tigsten Gebiete seines Aufgabenbereichs zu nennen: weiter aber erstreckt sich seine Zuständigkeit als Präsident der Reichskulturkammer auf den Gesamt- bereich deutschcr Kultur und deutschen Kulturschaf- iens Darüber hinaus aber reicht fern Wirken als Gauleiter der Reichshauptstadt und Reichspropagandaleiter der Partei, als Organisator der großen Wahlkämpfe, Kundgebungen und Feiertage der Partei und des Staates — entsprechend dem autoritären Totalitätsprinzip des Nationalsozialismus, das seine Rechtfertigung und Grenze findet allein in dem Willen des Führers
In dem Redner Dr. Goebbels — als solchen kennt ihn der letzte deutsche Volksgenosse und durch den Rundfunk fast die ganze Welt — tritt dieser umfassende Charakter seines W'rkens im Dienst von Partei und Staat am sichtbarsten in Erscheinung: denn vor wie nach der Machtergreifung vermitteln alle seine Reden, soweit sie nicht aus einem besonderen Anlaß sich vorwiegend mit einem Spezialthema beschäftigen, eine Gesamtschau des deutschen Lebens und seiner Erfordernisse, ähnlich wie die großen und in ihrer Art einmaligen Reden des Führers selbst, der für Deutschland einen gänzlich neuen Begriff der Politik als höchste Kunst schuf. Und so ist auch Dr. Goebbels Künstler und zugleich Politiker — und als Politiker ein Künstler in seinem Aufgabenbereich.
Der junge Goebbels, der in Bonn, Freiburg, Würzburg, München, Heidelberg, Köln, Frankfurt und Berlin Geschichte, Kunstgeschichte, Literaturgeschichte und Philosophie studierte und 1920 in Heidelberg zum Dr. phil. promovierte, gehört zu jenen „in ihrem Innern musisch veranlagten Menschen", von denen der Führer in seiner großen Kulturrede auf dem diesjährigen Reichsparteitag in Nürnberg sagte, daß „sie heute Geschichte machen, statt sie zu beschreiben", weil sie das Schicksal hin- einstellte in eine Zeit, die Kämpfer brauchte und hervorbrachte.
Wie wenigen Männern aber ist es beschieden, daß sie schon mit vierzig Jahren auf eine Leistung zurückblicken können, die in der Geschichte ihres Volkes unvergessen bleiben wird. Keiner aber auch wird besser darum wissen, als eben Dr. Goebbels selbst, was und wieviel noch zu tun bleibt, um all das zu verwirklichen, was vorläufig noch revolutionäres Ideal und Ziel geblieben ist. Welche Aufgabe für kommende Jahre und Jahrzehnte, wenn die Lebenskurve mit vierzig Jahren noch immer nach oben geht!
Sondersendung des Rundfunks zum Geburtstag von Dr. Goebbels.
Berlin, 29. Oft (DRB.) Zum heutigen Ge- burtstag des Reichsminisiers und Gauleiters Dr. Goebbels bringt der Deutschlandsender mit den Reichssendern Berlin, Köln, Stuttgart, München, Leipzig, Breslau, Königsberg und dem Landessender Danzig um 18.30 Uhr eine Z u - sammenstellung von Schallaufnahmen, die ein lebendiges Bild vom Menschen und politischen Kämpfer Dr. Goebbels geben, liebet die Reichssender Hamburg, Frankfurt und
Saarbrücken geht die Sondersendung um 2 2.15 Uhr. Die Sendung bringt u. a. Ausschnitte aus der großen Reichstagsrede vom 2 3. Februar 1 932, in der Dr. Goebbels vernichtende Abrechnung mit dem Systemkanzler Brüning hielt. Erschütternd — und zugleich in eine neue Zukunft weisend — sind feine Worte bei der Weihe des Sterbezimmers horst Wessels im Oktober 1933. Abschließend folgen Gespräche mit Arbeitern und Bauern, die den Doktor als volksverbundenen und fürsorgerischen Kameraden zeigen.
