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Nr. 281 Zweites Blatt

Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesien)

Donnerstag, l. Dezember (938

Stehsischhalle einige Fischdelikatessen. Es ist sehr zierlich anzusehen, wenn so eine junge Japanerin die Fischstückchen aus den kleinen Schalen geschickt mit einem Stäbchen herausfischt. Zum Abschluß gibt es dann immer noch einen Maguro.

Aber auch der rohe Fisch, den man erst richtig kennenlernen muß, um ihm Geschmack abzugewin­nen, ist im japanischen Speisezettel vielfach zu fin­den, und tatsächlich schmeckt er ausgezeichnet leicht gesalzen mit Ingwer gewürzt und delikat zu­recht gemacht. Eine ebenso neuartige Zusammenstel­lung, die nur der Japaner kennt, sind die Reis­gerichte mit Fisch gewürzt.

Es gibt aber auch japanische Hausfrauen, die sich gar keine Arbeit machen wollen. Dann bestellt man ganz einfach beim Fischhändler ein fertig zuberei­tetes Fischgericht. Sauber verpackt, sehr appetitlich anzusehen, wird es ihr ins Haus geliefert.

Uebrigens verwendet die Japanerin alles vom Fisch, die Flossen, die Haut und sogar die Kiemen. Nichts wird weggeworfen. Die Fischsuppe enthält alle dieze Reste allerdings muß man eine solche Kochkünstlerin sein, wie die Japanerin. L.

Die Welt am Fernsprecher.

Von Joachim Voehmer.

Wer sich heute mit einem Teilnehmer in einer deutschen Stadt verbinden läßt, braucht sich weder über den Verlauf der benutzten Leitungen noch über die technischen Hilfsmittel Gedanken zu machen. Die Uebermittlung seines Wunsches an das Fernsprech­amt ist gleichzeitig die Erfüllung einer Sprechver­bindung mit guter Verständigung. Wenn man nur wenig mehr als ein Jahrzehnt zurückdenkt, wird man sich erinnern, daß die Verständigung auch zwi­schen größeren Orten in vielen Fällen zu wünschen übrig ließ. Heute gehören solche Fälle zu den größ­ten Seltenheiten, weil das deutsche Fernsprechnetz im letzten Jahrzehntverkabelt" wurde. Ganz Deutschland wird von einem unterirdischen Kabel­netz durchzogen. Die gute Sprechverständigung über das Fernkabelnetz wird dadurch erreicht, daß in Abständen von 50 bis 75 Kilometer Verstärker in die Leitungen eingebaut find, die die Sprech­energie, die mit der Länge der Kabel abnimmt (Dämpfung), immer wieder auffrrfchen und mit neuem Schwung dem nächsten Verstärkeramt zu­leiten. Dieses Spiel wiederholt sich aus langen Sprechenstrecken oft. Spricht beispielsweise ein Teil­nehmer von Berlin mit Breslau, so erfährt seine Sprache in fünf Verstärkerämtern eine Auffrischung,

damit sie in Breslau vernehmbar ankommt. In d-er Kabelleitung zwischen Berlin und Basel befinden sich sogar 13 Verstärkerämter.

Die Leitungen des heutigen Fernkabelbetriebes, find erst durch die Erfindung der Verstärker- röhre, die wir aus unserem Rundfunkgerät ken­nen, möglich geworden. Sie haben uns aber in kur­zer Frist in die Lage versetzt, weit über Deutsch­lands Grenzen hinaus mit zahlreichen europäischen Städten in Verständigung zu treten, die vor zwei Jahrzehnten telephonisch unerreichbar waren. So erstreckt sich das europäische Fernsprechnetz, dessen Kernstück das deutsche Kabelnetz mit seiner euro­päischen Zentrallage bildet, von Berlin aus ebenso nach London oder Glasgow wie nach Paris oder Marseille. Im Süden erstrecken sich die Fernsprech­verbindungen über Rom bis nach Palermo, im Südosten über Budapest hinaus und nach Norden ebenso nach Stockholm wie nach Oslo. Neben Deutsch­land verfügen in Europa besonders England, Frank­reich und Italien über weitgestreckte Fernsprechkabel, dagegen ist Südosteuropa ebenso wie das euro­päische Rußland fast völlig ohne Fernsprechstrecken. Mit oberirdischen Leitungen läßt sich allerdings auch mit Ankara oder Moskau eine Fernsprechver­bindung mit Berlin oder einer anderen deutschen Stadt Herstellen.

