(91. Jahrgang Ur. 229
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Siebener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen rcsasr
der
Kiew im Ccho des Auslandes
Erpresserischer Druck auf Argentinien
off- bri-
Lisenbahnslrecken. Kampfflugzeuge griffen in letzten Nacht das Hafengebiet von Dover an.
In Nordafrika schaffen deutsche Jäger warte So Hum ohne eigene Verluste sieben tische Jagdflugzeuge und einen Bomber ab.
nismus" nachzuweisen. In der London School ofEconomics,die ungefähr die Aufgaben einer rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät wahrnimmt, wird seit Jahren marxistische Theorie gelehrt. Die künftigen Verwaltungsbeamten, Journalisten, Diplomaten, Sozialbeamten leben in einer geistigen Welt, die dem Institut schon seit langem den Namen „London School os Bolshev.ismus" eingetragen hat. Im Oberhaus wachen Lord M a r l e y oder Lord Strabolgi darüber, daß niemand der Sowjetunion oder dem Kommunismus zu nahe tritt.
Die Kommunistische Partei Großbritanniens ist 1920 gegründet worden und hat sich nur mit großer Mühe einen Kern von Anhängern sichern können. Erst seit 1930 besitzt sie im „Daily Wörter" eine eigene Tageszeitung. 1925 wurde die Partei aus der Arbeiterpartei förmlich ausgeschlossen, ihre Anhänger dürfen auch nicht auf Umwegen in die Arbeiterpartei gelangen. Nach dem Ausschluß aus der Arbeiterpartei haben aber die Kommunisten nach und nach nicht weniger als 35 Organisationen gegründet, die für sie arbeiten sollten: eine „Vereinigung für kulturelle Beziehungen zwischen den Völkern des britischen Weltreichs und der Sowjetunion", eine „Antifaschistische Liga", eine „Nationalbewegung der Arbeitslosen" usw. Sie haben an den beiden brüchigen Stellen der englischen Sozialordnung, bei den Intellektuellen und bei den Dauerarbeitslosen, mit Erfolg einzudringen versucht.
Aber auch diese Hilfsorganisationen blieben insgesamt so schwach, daß die Engländer an eine kommunistische Gefahr für sich selbst nie glauben woll- ten. Sie waren der Meinung, daß man mit dem Kommunismus am besten fertig werde, indem mgn seine sektiererischen Anhänger sich frei austoben lasse. Dann erledige sich die Sache eines Tages von selbst. In einem Punkt allerdings verstanden sie keinen Spaß. Wo sie unter farbigen Angehörigen ihres Weltreiches eine marxistische Agitation zu spüren vermeinten, in Kalkutta oder auf Jamaica, in Trinidad oder in Bombay, da griff ihre Polizei mit rücksichtsloser Härte zu. Im eigenen Lande aber wiegten sie sich in Sicherheit.
Schlichte Offiziere wissen so wenig wie die gutgläubigen Massen des englischen Polkes, welches Spiel 'Churchill eigentlich spielt. Er verrät die englische Ueberlieferung zuerst an Amerika, er ver. rät sie bann noch einmal an den Bolschewismus. Er selbst in seiner Person trägt die Auflösung in sich, deren Vollendung England zerstören muß. hin- ; ter den Kommunisten der Bahnhofshalle hätte S'.r Henry Pownall, wenn er nur sehen könnte, die vor polizeilichen Zugriffen sicheren Damen der Londoner - Gesellschaft, die Professoren der London School of i Economics und auch seinen Ministerpräsidenten , sehen können, die alle für den Bolschewismus ar- - beiten, auch ohne von chm bezahlt zu werden. z
BuenosAires,26. Sept. (DNB. FuNkspruch.) In der Kammer forderte überraschend der Finanzminister Ageoedo eine U S A.» 21 n l e i t) e von HO Millionen Dollar sofort zu genehmigen. Ein Vorvertrag sei vor neun Monaten mit dem U8A.-Schatz- amt abgeschlossen worden und bedürfe parlamentarischer Genehmigung. Die Wirtschaftslage des
Britischer Geleitzug westlich Afrika gänzlich vernichtet
Deutsche Ll-Boote versenkten elf Schiffe mit 78 000 BAT.
