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England und die Sowjets
»Unsere Grenze liegt an der Wolga und am Don.
Kopenhagen, 24. Oktober. (DNB.) Im englischen Unterhaus erhitzte am Donnerstag eine Debatte über die Hilfe, die England den Sowjets zugesagt hat, die Gemüter. Vertreter aller Parteien beteiligten sich an der Aussprache.
Besonders kampflustig zeigte sich hier auch der Erzbischof von Canterbury, der erklärte, er hoffe, daß angesichts der großartigen Einigkeit, die augenblicklich "unter den Bolschewisten herrsche, die sowjetische Regierung nach dem Kriege die Prinzipien der Freiheit und der Religion vollkommen anerkennen würde. Um keinen Zweifel über seine Sympathie für den Bolschewismus aufkommen zu lassen, sagte er wörtlich: „Wir sind jetzt die Kameraden der bolschewistischen Armeen und des sowjetischen Volkes, nicht nur, indem wir dem wilden und skrupellosen Ehrgeiz Hitlers Widerstand leisten, sondern auch in dem tiefergehenden Kampf gegen den Geist des Bösen." Nach der Moral des Erzbischofs verkörpert also der Nationalsozialismus das Prinzip des Bösen, während die Bolschewisten für das Prinzip des Guten kämpfen.
Der bekannte Vertreter der Opposition, Neel B a - ker, ließ sich im Laufe der Aussprache zu der sensationellen Feststellung hinreißen: „Unsere Grenze liegt an der Wolga und am D 0 n." Diese Proklamierung der neuen englischen Grenze soll den lebhaften Beifall des Hauses ausgelöst haben. Die Weltöffentlichkeit allerdings wird für diese neue britische „Grenzverlegung" von der Elbe, vom Rhein, von der Kanalküste, von der Weichsel nun zur Wolga und zum Don nur ein mitleidiges Lächeln übrig haben.
Ein Mißton wurde in den sonst so einmütigen Ton zum Lobe der englischen Maßnahmen zugun«
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sten der Sowjets gebracht, als der Labour-Abge- ordnete Becan erklärte, es fei die Zeit für eine allgemeine Umbildung derRegierung und für eine Aenderung der derzeitigen Politik gekommen.
Mr. Eden fühlte sich darauf berufen, zu antworten: „Dies fei eine schwere Beschuldigung, die Regierung stelle es den Mitgliedern frei, die Regierung in einer namentlichen Abstimmung herauszufordern." Den Ausdruck „Hilfe für die Sowjets", fo sagte Eden weiter, „liebe er nicht", besonders, weil er ihm zu nichtssagend sei, da die Unterstützung der Bolschewisten eine rein englische Angelegenheit sei und für den gemeinsamen Sieg gebracht werde. Die Sache der Bolschewisten sei die Sache Englands, erklärte Anthony Eden und brachte damit zum Ausdruck, daß die Hilfe für die Sowjets nicht eine Hilfe für eine beliebige Macht fei, sondern für diejenige, von der Englands Schicksal abhänge.
„Es ist nicht ein einziges Parlamentsmitglied unter uns", so sagte Eden, „das nicht den aufrichtigen Wunsch hat, alles zu tun, was in feiner Macht steht, um den Bolschewisten in diesem Kampf beizustehen. Was wird aus uns, wenn Rußland sich nicht halten kann?", fragte er ahnungsvoll. „Darum", fo versicherte er nochmals, „ist dis Regierung entschlossen, den Sowjets zu helfen, und zwar mit allen Mitteln, über dis wir verfügen."
So bunt und kampflustig auch dieses Frage- und Antwortspiel verlaufen ist, in einem sind sich die Herren im britischen Parlament einig: den Bolschewisten muß geholfen werden. Vernichtend aber steht über allem Geschwätz die harte Tatsache: Zu spät!
beiträgt an der Ausweitung der Erkenntniffs und der Einsicht in und über unser Volk. Je mehr die andere Welt sieht, daß hier dieses große Volk eine einzige Gemeinschaft ist, um so mehr wird sie einsehen, wie aussichtslos ihr Beginnen ist. Menschen, die, voneinander getrennt, jeder ihres Weges gingen, die könnten sie brechen — 85 Millionen aber, die einen Willen haben, einen Entschluß und zu einer Tat bereit sind, bricht keine Welt!"