Europa ist ein kleiner Teil der Welt. Betrachten wir andere Erdteile, so finden wir, daß die Ver­einigten (Staaten und Kanada, ebenso wie Austra­lien' oder Neuseeland über eine große Fernsprech­dichte verfügen und im Verhältnis zur Einmohner- zahl mehr Fernsprechanschlüsse als Deutschland auf- weisen. Die Tatsache, daß Berlin etwa eine halbe Million Fernsprechteilnehmer besitzt, Neuyork da­gegen IV2 Millionen, ist ein Beweis für die 'hohe Fernsprechdichte in der amerikanischen Rie­senstadt. Die Vereinigten Staaten verfügen auch über ein ausaedehntas Fernkabelnetz. Ein Gegen­stück hierzu bildet Australien, weil es überhaupt keine Fernkabellinien besitzt, obwohl der Erdteil an der Ostküste von Norden bis Süden und an der Südküste von Ost bis West von Fernsprechleitungen durchzogen ist. Auch die meisten südamcrikanischen Staaten weisen ein verhältnismäßig dichtes Fern­sprechnetz auf und lassen einen Vergleich mit dem telephonisch reichlich durchsetzten Japan zu. Im Osten ist Japan das einzige Land, das über ein ausgedehntes Fernsprechkabelnetz verfügt.

Man könnte erwarten, daß das Kabelnetz Nord­amerikas mit dem europäischen ebenfalls durch eine Kabelleitung verbunden ist daß bellnjel'-weise zwi­schen Argentinien und Südafrika ein Spre-^kibel durch den Ozean verlegt Ist. Leider ist diese Möglich­

keit bei dem heutigen Stande der Fernsprechkabel­technik noch nicht gegeben. Die menschliche Sprache ist 'nämlich nur bann über lange Kabelwege ver­ständlich, wenn sie in verhältnismäßig kurzen Ab­ständen (75 bis 100 Kilometer) immer wieder durch Verstärker aufgefrischt wird. Da diese Verstärker­ämter zum Betriebe eine elektrische Energiequelle benötigen und zur Ueberwachung zugänglich sein müssen, kann man durch die Ozeane noch keine Sprechkabel betreiben. Wohl bestehen zwischen den Kontinenten Telegraphenkabel, die Tausende von Metern unter dem Meeresspiegel liegen, sie sind aber für einen Sprechverkehr nicht verwendbar.

Trotzdem sind wir in der Lage, in Hamburg, München oder Berlin den Fernsprecher in die Hand zu nehmen und uns mit Buenos Aires, Tokio, Siam? und anderen Ländern zu unterhalten. Dieses Mei­sterstück der Fernsprechtechnik gelingt auf drahtlosem Wege. Unser Fernsprecher wird mit einem Funksender verbunden, der in drahtloser Verbindung mit den genannten Ländern steht, Ge­nau wie der Rundfunk die Weltmeere drahtlos überbrückt, so tragen auch die Wellen dieser Funk­sprechsender unsere Sprache in fremde Erdteile. Haben wir auf diesem Wege Tokio erreicht, so wird dort die Sprache von den drahtlosen Wellen abge­nommen und über das vorhandene japanische Netz von Fernkabeln und oberirdischen Fernsprechlinien dem Teilnehmer zugeführt. Bei den Funksprechver­bindungen, werden außer den langen Wellen auch Kurzwellen benutzt. Durch die drahtlose Welle ist also die Unvollkommenheit der Sprechkabel, nicht -ohne Verstärkerämter arbeiten zu können, behoben worden. Mehr als sechzig Länder der Welt stehen heute untereinander in Funksprechverkehr. Am zahlreichsten sind die mit den Vereinigten Staa­ten bestehenden internationalen Funksprechverbin­dungen (25). Deutschland steht mit acht außereuro­päischen Ländern (einschließlich Portugal) in draht­losem Fernsprechverkehr. Don Berlin aus sind also Fernsprechteilnehmer in Aegypten oder Brasilien ebenso leicht zu erreichen wie in Kottbus oder Pir­masens.

