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Wirtschaft.

preisaufschlüge für Braugerste von besonderer Beschaffenheit.

Fwd. Eine Anordnung der HD. der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft gibt bekannt, daß für Braugerste von besonderer Beschaffenheit Aufschläge auf den Erzeugerhöchstpreis gezahlt wer­den können. Die Zahlung des Aufschlags ist also keine Muß-, sondern eine Kann Vorschrift. Der Aufschlag soll grundsätzlich dem Erzeuger zugute kommen. Nach der Anordnung gibt es zwei Güte­klassen von Braugerstebesonderer Beschaffenheit", und zwarfeine Braugerste", für die ein Zuschlag von 7 Mark je Tonne gezahlt werden kann, und Ausstichgerste", für die ein Zuschlag von 15 Mark «werden kann. Voraussetzung für die Zäh­er genannten Aufschläge ist die Beibringung eines Qualitätsattestes einer der neuen amtlichen Untersuchungsstellen. Die Anordnung tritt mit so­fortiger Wirkung in Kraft.

Rindermarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gie­ßen standen 510 Stück Großvieh, 112 Fresser und 185 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 400 bis 500 Mark, 2. Qualität 300 bis 350 Mark, 3. Qualität 170 bis 220 Mark; Rinder %= bis 54jährig 70 bis 100 Mark, 54- bis 2jährig 120 bis 170 Mark, tragend 280 bis 400 Mark; Kälber bis 2 Wochen 25 bis 35 Mark, bis 4 Wochen 40 bis 50 Mark, bis 6 Wochen 60 bis 70 Mark. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf ruhig, Ueberstand. Nächster Markt: 14. September.

Rhein-Mainische Börse, rniltagsdürse sehr still.

Pfandbriefe schwankten bis 0,25 v. H., Rheinische 0,40 o. 8). höher mit 101,90. Industrie-Obligationen waren kaum verändert.

Im Freiverkehr wurden genannt: Adler­werke Kleyer 117 bis 119, Neue Wayß & Freytag 150 bis 152, Großalmerode Thon 116 bis 118.

Tagesgeld war gefragt zu 3,25 (3) v. H. Abendbörse behauptet.

Die Abendbörse war gut behauptet. Das Geschäft hatte im allgemeinen nur kleinen Umfang, auch die Kursveränderungen waren geringfügig, es über­wogen jedoch leichte Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. 8). Etwas lebhafter waren am Montanmarkt Klöckner mit 138,75 bis 139 (138,50), Verein. Stahl mit 120,75 bis 121 (120,75), auch Hoesch und Man­nesmann mit 128 bzw. 124 lagen bis 0,50 v. 8). fester. Im gleichen Ausmaß höher notierten BMW. mit 159, Bemberg mit 155,50, Conti Gummi mit 189,50 und Schuckert mit 178, während Gesfürel zu 161 (160,25) gesucht wurden. Nicht ganz gehalten waren Scheideanstalt mit 268 (268,50), Rheinmetall mit 159 (159,50), Demao mit 153,75 (154), Jung- Hans mit 137,75 (138), ebenso gingen Hapag weiter zurück auf 84,75 (85). Farben-Jndustrie lagen 0,25 v. 8). höher mit 166,75. Don Renten notieren 4,5- prozentige Krupp mit 99,65 und IG.-Farben-Bonds mit 132,50 wenig verändert, Kommunal-Umschul- dung hielten sich bei uneränbert 94,55.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 31.Aug. Am Ob st markt hat sich das Geschät zum Wochenbeginn noch nicht beleben können. Der Absatz der zumeist reichlich angebotenen Erzeugnisse war nur schleppend. Für Zwetschen erhielt sich jedoch gute Nachfrage. Das Angebot von Pfirsichen ist weiter im Abnehmen begriffen. Vom Ausland werden Trauben weiter­

hin gut zugefahren, der Absatz ist bei festen Prei­sen flott.

