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gern Abfahrtsweg gingen die Preise etwas zurück, sie betrugen dort bei Luchenscheitholz 20 bis 22 Mark und bei Buchenknüppel 14 bis 16 Mark für je zwei Raummeter.

nsf. Nonnenrot h, 23. Febr. Hier fanden in der Frauenschaft mehrere Kochabende statt, die von unserer Vertrauensfrau der Abt. Volks­wirtschaft-Hauswirtschaft sorgfältig vorbereitet wur­den. Es wurden besonders Eintopfgerichte gezeigt, um die Vorräte an Wintergemüse, Kraut und Sup­pengrün noch haushälterisch zu verwerten. Auch die Speisen von Quark fanden großen Beifall und werden gewiß viele zur Nacharbeit anregen.

nsf. Nonnenroth, 24. Febr. In unserer Frauenschaft hielt Fräulein Christ einen Kochabend, bei dem sie die Zubereitung und die ab­wechslungsreiche Verwendung des Seefisches prak­tisch vorführte. Durch diese Art Lehrgänge werden die Frauen durch eignes Proben und Mitarbeiten überzeugt von der Güte dieser Fischgerichte, und so wird der Zweck, den Seefisch zur Volksnahrung zu machen, auf die vollkommenste Weise erreicht. Die Frauen waren mit viel Eifer dabei.

Kreis Friedberg.

CO Gambach, 24. Febr. Am Montag und Dienstag fanden in unserem Gemeindewald zwei Brennholzver st eigerungen statt. Es kosteten je zwei Raummeter: Buchenscheit 20 bis 26 Mark, Buchenknüppel 16 bis 17, Eichenscheit 14, Eichenknüppel 12 Mark; je 50 Buchenwellen 8 bis 13 Mark, Eichenwellen 4 bis 8 Mark.

Kreis Schotten.

Laubach, 24. Febr. Am Sonntagabend fand in der Kirche eine Feierstunde statt, bei der Vfarrer Schmidt an Hand von Lichtbildern über die Pflege der Heldenfriedhöfe sprach, wie sie von dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in vorbildlicherweise ausgeübt wird.

)( Ruppertsburg, 24. Febr. Gestern wurde hier ein Melklehrgang abgeschlossen, der auf Anregung des Ortsbauernführers Horst von Melklehrer Frey (Reichelsheim) durchgeführt wurde. Der Kursusleiter zeigte sowohl in Theorie, wie auch in der Praxis, wie wichtig eine richtig aus­geführte Melkarbeit für die Gewinnung guter und einwandfreier Milch, aber auch für die Gesunderhal­tung der Tiere ist. An zwei Abenden wurden im Sch'aulsaale außerdem Lichtbildervorträge gehalten, die sehr gut besucht waren. Der Melklehrer sprach hier an Hand der Lichtbilder über die Ziele und Zwecke eines solchen Melklehrganges, über reinliche Milchgewinnung und über zweckmäßige Jungoieh- aufzucht.

ch E i ch e l s d o r f, 23. Febr. Merkwürdiger Weise häufen sich hier in letzter. Zeit Diebstähle der verschiedensten Art. In der einen Hofreite stattete man der mit frischen Fleischwaren ausgestatteten Räucherkammer einen Besuch ab und eignete sich eine beträchtliche Menge Räucherwaren an, an anderer Stelle entwendete man einer bedürftigen Familie einen Geldbetrag; ferner suchte man an einem anderen Platze zur Nachtzeit seinen Ta­gesbedarf an Milch durch unerlaubtes Melken der Kühe zu decken. Trotz energischer Nachforschung konnte der Täter noch nicht ermittelt werden. In diesen Tagen wurde ein hiesiger Mann, der des Diebstahls in Nidda bezichtigt wird, in Unter­suchungshaft genommen. Auf dem letzten Markte dort suchte er an einem Marktstand seiner hinter ihm stehenden Ehefrau ein Bündel Taschen­tücher zuzustecken, was jedoch durch die Aufmerk­samkeit des Verkäufers rechtzeitig entdeckt wurde.

