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Amtseinführung des neuen Landgerichtspräsidenten in Darmstadt
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Krastposidienst im Kriegsverkehrswesen.
Große Betriebsleistungen auf den Krastpostlinien im Gießener Bezirk
Kampf um die Vereinsmeisierschast
der Schützen des Llnierkreises Gießen.
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her militärischer Anschlag: 1. Heinrich Förster, KKSV. Allendorf (Lda.), mit 142 Ringen: 2. Wilhelm Schomber, Sportv. Geilshausen, mit 130;
3. Karl Magel, Reichsbahn Gießen, mit 154; 4. Karl Jakob, WKG. Doppe & Co., Gießen, mit 142; 5. Willi Flach, Postsport Gießen, mit 150; 6. Dr. Hans Wilhelmi, Schützengesellschaft 1926, mit 159; 7. Hein« rich Appel, Schützenverein Gießen, mit 157;
2. Kleintaliber beliebiger Anschlag: 1. Karl Keßler, Reichsbahn Gießen, mit 152 Ringen; 2. Karl Jakob, WKG. Poppe & Co., Gießen, mit 144; 3. Hermann Paul, Postsport Gießen, mit 154; 4. Karl Heitz, Schützengesellschaft 1926 Gießen, mit 150; 5. Karl Mootz, Schützenverein Gießen, mit 164; 6. Ludwig Haas VI., KKSV. Steinbach, mit 146 Ringen.
3. Großkaliber (Wehrmann) 175 M e - ter: 1. Otto Scheller, Postjport Gießen, mit 203 Ringen; 2. Walter König, Schützengesellschaft 1926 Gießen, mit 212; 3. Heinrich Appel, Schützenverein Gießen, mit 229 Ringen.
D i e besten Jungschützen mit Kleinkaliber waren: 1. Walter Grün, KKSV. Geilshausen, mit 114 Ringen; 2. Hein; Schäfer, Postsport Gießen, mit 136; 3. Fritz Helfenbein, Schützengesellschaft 1926 Gießen, mit 145; 4. Hans Wessels, Schützen-
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y __ w i Mlbb falt anrubrtn. Di. übrige MNL »« abgenebener Zttronnrschale und dew Zucker zum Kochen oufsegen. m öw Pod>cnD€ Milch daS ongerührte Mondamin gieße« und unter Rüder» 2 Minuten kochen lassen. Di- Masse in ttnt falt ausgespLte ®orm gfcfcen, »rfatten lassen und stürzen Zu dieser Speise gibt man rohes, gezuckerte- Obst oder Kompott.
^ruAtaruttr 'h bi- Y<kg Früchte (der Jahreszeit entsprechend).I Wasser. rt©a 200 g Zucker,90g Mondamin aTrfJ’^n*^rta^ D.e^ch.e waschen und .n dem Dass" «'ich koch" Den Obstbrei durch ein Seb streichen und den qemonnenen Fruchthast mtt dem Zucker mm Kochen aufsehen Mondamm in wenig Wasser kalt anrübrm, an den kochenden Saft g.eßen und unter Rühren 2 Minuten kochen lassen Die Frucktgrüqe in eine kalt ausgespLte Form gießen, erkalten lasse« und stürzen. Zu dieser Fruchtgruhe schmeckt rohe Milch oder eine DaniUesoße sehr gut.
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mit 6:2, DfR. Siegen mit 5:1 und Glückstadt mit 3:0 in letzter Zeit geschlagen. Diese Ergebnisse sprechen eindeutig für die Spielstarke der Gäste. Rach Kritiken gilt die Mannschaft als eine der Besten des Siegerlandes. Bei dieser Gelegenheit werden wir auch den guten Sturmführer Schmidt von Watzenborn-Steinberg Wiedersehen, der in den Reihen der Gäste mitwirkt. Die Kombinierten treten in stärkster Aufstellung den Gästen gegenüber, man kann daher mit Recht ein großes Spiel erwarten. Schiedsrichter ist Gerhard (Annerod).
VfB.'Relchsbahn in Bad Homburg.