Oer Wehrmachtbericht.
DNB. Aus dem Jührerhauptquarlier. 25. Sepl. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Verzweifelte Ausbruchsverfuche der letzten noch lm Raum ostwärts Kiew eingeschlossenen feindlichen Kräfte wurden unter blutigen Verlusten für den Gegner abgeschlagen.
Bei der Säuberung des Schlachtfeldes wurde die Leiche des im Kampf gefallenen Oberbefehlshabers der fowjetifchen Südwestfront, Generaloberst Kir- pon o 5, aufgefunden. Sein Stab fowie die Stäbe der 5. und 21. Sowjetarmee wurden aufgerieben.
Die Luftwaffe bombardierte in der vergangenen Tlacht mit guter Wirkung militärische Anlagen in Moskau und Rüstungsbetriebe um Tula.
wie durch Sondermeldung betanntgegeben, griffen Unterseeboote westlich Afrika einen nach England fahrenden Geleitzug von zwölf Schiffen an und vernichteten ihn trotz starker Zerstörersicherung. Nur ein kleiner Dampfer konnte entkommen. E l f Schiffe mit zusammen 78 000 BRT. wurden versenkt.
An der schottischen 0 ff f ü ff e erzielte die Luftwaffe am Tage Bombentreffer auf verschiedene
machten. Auch die deutsche Gegenblockade könne nicht ein Motiv zur Intervention von amerikanischer Seite abgeben, weil sie eben die Antwort auf die britische Blockade darstelle. Hitler habe ausdrücklich erklärt, daß er nicht die geringsten Expansionsgedanken gegenüber der westlichen Hemisphäre hege. Amerika habe kein Recht auf Intervention in dem von England provozierten europäischen Krieg.
Llm die UGA.-Anleihe.
Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt.
Wie der britische Geleitzug vernichtet wurde.
Berlin, 25. September. (DNB.) Zur Vernichtung des feindlichen Geleitzuges westlich Afrika erfahren wir noch folgende Einzelheiten:
Als der Geleitzug entdeckt wurde, bestand er aus zwölf Han dels schiffen, die schwer beloben nördlichen Kurs steuerten. Die Ladung muß der
Wie die Komintern in England arbeitet
Von Professor Dr. Karl Heinz Pfeffer.
Istanbul, 25. Sept. (Europapreß.) lieber die große Umfassungsschlacht von Kiew schreibt der militärische Mitarbeiter des „Cumhuriyet", General Erkelet, man müsse damit rechnen, daß mindestens drei Viertel der sowjetischen Südarmee vernichtet seien, und daß Deutschland nun die Wege der Ukraine und nach dem Kaukasus offenstünden. Bemerkenswert findet der General die Tatsache, daß die Armeen der Marschälle von Bock und von Nunvstedt die Möglichkeit hatten, sich nach Norden zu wenden, um Moskau von Süden her einzuschließen. Die Zeitung „Akscham" schreibt, aus den Veröffentlichungen in englischen und nordamerikanischen Leitungen gehe hervor, daß die Lage der Sowjetunion keineswegs gut fei. Die deutsche Armee beweise ihre Ueber- legenheit in der Technik der Kriegführung.
Lissabon, 25. Sept. (Europapreß.) Ein be- kannter englischer Militärkritiker äußerte sich m der „Daily Mail" äußerst pessimistisch über die weiteren Möglichkeiten eines sowjetischen Widerstaickies gegen den deutschen Vormarsch. Die düstersten Erwartungen der Engländer seien erfüllt worden. Die Ereignisse im Osten entwickelten sich m einem weit schnelleren Tempo, als das Heran» nahen des Winters,. Es sei für Marschall Budrenny ein äußerst schwieriges Problem, genug Streitkräfte zu retten, um übe/rhaupt noch einmal eine stabile Verteidigungsfront vor Charkow und vor dem -v°- nezbecken aufzubaüen. Die Lage m Lenin g r beurteilt der MilMrkritiker ebenfalls sehr negativ. Strategisch gesehen) sei es unerheblich, so erklärt er,
Feind für besonders wertvoll gehalten haben, denn vier Zerstörer und drei Bewachungsfahrzeuge versahen den Sicherungsdienst. Be- onders bemühten sie sich, einen großen Tan- ker zu schützen. Zwei Zerstörer sicherten ihn bau-
Oer neue Sieg in der Atlantikschlacht.
