Materialwert; der ist erst dann gegeben, wenn es sich um große Mengen handelt.
Vom Aufgewärmten.
Manche Hausfrau kocht am Mittag schon gleich eine größere Menge Essen, damit es auch noch für den Abend reicht. Sie spart dadurch Arbeit, Zeit und Brennstoff. Notwendig ist dazu allerdings, das Aufwärmen so vorzunehmen, daß das Essen 'nicht „aufgewärmt" schmeckt und außerdem vollwertig und wohlschmeckend ist. Bor allem vermeide man es, das gleiche Gericht am selben Tage zweimal in der gleichen yorm auf den Tisch zu bringen, sondern lasse dazwischen lieber einen Tag verstreichen. Da beim Aufwärmen durch die Hitze Nährwerte, besonders Vitamine zerstört werden, ist es nötig, daß aufgewärmte Speisen aufgewertet werden. Dieses geschieht durch Hinzugabe von frischen, gehackten Kräutern, z. B. Schnittlauch, Fenchel- oder 'Selleriekraut, die roh, feingehackt an das fertige Gericht gegeben werden. Auch ein Frischkostsalat aus Wurzeln, Weißkohl, Sauerkraut oder Chicoree mit Wurzeln wäre als Beigabe hier das Richtige. Wie schon gesagt, sollte man einen Mittugsrest möglichst nie in der gleichen Form zu Tisch geben.
Gemüse- und Kartoffelreste, schichtweise in eine feuerfeste Form gegossen, mit Semmelbröseln überstreut, lassen sich vorzüglich als Auflauf verwerten und geben ein neues Mittags- oder ein gutes Abend- brotgericht. Kartoffelreste kann man außerdem zu Klößen und Bratlingen verarbeiten und diese als Beilage zu den verschiedensten Gerichten geben. Mit einem Kartoffelbreirest könnte man eine salzige Suppe dicken, ein kleiner Gemüserest kann eine Füllung für Strudel und Pfannkuchen abgeben.
Oft ist es so, daß die Familienmitglieder zu verschiedenen Zeiten zu Tisch kommen. Hier sollte sich die Hausfrau vor stundenlangem Warmhalten des Essens auf der Herdplatte oder auf der Flamme hüten. Das Gericht würde nicht nur an Form Und Geschmack bedeutend verlieren, sondern erheblich an Nährwerten einbüßen. Soll außerdem das Gericht nicht aufgewärmt schmecken, so muß es im Wasserbad erhitzt werden. Hier ist dann nur ein geringer Nährstoffverlust zu verzeichnen. Geben wir nun noch ein wenig Grünes an die Speisen, so haben wir eine vollwertige Kost — trotz Aufgewärmtem.
Aus -em Reiche -er Frau.
Henriette Oavidis.
Am 1. März jährt sich zum 140. Male der Tag, an dem Henriette Davidis das Licht der Welt erblickte. Unter unseren Müttern und Großmüttern war wohl keine, die den Namen von Henriette Davidis nicht gekannt hätte! Ist sie doch so mancher jungen Hausfrau unentbehrliche Helferin und Ratgeberin gewesen, hat sie doch so manches junge Eheglück gerettet, das sonst an der mangelnden Kochkunst der ungeübten Gattin hätte scheitern können. Mag auch mancher Ehemann die Stirn ein wenig kraus gezogen haben, wenn er allzuoft mit einem Gericht aus „Davidis täglichem Tische" beglückt wurde, so war er doch der Frau dankbar, die in achtjähriger unermüdlicher Tätigkeit ein Büchlein mit Rezepten gesammelt hatte, unter denen nicht eines sich befand, das nicht von ihr selbst ausgeprobt war. Recht schmal und bescheiden war das Bändchen, das in erster Auflage im Jahre 1844 erschien und sich „Zuverlässige und selbstgeprüfte Rezepte der gewöhnlichen und feineren Küche" nannte. (Es enthielt sogar drei Rezepte, die in allerdings nicht sehr voetische Verse gegossen waren. Die Anfangszeilen des Rezeptes zu „John im Sack" (Reisbeutel) mögen hier folgen:
„Nimm halb Reis, halb feine Gerste, Streu dies lagenwcise in ein Tuch, Rein und weiß und würdig, John zu formen; Lagenweis mit süßen, guten Pflaumen Oder mit Rosinen, wie's beliebt."
Mehrere Verlagsanstalten hatten Henriette Davidis zunächst abgewiesen, wie stark aber das Bedürfnis war, dem das Werk entgegenkam, erhellt daraus, daß schon ein Jahr nach dem ersten Erscheinen eine Neuauflage notwendig wurde. Im Jahre 1875 hatte das Buch die 20. Auflage und dreifache Stärke erreicht und liegt heute in der 57. Auflage vor.