Reichsminister Dr. Goebbels mit seiner Gattin und seinen Kindern Helga, Hilde und Helmut. — (Scherl-Btlderdienst-M. — Röhr.) 777
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Mussolini spricht am iS.Zahrestage des Marsches auf Rom. 0er Duce fordert für Deutschland den ihm gebührenden Platz an der Gönne Afrikas.
R o m, 29. Okt. (DNB.) Am Jahrestag des Mar- fches auf Rom ist die italienische Hauptstadt in ein Fahnenmeer verwandelt. In aller Frühe bereits marschieren 100 000 politische Leiter zum großen Appell auf dem Forum Mussolini. Im weiten Rund des Stadions sind die hoch aufragenden Ränge mit Schwarzhemden bis auf den letzten Platz besetzt. Ein Kranz von Fahnen, unter denen man auch wiederholt das Hakenkreuz bemerkt, umsäumt das imposante Bild, dessen Abschluß die das Stadion umgebenden Hügel bilden. Längs der Ehrentribüne, auf der sich di ^Abordnungen der NSDAP, unter Führung des Stellvertreters des Führers Reichsminister Rudolf Heß befinden, haben die 200 Braunhemden mit den 28 Fahnen der italienischen Ortsgruppen der Auslandsorganisation der NSDAP. Aufstellung genommen. Bei ihrem Erscheinen wird die Abordnung der NSDAP, immer wieder umjubelt. Beifallsstürme verkünden das Nahen des Duce, der unter immer neuen Ovationen das Podium besteigt, auf dem die Standarte des Duce, die Parteistandarte und die Standarte der ersten faschistischen Ortsgruppe Mailand aufgezogen sind. Parteisekretär S t a r a c e meldet dann die Zahl der rund 11,4 Millionen Männer und Frauen, die in der faschistischen Partei und in den faschistischen Organisationen zusarn- mengefaßt sind. Nach seinem mit stürmischer Begeisterung aufgenommenen Gruß an den Duce als dem Begründer des faschistischen Imperiums ergreift Mussolini das Wort.
Kameraden!, so sagte er, 15 Jahre sind seit den Tagen vergangen, in denen sich ein für das Leben unserer Nation historisch höchst bedeutsames Ereignis abspielte. Nachdem die faschistischen Kampfbünde den Kommunismus und seine direkten und indirekten Helfershelfer hart bekämpft und geschlagen hatten, nachdem sie ihr edles Blut in allen Gauen Italiens vergossen hatten, marschierten sie auf Rom, um eine politische Klasse zu stürzen, die in der verabscheuungswürdigen und zerfetzenden Form des demokratischen und liberalen Parlamentarismus nicht mehr den Anforderungen der neuen Zeit entsprach. Am 28. Oktober 1922 begann jene faschistische Revolution, die schon 15 Jahre andauert. Die Revolution ist zum Regime geworden und das Regime ist immer mehr m i t dem italienischen Volk eins geworden, mit dem energischen und starken italienischen Volk, mit dem ein Waffengang für jedermann äußerst gefährlich wäre. Wenn wir in Gedanken einen Augenblick rückwärts blicken, können wir mit ruhigem Stolz feststellen, daß wir während dieser geschichtlichen Periode große Taten vollbracht haben, die alle in der einen ihren strahlenden höchsten Ausdruck finden, im wiederer- standenen Imperium Roms.
Wir find glücklich, daß der Führer eine Abordnung feiner hervorragendsten Männer nach Rom entsandt hat, die Kameraden Heß, Frank, Luhe, Wagner und die sie begleitenden Kameraden, die Vorkämpfer und Rattonal- fozialisten der ersten Stunde, Verwundete des Weltkrieges und der Revolution. Rach den unvergeßlichen Tagen von München, Mecklenburg, Essen und Berlin bildet ihre Anwesenheit bei unserer Feier Beweis, daß sich neben der politischen Akte eine immer engere Solidarität zwischen beiden Regimen und eine immer aufrichtigere Freundschaft zwischen den beiden Völkern entwickelt.
