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Jahre.

Kreis Alsfeld.

Aus den preußischen Nachbargebieten

Sprechenlernen

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Sprachen

Also, was mein Tyras war, der lief immer gern ein bißchen Hamster verbellen. Eines Tages ich warte und warte immer länger - wer nicht kommt, ist mein Tyras. Nanu, denke ich, dem werd' ich doch mal nachgehen, da steckt doch was dahinter! Fortsetzung folgt.

£ Groß-Felda, 6. März. Auch in unserer Gemeinde fand ein Lehrgang für Luft­schutz statt, der von dem Gemeindegruppenleiter Wahl geleitet wurde. An vier Abenden wurde über die wichtigsten Fragen des Luftschutzes ge­sprochen. Helferinnen des Roten Kreuzes zeigten das Anlegen von ersten Verbänden, sowie den Transport von Verwundeten. Der Lehrgang fand einen Abschluß mit einem Kameradschaftsabend. Ernste und heitere Vorträge wechselten dabei mit­einander ab.

> Deckenbach, 9. März. Die hiesige Volks- ch u l e hielt im Saale von Lorch einen Eltern­abend ab, der unter der Leitung von Lehrer Reinhard eine Fülle unterhaltsamer Darbietun­gen brachte. Von den Kindern gelangten Märchen- piele und verschiedene Reigen zur Aufführung. Auch manches Lied wurde von den Kindern gesun­gen. Pfarrer Wolf dankte abschließend den Kin­dern für ihre Darbietungen und dem Lehrer für die große Mühewaltung. Außerdem widmete der Geistliche den Konfirmanden dieses Jahres herzliche Worte für die Gestaltung ihres zukünftigen Lebens.

teilung aus« dem Blumenschmuckwettbewerb ver­bunden war. Der Vorsitzende des Vereins, Rektor Steinhauer, hielt die Begrüßungsansprache. Kinder brachten Gedichte zum Vortrag und führten Blumenreigen auf. Musikalische Vorträge umrahm- ~ - ~ ' f .....chrere Lieder.

den Körper nicht beengen darf, ihn aber, wenn er erhitzt ist, vor zu schneller Abkühlung bewahren muß. Man tut daher gut. immer einen Pullover bereit zu haben, der bei Erhitzung übergezogen werden kann, zweckmäßiger ist noch ein Trainingsanzug.

Sprachen lernen sich um so leich­ter, je früher man damit beginnt Zum Selbstlernen gibt es gute Methoden, die aber große Aus­dauer und großen Fleiß voraus­setzen. Am besten lernt man Sprachen bei einem Lehrer, der in dem betreffenden Lande war und die richtige Aussprache be­herrscht. Am zweckmäßigsten ist das Erlernen von Englisch, erst in zweiter Linie wende man sich Spanisch oder Französich zu. Voraussetzung für das Erlernen einer Fremdsprache ist die Be­herrschung der Muttersprache in Wort und Schrift, wozu auch eine mundartfreie Aussprache gehört Damit soll nichts gegen die Mundarten gesagt sein. Jeder Deutsche sollte neben der Schrift­sprache auch die Mundart seiner Gegend beherrschen, denn die Mundarten sind die Wurzeln der Schriftsprache, ohne die sie ver­dorren müßte.

Sprachrohr, Metalltrichter, der in das enge Mundloch gespro­chene Laute verstärkt und weiter hörbar macht.

Sprachstörungen sind oft angebo­ren, sind aber oft auch durch eine Krankheit entstanden oder die Folge von nervösen Störungen. Es gibt Störungen der Artikula­tion, d. h. es können einzelne

Geräten zur

lichen Leistungen der Schuler anerkannt wurden. Bemerkt sei noch, daß für das neue Schuljahr be­reits 16 Anmeldungen für die Sexta der Realschule

<£ Reiskirchen, 9. März. Die hiesigen Pimpfe veranstalteten im SaaleZum Hirsch einen Dolksgemeinschaftsabend. Fähn­leinführer Linden st ruth hieß die Besucher willkommen und sprach dann über die Ausgaben des Jungvolks und der Hitler-Jugend. Der Bolks- gemeinschaftsabend solle den Eltern Einblick m Die Arbeit des Jungvolks in den Heimabenden geben. Dann warteten die Pimpfe mit allerlei unterhalten­den und humorvollen Darbietungen auf; fie aeigten Turnübungen am Pferd, Bodenturnen und Rmg- kampf und wußten damit gut zu unterhalten. Mit dem Gedenken an den Führer und dem Liede der Jugend klang der Abend aus. r .