Infolge der anhaltenden Trockenheit ist das An­gebot von Gemüse geringer, bleibt aber für die Nachfrage ausreichend. Bei kaum veränderten Prei­sen nahm das Geschäft einen zufriedenstellenden Verlauf. Tomaten zogen leicht an auf 9 bis 15 gegen 7 bis 12 Mark je 50 Kilogramm.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 31. August. Auftrieb: Kälber 664 (gegen 632 am letzten Dienstagsmarkt), Hümmel und Schafe 163 (216), Schweine 4366 (3273). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebend­gewicht in Mark: Andere Kälber a) 62 bis 65 (am 24. August 62 bis 65), b) 53 bis 59 (53 bis 59), c) 45 bis 50 (48 bis 50), d) 32 bis 40 (35 bis 40). Hämmel b2) 48 bis 52 (48 bis 52), c) 42 bis 47 (44 bis 47), d) 36 bis 40 (41 bis 43). Schafe a) 42 bis 45 (43 bis 47), b) 38 bis 40 (36 bis 42), c) 28 bis 36 (20 bis 32). Schweine a) 57 (57), bl) 57 (57), b2) 57 (57), c) 56 (56), d) 53 (53). Sauen gl) 57 (57), g2) 55 (55). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt. Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 700: Tarifordnung für die deutsche Zigarrenherstellung in Mitteldeutschland = Gießen. 701: Neue Bestimmungen über die bei einer Wareneinfuhr nach Iran zu erfüllenden Formali­täten. 702: Umrechnungskurse im Güter- und Tierverkehr mit dem Auslände. 703: Drucksachen zu ermäßigter Gebühr nach Albanien und nach der Tschechoslowakei. 704: Luftpostsendungen nach China. 705: Neue Vorschriften für die Waren­einfuhr in Albanien. 706: Verlängerung von Kon­tingentierungen in den Niederlanden, betr. u. a. Baumwollgewebe. 707: Die iranischen Einfuhr­kontingente für das Jahr 1937/38. 708: Die neuen Kleinverkaufspreise für inländisches Frischobst und Frifchgemüfe.

Aus der engeren Heimat.

Frankfurt a. M., 31. Aug. Die Börse lag an allen Gebieten sehr ruhig, auch der die ganze Zeit her verhältnismäßig lebhafte Freivertehrshanoel war unbedeutend. Es mangelte allgemein an Anre- aungen, und es herrschte bei allen Kreisen ausge­sprochene Zurückhaltung.

Die Kursoeränderungen waren klein und hielten sich am A k t i e n m a r k t nach beiden Seiten meist unter 1 v. 8). Aisi Montanmarkt ergaben sich über­wiegend Rückgänge, Klöckner 138,50 (139), Mannes­mann 123,50 (124), Verein. Stahl 120,50 (121), Ilse Genuß 139,75 (140,50), Hoesch mit 127,50 und Rhein. Braunkohlen nach Pause mit 233 lagen be­hauptet. Elektroaktien lagen voll behauptet, etwas fester erneut Gesfürel mit 160,25 (160) und RWE. mit 131,65 (131,25). Don chemischen Werten bröckel­ten IG.-Farben auf 166,50 (166,75) ab, Scheide­anstalt lagen 0,50 v. 8). höher. Für Maschinen­aktien blieb etwas Interesse, Eßlinger 120,50 (plus 0,40), Daimler 145,65 (plus 0,13) v. 8)., Moenus unverändert 130, aber Rheinmetall 158,50 (159,75). Don Zellftoffwerten gaben Feldmühle Papier 1 D. 8). nach.

Der Rentenmarkt war ebenfalls ohne Be­wegung und im ganzen wenig verändert. Reichs- altbefitz etwas leichter mit 127,70 (127,90), Kom- munal-Umschuldung und späte Schuldbuchforderun­gen unverändert mit 94,55 bzw. 99, Reichsbahn- VA. 0,13 o. 8). ermäßigt auf 127,65.