Die Reichsbahner erledigen mit diesem Spiel eine Rückspieloerpflichtung. Im Vorspiel haben die Homburger auf dem Waldsportplah gezeigt, daß sie mit Recht den ersten Platz in der Tabelle ihrer Klasse einnehmen. Unter diesen Umständen stehen die Reichsbahner vor einer schweren Aufgabe. Da die Verstärkung der Mannschaft durch Gastspieler möglich ist, wird in Homburg eine Mannschaft auflaufen, die als sehr spielstark zu bezeichnen ist. Man erwartet daher von dieser Mannschaft, daß sie ehrenvoll sich schlägt. Die endgültige Aufstellung steht zur Zeit noch nicht fest.
Wie alljährlich, so wurde auch in diesem Jahre die Dereinsmeisterschaft in den einzelnen Vereinen des Unterkreises Gießen herausgeschossen,. und zwar mit Kleinkalrber militärisch und beliebig in den dre, Anschlagsarten liegend, kniend, bezw. sitzend und stehend freihändig je fünf Schuß pro Anschlagsart auf die 12er-Ringscheibe, 50 Meter Entfernung. Mit diesem Schießen war gleichzeitig em Ver- gieichsschießen der Jungschützen verbunden Ferner wurde noch mit Wehrmannsgewehr (Großkaliber) auf 175 Meter, 20er-Ringscheibe, 15 Schuß 'n den dre>i Anschlagsarten liegend, kniend und stehend freihändig geschossen.
An diesem Schießen beteiligten sich: 1. Kleinkaliber militärischer An schlag: 12 Vereine mit 103 Schützen (19 bis 50 Jahren), 6 Vereine mit 26 Altschützen (über 50 Jahre), 7 Vereine mit 53 Jungschützen. Die Bedingung erfüllten 90 Schützen, 23 Altschützen und 38 Jungschutzen. - 2 Kl einkaliber beliebiger Anfchlag^ 6' Vereine mit 26 Schützen und 4 Vereine mit lo Altschützen. Die Bedingung erfüllt haben 23 «chutzen uiid 14 Altschützen. - 3. Wehrmanngewehr 175 Meter (Großkaliber) : 3 Vereine mit 28 Schützen, wovon 25 die Bedingung erfüllt haben.
L e r e i n s m e i st e r wurden: 1. Kleinkali -
verein Gießen, mit 129; 5. Richard Dern, KKSV. Leihgestern-, mit 143; 6. Hermann Süssel, KKSV. Lich, mit 99; 7. Erich Haas, KKSV. Steinbach, mit 131 Ringen.
Becher- und Preisschießen der Schützen- geseilschast 1926 Gießen.
Am vorigen Sonntag hielt die Schützengesellschast 1926 Gießen e. V. ihr diesjähriges Becherschießen auf den Wanderbecher ab, das mit einem kleinen Preisschießen verbunden war. Die Resultate sind trotz der wenigen Hebung, die die Schützen hatten, als gut zu bezeichnen.
Den Wanderbecher schoß mit 5 Schuß, 100 Meter, 12er-Ringscheibe, stehend, ohne Nachlösung mit 48 Ringen Kamerad Fritz Dewald.
Hieran schloß sich ein kleines Preisschießen. 1. Kleinkaliber, 50 Meter, 12er-Ringscheibe in den 3 Anschlagsarten mit je 3 Schuß ohne Nach- lösung; a) Jungschützen: 1. Fritz Helfenbein mit 79 Ringen; b) Schützen: 1. Ludwig Schnei- der, B Klasse - 86 Ringe; 2. Willy Becker, C- Klasse -- 91 Ringe; 3. Joh. Frohn, v-Klasse = 81 Ringe; 4. Konrad Becker, Altersklasse, 82 Ringe. 2. Großkaliber: 100 Meter, 3-Schuh stehend, 12er-Ringscheibe: a) Meisterscheibe: 1. Gust. Krüger mit 33 Ringen; 2. Martin Guht mit 31; 3. Johann Frohn mit 31; 4. Willi Becker mit 31; 5. Fritz Dewald mit 30 Ringen; a) Gabenscheibe, die gleiche Bedingung: 1. Gustav Krüger mit 33 Ringen; 2. Martin Guht mit 31; 3. Joh. Frohn 31; 4. Fritz Dewald mit 31; 5. Ed. Gondner mit 29; 6. Ludw. Schneider mit 29; 7. Konrad Becker mit 28; 8. Willy Becker mit 27.