A Saasen, 9. März. Dieser Tage fand hier die schulärztliche Untersuchung der diesjährigen ABC-Schützen statt. Von zehn Neulingen (fünf Knaben und fünf Mädchen) wurde em Knabe zurückgestellt. Vom Vorjahre gesellen sich zu den ABC-Schützen drei Knaben und zwei Mädchen. Zu

Die

Geschichte vom Tyras

Ostern kommen also vierzehn Schüler zur Aufnahme in die Schule. Die Schülerzahl in der Oberklasse be­trägt im neuen Schuljahr 54, in der Unterklasse 41. Den Konfirmanden wurde dieser Tage ihr in der Schulsparkasse erspartes Geld mit Zinsen zurückgegeben. Die Schulsparkasse ist der hiesigen Spar- und Darlehenskasse angeschlossen. Fünf der Konfirmanden hatten sich in ihrer Schulzeit über 100 Mark gespart.

ch Lauter, 9. März. Die Gemeinde führt eine Verjüngung der Obstbaumanlage durch. Aeltere Bäume, die keinen größeren Obst­ertrag mehr bringen, werden umgehauen und an ihre Stelle junge gepflanzt. Damit die Schädlinge bekämpft werden, werden alle Obstbäume der Ge­meinde gereinigt. Ebenso find alle Baumbesitzer aufgefordert worden, ihre Obstbäume zu reinigen, damit eine systematische Obstschädlingsbekämpfung durchgeführt werden kann. Heute kann Ludwig Zimmer sein 71 Lebensjahr vollenden. Von morgens früh bis spät abends ist er noch im land­wirtschaftlichen Betrieb tätig. In der Nacht vom Sonntag auf Montag verstarb Karl Rinker, einer unserer ältesten Einwohner. Im vorigen Monat hat der Verstorbene sein 81. Lebensjahr vollendet. Jahrzehnte ist der Verstorbene auf der Eisenschmelze Friedrichshütte tätig gewesen und hat morgens und abends den Weg dorthin zu Fuß zurückgelegt.

= = Grüningen, 9. März. In der hiesigen Turnhalle fand, veranstaltet von der NSG.Kraft durch Freude", eine Veranstaltung statt, die in der Hauptsache von der Bauernspielschar Alten- Buseck getragen und ausgefüllt war. Ortswart Singel begrüßte die stattliche Teilnehmerzahl. Es gelangten die beiden StückeDie Hoingküch" undS. M. 265" zur Aufführung. Die Darsteller fanden starken Beifall. Die Kapelle Bender - Steinberg umrahmte die Aufführungen mit guter Musik.

nsf. Utphe, 9. Mürz. In unserer Frauen- s ch a ft veranstaltete Fräulein C h r i st einen Koch- abend über den Seefisch und seine Verwendung. Die Frauen folgten den Vorbereitungen mit gro­ßer Aufmerksamkeit, auch Kochvorschriften und Kost­proben waren willkommen. Es beteiligten sich 25 Frauen und Mädchen. Ebenso fand ein Lehrgang über die Verwendung des Quarks zu abwechselungs­reichen Gerichten großen Anklang.

nsf. Ober-Hörgern, 8. März. In unserer Frauenschaft fand ein Vortragsabend statt, an dem Frau Kranz aus Gießen über Ahnen­forschung sprach. Sie betonte, daß gerade auf dem Lande, wo die Sippen meist dicht beieinander wohnen, die Kenntnis über die Vorfahren leicht nachzuforschen ist und dadurch die Aufzeichnung der Familienkunde eine Freude wird. Die Rednerin er­mahnte auch die Frauen, altes Erbgut zu pflegen und in Ehren z ' halten, besonders gediegenes Hausgerät und schöne alte Handarbeiten. Die Frauen nahmen viel Anregung von diesem Abend mit.