Im Verlaufe blieb es überall still, im ganzen neigten die Kurse aber leicht nach unten, doch kamen zweite Notierungen kaum zustande. Einzelne Werte lagen vorübergehend um Bruchteile vom hundert über dem Anfang, so Westdeutsche Kaufhof und JG.-Farben. Don später notierten Werten waren Th. Goldschmidt auf 148 (146,65) erholt, Kali Salz­detfurth nach Pause 163,50 (162,50), dagegen Be­tula 1 d. 8). niedriger mit 168, auch Schiffahrts- aftien weiter leichter rückgängig, Hapag 85 (85,50). Goldpfandbriefe, Kommunal - Obligationen und Stadtanleihen notierten unverändert, Liquidation^

Abschiedsfeier

für Lehrer Roth, Grünberg.

+ Grünberg, 31. Aug. Für den am 1. Sep­tember infolge Erreichung der Attersgrenze in den Ruhestand tretenden Lehrer Roth fand am Dienstag im Saale der Oberklaffe eine würdige und eindrucksvolle Abschiedsfeier statt. In dem reich geschmückten Saale waren außer den Schülern der Oberklasse die Schüler der Klasse des Scheidenden (3. Schuljahr) und das gesamte Lehrer­kollegium anwesend. Ferner waren erschienen der stellvertretende Ortsgruppenleiter Schütz, der erste Beigeordnete Alb ach als Vertreter der Stadt, Oberstudiendirektor Hüthwvhl als Vertreter der Oberrealschule, die beiden Geistlichen, Dekan Schmidt und Pfarrer Matthäus, die im Ruhestand lebenden Berufskollegen Bender und L a u b e r sowie Lehrer Peppler (Saasen) als Obmann des Bezirks ©rünberg vom NSLB. Don der Behörde war Kreisschulrat N e b e I i n g an­wesend, der nach Begrüßungsworten von Rektor Weisel eingehend die Verdienste des Scheidenden würdigte, indem er auf die treue, gewissenhafte und von ernstem Pflichtbewußtsein getragene Arbeit, die er über 45 Jahre als Lehrer und Erzieher in der Volksschule Grünberg geleistet habe, hinwies und ihm dafür den Dank der Regierung aussprach. Beigeordneter A l b a ch dankte Herrn Roth im Namen der Stadt und überreichte ein Bild. Für das Lehrerkollegium sprach Lehrer Wenzel, der den vorbildlichen Pflichteifer und die erfolgreiche chulische Arbeit des Scheidenden hervorhob und eine echte Berufskameradschaft pries. Als Gabe )es Lehrerkollegiums überreichte er ein Bild. Für den Bezirk Grünberg des NSLB. sprach der Ob­

mann Lehrer Peppler (Saasen), der daraus hin­wies, daß er als einer der vielen Schüler des Scheidenden heute noch dankbar zu ihm als seinem ersten Lehrer aufschaue. Er sprach ihm den Dank für feine rege Mitarbeit im Verein aus. Die Schüler statteten ihren Dank durch Gedicht- und Liedvor­träge ab und überreichten einen Blumenstrauß, wo­für ihnen Herr Roth sichtlich erfreut dankte. In längeren Ausführungen sprach dann Herr Roth für die ihm erwiesenen Ehrungen seinen Dank aus. Rektor Weisel schloß die Feier mit dem Gruß an den Führer.

Am Autosteuer vom Tode ereilt.

LPD. Alsfeld, 31.August. Auf einer Auto­fahrt von Alsfeld nach Neustadt wurde in der Nähe des Kreisortes Arnshain der von Alsfeld stammende A u t o l e n k e r plötzlich von einem starken Unwohlsein befallen. Der Mann konnte gerade noch das Auto zum Stehen bringen und sich vom Steuer entfernen, als er auch schon zusammenbrach und wenige Minuten darauf v e r - starb. Eine Embolie in der Lunge hatte den schnellen Tod des Mannes herbeigeführt.

Tragischer Tod

eines Zimmermannslehrlings.