Zum Schlüsse wurden auf 100 Meter mit Großkaliber mit je 1 Schuß noch 3 Ehrenscheiben her« ausgeschossen. Die 1. Ehrenscheibe erschoß Fritz De- wald, die 2. Ehrenscheibe erschoß Willy Becker, die 3. Ehrenscheibe erschoß Gustav Krüger.
Im Laufe des Nachmittags hatten sich die Familien der Schützen und einige Freunde des Schießsportes auf dem schönen Waldschießstand eingefun« den. Nach Schluß der Schießen nahm der Vereins- führer, Eduard Gondner, die Preisverteilung vor. Er betonte in einer Ansprache, daß das jetzige Schießen nicht mit den früheren Schießen zu vergleichen sei. Wenn die jetzt zur Verteilung kommenden Gaben und Preise nicht so wertvoll seien wie früher, so sollen sie doch als eine kleine Anerkennung für gute Schußleistungen und als Ansporn für weiteres fleißiges Heben angesehen wer- den. Für Oie Schützen sei es heute die vornehmste Aufgabe, vor allem die Jugend im Schießen zu unterrichten, zu guten Scharfschützen zu erziehen und die älteren Schützen in der Hebung zu halten. Er schloß, eingedenk des Eintritts Rußlands in den Krieg am gleichen Tage, seine Ausführungen in der üblichen Weise._____________________________________
_ 5 kg 47, neue, V» kg 22, gelbe Rüben 20 bis ! Spinat 15, Römilchkohl 15, Bohnen, grün, 50, Men 35, Mifchgstcküse 14, Tomaten 50, Rhabarber ff Erdbeeren 50 bis 80, Lauch 24, Sellerie 21, «iimenkohl, das Stück 50 bis 60, Salat 8 bis 12, Uataurken 30 bis 50, Oberkohlrabi 10 bis 15, Lieschen, das Bund 15 Rpf.
2PD. Darmstadt, 25. Juni. In Gegenwart plreicher Vertreter der Partei, der Reichs- und xidesbehörden und der Rechtswahrergruppen der jiare und Rechtsanwälte fand im großen Szungsfaal des Landgerichts die feierliche Amts- ^fuhrung des von Gießen nach Darmstadt kyftntn Landgerichtspräfidenten Colnot statt, srlandesgerichtspräsident Dr. S c r i b a begrüßte Erschienenen, an ihrer Spitze Kreisleiter Dr.
Hilling, gedachte der im Kriege vor dem •_nb gefallenen oder verstorbenen Berufstamera- s und übergab dann dem neuen Landgerichts- «Menten das verantwortungsvolle Amt unter ,weis auf die untrennbare Einheit zwischen irionalsozialistischer Weltanschauung und einem
Wortes dringlich st en Aufgaben erforderlich.
Der Kraftpostbetrieb im Bereich des Postamts Gießen steht zur Zeit auf sechs Linien im Dienste des Berufsverkehrs. Die Kraftomnibusse geben den Volksgenossen in Krofdorf, Fellingshausen, Kirchners, Krumbach, Frankenbach und Erda alltäglich am frühen Vormittag und gegen Abend ausreichende Fahrgelegenheit, um zu ihren Arbeitsstätten in Gießen zu kommen und am Abend zu ihren Heimatorten zurückkehren zu können. Im Verlaufe des Tages ist auch den in Krofdorf-Gleiberg wohnenden zahlreichen Schülern und Schülerinnen der Gießener Schulen günstige Gelegenheit geboten, nach Hnterrichtsschluß alsbald mit dem Kraftomnibus heimzukehren. Die Linien Gießen— Kircyvers bzw. Gießen—Frankenbach bzw. Gießen— Erda gelten dabei je als eine selbständige Betriebs- einheit, für deren Notwendigkeit die regelmäßiae starke Besetzung der 'löagen hinreichend Beweis ist. Selbstverständlich dienen oie Fahrten auch dazu, die gesamten Postladungen für diese Orte von Gießen aus mit zu besorgen. Unb wenn dabei neben dem ausgesprochenen Berufsverkehr noch genügend Platz vorhanden ist, können auch die übrigen Fahrtinter- essenten mitbeförbert werben.