Kreis Friedberg.

pb. Butzbach, 7. März. Heute nachmittag fand im HotelDeutsches Haus" die 74. Generalver­sammlung der hiesigen Gewerbe - und Land­wirtschaftsbank statt. Aus dem Geschäftsbe­richt ist zu entnehmen, daß infolge der Besserung der wirtschaftlichen Lage der Gesamtumsatz von 20,3 Millionen auf 25,6 Millionen Mark gestiegen ist. Die Spareinlagen betrugen 588 461 Mark, die Ein­lagen in laufender Rechnung 79 968 Mark. Der Kassenbestand am 31. 12. 36 betrug 36 015 Mark, einschließlich der Guthaben auf Postscheckkonto und bei der Reichsbank. Das Bankguthaben betrug 101 858 Mark. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 851312 Mark. Die Gesamthaftsumme der Mitglie­der beträgt 518 000 Mark, die offenen Reserven stellen sich auf 61175 Mark. Die Gesamtgarantie­summe betrögt 686 000 Mark, der Reingewinn be­läuft sich auf 5732 Mark, so daß eine Dividende

Laute nicht richtig ausgesprochen werden. Dazu gehört das Lis­peln, wobei das S nicht richtig ge­bildet wird, die Zunge ist dabei zwischen den Zahnreihen. Beim Stammeln werden einzelne Laute mangelhaft gebildet oder durch Laute derselben Bildungsreihe ersetzt. Beim Näseln, meist eine Folge von Polypen oder vergrö­ßerten Mandeln werden alle Laute durch die Nase ausgespro­chen. Auch bei Wolfsrachen ent­steht ein Näseln Stottern ist eine nervöse Sprachstörung. Es be­ruht auf einer krampfartigen Störung des Zusammenarbei­tens der Sprechmuskeln. Auf keinen Fall darf man Stotterer auslachen oder ungeduldig mit ihnen werden, dann verschlim­mert sich das Leiden nur noch viel mehr. Durch unendliche Ge­duld, durch seelische Beeinflus­sung und Stärkung des Selbst­vertrauens kann man am ehesten das Übel heilen Es gibt eigene Schulen für Stotterer in denen sie lernen, die Hemmungen über­winden und allmählich zu einem richtigen Sprechen kommen. Bei der Behandlung der Sprach­störungen ist es vor allem wich­tig, etwaige organische Fehler zu erkennen und zu beseitigen, dann erst kann man mit Sprachübun­gen etwas erreichen.

Sprechenlernen, ein wichtiger Lebensabschnitt des Kindes, tritt nicht zu einer bestimmten Zeit ein. Es sind also keine Befürch­tungen notwendig, wenn ein Kind später damit beginnt und langsamere Fortschritte macht

Hier abschneiden! I

ten die Feier. Der Männerchor fang mehrere Lieder. Obstbauinspektor Metternich (Büdingen) hielt einen Vortrag über Sinn und Wert des Blumen­schmucks an Häusern, in Fenstern und Vorgärten. Diele Lichtbilder veranschaulichten den Vortrag. Eine Singspieltruppe aus Götzen führte ein bei­fällig aufgenommenes Theaterstück auf. Bei der Preisverteilung für den Vlumenfchuck-Wettbewerb konnten 65 schöne Blumenpreise' vergeben werden. Besondere Anerkennung und einen Zusatzpreis er­hielt die Kriegerwitwe Merz. Auch mehrere Be­hörden konnten mit Preisen bedacht werden. Bür­germeister Menget dankte allen Beteiligten und bat um weitere Mithilfe bei der Verschönerung der Stadt. Ortsaruppenleiter Z e s ch k y brachte das

Leben des zu Ende gehenden Schuljahres. Gedicht­vorträge von Schülern und Darbietungen des Schülerorchesters unterbrachen die weitere Folge der Tagesordnung. Studienassessor Flohr sprach dann an Hand von Lichtbildern über das Thema Wege zum Vierfah res plan". Schließlich wurde noch ein SchulfilmTierpflege im Zoologischen Garten"

Erweiterung der Flachsanbauflächen auf dem Westerwald.

Fwd. Westerburg, 9. März. Der Flachs­anbau auf dem Westerwald wird in diesem Jahre auf Grund der erzielten Erfolge in noch größerem Ausmaße betrieben werden. In zahl­reichen Ortschaften sind für den Anbau öiefer wert­vollen Faserpflanze größere Bodenflächen als seit­her vorgesehen.

Kreis Wehlar.