*Nieder-Mörlen (Kr. Friedberg), 31. Aug. Beim Anbau an einer Scheune des hiesi­gen Landwirts Heinrich Reuter stürzte heute nachmittag der 15 Jahre alte Zimmermannslehr­ling Philipp Reibold aus Bad-Nauheim fo un­glücklich aus etwa fünf Meter Höhe vom Bau­gerüst ab, daß er in einen auf der Erde liegen­den, mit der Spitze nach oben gerichteten Zim­

mermannshaken fiel. Der Zimmermanns­haken drang dem bedauernswerten Jungen in die linke Brustfelle ins Herz, so daß nach wenigen Minuten der Tod eintrat. Der Absturz des Jun­gen geschah völlig unbemerkt, fein Lehrmeister und der Geselle hörten nur einen Aufschrei, und sahen dann auch schon den Jungen stark blutend am Bo­den liegen. Vermutlich ist der Junge durch einen Fehltritt abgestürzt.

Tödlicher Unfall unter der Betonmischmaschine.

A Alsfeld, 1. Sept. Arn Montag ereignete sich ein tödlicher Unfall bei den Arbeiten zur Legung der Straßendecke an der Reichs- autobahnbauftelle in der Nähe von (Eonrobe in der Gemarkung ßin gelb ad). Der Arbeiter Andreas Roth von Immichenhain hatte sich unter den Aufzug der Betonmischmaschine be­geben, als plötzlich das Seil riß und der schwere Aufzug herunterfiel, der den bedauernswerten Mann vollständig zerquetschte. Infolge der schweren Verletzungen starb der Verunglückte nach etwa zwei Stunden.

Vereinswetturnen

im Turnverein 1908 Holzheim.

Der Turnverein 1908 Holzheim hielt am Sonntag unter der Leitung des Vereinsführers E. Ze II. fein diesjähriges Vereinswetturnen ab. 35 Turne­rinnen und Turner stellten sich dem Kampfgericht. Zahlreiche Zuschauer hatten sich auf dem herrlich gelegenen Sportplätze eingefunden. Betrachtete man die Leistungen, so mußte man feststellen, daß ge­rade die Turnerinnen in der kurzen Zeit ihrer Uebungstätigfeit (im Juni wurde die Damenabtei­lung erst zusammengestellt) ganz Beachtliches gezeigt haben. Auch bei den Turnern, die alle im ersten Jahre turnen, sah man bei einzelnen schöne Leistun­gen. Am Schlüsse der Wettkämpfe wurden von allen Turnerinnen und Turnern, unter der bewähr­ten Leitung von Turnwart H. Pfannkuchen, allgemeine Freiübungen vorgeführt, die bei den Zuschauern viel Anklang fanden. Am Abend fand im Dereinslokal die Siegeroerkündigung statt.

Siegerliffe.

Jugend-Zwölfkampf: 1. Helmut Zeiß, 202 Punkte; 2. Hans Grieb, 188; 3. Hch. Müll, 176; 4. Karl Reitz, 175; 5. Karl Grieb, 148; 6. Wilh. Janisch, 144 Punkte. Zehnkampf: 1. Heinr. Denhardt, 151 Punkte; 2. Otto Schneider, 148; 3. Erwin Müll und Erich Sander, je 146; 4. Gerhard Buß, 133; 5. Paul Reitz, 128; 6. Wilhelm Jung, 110 Punkte. Achtkampf: 1. Wilhelm Reitz, 131 Punkte; 2. Erich Faber, 123; 3. Albert Mehl, 121; 4. Wilhelm Kuhl und A. Schneider, je 116; 5. Gg. Heim 114; 6. Walter Stollberg, 96 Punkte. Dreikampf: 1. Ludwig Reitz, 49 P.; 2. Karl Buß, 47; 3. Willi Klee, 46; 4. Wilh. Zeiß, 40 Punkte. Turnerinnen (Siebenkampf): 1. Elfriede Faber und Emilie Jung, je 115 Punkte; 2. Frieda Laux, 109; 3. Elfriede Klee, 107; 4. Toni Laux, 105; 5. Elisabeths Reitz, 97; 6. Emmi Müller, 96; 7. Pauline Müller, 92,5; .8. Hilde Ohly und Gerda Sander, je 92 Punkte.