Widerum ein Jahr später kommt diese gesammelte Kraft in einer einmaligen, überzeugenden Weise zum Ausdruck, als der Führer nach langen Monaten im Rahmen der Eröffnung des Kriegswinterhilfswerkes 1941/42 seinen stolzen Bericht gibt vom größten Kampf und Sieg des deutschen Heeres im Osten, von der Vernichtung des „grausamen, bestialischen, tierischen Gegners mit seiner gewaltigen Rüstung." Dazwischen liegen die Niederwerfung Jugoslawiens, die Besetzung Griechenlands mit dem Abschlußkampf und Sieg auf Kreta. Wiederum baut sich in den Ausführungen des Führers über den Dank für die einmaligen Leistungen der deutschen Soldaten die Brücke zur Heimat:
„Hinter dieser Front des Opfers, des Todesmutes und des Lebenseinfatzes steht die Front der Heimat, eine Front, die gebildet wird von Stadt und Land. Wir können wirklich sagen: Zum ersten Male in der Geschichte ist ein ganzes Volk jetzt im Kampf — teils an der Front, teils in der Heimat. Jeder weiß, was er tun muß in dieser Zeit. Jede Frau, jeder Mann, sie wissen, was man mit Recht von ihnen fordert und was zu geben sie verpflichtet sind."
Damit ist auch die Erfüllung der Aufgaben ge» kennzeichnet, d-ie dem Winterhilfswerk, das feit dem Beginn des Krieges die Bezeichnung Kriegs-Winter- bilfswerk trägt, während der Kriegsdauer im besonderen Maße obliegen: das ganze deutsche Volk zu einer einzigen Opfergemein, fchaft zusammenzufchweißen.
Wenn wir in diesem entscheidenden Ringen des deutschen Volkes, in dem es nur um Sieg oder Vernichtung geht, uns vor Augen halten, daß die Männer unseres Volkes ihr Leben lassen, um des Lebens unseres Volkes willen, daß der einzelne stirbt, damit Deutschland lebt — so erfährt dieses Sterben doch nur dann feinen letzten Sinn, wenn die deutsche Frau als Hüterin des Lebens unseres Volkes ihrer Familie und damit der deutschen Nation Kinder schenkt. Den Boden, den das deutsche Schwert jetzt erobert, werden wir nur dann besitzen, wenn unser Volk in seinen Kindern weiterlebt. Unsere ganze Sorge hat sich daher den Müttern und den Kindern zuzuwenden. So hat auch das Winterhilfswerk, nachdem die Zahl der Bedürftigen an sich stark gesunken ist, den größten Tell seiner Mittel für Maßnahmen verwandt, die der Gesundheit von Mutter und Kind dienen. Wenn die deutsche Frau und Mutter das Leben weitertragen soll, dann müssen aus der Gemeinschaft heraus die Einrichtungen geschaffen werden, die notwendig sind, um der Mutter und den Kindern Erholung, Hilfe und Betreuung zuteil werden zu lassen. An diese wichtige Aufgabenstellung des Kriegs-Winterhilfswerkes ist zu denken, wenn es zur Beteiligung am gemeinsamen Opfer aufruft.
Wenn du, deutscher Volksgenosse, dein Opfer bei einer WHW.-Sammlung bringst, dann legst du damit nicht nur ein Bekenntnis zur Volksgemeinschaft ab, sondern schaffst durch diesen praktischen Sozialismus mit die Voraussetzung für den B e - standdesEwigenDeutschland. Kein Opfer ist dafür zu groß. Von diesem Opfer darf sich keiner ausschließen in einer Zeit, in der täglich, stündlich das höchste Opfer von dem deutschen Soldaten gefordert wird. Erinnern wir uns immer an das Wort des Führers aus feiner letzten Rede zur Eröffnung des Winterhilfswerkes:
„Wenn sie nun einmal auf die Straßen gehen und im Zweifel fein sollten, ob sie noch einmal geben sollen, neben müssen oder nicht, dann mögen sie einen Blick seitwärts wenden: vielleicht wird ihn-n dann einer begegnen, der viel mehr als sie für Deutschland geopfert hat."