(D Krofdorf - Gleiberg, 9. März. Wie all­jährlich am Ende des Schuljahres veranstaltete am Sonntag die Handarbeitslehrerin Frau Kuhl, die nun zehn Jahre den Handarbeitsunter­richt unserer Schule führt, eine Schau mit einer Fülle von Erzeugnissen ihres Unterrichts­zweiges. Mit großer Aufmerksamkeit besichtigten zahlreiche Besucher die in zwei Stockwerken des Schulgebäudes an der Gleiberger Straße unterge­brachten Handarbeiten und gewannen die Ueber- zeugung, daß die an den Handarbeitsunterricht heute gestellten hohen Anforderungen vollkommen erfüllt sind. Bei den hunderterlei verschiedenen Din­gen sah man nicht nur lobenswerte Fertigkeit und Geschicklichkeit, sondern auch geschmackvolle Schu­lung. Die gut erkennbare Schwierigkeitssteigerung der Arbeiten vom dritten Schuljahr aufwärts bis

Mann backen Sie Spritzkuchen?

Dann denken Sie auch an die dazu notwendige Teigspritze. Sie und auch die Tortenspritze können oft zu einem schönen Gelingen Ihres Backwerkes beitragen. Häuser zeigt Ihnen gern mal die vielen Aus­führungen, die es darin gibt.

3- D- Yäufer, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

gezeigt. Dr. Weiß schloß den Abend mit einem Sieg-Heil auf den Führer. Den Dank der Eltern­schaft für den anregenden Abend und für alle Be­mühungen der Lehrkräfte sprach Molkereiverwalter Bausti an aus. Im Anschluß an den Eltern­abend erfolgte eine Besichtigung von Schüler­arbeiten (Zeichnungen, Flugmodellbau) und von Flugphysik, wobei allgemein die treff«

Eine Tellersammlung erbrachte den stattlichen Be­trag von 14 Mark.

Kircke und Schule.

Landkreis Gießen.

X Reiskirchen, 10. März. Unsere Kirchen« gemeinde stand am letzten Sonntag im Zeichen der ordentlichen K i r ch e n o i s i t a t i o n. Dekan Sattler (Wieseck) erschien in Vertretung des Propstes. An die Predigt des Ortsgeistlichen Pfar­rer F r a n k über Kor. 1, 3 bis 7, schloß sich eine An­sprache des Visitators an. Die Prüfung der kon­firmierten Jugend und der Jugendgottesdienst hat­ten ein gutes Ergebnis. Bei der anschließenden Äir- chenoorftandssitzung zeigte sich Einmütigkeit in dem Bestreben, an den noch bestehenden guten öitten und Gebräuchen festzuhalten. Anerkennung fand dec gute Zustand des Pfarrhauses und der recht gute von Kirchengebäude und Orgel. Besonderes Inter­esse erweckte die durch fleißige Arbeit sehr weit zu­rückreichende Kartothek, die für die Sippenforschung eine große Erleichterung bedeutet.

X Burkhardsfelden, 10. März. Am Nach­mittag des letzten Sonntags weilte Dekan Satt« l e r (Wieseck) zur ordentlichen Kirchenvisita­tion in unserer Gemeinde. Er hielt selbst die Pre­digt über 2. Kor. 1, 19 bis 20 und sprach von dem Ja Gottes in Christus". Er veranschaulichte die enge Verbindung von Deutschtum und Christentum und ermahnte die Gemeinde, stets an ihr festzuhal­ten. Bei der Prüfung der konfirmierten Jugend und beim Jugendgottesdienst beteiligte sich die Ju­gend mit Wort und Lied sehr rege. Bei der Kirchen­vorstandssitzung, die dem Gottesdienst folgte, wurde bemerkt, daß die Behebung der Schäden im Dach­stuhl und am Fußboden des Kirchengebäudes keinen längeren Aufschub mehr duldet.

]) Allendors a. d. Lumda, 8. März. In dec hiesigen Kirche wurde gestern durch den Orgelkünst­ler Don der Au aus Mainz, unter Inanspruch­nahme der vor einigen Jahren neu erbauten Bach- schen Kirchenorgel eine religiöse Orgel- Feierstunde veranstaltet. Das reichhaltige Pro­gramm wies sowohl ältere, als auch neuere Meister nach. Es kamen zu Gehör Werke von Joh. Christoph Bach, Joh. Pachelbel, Dietrich Buxtehude, Joh. Sebastian Bach, Gg. Fr. Händel, Franz Liszt, Josef Rheinberger und Max Reger.

