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Die Volksgasmaske in die Hand eines jeden Deutschen

wahrsten Sinne des Wortes, I aber beide Schutzschichten sind in einer ein Zi­en von Firmen und Einzel- g e n Schicht vereinigt worden, woraus sich wend sich bemerkbar gemacht die geringere Höhe des Filters, das geringere ©e-

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Ostpreuhenfahri der alten Aarde.

Königsberg, 10. Juni. (DNB.) Die 600 a V testen Mitkämpfer des Führers unter­nehmen alljährlich eine mehrtägige Fahrt dur^ einen der deutschen Gaue. Sie geht in diesem 3W über Danzig nach Ostpreußen. Die Mar-

rung wendet, sondern es muß abgewartet wer» den, bis die Amtsträger der NSV. in die Wohnung kommen und bei dieser Gele­genheit auch die Preise mitteilen. Bei der Vertei­lung werden im Falle von Luftangriffen beson­ders gefährdete Orte in den Vord er­gründ gestellt^ in erster Linie Berlin und Hamburg. Hersteller von Gasmasken sind die Gasmaskenfabriken Auer - Gesellschaft und das Draeger-Werk, die auch die Heeres-Gas- maske und die 8-Gasmaske Herstellen. Dadurch aber, daß die Herstellung von einzelnen Teilen sich über das Reich erstreckt, sind auch Fabriken im ganzen Lande daran beteiligt, lieber den Preis können im Augenblick genauere Mitteilungen noch nicht ge­macht werden. So viel steht aber bereits fest, daß er nur wenige Mark betragen wird, so daß er sich wesentlich von dem Preis der bisher im Handel befindlichen Gasmasken unterscheidet.

schaftsarbeit im i bei der Sonderinteressen .. v Personen niemals hemmend sich bemerkbar gemacht haben. Die Dolksgasmaske ist mit außerordentlicher Sorgfalt hergestellt. Während ihrer Anfertigung vom Rohstoff bis zum Verlassen der fertigen Maske aus dem Werk find mehr als 200 verschiedene Ar- beits- und Prüfgänge erforderlich.

Beitrag dafür, uic «v.. ~

zu fördern und dem allgemeinen Frieden

wicht und der geringere Materialverbrauch ergeben. Das Gewicht der Dolksgasmaske beträgt im ganzen nur eiroa 250 bis 270 Gramm. Die Lebensdauer

geht auch Bulgarien den Weg kraftvollen Wiederan st iegs. Es hat unter der weifen Führung seines Herrschers eine unabhängige, mutige Außenpolitik des Friedens be> folgt, die noch in der letzten Zeit ihren Ausdnirt in der Verständigung mit dem stammverwandten jugoslawischen Nachbarn gefunden hal. Wie unsere beiden Länder vor aleichgerichtete Aist- gaben und Ziele gestellt sind, so bringen auch unsere so engen Beziehungen auf wirtschaftlichem und kill- turellem Gebiet, die uns seit langem verbinden, bei' den Teilen gleichmäßig Nutzen und Vorteil.

lieber die Besprechungen zwischen den Mi' nistern wurde eine Verlautbarung an die Presse ausgegeben, in der es u. a. heißt: Ein großer Teil der Unterhaltungen galt der Erörterung bet außenpolitischen Probleme, die für den europäischen Frieden im allgemeinen und für beide Länder im besonderen von Bedeutung sind. 3" allen diesen Fragen wurde eine völlige lieber' einstimmung der Ansichten festgestellt und dabei von beiden Seiten der lebhafte Wunsch aus-

Frage einer Kennzeichnung d e s Angrei- fers behandelt werde. Ebenso werde auf die Zu- ständigkeit des Völkerbundes hingewic- sen. Insgesamt sei bisher ein sehr vorsichtiger Opti­mismus am Platze.

Erste Jührertagung des 7IGZK.

Berlin, 10. Juni. (DNB.) Der Korpsführer des NSFK. Generalmajor Christiansen, hatte am 9. und 10. Juni erstmalig die Grup­pen« und Stabsführer der NSFK.-Gruppen 1 bis 16 aus dem ganzen Reich zusammengerufen.