65. Geburtstag des Generalintendanten Or. ydin.
Am 26. Oktober 1941 begeht der Generalintendant und Chef der Wehrkreisverwaltunq IX, Dr. jur. Paul Pelin, seinen 65. Geburtstag. Aus einer alten, angesehenen württembergischen Beamtenfamilie entstammend, trat er nach Beendigung seiner juristischen Ausbildung zur Heeresverwaltung über und war im Frieden fast ständig in Württemberg tätig. Am Weltkrieg nahm er von Anfang bis Ende in den verantwortungsreichen Stellen eines Divisions-, Korps- und Armeeintendanten teil. Besonders in feiner letzten Kriegsstelle hatte er als Armeeintendant einer Heeresgruppe in Palästina interessante und schwierige Aufgaben zu erfüllen. Nach dem Weltkriege wirkte Generalintendant Dr. Nelin zunächst als Armeeintendant der im Grenzschutz gegen den Osten ausgestellten Truppen und war dann Korpsintendant in Stuttgart. Am 1.4. 36 erhielt er den Generalsrang und wurde am 1. 4. 37 zum Gruppenintendanten öei dem Heeresgruppen- kommando 4 in Leipzig befördert. Nach feiner Teil- nähme an der Befreiung der fudetende-utfchen Gebiete als Armeeintendant wurde er zum Stellvertretenden Generalkommando nach Kassel versetzt und zum Chef der Wehrkreisverwaltung IX ernannt. Seit etwa zwei Jahren leitet er hier die großen und vielseitigen Aufgaben der Wehrkreisverwaltung, vermöge feiner jahrzehntelangen Erfahrung als Heeresbeamter, in reibungsloser Zusammenarbeit mit den militärischen und zivilen Stellen, und er ist mit seinem großen sozialen Verständnis seinen Beamten, Angestellten und Arbeitern ein gerechter Vorgesetzter und guter Kamerad.
Von -er Börse.
Sflüe Aktienmärkte.
Frankfurt a. M., 24. Oft. An den Aktienmärkten war die Umfatztätigkeit in der Berichtswoche weiterhin eng begrenzt. Allerdings kamen auch kaum nennenswerte Verkaufsorders an den Markt, fo daß kursmäßig der Grundton freundlich war und größere Kursschwankungen selten waren. Von den schweren Werten waren Rheinbraun mit etwa 7 v. H. Kursgewinn am meisten verändert, auch Felten und Harpener zogen über 5 v. H. an, während Zell Waldhof nach 5,95 v. H. Dividenden- abschlag diesen wieder aufholten und weitere 3 v. H. anziehen konnten. JG-.Farben lagen meist nur knapp behauptet und zwischen 194 bis 19«= schwankend. Am Einheitsmarkt waren Kursnotierungen vielfach nicht möglich, da keinerlei Umsatztätigkeit bestand. Nach langer Pause wurden Schramm Lack wieder notiert, und zwar etwa 16 v. H. unter dem Stand von Mitte September, auch für Grün & Bilfinger hörte man wieder einen Kurs, der etwa 40 v. H. unter dem letztnotierten lag. Dabei ist aber zu berücksichtigen, daß diese Werte schon feit Monaten nicht mehr notiert wurden, daher auch Rheinelektra gaben etwa 8 v. H. her, dagegen waren Stahlverein unverändert gut behauptet. Auch Süddeutscher Zucker gaben nur unwesentlich nach. Metallgesellschaft, VDM., Scheideanstalt waren ebenfalls meist unverändert.
Am Rentenmarkt war die Reichsaltbesitz unter Schwankungen mit 162,13 bis 162,5 wenig verändert, Steuergutscheine I lagen zwischen 104.25 und 104,13 leicht schwankend. 3,50 v. H. Reichsschätze Folge IV wurden weiterhin sehr lebhaft ab- aesetzt, sonst hatten Neichsschätze nicht ganz einheitliche Kursentwicklung, wobei 4vroz. meist ewas anziehen konnten. Jndustrieobligationen ebenfalls wenig verändert. In Pfandbriefen steht der Nach- frage nach wie nur geringes Angebot gegenüber.