Von unserer Berliner Schristleitung.
In der Sondermeldung von dem neuen U-Boot- Crfolg fällt zunächst auf, daß er „w e st l l ch Afrika" erzielt worden ist. Dieser Tatbestand bleibt erheblich, auch wenn schon früher U-Boote in dem mittleren Atlantik westlich von Afrika ihre Aufwartung gemacht haben. Die Entfernungen, die bezwungen werden mußten, haben an die U-Boot- Besatzungen sicherlich sehr starke Ansprüche gestellt. Da wir mit den Fahrten der U-Boote gewohnheitsmäßig die Vorstellung verbinden, daß sie vor allem in die Gewässer um England und westlich ober nördlich von England gehen, so befremdet zunächst einmal die Vorstellung, daß U-Boote an den afrikanischen Küsten auftauchen. Aber der Weg um Afrika ist durch die weitgehende Sperrung des Mittelmeeres sehr wichtig geworden: einmal für die Versorgung Englands und dann für die Versorgung der englischen Armeen in Aegypten, in Irak und Iran.
Aus der Tatsache, daß sich di-e Aktionen der deutschen U-Boote auf allen Hauptzufahrtsstraßen zum britischen Jnselreich ersttecken, geht mit aller Deutlichkeit hervor, daß die Briten außergewöhnliche Schwierigkeiten zu überwinden haben, um mit ihren Geleitzügen die Jnselhäfen zu erreichen. Wenn sie auch versuchten, das Geleitsystem durch eine wesentliche Verstärkung der Sich e r u n g s st r e i t k r ä f t e vor Gefahren zu schützen, so werden sie sich doch mehr und mehr damit abfinden müssen, daß sich die deutsche U-Boot- Waffe cwf die neuen Gegebenheiten im Kamps gegen englische Geleitzüge sehr wohl emzustellen verstand. Beweis dafür sind ihre stolzen Erfolge der letzten Wochen! Ais der deutsch-sowjetische Konflikt ausbrach, erhofften die Londoner^ Kriegshetzer eine erhebliche Entlastung auch ihrer Dersorgungsfchift- fahrt. Daraus ist nichts geworden! Die deutschen Unterseeboote, die Uebevwasserstreitkräfte der Kriegsmarine und Bomber packten auf den Meeren den Feind, wo er sich blicken ließ. Die Größe des Ergebnisses dieser Kämpfe wird eindringlich gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die Briten im Verlauf des ersten Vierteljahres der Kämpfe im Osten — vom 22. Juni bis 22. September — allein durch die Aktionen der deutschen U-Boote fast eine Million BRT. lebens- und kriegsnotwendiger Güter verloren haben, das sind 73 000 Eisenbahnwagen zu je 20 Tonnen! oder: ein Zug von 730 Kilometer Länge! Allein die U- Boot-Erfolge! Don hoher Bedeutung sind auch darüber hinaus die Ergebnisse, die im gleichen Zeitraum von Ueberwasserstreitkräften der Kriegsmarine und Flugzeugen erzielt wurden. Zu diesen gewaltigen Verlusten kommen des weiteren die schwer kontrollierbaren Einbußen durch deutsche Minen und die Schiffe, die durch Beschädigungen für eine bestimmte Zeit aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Jede Tonne, die jetzt auf den Boden des Meeres sinkt, wiegt dazu angesichts der ständigen
wichtigen Gesetze genehmigen werde, bevor nicht Garantien hinsichtlich der beöorstehenden W a tz- len in der Provinz Buenos Aires gegeben feien. Die übrigen Parteien warfen den Radikalen, die die Mehrheit bilden, vor ihre Parteüntereffen über die Interessen des Landes zu stellen. Nach einer stürmischen Sitzung erreichten die Radikalen mit 69 gegen 65 Stimmen, daß die Anleihefrage nichtbehan - beit wurde. Die Sitzung wurde dann wegen eines
Buenos Ai pes. 25. Sept. (DNB.) Wie die erstaunte Welt plötzlich -rsührt soll d>° «'«** Regierung im letzten Augenblick einer Verschwörung zuvorgekommen !°^D>e Regie
getroffen habe,! um die Austech erhaltung der^Orü- nung zu gewährleisten. Um so Iau*cJM '/re A .2rQen. der von Reute'r sowohl wie P° V " nnn <Re r = turen verbreiteten Gerüchte, in denen ~r 3. Haftungen! beim Militär, Besetzung von Flugplätzen, „Bewegungen", die b$r g 9
Meinung ausztvingen wollten, u. a. die .
