SJl.-'fpOTt
Veremsmeistersch sten im Gchühenverein.
Dieser Tage wurden die Dereinsme'.sterschaften im Gießener Schützenoerein e. 23. durchgeführt. Es wurden dabei folgende Resultate erzielt:
Kl'einkaliber (militärischer Anschlag), 21 Schützen: 1. Heinrich Appel, 157 Ringe, Vereinsmeister; 2. Georg Schilling, 157 R., Alters schütze; 3. Willy Kunert und 4. Conrad Dreyer (Altersschütze), je 148 R.
Kleinkaliber (beliebiger Anschlag), 19 Schützen: 1. Carl Mootz, 164 Ringe, Dereinsmeister; 2. Georg Schilling (Altersschütze), 161 R.; 3. Heinrich Appel und 4. Hans Wessels sen., je 156 R.
Wehrmanngewehr, 175 Meter, 13 Schützen: 1. Heinrich Appel, 229 Ringe, Dereinsmeister; 2. Georg Schilling, 219 R.; 3. Hans Wessels sen., 211 R.; 4. Willy Kunert, 193 R.
Scheibengewehr, 175 Meter, 5 Schützen: 1; Georg Schilling, 200 Ringe, Dereinsmeister; 2. Conrad Dreyer, 177 R.; 3. Heinrich Appel, 176 R.
Scheibenpistole, 50 Meter, International, 6 Schützen: 1. Georg Schilling, 114 Ringe, Dereinsmeister; 2. Heinrich Appel, 112 9t.; 3. Willy Georg, 109 R.
Jungschutzen: Kleinkaliber (militärischer Anschlag),
50 Meter: 1. Hans Wessels fr., 129 Ringe; 2. Joachim Holzel, 119 R.; 3. Heinrich Kraft, 118 R.
Beim letzten Fernwettkampf konnte der Gießener Schützenoerein innerhalb des Gaues Hessen einige hervorragende Plätze erringen. Kleinkaliber (militärischer Anschlag): 3. Josef Krumpen, 116 Ringe; 10. Georg Schilling, 160 R. Kleinkaliber (beliebiger Anschlag): 1. Josef Krumpen, 171 R.; 5. Heinrich Appel, ' 164 R. Wehrmanngewehr, 175 Meter: 2. Heinrich Appel, 248 R.; 3. Willy Schilling, 247 9t Scheibenpistolen, 5Q Meter, International: 3. Heinrich Appel, 236 R.
Die außer Konkurrenz schießenden Mannschaften des Vereins kamen im Kleinkaliber (milit. Anschlag) mit 778 Ringen an die erste, im Kleinkaliber (be- liebiaer Anschlag) mit 801 Ringen an, die zweite, mit dem Wehrmanngewehr ebenfalls an die zweite und mit dem Scheibengewehr an die dritte Stelle.
Um den Tschammerpokal in Hessen.
In Hessen sind die beiden Kasseler Vereine VC. Sport und Kurhessen die „letzten Mohikaner". Der BC. Sport behiett in Niederrodenbach in verlängerter Spielzeit mit 2:1 über die tapferen Germanen die Oberhand, während die Kurhessen in Wetzlar einen 3:0-Sieg landeten.
Rapid Wien deutscher Fußballmeister.
Schalke 04 mit 4:3 (0 r 2) besiegt.
Nun ist es also Schalke 04 doch nicht gelungen, an den großen Meisterschaftsrekord des 1. FC. Nürnberg heranzukommen und nebenbei mit drei Titelgewinnen hintereinander einen neuen Rekord aufzustellen. Dabei waren die .Knappen" so nahe daran, denn sie lagen bei der Pause dieses von 90 000 begeisterten Fußballfreunden besuchten Endspiels im Olympiastadion durch Tore von Hinz und Eppenhoff mit 2:0 und gleich nach Seitenwechsel durch ein weiteres Tor von Hinz sogar mit 3:0 in Front. Aber wieder einmal bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit, daß kein Spiel vor dem Schlußpfiff gewonnen ist. Die Westfalen, im Gefühl des sicheren Sieges, lockerten etwas die Zügel, und schon gelang den Wienern durch Schors ein Gegentor. Das gab den Rapidlern mächtigen Auftrieb, und das Unwahrscheinliche wurde zur Tatsache: der schußgewaltige „Bimbo" Binder schoß zwei Freistöße und einen Elfmeterball ein, und so hieß es am Schluß 4:3 für die glücklichen Wiener, die nach einem schönen und sportlich hochstehenden Kampf die „Viktoria" erstmalig an die Donau entführten.
Den Endkampf nahmen beide Mannschaften in den gemeldeten Aufstellungen auf, also:
Schalke 04: Klodt; Bornemann, Schweißfurch; Füller, Tibulfki. Gellesch; Burdenski, Szepan, Cp- penhoff, Kuzorra, Hinz.