von 5 v. H. gegen AVi des Vorjahres ausgeschüttet werden kann. Der Bestand an Wechseln betrug am 31. 12. 36 62 926 Mark. Die Geschäftsguthaben der Mitglieder betrugen 108 444 Mark. Die Zahl der Genossen betrug am Jahresende 435, es traten neu ein 20, es schieden aus durch Aufkündigung 16, durch Tod 6 und durch Ausschluß 10. Die eigenen Wert­papiere stehen mit 107 300 Mark zu Buch. Die Ge- amtausleihungen im Kontokorrent- und Wechselge­schäft betrugen am Jahresende 557 474 Mark. Die ausstehenden Kredite in laufender Rechnung betru­gen 484 548 Mark. Die Stückzahl der Konten in lau­fender Rechnung betrug 359. Die Forderungen auf Hypothekenkonto betragen 43190 Mark, diejenigen auf Vorschußkonto 13 273 Mark. Es wurde eine Verteilung des Reingewinns wie folgt vorgeschla- gen: 5099,55 Mark - 5 v. H. Dividende, 600 Mark Zuschrift auf Reservefonds, 33,17 Mark Vortrag auf neue Rechnung. Aus dem Aufsichtsrat scheiden wegen Ablauf der Wahlzeit aus: Strafanstalts­hauptwachtmeister Klee, Kaufmann Gg. Mat­thäus, Rechtsanwalt Rudolf Wolf; sie wurden wiedergewählt.

Kreis Bübingen.

}) Nidda, 6. März. Der Eisenbahnver» ein Nidda, dessen Mitgliederzahl in 1936 um 49 auf 317 Mitglieder gestiegen ist, hielt seine stark besuchte Hauptversammlung im GasthausZur Krone" ab. Nach der Begrüßung durch den Ver­einsleiter, Reichsbahnobersekretär Becker, ehrte man die im Jahre 1936 verstorbenen neun Mitglie­der. Nach der Berichterstattung über die Vereins­arbeit im verflossenen Jahre wurde dem Vereins­führer Entlastung erteilt. Nach Ehrung von drei Mitgliedern, nämlich Lademeister i. R. Kreutz, die Zugführer i. R. Schmidt und Spengel, mit 40jähriger und elf Mitgliedern mit 25jahriger Eisenbahndienstzeit durch schmuckvoll eingerahmte Ehrenurkunden wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen.

D Nidda, 7. März. Die hiesige Krieger - kameradschaft veranstaltete unter Leitung ihres Kameradschaftsführers Helfrich, einen Kameradschaftsabend mit der Bekanntgabe des Jah­res- und Geschäftsberichtes für 1936. Gegen die vorgetragene Rechnung war nichts einzuwenden. Es wurde hervorgehoben, daß es dem Kamerad­schaftsführer gelungen war, in etlichen Fällen für unverschuldet in Not geratene Kameraden namhafte Geldunterstützungen zu erwirken. Nach Bekanntgabe verschiedener Kyffhäuser-Parolen und Landesver­bandsnachrichten befaßte man sich mit Kleinkaliber­schießen, das in Kamerad Philipp Wenzel einen nimmermüden Förderer hat. Ihm wurde für feine eifrige Tätigkeit besonderer Dank gezollt.

Kreis Schotten.

C. Schotten, 6. März. Der Obst- und Gartenbauoerein Schotten hielt in der mit vielen Blumenstöcken geschmückten Turnhalle einen Blumenabend ab, mit dem die Preisver-

Sieg-Heil aus den Führer aus.

p. Schotten, 7. März. Die NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" veranstaltete in der Turnhalle gestern abend ein Militärkonzert, bas vom Musikkorps des II. Bataillons Infanterie- Regiment 57 Marburg unter der Leitung des von hier stammenden Feldwebels Str a u b ausgeführt wurde. Die Turnhalle war überfüllt. Die Dar­bietungen der auf der Höhe stehenden Kapelle fan­den begeisterten Beifall. Zu mancherlei Zugaben, auch zu einer sehr beifällig aufgenommenen Ge­sangseinlage, verstand sich die Musik. Die tanz­frohe, zahlreich vertretene Jugend kam bei der an­schließenden schmissigen Tanzmusik ebenfalls auf ihre Kosten.