Mit der Führung der einzelnen Gruppen sind be­auftragt worden die Gruppenführer Oppermann Gruppe I Königsberg, Frodien, Gruppe II Stet­tin, von Bülow, Gruppe III Hamburg, Saude Gruppe IV Berlin, Sportleder, Gruppe VL Breslau, Dr. Zimmermann, Gruppe VII Dres­den, von Eschwege, Gruppe VIII Weimar, E g- gers, Gruppe IX Hannover, von Molitor, Gruppe XI Darmstadt, Groneiß, Gruppe XIII Nürnberg, Braun, Gruppe XIV München, Ehrbacher, Gruppe XV Stuttgart. Mit großer Begeisterung wurde die Miteilung des Korpsfüh­rers aufgenommen, daß vom Generaloberst ©Öring die neue Uniformierung und bie neuen Sturmabzeichen des NSFK. genehmigt wor­den sind. DerFliegende Mensch" wird in Zukunft das Symbol des NSFK. fein. Behandelt wurden ferner Handhabung des Modell-, Segel-, Motor- flug- und Ballonsportes und die handwerkliche Schulung, Sturmorganisationen nach Gruppen, Standarten und Stürmen, neue NSFK.-Besol­dungsordnung, Beitragswesen, Frauenbetätigung unter Betreuung des NSFK.

Der Westpakt.

Eine französische Denkschrift in London überreicht.

Berlin, 20. Juni. (DNB.) Dor der Presse sprach ein Referent der Abteilung ziviler Luftschutz des Reichsluftfahrtministeriums über die von dem Reichsluftfahrtminifter Generaloberst Göring gele­gentlich des General-Amtsträger-Appells angekun- digte Volksgasmaske. Bereits nach der Machtübernahme war sofort eine Gasmaske für diejenigen Kreise der Lustschutztätigen herausge­bracht worden, die für ihre Tätigkeit eine Gas­maske unter allen Umständen brauchen. Diese 8 - M a s k e, die seit vier Jahren in Gebrauch ist, wird auch weiterhin neben der Volksgasmaske, Gegenstand des Sicherheits- und Hilfsdienstes der Einsatzgruppen des Werkluftschutzes und der akti­ven Abwehrkräfte des Selbstschutzes bleiben.

Daneben tritt nunmehr die Volksgasmaske. Die Volksgasmaske ist nicht eineBeruhigungsmaske", sie soll nicht nur die Vorstellung erwecken, daß die Bevölkerung geschützt sei, sondern sie ist ein tat- ' ' ' Schutz. Es ist nicht möglich, daß

einer Volksgasmaske nun erst einen

Wahrung feiner Bündniffe und Freundschaften ver­zichten.

Der Pariser Korrespondent derTimes" berichtet, die französische Note bestätige jene Punkte, über die bereits allgemeine Einigkeit bestehe. Man glaube außerdem, daß in der Note d i e f r a n z ö s i s ch e n Verpflichtungen gegenüber Sowjet- rußland und der Tschechoslowakei im Zusammenhang mit dem Westpaktplan und der

Herzliche Trinksprüche in Sofia.

3m Geiste der allen Waffenbrüderschaft der Wunsch nach engen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen.

des Filters ist praktisch unbegrenzt.

Träger der Verteilung der Volksgasmaske wer­den gemeinsam NSV. und R e i ch s l u f t s ch u tz- bunt) sein. Reichsluftfahrtminister Göring hat schon darauf hingewiesen, daß Volksgenossen, die den außerordentlich niedrigen Preis für die Volksgas­maske nicht aufbringen können, durch Reichs- mittet bei b e r Anschaffung unter­stützt werden. Da die NSV. diese unterstützungs- bedürftigen Kreise kennt und über das ganze Reich verbreitet ist, empfahl es sich von selbst, diese In­stitution einzuschalten. Dem Reichsluftschutzbund liegt die Verpassung der Maske, die Ueberwachung der sachgemäßen Pflege und die Beratung ob.

