Die Eröffnung der Großen Deutschen Kunstausstellung 1941
München, Ende Juli.
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Küstenbatterien verjagen Kriegsschiffe bei Dieppe.
Berlin, 27.Juli. (DNB.) Bei Dieppe versuchten am 26. 7. leichte englische Streitkräfte sich der Küste unter dem Schutz des unsichtigen Wetters zu nähern. Die deutschen Küstenbatterien, die sofort das Feuer auf die britischen Schiffe aufnahmen, zwangen sie jedoch zum vorzeitigen Abdrehen.
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Die Malerei auf der Großen Deutschen Kunstausstellung
Das Ritterkreuz für tapfere Truppenführer im Osten
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Glänzende Einzelerfolge an allen Frontteilen.
Berlin, 27. 3ulL (DHB.) 3m Raume von 1l d g i l e ro wurde der letzte Wider ft and der kmgeschlosfenen sowjetischen Streitkräfte unter Ameren Verlusten für die Bolschewisten gebro- len. Zwei sowjetische Divisionen wurden voll- linbig vernichtet. 23000 Gefangene wurden «gebracht, 161 Geschütze und Flakgeschütze, 80 follnzerabwehrgeschühe und 750 Kraftfahrzeuge f e- Im in deutsche Hand.
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Bei den Kämpfen im Raume von Smo- lenst erbeutete am 25. und 26. 3uli eine rindige lnitsche Division 62 sowjetische Geschütze (Met Kaliber.
Bei ben erfolgreichen Kämpfen beutfcher Trup- M im südlichen Abschnitt d°r vstfront nutben am 25. 7. zahlreiche bolschewislische Ge- imgene gemacht. Aus erbeuteten Papieken und M Aussagen der gefangenen Bolschewisten ergibt «h eindeutig, dah drei sowjetische Pan- «erd i v i s i o n e n ihre sämtlichen Panzerkampf- -'-agen eingebüht haben. Die Reste dieser forojeti- lhen Panzerdivisionen müssen nunmehr zu Fuy ais jeile von Schützendivisionen kämpfen.
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*" bilem Gesichtspunkt kann die große Vermchtungs- Wf iilacht der 5. Kampfwoche richtig gewürdigt werden. ou|i k ihr find die Voraussetzungen geschaffen worden
über den Bug auf das sorgfältigste angelegt und durch das unwegsame Gelände mit großer Energie durchgeführt. Er ist von dort unaufhaltsam in fünf Tagen bis Luck vorgestoßen, wobei seinen Truppen zahlreiche feindliche Panzer und Geschütze aller Ka. über als Beute zufielen. Der klaren, zielbewußten Führung des Generals der Infanterie von B o t h ist es zu verdanken, daß das Korps trotz starten und zähen Widerstandes der Bolschewisten in wenigen Tagen aus dem Raum östlich heydekrug bis nach Schaulen vorstoßen konnte. Mit der Eroberung Schaulens wurde dem Feind eine wichttge Schlüsselstellung und ihr Hauptversorgungspunkt genom- men. Erschwert wurde der Angriff durch immer wieder hinter der Front aufflackernden Kampf und durch ständige Bedrohung der Flanke durch die Sowjets, unter Einsatz von feindlichen Panzern, wobei das Korps 170 Panzer abschieben konnte. General der Infanterie Model stieß mit seiner Panzerdivision unter hartnäckigen Kämpfen mit
Lieber 10000 Besucher schon am ersten Tag.
Die Ausstellung hat schon am ersten Tag ihre starke Anziehungskraft gezeigt Am Sonntagnach- mittag wurden, noch zwei Stunden vor Beendigung der Oeffnungs^eit bereits über 10 000 Besucher gezählt. Schon in den frühen Morgenstunden setzte ein gewalliger Besucherstrom em, der den ganzen Tag über anhielt.
von Alf Bachmann (München) wiederum steht der Mensch winzig und verloren vor den gewaltigen Elementen. Dunkel-geheimnisvoller Klang liegt m Hermann Urbans Landschaften, in die nur fern ein Lichtstrahl fällt wie ein silberner hornruf. Bemerkbar macht sich diesmal mehr als im vergangenen Jahre die Hinneigung mancher Künstler zum Romantischen, Geheimnisvollen und Idyllischen der Landschaft, so bei Hermann Gradl (Nürnberg), Willy Kriegel (Dresden) und anderen.