(D Schotten, 6. März. Der Pferdeoer- sicherungsverein Schotten hielt hier un­ter starker Beteiligung seiner Mitglieder seine ordent­liche Generalversammlung ab. Der Vorsitzende Aug. Rausch gab einen Ueberblicf über das Vereins­jahr 1936, wobei eine sehr günstige Aufwärtsent­wicklung festgestellt werden konnte; es wurde mit- geteilt, daß die Zahl der Mitglieder von 205 im Jahre 1935 auf 210 im Jahre 1936, die Zahl der versicherten Pferde von 97 in 1935 auf 105 in 1936 gestiegen fei. Als sehr erfreulich wurde die Tatsache hervorgehoben, daß aus 1936 keinerlei Beitrags­rückstände vorhanden sind. Sodann erstattete der Rechner Stang die Rechnungsablage, die ebenfalls ein günstiges Bild der finanziellen Entwicklung des Vereins bot und dartat, daß keine liquidierten Aus­stände zu verzeichnen waren. Die von den Mitglie­dern Karl Rühl II. und Karl Pr öscher I. ge­prüfte Rechnung wurde genehmigt und dem Vor­stand Entlastung erteilt. Im weiteren Verlaufe wurden zu Vertrauensmännern des Vereins ge­wählt: Bürgermeister D e ch e r t (Rainrod), Altbür­germeister Knodt (Eichelsdorf), Lind (Eichel- fachfen), Dietz (Kölzenhain), Bürgermeister Jo­ch i m (Einartshausen) und August Bischoff (Ru­dingshain). Ferner wurde ein Antrag des Vorstan­des auf Aenderung von § 20 Absatz 4 der Vereins­satzungen angenommen. Der Vorsitzende gedachte dann mit ehrenden Dankesworten der Tätigkeit des verstorbenen Vorstandsmitglieds Karl Schmidt (Schotten); bei der darauf folgenden Ersatzwahl wurde Heinrich Strauch III. (Eschenrod) in den Vorstand gewählt. Mit einem Appell an die Mit­glieder, sich die Werbung neuer Mitglieder ange­legen sein zu lassen, und mit dem Sieg-Heil auf den Führer und den Reichsernährungsminister schloß der Vorsitzende die Versammlung.

/X S ch o 11 e n , 8. März. Im Singsaal der hiesi­gen Realschule fand ein sehr gut besuchter Elternabend statt. Nach einem vom Schülerorchester ausgeführten Musikstück berichtete der stellvertretende Direktor Studienrat Dr. Weiß über das schulische

erfolgt sind.

00 Laubach, 9. Mörz. Am Sonntagnachmlt- tag fand imSchützenhof", veranstaltet van der NSG.Kraft durch Freude", ein Militörkon- zert statt, das vom Musikkorps des II. Batls. Jnf.- Regt. 57 in Marburg ausgeführt wurde. Die Ka­pelle wartete mit ausgezeichneten Darbietungen auf und mußte sich immer wieder zu Zugaben entschlie­ßen. Ortsgruppenleiter Braun dankte der Kapelle für die ausgezeichneten Mufikvortröge und den zahl­reichen Zuyörern für ihr Erscheinen. In kurzen Worten gedachte er des Einzuas der deutschen Trup­pen in die einstige entmilitarisierte Zone vor einem

zum achten ließ die Folgerung zu, daß mit dec Schulentlassung die im Haushalt notwendigsten Handarbeiten erlernt sind. Wenn dann die Haus­haltsausbildung in der Mädchen-Fortbildungsschule mit ihren Spezialgebieten theoretisch und prak­tisch Ergänzung bringt, dürften die künftigen Haus­frauen mit einer Schulung versehen sein, die den modernen Anforderungen genügt, was um so be­deutungsvoller sich auswirkt, da die jungen Mäd­chen zumeist in der Zigarrenfabrik beschäftigt sind und dadurch kaum Zeit finden, von sich aus etwas für ihre Haushaltsausbildung zu tun.

< Hörnsheim, 10. März. Am Samstagnach- mittag wurde in einer hiesigen Metzgerei ein Dieostahl ausgeführt. Ein unbekannter, gut ge­kleideter junger Mann plünderte die Ladenkaffe mit etwa 50 Mark Inhalt und konnte entkommen. Bei einem neuen Einbruch wurde er erwischt. Die hiesige Volksschule stellte dieser Tage die unter Leitung der Handarbeitslehrerin Frau Koch an- gefertigen Handarbeiten aus. Die Arbeiten legten von großem Eifer Zeugnis ab. Die Ausstel­lung fand guten Besuch. Der hiesige Klein- Kaliber-Schützenverein beteiligte sich bei dem diesjährigen Kreis-Winterschießen in Wetzlar mit einer aktiven und mit einer Jugendmannschaft. Hörnsheim stellte die beste Jugendmannschaft des Kreises. Die aktive Mannschaft placierte sich an vier­ter Stelle.