Nachdem der Duce die politischen Leiter der faschistischen Partei an die Tradition ihrer Grundtugenden erinnert und den Grundsatz „Das Kapital sei dem Staate untergeordnet" betont hatte, fuhr er fort: „Kameraden! Unter welchem Zeichen wollen wir das 16. Jahr der faschistischen Zeitrechnung beginnen? — Das Zeichen ist in dem einfachen Wort enthalten: Friede! Dieses Wort ist von den blökenden Herden der reaktionären, sogenannten Demokratien viel gebraucht und mißbraucht
worden. Aber wenn dieses Wort über unsere Lippen kommt, von uns Männern ausgesprochen wird, die wir gekämpft haben und bereit sind zu kämpfen, so erhält dieses Wort seine tiefe, feierliche und menschliche Bedeutung zurück.
Damit dieses Dort wieder dauerhaft und fruchtbar sei, ist es notwendig, den Kommunismus aus Europa und zunächst aus Spanien a u s z u s ch a I t e n. Es ist notwendig, daß einige schreiende und absurde Klauseln der „Friedensverträge" revidiert werden. Es ist notwendig, daß ein großes Volk wie das
deutsche Volk den Platz wieder erhält, der ihm gebührt und den es an der Sonne Afrikas innehatte.
Es ist schließlich notwendig, daß man Italien in Ruhe läßt, weil es sich mit seinem Blut und mit seinen eigenen Mitteln sein Imperium geschaffen hat, ohne einen einzigen Quadratmeter fremder Imperien anzutasten. Kameraden, erhebt die Standarten in der Glorie der Sonne Roms! Es sind nicht nur die Banner einer Idee, einer Weltanschauung, einer Revolution, es sind d i e Banner des Jahrhunderts, dieses Jahr- Hunderts, des Jahrhunderts des Faschismus."
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Am Abend des Ankunftstages empfing der Duce den Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß in feinem Arbeitszimmer im Palazzo Venezia in Rom. Unser Bild zeigt während des Empfangs von links: Botschafter von Hassell, Rudolf Heß, Graf Ciano, Mussolini, Reichsleiter Dr. Frank, Stabschef Lutze, Gauleiter Adolf Wagner, ganz rechts Gauleiter Terboven. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Auszeichnung der Vesten durch den Duce.
R o m , 28 Okt. (DNB.) Mussolini hatte Donnerstag nachmittag Rudolf Heß und die Abordnung der NSDAP, eingeladen, der feierlichen Verleihung von Tapferkeitsmedaillen an die Hinterbliebenen in Abessinien gefallener Faschisten und von Urkunden für besondere Leistungen an Arbeiter, Bauern und Sportler aus ganz Italien beizuwohnen. In der großen Sala Regia des Palazzo Venezia war das gesamte D t - rektorium d e r Faschistischen Partei bereits versammelt, als die Abordnung, von begeistertem Händeklatschen empfangen, eintraf. Kurz darauf erschien auch Mussolini, der zusammen mit dem Stellvertreter des Führers die in einem großen Viereck angetretenen Reihen der Männer und Frauen abschritt. Der Duce verlieh sodann den Vätern, Müttern und Brüdern gefallener Helden die Tapferkeitsmedaille, überreichte den tüchtigsten Bauern, den Siegern der Berufswettkämpfe und hervorragenden Sportlern mit anerkennenden Worten Ehrendiplome. Zuvor hatte Parteisekretär Sta- race dem Duce, wie alljährlich, dit Mitgliedskarte Nu mm erl für das Jahr XVI der faschistischen Zeitrechnung überreicht Bei sinkender Nacht . erstrahlten das Foro dell'Jmpero Fascista mit dem
Nationaldenkmal wieder in festlicher Beleuchtung, während von den Stufen des Vit- toriano zum Abschluß des denkwürdigen Tages noch einmal die Kampf- und Weihelieder des Faschismus aus dem ehernen Munde von 2000 Blasinstrumenten den Heimkehrern das Geleit gaben. Frankreich zur Rede des Duce.