Berlin, 26. 3uli. (DRB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: General der 3nfanferie Schroth, General der Panzertruppe Frhr. Geyr von Schwepenburg, General der 3nfanferie von Both, Generalleutnant M o - del, Generalleutnant Kauffmann, General- leutnant Sinnhuber.
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General Schroth hat den Angriff auf die Festung Brest-Litowsk kühn und umsichtig vorbereitet und die Durchführung äußerst tatkräftig ge- aeleitet und hat mit seinem Korps ausschlaggebenden Anteil an dem Gelingen des Durchbruchs und an dem raschen Vorwärtskommen seiner Panzertruppen. General Freiherr G e y r v. S ch w e. penburg hat den Angriff seines Panzerkorps
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Die riesenhasten Verluste an S°w,et fing, engen bebeuten für die Bol(d>eroiffen «ne i) In entscheidende Schwächung, baß sie seil 30 lagen M lich« mehr fähig |inb, Anslugversuche au, bmUlche ™ Wie ju wagen. Selbst '"der Abwehr hab n iie Sorojefs nichl mehr bie «rast, bie deutschen - ngriffsoperationen zu beeinträchngen.
München, 26.Juli. (DRB.) In Anwesenheit zahlreicher führender Persönlichkeiten von Partei, 1 Staat, Wehrmacht und Kunst eröffnete der Gau- ! leiter des Traditionsgaues Adolf Wagner nach einer Rede des Reichsminister Dr. Goebbels im Namen des Führers die Große Deutsche Kunstausstellung 1941. Nach Beethovens „Weihe des Hauses", gespielt vom Großen Rundfunkorchester )es Reichssenders München unter Stabführung eines Dirigenten Karl List, begrüßte August von Finck die Teilnehmer des Eröffnunasaktes, wies darauf hin. dah der Schirmherr der Anstalt inmitten seiner Truppen in siegreichem Kampf für die Freiheit, Kultur und Zivilisation im Osten unseres Kontinentes steht und gab der Freude darüber Ausdruck, daß sich so viele unserer Künstler aus allen Teilen des Großdeutschen Reiches zur Eröffnung der Ausstellung eingefunden haben. Anfchlie- ;end nahm Reichsminister Dr. Goebbels das Wort. Dann erklärte Gauleiter Adolf Wagner im Namen und im Auftrag des Führers die Ausstellung für eröffnet. Es schloß sich ein Nundgang der Ehrengäste durch die Ausstellung an. Dann wurde sie dem öffentlichen Besuch zugänglich gemacht.
Reichsminister Dr. Goebbels rief in seiner Eröffnungsrede die Erinnerung an den großen Fest- Aug zum Tag der Deutschen Kunst wach, der alljährlich bis zum Ausbruch des Krieges in färben- prächtigen Gruppen und Bildern 2000 Jahre deut- cher Geschichte vor den Augen des Beschauers Revue passieren ließ. In ihm sei zur Darstellung gekommen, was die deutsche Nation seit ihrem Werden und Bestehen an Leid und Schmerz, an Sorge und Not, aber auch an Glück und Triumph, an höhe und Sieg durchgekostet habe. Biele von denen, die alljährlich diesen großen Festzug an sich vorüberziehen ließen, hätten damals empfunden, dah das Ende des Festzuges tatsächlich gar kein Ende war, daß vielmehr noch das Kapitel hinzugeschrieben werden mußte, in dem alles Leiden und . hoffen, alles scheinbar vergebliche Bluten und Op- l fern deutscher Generationen in dem langen Ab- , lauf unserer Geschichte schließlich doch seine Er- ’ füllung finden würde. Diese Zeit der letzten ge- . schichtlichen Reife sei nun gekommen. Während unsere Soldaten in triumphalen Feldzügen, jetzt schon umglänzt von der Glorie nie verblassenden Schlächtenruhms, unter der genialen Führung ihres obersten Feldherrn dieses Kapitel deutscher Geschichte schreiben, behaupteten aber auch die Künste nach wie vor ihren beherrschenden Platz im Leben des deutschen Volkes. Unsere Soldaten verteidigten alles, was wir besäßen, auch das, was wir den deutschen Geist schl^hthin nennten: die deutsche Kunst und die deutsche Wissenschaft, die Freiheit der Forschung, 'die Ehre und die Wurde der Nation, alles jene Werte die unsere Feinde haßten und niederzukämpfen suchten, weil sie sich ihnen nicht gewachsen fühlten. Es sei eine Anmaßung sondergleichen, dah gerade die uns gegenüber auf ihre kulturschützerische Mission pochten, deren ganze Geschichte von den blutigen Spuren ihres Barbarismus, ihrer Kulturlosigkeit und Zwlli- sationsfeindschaft gezeichnet sei. Die westlerische Plutokratie empfinde ja auch jetzt nicht bie Spur von Scham darüber, daß sie nun endlich auch nach außen hin den würdigen Bundesgenossen im sowjetischen Bolschewismus gefunden habe, und sie wage es sogar, selbst dieses aufreizende Konkubinat heuchlerisch als Schutzwehr gegen die angebliche Bedrohung des freien Geisteslebens durch uns zu
empfehlen.