frmibtWftiefter Tr. ffdebd* Wilbelm Prniac. nbertreter be3 Ernst Blumen Verantwortlich für Volltst unb BNb-r- Dr. fir. W. Lanae tafranft), V. Ernst YlunEln- füc ba$ ^eiMetvn- Dr. Sans Tfinrirf iür Stabt (Bfefren Probtn,. Wirr- ckiaft u. Svcn-t: Ernst SBhimftfieht
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Weltpolitik im WHW
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O dieser Geschlossenheit des deutschen Volkes, ‘totamafs wie heute die Grundlage für die außen-
. Berlln, 24. Okt. (DNB.) Dieser Tage traf in Berlin die „Freiwillige Schweizer Hilfsaktion" ein, die aus einer Anzahl von Aerzten und Krankenschwestern besteht. Die Abordnung wird von hier von dem deutschen Heeres-Sanitätsdienst an Ostfront eingesetzt.
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traten, um beide Kantonisten kurz zu halten. Ti- ^schenko hatte tatsächlich militärischen Ehrgeiz. Sol. fr Ehrgeiz war in kleinem Format willkommen- großem Format wurde er als peinlicher Wett- perb von Stalin empfunden, der sich selbst seit 1 Verteidigung von Stalingrad-Zaryzin im Bür-
«er krieg als Stratege fühlt. Die Rivalität zwischen ;alin und Timoschenko trat gleich nach
Lrsgsdeginn in Erscheinung. Einmal 'wurde die gerjetfront nach den ersten katastrophalen Schlachte in drei Abschnitte untergeteilt: Im Norden be-
M Schau über die soziale Tat im nationalfoziali- Msn Deutschland in einer inneren und n 0 twen- |i$en Berbinöung zu den Ereignissen ß'l W e l t p 0 l i t i k steht und nichts Zufälliges ist. [tmfen wir zurück an das Jahr 1938: Im März vudie Ostmark befreit worden und ins Reich heim- Mrt Am 1. Oktober rückten deutsche Truppen in los Sudetenland ein, um einen unerträglich gebotenen Terror zu brachen und um tiefster sozialer und Verelendung deutscher Volksgenossen, die =.< Liter fremder Gewaltherrschaft erdulden mußten, M Snde zu machen. Der Führer stellte damals fest, W diese Erfolge nur möglich gewesen seien, weil Mcchst die Voraussetzungen hierfür im Innenleben wer es Volkes geschaffen worden waren. An die Mvirklichung dieser Ziele konnte der Führer, wie 's Übst bekannte, glaüben, weil er wußte, „daß Mer ihm das ganze deutsche Volk stand und zu Mm Einsatz bereit war".
8'Liese Geschlossenheit ist eine organisierte neue Aki'che Gemeinschaft. Es ist das, was wir National- Ifctiften mit dem Begriff Volksgemeinschaft um- Mn und umschreiben. Ohne diese deutsche Volks- ZWeinschaft wären alle Probleme nicht zu lösen H^i'en, die in den letzten Jahren zur Lösung ge- MLsten sind. Diese deutsche Volksgemeinschaft ist M/ch praktisch angewandter Sozialismus und da- Nationalsozialismus im höchsten Sinne des
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Qfergemeinfchast und Tatsozialismus als Fundament aller deutschen Siege.
Von Oberbefehlshaber Erich Hilgenfeldt, Reichsbeauftragter für das WHW.
fehügte Worischolow, tn der Mitte Timo. s ch e n k 0 , im Süden B u d j e n n y. Außerdem wurde der Verteidigungsrat gebildet, dessen Vorsitzender Stalin selbst ist. Timoschenko blieb Verteidigungskommissar (Kriegsminifter), war aber durch sein Kommando an die Front gebunden. Tatsächlich folgte ihm Stalin in der Eigenschaft eines . rü^enben des Verteidigungsausschusses im Kriegs- ministerium, ohne aber die formelle Verantwortung zu übernehmen! Dr. Ho.
P^r nicht nur die Aufgabe der Beseitigung so- F1 Notstände durch materielle Hilfe übertragen ^d-n, sondern der chm innewohnende Erziehunas- zum Sozialismus der Tat sollte ” Haus zu Haus und in jede deutsche Familie stoben werden. Die Verbreitung und willige Auf- Me dieses Gedankens hat dann jenen Gesin- psroanbel herbeigeführt, der für die ganze wei- P politische und soziale Entwicklung entscheidend Mrden ist.