Betrachtet man die verschiedenen Möglichkeiten des Kontinentalen Spreckverkehrs, die Ausdehnung der Frensprechnetze in überseeischen Ländern und ihre Vermaschung untereinander durch den Funk­sprechverkehr, so ist- fast jedes Land der Erde tele­phonisch erreichbar, wenn es überhaupt über Fern­sprechnetze verfügt. Allerdings gibt es au di noch unendliche Gebiete der Welt, zu denen keine Fern­sprechverbindung besteht. Man denke an 'ska oder Grönland, an die innerafrikanischen Wüsten­gebiete oder an die sibirischen Steppen.

Ser deutsche Arbeiter in der deutschen Volksgemeinschaft.

Oer Stellvertreter des Führers auf dem Gemeinschafisempfang fudetendeutscher Betriebe.

K 0 m 0 t a u , 30. Nov. (DNB.) In der sudeten­deutschen Industriestadt K 0 m 0 t a u , mit 36 000 Einwohnern, die drittgrößte des Gaues, waren am Mittwoch die werktätigen Menschen zum ersten gro­ßen Betriebsappell angetreten. Zn ihnen sprach der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß* in einer der riesigen Werkhallen der Mannesmannwerke, gleich­zeitig zu allen Schaffenden des ganzen Sudeten­landes, die zum ersten großen Gemeinschaftsempfang in allen Betrieben versammelt waren. In großen Zügen entwickelte Rudolf Heß ein Bild von der Verbundenheit des Schicksals der Nation mit der Arbeit ihrer schaffenden Volksgenossen. Er ging da­bei auch auf Fragen ein, die die Schaffenden des Sudetenlandes besonders berühren. So erläuterte er die nationalsozialistische Auffassung vom Preis- und Lohnproblem und betonte, daß nicht das Geld an sich der Lohn der Arbeit sei, sondern die Werte, die der Schaffende sich mit diesem Gelde zu kaufen vermag. Der Stellvertreter des Führers unterstrich hier insbesondere die Bedeutung des so­genanntenindirekten Lohnes", der dem Schaffenden durch das Mehr an Produk­tion, durch die großen Gemeinschaftsein­richtungen wieKraft durch Freude", durch die Verschönerung der Betriebe, durch die frohere Gestaltung des Lebens zugute kommt. Hier müsse auch an die Waffen, die Kaser­nen, die Uniformen, die Verpflegung unserer Sol­daten und all das andere gedacht werden, was un­sere Arbeit schafft.

Alle Opfer aber, so fuhr Rudolf heß fort, die mit dem Aufbau der Wehrmacht verbunden sind, waren bedeutungslos gegenüber der endgültigen Gewißheit: Deutschland kann nicht mehr mit Füßen getreten werden; Deutsch­land ist frei! Die Well soll sich nie wieder über unser Recht hinwegsehen! Sie soll uns nie wie­der mit Füßen treten! Sie soll uns nie wieder unsere Freiheit nehmen! And sie soll euch nie wieder von uns wegreihen! Dafür wird gesorgt! (Stürmische Begeisterung.) Dafür wird gesorgt, um so mehr, je mehr draußen die Churcb'lls, die Edens, die Loopers nach weiterer Auf­rüstung schreien, damit wir wieder ihrer Gnade oder Ungnade ausgeliefert werden."