Aber diese unmißverständliche und zynische Fron- tenbildung zeige nun enblich ben ^wachenden Vol- kern, vor uselche Gefahr Europa gestellt ei. Um das Schicksal unseres Erbteils sei es ge- chehen, wollten wir nicht aus dieser Lage die praktischen Folgerungen ziehen. Auch bie Neugeburt Europas lasse sich burch die hohl unb leer gewordenen Phrasen der Zimlisationsliteraten nicht mehr aufhalten. Mit ehernen Schrttten setze bie Geschichte ihren einmal oorgeschriebenen Gang fort; die donnernde Sprache Der Kanonen bahne dem neuen Europa den Weg. . .
Im Zeichen dieser geschichtlichen Auseinander- setzung versammle sich die deutsche Kunstwelt nun wie. alljährlich zur Eröffnung der Großen Deutschen Kunstausstellung. Dr. Goebbels erinnerte daran,wie der Führer in Friedensjahren den deutschen Kunstschaffenden selbst Weg und Ziel zu weisen pflegte wie er aus seiner warmen und wohltuenden Verbundenheit mit allen Künstlern des Reiches die Fehler unb Sünben einer früheren Kunstent- wicklung gegeißelt, der literarischen Schwärmerei ohne bildnerische Substanz ober dem feuilletomsti- schen Geschwätz seniler Kunstpäpste der. Vergangenheit den Kampf angesagt, bann aber aud) tn anfeuerndem Idealismus bie Künstler der Gegenwart zu hohen Werken ebelster Kunst im Dienste an unserem Volke aufgerufen habe. Jetzt führe er seine
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unb wenn der Zug der Atpeitaufenijahrigen ®e- schichte an ihm vorbeidefiliere dann sollten am Schluß dieses Zuges die marschieren, d.e das Ka- pitel dieses Kneaes geschrieben: die Soldaten, die bie Vernichtungsschlachten von Kutno, von And als- nes, von Flanbern unb von der Mamnotlinie, von Skoplje unb vom Rupel-Paß, ?on Bialystok und von der Beresina schlugen. Damit schließe sich bann der Ring unserer Geschichte und sei bann auch die Stunde Der Begnadung für unsere deutsche Kunst gekommen. Ihre Bilder unb Bauwerke, ihre Ge- dichte, Lieber und Sinfonien wurden zum Ausdruck bringen, was wir alle empfanden: bas tiefe und unbeschreibliche Glück Kinder dieser. großen Zeit sein zu Dürfen. Der Gruß an ben Führer sei Dank dafür und Gelöbnis zugleich.
hatten die Bedienungstechnik bald herausgefunden und überschütteten die Panzerkampfwagen nut sow- jetischen Panzerabwehrgranaten. Zwar prallten mehrere Geschosse an den dicken Stahlwanden der 52-Tonnen-Kolosse ab, aber nach wohlgezielten Schüssen auf die Panzerkuppeln blieben zwei Der rollenden Ungetüme kampfunfähig auf der Strecke liegen. Ein dritter fing an zu brennen. Zwei weitere wurden im Zusammenwirken Dreier Pakgeschütze aus unmittelbarer Nähe erledigt.
