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Mittwoch, 27. Oktober IM

187. Jahrgang

Nr. 251 Erstes Matt

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MGietzener Anzeiger

von einzelnen Nummern .

General-Anzeiger für Oberhessen

richten: Anzeiger Giehe« v

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wird.

Oesterreichifcher Besuch

Zntereffenpolitik

Lon Or. Hans von Malottki.

Schanghai. 27. Oft. (VNV. Funkfpruch.) (Offafienbienft des DJtB.) Die mit dem Morgen- graueu des Mittwoch begonnenen Operationen der japanischen Marinetruppen gegen Tschapei führten nach einem mehrstündigen Lust- und Ar- Ullerie-Bombardement zur Umzingelung des Stadtteils, aus dem sich die chinesischen Truppen

Oie Internationalen Niederlassungen erneut gefährdet.

Nach der kürzlichen Debatte im britischen Parla­ment machte das Sprachrohr der Opposition, der Daily Herald", seiner Empörung über die Reden Edens und Chamberlains in seltsamer Weise Lüft. Man verlangt jetzt von England, daran zu glauben, daß der Friede nur erhalten werden könne, wenn jede Großmacht ihre eigenen Rechte und Interessen verteidigt und erklärt, sie werde kampsen, wenn man diese angreife." Das aber sei unmög­lich, sei ein Zustand der Anarchie und das Ende derkollektiven Verteidigung des Rechtes". Deutlicher kann der ebenso verwirrte wie gefährliche Geisteszustand jener sich pazifistisch gebärdenden Genfer Apostel, die in Wahrheit heute die ärgsten Kriegstreiber sind, kaum umrissen wer­den. Für Europa wäre es jedenfalls ein Segen, wenn alle Großmächte sich auf die Wahrnehmung ihrer eigenen Lebensinteressen beschränken und ich von dem Trugbild der sogenannten kollektiven Sicherheit Genfer Prägung endgültig lossagen wur­den. Denn der harte Lebenskampf der Nationen, die Austragung machtpolitischer Gegensätze hat auch im Zeitalter Genfs nicht die mindeste Unterbrechung oder Abschwächung erfahren. Sie wurde im Gegen­teil nur unehrlicher und gefährlicher als je gimor, weil die Genfer Formeln eine idealistische. Tarnung nackter Machtpolitik gestatteten und andererseits einer willkürlichen Ausweitung der Interessen" Vorschub leisteten, denn unter Be- rufung aus die Erfordernisse derkollektiven Sicher- heit" konnte sich jeder überall in der Welt alsbe­teiligt" undinteressiert" hinstellen. Wohin das führen mußte, zeigt die französische Bundnispolitik mit ihren Jnterventionsansprüchen selbst tn Raumen, in denen Frankreich beim besten Willen keine natür­lichen Interessen nachzuweisen vermag. Und trotz­dem konnte jeder, der auf die Unnatur und lieber- heblichkeit einer solchen Politik hinwies, am Ende noch verdächtigt und des Verrats am Ideal des unteilbaren Friedens" bezichtigt werden

Aber besteht, was die englische Politik betrifft, jener Vorwurf desDaily S) er alb", der in Wahr­heit eine unfreiwillige Ehrenrettung bedeuten würde, zu Recht? Gewiß war es auffällig, daß in der Rede des in Genfer Gedankengängen befange­nen Herrn Eden jedes ausdrückliche Bekenntnis zum Völkerbund fehlte. Und der Realismus eines Chamberlain ging so weit, die Unbrauchbar­keit des Genfer Instrumentes offen einzugestehen. Man könnte sogar noch weitergehen und feststellen, daß heute alle wirklich schweren Konflikte, wie das spanische Problem oder die fernöstliche Krise, selbst von jenen Staatsmännern, die sonst den Völker- bund so gern im Munde führen, vor andere in­ternationale Gremien gebracht werben. Aber kann man wirklich von einer Abkehr Englanbs von Genf prechen? Ist es nicht vielmehr so, wie es immer bisher war, daß die englische Politik sofort nüch­terne imperiale Züge annimmt und den Genfer Formelkram ohne Zögern beiseite schiebt, wenn Not an Mann ist, aber ebenso bedenkenlos sich auf die gleichen Genfer Formeln zurückzieht, wenn sie auf diesem weniger exponierten Weg zum Ziel zu kom-

Heuer MWmwenftvurf zur Fortführung der MteiumischuugspoM deu Negierungen vorgelegt.