Paris, 29. Okt. (DNB. Funkspruch.) Das „Echo de Paris" schreibt, Mussolini habe noch nie so „deutlich und brutal" die Wiedergabe der afrikanischen Kolonien an Deutschland gefordert. Frankreich weigere sich nicht, Mittel und Wege zu suchen, um Deutschland an der Aufwertung Afrikas zu beteiligen. Aber es bleibe dabei, daß kein Abkommen in der Kolonialfrage ins Auge gefaßt werden könnte, falls nicht auf der anderen Seite ein Versprechen gegeben werde, „die Verträge zu achten und sie nicht mehr einseitig aufzukündigen oder zu verletzen" Die französische Gegenforderung sei nicht übertrieben, denn wenn man Deutschland freie Hand lassen wollte, seine Rohstoffquellen zu vermehren, ohne von ihm gleichzeitig gewisse Garantien seines Friedenswillens zu fordern, würde man dann nicht nur eine bereits getzen Frankreich gerichtete militärische Macht vergrößern?
Die „Epoque" möchte die Kolonialerklärung des Duce mehr an die Londoner als an die Pa
riser Adresse gerichtet deuten. Denn England und seine Dominien seien die Erben des größten Teiles der deutschen Kolonien im Jahre 1919 gewesen. Das Blatt bezeichnet den Artikel der „Times" zur Kolonialfrage als geradezu erstaunlich. Man glaube zu träumen, wenn man in einem großen englischen Blatt lese, daß Deutschland das Kolonialrecht zugestanden werden müsse, nachdem es vor 18 Jahren als unwürdig erklärt worden sei. Man reibe sich die Augen, wenn man in dem glei- chen Blatt lese, daß man nicht gutes erreichen würde, falls man die Expansionskraft des Reiches brechen wollte. Nachdem man unklugerweise die Finanz- und Militärklauseln des Friedensoertrages habe zunichte machen lassen, käme man heute zu den territorialen. Diese aber dürften auf friedlichem Wege am schwierig st enzu lösen sein.
Das Echo in London.
London, 29. Okt. (DNB. Funkspruch) Für die Londoner Morgenpresse ist die große Rede des Duce die Hauptmeldung des Tages. Im „Daily Telegraph" wird das Friedensbekenntnis des Duce als eine begrüßenswerte Versicherung bezeichnet, daran aber die Einschränkung geknüpft, Mussolini lasse jedoch große Zweifel bestehen über das, was er unter Frieden verstehe. Dem „Daily Tele» araph" ist es augenscheinlich unangenehm, daß Mussolini die deutsche Kolonial forderung vor der Weltöffentlichkeit so nachdrücklich unterstrich. Das Blatt mäkelt, Deutschland könne doch wohl für sich selbst sprechen. Wenn man die Kolonialforderung auf friedlichem Wege bereinigen wolle, so könne das nur durch Verhandlungen zwischen den direkt Betroffenen geschehen. Im übrigen könne man die deutsche Kolonialfrage aber nur in einem günstigen Augenblick aufgreifen. Die augenblickliche internationale Lage sei aber nicht so. Die britische Nation sei sehr wohl bereit, im guten Einvernehmen mit Deutfchland zu [eben und auf friedlichem Wege alle Forderungen zu besprechen, die guten Beziehungen im Wege stünden. Zwei Vorbedingungen müßten allerdings in der Kolonialfrage erfüllt werden. Zunächst müßte eine genaue Erklärung abgegeben werden, was gefordert werde und zweitens eine Versicherung, daß ein Abkommen zu einer wirklichen Befriedung führe und nicht neue Forderungen auslöse.
©er Führer beglückwünscht Mussolini zum Jahrestag des Marsches auf Rom.