Der Dienstplan des Gießener Kraftpostbetriebes ist so gestaltet, daß auch die Autobusfahrten der Strecken Gießen—Steinberg—Grüningen—Holzheim bzw. Gießen—Annerod—Steinbach—Albach ausgeführt werden können. Auch auf diesen Strecken ist starker Berufsverkehr nach Gießen und zurück zu bewältigen, ferner ist hier die Menge des zu transportierenden Postgutes (Briefe, Pakete, Päckchen usw.) besonders groß. Man sieht denn auch^die Wagen auf diesen Strecken stets in voller Besetzung fahren. An jedem Samstag ist außerdem eine sog. Marktfahrt von Hochelheim—Hörnsheim nach Gießen und zurück zur Heranbeförderung der Marktfrauen mit ihren Lebensmittelvorräten für den Gie- ßener Wochenmarkt und zur Heimkehr der Händlerinnen durchzuführen, wobei aber nicht, wie früher, der Ort Lützellinden angefahren, sondern der Verkehr mit Hochelheim—Hörnsheim direkt durchgeführt wird.
Welche Betriebsleistungen bei all diesen Fahrten täglich vollbracht werden, kann man ermessen, wenn man bedenkt, daß der gesamte Fährverkehr auf den sechs Linien mit vier großen Wagen zu bewältigen ist. Neben der Personenbeförderung des umfangreichen Berufsverkehrs ist aber auch der gesamte Dienst der Landpostverkraftung mit kleineren Kraftfahrzeugen durchzuführen. Da-
unterbau ^verbundenen unabhängigen Richtertum. Land- ßinS -ichtspräsident Colnot dankte für das ihm un mA,', rch seine Berufung geschenkte Vertrauen und für nuiiiML bi von seinem Stellvertreter übermittelten Grüße
9 $ 81 »Ö Glückwünsche der Beamten und Angestellten t Landgerichtsbezirks und versprach, sich jeder-
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innen, auch BMW. fester. Maschinenwerte ge- nnen ebenfalls mehrere Prozente. Am Montan- rkt erreichten Stahlverein mit 160,50 einen neuen ichststand, Buderus gingen auf etwa 153,50, Rhein- hl nach vorübergehender Abschwächung auf 201. merkenswert fest lagen Bankaktien, die allein in ü letzten drei Tagen kräftig anzogen: Deutsche nk 3, Dresdner 6, Commerzbank 4, Dt. Effekten- dt 1,50 v. H. Von Elektrowerten waren Siemens b 329 gesteigert. Vielfach erschienen Papiere mit szeichen, da kein Material erhältlich ist. Auch Einheitsmarkt ergaben sich vereinzelt kräftige gerungen, ebenso einige Freiverkehrspapiere, von Len besonders Katz 8- Klumpp bis 163 aiuogen, in wenigen Tagen nahezu 8 v. H. Renten t<n demgegenüber still. Hier wirkte die Kündigung : 4^0 v. H. Bayern Staatsanleihe noch verstim- tib, und man beachtete mehr die Kündigungs- ijglichkeiten höher verzinslicher Rentenwerte, ibet ist darauf hinzuweisen, daß von höherer litte schon frühzeitig auf die Kündigungsmöglich- ben verwiesen wurde, ohne daß diese Mahnung örker berücksichtigt worden war. Jndustrieobliga- eien waren teilweise im Zusammenhang mit dem Menhirs freundlicher, teilweise auch etwas leich- i Altbesitzanleihe des Reiches schwankte um 161, !ruergutscheine zwischen 103 und 103,25. Die v. H. Reichsschätze von 1941, Folge 3, findet Herhalb der Börse weiterhin glatten Absatz. In 'anbbriefen besteht unvermindert Materialknapp- t, doch kam es zu keiner Aenderung der Rotie- en. Tagesgeld unv. 1.75 v. H.
IPD. Marburg, 27. Juni. In der Nähe des ^ptbahnhofs wurde das vierjährige Söhnchen des stwirts Wicke von einem vollbesetzten Omnibus erfahren und so schwer verletzt, daß es bei lc Ueberbringung nach der Klinik starb. Das Kind »Vte in den Augenblick, als der Omnibus ein par- des Auto überholte, die Straße überqueren.
him. I *♦ Schont Gehsteige und Radfabr- , . ’• I „aei Wie eine Bekanntmachung im heutigen An- leiter Kienieil feststellt, ist in letzter Zeit wiederholt die iMachiung gemacht worden, daß Lastfuhrwerke . IJf Kohlen, Baumaterial und dergleichen die Geh- und Radfahrwege der Straßen befahren und te» Abladen und Ladern ihrer Güter benutzen. Ab.
