläufe schmiegten, wenn sie Abgründe mieden, so erstrecken sich heute die geraden Linien der Reichsautobahnen

0,13 v. H. höher. Verein. Stahlwerke und Klöckner unverändert. Conti Gummis wurden mit 208 bis 209, also eine Kleinigkeit unter dem Mittagshöchst- schluß genannt. Die AR.-Sitzung ist für nächsten Mittwoch vorgesehen. Die Börse rechnet mit einer mäßigen Dividendenerhöhung. Auch der Renten­markt lag so gut wie geschäftslos. Kommunal-Um- schuldung mit 95,95 (95,90) gehandelt. Farbenbonds 131.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 2. März. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 211, W 16, 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 193, R 15 196, R 18 200, R 19 202, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete: Futtergerste, Futterhafer; Wei­zenmehl W 13 29,50, W 16 29,60, W 19 29,60, W 20 29,95,' Roggenmehl R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60; Weizenkleie W13 10,75, W 16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R18 10,40, R 19 10,50 Müh­lenfestpreis ab Mühlenstation; Sojaschrot, Palm- kuchen, Erdnuhkuchen, Treber getrocknet 14. Höchstpreis ab Erzeugerstation; Trockenschnitzel, Heu gut, gesund, trocken, do., Weizen- und- Roggenstroh drahtgepreßt und gebündelt; Ten­denz: ruhig.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a.M., 2.März. Der März-Pferde- markt war reichlich beschiat. Es standen über 300 Pferde zum Verkauf. Die Qualität der Tiere war durchweg gut, in Sonderheit wurden die Pferds belgischen und ermlänöer Schlages allen Ansprüchen gerecht. In Mittel-Pferden im Alter von 7 bis 9 Jahren war rege Nachfrage, ohne daß genügen­des Angebot vorlag. Die Preise hielten sich im all­gemeinen auf der bisherigen Höhe. Für ein Paar besonders gute 3- bis 4jährige belgische Fohlen wurden sogar 2400 RM. gezahlt. Schlachttiere waren im Preise etwas gedrückt, erste Qualität brachte höchstens 25 bis 27 RM. je 50 Kilogramm Schlacht­gewicht. Der nächste Pferdemarkt ist auf den 29. März angesetzt.

Frankfurter Schlachtviehmarkl.

Frankfurt a. M., 3. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1074 Rinder (232 Ochsen, 143 Bullen, 523 Kühe, 176 Färsen), 655 Kälber, 28 Hammel, 40 Schafe, 363 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 36 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 35 bis 44, Kälber 30 bis 65, Hammel 34 bis 52, Schafe 32 bis 42, Schweine 49,50 bis 56,50 Mark. Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Hämmel und Schafe mittelmäßig.

hat damit begonnen.

Um zu wissen, was das bedeutet, muß man sich vergegenwärtigen, auf welche Weife die Städte ent­standen sind. Wo ein Raum geeignet schien, um Schiffahrt zu treiben oder Handel zu entwickeln also an Buchten und Flußmündungen oder wo eine Burg den Schutz der Ansiedler versprach, ent- standen Häusergruppen, Iorsschaften, die sich mit Mauern umgaben und Städte wurden. sind die Städte im Osten und Westen des Reichs, so ist etwa Königsberg am Pregel, so sind auch Nürn­berg und Würzburg geworden. Immer aber war die Mauer der Gürtel, der die Städte zusammen-

fugnisse außerhalb der Stadtgrenze B eingeräumt werden: die Stadtgrenze ist gesprengt, ar ein neues Zeitalter ber Stadtbaukunst

der hiesigen Einwohnerschaft eine wohlgelungene Abendunterhaltung. Deremsführer W. P a r r VI. hielt eine kurze Begrüßungsansprache und betonte, daß der Verein seine Hauptaufgabe nicht etwa im Theaterfpielen, sondern in der Pflege wertvollen deutschen Liedgutes sehe. Im Verlauf des Abends brachte der Chor des Vereins mehrere Lieder zu Gehör (Leitung: Dirigent Lenz, Dillingen) und bewies eine sorgfältige Schulung. Die zum Vortrag gebrachten Volkslieder wurden mit großem Beifall ausgenommen.

