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er Anteil an Der Abfassung der Antwort der Roten gehabt habe, die bezeichnenderweise mit dem Aus­druck der Sorge um dieL e b e n s i n t e r e s s e n der europäischen Demokratie" schließe. Würde es aber, so fragt dieMorning Post nach allem, was notorisch in Spanien unter roter Herrschaft vor sich gegangen sei, und nach all dem, was unwiderruflich die Entstehungsge­schichte des bolschewistischen Rußland mit Schande bedeckt habe, nicht besser sein, die Re­densarten von denLebensinteressen europäischer Demokratie" aus dem Spiel zu lassen?

Die Wahrheit bricht sich auch in England Bahn.

Die nationale Erhebung vereitelte die Ausrufung eines spanifchenGowjetstaates"

London, 12. Jan. (DRB. Funkspruck.) In der Morning Post" veröffentlichen Earl S t. A l d w y n und H. G. F- Balfour, die kürzlich aus Spa­nien zurückgekehrt sind, eine objektive Darstellung der chaotischen Zustände, die in Spanien vor der nationalen Erhebung herrschten, Die beiden Ver­fasser erklären, daß es der größte Irrtum sei, zu glauben, daß es sich bei den Kämpfen in Spanien um Auseinandersetzungen zwischen sozialen Schichten handele. Man könne nur von einer nationalen Erhebung gegen Kommunismus und Anarchismus sprechen. Es seien unwiderleg­liche Beweise dafür vorhanden, daß am 30. Juli vorigen Jahres die Kommunisten die Gewalt an sich reißen wollten und einen spanischen S o w j e t st a a t ausrufen wollten. Dieser kommu­nistische Plan wäre verwirklicht worden, hätte nicht General Franco mit den Nationalisten am 18. Juli zu einer nationalen Erhebung aufgerufen, um Spanien vor der kommunistischen Diktatur zu bewahren.

Die damalige Linksregierung habe die Verbrechen der Bolschewisten unterstützt. Bei den damaligen Linksregierungen habe es sich keineswegs um Regierungen gehandelt, die dem Volkswillen e n t s p r a ch en. Nicht im entferntesten hätten diese Regierungen die Bezeichnungdemokratisch" ver­dient. Das Land fei vielmehr mitsowjetrussi- scher Propaganda geradezu überflutet worden, und kommunistische Zellen seien überall, auch in Heer und Marine, geschaffen worden, als Macht­instrumente des tatsächlichen Regenten des damaligen Spaniens, des Bolschewismus.

Belgien nicht befriedigt.

Brüssel, 11. Jan. (DNB.) Unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten van Zeeland fand ein Minifterrat statt, in dem u. a. die durch die Er­mordung des belgischen Diplomaten de Borch- arave geschaffene Lage besprochen wurde. Der Außenminister Spaak teilte die Antwort mit, die von dem spanischen Bolschewistenhäuptling Cabal­lero auf die Note der belgischen Regierung, in der ganz bestimmte Forderungen enthalten waren, ein­gegangen ist. Der Ministerrat erklärte die Ant­wort für ungenügend und beschloß, eine neue Note, in der die belgische Regierung dar­auf besteht, daß innerhalb kürzester Frist ihren Forderungen Genüge geleistet wird.

Arzttum ist Dienst am Volk. Nationalsozialistische Gesundheitsführung.

Weimar, 10. Jan. (DNB.) Anläßlich der Ein­weihung des Thüringer Aerztehauses hielt Reichs- ärzieführer Dr. Wagner eine Rede, in der er die Richtlinien für die Arbeit des kommenden Jahres festlegte. Er führte u. a. aus: Der weiteren Ver­mischung mit fremdem Blut ist durch die Nürnberger Gesetze Einhalt geboten. Wir haben heute 500 000 Juden, 200 000 Halbjuden und 100 000 Vierteljuden. Schon in der nächsten Generation werden wir keine Halbjuden mehr haben. Dem weiteren Aufwachsen des Kranken und Ungesunden, das bereits das Gute und Gesunde zu überwuchern drohte, haben wir durch das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nach­wuchses Widerstand entgegengesetzt. Dieses Gesetz aber legt dem Arzt ungeheure Verantwortung auf. Er muß, bevor er den Antrag auf Sterilisation stellt, sich immer wieder ins Gedächtnis zurückrufen, daß der zeugungsfähige Mensch das kost- bar st e G u t unseres Volkes ist. Er soll den Menschen nicht nach irgendwelchen Jntelligenzprü- fungen beurteilen. Das Kriterium kann immer nur sein, wie sich der Mensch auf seinem Posten im Leben bewährt. Der Arzt soll nicht immer nur nach der Minderwertigkeit fragen, sondern er soll das Positive sehen und so den Stolz des Deutschen auf Familie und Sippe stärken.