Berlin, 28. Okt. (DNB.» Der Führer und Reichskanzler hat an' den italienischen Ministerpräsidenten Mussolini folgendes Telegramm gerichtet:
„In dankbarer Erinnerung an die Tage, die ich gemeinsam mit Eurer Exzellenz in Deutschland verleben durfte, nehme ich an der heutigen Feier des faschistischen Italien besonderen Anteil. Mit mir gedenkt das ganze deutsche Volk des heute vor 15 Jahren von Ihnen so wunderbar begonnenen Marsches auf Rom, der nicht nur für die Geschichte Italiens, sondern für d i e ganze europäische Entwicklung einen Wendepunkt bedeutet. Mit meinem herzlichen Glückwunsch zum heutigen Tage verbinde ich meine wärmsten Wünsche für Ihr persönliches Wohlergehen wie für Ihre Arbeit im Dienste der italienischen Nation und für unsere gemeinsamen Anstrengungen für die europäische Kultur und den europäischen Frieden. Gez.: Adolf Hitler."
Moskau zahlt nicht mehr
an den Nichteinmischungsausschuß.
London, 28. Okt. (DNB.) Wie „Evening News" wissen will, hat Sowjetrußland dem Vorsitzenden des Nichteinmischungsausschusses, Lord Plymouth, in einer Note mitgeteilt, daß Sow- jetrußland keine weiteren Beiträge mehr an das N i ch t einmischungsa m t für die Kosten der Kontrolle in der jetzigen Form zahlen wolle. Das bedeute allerdings nicht, heißt es in dem Blatt weiter, daß Moskau sich von dem Nichteinmischungsabkommen zurückziehe.
0te Unruhen in Marokko.
Paris, 29. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die Un- ruhen in Französisch-Nordafrika halten weiter an. In Oudjada hatten mehrere hundert Eingeborene einen Protestzug gebildet. Die Polizei wurde von den Eingeborenen mit einem Hagel von Steinen empfangen und mußte von der Waffe Gebrauch machen. Man zählt etwa 30 Verletzte, darunter einen Polizeibeamten. In Fez explodierte eine bei Zusammenstößen geworfene Bombe, als ein junger Eingeborener sie auf der Straße aufheben wollte, um sie bei der Polizei abzuliefern. Der Eingeborene wurde getötet, sechs weitere Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Die Stadt ist militärisch besetzt, um weiteren Ruhestörungen vorzubeugen.
Im „Matin" sagt ein Kenner der Verhältnisse, das Ziel der nationalarabischen Verschwörung fei gewesen, nach einer Reihe von Aufständen die allgemeine Verwirrung im Lande auszunutzen, um einen Staatsstreich zu versuchen, und eine marokkanische Regierung auszurufen, deren Zusammensetzung schon festgelegt gewesen sei. Der am 25. Oktober in Fez verhaftete Eingeborenenführer Allal ei Fassi war als König ausersehen. Die Bewegung gründe sich in erster Linie auf religi öfer Ebene. Es handele sich nicht um eine Verbesserung der Lage der armen Bevölkerung, sondern um eine Verschwörung geistiger Führer. Deshalb habe die Regierung sich in einen Kampf ohne Gnade eingelassen, um das Land von der Unordnung zu befreien.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer und Reichskanzler hat dem Präsidenten der türkischen Republik anläßlich des türkischen Nationaltages drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.
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Der König der Belgier hat den Finanzminister de Man mit der Regierungsbildung beauftragt. Henri de Man ist zweiter Vorsitzender der belgischen sozialdemokratischen Partei.
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Wie Kolonialminister Ormsby-Gore im Unterhaus mitteilte, hat der Oberkommijjar für Palästina, Sir Arthur W a u ch o p e, der sich aus Gesundheitsgründen in England befindet, mit Rücksicht auf feinen Gesundheitszustand um Enthebung von feinem Posten t m Frühjahr nächsten Jahres gebeten. Der Kolonialminister sprach Sir Arthur Wauchope feine Anerkennung für feine hervorragenden Dienste für den Staat aus.