!" Ruppertsburg, 1. März. Einen schönen Unterhaltungsabend bereitete dieser Tage die Ber- ftäbter Lanbarbeiter-Spielschar (ber auch brei in Berstabt beschäftigte Ruppertsburaer ange­hören) unserer Einwohnerschaft. Der Saal des Gast­wirts Wagner war bis auf ben letzten Platz be­setzt. Unter ber Leitung des Gespannführers H o r z gelangten ein vieraktiges Theaterstück unb einige humorvolle Szenen zur Aufführung. Die Darsteller bemühten sich mit gutem Erfolg.

zum Bahnhof geleitet, wo ber Gaureferent für bas AmtReisen, Wandern und Urlaub", Pg. W i e ch - mann, den Glücklichen zu ihrer Fahrt nach dem Süden Abschiedsworte zurief. Die Reise geht zu­nächst mit der Bahn nach Venedig, bann mit dem Schiss nach Palermo, Neapel unb Genua. Währenb des Aufenthaltes in Italien werden die deutschen Urlauber von dem italienischen Feierabendwerk Do-

Mit dem Lastauto in den Laden gefahren

* Grünberg, 3. März. (Eigener Drahtbericht des Gieß. Anz.) Heute morgen ereignete sich hier ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem glücklicherweise und wie durch ein Wunder Personen nicht zu Schaden kamen. Der Lastkraftwagen des Sandgrubenbetriebs Seibert (Wiefeck) stieß an der Ecke am Kriegerehrenmal mit einem mit Küssen bespannten, mit Mist beladenen Fuhr­werk zusammen. Der Führer des Lastkraftwagens versuchte, im letzten Augenblick den Zusammenstoß zu vermeiden, verlor dabei aber die Herrschaft über den Wagen und fuhr mit großer Wucht gegen ein Schaufenster der Drogerie Röhm. Dem Lenker des Fuhrwerkes, wie auch ben Tieren geschah nichts. Dagegen war ber An­prall des beladenen Lastkraftwagens gegen Schau­fenster und Laden so stark, baß bas ganze Dorberteil des Wagens, Motor unb Füh­rersitz, bie Schaufensteranlage burch- brach und bis fast in bie Mitte bes Ladens fuhr. Glücklicherweise wurde auch dabei niemand verletzt, denn obwohl im Laufe ber Stunde von ber Ladeneröffnung biß zum Unfall schon 34 Personen im Laden bedient worden waren, befand sich gerade in diesem Augenblick niemand im Laden. Selbst bie Besitzerin hatte sich zufällig in die rückwärtigen Räume begeben, um Del zu holen. Der Schauplatz bes Unfalles bietet einen Anblick wüster Zerstörung. Die Ermittlungen über bie Ur­sache bes Derkehrsunfalles finb im Gange.

Gefechtsschießen bei Wißmar.

Das I. Batl. Jns.-Regts. Nr. 36 wirb am 4., 7., 8., 9., 10., 11., 14., 16. unb 17. März, täglich in ber Zeit von 8 Uhr bis 17 Uhr, Schulgefechtsschießen im Gelände nordwestlich von Wißmar abhalten. Während der Schießzeiten ist das Betreten des ge­fährdeten Raumes verboten. Die Zugangswege werden durch Wachposten abgesperrt, deren Anord- nungen unbedingt Folge zu leisten ist.

Unfälle auf d§rn Lande

Beim Sturz von einem Gerüst erlitt ber 36 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Kehl aus Klein-Lm- d e n erhebliche Verletzungen. Mit Rippenbruchen und Quetschungen mußte er in ärztliche Behandlung gebracht werden. Der in einem Gießener Be­trieb beschäftigte Adolf Bernhard aus Rod- Heim a. d. Bieber stürzte, als er sich auf dem Weg zur Arbeitsstätte befand, vom Motorrad und erlitt schwere Knie- und Handverletzungen. Der Arbeiter Heinrich Weder aus Fellingshau- s e n stürzte auf der Kellertreppe und zog sich dabei Gesichts-, Hand- und Oberschenkel-Verletzungen zu. Sämtliche Verunglückten wurden zur Behandlung in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht.

Landkreis Gießen

gehört haben soll.