Die im, Pfarrhaus zu Wengern als elftes von 13 Kindern geborene Henriette zeigte früh starkes Interesse an hauswirtschaftlichen Dingen, über die sie schon als sehr junges Mädchen Tagebuch führte. Alles, was sie hier schriftlich niederlegte, entsprang eigener Erfahrung, war von ihr selbst praktisch erprobt. So wurden schon im Elternhaus die Grundlagen für ihr späteres Werk gelegt. Noch in jungen Jähren ging Henriette nach Sprockhövel und gründete dort eine Mädchenschule, die sie aber später wieder auflöste; sie war dann einige Jahre in Bremen als Erzieherin tätig. Aber auch diese Tätigkeit konnte sie auf die Dauer nicht befriedigen. Sie wendet sich nunmehr ihrer eigentlichen Lebensarbeit zu und läßt, sich in Minden als freie Schriftstellerin nieder. Hier entsteht unter der Feder der unermüdlich Fleißigen (schon um 6 Uhr pflegte sie am Schreibtisch zu sitzen) ein Werk nach dem andern: „Der Beruf der Jungfrau", „Der Küchen- und Blumengarten", „Die Hausfrau" (der die Verfasserin sogar eine poetische Zueignung mit auf den Weg gab), „Puppenköchin Anna", „Puppenmutter Anna", „Die Kraftküche". Auch ein Bändchen Gedichte erschien, denen jedoch ein größerer Erfolg nicht beschieden war. Im Jahre 1866 wird Henriette, von der Gartenbauschule zu Fraundorf in Bayern zum Ehrenmitglied ernannt. Henriettens Vormittag gehörte stets der praktischen und schriftstellerischen Tätigkeit, der Nachmittag war ausgefüllt mit der Beantwortung ratheischender Briefe, die zu Hunderten ins Haus flatterten. Da blieb keiner unbeantwortet, Bogen auf Bogen füllte die fleißige Hand mit der noch im späten Alter zierlichen und jugendlichen Schrift. (Seltsam, auch eine weit Größere, Marie von Ebner-Eschenbach hatte noch als Achtzigjährige solch anmutige Jungmädchenschrift?) Raten und helfen zu können, war eine Herzensfreude für Henriette Davidis, davon wußte auch-manch Armer und Kranker zu erzählen. So war es ein arbeitsreiches und gesegnetes Leben, d.as am 3. April 1876 nach einem Jahr des Kränkelns zu,Ende ging. E.B.
Oie Kollegin.
Die wenigsten berufstätigen Mädchen und Frauen haben das Glück', in einem Zimmer für sich allein arbeiten zu können. Sie sind zu zweit oder mehreren in. einem Zimmer untergebracht und verbringen den größten Teil des Tages, der Woche und damit ihres Lebens überhaupt miteinander. Dieses Zusammenleben ist aber leider oft genug nicht so erquicklich, wie es wünschenswert und auch durchaus möglich wäre. Wenn sich abends zwei Berufstätige nach des Tages Last und Arbeit bei einer Tasse Kaffee treffen, um sich gegenseitig wieder einmal das Herz auszuschütten, so nimmt das Thema „Kollegin" häufig den größten Teil dieser Beichte ein. Was hat die „liebe" Kollegin wieder alles verbrochen, man kommt aus dem Kummer nicht heraus! Zu derselben Zeit sitzt aber vielleicht dieser Unmensch von Kollegin mit ihrer Freundin zusammen und führt ähnliche Klagen.
Ist es nicht jammerschade, daß Menschen, die notgedrungen einen Teil ihres Lebens zusammen verbringen, so gegeneinander leben, anstatt mit Rücksicht und Klugheit die Brücke zu einer wirklichen Gemeinsamkeit zu finden? Läßt sich das nun gar nicht ändern? Natürlich läßt es sich; aber wie immer, so ist es auch hier: beide haben recht und beide haben unrecht. Bei jedem gedeihlichen Zusammenleben ist es Grundbedingung, daß jeder etwas zurücksteckt und auf die Eigenheiten des anderen achtet. Dabei darf allerdings der Anfang zu einer Besserung der Lage nicht nur von der anderen Seite erwartet werden. Und wie leicht wäre es doch, den Grund zu solchen Mißstimmungen, die ja meist aus kleinsten Kleinigkeiten herauswachsen, überhaupt nicht.aufkommen zu lassen. So zieht die eine der beiden Kolleginnen es beispielsweise vor, in einem kühlen, die andere aber in einem warmen Zimmer zu sitzen. Wenn die Erstere nun dauernd in Gegenwart der anderen das Fenster aufreifet, so wird das ebenso Anlaß zum Aerger geben, als wenn die Letztere bei jeder Luftbewegung anfängt zu zetern. Nun könnte das Fenster nur dann geöffnet werden, wenn die Verfrorene nicht im Zimmer ist; außerdem mag sich die eine in der kalten Jahreszeit leichtere, die andere wärmere Kleidungsstücke wählen. Bei einigem guten Willen geht nämlich alles; sogar sehr gut. Die liebe Kollegin ist ja schließlich auch ein Mensch, und meistens dazu gar kein so schlechter, wie es manchmal scheinen mag. Man muß sich nur die Mühe nehmen, dies zu erkennen und den anderen richtig zu nehmen.