Im Vordergrund der Gesundheitssührung stehen die positiven Maßnahmen für den Menschen. Welche Aufgaben hier noch zu lösen find, das sehen wir, wenn wir bedenken, daß die Erhöhung der Altersgrenze nur ein Scheinerfolg ist. Von den Menschen, die durch die Invalidenversicherung entschädigt werden, sind 5 0 v. H. vorzeitig Invalide geworden, d. h. vor ihrem 65. Lebens­jahre. Wir sehen heute den Arbeitsknick bereits im 40. Lebensjahr beim Mann, im 30. Lebensjahr bei der Frau. Der Vierjahresplan kann aber nur er­füllt werden, wenn es gelingt, die Arbeitskraft des deutschen Facharbeiters länger als bisher zu erhalten. Bereits im Vorjahre haben wir zu diesem Zwecke zwei Jahrgänge schaffender deutscher Men­schen untersucht.s Das waren 2 500 000 Menschen. Die Durchführung dieser Untersuchungen i n n o ch größerem Maßstab ist bereits für das jetzt vor uns liegende Jahr gesichert. Auch Betriebs-

ärzte werden wir in absehbarer Zeit in größe­rem Umfang einsetzen können. Diese Aerzte sollen nicht Gesunoheitspolizisten innerhalb der Betriebe fein. Sie können ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn sie das Vertrauen der Betriebsgefolgschaft besitzen. Ueberhaupt wird die Herstellung des Ver­trauens zwischen dem Arzt und dem Menschen, wie es einmal der gute Haus- arzt besaß, eine der wesentlichen Zukunftsaufgaben sein, die nur dann von Erfolg fein kann, wenn jeder Arzt sein Arzttum richtig sieht. Arzt tum

ist Dienst am Volk. Gerade die jetzige Gene­ration hat ihren Beruf ost nicht richtig gesehen. Anders ist es nicht zu verstehen, daß es oft schwer ist, genügend Aerzte für das Land zu bekommen. In Zukunft wird jeder Arzt ein Jahr Landpraxis nachweisen müssen. Auch der Spezialarzt, denn auch er soll immer den ganzen Menschen sehen und nicht nur den kranken Einzelmenjchen, sondern das ganze Volk und hinter diesem Volk den ewigen Blutstrom.

Jubel begrüßt, daß der Führer ihm auch Die große Aufgabe d e s Vierjahresplanes ubertrug. An seinem Geburtstag wünscht Hermann Göring keine große Feiern, aber wir glauben in feinem Sinne zu handeln, wenn wir ihm als schön­stes Geschenk die frohe Bereitschaft bekunden, die unsere nationale Zukunft auch auf wirtschaftlichem Gebiet sichern soll. Die SA. durfte ihre besondere Verbundenheit mit ihrem ersten Führer aus dem Jahre 1923 bekunden, indem sie den Obergruppen­führer Hermann Göring auf Befehl des Obersten SA.-Führers Adolf Hitler zum Chef der SA. - StandarteFeldherrnhalle" ernannte.

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Ministerpräsident Generaloberst Göring wird sich in Begleitung seiner Frau dieser Tage zu einem kürzeren Erholungsurlaub nach Italien begeben.

Gruppensübreroppell der GA.

Berlin, 11. Jan. (DNB.) Im Standartensaal der Adjutantur des Stabschefs fand am Montag­nachmittag der erste Appell de r Führer der SA. - Gruppen und Amtschefs der Ober- ft en SA. -Führung statt. Mit dem 30. Januar, dem Tage der nationalen Erhebung, ist der am 9. November 1923 angetretene Marsch zur Durch­führung des ersten Teils des nationalsozialistischen Weltanschauungskampfes, der Uebernahme der Füh­rung des deutschen Staates und Volkes, als Ab­schluß dieser ersten Etappe dieses symbolischen Mar­sches anzusehen. Damit werden für die Zukunft, erst­malig am diesmaligen 30. Januar, Beförderun­gen und Ernennungen auf diesen Tag und den 9. November festgelegt. Gleichzeitig begeht die SA. im ganzen Reich in allen Einheiten diesen Tag der Erneuerung und des Beginns eines neuen Kampfabschnitts unter Einbeziehung von erstmalig durchgeführten Kampfspielen einer jeden For­mation unter sich. Wie einst die Olympischen Spiele der Griechen in ihren anfänglichen Formen eine aus­übende Art ihrer Lebensanschauung waren, so wer­den auch die NS.-Kampfspiele für die Zukunft zu einer sich immer mehr erweiternden Feier des Na­tionalsozialismus werden. Auf dem Fundament der weltanschaulichen Vertiefung der SA. wird diese körperliche Erziehung und Ertüchtigung erst ihrem wahren Sinn und Zweck zugeführt. Damit ist die Größe der einmaligen und dadurch zeitlosen Aufgabe für Die S A., die sich heute in ihrem Ausmaße noch nicht übersehen läßt, klar gekennzeichnet. Aus dem ewigen Geist der SA. und dem Gestaltungswillen der Formationen werden sich in weiterer Zukunft er st die end­gültig st en Formen der nationalsozialistischen Kampfspiele ergeben. Mit der Leitung des neuge­schaffenen Hauptamtes Kampfspiele wurde Ober­gruppenführer Kasche, Führer der SA.-Gruppe Niedersachsen, beauftragt.

