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Die Aufgaben -er neuen Erzeugungsschlachi

NSG. Der

halben unanqenehm bemerkbar zu machen. Die I aber nach anfänglichem Uebergang rasch ansteigen gangbaren Zigarettensorten sind in ganz Paris und dann höher liegen als seither Auch werden sich kaum noch zu haben; es werden nur noch Luxus- kurze Perioden durchaus freundlichen Wetters em- zigaretten oder teure ausländische Sorten geführt, stellen. . . .

Zigaretten oi

Me Vauemschafi Hessen-Aassaus tritt in den neuen Arbeitsabschnitt Die Hofberatung als Mittel zur Leistungssteigerung.

zirken nur zehn bis zwanzig Prozent der wehr­pflichtigen jungen Leute in die Armee aufgenom­men werden; die übrigen waren zu schwächlich und unterernährt. Ungefähr 250 000 Schulkinder mutz­ten vom Staate ernährt werden, weil sie sonst zum Schulbesuch überhaupt nicht fähig gewesen wären. Woher sollen wir in Zukunft die Soldaten neh­men? sorgt man sich in den Armeekreisen."

Die Verfasserin stellt die offene Frage: Was soll aus einer Nation werden, die den Urquell ihrer Kraft, ihr Bauerntum, in dieser Weise vernach­lässigt?Vorläufig", antwortet sie,wird immer weiter Raubbau getrieben, ebenso wie der intellek­tuelle Raubbau des Geistes fortgesetzt wird. Das ehrgeizige Nippon mit seinen weltumspannenden Plänen besitzt hier wunde Stellen, die sich eines Tages als der Herd einer todbringenden Krankheit erweisen könnten."

Aus aller Welt.

Vier Personen im Kraftwagen verbrannt.

Auf der Strecke GuttstadtAllenstein (Ostpr.) er­eignete sich ein schwerer Kraftwagenunfall. Ein mit vier Personen besetzter Wagen stieß mit einem Lastkraftwagen zusammen. Bei dem Per­sonenwagen explodierte der Benzintank, so daß der Wagen bald in hellen Flammen stand. Alle vier In­sassen verbrannten.

Zigarettenmangel in Paris.

Der Streik in den Pariser Tabakdepots, der nun schon eine Woche andauert, beginnt sich allent-

auszuwählen, daß die Gewähr dafür gegeben ist, daß unter Einsatz dieser Kräfte die Bekanntgabe sam^ [icher durchzuführender Maßnahmen und die sich hieraus ergebende Beratung auf schnellstem Wege bis zum letzten Hof durchdringt.

Mit Hilfe dieses Beratungsapparates lauft dem­nach die Beratung folgendermaßen: Nach Auf­tragserteilung durch den Kreishauptabteilungs­leiter II bzw. Beratungsleiter läßt der für den Ab- schnitt verantwortliche Äbschnittshofberater durch den Bezirkshofberater die im Bezirk ansässigen Orts- hofberater zusammenholen und gibt ihnen d i e Richtlinien für ihre Arbeit. Diese haben dann in ihrem Ortsbezirk ihren örtlichen ehrenamtlichen Hofberater zusammenzurufen. Die örtlichen Hof- berater bringen schließlich in ihrem Wirkungskreis die in der Arbeitsgemeinschaft bekannt gegebenen Meldungen bis an den letzten Hof. Neben dieser allgemeinen Beratung wird die Beratung durch S p e 3 i a I b e r a t e r" als unbedingt notwendig angesehen. Hierfür kommen in Frage die Xie r- zuchtämter, die Forstämter und die Land- b a u ä m t e r. Diese Stellen erhalten die Richt- linien für ihre Arbeit von der Landesbauernschaft oder vom Verwaltungsrat des Reichsbauernführers; sie haben im engsten Einvernehmen mit der Hof- beratungsstelle der Kreisbauernschaft zu arbeiten, um die Einheitlichkeit in der Beratung nicht zu ge­fährden. Für die Durchführung besonderer Spezial- aufgaben ist weiterhin vorgesehen, Fachkräfte, die auf den in Frage kommenden Gebieten beson­ders befähigt sind, zu Schulungszwecken auch über den Rahmen ihrer Landesbauernschaft hinaus euv zusetzen derart, daß sie die Berater rückständiger Ge­biete schulen und die betreffende Aufgabe richtig zum Anlaufen bringen. Staatliche oder private Wirtschaftsberater, die außerhalb des Reichsnähr- standes noch tätig sind, arbeiten nach den Richt­linien des Reichsbauernführers.