V^ntlLben von der Behinderung des Verkehrs besteht rd Erfahr, daß die nur für leichten Verkehr ge» !b»h V^h^ten Wege hierdurch beschädigt oder zerstört wer- Die Bekanntmachung weist darauf hin, daß die schilderte Art der Benutzung der Gehsteige unb tdfahrwege verboten ist, und daß Hebertretungen rafanzeigen und Schadenersatzsorderungen zur M haben.
3ur Befriedigung der dringendsten, lebens» notmenbigen Verkehrserfordernisje zwischen ben wichtigsten bahnabgelegenen Orten und dem Verkehrs- und Wirtschaftsmittelpunkt, der Stadt Gießen, kommt den Kraftpostautos jetzt eine weit größere Bedeutung zu als je zuvor. Heber die Aufgaben und die Betriebsleistungen der zum Dienstbezirk des Postamts Gießen zählenden Krastpostlinien haben wir uns mit dem Leiter des Postamts Gießen, Postamtmann Lotz, unb dem Sachbearbeiter des Kraftpostwesens, Oberpostinspektor Jung, unterhalten. Als Ergebnis ist folgendes zu berichten.
Die großen krieaswirtschaftlichen Ausgaben und Verpflichtungen unserer Zeit haben natürlich auch den Kraftpostbetrieb der Reichspost nicht unberührt gelassen. Das kommt vor allem darin zum Ausdruck, daß überall da, wo früher der Betrieb mit einer großen Anzahl von Wagen durchgeführt wurde, jetzt im Kriege den Erfordernissen mit einem geringeren Wagenpark entsprochen werden muß, ferner darin, daß unter ben Kriegsverhältnissen selbstverstänblich auch von jedem Angehörigen des Kraftpostbetriebs größere Leistungen zu vollbringen sind, als in den ruhigen Zeiten des Friedensbetriebes. Es kann aber mit Befriedigung festgestellt werden, daß der Kraft- loftbetrieb auf ben zum Postamt Gießen gehörenden Linien mit ben Aufgaben der Gegenwart bisher immer noch gut fertig geworden ist und vor allem die lebensnotwendigen Erforbernisse in ausreichendem Maße erfüllt worden find.
Die vordrinalichste Aufgabe des Kraftpostdienstes besteht im Kriege darin, in erster Linie den Anbrüchen des Berufsverkehrs, d. h. der Beorderung der in ben ßanborten wohnenden und in )er Stadt arbeitenden Volksgenossen zu und von ihrer Arbeitsstätte in ausreichendem Umfange zu genügen, daneben auch dem <^chüleroerkehr gebührende Beachtung zuteil werden zu lassen. Unter diesem maßgeblichen Gesichtspunkt wird gegenwärtig der gesamte Kraftpostautoverkehr durchgeführt. Sonderfahrten für Ausflugszwecke oder zum Besuch von Tagungen usw. müssen unter den Kriegsverhältnissen selbstverständlich beiseite bleiben. Mit Recht stellt sich die Postverwaltung auf den Standpunkt, daß die Wagen, die Betriebsmittel unb die menschliche Arbeitskraft in dieser Zeit für solche nicht dringliche Dinge keinesfalls zur Verfügung gestellt werden können. Schon die naturgemäß geringere Zahl der verfügbaren Omnibusse macht die Beschränkung des Betriebs auf die im engsten Sinne des
Wettkämpfe der Studenten zur Jahresfeier der Universität.
Anläßlich der 334. Jahresfeier der Ludwigsuniver- fität am 1. Juli findet auf dem Universitätssportplatz ein Sportfest der Studierenden statt, das den Zeitverhältnissen entsprechend in der einfachen Form eines internen Abendsportfestes gehalten wird. Die leichtathletischen Wettkämpfe werden von einem Fußball- unb einem Handballspiel je zweier Gießener Studentenmannschaften umrahmt. Neben den Einzelwettkämpfen gelangen Dreikämpfe für Studenten und Studentinnen und eine 4X100-m-Staffel zur Durchführung.
Oer morgige Fuhbattsonntag.
Wetzlar 05 — Dillenburg.
Mit diesem Spiele findet der Kampf um die Bezirksmeisterschaft seinen Abschluß. Im Vorspiel siegten die Wetzlarer mit 4:1 Toren. Auf heimischem Gelände sollten die Wetzlarer eindeutig ihre führende Stellung beweisen können.