Mit besonderer Spannung und begeisterter Zu­stimmung wurden die Ausführungen aufgenommen, die der Stellvertreter des Führers der Juden- frage widmete:Das deutsche Volk", so erklärte Rudolf Heß,hat durch feine Leistungen den Be­weis erbracht, daß seine Rasse zu den besten der Welt gehört. Es ist im Interesse des Volkes gelegen, daß feine guten Eigenschaften nicht mit den schlechten Eigenschaften ande­rer Völker vermischt werden. Die Führung des Volkes würde gewissenlos handeln, wenn sie zu­ließe, daß seine guten Eigenschaften vermengt wür­den mit den Eigenschaften der jüdischen Rasse. Denn die jüdische Rasse hat nun- einmal Eigenschaf­ten, die zu den schlechtesten der Welt ge­hören. Womit wäre es sonst zu erklären, daß nicht etwa nur im nationalsozialistischen Deutschland die Juden unerwünscht sind, sondern daß durch die Jahrtausende in allen Völkern, unter denen sich Juden befanden, immer wieder Aufstände gegen fie ausbrachen, um sie zu verjagen.

Amerika scheint völlig vergessen zu haben, daß einer seiner bedeutendsten Prominenten, Franklin, in einer Kongreßrede warnte: Die Juden, meine Herren, sind F r e m d st ä m- m i g e. Sie bedeuten eine dauernde Be­drohung dieses Landes. Wögen sie ge­

boren fein, wo es auch fein mag, mögen fie noch fo viel Geschlechter bereits von Asien fort fein, fie werden nie anders werden. Ihre Ideen entsprechen nicht jenen eines Amerikaners. Selbst wenn sie durch zehn Generationen unter uns leben sollten. Line Leopard kann seine ^Flecken nicht ändern. Er, der damalige Präsi­dent der Bereinigten Staaten, forderte den Ausschluß der Juden durch die Berfas- sungsurkunde, andernfalls würden sie in weni­ger als 200 Jahren das Land beherr­schen und alles auffresfen. Die 200 Jahre find noch nicht vergangen. Aber mutige Amerikaner geben zu, daß die Juden schon heute daran sind, das Land zu beherrschen und alles aufzusressen.

Wir haben, es in Deutschland erlebt, wie plötzlich, als es unserem Volke schlecht ging, an allen Ecken und Enden, insbesondere auf allen ein­träglichen Posten überall, wo geschoben werden konnte, Juden a u f t a u d) t e n , wie Juden ohne den geringsten Besitz aus dem Osten bei uns ein­wanderten und dann im Handumdrehen reicher, und reicher wurden. Wir haben noch in Erinnerung die Millionen-Skandale der Barmat, der Kutisker, der Sklarek. Wir haben darauf erlebt, wie sie Deutsche gegen Deutsche hetzten, wie sie Unglück über deutsche Familien brachten, während ihr Geschäft immer mehr blühte, bis endlich aud) unserem nur zu ge­duldigen Volk die Geduld riß. Und selbst dann war die Behandlung der Juden in Deutschland noch weiß der Himmel milde, verglichen mit dem, was sie uns angetan hatten. Aber gerade diese Milde mißbrauchten sie dann wieder. Sobald etwas Ruhe eingetreten war, kaum, daß der Deutsche über all der Arbeit und all den Aufgaben, die-das neue Reich ihm stellte, die Juden wieder vergaß, versuchten sie, fid) hineinzudrücken in die verlorenen Positionen. Als dann aber wieder ein deutscher Hoheitsträger im Ausland durch einen Juden niedergeknallt wurde, wobei die Hintermän­ner wohlweislich einen Jugendlichen als Mörder ausersahen, gegen den die Landesgesetze nur eine geringe Strafe vorsehen, d a war das Maß voll!" Da sind nun neue Folgen für das Judentum in Deutschland eingetreten.