Die flertcMung der Volksgasmaske.

Sofia, 10. Juni. (DNB.) König Boris empfing am Donnerstagvormittag Reichsaußenmi- nifter Freiherrn von Neurath zu einer Audienz, die IV« Stunde dauerte. Der König hat dem Reichsaußenminister das Großkreuz des Alexander-Ordens 1. Klasse verliehen. Um 13 Uhr gab König Boris 3U Ehren des Reichs­außenministers im Sommerschloß Wranja bei So­fia ein Frühstück, an dem außer dem Prinzen Kyrill und dem Ministerpräsidenten Kjossei- wanoff auch der Gesandte Rümelin teilnahm.

Ministerpräsident K j o s f e i ro a n o f f aab am Donnerstagabend zu Ehren des Reichsauhenmim- sters im Union-Klub einen Empfang, an dem sämtliche Minister, die Missionschefs sowie zahlreiche Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens Bulgariens teilnahmen. Mini­sterpräsident Kjoffeiwanoff erinnerte an die glor­reiche Waffenbrüderschaft des Weltkrieges. Die guten und bösen Tage, die das Schicksal unse­ren beiden Völkern beschieden habe, hätten die tra­ditionellen Bande der gegenseitigen Sympathien und der Freundschaft gefestigt. Bulgarien verfolgt, so erklärte der Ministerpräsident unter anderem weiter, mit lebhaftem Interesse die Bemühungen Deutschlands für einen friedlichen Wiederaufstieg. Unser Volk freut sich, daß Deutschland unter der weisen und weitsichtigen Leitung seines Führers und Reichskanzlers auf allen Gebieten Erfolge erzielt hat. Bulgarien ist dem großen deut­schen Volke zu besonderem Danke verpflichtet, daß es trotz seiner Sorgen seine Freunde nicht vergißt. In der Hoffnung, daß sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien auch in Zukunft im Geiste dieser erprobten und herzlichen Freundschaft entwickeln werden, spreche ich Eurer Exzellenz den tiefen Dank des bulgarischen Volkes für die ganz besondere Aufmerksamkeit aus, die uns mit Ihrem Besuch zuteil wurde.

Reichsaußenminister Freiherr von Neu­rath dankte für den herzlichen Empfang. Wie Deutschland unter der Führung Adolf Hitlers, so

deutsch-englischen Beziehungi Antwort komme diesem W , , bedeute jedoch nicht, daß sich die französische Auffassung vonLocarno Nr. 2" m e r f I i ch g e - ändert hätte. Frankreich könne weder auf seine überlieferte Treue zu den Grundsätzen des Völker­bundes und der kollektiven Sicherheit, noch auf die

jeder Besitzer ------ u .

achttägigen Lehrgang mitmachen muß, um mit der Behandlung des Gerätes vertraut zu werden, son­dern es ist erreicht, daß jeder, der zum ersten Male diese Maske in die Hand bekommt, sie sich ohne besondere Anleitung verpassen kann, so daß der gasdichte Abschluß unbedingt ge­währleistet ist. Damit sie sowohl dem kleinsten Schüler, als auch Erwachsenen unbedingt paßt, wurden drei verschiedene Größen her- gestellt, eine Männergröße, gekennzeichnet M, eine Frauengröße, gekennzeichnet F und eine Kinder­größe, gekennzeichnet K. Bisher sind an Kindern und Erwachsenen mehrere tausend Versuche durch­geführt worden, wobei Wert darauf gelegt wurde, möglichst die verschiedenen Paßformen auszusuchen. In jedem Fall hat sich herausgestellt, daß ein gasdichter Abschluß erreicht wurde. Bei der Schaffung der Maske wurde von dem Grund­satz ausgegangen, daß ihr Tragen jedem ohne oorangegangenes Heben möglich sein muß, damit sowohl Kinder, als auch alte Leute sich ihrer bedienen können, ohne in Atemnot zu geraten ober lästigen Druck unb Kopfschmerzen be­reits nach kurzer Zeit zu empfinden.