[Ji-, der Führer am 10. Oktober 1939 das Win- PU swerk eröffnete, war inzwischen Deutschland F Kampf und 311 r militärischen Auseinander- Wü mit jenen Mächten gezwungen worden, die P^ernichtung lieber heute als morgen wünschten,
ren erfolgreichen Operationen in diesem Frontabschnitt hat eine ostmärkische Infanterie-Division großen Anteil. In kühnem Vorstoß nahmen Truppenteile dieser Division drei zur Sprengung vorbereitete Straßenbrücken und eine Eisenbahnbrücke in Besitz. In einem anderen Abschnitt der Südfront haben deutsche Truppenteile die Sowjet st el- l u n gen dur ch b rochen. Alle Versuche der sowjetischen Luftwaffe, deutsche Truppenkolonnen anzugreifen, wurden mit schweren Verlusten für die Bolschewisten abgewiesen. 34 sowjetische Flugzeuge wurden zum Absturz gebracht.
Im Norden der Ostfront erlitten die Bolschewisten bei aussichtslosen Gegenstößen gegen die Linien des deutschen Heeres wieder schwere Verluste. Dagegen gelang es den deutschen Truppen an verschiedenen Stellen, den Bolschewisten in kühnen Angriffen mehrere Ortschaften zu entreißen und wichtige F l u ß ü b e r q ä n g e in die Hand zu bekommen. Ein spanischer Freiwilligenverband machte bei der Abwehr starker Angriffe der Bolschewisten 300 Gefangene. Die Zahl der in diesen Kämvfen gefallenen Bolschewisten ist mindestens ebenso hoch.
»Freiwillige Schweizer Hilfsaktion-- für die Ostfront.
; Berlin, 25. Okt. (DNB.) Unter schwierigen ! Merungs- und Wegeverhältnissen haben sich die ! Tr.ppen des deutschen Heeres im mittleren Frontabschnitt gegen ft arten Wideret rnd, den die Bolschewisten in ausgebauten, tief Wts^feUen Stellungen leisteten, weiter v 0 r - irp.rts gedämpft. Eine einzige deutsche Division oenichtete dabei in zweitägigem Ringen 18 sow- Mche Panzerkampfwagen. Die Erfolge der deut- Mi Truppen waren am 22. 10. gekennzeichnet buch die Gefangennahme von 6500 Bol- ((te to i ft c n und der Erbeutung von 71 Geschützen. Im Verlaufe von Söuberungsaktionen m den am 23.10. weiterhin zahlreiche Gefangene s mebracht und größere Mengen von Kriegsmaterial Wrgestellt. Alle Störungsversuche der sowjetischen ßirioaffe wurden erfolgreich abgewehrt. Im Be- rti-i eines einzigen deutschen Korps schossen Flak- artJerie und Infanterie-Einheiten drei Bomber und 'nen Jäger der Sowjets ab.
i jie sowjetische Führung wirft den auf M 0 s • 'tat vorrückenden deutschen Truppen immer neue, Mell herangeführte Verbände aller Art entgegen. Ach Straßensperren, Sprengungen und Zerstö- rwn von Unterkunftsmöglichkeiten versuchen die Bc'chewisten vergeblich, das Vordringen be: deutschen Truppen aufzuhalten.
i sm Auge der Säuberungsaktionsn im Süden M, Ostfront machte eine deutsche Panzerdivision am 22,10. 2500 Gefangene. In heftigen Nah- törpfen vernichteten die Panzerschützen 14 Sow- je panzerkampfwagen und brachten ferner adi Geschütze, sowie zwölf Panzerab- vihrgeschütze zum Schweigen. An den weite-
—1-7- jhcon ihm entwickelt wird. Gerade in einer solchen öer"or> Ifcuibe wird er aber auch einen Hauch von jenen 8 ! mmenhängen zwischen sozialen und weltpoli-
weil ein soziales Deutschland nicht in ihr System paßte. Wie anders war es gekommen! Polen war in einem Feldzug von wenigen Wochen niedergeschlagen worden. Die Feindmächte hatten sich von der Einheit, dem Opfermut und der mllitärischen Stärke des deutschen Volkes überzeugen müssen. Und wieder stellte der Führer im Hinblick auf diese innere und äußere Geschlossenheit fest, daß das Winterhilfswerk mit feinen Maßnahmen dem Zweck diene, „im deutschen Volke manches Mal ganz scharf das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit zu erwecken", daß das Winterhilfswerk mithelfen muß, „tue deutsche Volksgemeinschaft härter denn je zu machen".