132 Tote

beim Untergang eines chinesischen Dampfdooles.

Auf dem in der Nähe der Provinzhauptstadt Jünnan gelegenen Tienschisee sank im schweren Sturm ein Dampfboot. Von den 134 Fahrgästen, unter denen sich 10 Kinder befanden, wurden nur zwei gerettet. Die Behörden haben eine Un­tersuchung gegen die Schiffsführung eingeleitet, der die Ueberlastung des nicht fahrtüchtigen Dampi- bootes vorgeworfen wird.

Die Hofberatung

hat sich in der Praxis in den letzten Jahren schon ausgezeichnet bewährt. Als Beratungs- krüfte, die ehrenamtlich arbeiten, werden die t ü ch- tigsten Betriebsleiter herangezogen. Mit ihrer Hilfe war es möglich, allein in Sachsen 18 000 Versammlungen zu veranstalten, in denen die Maßnahmen der Erzeugungsschlacht besprochen wurden. Außerdem wurden in jedem Dorfe Hof - begeh ungen durchgeführt, die auf dem Hofe selbst jede Maßnahme zur Erzeugungssteigerung be­handelten. Dabei wurden besondere Hof­karten angelegt, von denen je ein Exemplar der Bauer und die Kreisbauernschaft erhielten. Durch

Zusammenfassung dieser Hofkarten besteht die Mög­lichkeit, festzustellen, welche Betriebe und Dörfer in ihren Leistungen unter dem allgemeinen Durch- schnitt liegen. Bei diesen wird in Zukunft z u e r ft der Hebel zur Verbesserung angesetzt; denn hier liegen die großen Reserven der Erzeuaungs- schlacht. Um jedem Bauern ein Beispiel vor Augen zu halten, werden für jeden Kreis und auch für jedes Dorf sogenannte Richtbetriebe geschas- fen, die angeben, in welcher Richtung die Betriebe der betreffenden Gegend besonders zu fordern sind. Damit steht fest, .daß die Hofberatung aus der Praxis für die Praxis arbeitet, daß von den Bauern nichts Unmögliches verlangt wird und daß die Hofberatung dazu beitragen wird, die Ertrage der Böden und Höfe wesentlich zu steigern.

Berlin, 24. März. (DNB.) Bevor Minister­präsident Göring den Bauemführern die neuen Maßnahmen verkündete, war das Führerkorps des Reichsnährstandes zu einer internen Tagung zu­sammengerufen worden, um Richtlinien für die Durchführung in der Praxis entgegenzunehmen.

Oer Reichöbauernsiihrer

ging davon aus, daß die Sicherung der Ernährung, um Deutschlands politische Unabhängigkeit im Rah­men des Vierjahresplanes unter allen Umständen sicherzustellen, eine langsame Entwicklung und all­mähliche Leistungssteigerung nicht erlaube, wir müssen vielmehr das Gesetz des Handelns selbst er­greifen. Gelingt es, im Rahmen dieses Dierjahres- planes die deutsche Ernährung aus eigener Scholle zu gewährleisten, dann wird das Spiel des Welt­judentums, das heute noch mit Hilfe des Weltkapi­talismus das deutsche Volk emährungspolitisch zu vernichten sucht, für alle Zeiten verloren sein. Die neuen Maßnahmen für die Landwirtschaft sind nicht etwa eine Hilfe aus romantischer Liebe zum Bauerntum, sondern eine bittere staatspoliti- sche Notwendigkeit. Daraus ergibt sich von selbst, daß eine ftrenge Kontrolle über die Verwendung der bereitgestellten Mittel erfolgt.

In Frage des Arbeitseinsatzes ist durch die Möglichkeit eines Einsatzes der Hitler-Ju­gend bei der Frühjahrsbestellung durch die Mög­lichkeit der Schulbefreiung und durch die Möglichkeit des Einsatzes der Wehrmacht, die auch für die Verfügungstruppen der SS. gegeben ist, eine neue Lage geschaffen worden. Der Reichs- bauernführer unterstrich besonders die Notwendig­keit, diesen jungen Menschen, die hier vielleicht durch ihre erstmalige Berührung nut der Landwirt­schaft für ihr ganzes Leben in ihrer Stellungnahme zum Landvolk beeinflußt werden, das notwen­dige Verständnis entgegenzubringen.

Staatssekretär Backe

gab dann einen Ueberblirf über die Versorgungs­lage. Aeußerst wichtig sei die Steigerung des K a r t o f f e l a n b a u e s und der Z u ck e r r u b e n- anbaufläche. Es müsse viel stärker als bisher gedüngt werden, um mehr Ertrag aus der Fläche herauszuholen. Bis in den kleinsten Betrieb hinein müßten auch die neuen Futternormen pro­pagiert werden.