In diese Städte, die mehr oder minder zufällig unb regellos entstanden waren, mußte man die tech­nischen Bedingungen bes modernen Verkehrs, bie Bahnhöfe, irgendwie einpassen. Auch das geschah regellos und zufällig. Irgendwo im Norden Ber­lins liegen die Bahnhöfe, von denen die Züge nach Hamburg oder Stettin ausgehen; irgendwo im Süden befinden sich der Anhalter und ber Pots­damer Bahnhof; irgendwo, etwa an den Grenzen des Berlins von 1870, zieht dieStadtbahn" ihre Kreise. An diesen Beispielen mag man erkennen, wie ordnungslos unb uneinheitlich bas Verkehrs­wesen in eine roerbenbe Großstadt geführt wor­den ist.

Was damals versäumt wurde, muß jetzt nach­geholt werden. Die große Stadt wird dem moder­nen Verkehr, den heutigen Verkehrsansprüchen und dem heutigen Schönheitsbebürfnis angeglichen, so geschieht es in Berlin, so in München, so in Nürn­berg unb Hamburg, so werden im Laufe ber Jahr­zehnte bie großen Städte bes Reiches ein neues Ge­sicht erhalten. Es wirb von bem, bas wir heute kennen, so verschieden sein, wie etwa ein Berliner Kupferstich von 1750 sich von einem Lichtbild des Jahres 1937 unterscheidet. Und es geschieht, zum ersten Male in der deutschen Geschichte, daß sich ber Staat seiner großen Städte annimmt- nicht nur der einen, ber Hauptstadt eines Fürstentums oder Königreichs sondern, daß der Staat seine gro­ßen Städte alle gleichzeitig bedenkt, daß er sie neu gestaltet und sie zu den lichten Sinnbildern einer neuen Zeit umwandelt. Auch in dieser Tatsache er­kennen wir den großen, zur Vereinheitlichung und Zusammenfassung zwingenden Zug, durch den die Führung bes neuen Deutschlanb gekennzeichnet ist.

reiche Bekannte unb Verwandte hatten bie Urlauber - H Mainzlar, 3. März. Am fommenben Sonn- <. --c x r" 4> tag, 6. März, wird bie zweitälteste Einwohnerin

unseres Ortes, Frau Katharine Grölz Wwe., geb. Roth, bei voller Rüstigkeit 8 4 Jahre alt. Wir

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börie

Schluß- fürs

Schluß! Mittag- börse

Schluß fürs

Schlußk. Abend börse

Schiub- kürs

Lchlußk. Mittag« börse

Darum

13.

2-3.

1.3.

2.3.

Darum

1.3.

2-3.

1-3.

2 3-

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 *y.% Deutsche Reichsschatzanwei-

101,8

99.4

101,8

99,4

101,8

99,4

101,8

99,4

Aceumulatoren-Fabrik.......

Aschaffenburg Zellstoff........

Bemberg...................

14

6

<J

8

231

140,5

143

170,5

231

140

143,75

171

231,5

140,75

143,5

171,4

231

140,5

144

171,4

<y,% Deutsche Reichsschotzanwei- sungen von 1935, II. Folge ...

<y3% Deutsche Reichsichätzanwei- sungen von 1936,. III. Folge ..

5%% Doung Anleihe von 1930 .. «y2% Heliische Volksstaat von 1929 4'/r°/r> Deutsche Reichspostschatz von

1934 |.....................

99,75

99,8

99,8

99,8

BuderuS Eilen...............

Gement Heidelberg...........

5

7

166,5

121,5

166,75

122,25

121,25

108

101

100,7

108

101

100,7

99,8 108

100,75

100,7

Gement Karlstadt............6

Conti (Mummt.............. 12

Daimler Motoren..........6%

Dessauer GaS ............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

202

144

144,4-

252

208

142,5

143,25

251,5

203

144

121,25

144

209,25

143,5

120,75

143,5

170

<yz% Deutsche Reichsbahnschatz

flnn 1936 1................

Deutsche Linoleum..........

LO

168

169,5

100

100,13

100

100,25

Elektrische Lieferungen........

6

132

132

130,5

132,7

132,65

132,8

132,8

Elektrische Licht und Kraft.....

7

146,5

146

147,5

Lberhessen Provinz-Ankethe mit

Hliislns -Rechten.............

138,25

3. G. Farben-Invustrw.......

Felten & Guilleaume.........

7

6

161

139

160

139

161,65 139,g

145,75

160,13

139,5

<y2% Hess. Lan desbk. Darmstad

100

100

_

Gessürel....................

Tb. Goldschmidt.............

7

6

150

145,5

148,5

145,25

148,75

145,5

Q>OlDPfe. öt. 14 ............

sv.% Hess. Landes-Hyp.-Bank

Geigner Maschinen...........