Gerade wir Frauen haben doch soviel Einfühlungsvermögen, weshalb sollten wir das bei solchen Gelegenheiten nicht auch einmal zur Anwendung bringen? Natürlich sind wir gerade als Frauen auch sensibler und leichter reizbar als Männer, wenn die
Arbeit uns über dem Kopf zusammenzuwachsen droht. Wir sagen auch leicht einmal ein Wort in dieser Erregung, das wir später gern zurückrufen würden. Aber es ist nun gesagt und steht wie eine schwarze Wand da. Um solche Nichtigkeiten ernst zu nehmen, dazu ist das Leben aber viel zu schwer und bringt von sich aus genug wirkliche Sorge mit sich Ein Scherzwort zur rechten Zeit könnte so schnell eine gespannte Situation überbrücken! Wer aber sagt das befreiende Wort zuerst? Ganz selbstverständlich erwartet man das von der andern. Daß die gute Hälfte der Schuld ja auch bei einem selber ruht, ist ein unbequemes Eingeständnis' und wird gern beiseite geschoben. Na schön, sie war also wirk
lich einmal schuld! Wenn man dann aber trotzdem den Mut zum ersten Schritt der Versöhnung findet, wird der schuldige Teil dafür um so dankbarer sein. Allerdings muß man sich auch davor hüten, sich zu gut zu verstehen. Eine allzu dicke Freundschaft kann schnell in die Brüche gehen und dann in das Gegenteil Umschlägen. Es ist deshalb nicht gut, sich gegenseitig zuviel zu erzählen und die andere zum Mitwisser ganz persönlicher Fragen zu machen. Sachlichkeit, Klugheit, Rücksichtnahme und Taktgefühl werden bei einigem guten Willen und der entsprechenden Selbsterziehung leicht die Basis zu einem erfreulichen Verhältnis zwischen Kolleginnen finden lassen. H. K.
Typisch für die zwei heute skizzierten Jackenkleider im,Frühjahr 19 41 ist die betont lange, die Figur eng umschließende Jacke zum andersfarbigen Glocken- oder Faltenrock. Das doppelreihig geschlossene Modell links ist aus gelblicher Wolle mit drei eingeschnittenen Taschen zu einem Glockenrock aus leuchtend grünem Wollstoff. Grün
ist auch das Halstuch, während Jackenfutter, Hut und Tasche in hellbraunen Tönen gehalten sind.
Blaßrot ist die durchgeknöpfte Jacke aus leichtem Wollstoff rechts mit den drei großen aufgesetzten Taschen und dem kleinen, runden Umlegkragen zu einem königsblauen Faltenrock und dunkelrotem Filzhut. H.
Was aus Altmaterial werden kann.
Daß die Altmaterialsammlung einen Teil des Dierjahresplanes darstellt, der Deutschlands Unabhängigkeit sichert, ist dank der rührigen Aufklärungsarbeit allen Beoölkerungsschichten klar geworden. Sie haben sich denn auch in den Dienst der Erfassung gestellt. In besonderem Maße haben die Hausfrauen Verständnis bewiesen und sind bemüht, keinen noch verwertbaren Rohstoff der Vernichtung anheimfallen zu lassen. In besonders rühriger Weise haben sich die Schulen für die Sammeltätigkeit zur Verfügung gestellt. Erst vor kurzem ist ein Erlaß des Reichserziehungsministers ergangen, der eine Sammelpflicht für die Schüler festlegt. Danach ist jedes Schulkind verpflichtet, die in elterlichen oder benachbarten Haushaltungen anfallenden Altstoffe, insbesondere Altpapier, Lumpen und Knochen in die Schulsammelstelle mitzunehmen. Gerade die Schulsammlung hat sich im Krieg als der sicherste Faktor der Altmaterialsammlung erwiesen.