Reichshauptabteilungsleiter Dr. Brunnen- b a um zeigte den Weg zur Mobilisierung der rück­ständigen Betriebe. Die H o f f a r t e stellt die erste praktische Maßnahme für Wirtschaftsberatung dar. Schon heute find die vom Reich zut Verfügung ge­stellten Beihilfen für den Grünlandumbruch draußen im Lande sehr begehrt. Wenn besonderer Wert auf die Düngung gelegt wird, bann kommt es zunächst darauf an, die Bodenu n t e r - s u ch u n g voranzutreiben. Denn eine verstärkte Düngung wird erst dann erfolgreich sein, wenn der Bauer den Boden genau kennt und dementsprechend die Düngung richtig ansetzt.

Leider findet man noch eine große Zahl unzweck­mäßiger und ungesunder Stallungen. Es ist daher vorerst einmal vorgesehen, in jeder Landes- bauernschaft einen vorbildlichen Lehrhof, dem eine Bauberatungsstelle angeschlossen werden soll, zu errichten. Hier sollen Vauhand- werker, Berater und Bauern geschult werden.

Kreis- und B e z i r-------- , , .

Frankfurt. Er legte ihnen dar, daß nun das Land­volk in einen härteren Arbeitsabfchnitt, in eine wahrhaftige Großkampfoffenfioe eintreten muß. Die neuen Bestimmungen haben den örtlichen Bauemführern bedeutsame Rechte und Aufgaben, aber noch größere Pflichten gegeben. Sie müssen nun darüber wachen, daß diese Maßnahmen auch den Nutzen haben, der aus ihnen kommen soll. Denn sie sind ja nicht etwa als eine Hilfe 'für die Landwirtschaft geschaffen worden, sondern als Erfüllung dringender Erfordernisse für die Siche­rung der Ernährung und damit des Lebens nuferes Volkes. Der vom Reichsbauernführer ver­kündeteßeiftungsroettberoerb des deut­schen Landvolks" wird sich zu einem hartenLei - stungskamps des Einzelne^ und jedes Dorfes

Wetterbericht

des Reichswelterdlenstes. Ausgabeort Frankfurt

Mit der fortgesetzten Zufuhr kalter Luft aus Nord- meften konnte sich über dem Festland ein Hochdruck­wirbel entwickeln, dem wir auch die leichte Besserung der letzten Tage zu verdanken haben. Inzwischen ist eine neue Störung zur Nordsee vorgedrungen, die am Donnerstag vorübergehende Verschlechterung mit Schnee- und Regenfällen bringt, vor allem aber auch als Vorläufer und Bahnbrecher neuer, vom Atlantik hereinkommender Wirbel angesehen werden kann. Damit ist wieder eine Westwindwetterlage im Anzug, die durch das Hereinführen feuchter Meeresluft für die nächsten Tage wechselhaftes und unbeständiges Wetter in Aussicht stellt. Die Temperaturen werden

entwickeln.

In der Erörterung der von Gormg erlassenen Be­stimmungen ging Landesbauernsührer Dr. Wagner u. a. auch auf die Wirtschaftsberatung em, deren außerordentliche Bedeutung er den Bauern­führern eindringlich nahelegte. Auf Grund des Er­lasses des Reichsbauernführers vom 20. März 1937 hat der Landesbauernführer für die Landesbauern­schaft Hessen-Nassau die Hofberatung für die Verhältnisse unserer Landesbauernschaft entsprechend angeordnet. Die Verantwortung für die Durchfüh­rung der Beratung ,in der Kreisbauernschaft tragt der Kreisbauernführer. Die Durchführung selbst ist Aufgabe des Kreishauptabteilungsleiters II. Er schlägt für jede Bezirksbauernschaft einen B e - zirksHofberater vor, der für die Durchfüh­rung der Beratung in feinem Bezirk verantwortlich ist. Da die Bezirksbauernschaften im Gau für eine intensive Hofberatung zu groß sind, werden sie in Abschnitte eingeteilt. Jeder Abschnitt un­tersteht einem Ab schnitt sh o fbe rat er. Die Abschnitte müssen so gewählt werden, daß sie oer- kehrsmäßig zusammengehören und möglichst auch die

Verteidigung notwendig sind, darf nicht gerührt , werden, 2. die Sicherheit und Beständigkeit des nationalen Lebens darf nicht in Gefahr kommen; , 3. Steuern und Abgaben sollen nicht weiter als i bis zur Grenze gesunder Wirtschaft erhöht werden. ; Woraus es tatsächlich ankommt, was aber nicht mitgeteilt worden istz sind die hinter den Kulissen getroffenen Abmachungen. Erreicht ist, daß beide ; Teile ihrGesicht" gewahrt haben.