Wan sage nicht, unter diesen Juden, die betrof­fen wurden, sind doch fo viele, die unfchul - dig sind. Sind etwa die Araber in Pa­lästina, deren Häuser in die Luft gesprengt werden, deren ärmliche Habe vernichtet wird, weil ein Schuß aus ihrem Dorf gefallen ist, schuldig? Will jemand behaupten, daß, als Aegypten eine schwere Geldbuße auserlegt erhielt, weit ein englischer Kommissar ermordet wurde, nur Schuldige diese Last zu kragen hatten? Waren etwa die Burenfrauen und Burenkinder, die England einst in feine fo berüchtigten Konzentrationslager 311 Tausenden und Zehntaufenden sperrte, schuldig? Rein, sie waren uufchuldlg. And fest stehl, daß w i r unschuldige Frauen und Kinder nicht hi Konzentrationslager gesperrt haben. Waren etwa alle Ve Hunderttaufende Ruffen schuldig, die ch die Tscheka hingemordet wur- den? waren etwa alle die spanischen Hlänner und Frauen, ja selbst Kinder schuldig, denen von Rotspaniern die Augen aus- gestochen, die Ohren abgeschnillen, die haut bei lebendigem Leibe abgezogen wurde, die unter den fürchterlichsten Wärtern starben?

Wenn von Schuld die Rede ist so waren

es die Juden, die in Rußland wie in Spa­nien wie in Räteungarn die maßgebenden Füh­rer und schlimmsten Terroristen waren. Aber über all diese Greuel hat sich das demokratische Weltgewissen nicht aufgeregt, hat auch fein amerikanischer Präsident sich fd)audernd entrüstet. Sie haben geschwiegen, die Ab­geordneten in den Parlamenten, die heute eine empörende Anfrage nach der anderen richten, wenn auch nur ein paar Juden in Deutschland in leidenschaftlicher Empörung über einen Word die Fensterscheiben eingeworfen werden.

Gerade jetzt, da das Judentum völlig aus dem Wirtschaftsleben ausgeschaltet wird, ist es gut, ein­mal einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, in die Jahre, da jüdischeW i r t s ch a f t s f ü h - r e r" sich Jahr um Jahr Millionen über Millionen ergaunerten und planmäßig Raubzüge betrieben, durch die viele tausend Existenzen vernichtet worden sind. Wenn wir uns mit den Korruptionsfällen der Systemzeit beschäftigen wollen, dann können wir jedoch nicht erst beim Jahre 1918 beginnen, sondern müssen etwas weiter zurückgreifen Die Vormacht­stellung des Judentums im Wirtschaftsleben, die sich schon vor dem Weltkrieg verhängnisvoll onsgewirkt und zum Ruin unzähliger braver deut­scher Geschäftsleute geführt hatte, zeigte so recht ihre Früchte in den Jahren van 1914 bis 1918. Die Kriegsgesellschaften, die die Bewirtschaf­tung der Rohstoffe, ihre Einfuhr und ihre Verwal­tung, zu versehen hatten, waren geradezu eine jü­dische Kolonie. Die größte unter ihnen, die Zentral-. Einkaufs-Gesellschaft, wurde von dem Juden Jac­ques Meyer geleitet," in der Kriegs- und Metall AG. waren unter 14 Mitgliedern im Auffichtsrat nur zwei Arier. Als 1918 bis 1919 die deut­schen Fronttruppen heimkehrten, da hob eine neue Blütezeit für die jüdischen Schmarotzer an. Durch die Liquidierung der Rüstungsfabriken und den Ver­kauf, sprich: Verschleudern, des Heeresgutes verdien­ten die Juden genannt feien hier nur die Namen Jacob Michael und Richard Kahn Millionen über Millionen.

Den Gipfelpunkt dieserWirtschaftspolitik" er­reichte das Judentum jedoch erst in den 20er Jahren, als die Korruptionsfälle geradezu in erschreckendem Ausmaß überhand nahmen und ge­wissermaßen am laufenden Band führende Politiker des marxistischen Systems, Beamte usw. bestochen wurden. Wer diese Zeit wissend erlebt hat, dem sind die Namen Gebr. Sklarz, Gebr. Bar mut, Gebr. Kutisker und Michael H 0 l z m a n n , Gebr. Sklarek, Gebr. Rotter und Ludwig Kdtzenellenbogen noch in - frischer Erinne- ning. Alle, bis. aiifden letzteren, sind ostjüdische Ein- wanderer, die erst nach dem Weltkrieg oder kurz vorher aus Osteuropa nad) Deutschland gekommen waren. Greifen wir, nur in Stichworten, einige der Taten" dieser jüdischen Schieber heraus:

Die fünf Brüder Sklawz wurden gleich nach dem 9. November 1918 Lieferanten derOrdnungs- truppen" und erwarben binnen kurzem ein Millio- nenuermögen. Durch Bestechungen verstanden fie es meisterhaft, sich die Stellen, mit denen fie zu ver­handeln hatten, gefügig zu machen, so daß sie in einer Unzahl von Fällen Bezahlung für überhaupt nicht gelieferte Ware erhielten. Alle Versuche, ihnen den Prozeß zu machen, scheiterten. Nur einer von

Wir haben nun einen Riegel vorgeschoben und werden ihn nidjt wieder zurückschieben!" Rudolf Heß erinnerte an die Zeiten, in denen Juden an der Spitze der Arbeiterbewegung in Deutschland standen. Damals war das Los der Arbeiter ein unsagbar trauriges. Dieses Los hat sich erst gebessert, als der deutsche Arbeiter Adolf Hitler die Führung der Nation und damit die Führung der deutschen Arbeiterschaft übernahm; denn dieser Adolf Hitler ist aus den Reihen der Arbeiter hervorgegangen. Er ist einer der euren, deutsche Werktätige, und ich weiß, daß ihr unendlich stolz darauf seid. Er hat euch wie­der eingereiht in die deutsche Volksgemeinschaft. Er hat euch zu gleichwertigen und gleichberechtigten Gliedern eurer Nation gemacht! Das deutsd)e Volk steht zu ihm, seinem einzigen Führer, in grenzen­losem Vertrauen. Und mit ihm geeint im gemein­samen Glauben an Deutschland. Die Massen legten in minutenlangen Kundgebungen ein Treuebekennt­nis der sudetendeutschen Arbeiterschaft zum Füh­rer ab.

ihnen Heinrich Sklarz, wurde im Jahr 1926 zu nur IV2 Jahren Gefängnis und 150 000 Mark Geldstrafe verurteilt. Diese Bestrafung hinderte ihn jedoch kei­neswegs, seine dunklen Machenschaften unter dem Schutz des damals in Preußen allmächtigen jüdi­schen Staatssekretärs Weismann weiter zu betrei­ben. Der Staatsanwalt Gutjahr, der als Ankläger in dem Prozeß aufgetreten war, wurde strafversetzt.

Hand in Hand mit den Gebrüdern Sklarz arbei­teten die Gebr. Julius, Henry und David Bar- m a t. Sie lieferten Lebensrnittel für Georg Sklarz und verstanden es, binnen kurzem ebenso meister­haft sich die Gunst der marxistischen Führer zu er­werben. Der sozialdeinokratische Reichskanzler Her­mann Bauer verschaffte ihnen die Einreiseerlaubnis, der Halbjude Staatssekretär Abeg wies die Regie­rungspräsidenten in Osnabrück, Münster und.Düssel- dorf an, die Barmats ungehindert die Grenze pas­sieren zu lassen, da sie der holländischen Gesandt­schaft angehörten. Gegen diese falsche Unterstellung erhoben sogar die Niederlande Einspruch. Der un­ausbleibliche Zusammenbruch des Konzerns- brachte Verluste von etwa 70 Millionen Mark. Julius Bar­mat, der das Reid) allein um 38 Millionen Mark geschädigt hatte, erhielt nur elf Monate Gefängnis. Sein großer Freund und Gönner, Reichskanzler Hermann Bauer, verschwand allerdings in der Ver­senkung.

Gewissermaßen wahre Waisenkinder ihnen gegen­über waren die Ostjuden Kutisker und Holz- mann, die die Preußische Staatsbank ümnur" 14 Millionen erleichterten. Um so heller erstrahlte jedoch die Geschäftstüchtigkeit der drei Brüder Leo, Max und Willy Sklarek. Vorn Oberbürgermei­ster Berlins angefängen bis herunter zu den klein­sten Beamten gab es niemanden, der ihren Be- stechungsmanövern nicht zum Opfer gefallen wäre. Fingierte Rechnungen wurden ohne weiteres be­zahlt. Die Verluste erreichten, als schließlich die ganzen Schwindelmanöver aufgedeckt wurden, ge­radezu phantastische Höhen. Den drei Brüdern wurde der- Prozeß hn Jahre 1933 gemacht. Die Strafen fielen, infolge des Druckes der öffentlichen Meinung, sprich: des Nationalsozialismus', schon er­heblich höher aus und beliefen sich auf mehrere Jahre Zuchthaus.