Landkreis Gießen.

* Steinbach, 1. Sept. Zu dem gestrigen Be­richt über einen verunglückten Landwirt von hier ist berichtigend mitzuteilen, daß der Ver­unglückte der Landwirt Heinrich Größer II. (nicht Keßler) ist.

* Steinb ach, 1. Sept. Auf der hiesigen Bau­stelle der Reichsautobahn ereignete sich ein Unfall. Dem Arbeiter Heinrich Schmidt aus Frankfurt a. M. stürzte die Seitenwand eines Lastkraftwagens auf den Kopf, fo daß der bedauernswerte Mann eine Gehirnerschütterung erlitt und durch die Sanitatskolonne vom Deutschen Roten Kreuz Gießen in die Chirurgische Klinik nach Gießen ge­bracht werden mußte.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt oeschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H.. Lombardzinsfuß 5 v H

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß- fürs

Schlußk Mittag börse

Darum

30.8

31-8

30 8

31.8.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,5

101,2

101,5

101,65

4% Deutsche Reichsanl. von 1934 *Vt% Deutsche Reichsschatzanwet-

99

99

99

99

jungen von 1935

454% Deutsche Retchsschahanwei-

jungen von 1935, 11. Holge ... 4%% Deutsche Reichslchatzanwei-

99,3

99,4

99,3

99,4

jungen von 1936, 111. Folge .. b¥i% ?Joung Anleibe von 1930 ..

99

99

99

99

105

105

105

4Yt% Hessische BolkSstaat von 1929 454% Deutsche Reichspostschatz von

100,25

100,25

100,25

1934 1......................

4%% Deutsche Reichsbahnschatz

100,5

100,5

100,5

100,5

von 1936 I..................

99,65

99,65

99.65

99,65

Reichsanleihe-Altbesitz..........

Lberhessen Provinz-Anleihe mit

127.9

127,7

127.9

127,75

AuSlos.-Rechten.............

4%% Hess. Landesbk. Darmstadi

136,75

136,75

Goldpfe. R. 12..............

6Yi% Hess. LandeS-Hyp.-Banl

99,5

99,5

99,65

Liqu. Goldpfe...............

414% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

101,55

101,5

Goldpfe. R. 19..............

99,5

99,5

99,5

4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4yz% Darmstadter Ko mm.-Lan­desbank R. 6 ................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

98,75

98,75

98,75

98,5

98,5

Auslos.-Rechte I..............

134,25

134,15

134,4

134,1

*¥i% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4%% Franks. Hyp. Gold-Komm.

99,75

99,75

99.75

99,75

Obi. 2 3....................

6¥i% Franks. Hyp. Liquidation

98,5

98,5

Goldpfe.....................

6Vi% Rheinische Hyp. Liquidation

101,4

101,4

Goldpfe..........

101,5

101,9

101,75

101,75

Steuergutschein-Berrechnungskurs

111,1

111,1

111.2

0.®. tüt Berkehrsweien .... 6H

127,25

127

127,25

127,4

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

47,25

47,4

Hamburg-Amerika Paket......0

85,5

84,75

85,5

85.25

Norddeutscher Lloyd..........o

90,5

90,25

90

90,5

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Äkt^ 7

127,75

127.65

127,75

127,75

Retchsbant................. v<i

214

213,75

214

213,75

Berliner Handelsgesellschaft . ey,

135,75

135,5

Commerz, und Privat-Bank ... 5

118,25

118,5

118,25

118,5

Deutsche Diskonto............5

124

124

124

124

Dresdner Bank.............. 4

105

105

Devise

105

nmarft

105

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend börse

Schluß- kurs

Schlußk Mittag- börse

Daium

30-8

31 8

30 8

31 8

Accumulatoren-Fabrik......