Je größer die Anforderungen sind, die durch die militärischen Auseinandersetzungen gestellt werden, um so stärker müssen die oolksgestaltenden, volksbildenden und volkstragenden Kräfte entwickelt werden, wie sie in der praktischen Arbeit des Winterhilfswerkes ihren einfachen und überzeugenden Ausdruck gefunden haben. Wer bereit ist, im kleinen Opfer zu bringen, wird auch den Gedanken des größeren Opfers für die Gemeinschaft, für das ewige Leben unseres Volkes fo in sich aufgenommen haben, daß er fähig und willens ist, ihn in entscheidender Stunde zu verwirklichen. Darin liegt die tiefe Verbindung zwischen sozialer Tat und höchstem Opfer, das von einem Menschen gefordert werden kann.
Im September 1940 war das erste Kriegs-jahr beendet. Als der Führer am 4. September 1940 zum deutschen Volk anläßlich der WHW.-Eröff- nungskundgebung sprach, war es in das zweite Kriegsjahr eingetreten. Erfolge von noch nie da- gemefenen Ausmaßen hatte das deutsche Heer an feine Fahnen geknüpft. In kühnem Zugriff war Norwegen besetzt, im Westen war nach dem Siege über Holland und Belgien in einem gigantischen Kampf Frankreick zerbrochen wardpn. England hatte fein Dünkircyen erlebt.
„Weil wir aber wissen, daß dieser Kamps doch letzten Endes ein Kampf um die soziale Grundlage unseres Volkes, um die Substanz unteres Lebens und gegen diese Substanz gerichtet ist, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als gerade im Kampf für dieses Ideal uns \zib\t immer mehr zu diesem Ideal zu bekennen." Wiederum kennzeichnete damit der Führer in seiner großen Abrechnung mit den Plutokratien die inneren Zusammenhänge zwischen sozialen und politischen Problemen, die den Inhalt dieses Krieges ausmachen. Und wiederum weist er dem Winterhilfswerk feinen Standpunkt in dieser Auseinandersetzung mit den folgenden Ausführungen zu:
„Das Winterhilfswerk ist hier eine gewaltige Gemeinschaftskundgebung der Heimat angesichts der gewaltigsten Kundgebungen der Gemeinschaft unserer Front. Denn fo wie dort ein Riefenkörper wohl organisiert seine Pflicht erfüllt, so steht zu Hause diese Heimat und ist zu gleichen Leistungen bereit und gewillt zu jedem Opfer, das dieser Kampf um Sein oder Nichtsein unserer Zukunft uns auferlegt. Es ist der Geist unserer Volksgemeinschaft, der uns alles ertragen läßt, und der unser Polk stark fein läßt für alle Auseinandersetzungen und Entscheidungen der Zukunft. Auch damit hilft jeder einzelne dann, den Willen des Feindes zu brethen, indem er ihm solche Illusionen raubt, seinen Tell
labern, der bas Glück hatte, einmal unmittelbar LI leymer einer WHW.-Erösfnung durch den Füh- !ktt,u fein, wurden die Stunden in der alten Kampf- Wr der nationalfozialistifchen Bewegung zu einem Müderen Erlebnis. Denn kaum stärker und mäch- ii ' als hier fühlt er sich gepackt von der Größe der Mischen Idee, wie sie der Führer verkündet, und jhir breitwirkenden sozialen Programm,
Regime inng wi !en W
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irtäufd)l«Eenn man sich die Reden des Führers in die '-Wnerung zurückruft, mit denen jeweils in den (jntmonaten jedes Jahres das Winterhilfswerk ft’pleitet wurde, dann wird aber auch klar, daß