# Groß-Eichen, 18. Febr. Der Turn­verein Groß-Eichen hielt bei Mitglied Gast­wirt Merz seine Jahreshauptversammlung ab. Vereinsführer Gustav Faust gab einen kurzen Rückblick über das abgelaufene Vereinsjahr. Der Kassenbericht wurde verlesen und dem Vorstand Entlastung erteilt. Sodann erstattete der 1. Turn- wart Otto Peter einen ausführlichen Bericht über die aktive Turnarbeit und verteilte eine größere Anzahl Ehrenurkunden, die bei den letzten Wett­

kämpfen und auf dem Hoherodskopffest errungen wurden. Robert Becker erläuterte die künftigen! Turnübungen des Jungvolkes und die Abmachun­gen zwischen Reichsjugendführer und Reichssport­führer. Der Vereinsführer erörterte die Wichtigkeit der Dietarbeit. Für den seitherigen Rechner Otto Fuchs wurde Heinrich Eimer und als 2. Turn- wart Wilhelm Unger berufen. Der Vereinsführer sprach dem seitherigen Rechner, sowie dem nach Grünberg verzogenen langjährigen Turnwart Gg. Rahn für die geleistete Arbeit Dank aus. Zum Schlüsse forderte der Vereinssiihrer die Mitglieder

Am Samstagvormittag leitete der Bezirks- Obftbauverband Gießen mit einer Schu­lungstagung in Gießen im Kathol. Vereinshaus feine Hauptversammlung ein.

Landwirtschastskammerrat Pfeiffer/ Frankfurt d. M.

sprach über dieAufgaben des Obstbaues in der Er­zeugungsschlacht und im Vierjahresplan". Der Red­ner gab zunächst eine Reihe statistischer Zahlen zur Kenntnis, die erkennen ließen, wie verantwortungs­voll die Arbeit im Dienste des Obstbaues ist. An schlechten Ernten, so führte er u. a. aus, seien nicht immer nur die Fröste schuld. Häufig mangele es noch in vielen bäuerlichen Obstbaumbeständen ^.an der Baumpflege. Mit dem Vortrag über zweckmäßi­gen Obstbau allein sei es nicht getan, es müsse die praktische Demonstration und die Ueberzeugungs- kraft des Musterbeispiels hinzukommen. Der Redner zog im Zusammenhang damit eine Reihe von exak­ten Versuchen und ihre Ergebnisse zum Vergleich heran und wies nach, daß durch Schädlingsbekämp­fung, richtige Ernährung und Wasserversorgung des Baumes, durch verständnisvoll angelegte Unterkul­tur, sowie durch rechtzeitig und total angewandte Spritzungen regelmäßige und sichere jährliche Ern­ten erzielt werden könnten. Gegenüber mannigfachen Schwierigkeiten, die einer weiteren fortschrittlichen Entwicklung des Obstbaues im Wege stehen, stellte der Vortragende die Notwendigkeit heraus, daß die Jugend schon früh mit aller Geschicklichkeit dem Obst­bau nahegebracht werden muß. Die Schule könne sich hier auch ein dankbares Arbeitsfeld schaffen.

Auf Grund seiner langjährigen Erfahrung sprach der Vortragende dann Uber Anbau-Ausmaß, Markt­ordnung, Absatz-Organisation, in praktischer Hinsicht über Baumverjüngung, Auslichtung, Pflanzweite, Spritzung und Bewässerung und gab dabei wert­volle Aufschlüsse. Jeder Baumwart müsse es sich zur Aufgabe machen, in seiner Gemeinde einen Muster­baum zu halten, der lebendige Anschauung sei. Schließlich beschäftigte sich der Redner noch einge­hend mit der Wirtschaftlichkeit der Baumpflege und mit den Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, indem er an Hand von Zahlen nachwies, daß der Preis für den Ernteertrag die geringen Unkosten für Spritzung und Pflege 10- und lOOfach aufwiegt. Aber er warnte gleichzeitig davor, Halbheiten einreißen zu lassen. Der Reichsnährstand verlange vom Bauern nichts Unbilliges, und wenn der Bauer den Anre­gungen zu folgen vermöge, dann habe er selbst und zuerst den Nutzen davon. Er müsse sich aber auch darum bemühen so schloß der Vortragende wissenschaftlichen Forschungen und ihren Ergebnissen zu folgen und sie in die Praxis umzusetzen.

Der Vortrag wurde mit anhaltendem Beifall aus­genommen. Eine rege Aussprache schloß sich an.

Die Hauptversammlung

am Nachmittag war von Bürgermeistern und Obst- bauwärtern gut besucht. Der Vorsitzende Bopp

auf, auch in Zukunft weiter mitzuarbeiten im Geiste des Turnvaters Jahn.