Nachdem der Friede geschlossen war, haben so­wohl der Premierminister als auch der neue Außen­minister Sato in beiden Häusern des Parlaments Reden von Bedeutung gehalten. Sato war bisher Botschafter in Paris. Er gilt als Liberaler, d. h. als Nichtanhänger der von der Armee vertretenen unbedingten Feindschaft gegen alles westliche Wesen. Das wichtigste von dem, was General Hayaschi sagte, war die vorsichtig gefaßte, aber nicht mißzu- verstehende Erklärung, daß an den Verfas - sungszu ständen, d. h. an der Stellung des Parlaments, nichts geändert werden solle. Sato betonte, daß es vor allen Dingen darauf an­käme, die chinesisch-japanischen Bezie­hungen aus derSackgasse" herauszubringen, in der sie augenblicklich steckten. Beide Länder hät­ten bei diesem Zustandenichts zu gewinnen, wohl aber viel zu verlieren." Das würde darauf deuten, daß mit der gewalttätigen Expansionspolitik in Nordchina innegehalten werden soll. In bezug auf Rußland fiel das bedeutsame Wort, die Be­ziehungen mit ihm könnten gut sein,wenn die Sowjetunion auf jeden Kontakt mit der Ko­rn i n t>e r n verzichten würde"! Da die Komintern die Organisation des Bolschewismus zur Vorberei­tung der Weltrevolutisn ist, so heißt die Bedingung, die der japanische Außenminister stellt, ungefähr so viel wie: Freundschaft mit dem Wolf, wenn er sich dazu bequemt, Gemüse zu fressen.

Der entscheidende Faktor, der hinter allen großen außenpolitischen Entschlüssen Japans steht, ist die Lage der japanischen Bauernschaft. Es handelt sich darum, wer schneller marschiert, die Expansion mit militärischen Machtmitteln, selbst auf die Ge­fahr eines großen Krieges hin, oder die Verelen­dung des Bauern? Unter allem, was hierzu in letz­ter Zeit gejagt worden ist, verdient besondere Be­achtung ein Buch, das sich zwar in erster Linie mit dem geistigen Japan beschäftigt, das aber auch wich­tige Bemerkungen zur Bauernfrage enthält:P a- m a t o. Der Sendungsglaube des japanischen Vol­kes", von Lily A b e g g. Die Verfasserin ist in Ja­pan aufgewachsen und besitzt ein ungewöhnlich ein­dringendes Urteil über japanische Verhältnisse. Was sie über die Bauernfrage sagt, ist auch aufschluß­reich für die Konfliktslaqe zwischen der Armee und dem großindustriell-kapitalistischinfizierten" Par­lament:Die große Bauernnot in Japan bedroht nicht nur die Volksgesundheit, sondern den Bestand der Nation überhaupt. Der Bauer hatte es in Ja­pan nie leicht. Er mußte immer für seinen küm­merlichen Ertrag schwer arbeiten. Aber in den letz­ten Jahrzehnten haben ihn befonbere Umstände an den Rand des Verderbens gebracht. Die Haupt­schuld daran trägt das Pachtsystem, das den Bauern zwingt, 40 bis 70 Prozent feines Ertrages abzugeben, denn nur in den seltensten Fallen ist der japanische Bauer Eigentümer des von ihm be­bauten Landes. Der Bauer muß den Wirtfchafts- aufschwung Japans bezahlen, und er hat ihn be­zahlt: willig, gehorsam und treu bis an die Grenze des Hungertodes. Das Ergebnis: die elende und unterernährte Landbevölkerung ist eine schwere Sorge für die Nation. Bei den letzten Rekruten- aushebunqen konnten in manchen ländlichen B->-

Aussichten für Freitag: Zunächst viel­fach aufgeheitert, vielerorts nachts Frost, dann von Westen her Niederschläge, bei lebhaften, nach Süd- west drehenden Winden kälter.

Aussichten für Samstag: 'Unbeständiges, zu Niederschlägen geneigtes Wetter, aber nicht durch­weg unfreundlich, tagsüber mild.