Ludwig Katzenellenbogen, Generaldirek­tor des Schultheis-Patzenhofer-Konzern, betrog durch ferne Spekulationen die Aktionäre des Konzerns um rund 30 Millionen Mark. Es war nur ein schwacher Trost für die Geschädigten, daß der berüchtigte kom­munistische Spielleiter, Erwin P i s c a 10 r , der jetzt in der Sowjetunion lebt, allein 500 000 Mark aus den Mitteln des Konzerns erhalten hatte. Bleibt noch übrig der Korruptionsfall der Gebrüder Rot­ter, die es durch allerlei Schwindelmanöver Der» 1 111 w 11

Der Feind im eigenen Land

Oie Aasgeier des Wirtschaftslebens.

Das kleine Katerfrühstück.

Was die japanische Hausfrau kocht.

Schon ganz früh am Morgen klopfte es an die Küchentür meiner japanischen Wirte. In den weni­gen Tagen meines Tokioter Aufenthaltes hatte ich bereits gelernt, daß dies das Zeichen war: der Fischhändler ist da! Immer wieder war es ein Ver­gnügen für mich, ihn in seiner bunten malerischen japanischen Tracht anzusehen. Seine Ware hatte er in verschiedenen Kasten und Kästchen verstaut, die rechts und links von einer langen Bambusstange herabhingen.

Gute Fische, frische Fische! In keinem Land der Welt kann man bessere Fische kaufen als in Ja­pan. Aber auch nirgendwo gibt es so oft Fisch zu essen wie in dem Lande der aufgehenden Sonne. Mitsuko, die reizende japanische kleine Dienerin, kochte dreimal am Tage Fisch. Ob man das nicht über bekommt? Oh nein, denn die Japaner sind wahre Fischkochkünstler, und sie zaudern den Fisch in so vielerlei Gestalt als pikante Speise für alle Tagesmahlzeiten, daß man gar nicht merkt, wie oft man Fisch gegessen hat.

Die geographische und wirtschaflliche Lage des Landes hat den Japaner zu dieser Vorliebe ein wenig gezwungen. Denn Japan hat keine Weide- lächen, auf denen Schafe und Rinder ihr Futter Inden können. Das Land ist arm an Wiesen, und 0 wurde der Fisch das Fleisch des Landes!

Man macht das der japanischen Hausfrau jedoch leicht. Der Fischhändler bringt ihr täglich die zurecht- gemachten Fische ins Haus, ja sogar geschnitten und in Portionen eingeteilt, wie es die Hausfrau wünscht ... japanischerDienst am Kunden".

Schon zum Frühstück gibt es meist ein Fischge­richt. In kleinen, hauchdünnen Porzellanschälchen findet man einen Fischsalat vor, der auch dem Europäer das Wasser im Munde zusammenlaufen läßt. Die Fischstückchen sind in einer säuerlichen Sauce angemacht, und die weichgekochten Bambus­schößlinge geben dem (Salat eine pikante Note. Sehr beliebt ist auch ein Salat aus geräuchertem Fisch. Selbst der Klippfisch wird dazu benutzt.

Bei den Herren ist derMaguro" sehr beliebt, besonders dann, wenn man einen kleinen Kater hat. Maguro ist eigentlich ein japanischer Rollmops. Er schmeckt zwar etwas milder, ist aber genau so ge­formt und wird säuerlich mit Gewürzen angemacht.

In Japan ladet der Kavalier seine Auserwählte nicht zu einem Paar Würstchen ein, wie das in Europa üblich ist, sondern er ißt mit ihr in der