Erfolgreicher Vormarsch der Sinnen.
Helsinki, 26. Juli. (Europapreß.) Das Oberkommando der finnischen Wehrmacht gibt bekannt: Der Angriff, der vor zehn Tagen nordöstlich des Ladoqa-Sees begonnen wurde, hat zu bedeutsamen Erfolgen geführt. Di- frühere Landes- grenze ist in weitem Umfang über i ch r i t t e n worden, und unsere Truppen haben an wichtigen Abschnitten bi- zu 40 Kilo mt er hinter der Grenze zuruckgelegt. In einem nördlichen Abschnitt haben unsere Trupp-n em feindliches Regiment umzingelt und vernichtet. .
Weiteres Vordringen
der ungarischen Truppen.
Budapest, 27. Juli. (Europapreß.) Amtlich wird am Sonntag bekanntgegeben: „Die ungarischen schnellen Verbände sind wieder weiter vorge- drungen. Der Feind versuchte, den Vormarsch durch Einsatz von Tanks auszuhalten. Unsere chonoeds vereitelten jedoch auf der ganzen Front diese Ver- suche und warfen die Nachhuten der Sowiets wiederholt zurück. Unsere Verluste sind äußerst gering. De? Kampfgeist unserer Truppen ist trotz der schweren Verkehrsoerhältnisse und der großen Hitze i musterhaft." #
j In gut unterrichteten ungarischen Kreisen ver-
An verschiedenen Stellen der Front, im Oßen imtben In heftigen Kämpfen am «samt 230 Panzerkampswage", darunter Hwerste Typen, vernichtet bzw. erbeutet.
,arten Verlusten in die Sessel 3-rackgeschlagene tolschewislen mußten zahlreiche Geschütze. Dass- mb Kriegsgerät aller Art zurücklaffen.
Sowjetpanzer
mit Beutegeschützen erledigt.
Berlin, 27. Juli. (DNB.) Am Morgen. d°- I >6.Juli überwältigte sine deutfche Jn,° i a- r i e - K ° m p a n i e im Raume von Lmot-nzr ingeschlossene Bolschewisten und erb-ut-teni dabei auch zwölf Panzerabwehrgefchutze unb SB Mengen Munition Als di- deutschen Soldaten die -etzten bolschewistischen W-d-rstandsnest r «usge^ Luchert hatten, tauchten plötzlich am Os . Botfes schwere S o w j e t - P a n Z - r k ° m p I nagen auf. Der deutsche Kompanieiuhrerb- He eigenen Panzerjäger a°ch )uruck ren, Wabe erbeuteten Panzerabwehrgefchutze 6 Straße in Stellung gehen. Findig* Infanteristen
Klarer unb einbringlicher als je unterrichtet die Große Deutsche Kunstausstellung 1941 t über Den Stanb Der Deutschen Malerei und ihre • Entwicklung. Die Fülle Der Erscheinungen unb ber ausstellenben Künfller macht es auch in Die em Jahre schwer, Namen unb Werke herauszugrei en, J ohne bas Gefühl begangenen Unrechts an ben ; Nichtgenannten. Wenn es gleichwohl unternom» ; men wirb, so lediglich unter Dem Gesichtswinkel, durch Anhaltspunkte eine Grundlage für bie eigene Betrachtung burch ben Besucher zu schaffen.
Was in erster Linie auffällt, ist bie stärkere Heranziehung ber Ereignisse ber Gegenw a r t als Motiv. Vor allem ist es natürlich ber Krieg, ber Das Erleben vieler Künstler be- herrschte, so baß sie wie von selbst diesem Erleben künstlerischen Ausdruck gaben. So wie etwa Herbert Schnürpel (Liegnitz) in seinem „Nach vorn zwingend bas Gefühl des Marschierens ins Unge- wisse auf bem zerwühlten Boden im Feindesland miebergibt. Das große, kühne Geschehnis des Rheinübergangs 1940 haben Georg Lebrecht (Berlm) unb Paul Padua (München), von dem man bislang weiche, reizvolle Frauenakte gewohnt war, -eindringlich gestaltet. Unheimlich, fast visionär wirkt Ferdinand Staegers „Panzer am Ver- uchsplatz". Das Schicksalhafte unserer Tage bringt Conrad H ornrnel (Berlin) in seiner großen figürlichen Komposition „Der Führer im Kampfge- lände" vortrefflich zum Ausdruck. Willrich Wolf (Berlin) bringt mit zehn Porträts führender Persönlichkeiten der Wehrmacht prachtvolle Typen, die die Kriegszeit prägte. .