Sowjetrußland, der einzige Außenseiter. Die Londoner Presse befriedigt.

L o n d o n , 27. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die Lon­doner Morgenblätter verzeichnen mit Befriedigung die guten Fortschritte in der gestrigen Sitzung des Nichteinmischungsausschusses und heben die Tatsache hervor, daß a ch t M ä ch t e sich über den neuen Plan zur Bereinigung der Freiwilligen-Frage e i n i g- t e n , während Sowjetruhland allein als Gegner des neuen Planes dagestanden habe.Ti­mes" schreibt, jetzt bestünde gute Hoffnung, daß der Weg für eine aktive Vorbereitung der Zuruckziehung der Freiwilligen offenstehe.Daily Mail hebt hervor, daß der e i n zi g eAußense ite r Sow­jetrußland gewesen sei. Doch selbst Moskau werde jetzt seine Haltung ändern müssen Selbst derDaily Heralb" muß vermerken, daß Sow- jetrußlanb gestern allein ben acht untereinander einigen Mächten gegenübergestanden habe In der nächsten Sitzung nun könne man mit der Annahme einer Kompromißformel rechnen. Wenn man dann vor der Wahl stehe, entweder den ganzen Plan fallen zu lassen ober aber ohne S o w j e t ru ß l a nd vorzugehen, bann könne man bannt rechnen, daß man sich für bas letzter- -Nische.ben werde.

men hofft? . , __ .

Die Voraussetzung für eine wirkliche Wendung wäre eine Politik, die den Völkerbund nicht nur im Bedarfsfall äußerlich in ben Hintergrund schiebt, andern die in ihrem Wesen und in ihren Zielen auch tatsächlich nichts mehr mit dem Genfer Phan­tom zu tun haben will. Diese Politik aber hat eine Vorbedingung: daß man sich nämlich wirklich aus die Vertretung der eigenen Lebensmteressen be­schränkt, den gleichen Interessen an de- rer aber dieselbe Achtung entgegenbrmgt, die man für sich selbst in Anspruch nimmt. Der Stand der Dinge um Spanien, wie um den Fernost- kcnflikt zeigt, wieweit die internationale Politik von diesem Ziel noch entfernt ist.

Wenn die beiden Westmächte tatsächlich in ihrer Spanienpolitik zielbewußt einen weitausschauenden Plan verfolgen und sich nur von ihren woblver- standenen Interessen leiten lassen, bann ist vieles, was auf ihrer Seite geschieht und unterlassen wird, zuminbest unverständlich. Das gilt sowohl für die schier grenzenlose Nachsicht gegenüber ber zynischen Sabotagepolitik Moskaus im Nichteinnufchungs- ausschuß wie für bas Bestreben, bie ganze Nicht- einrnischungspolitik immer mehr unter em anti- italienisches Vorzeichen zu stellen. Wußte man nicht, baß es vor allem Englanb bodi zweifel­los darum geht, seine Stellungen und Interessen im Mittelmeer zu sichern und jenen Ausgleich mit Italien zu finden, um den nun schon so lange ver­handelt wird, man könnte tatsächlich glauben, daß London alle Brücken nach Rom abbrechen will.

Und warum läßt man durch die Drohungen mit derHandlungsfreiheit" immer aufs neue den Ver­dacht Nahrung finden, daß man Rotspanien unter allen Umständen ben Sieg ermöglichen möchte, währenb es boch auf der Hand liegt, daß nur ein eigenständiges nationales Spanien, schon vom Standpunkt der britischen Mittelmeer- belange aus gesehen, im gesamteuropäischen Inter­esse liegen kann? Warum redet man nur von den italienischen Freiwilligen, während boch ge­rade jene wurzel- und heimatlosen Internatio­nalen Brigaden, die sich in Rotspanien wie zu Hause fühlen, und die nicht für ein eigenltän« diges Spanien, sondern für eine Ausfallsstellung des internationalen Bolschewismus kämpfen, das stärkste Mißtrauen verdienen? Wenn Herr Grandi auf die Selbstverständlichkeit hinweist, baß logischer- weise auch die Sowjetunion an alle Vereinbarun­gen bes ßonboner Ausschusses gebynben fein müsse, ban spricht man so laut von neuen italienischen Bebingungen" undVorbehalten", daß selbst die