Zwei kleine Beispiele mögen zeigen, welche Bedeutung der Altmaterialerfassung- und Verwertung zukommt: im Jahre 1938 z. B. belief sich das Sam- meleraebnis an Altpapier auf etwa eine Million Tonnen. Diese Menge entspricht einem etwa 50 Jahre alten, für die Papierholzerzeugung schlag- reifen Wald, der sich in einer Breite von 1 Kilometer von Berlin bis Aachen hinziehen würde! Don den Knochen weiß die sammelfleißige Hausfrau meist nur, daß aus ihnen Leim gewonnen werden kann. Ibdr dieser Rohstoff ist Äusgangs- material für mehr als 80 Jndustrieprodukte! Er wird — um nur einiges zu nennen — gebraucht zur Herstellung von Schreibmaschinenbändern, in der Porzellanfabrikation, für Seifen, Filme und — Lippenstifte! Vom Suppenknochen zum Verschönerungsmittel — welch eine Laufbahn?
Die Hausfrau stellt die kleinen Abfallmengen, die sich in ihrem „Betrieb" ergeben, selbstverständlich ohne Vergütung bereit, denn sie sind, von der Geldseite her betrachtet, zu geringfügig, um eine solche zu rechtfertigen, so wichtig auch diese kleinen Mengen vorn volkswirtschaftlichen Standpunkt aus sind. Beim Altstoff ist es nämlich so, daß sein Wert in erster Linie ein Arbeitswert ist, der sich aus der Leistung vieler Hände beim Sammeln, Sortieren und der Neuproduktion ergibt, nicht aber ein
Frühjahrsmode
Was tragen wir im „Mittelalter''. J
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meldet sich wieder.
Da der Trägerrock wieder bevorzugt wird, brc.> chen wir kleine Blüschen, die besonders hübsch a sehen, wenn sie spitzenartig aus Wolle und Se gestrickt wurden. Da sie recht durchbrochen wir dürfen, verbrauchen sie nur wenig Material uj Arbeitszeit.
Stickereien an Kleidern und Blusen werden o Garn, Seide und Perlen angefertigt und verteil sich vorzugsweise über Mieder, paffenartig übt Schultern und als Kantenzier auf Kasaks. Alte fii der bekommen durch solche Stickerei eine A« frischung und sind kaum wieder zu erkennen.
Schon mehr etwas sommerliche Stimmung zei Kleider, die Schulter- oder Hüstteile aus eingesetzt Strickerei erhalten haben. Sehr nett ist ein Strick- oder Klöppelspitze angesetzter Aermel.
Auch bei diesen modischen Handarbeiten hat s'h die Mode ein paar Anregungen aus Urgroßmutt Kleiderschrank geholt, indem sie nämlich Lochsticketi motive verwendet und gestickte Pünktchen reih weise aufmarschieren läßt. Wer sehr viel Gedu- und Zeit hat, arbeitet aus fadengerade zugeschmt nen Teilen Einsätze in Durchbruchstickerei Hera Man kann diesen strengen Stil auch beleben, ind man ihn mit bunten Fäden ausführt. Ein schli büftfarbenes Kleid, das auf den oberen Teilen sein» weiten Aermel handtellergroße Quadrate in sol bunten Durchbrucharbeit aufweist, die durch ein gleicher Technik gearbeitetes Stehkrägelchen erg werden, wird für viele Frauen kleidsam fein.
G. Werther.
10 Gebote für bas Frühjahrs-Großreinemachm 1 Mit Sonnenaufgang die Arbeit begonnen, Hat schon den halben Tag dir gewonnen.
2. Die Arbeitsfolge muß finngemäfe sein. Sonst staubt Gesäubertes wieder neu ein.
3. Jeden Tag etwas, nicht zuviel auf einmal, Sonst wirst du zu müde, die Arbeit zur Qual 4. Hauskleid und Schürze mußt du benutzen, Um nicht die guten Kleider dir zu beschmutzen 5. Lappen und Bürsten reinige schnelle. Damit sie sauberkeitsfördernd zur Stelle.