Nicht minder gehaltvoll unb zahlreich sind bie Bilder der Zett abseits vom Kriege. In Paul Herrmanns (Berlin) Gemälde „Feier des 9. November vor ber Feldherrnhalle zu München pielt bas meisterhaft hingesetzte Licht eine bedeut- ame Rolle. Licht wird vollends zum Symbol in )em schönen Werk „Die Heimat ruft" von Hans Jacob Mann (München). Stark im Ausdruck und trefflich in ber Komposition ist Hans Schmitz- Wiedenbrücks Tryptichon „Arbeiter, Bauern und Soldaten", indes Constantin Gerhardin- g er (Törwang) in seinem Gemälde „NS.-Ge° meinderatssitzung" dem Ernst und Verantwortungsbewußtsein ber Gegenwart Ausbruck verliehen hat. Im Eingangssaal tritt bem Besucher der Ausstel- lung in seltener ßebenbiofeit und Wesenhaftigkeit ein neues großes Bild des Führers von Franz Stieb ad) (Berlin) entgegen.
Aus den Gefilden der Landschaft ist manch schöne Einzelheit herauszugreifen. Gustav Behre (Limburg) und Hans-Albert S i m o n s ch ä f e r (Düsseldorf) haben es — mit vielen anderen — ausgezeichnet verstanden, die Stimmungswerte deutscher Landschaft herauszuarbeiten, während Alex Kalderach (Hamburg) und der als Bühnenbildner bekannte Walter v. W e c u s (Düsseldorf) in Bildern aus Italien und Griechenland die Wirkungen des südlichen Lichts wirkungsstark wiedergegeben haben. Urgewaltig zeigt sich das Wesen Der wilden Bergwelt in der „Bernina" von Hanns Maurus (Rottach-Egern). In „Nordsee'
weist man Darauf, daß in der Gegend von Kiew die von drei Seiten eingekreisten sowjetischen Truppen verzweifelte Versuche machten, sich dem immer enger verdenden Ring zu entziehen. Die verbündeten Streitkräfte brächen aber ber Reche nach ben Wiberstanb ber Nachhuttruppen, bie sich zäh oerteibigten. Kriegsgefangene sagten aus, baß die sowjetischen Streitkräfte unter bem Einfluß ber Nieberlage ber letzten Tage stellenweise völlig ungeordnet den Rückzug angetreten hätten.
Kampfwoche richtig gewürdigt werden. < ujl hiv» jie Voraussetzungen geschaffen worden \i Die erfolgreiche Wetterführung Des Feldzuges h Offen Ihre wahre Bedeutung wird daher erst »ich Dem Abschluß der kommenden Operationen er- bnnt werden können.
Heere gegen bie Bedrohung unteres nationalen Lebens und Damit auch unserer deutschen Kirnst. Denn unsere Zett solle nicht bas Ende unserer Ge- chichte, sondern einen neuen herrlichen Anfang bringen, und bie deutsche Kunst solle auch m Zukunft blühen und gedeihen können.