tonar bei Buenos Aires landeten Die Bechtzung bestand aus Jnf US-t.-Offizieren und vier Mecha^ nikern. Jur Heruhigung wurde erklärt datz es^tza» angeblich umieine I n sp e k t 1 o n s r e i » unb hie periodischidurchgesuhrt werde, m M I Marineattachcks an den OS^.-Lotlcha,ien auj amerikanischer) Kontinentzu besuchen amerikanische /Militärs werden mit d r Bahn er wartet. Dis Oisizier« würden jch bis zum S-Oktober
geblieben. .
* Als Sir Henry Pownall, der stellverttetende i
Paris, 25. Sept. (DNB.) ,^es Nouveaux Chef des britischen Generalstabs, vor einigen > Temps" meinen, es komme dem Führer nicht bar= hßocben bie Militärmission der Sowjets an einem i auf an, unnötig Menschen zu opfern, um einige londoner Bahnhof abholte, mar er sichtlich er- i Tage früher oder später Städte zu nehmen, deren ft.aunt über die große Menschenmenge, die mit ihm ! Schicksal sowieso schon besiegelt sei. Das Ziel sei auf ben Zug wartete. Als er den Bolschewisteri die : vielmehr, das sowjetische Kriegspot en- schüttelte, durchbrach die Menge die polizei- tial systematisch zu zerstören. Es be|tet)e Iid)e Absperrung, um den östlichen Gästen besser kein Zweifel daran, daß dies bisher gelungen ^jubeln 3U können. Der Gesang der Internationale sei und daß durch die Einschließung von Leningrad, erfüllte die Bahnhofshalle.
durch die Besetzung der Westukraine und des Donez- kamen diese Menschen her? Es gab und gibt deckens den Sowjets die Möglichkeit einer neuen nur einen einzigen kommunistischen Abgeord- Versorgung mit Kriegsmaterial so gut wie unmög= neten im englischen Unterhaus, William Galla- lich gemacht sei. Es sei auch völlig abwegig, W ch e r aus Glasgow, der sich im Weltkrieg durch die der Hoffnung hinzugeben, daß die deutschen Trup- Organisation wilder Streiks zuerst bekanntgemacht pen diesen Winter in der Sowjetunion dasselbe h^e. England war doch immer der Meinung, es Schicksal finden würden, wie die französischen Ar- fej immun gegen das bolschewistische Gift. Zaylen- meen im Jahre 1812, denn die Bedingungen, unter mäßig ist der Bolschewismus unzweifelhaft auch denen die deutschen Armeen heute kämpften, seien ßeute nod) außerordentlich schwach in England, wesentlich andere als die, unter denen Na- Mer auch in Spanien war er vor Ausbruch des poleon einst nach Rußland zog. Das Mindeste, was Bürgerkrieges in seinen ausdrücklichen Bekennem man heute sagen könne, fei, daß der Feldzug im schwach. Die Komintern verfolgt in England nicht Osten in London und in Washington keineswegs die Taktik des sofortigen Aufbaus einer eigent- Hoffnungen erfüllt habe, die man auf ihn fetzte. nj>en Tochterpartei, sondern der Durchdringung
--------- vorhandener Organisationen, sie wartet darauf, daß die liberale Zersetzung' ihr eines Tages ein-
• mal ein reifes Land zu Füßen legen solle. Sie. läßt
den Boden durch Kräfte für sich vorbereiten, die von ihrer Aufgabe kaum etwas wissen.