)( Ruppertsburg, 17. Febr. Der hiesige Männergesangverein hielt bei Gastwirt Schumann seine Hauptversammlung ab. Nach zwei Choroorträgen erstattete Vereinsführer W. P a r r VI. den Jahresbericht, der Zeugnis davon ablegte, daß sich der Verein allezeit tatkräftig in den Dienst des deutschen Liedes gestellt hätte. Das Mitglied Friedrich Diehl II. konnte für regel­mäßigen Singstundenbejuch in den Jahren 1935 und 1936 mit einer Ehrennadel ausgezeichnet wer-

(Bellersheim) hob in einem Rückblick auf die Ent­wicklung der letzten Jahre die große Hilfe aller Art hervor, die die Landwirtschaft durch die Reichs­regierung erfahren hat, und forderte die Obstbaum­züchter. auf, im Vierjahresplan ihre Pflicht zu tun.

Regierungsrat Weber überbrachte die Grüße des Kreisamts, das dem Obstbau des Kreises reges Interesse entgegenbringt. Es wird ihm auch fernerhin an materieller und ideeller Unterstützung nicht feh­len lassen.

Dipl.-Gartenbauinspektor R e n t s ch (Friedberg) erstattete den Geschäftsbericht, der Auskunft gab über zwei erfolgreiche Besichtigungsfahrten nach Ortenberg und Stockheim, sieben Gemarkungsrund­gänge und Aufklärungsvorträge in 19 Gemeinden. An Stelle von Vorträgen sollen in Zukunft Ge­markungsrundgänge durchgeführt werden, da die bisherigen Besichtigungen sich als sehr notwendig erwiesen haben. Das Interesse an ernster Obstbaum- psiege soll stark gefördert werden. Im abgelaufenen Jahr find für Neuanpflanzungen und Umpfropfun­gen Reichszuschüsse bezahlt worden. Weitere Be­zuschussung erfolgt nur für solche Anlagen, die allen Bedingungen vollkommen entsprechen. Anträge sind nur an die Ortsvertrauensleute und Ortsfachwarte einzureichen.

Der Vorsitzende Bopp ergänzte den Bericht durch die Angabe über den Beitritt von neun neuen Ortsgruppen Da von 80 Gemeinden erst 31 dem Bezirksverband angeschlossen sind, sollen durch Zu­sammenwirken mit dem Kreisamt auch die restlichen Gemeinden zum Beitritt angehalten werden Der Bezirksoerband wird auch im laufenden Jahr Zu­schüsse für die Bespritzung gewähren. Durch Sam­melbestellungen sollen die Mitglieder in der Obst­baumpflege wirksam unterstützt werden Es ist fer­ner eine Besichtigungsfahrt nach Geisenheim vor- aesehen. An Stelle der bisherigen Verlosungen sollen Obstbäume, in jedem Jahre zu einem Drittel der Ortsgruppen, verteilt werden. Weiterhin sollen jeden Herbst Lokalobstbauausstellungen finanziert und für Baumstücke in guter Pflege und Ordnung Prämien zur Anregung verteilt werden.

Der vom Rechner Happel vorgelegte Rechen­schaftsbericht für 1936 ergab geordnete Kassenver­hältnisse und wies ein kleines Vermögen auf. In den Voranschlag für 1937 sind u. a. 400 Mark für Zuwendungen, 800 Mark für Beihilfen und Prä­mien an Ortsgruppen vorgesehen.

Der Geschäftsführer des Gartenbauwirftchafts- verbandes Dr. L e n h a r d t (Frankfurt a. M.) sprach überDie Marktordnung im Gartenbau", wie wir ihn schon in der Ausgabe vom Freitag anläßlich des Kreisgartenbautages in Gießen gebracht haben. Er kündigte ergänzend die straffere Erfassung des Obstes an, um eine bessere Bewirtschaftung des Ge­bietes Friedberg und Gießen herbeizuführen.

Landwirtschaftskammerrat Pfeiffer ermunterte die Ortsoereine zu regerem Ausbau, damit diese evtl, den Obstabsatz fördern und zur Obsterfassung herangezogen werden können.

Schulmigstaglmg und Hauptversammlung des Bezirks-Odstdauverdandes.

den. Die Rechnungsablage durch den langjährigen Vereinsrechner W. Lehr II. zeigte ein günstiges Ergebnis. In den Vorstand wurde Bernhard Lind berufen. Der Verein zählte 119 aktive und passive Mitglieder und 8 Ehrenmitglieder.

Kreis Alsfeld.