Für das gleiche Ziel schaffe aber auch der deut- sche Künstler in Den reichen Stunden seiner schöpferischen Einsamkeit. Mit größter Freude könne man feststellen, wie nach dem harten unb schmerzhaften Eingriff des Jahres 1937 das Niveau der ausgestellten Werke sich von mal zu mal hebe. Der Krieg habe dieser Aufwärtsentwicklung kein Halt bieten können, er habe sich auch hier als der leidenschaftliche Ansporner erwiesen. Der nationale Ehrgeiz habe auch das deutsche Kunstschaffen ersaht. Es sei das Ideal ber Freiheit und Der Schönheit, das uns allen als bunkle, nie erfüllte Sehnsucht ins Herz gelegt sei und Das Der Künstler uns in Jemen begnadeten Stunden ahnen und aus weiter Ferne erschauen lasse. An jenem glücklichen Tage Des fiea« reichen Friedens habe unsere Generation ihre Pflicht vor Der Geschichte erfüllt. Dann sei das Kapitel unserer Geschichte geschrieben, Das allem Sehnen, Leiden und Kämpfen unserer Väter von grauesten Vorzeiten an feinen letzten Sinn gebe. Wenn Der Führer wieder mitten unter uns weilen werde,
Das Genrebild hat stark an Boden gemon- nen. Franz Homoet (Münster) gibt im seinem Westfälischen Herbst" wundervoll das Gefühl des Dienstes an der Erde wieder, Lothar Sperl (Eisenstein) gestaltet in seiner „Vesper inhaltsreich die Fruchtbarkeit, Sevp Hilz vereint, stark ms Seelische gehend, in seiner „Bäuerlichen Trilogie die wichtigen Dinge des Lebens, auch Oskar Mar- tin (Amorbach-Roßholzen) gelingt dies m seiner „Heimkehr", wenn auch mit ganz anderen Mitteln. Wie vielfältig aber ist Der Gehalt des Bildes der Spitzentänzerin von Julius Engelhard.(München)! In dem beschwingten Frauenkorper rn Blick und Stabhalfung des Dirigenten sind alle Jude- grienzien des Tanzes und der Lebensfreude zufam- mengefloffen: Bewegung, Licht, Klang, Rhythmik, Heiterkeit. — Hier sind wir sKon angelangt beim Porträt. Don dem zwingenden Blick des Selbstbildnisses Des Münchener Altmeisters Leo Sam- b e r q e r s über die einprägsamen Studien von Bernhard Lippsmeier, Geseke, Hans Schiere th, Gräfelfing, Käte Schuh (München) und anderen bis zu dem großartigen Portrat Professor Pembaurs, wiederum von Samberger — welch em Areis! Welche Vertiefung in der bargefteUten Wesenheit? Hier schließt sich ber Akt an. Welch herrlich kühle Jugendfrische strahlt Wllh. Hemp- finqs „Nach dem Bade" aus, welch blutvolles Leben Ivo Saligers „Einklang". Auch „Die Sinne" von dem gleichen Künstler gehört zu Den Werken, bie ungewöhnlich fesseln.
Vieles wäre noch zu sagen. Es wäre zu sprechen von ber prachtvollen Projektion bes S ier e s jn feine natürliche Umwelt, wie sie Michael Matthias Kiefer, Feldwies, Karl Ewalb Olfzewskl'- München und andere gegeben haben, von prächtig duftigen Blumenstilleben und von dem Apfelbaum Wilhelm Kemp ins, Oldenburg. Von der hochinteressanten Sonderschau der Werke Raffael S ch u- st e r - W o l d a n s (Berlin), bie mit Partrats Akt- unb Genrebilbern in ihrem leichten, oft lustvoll- verhaltenen Anklang an antike Auffassung bie er- staunliche Vielseitigkeit bes Künstlers beweist. Und . noch von vielem anderen.
Die deutsche Malerei 1941 — nur schwer findet man sich aus ihrer großen Schau im Hause der । Deutschen Kunst zu München wieder zurück in den , Alltag. Hinterher aber spürt man, wie stark und , tief bas Erlebnis den Geist weiterbeschaftigt, rote । groß Befriedigung und Freude Darüber sind, daß ' Deutschlands Maler auch mitten im Krieg in solcher i Fülle ihre Kunst offenbaren konnten. Und diese große i Freude ist ja wohl auch das Beste, was mit Kunst ' erreicht werden kann. Karl Lemke, München.