Der kommunistische Redner, der unter einem ro° in Buenos Aires aufhalten, um dann nach Uru- hen Fähnchen die Narrenfreiheit der Ecke im Lon- auan weiterzureisen. doner Hydepark benutzt, in der jeder seine eigenen
9 Diese Besuche zeigen deutlich, woher der Wind verrückten Ideen vertreten darf, ist nicht der eigent- kommt Die militärischen Besuche auf den Flug- liche Schrittmacher des Bolschewismus in England, vläden vasten in die Erpressungspolitik Roosevelts Die Spaziergänger hören ihm eine Weile zu wie und sein fieberhaftes Streben, Stützpunkte an allen bem religiösen Vegetarier oder dem Mormonen ne- mröhen Jberoamerikas zu erzwingen. Vorher schon benan, sie glauben ihm aber ebensowenig wie einem hatte er sich des Taborda-Ausschusses bedient, der her anderen Redner? Wenn aber ein angesehener bie argentinische Regierung einschüchtern sollte. Nicht englischer Schriftsteller von einer Reise nach der das lebte Mittel dabei sind die Gerüchte über an- Sowjetunion zurückkehrt und in einem Londoner aebliAe nationalistische Revolten, lieber die Folgen Konzertsaal vor einem Publikum im Abendanzug eines Nachgebens gegenüber den Rooseveltschen Er- auf teuer bezahlten Plätzen ausführt, daß weltan- vressunasrnanövern dürfte man sich auch in Argen- schaulich eigentlich kein Unterschied zwischen dem tinien im klaren sein, zumal England ein deutliches englischen Liberalismus und dem Bolschewismus Beispiel dafür gegeben hat, wie skrupellos diese bestehe, daß nur wegen der geschichtlichen und geo- Krieastreiber Nationen erpressen und dann im Un- graphischen Eigenart der russischen Welt dort eine alück im Stiche lassen. andere Takük nötig sei, dann glauben die Zuhörer
_ , - , , , ~ /i schon eher etwas. Der alte Lord Pasfield, früher
„Kem CRecpt auf Intervention. Sidney Webb, hat mit feiner Frau Beatrice
Win de Janeiro, 25. Sept. (Europapreß.) Webb ein dickes Buch über die neue Sowjetverfaf- Die amerikanischen Völker wünschen nicht, durch jung geschrieben und damit auch manch einen Zweis- Ansteckung in einen Krieg hineingezogen zu wer- ler bekehrt. nuF htm
htm der nickt itzr Krieg i ft", betonte der Pro- Emer der typischen Intellektuellen , aus Den
Mor für iölferred)t, Renato Sarbofa in der Zei- snobistische junge Leute gern b°rt-n Liddleton
ff Gazeta de Noticias". Man müsse sich an Ver- Murry, wußte sich keinen anderen Ausweg aus
faires'unb an die britischen Intrigen gegen Deutsch- seiner persönlichen Krise des modernen -duschen , land erinnern, die eine friedliche Revision unmöglich als in einer Schrift die „Notwendigkeit des Kommu-
ernü zu beiden Seiten.