Vielleicht der schwierigste Punkt bei der Schaffung der Dolksgasmaske war d e r P r e i s. Trotz Her- stelluna aus hochwertigsten Rohstoffen, die eine lange Lebensdauer verbürgen, mußte er so niedrig fein, daß jeder Volksgenosse diese Maske erwerben kann. Die Dolksgasmaske ist eine Gemein-

Paris, 11. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der französische Außenminister D e l b o s empfing nach­einander den deutschen Botschafter Graf Wel- c z e ck und den b e l g i s ch e n Botschafter, um ihnen Kenntnis zu geben von einer Denkschrift über den Weftpakt, die das französische Außenmini­sterium gestern der englischen Regierung übermittelt hat. Der Versuch einer Wiederbelebung der diplo­matischen Verhandlungen zum Abschluß eines Ver­trages, der den alten Locarnopakt ersetzen soll, wird von der französischen Presse begrüßt. DerPetit Parisien" erklärt, die französische Mitteilung sei sehr entgegenkommend und könnte den Ausgangspunkt für eine interessante Verhandlung abgeben. Der neue englische Ministerpräsident Chamberlain wünsche eine Besserung der deutsch-englischen Beziehungen und die französische

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Prädrum des Internationalen Eifenbahnkongresses unter Führung des Generaldirektors der belgischen Staatsbahnen R u l o t. Der Reichsverkehrsminister agte, es liege im Wesen des Verkehrs, daß er als Mittler zwischen den Völkern an den Grenzen nicht Halt machen könne, sondern gerade eine Aufgabe darin sehe, politische und wirtschaft­liche Grenzen zu überwinden. Dr. Dorpmüller konnte mit besonderer Befriedigung auf ein Beispiel in der Vertiefung der Beziehungen zweier Ver­kehrsverwaltungen Hinweisen, sei es doch in die- em Jahre gelungen, zwischen den französischen Eisenbahnverwaltungen und der Deutschen Reichs­bahn einen Eisenbahnerkinderaustausch in größerem Stil zu verwirklichen.

Französische Geekadetten in Kiel.

rode unsere westlichen Nachbarn Frankreich und Belgien vertreten sind. Im vergangenen Jahre zeigten sich gerade die Franzosen überaus stark beeindruckt durch die Herzlichkeit des Emp­fanges, der ihnen zuteil wurde, und eine Pariser Zeitung, welche sich schon immer für eine Vcrstän- , bigung mit Deutschland eingesetzt hatte, schrieb, mit . einem deutlichen Seitenhieb gegen das Volksfront- . regime, es fei doch merkwürdig, daß gerade die ge- ; schmähtenFaschisten" die französische Abordnung besondersherzlich aufgenommen hätten. Und die Mitglieder d?r französischen Abordnung selbst . erklärten im Vorjahre, sie würden alles tun, was in ihren Kräften stehe, um ihre Landsleute über das wahre Deutschland aufzuklären. Wir wissen, . daß aus diesen Worten keine leere Höflichkeit, son­dern der aufrichtige Wille sprach, eine Brücke von Volk zu Volk zu schlagen.

Und das ist auch letztlich ine höchste und größte Aufgabe dieser Hamburger Tagung: Brücken vonDolkzu Volk zu schlagen und dafür Sorge zu tragen, daß der Mensch den Menschen kcnnen- lernt, daß keiner dem andern mehr mit feindseliger Ablehnung, sondern mit natürlicher Offenheit ent­gegentritt. Die Internationale der Diplomatie hat noch niemals den Weg zum Herzen eines anderen Volkes finden können, dieses Ziel konnte nur da­durch erreicht werden, daß Volk sich selb ft zu Volk fand. Und wenn in diesen Tagen in der schönen Hansestadt Franzosen und Hollander, Ru­mänen und Belgier, Schweizer und Italiener, Grie­chen und Ungarn, Bulgaren und Oesterreicher und all die anderen Volkstumgruppen sich mit ihren deutschen Gastgebern an einen Tisch setzen, wenn die echte Freude sie alle umschließt, dann ist damit der Dölkerversöhnung ein größerer Dienst erwiesen als durch manche internationale Konferenz. Freude ist das beste Lebenselixier, und mit dieser Freude, welche in den vergangenen vier Jahren in Deutsch­land wieder zum Leben erweckt worden ist, heißen wir unsere Gäste aus dem Ausland willkommen. Wir wollen ihnen zeigen, wie wir die sozialen Pro­bleme unseres Zeitalters anpacken und wie wir ihnen erfolgreich zu Leibe gehen, wir wollen unsere Erfahrungen austauschen und wir wollen die Men­schen verschiedener Nationen zum gegenseitigen 23er- stehen und zur Versöhnung führen.