Aus aller Wett.

170000 Streikende in Amerika.

Neuyork, 12. Jan. (DNB. Funkspruch.) Nicht weniger als 170 000 Mann streiken in den verschie­denen amerikanischen Industriezweigen und in der Schiffahrt. Bei der General Motors Co. ist die Gesamtzahl der Arbeiter und Angestellten, die durch den Ausstand arbeitslos wurden, jetzt auf 112 000 gestiegen, da mehrere Werke des Konzerns wegen Materialmangels stillgelegt werden mußten. Andere Betriebe kündigten Betriebseinschränkungen an. In Flint (Michigan) kam es zu einem Z u - sammenstoß zwischen Polizei und Streikposten vor den Fisherbody-Werken. Die Polizei ging mit Tränengasbomben vor und trieb die Streikenden, die die Werke seit Streikbeginn besetzt halten, auf die benachbarten Dächer.

General von Nathusius f.

Der seit Kriegsende in Kassel lebende General­major a. D. Wilhelm Engelhard von N a t h u f i u s, zuletzt Kommandeur der Munitionskolonnen und Trains der 4. Armee, ist im Alter von 81 Jah­ren gestorben. General von Nathusius, der sich tm Weltkrieg große Verdienste erworben hat, wurde nach dem Kriege noch einmal besonders ge­nannt, als er im Jahre 1924 bei einem Besuch in Lothringen von den Franzosen verhaftet und vor ein französisches Kriegsgericht gestellt wurde. Die Beschuldigungen der Franzosen konnten jedoch ein­wandfrei widerlegt werden, so daß General von Nathusius freigesprochen werden mußte.

heftige Schneeslürme in Bulgarien fordern mehrere Todesopfer.

Die heftigen S ch n e e st ü r m e, die in den letzten Tagen über ganz Bulgarien wüteten, haben überall schwere Störungen verursacht und auch Men­schenopfer gefordert. Die Stürme überraschten zahlreiche Ausflügler in den Bergen. Uederall muß. ten Rettungskolonnen eingesetzt werden, um die in Bergnot geratenen Menschen zu bergen. In Philip- popel hat der Sturm über hundert elektrische Ma­sten umgerissen, so daß die Licht- und Kraftversor- gunq der Stadt völlig unterbrochen wurde und die meisten Fabriken ihre Betriebe stillegen mußten. Das in Mittelbulgarien liegende Städtchen Sevle- jevo ist von der Außenwelt ganz abgeschnitten. Die Bevölkerung wurde zur Nothilfe aufgerufen und in Arbeitstrupps eingeteilt, um zunächst die Ausgangs- ftraßen der Stadt freizulegen und die Lebensmittel­zufuhr sicherzustellen. In Sevlejevo und Gabrooo sind 5 Personen durch Erfrieren umgekommen. Man befürchtet, daß sich die Zahl der Todesopfer noch wesentlich erhöhen wird, da über die Lage in den meisten Gebirgsgegenden, in denen die Stürme besonders schlimm gehaust haben, noch keine Be­richte vorliegen.

DasHaus des Fremdenverkehrs".

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In Berchtesgaden besichtigte der Führer ein Modell desHauses des Fremdenverkehrs", das in der Reichshaupt ft adt errichtet wird. Von links: der F ü h r e r, Brigadefuhrer Schaub, Architekt Speer, Generalinspektor Dr. lobt, Reichspressechef Dr. Dietrich, Reichsminister Dr. G o e b b e l s und Präsident Esser. (Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)

Weitere Maßnahmen zur Sicherung der Brotversorgung.