c-bet dadurch in ihrer Handlungsfreiheit beein- lila L&tiat zu fein. Während also die Materialschlach- -lg. DZeltkrieges reine Abnutzungsschlachten Mmren ohne mit einem entscheidenden Ergebnis zu riQ1,' t»ri«n' rourben in ber gegenwärtig tobenben Mas, unb Materialschlacht im Osten, wenn auch um • lriiischweren und lana anbauernben Kämpfen, bie ( ''sii^l-aussetzungen für Die künftige Fortsetzung s Bewegungskrieges erzwungen. Das , f,, bas Hauptergebnis ber 5. Kampfwoche gegen 1 'feil t'ii ©orojets. Im einzelnen kann noch hinzugefügt , Shi Die deutsche Luftwaffe hat ihre Vernich- »»Misserfolge gegen bie Sowjetflieger abermals er- h ^»i-llich steigern können. Sie hat außerbem die Ope-
Ikonen und Kämpfe bes Heeres durch wirksame f?! i griffe gegen bie eingeschlossenen Feinbtruppen • - w auch gegen Rückzugskolonnen unb Transport- ber Sowjets unterstützt. Seit ben letzten fünf ■ 1 ' Men richtet bie beutsche Luftwaffe erfolgreiche SwEflriffe auch gegen bas Befehls-, Verkehrs- unb ’Ül Wungszentrum Der Sowjetunion, Die Hauptftabt rei*5; | ifliD s t a u. Währenb bie ersten vier Angriffe je- nachts erfolgten, würbe am Freitag zum er-.
Male auch ein Tagesangriff burchgeführt, ein ??? | Weis, wie überlegen Die beutsche Luftwaffe ist. J0- h Die Säuberung Bessarabiens von : „a Bolschewisten steht vor bem Abschluß. Die ver- ?r J Ödeten rumänischen Streitkräfte hgben die Ge- 7- irqtuung, baß sie burch bie enbgültige Befreiung (P# Ärabiens bie alten rumänischen Staatsgrenzen rhM as Der Zeit von 1940 roieber erreicht haben. Zu- leimen mit beutschen, ungarischen und slowakischen . Lbänben befinben sie sich jetzt nörblich bes Dnjestr 55 sübukrainischen Raum in ber Verfolgung bes g,Magenen Feinbes. Auf bem Norbabfchnitt können ach Die Finnen weiteres Vorbringen ostwärts L'M Ladoga-Sees melben, so baß auch bort bie rf»??1 tont, wenn auch wiederum unter verzweifelten ? ' 5 ckzugskämpfen ber Sowjets, in ftänbiger Vor- d^Wrt-b-w-gung ist. Auch im n ° r d b a l ti sch ° u „ ■ Snum werben halb bie letzten Reste bes ehemali- 5'I Randgebietes füblich des Finnischen Meerbusens
ben Bolschewiken befreit fein. Auf Der ganzen Ä Sättigen Front schreiten bie Angriffe fort. Der
H'hrmachtbericht vom Samstag erwähnte ben Ort •“ fgnasma Tewa, 150 Kilometer ostwärts Smo- ■noeilM fHf. Neu in ben Kampf geworfene starke Sowjet- tjste find dort unter schweren Verlusten für den »inb geschlagen worben. Immer roieber vergeblich n M suchen bie Sowjets eine neue Front aufzubauen. m! SiVlßenn man bie Leistungen der Deutschen Trup- SM h an Der Ostfront richtig werten will, so muß ,'5'1 sich vergegenwärtigen, Daß allein Der bereits M H °°N d°ut,ch°n Truppen besetzte Abschnitt bst.
irts Der einstigen deutsch-sowjetischen Jnteressen- ' ff ff;:nie sich 1500 Kilometer von Norden nach Su-
I h und 700 Kilometer von Westen nach Ost^i er- Ht lieb erträgt man vergleichsweise diesen Raum M nd) Mitteleuropa, so muß man feine Scgren» roi «tnaspuntte zwischen Köln, Kopenhagen, Posen
Jb JRom suchen. Erst Dann wird einem Die 11 b'HllFef e Des bisher im Angriff Durchschrittenen
Humes und Die L äng e n au sD e h nun g der F-ont klar. In Diesem Raume ist in Den ver- «eigenen fünf Wochen nicht um irgendwelche Ge- Ldeabschnitte, Befestigungszonen oder Ortschaften giiämpft worden. Das Entscheidende ist vielmehr, dlß alle Diese Kämpfe Der Vernichtung Der «»IDarmee der Sowjets galten. Erst unter
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> Her: armer n |oi: rungif- altung ■ a vB »Igaba c merie’; ortugii- > e alle-' Öen bff ' )U iill-r der B ichen v- Sininß! d befer
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