Die Re'chsiagung Kraft durch Freude".

Eröffnung durch ein Werkkonzert des NS.-Reichssymphonieorchesters.

Hamburg, 10. Juni. (DNB.) Mit einem W e r k k o n z e r t des nationalsozialistischen Reichs­symphonieorchesters nahm die diesjährige Reichs­tagungKraft durch Freude" einen stimmungsvollen Auftakt. Um die Mittagsstunde hatte sich die Be­legschaft der Hamburger Hochbahn AG. im Betriebe Falkenried versammelt. Die weite Halle, die zur Hälfte noch mit Straßenbahnwagen unge­füllt war, hatte mit reichem Fahnen- und Grün­schmuck eine festliche Ausstattung erfahren. Zu den vielen Gefolgschaftsmitgliedern, die in ihrem Ar­beitszeug erschienen waren, gesellten sich die Ab­ordnungen und Do l k stumsgruppcn d e s In- und Auslandes in den bunten Trachten. Als Reichsorganifationsleiter Dr. Ley zusammen mit Gauleiter und Reichsstatthalter Kaufmann und Gauobmann Habedank in Begleitung von Ministerialrat Dreßler-An- dreß, Amtsleiter Lafferentz und Amtsleiter Rentmeister durch ein Spalier der Werkschar­männer die Halle betrat, wurde dem Schöpfer des Freizeitwerkes von den Arbeitskameraden und Gä­sten ein herzlicher Empfang bereitet. Staatsrat Stanik, der Betriebsführer der Hamburger Hoch­bahn AG., gab feiner Freude Ausdruck, daß gerade der Betrieb'der Hochbahn dazu auserfehen fei, die Eröffnungsstätte der Reichstagung zu bilden. Un­ter der Leitung von Erich Kloß brachte dann das nationalsozialistische Reichssymphonieorchester ein auserlesenes Programm zum Vortrag. Orchester und Dirigent wurden mit überaus reichem Beifall über­schüttet. Im Anschluß an das Konzert roeurbe bem Dirigenten von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley als Dank unb Anerkennung für die Darbietungen ein Lorbeerkranz überreicht.

gedrückt, die freundschaftlichen Beziehungen zum Nutzen beider Völker weiterhin zu vertiefen. Die auf dem wirtschaftlichen und kulturellen Gebiet be­reits bestehende Zusammenarbeit soll weiterhin aus- gebaut werden. Der Besuch des deutschen Außer- ministers in Sofia hat nicht nur freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien lebendigen Ausdruck verliehen, er bildet darüber ielmehr auch einen erneuten wertvollen Dafür, die Befriedung unter den Völkern

Die erste der Kulturveranstaltungen des Auslandes galt den Ländern Däne­mark, Schweden und Belgien. In dem festlich geschmückten Zuschauerraum des Thalia- Theaters hatte sich ein frohgestimmtes Publikum eingefunden. Die einzelnen Vorführungen brachten je ein Orchesterwerk der teilnehmenden Länder und Aufführungen der einzelnen Trachtengruppen, die jeweils von den Nationalhymnen eingeleitet wur­den. Zu Beginn erklang dieNordische Heer- fa h r t" des dänischen Komponisten Emil Hart- mann, eine musikalische Ballade, die in der For­mensprache der Romantik das heldische Lied des nordischen Menschen und seiner Landschaft besingt. Den schwedischen Teil der Veranstaltung eröffnete ein Werk des Stockholmer Komponisten Hugo AlfenM i d s o m m a r v a r k a", eine Rhapso­die über schwedische Dolksmelodien, die nordische Lebensfreude und das stille Weben der Mittsommer­nacht zu einem Gemälde gestaltet. Der belgische Teil begann mit der RhapsodieFlamonde" des Komponisten Bruesselmans, einem modernen Werk, in dem sich drängendes Leben mit einer innigen Melodik vereint. Die belgische Gruppe führte darauf einen Schwertertanz vor. Die Auf­führungen fanden den begeisterten Beifall aller An­wesenden.