14

228

229

Aschaffenburg Zellstoff......

Bemberg.................

Bekula...................

.. 6

.. 0

.. 8

150,5

154,25

169

150

155,5

168

150,25

154

169,25

150,13

155,5

168,5

Buderus Eisen.............

.. 5

130

130

129,5

130

Cement Heidelberg.........

.. 7

170

170

gement Karlstadt ..........

.. 6

Conti Gummt.............

12

190,4

189,5

190,5

190

Daimler Motoren..........

6'/,

145,5

145,25

145.75

145,25

Dessauer Gas .............

-- 4

121

122,75

Deutsche Erdöl............

.. 5

153,25

153,5

153,25

153,5

Deutsche Gold- und Silber ..

.. 9

268

268

Deutsche Linoleum.........

. 10

170,75

171,5

170,5

171,5

Elektrische Lieferungen......

.. 6

133.5

133,4

133,75

133,5

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

157

157

156,75

157

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

166,75

166,75

167

167

Felten & Guilleaume.......

.. 6

140,5

140,25

140,25

140,5

Gesfürel..................

.. 7

160

161

160,25

161

Tb. Goldschmidt...........

.. 6

146,65

148,13

147

148,25

Gritzner Maschinen.........

.. 0

52,75

52,75

52,13

53.25

Harpener.................

8%

174

173,5

174

173,5

Hoesch Eisen...............

syT

127,5

128

127,25

127,75

Philipp Hvlzmann.........

.. 8

153,5

153 5

153,75

153,75

Flse Bergbau..............

.. 6

172

172

Flse Genüsse..............

.. 6

140,5

139,75

140.25

140

Kali Aschersleben..........

.. 4

118,5

118,5

119,5

Klöcknerwerke .............

414

139

139

138,25

138.25

Kvkswerke und Chemische Fabrik 7

166,9

166

Lahmeyer ................

.. 6

131,5

95

131,5

132

131,75

»Mainkraft.................

.. 4

95

Mannesmann.............

V/i

124

124

123,75

123,9

Manöselder Bergbau.......

.. 7

155,5

155

Metallgelellschaft...........

.. 6

156,25

156,25

156

156,5

Orenstein & Koppel........

.. 0

-

118,75

118,65

Rheinische Braunkohle......

. IS

233

232,9

232

Rheinische Elektro..........

.. 6

131,5

Rheinstahlwerke............

.. 6

158,75

158,75

159

158,75

Rbeinisch-Westfälische Elektro

.. 6

131,25

131,65

131,4

131,25

Rütgerswerke .............

.. 7

150,75

151

150,75

151,5

Salzdetfurth Kali..........

.. 6

163,5

163,5

.. 7

177,75

178

177,75

178

Schultheis Patzenhofer......

.. 4

96,13

96

Siemens & Halske .........

.. V

220

219,5

Süddeutsche Zucker.........

. 10

206

206

207

206,5

Bereinigte Stahlwerke......

4!4

121

121

120,65

120,5

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

60

60

60,13

60,4

Westeregeln Alkali..........

.. 4

118

118,5

118,25

118,75

Zellstoff Waldhof..........

.. 6

160,5

161

161

161

Otavi Minen ............

. 0,6

35,65

35

35,75

35

Frankfurt a M

Buenos '21 iteo.............

Brüssel...................

Rio de Janeiro............

Bolen....................

Kopenhagen...............

Danzig...................

London ..................

Helsingfors................

Holland..................

Italien...................