Berlin, 11. Jan. (DNB.) Deutschland ist in seiner Brotversorgung vom Ausland unabhängig, so lange die Landwirtschaft das ihr auferlegte A b - lieferung-Soll an Brotgetreide pünkt­lich und gewissenhaft erfüllt. 30. v. H. des Jahres- oblieferungs-Solls an Roggen und Weizen mußten bis zum 15. Oktober 1936 geliefert werden. Das i ft geschehen. Manche Landesbauernschaften Haden sogar mehr als die vorgeschriebene Rate abgeliefert. Nur einzelne Gebiete, in denen die Ernte schlecht war, haben ihr Soll nicht ganz erfüllt. Weitere 30 d. H. des Jahresablieferungs-Solls waren bis aum 31. Dezember 1936 zu erfüllen. Mehrere Lanoes- bauernschaften hatten dies bereits bis Anfang De­zember getan. Das Gesamtergebnis liegt noch nicht vor. Die Landwirtschaft ist sich demnach, von Aus­nahmen abgesehen, ihrer Pflicht durchaus bewußt. Wenn die Unabhängigkeit unserer Brotversorgung vom Auslande nicht gefährdet werden soll, kommt nun alles darauf an, den verbliebenen Rest des Ablieferungs-Solls bis Ende Fe­bruar 1937 ebenso pünktlich und voll­st ä n d i g zu erfüllen. Um dem Rechnung zu tragen, hat der Reichsbauernführer angeordnet, daß die Ortsbauernführer Listen anlegen, in die sich aus freiem Willen diejenigen Bauern und Land­wirte eintragen können, die sich verpflichten wollen, nicht nur ihr Lieferungs-Soll pünktlich zu erfüllen, sondern darüber hinaus noch zusätzliche Men- gen von Brotgetreide abzuliefern.

Um sicherzustellen, daß alle ohne Unter­schied ihre Pflicht erfüllen, auch die­jenigen, die im Gegensatz zu der großen Mehrheit des Landvolkes aus Unkenntnis ihrer Verantwor­tung und aus Pflichtvergeffenheit nicht ihrem Ab­lieferungs-Soll entsprechen, Roggen und Weizen zum Verkauf bringen, wird injeber Gemeinde ein Sachoer st ändigenausschuß gebildet, um an Ort und Stelle festzustellen, aus welchem Grunde im Einzelfalle das Ablieferungs-Soll nicht erfüllt worden ist. Dieser Ausschuß hat ferner ge­gebenenfalls das Erforderliche zu veran­lassen, um die Erfüllung des Ablieferungs-Solls zu erreichen.

Ferner wird durch eine Verordnung des Reichs­ernährungsministers allen Tierhaltern die Verfütterung von zugekauftem Rog­gen oder Weizen oder Erzeugnissen hieraus verboten. Bei den Deputat­empfängern wird der Reichsnährstand dahin wirken, daß die Deputate künftig nur in dem Um­fang in Roggen oder Weizen geliefert werden, in dem die Deputatsempfänger diese Getreidearten für ihre eigene Ernährung benötigen. Auch der Han - del von Roggen und Weizen zu Futter­zwecken wird verboten. Für die Geflü­gelhaltungen wird im Rahmen der vorhande­nen Möglichkeiten Mais zur Verfügung gestellt werden. Auch sonst werden größere Mengen von

Futtermitteln verteilt werden, um zu erreichen, daß über das Ablieferungs-Soll hinaus noch Roggen und Weizen abgeliefert wird; bei dieser Verteilung sollen in erster Linie die Bauern und Landwirte berücksichtigt werden, die ihr Ablieferung-Soll pünktlich und voll­ständig erfüllt und sich in die erwähnte Liste eingetragen haben. Die zuzuteilenden Getreidemen­gen sollen dabei hauptsächlich in die Gebiete gehen, in denen gleichzeitig Roggenanbau und Schweinemast betrieben wird.

Görtuqs Geburtsiaa.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Ministerpräsident Hermann Göring feiert am 12. Januar seinen 44. Geburtstag. Die Fülle der Verantwortung, die sich in seinen hohen Aemtern ausprägt, kennzeichnet den Mann und seine Verdienste. Dabei ist er immer ein guter Ka­merad seiner Mitkämpfer und sorgsamer Führer feiner Gefolgschaft geblieben. Darin beruht die große Popularität des nun Dreiundvierzigjährigen, der jeder Arbeit, die er übernimmt, die Note seiner Persönlichkeit zu geben vermag. Wo Hermann Gö­ring, der Soldat und Politiker, eingesetzt wurde, hat er niemals die in ihn gesetzten Erwartungen enttäuscht. Deshalb hat es das ganze Volk mit

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