Auf der zweiten Kulturveranstaltung des Auslandes bestritten Estland, Polen, Griechenland und Bulgarien die Vortrags- folge. Wiederum erwies sich der Zusammenklang von nationaler Musik, Kultur und bodenständiger Volkskunst als sehr glücklich. Für die Orchcsterdar- bietungen waren durchweg Werke moderner Kom­ponisten gewählt.

Oer Verkehr als Mittler zwischen den Völkern.

Reichsminister Dr. Dorpmütter empfängt Berkehrsfachleute auf der Weltausstellung.

Paris, 10. Juni. (DNB.) Aus Anlaß feiner Teilnahme an dem 13. Internationalen Eifenbahnkongreß in Paris veranstaltete Reichsoerkehrsminifter Dr. Dorp müll er einen Empfang im Deutschen Hause auf der Inter­nationalen Ausstellung. U. a. waren erschienen der französische Handelsminister Bastid, der Minister für öffentliche Arbeiten 23 e b o u c e, Botschafter Graf We 1 czek, die Generaldirektoren der gro­ßen französischen Eisenbahngesellschaften der gro­ßen Schiffsreedereien, der Verkehrsluftfahrt, der Präsident des Automobilklubs von Frankreich, bas

Die Ausrüstung der Bevölkerung mit Volksgasmaske wird nach einem genau fc ft- gelegten Plan erfolgen. Nacheinander werden die verschiedenen Orte damit beliefert. Daher ist es nicht zweckmäßig, daß sich der einzelne Volksgenosse nun an t)en RLB. oder die NSV. wegen Beliefe-

W e dieVollsMsmMe aussieht

Die Dolksgasmaske (Bezeichnung VM 37) besteht aus einem taubenförmigen elastischen Gummistück mit Augenfenstern, einem Anschlußstück, in das der Filtereinsatz eingeschraubt wird und einem Aus- und Einatmungsoentil. Durch ein sehr einfaches Kopfband, das in zwei rechts unb links befestigte Knöpfe eingeknöpft ist und auf jeder Seite zwei Löcher hat, ist eine Verstellbarkeit der ein­zelnen Masken möglich. Der Gesichtsteil des Mas­kenkörpers ist durch eine Gewebeeinlage verstärkt und so ausgebildet, daß er sich der Gesichtsform gut an paßt, ohne auf dem Gesicht aufzuliegen. Dadurch wird erreicht, daß der Zwischenraum zwi­schen der Maskenwandung und dem Gesicht außer­ordentlich klein ist, so daß die Schwierigkeiten für die Atmung nur gering sind. Die 21 u g e n f e n ft e r bestehen aus Cellon-Scheiben. Sie haben die gleiche Größe wie die Augenscheiben der 8-Maske und ge­währleisten ein außerordentlich großes Gesichtsfeld. Die freie Sicht wird kaum in nennenswertem Um­fange eingeschränkt. Zur Klarhaltung der Scheiben sind sogenannte Kl ar sch eiben vorgesehen, die auch bei vielstündigem Gebrauch die klare Sicht nicht trüben.