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8 .Lüften ist für die Wohnung 'ne Wonne;
Doch hüte dich vor dem Verschießen der Sonnu
9. Mit der Kocherei möglichst praktisch verfahr', Wähle nur das, was von selber wird gar.
10. Kommen die Deinen abends nach Hause, Dann mache auch du eine Arbeitspause Und sorge dafür, daß wenigstens immer Behaglich trotz Reinmacherei ist ein ZimmeL
H. v.Lützow.
6. Nimm wenig Seife, denn Gott sei Dank, ffc- - Wird vieles mit Soda und Sand auch blitzblan^. i
7. Spritze mit Laugen nicht Möbel und Wände otL * 1 Wenn dein Haushalt gepflegt und sauber feinst!'.
das tragen, was der Figur und dem Wesen an messen ist. Für jede Frau kommt einmal der ment, in dem sie kritisch ihr Zentimetermafe um Magengegend legt und beschließt, von nun an kein, Pudding mehr zu essen. Die losen Jackenkleider, dreiviertellangen und siebenachtellangen Mäntel, Capemantel, alle bieje leichten Hüllen Derbei diskret jede Gewichtszunahme. Jackenkleider engem Rock machen besonders dann schlank, wc man einen der neuen längsgestreiften Stoffe W wendet. Ueberhaupt sollte die nicht mehr ganz ju Frau sich auf einige wenige nicht auffallende den festlegen. Nicht immer Schwarz, das wäre viel. Aber gedeckte Muster, ruhige Farben in glati Bahnen verarbeitet mit einem sehr gepflegten, ni zu großen Kragen, das ist das Richtige für ältere Frau. Einseitige Aufschläge wirken meist sckl gut, weichdrapierte Kragen müßten sich einer vill größeren Beliebtheit erfreuen, gemessen an ifjpi Kleidsamkeit. Die weiten Aermel im RaglansciM stehen der mittelalterlichen Frau ebenso gut wie K Großmama. Man kann sie so nett verschieben. Urr) ein bißchen Abwechslung an ein und demselben ’ Kleid liebt nun einmal jede Frau; ob jung,*jüngH am jüngsten! Eva Leikr.
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Man braucht nicht als Mutter einer erwachsene M-'iOj Tochter sämtlichen Freuden einer wechselnden Mo> ft- M Lebewohl zu sagen. Man braucht auch nicht ms
Frauen, die eine geschickte Hand für mobify jtÄj Dinge haben, werden in diesem Frühjahr erfrtu s v Xe feststellen, daß sie mit wenig Mitteln „viel htf, -I, l ! b machen" können. Die Mode bevorzugt in ihren len " fLf< liehen Modellen Handarbeiten aller Art, die W ijftnfd geschickten Fingern selbst hergestellt werden tonn n
Die Formen und Linien der Rocke, Jacken wj Blusen sind mannigfaltig genug, um jeder Figy gerecht zu werden. Mädchenhafte Schlankheit finfy den glatten, engen Rock vor, die fraulichere Liric freut sich am Falten- und Glockenrock, die Kü^ aller Rocke ist außerordentlich angenehm für unime Punktkarte. In der Schulterlinie herrscht ebenfalls keine Einseitigkeit. Neben der sportlich breiten, gen. i den Schulter taucht die abfallende Schulterlinie o.s die durch Kimono- und Fledermausärmel beten wird. Blusen roeiferf kurze Schößchen auf, und i;e iWn lange Kasak, die für Vollschlanke so vorteilhaft t, i
Karikatur feiner^felbft „auf jung" herumzulauk'. ß^eii Sondern man kann mit ein bißchen Geschick geMMst',?,
Roher Kartoffelauflauf: Die Kartoffel werden gerieben, leicht ausgedrückt. Auf IVi W gramm Kartoffeln rechnet man xk Kilogramm l ki Aepfel, die auch gerieben werden. Aepfel und K»-' tofteln werden gemischt, mit Salz und Zucker al. geschmeckt und in der gut gefetteten AuflaustoM gebacken. Heiß gegessen. ,
Wirsing mit Graupen: 50 Gramm SpA oder anderes Fett, 2 Zwiebeln oder Lauch, Gramm kleine Graupen, 2 bis 2'/r Liter Wam''. Salz, 1 Kilogramm Wirsingkohl, 750 Gramm K^'' toffeln, 2 roh geriebene Mohren., In dem heM . Fett bräunt man die Zwiebelwürfel und gibt v-r : $
am Tag vorher eingeweichten Graupen mit den ü bhu, Einweichwasser dazu. Nachdem das Gericht eir? halbe Stunde gekocht hat, gibt man i)en ffeinF schnittenen Kohl und die Kartoffelwürfel dazu, W das Gericht weitere 30 Minuten kochen, schmeckt a» mit Salz ab und gibt ganz zum Schluß die roh riebenen Möhren hinein. Erwähnt soll auch nM werden, daß Kohlrüben, besonders mit KartoffM und etwas Knochenbrühe zufammengetocht, ausgezeichnet schmecken.