Schanghai, 26. Ott. (DNB.) Die Dermal- tungen ber beiden Internationalen N i e - berlaf jungen von Schanghai sind der Auf­fassung baß bie Lage für* bie Ausländerviertel w t e- ber gefährlicher geworben ist. Und zwar mar­schieren große chinesische Truppenverbande auf ber Tschunghan Road, einer westlich um bie Nieder­lassung herumführenden Straße, südwärts. Anschei­nend ist ihr Ziel d i e S ü d s e i t e S ch a n g h a i s , so daß bas Nantau-Gebiet erneut Gefahrenzone

in Warschau.

Die Tschechoslowakei unterbindet den direkten Luftverkehr WienWarschau.

In Warschau traf der österreichische Staats­sekretär für Auswärtiges, Dr. Schmidt, ein. Er wurde von Außenminister Beck, dem österreichi­schen Gesandten, sowie von dem deutschen Geschäfts­träger in Warschau, dem italienischen Geschäfts­träger und dem ungarischen Gesandten begrüßt.

Anläßlich des Besuches des österreichifchen Staats­sekretärs erinnertKurjer Poranny" daran, daß ber Luftverkehr zwischen Polen und Oester­reich burch ben Wider st and der Tschecho­slowakei unterbunden sei. 1935 habe die Tschechoslowakei die weitere Ueberfüegung ihres Ge­bietes durch polnische Flugzeuge untersagt, fo daß die schon zehn Jahre lang bestehende Flugver­bindung zwischen Polen und Wien habe e t n ge = {teilt werden müssen. Damals habe Prag erklärt, daß es Polen nur dann bas Recht der Ueberfliegung ihres Gebietes zugestehen würde, wenn Polen de Tschechoslowakei den Luftverkehr nach der Sowjetunion über p o l n i sch es ® e b i e gestatte. Dabei wisse Prag sehr wohl, daß die Ab­lehnung dieser Forderung an dem grundsatzüchen polnischen Standpunkte liege, niemandem den Flug­transit über Polen in bie Sowjetunion zu erteilen, solange keine unmittelbaren ^Beziehun­gen zwischen Polen und ber Sowjetunion selbst be­stehen. An diesem Beispiel könne man sehen, wie harmonisch sich die antipolmschen Tendenzen nut der sowjetfreundlichen Einstellung der Prager Re­gierung verbinden lassen.

erftatter meldet, derartig zerpflügt, daß man sich in den Weltkrieg zurückversetzt sichlt. Um jedes halbverkohlte Gehöft und um jede Straßenkreuzung wurde heftig gekämpft. Bei den ständigen Angriffen der Japaner war der Bau von Stellungen und Verschiebungen auf feiten der Chinesen kaum ein­mal bei Nacht möglich. Die (Sturmangriffe ber Japaner erfolgten auf einer Breite von runb 1UUU bis 2000 Meter. Die Japaner stürmten ohne Rück­sicht auf Verluste die chinesischen Verteidigungs­stellungen, wo Graben hinter Graben aufgebaut war. Zahlreiche Wasserläufe zerschnitten den Kampf­platz, jeder einzelne Graben zwischen den Reis­feldern bildete ein natürliches Hindernis.

Das nächste Ziel Japans.

Schanghai soll von Nanking abgeschnitten werden.