BfB.-2t./1900 !omb. — Sportgemeinschaft Siegen.
Die Kombinierten empfangen am Samstagabend Gäste aus Siegen. Die Siegener haben Frohnhausen
durch ist den Bewohnern der Landorte in der Umgegend von Gießen die Moglichtcit geblieben, täglich einmal wie gewohnt ihre Postsachen zugestellt zu erhalten und die abgesandte Post in üblicher Weise fortzubringen. Auch bei diesem Betriebszweig ist das Ausmaß des zu befördernden Postguts an Briefen, Paketen, Päckchen usw. so erheblich angewachsen, daß notgedrungen von der früher üblichen Beförderung von zwei oder drei Fahrgästen mit diesen Kleinautos öfter abgesehen werden muß. Auch bei dieser Maßnahme gilt eben in erster Linie der Gesichtspunkt der kriegswirtschaftlichen Notwendigkeiten, die sich hier mit Vorrang auf die Beförderung des Postguts beschränken.
Der Gießener Kraftpostbetrieb hat seit einiger Zeit dadurch noch eine Erweiterung erfahren< daß mit ihm eine Gruppen werk st att — wie sie außer in Gießen noch in Darmstadt unb Limburg besteht — zur Unterstützung der Bezirkswerkstätte für Postkraftwagen des Relchspostoirektionsbez.rks Frankfurt am Main verbunden worden ist. Diese Werkstatt dient der Reparatur und Heberholung der Kraftwagen der Reichspost im Gießener Bezirk unb in den angrenzenden Kreisen. Durch diese Konzentration von Werkstattaufgaben wird einerseits die Werkstattzentrale in Frankfurt am Main entlastet, andererseits erfährt die verkehrswirtschaftliche Bedeutung des Gießener Kraftpostbetriebs hierdurch noch eine besondere Unterstreichung.
Wie in den früheren Jahren, jo ist auch jent noch immer die Kraftpostlinie Gießen — Krofdorf — Fellingshausen die am stärksten benutzte Derkehrseinnchtung dieser Art. Damit werden die zukunftsfrohen Voraussagen aller derjenigen, die vor Jahren bei der Einrichtung dieser Linie eine dauernd starke Frequenz betonten, sogar jetzt in der Kriegsztzit bekräftigt. Diese Sachlage rcd)tjertint es auch, daß die Reichspost der Linie Gießen—Krofdorf—Fellingshausen weiterhin ihre besondere Aufmerksamkeit zuwendet. Unter diesen Umständen wird sich der Einsatz anderer, ergänzender Verkehrsmittel hier erübrigen, weil ja die Reichspost den Erfordernissen des Verkehrs für diesen Bezirk in ausreichendem Maße entspricht. Hinzu kommt übrigens noch, daß nach einer Verordnung des Reichsverkebrsminifters ben Kraftpostbetrieben der Reichspost für den sog. Heberlandverkehr stets der Vorrang vor anderen Unternehmungen einzuräumen ist, zumal dann, wenn es sich um Verkehrsoerbindungen handelt, die bisher schon von ihr in ausreichender Weise zur Erfüllung der Verkehrs- erforbernisse betrieben werden. B.
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le&ä Srantfur't a. M„ 27. Juni. Auch in diesem 130 foontnti Krichtszeitraum war die Stimmung an den A k - he tehe» tisnmärkten recht fest, wenn auch zeitweise der * m i Ifdjäftsumfang minimal war und an einzelnen i ffinfttb- ißen vor allem die Kulisse au Gewinnmitnahmen unb für hi früt. Die Veröffentlichung Des Dividenden- unb MuWI rlpitalaufsteckungsgesetzes brachte verstärktes Inter- - v ...... «ft für einige Spezialwerte, die für Kapitalberichti-
jngen in Betracht kommen, ober bie auf Grunb her stabilen Dividenbenpolitik durch das Dividen- dirgesetz begünstigt scheinen. So konnte die JG.- F.rbeninbustrie einen starken Sprung nach oben chen, und bie Aktie lafl mit etwa 215 um 7 v. H. ?r Wochenansang. Auch Conti Gummi noch wei- ,r bis 381 gebessert, Scheideanstalt zogen bis 357 r Vorübergehend erreichten Daimler wieder den kand von 200. Adlerwerke konnten etwa 3 v. H.