30-August

31 - August

30 August

31 August

Amtliche Gel''

tonerune

Amtl'che Gelt

-loiieruno Briel

Amtliche Geir

Jtuiierumi Brief

vimiiiaje Ge'd

vtonerunf Brie>

0,751 42,00 0,162

47,00

55.19 47,00

12,36

5,47 9,306 137,28

13,09

0,755 42,08 0,164

47,10 55,31

47,10

12,39

5,48 9,324

137,56 13,11

0,751

42,00 0,160

47,00

55,25

47,00

12,375

5,475

9,316

137,32

13,09

0,755 42,08 0,162

47,10 55,37

0,722

0,724

0,721

0,723

5,694

5,706

5,694

5,706

62,12

62,24

62.20

62,32

48,95

49,05

48,95

49,05

11,225

11,245

11,23

11,25

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Hier abjchneiden!

Hautabschürfung

ren am nächsten Morgen, Puder nie ohne Fettunterlage benützen, das sind wohl in Kürze die wich­tigsten Hinweise für eine zweck­mäßige Hautpflege. Siehe Run­zeln, Leberflecke, Akne, Warzen. Hautabschürfung besteht darin, daß die Oberbaut durch mecha­nische Einwirkung, z. B. Sturz auf den Boden, abgetrennt wird, so daß die Lederhaut freiliegt. Gewöhnlich tritt kein Blut aus, sondern es zeigen sich nur einige Tröpfchen einer wässerigen Flüs­sigkeit. Heilung durch Neuwach­sen der Oberhautzellen. Betupfen mit Jodtinktur und Bedecken mit einem schützenden Pflaster ge­nügt, ist aber nötig, damit keine Unreinheiten eindringen können. Hautfarbe ist bei den einzelnen Menschen und Rasten verschieden. Sie hängt ab einerseits von den in der Lederhaut eingelagerten Farbstoffen, dem Pigment, und andererseits von Der Durchblu­tung. Bal. Anämie, Bleichsucht, Gelbsucht. Durch starke Sonnen­bestrahlung wird das Pigment als Schutz gegen schädliche Ein­flüsse der Sonnenstrahlen ver­mehrt, es entsteht dann dieSon­nenbräunung" der Haut. Haupt­sächlich auf den Einfluß der ul­travioletten Strahlen des Son­nenlichtes zurückzuführen.

Haut-goüt. franz. Bedeutung Hochgeschmack, der besondere Ee- sHmäck von Wild, das sehr lange abgehangen hat.

Hautgrieß, bis stecknadelkopf- grohe weißliche Knötchen bes. im Gesicht und in der Augengegend; sind unter der Oberhaut gele-

Hauttuberkulose

aene hornige Masten, die durch Veränderung der Talgdrüsen entstanden sind. Entstellt das Ee. sicht sehr, der Arzt kann aber den Hautgrieß sehr einfach und leicht entfernen.

Hautjucken, eine sehr unange­nehme. das Wohlbefinden sehr störende Erscheinung, die ohne sichtbare Veränderung der Haut einhergeht und besonders ältere Leute in sehr lästiger Weise be­fallen kann. Dieser sog. Pruritus ist kaum irgendwie zu beeinflus­sen im Gegensatz zu juckenden Hautkrankheiten, die mit sicht­baren Veränderungen der Haut einhergehen, wie Nestelsucht, Ekzem usw. und bei sachgemäßer Behandlung wohl geheilt wer- den können.

Hautkrankheiten sind sehr man­nigfaltiger Art. Sie können ent­stehen durch äußere Einflüste, z. B. Hitze (Hitzeausschlag), Ein­dringen von Bakterien in die Haut (vgl. Furunkel) oder als Zeichen einer Allgemeinerkran­kung des Körpers. S. auch Ma­sern, Scharlach, Röteln, Syphi­lis, Akne. Bartflechte, Ekzem, Schorf, Jucken, Jnsettenstiche, Wundsein usw.

Hautkrebs, eine hauptsächlich im Gesicht, seltener am Handrücken und Penis vorkommende bös­artige Geschwulst, Die stets wei­ter frißt. S. Krebs.

Hauttuberkulose, darunter sind zwei Arten von H.-Tuberkulosen zu verstehen: einmal eine harm­lose tuberkulöse Erkrankung der Haut, die mit der Bildung von kleinen warzigen Wucherungen

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