Q] Kirtorf, 24. Febr. Die Gaufilm st elle veranstaltete hier bei sehr gutem Besuch die Vor­führung des FilmsDer Königswalzer". Ferner wurde ein wertvoller Beifilm gezeigt. Die Ver­anstaltung fand großen Beifall. Bei einem Vor­tragsabend der Freiwilligen Feuerwehr hielt Bürgermeister und Ortsgruppenleiter L a t h e r einen Vortrag über Zweck und Ziel des Luftschutzes. Dabei besprach er alle Fragen, die mit diesem Auf­gabengebiet Zusammenhängen. In der anschließen­den Generalversammlung berichtete Wehrführer L i e h r über das verflossene Geschäftsjahr, ferner über die Organisation der Wehr, die einen starken Zuwachs von etwa 120 Mitgliedern erhalten hat. Nach Bekanntgabe der Kassenrechnung wurde dem Rechner Entlastung erteilt. Der Stadtverwaltung wurde Dank gesagt für die wertvolle Förderung, die sie der Wehr auch im verflossenen Jahre zuteil werden ließ.

Ein Fuchs inspiziert Burg Gleiberg.

§ Gleiberg, 24. Febr. Im Winter ist es etwas stiller um die Burg Gleiberg, als in anderen Iah. reszeiten. Und besonders an fo einem schneepatschj. gen Sonntagmorgen wie der vergangene kommt kaum ein Besucher zur Höhe. Das nahm sich ein schlaues Füchslein zu Nutz, um seinerseits einmal dort oben nach demRechten" zu sehen. Ge, schickt die Busch- und Heckentarnung benutzend, ge­langte es unbehelligt zur Unterburg und von da mit einiger Kletterkunst über die basaltene Mauer in die Dberburg. Hier blieb es aber nicht hübsch bescheiden auf dem Boden; sein Sinn stand höher hinaus. Warum sollten nur Rittersleute und -Knechte den Wehrgang benutzt haben! Der Rotrock machte es ihnen nach, und damit nicht genug, er kletterte in kühner Abenteurerlust weiter im alten Ruinengemäuer umher, trollte in schwindliger Höhe der Ringmauer entlang, untersuchte alle Nischen und Ecken, nicht alles, daß er auch noch den Berg­fried bestieg. Mitunter hielt er inne in feinem Rundlauf, äugte interessiert über Höfe und Häuser des Dorfes und in die weite Landschaft, als wolle er einmal die Größe und Ausdehnung seines Jagd­reviers aus der Vogelperspektive feststellen. Ver­wundert schauten die Leute nach dem dreisten roten Gesellen, bis sich schließlich ein paar Burschen an ihn heranmachten, ihn zu verfolgen. Das Füchslein aber, nicht gewillt, sein Leben aufs Spiel zu fetzen, beendete feine Morgen-Visite mit einem raschen Sprung hinunter ins schützende Gesträuch, wie zum Hohne Abschied winkend mit seiner buschigen Lunte.

3tundfunkprogramm

Freitag, 26. Februar:

6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkon- zert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund. Der Ring des Nibelungen. Szenen aus WagnersSiegfried". 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Achtung unsere ganz Kleinen! Aufgestellt zur Tummelstunde! 15.30: Im Hessenland marschieren wir. Ein Funkbericht von der Kasseler SA. 16: Unterhaltungskonzert 17.30: Menschen und Geigen. Funkfolge von Beda Prilipp. 18: Musik aus Dres­den. 19: Volksmusik und Volkslieder. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.10: Nachrich­ten. Unterhaltungskonzert. 21: Fünf aus Holz und Blech. Hörspiel von Toja Forster. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Unterhaltungskonzert. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Kohlen von Fischer

Gießen, Ahcenstraße 4244, Telefon 3172 und 3176

Tennis

Teppichkäser

Tennis, ursprünglich Lawn Ten­nis, engl., Bedeutung = Rasen­spiel, bei dem auf einem gekiesten Platz mit einem darmbezogenen Schläger ein Ball über ein Netz von zwei oder vier Spielern ein­ander zugeschlagen wird. Als Punkte zählen die Fehler des An­dern. Tennis ist ein gesunder Sport, der mit Vorsicht auch im vorgerückteren Alter ausgeübt werden kann.