Lufttemperaturen am 24. März: mittags 7,4 Grad Celsius, abends0,1 Grad; am 25. März: morgens 2,8 Grad. Maximum 7,7 Grad, Minimum heute nackt 0,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. März: abends 3,7 Grad; am 25. März: mor­gens 2,9 Grad. Sonnenscheindauer 0,1 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; rür den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. II 37: 10 933. Druck- und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlick 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Politik und Sauer in Man.

Äon Or. Paul Rohrbach.

Das vorläufige Zeichen der Lage in Japan ist, daß sich das neue Kabinett, unter der Leitung des Generals Hayaschi, mit dem Parlament über die Bewilligung des Budgets geeinigt hat. Die Ursache des Konflikts, der unter dem vorigen Kabinett Hirota ausbrach, war das Ein­verständnis zwischen den beiden großen Parlaments­parteien Seiyukai und M i n f e i t o, das Budget mit der Begründung zu verweigern, das Wachs­tum der M i l i t ä r a u s g a b e n sei nicht länger tragbar. Daraufhin verlangte die Armee Parla­mentsauflösung und autoritäres Regime. Sie stieß aber auf Widerstände, die auch Eingang in den engsten Kreis fanden, in dem in Japan die formell entscheidende Stellungnahme des Kaisers zustande kommt. Das Parlament wurde nicht aufgelöst, sondern nur auf kurze Zeit vertagt, um Zeitzur gegenseitigen Besinnung^ zu lassen.

Auf welcher Grundlage die Einigung wirklich er­folgt ist, ist bei der Undurchsichtigkeit innerer Vor­gänge im Fernen Osten nicht leicht zu sagen. Die gewählte Formel ist zu unbestimmt, um aus ihr zu erkennen, ob die Parteien wirklich eine vorläufige Pause im Steigen des Militäretats erreicht haben. General Hayaschi hat den Ausweg gesucht, das von ihm vorgelegte und jetzt angenommene Budget gegen früher in der Weise umzuarbeiten, daß innerhalb der Möglichkeiten letzter finanzieller Anspannung ein gewisser Spielra um vorgesehen ist. Die drei Grundsätze, die er in seiner Rede aufstellte: lauteten: 1. An die Kredite, die für die nationale

Appell Hermann Görings an das I gleichen Wirtschafts- und

deutsch- Laniwo» wurde in allen Dörfern des Gaues | Die für lebe ^tsbauernschaft -mdefttzten Ort Hessen-Nassau mit größter Anteilnahme aufgenom. i h of b e r a te r ftaben nun be5

men Landesbauernsührer Dr. Waqner bene tue nehmen mit dem Ortsbauernfuhrer inneryaw aes men. r.anoesaauerniugr »f Q c r 'ntlcf)! Ortsbezirkes o viele ehrenamtlicheH ° f b erat er

l L l 9 y u m V I I ) ..... faAwtnkr hnVltr Aonphoti ist aas

^e-er kann das Jjrt/ie&i" in -er Tasche tragen!

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DasGroße Los" im Spielplan der Staats- lotterie 2 mal 1 Million Reichsmark das sind schon für jeden Spieler eines Achtelloses bare 100 000. Reichsmark! Aber auch noch all die anderen großen Ge­winne der Staatslotterie sie sind schon ein großes Glück für jeden Gewinner sie sind Erfüllung un­zähliger Wünsche und erträumter Hoffnungen. Und wenn am 23. April die Ziehung der 1. Klasse der 49. Preu­ßisch-Süddeutschen (275. Preußischen) Klassenlotterie beginnt, dann geht es in den 5 Klassen der neuen

Lotterie wieder um 343 000 Gewinne. Insgesamt werden 67660180. Reichsmark auf 800000 Lose aus­gespielt fast jedes zweite Los gewinnt. Die Gewinne sind einkommensteuerfrei und vor allem: auch der kann

mitspielen, der nicht viel hat. Denn nur 3. Reichs­mark kostet ein Achtellos je Klasse. Den amtlichen Gewinnplan und soweit vorrätig Originallose - erhalten Sie bei allen staatlichen Lotterie-Einnahmen.

Die neue Lotterie beginnt! Wer kein Los hat, kann nicht gewinnen!

2 Gewinne zu je 1OOOOOO. RM

2 Gewinne zu je 500000. RM

2 Gewinne zu je 300000. RM

(AuSzug aus dem amtlichen Gewinnplan)

2 Gewinne zu je 200000. RM

10 Gewinne zu je 1OOOOO. RM

2 Gewinne zu je 75000. RM

12 Gewinne zu je 50000. RM Außerdem 342968 weitere Gewinneim Gesamtbetrag von 61910180.RM

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Der Präsident der Preußisch/-/ Süddeutschen Staatslotterie