Die deutschen Unterseeboote setzten planmäßig
zum Angriff an. Die beiden ersten Schiffewur- —o.-------- , , ¥
)en gleichzeitig torpediert, und jetzt geriet Bewe - Landes sei nicht verzweifelt, aber sehr e r n ft. Die gung in den Geleitzug. Die Zerstörer stteiften m OL^.-Anleihe fei außerdem dringend notwendig, wilder Fahrt hin und her, die Dampfer änderten ^ie argentinische Industrie d e m K r i e g s z u st an d Kurs und mit ihnen die Bewachungsfahrzeuge, die anzu pass en, in dem die Welt heute lebe. Ohne ich um die Opfer kümmerten. Aber die Kursände- &ie Argumente des Ministers anzuerkennen, erklärte rung half ihnen nichts. Beim nächsten Schlag gin- &er Sprecher der radikalen Partei, daß sie keine gen drei Dampfer unter. Alle Zerstörer sam-' ■ ■ - ' ■ ' "
melten sich nun um den großen Tanker, der aber mitten aus dieser starken Sicherung durch Torpedos herausgeschossen wurde. Die Unterseeboote stießen nach, und in zäher Verfolgung, die sich bis zum nächsten Tage ausdehnte, wurden noch fünf Dampfer durch wohlge.zielte Treffer dem Geleit entrissen, obwohl schließlich die Sicherungsstreitkräfte die zu beschützenden Handelsschiffe an Zahl .. _______
übertrafen. Dann war nur noch ein kleiner Damp-1 Tumults aufgehoben. Die nationaldemokratische fer übrig. Er benutzte die Gelegenheit, sich aus dem Fiktion entsandte einen Sprecher zu Vizepräsident Staube zu machen, während die Unterseeboote mit C a st i 11 o und beschloß, den Sitzungen bis zum fetteren Brocken beschäftigt waren. Das Geleit war (£nbe &er Periode fernzubleiben, falls nicht die An- zunächst in alle Winde zerstoben. Es sammelte sich leiheprojekte behandelt werden. Die radikale Frak- dann auf den kleinen Dampfer zu, um diesen unter tion beschloß, ihre Haltung beizubehalten.
siebenfache Bewachung zu nehmen, was in, der ^ie augenblickliche Lage ist dadurch bemerkens- Geschichte des Geleitzugwesens einzigartig dasteht. mert, haß' öie USA.^ßgierung die Anleihe nicht
(Hrtd TtifforfreiH ohne parlamentarische Genehmigung
JMlierrreuj. gewähren will. Die radikale Partei, deren Sympa-
Berlin, 25. Sept. (DNB.) Der Führer und ihien für die Vereinigten Staaten bekannt sind, be- Dberfte Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf nutzt ihre Mehrheit in der Kammer, um von der Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Regierung innerpolitifche Vorteile zu erlangen. Em Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an General der Wahlsieg der Radikalen in der größten Provinz Infanterie Hans Wolfgang Reinhard, Kom- Buenos Aires würde dieser Partei einen entschei- manbierenber General eines Armeekorps, Oberst tzenden Einfluß geben.
Casper. Kommandeur eines Infanterieregiments. - -Flottenchef assistiert 'RoofeOClt Oberst Risse. Kommandeur eines Infanterie- Lier uihiiwiij vvj
regiments, Oberleutnant Künzel. Kompaniefuh. N - u y o r k. 25 L-eptemb-r. (DM.) Affociat^ rer in einem Schützenregiment, Oberleutnant Preß meldet aus Washington daß der Od>v.-Ftot' Speidel, Kompanieführer in einem Panzer- tenchef Admiral Stark vor dem ^rd^^eraus- Pionier-Bataillon, Oberleutnant Möller, Bat- schuß des Abgeordnetenhaufes für schnelle Bewilli- terieführer in einer Sturmgefchützabteilung und gung der von Roosevelt eine wettere England-
Oberwachtmeister Hai nie, Führer einer MG.° Sowiet-Hvlfe geforderten sechs Milliarden Staffel Dollar eintrat. Admiral Stark habe Ziffern über
" ‘ die Schiffsverluste genannt, die andeuteten, daß der
Schießbefehl für die U5A.-Flotte allein nicht ge» n ü g e n würde, die Seewege nach England offen zu halten. Er erklärte, daß größere Ausgaben notwendig feien, um die Verluste an Handelsschiffen, Kor- ob Leningrad n längerer oder kürzerer Zeit g°-1 ^obooten und anderen U-Boot-Jägern nommen werde. Die Deutschen hätten b er e i ts swettzumachen. _____
ihr Hauptziel erreicht und die wichtigen Jndustriewerke um Leningrad von den sowjetischen Resttruppen in Mittelrußland a b g e s ch n i 11 e n.
Die Versuche Timoschenkos, eine Gegenoffensive durchzuführen, seien ohne jede strategische Wirkung