München, 26. Okt. (DNB.) Rudolf Hetzj hat am Dienstagabend mit dem fahrplanmäßigen Nachtzug München verlassen, umd-er Um­ladung des Duce nach R o m Folge zu leisten. Stabschef Lutze, Reichsleiter Frank, Gauleiter Adolf Wagner, Gauleiter Terboven und stellvertretender Gauleiter Gör l t tze r befanden sich als Abordnung der NSDAP, m der Regleitung des Stellvertreters des Führers. Die 2lbortmung wird noch begleitet von SA.-Gruppenfuhrer R e i - mann als Adjutant des Stabschefs, Hauptamts- leiter (5 t e n g e r als Stabsleiter des Derbindungs- stabes der NSDAP., Reichsamtsleiter Sund er ­mann als Stabsleiter des Reichsprefseche s der NSDAP., Reichsamtsleiter Dr Lasch Erektor ber Akademie für Deutsches Recht sowie Standarten­führer Pintsch und Obersturmführer W i n k l e r als Adjutant des Stellvertreters des Führers. Zur Verabschiedung hat sich eine große Menschenmenge eingefunden, an ihrer Spitze der. StabsleNer des Stellvertreters des Führers Reichsleiter Bor­mann, Staatssekretär Generalmajor Ho f m a n n, ber Oberbürgermeister ber Hauptstadt d^r Bewe- gung, Reichsleiter F i e h 1 e r , ber italienische DiZ?- konsul Marchese S e r r a , sowie der gesamte engere Mitarbeiterstab des Stellvertreters des Führers. Nachdem der Stellvertreter des Führers die Front der angetretenen Ehrenformationen abgeschritten batte setzte sich der Zug unter den Klangen der Nationalhymnen und begeisterten Heilrufen m Be­wegung D?e Abordnung der NSDAP wird am M?ttwochnachmittaginRom um an der Feier des 15. Jahrestages des Marsches auf Rom teilzunehmen. Sie wird auf dem Haupt­bahnhof von Außenminister Graf C i a n o Par­teisekretär Staatsminister (51 a r a c e und dem Minister für Volksbildung Alfieri empfangen werden.

und daß diese lediglich feststellende und berichtende Funktionen haben dürfe. Die Beurteilung der Berichte müsse hingegen ausschließ­lich dem Ausschuß in London überlassen bleiben. Die Frage der K r i e g f ü h r e n d e n r e ch t e spll auf der Grundlage des britischen Planes gelost wer­den. Das Verbot der Freiwilligen-Stellung und Waffenlieferung soll erneut bekräftigt, die Kon­trolle in Spanien voll hergestellt und verstärkt werden.

Der amtliche Bericht besagt, in der heutigen Sitzung hätten alle Vertreter des Ausschusses dem Entschließungsentwurf über Fragen der Zurück­ziehung der Freiwilligen, Zuerkennung von Kriegs­rechten und der Kontrolle, die den Regierungen zu­geleitet werden solle, zugestimmt mit Aus­nahme des Sowjetvertreters. Dieser habe erklärt, baß er dem Teil des Entwurfes nicht zustimmen könne, nach dem unter gewissen Um­ständen ben beiden spanischen Parteien Kriegs- rechte zugestanden werden sollten. Der Sowjet­vertreter habe sich jedoch bereit erklärt, seiner Re­gierung zu berichten. Der französische Vertreter habe die Aufmerksamkeit auf bie Tatsache gelenkt, daß die Wieberherstellung ber Kontrolle Der Land­grenzen einen Teil des allgemeinen Abkommens bi - ben sollte und daß die Kontrolle nicht in Kraft bleiben konnte, wenn die Zurückziehung der m Spanien dienenden Freiwilligen nicht innerhalb einer begrenzten Zeit erfolgte.

Schanghai, 27. Okt. (DNB. Funkspruch.) (Ost- asiendienst des DNB.) Die nächsten, japanischen Operationen im Raum von Schanghai zielen, wie ein hoher japanischer Generalstabsoffizler dem DNB.-Vertreter mitteilte, darauf ab, einen Gur-

Rudolf Heß auf dem Wege nach Rom

Oie Teilnahme der NSOAp.

an der Feier des 15. Jahrestages des Marsches auf Rom.