Die Atmung ist eine Zwei - Weg - At­mung, eine sogenannte ventilgesteuerte Atmung. Die Einatemluft-'streicht durch das Filter, während die Ausatemluft durch ein besonderes Ausatem­ventil ins Freie gelangt. Diese Konstruktion läßt zu, daß der Widerstand des Filters nur einmal, nämlich bei der Einatmung, überwunden werden muß. Außerdem ist der Widerstand wesentlich gerin­ger als der der 8-Maske, da fein Querschnitt etwas größer ist. Der Filtereinsatz selbst, das VM= Filter, unterscheidet sich nicht nur äußerlich in der Formgebung, sondern auch durch seinen inneren Auf­bau. Zwar ist auch hier der S ch u tz g e g e n r a u ch- und nebelförmige Stoffe in eine Faser­schicht gelegt, während eine Kohleschicht den Schutz gegen gasförmige Gifte enthält,

Kiel, 2. Juni. (DNB.) Im Kieler Rathaus fand der Empfang der Abordnungen des zu einem acht­tägigen Besuch im Reichskriegshafen Kiel einge­troffenen französischen Schulkreuzers Scanne d ' Arc" statt. Der Kommandant des Schulkreuzers Kapitän zur See Latham machte dabei in französischer Sprache u. a. folgende Aus- tihrungen: Als ich vor einigen Monaten den Be- ehl erhielt, dieScanne d'Arc" nach Kiel zu füh­ren, war ich darüber sehr erfreut. Es erschien mir ganz besonders wertvoll, daß dieScanne d'Arc", deren Aufgabe es ist, die französischen Marineoffiziere auszubilden, in Kiel die deutsche Marine begrüßen konnte. Die jungen Leute, die ich auszubilden habe, werden eines Tages den Kern der französische nMa- rine darstellen. Die Erinnerungen, die sie von Kiel mitnehmen, werden dazu beitragen, dessen bin ich sicher, das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden Kriegsflotten zu verbessern. Bande der Kameradschaft werden geknüpft werden, die sich dann in Freundschaft um= wandeln. Meine Offiziere und meine Kadetten haben an Ort und Stelle das Zusammengehörig­keitsgefühl und die fteudige Aktivität in Deutsch­land feststellen können. Weiterhin haben sie bas schöne Kiel bewundern können und oie Herzlichkeit und Freundlichkeit der Kieler Bevölkerung kennen gelernt.

Das Jllilliardendefiztt im französischen Staatshaushalt. TrotzdemnochgesteigerteRüstungsausgaben

Paris, 10. Suni. (DNB.) Der Senat führte die Aussprache über die N a ch t r a g s k r e d i t e von rund vier Milliarden Franken durch. Senator Abel Gardey bezifferte den Unterschuß für das Haus­haltsjahr 1936 auf über a ch t Milliarden Francs: der für 1937 sei wahrscheinlich noch ho­her. Der Ausgleich könne nicht durch Ankurbelung der Geschäftstätigkeit erreicht werden. Die französi­sche Sndustrie sei heute mit Ausnahme der Metall­industrie völlig amEnde,der Handel im Rück­gang, und das Schatzamt werde noch in diesem Fahre Anleihen in Höhe des ordentlichen Haus­halts aufnehmen müssen.

Der ehemalige Kriegsminister Fabry erklärte, der Jahrcsbetrag für bie Rüstungsausgaben betrage für das Sahr 1937 rund acht Milliarden, für das Sahr 1940 müsse man aber 1 4 Milliar­den haben, wobei noch nicht einmal die Preissteige­rungen gewisser Rohstoffe eingerechnet seien. Eine Anleihe werde dieses Programm wohl finanzieren. Aber für eine Anleihe habe man das Vertrau- e n des Landes nötig, und das könne nur Herr» schen, wenn die Finanzen in Ordnung seien.

Finanzminister A u r i o l verteidigte die Finanz- volitik der Regierung. Der Haushalt sei allein für bie Rüstungsausgaben um brei Milliarden egen. Der ehemalige Finanzminister C a i l- x warnte die Regierung vor übertriebenem Optimismus. Das Defizit betrage außerhalb des Haushalts sogar 20 bis 25 Milliarden. Die Lage sei insbesondere wegen des inneren Druckes - bem sich bie Regierung ausgesetzt sehe, Einfach fürch- - terlich.

Anschließend bewilligte der Senat die geforderten i Nachtragskredite mit 270 gegen 4 Stimmen.