Tenniskleiduny, die Bekleidung beim Tennisspiel, ist für Damen entweder ein weißes leichtes Kleid, oder wie heute vielfach üblich Bluse und Shorts, für Herren lange weiße Hofe und weißes offenes Hemd, oder auch eine kurze Sporthose. Tennis­schuhe dürfen keine Absätze haben man wählt Tennisschuhe mir Chromleder- oder Gummisohlen. Teppich, Fußbodenbelag oder Wandbehang aus geknüpften, ge­wirkten, gewebten, auch gestickten farbigen Woll- ob. Seidenstoffen Teppiche haben geometrische Or­namente, stilisierte Pflanzen- und Tiermuster oder seltener realistische Darstellungen. Bei Florteppichen sind die Eewebe- noppen ausgeschnitten, so daß sich über dem Teppichgrund eine Schicht von aufrechtstehenden Wollfäden (Flor) befindet, hier­zu gehören fast alle orientalischen Teppiche. Andere Teppiche sind aus Garn. Bast, Jute, Kokos­fasern, Schilf, Rohr usw. herge­stellt. Die bekanntesten Flortep­piche sind der Smyrnateppich, die Perserteppiche sowie die Che­nille- ober Axminsterteppiche. fer­

ner Tournai-, Velvet-Velour­teppiche. Zu ben Rutenteppichen gehören bie Brüsseler Teppiche sowie bie aus kräftigen Geweben hergestellten Haargarn- und Boucleteppiche. Florteppiche wir­ken immer wesentlich weicher unb wärmer als Rutenteppiche und sind stark schalldämpfend. Ruten­teppiche bewähren sich aber, ab­gesehen davon, daß sie billiger sind, vorzüglich als Eebrauchs- teppiche. Niemals soll man beim Teppichkauf auf Billigkeit sehen, auch nicht bei deutschen Maschi­nenteppichen. Gerade bei Tep­pichen gilt das Sprichwort: Das Beste ist das Billigste. Neue Florteppiche soll man viel be­treten, damit die Wolle verfilzt, erst dann darf man sie klopfen und staubsaugern. Feuchtigkeit wird von Florteppichen schlecht vertragen, man kann sie aber von Zeit zu Zeit mit feuchten Teeblättern und Sauerkohl ab- bürsten. Diese Auffrischung ver­tragen auch alle anderen Tep­piche, das Verfahren darf jedoch nicht oft angewandt werden, da es das Gewebe angreift. Weni­ger schädigend ist das Abreiben mit Benzin, am besten im Win­ter das Ausklopfen auf Schnee, wobei man die Rückseite des Teppichs nach oben legt. Zum Aufbewahren werden Teppiche mit Zeitungspapier eingerollt. Aufgebogene Ende werden von links unter einem feuchten Tuch gebügelt.

Teppichkäfer, Kabinettkäfer, schädliche Insekten, die von Wolle angezogen werden. Man oer-

ÄcimatDceeinißung Stausenbevs.

Zu bem am Samstag, 27.Februar, abends 7.30 Uhr, auf der Burg Stauienberg stattsindenden Lickt- bllder-Vortrag des Gartenbau­architekten Schwarz-Gießen wer­den alle Mitglieder und Heimat­freunde eingeladen. - Eintritt frei.

Für die Heimatvereinigung: J.A.: Der Vorstand. 1264D

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FREITAG, den 26. Februar, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula

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Karl HtinrirbWAGGERL liest aus eigenen Werken

Mitglieder erhalten bis zu 3 Plätzen freien Eintritt Goethe- Bund: Gutschein Nr. 5 (rosa); Kaufmännischer Verein: Gut­schein Nr. 9. NSDAP.. Frauenschaft, Volkstum und Heimat 60 Pf., Nichtmitgl. Mk. 1.25, Studenden, Militär, Schüler 40 Pf.

VORANZEIGE ! Sonntag, den 7. März 1937, abends 8 Uhr

Josefa Berens-Totenohl

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Lichtspielhaus

Der treue Freund und Helfer des Menschen, der Hund, ist der große Held dieses wir­kungsvollen Harry-Piel-Films. Greif, der rassige Polizeihund, erweist sich als ein Musterexemplar seiner Gattung. Er und Harry - das gibt ein Film von Formatl

Beiprogramm und Fox-Ton-Woche

Täglich 4, 6, 8.30, Sonn ag 3, 5.30, 8.30 Uhr

Heute Donnerstag Erstaufführung I

HARRY PIEL und sein bester Freund Polizeihund Greif

Edna Greyff - Henry Lorenzen Ernst Legal -Trüde Hesterberg Lissi Arna - Paul Westermeier Willi Schur

REGIE: HARRY PIEL

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