O

50,25

49,9

50

49,75

102,5

102,65

Harvener............. o'/2

172,5

172

44% Preuß. Landespsdhr.-Anst.

iSn.i* ffiien. ____________- -

114,75

114,9

115

114,75

_

_

100

100

Philipp Holzmann...........

8

163

162,5

<y,% Preuß. Gold-Somm. R. 20 ii/.o/. 'FnrmftflhtM Komm.-Lan-

100

Ilse Bergbau................

Ilse Genüsse................

6

6

142,75

142

142,75

162,5

142

99,5

99,5

138,5

Kali Aschersleben............

4

109

109,4

109,9

109

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

138,75

138,65

Klöcknerwerke ............. <y2

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

119,25

119,13

119,5

160,5

119

160,25

<y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4y2°/° Franks. Hyp. Sold-Somm. OM 8 8.............

100

100

Labmeyer ..................

6

120,4

121,5

120,65

121

100

100

Mamkrast................... «

Mannesmann.............4Yi

95,75

114,5

95,75

114,13

114,75

114

51/.%. krankt Hvv. Ltouidation

Mansfelder Bergbau.........

7

156,25

102,9

102,9

111,4

102,65

102,5

- -

MetallgeseUschafl.............

b

137,5

138

138

138,5

ty2% Rheinische Hyp. Liquidation

102,9

102,5

Orenftein L Koppel..........

Rheinische Braunkohle.......

0

12

232,5

110,25

232,5

109,5

Lteuergutscheio-Verrechnungskurr

111,45

111,6

111,6

Rheinische Elektro............

Rheinstahlwerke..............

6

6

128,5

143,5

142,5

129,75

143,75

142,75

136,25

136,25

136,4

136,13

Rhelnisch-Weüsälische Elektro ..

fi

127

127

127

126,75

S.S. für Verkehrswesen .... 6 Hamburg'Südam. Dampfschiff Hamburg-Amerika Paket......

Norddeutscher Lloyd..........

H

RürgerSwerke ...............

7

152

153

152,5

152

0

0

78,75

78,25

79

78.5

Salzdetfurth Kali............

6

7

180,5

96

0

80,5

79,5

79,75

Schultheis Payenhoser........

4

95,65

Deutsche Reichsbahn Borz.-M

7

132,13

132,13

132

131,9

Siemens L Halske...........

8

209

207

208,5

207

Süddeutsche Zucker..........

10

211

210,5

211,5

212

Retchebank................. v»

Berliner Handelsgesellschaft 6 K

Commerz- und Privat-Bank ... 6

211

135,9

124

128

210,75

123,75

127,75

210,75

135,5

124

128

211,4

135,5

123,75

127,75

vereinigte Stahlwerke......<y*

Westdeutsche Kaufhof.........O

Westeregeln Alkali............ 4

Zellstoss Waldhos......... 6

113,75

100,5

10875

149,75

11-3,25

100

108,75

148,25

113,5

100,5

109,25

150

113,25

99,5

109

147,5

4

115

115

115

115

^tavi Minen ..............

U.b

29,25

29,75

29

29,75

Deutle

nmarft Berlin Zrankfort a M.

l.März

2.März

l.März

2-März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld |

Brief

Geld

Bries

Geld

Bries

Geld

Brief

0.648

0,652

0,648

0,652

Japan....................

) ,723

0,725

0,723

0,725

41 97

42,05

0,145

41,95 0,143 47,00 55,34

42,03

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Klo de Janeiro............

0,143

0,145

47,10

55,46

ÖSlo ...................

62,32

48,95

11,26

62,44

49,05

11,28

62,30

48,95

11,26

62,42

49,05

11,28

47,00

55.36

47,10

55,48

Lissabon..................

47,00 12,40 5,485 8.082 38,30

13,09

47,10

12,43

5,495

8,098

138,58

13,11

47,00

12,395

5,485

8,047

138,25

47,10

Stockholm ................

>3,87

63,99

63,84

63,96

12,425

Schweiz..................

57,40

57,52

57,34

57,46

HelsingfoB..............

.........................

5,495

8,063

138,53

Spanien.................

1

Prag.....................

Budapest.................

8,681

8,699

8,681

8,699

13,09

13,11

Reuend..................

2,471

2,475

2,471

2.475