London, 26. Okt. (DNB.) Die Dienstagsitzung des Hauptausschusses des Nichteinmifchungsaus- fchusfes dauerte fünf Stunden. Die Sitzung schloß mit der Annahme eines neuenEntschlie- ß u n g s e n t w u r f e s , der den Regierungen zur Stellungnahme unterbreitet werden soll. Die nächste Sitzung des Nichteinmischungsausschus­ses wird am Freitag um 10.30 Uhr unter Vor­sitz von Lord Plymouth stattfinden. Der am Dienstag beschlossene Entschließungsentwurf hält sich im allgemeinen an den Entfchließungsentwurf, der in den letzten beiden Sitzungen verhandelt wor­den ist. In ihm fehlt lediglich die in Aussicht genommene symbolische Zurückziehung der F r e i w i 11 i g e n, die auf Wunsch der Mehr­heit zurückgestellt worden ist. Die Entschlie­ßung sieht somit vor, daß an bei despanischen Parteien herangetreten werden soll, und daß zu diesen zwei Kommissionen ge­sandt werden sollen, um die Zahl der bei den Parteien befindlichen Freiwilligen festzusetzen und Maßnahmen mit den beiden Parteien über bie Aus- kämmung ber Freiwilligen zu treffen. Darüber hin­aus ist Lord Plymouth ermächtigt worben, einen Entschließungsentwurf über die Befugnisse, die Ar­beitsmethoden und bie Zusammensetzung der nach Spanien zu entsendenden Kommissionen auszuarbei- ten. Ferner soll er Persönlichkeiten für die Kom­missionen in Vorschlag bringen. Hierbei ist deutscher­seits Darauf hingewiesen worden, daß die Befug­nisse der Kommission klar umrissen werden müssen,

nach Sprengung ihrer Stellungen zurückzogen. Riesige Brände auf einem Kilometer Breite deckten die Rücknahme der chinesischen Front. Auch aus der Bogen ft ellung von Kiangwan, das am Mittwochmorgen ebenfalls von Truppen der japa­nischen Armee beseht wurde, haben sich die Chi­nesen zurückgezogen.

Bon derStraheTatschang Ransiang südwärts vordringende japanische Truppen erreich­ten am Mittwochmorgen die Schanghai- Nanking - Bahn in der Nähe von Chenju. 3m Westen Tatschangs ist die Schlacht noch auf der höhe, erbitterte Kämpfe sind im Gange, da sechs neue chinesische Divisionen au9 fiianjf« in die Kampfhandlungen eingegriffen haben. Alle an der Front von Schanghai verfügbaren Flug­zeuge wurden am Mittwochmorgen zu einem Bombardement auf die rückwärtigen chinesifchen Stellungen eingesetzt.

Japan feiert die Einnahme von Tatschang.

Tokio, 26. Okt. (DNB.) Dos Kriegsminsit-rium bezeichnet die Einnahme des tiefgegl-^-rten Be- Kilomet-r'nochwestttch non Sch-NtsiM und auf $Ä:, Ä M.

länbe schrittweise erobert werden mußte entspreche in seiner Bedeutung der berühmten Eroberung bes 203-Meter-Hügels bei Port Arthur im rujl Kv japanischen Krieg 1904. Aus Anlaß der Emnahme von Tatschang wird i n g a n z I a p a n g e s l a g g - UeberaU werden Paraden und 8«^uge statt­finden, in Tokio sind Umzüge von 800 000 Schulern, Studenten und Veteranen durch die Hauptstraßen ^Im^Äbschnitt^vo/ T a t s ch a n g haben Flieger­bomben und Granaten der Schiffs- und Felo- artitterie das Schlachtfeld, wie der DNB.-Bencht-

WeiterejapanischeErfolgeinderSchlachtnordiveWchSchanghaiS

Nie Chinesen räumen Tschapei und die Bogensiellung von Kiangwan. Chinesische Verstärkungen greifen ein.

tel um Schanghai zu legen, der Schanghai von Nankino vollkommen abschneiden soll. Wenn die Nanking-Regierung daraufhin d e n Widerstand fortfetzen würde, würden japa­nische Streitkräfte neue Operationen ein­leiten bie bie Eroberung Nankings felbft zum Ziel hätten. Die Japaner hofften jeboch daß die Nanking-Regierung sich vorher zu einem anderen Kurs entschließen wurde.

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Liuhang^ Tatschang.

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