Rapid Wien: Raftl; Wagner II., Sperner; Wagner I., Gernhart, Skoumal; Fitz, Schors, Binder, Dworacek, Pesier.
Schon gleich zu Beginn hatte Raftl im Wiener Tor Mühe, einen Schalter Freistoß unschädlich zu machen. Schalke trat auch die erste Ecke, und nach sechs Minuten lag der Meister mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoß im Mittelfeld schoß der nach innen gelaufene Hinz aus kurzer Entfernung unhaltbar ein. Rapid wurde etwas nervös, und schon erhöhten die mit voller Kraft spielenden „Knappen" ihren Vorsprung auf 2:0. Nach einem blitzschnellen Flankemvechsel schoß Eppenhoff hart und entschlossen ein. Die Wiener antworteten mit gefährlichen Angriffen, ohne gegen die durch Szepan (!) verstärkte Schalter Abwehr zunächst etwas ausrichten 3U können. Schalke blieb indessen nicht müßig und setzte das Rapid-Tor wiederholt schwer unter Druck. Binder hatte mit einem Freistoß kein Glück, und auf der Gegenseite verhütete Raftl ein fast sicher scheinendes drittes Schalke-Tor. Eine Regelwidrigkeit von Tibulfki führte zu einem weiteren Freistoß Blickers, der ebenfalls erfolglos blieb. Auch drei Wiener Ecken brachten nichts ein, und fünf Minuten vor der Pause vergab Binder einen von Eppenhoff verschuldeten Elstneterboll. Mit 2:0 für Schalke wurden also die Seiten gewechselt.
Auch die zweite Halbzeit ließ sich glänzend für den Meister an, denn nach 12 Minuten hieß es durch
Hinz, den gefährlichen Linksaußen, 3:0 für Schalke, und damit schien der Kampf entschieden zu sein. Rapid steckte es allerdings keineswegs auf und schöpfte neue Hoffnungen, als Schors fünf Minuten später endlich das erste Gegentor anbringen konnte. Schalke wurde nun doch etwas nervös, und als Tibulski an Binder wieder einen Freistoß „verbrach", zielte „Bimbo bester und nun lag Schalke nur noch mit einem Tor vorn. Das Spiel ging seinem Höhepunkt entgegen. In der 20. Minute legte Gellesch den dem Schalter Tor zustrebenden Schors um, und Schiedsrichter Reinhardt (Stuttgart) mußte erneut auf die Elfmetermarke zeigen. Diesmal ließ Binder dem Schalter Hüter keine Chance; das Spiel stand 3:3, Rapid hatte ausgeglichen! Rapid drängte nun eine Zeitlang stark, und in der 27. Minute erfüllte sich das Geschick des Meisters. Wieder trennte Gellesch den langen Binder regelwidrig vom Ball, es gab einen Freistoß, den der schußgewaltige Mittelstürmer unhaltbar für Klodt in die Maschen setzte. Aus 0:3 war ein 4:3 für Rapid geworden! Die letzte Viertelstunde stand dann noch einmal im Zeichen der Westfalen, die aber feine Wendung mehr herbeiführen können. Einmal prallte der Ball vom Pfosten zurück, und dann meisterte Rafll einige Bombenschüsse Kuzorras.
Die berühmte Rapid-Mertelstunde trat auch im Endkampf um die deutsche Meisterschaft in Erscheinung und verhalf den Wienern aus einer scheinbar hoffnungslosen Lage heraus noch 3um Meister- sckaftssteg. Schalke begann wie ein wahrer Meister, aber gerade als die Westfalen sich am sichersten fühlten, schwang sich der Gegner zu einer unerhörten mannschaftlichen Leistung aus. In der bewußten Viertelstunde zeigte vor allem der junge Wiener Mittelläufer Gernhart großarttges Können^ Neben Hm war Binder wieder d e r Spieler Rapids, dem man ob feiner enormen Schußkraft wieder stürmisch zujubelte. Glänzeick hielt sich auch Raftl im Wiener Tor. Don den Verteidigern war Sperner der bessere, von den Außenläufern gefiel besonders Wagner. Don den Stürmern wären noch Fitz und Schors zu nennen; Peffer hatte gegen Füller einen schweren Stand.
Schalke war, ttotz der Regelverstöße, die letzten Endes die Niederlage besiegelten, ein guter Verlierer. Die gesamte Abwehr war gut und hatte keine Schuld an der Niederlage. Im Tornado der „Ravid-Viertelstunde" standen die Verteidiger allerdings nicht mehr bombensicher. Füller und Tibulski spielten sehr stark, während Gellesch etwas schwächer wirkte. Glänzend spielte der Schalter Sturm, dem immer noch die beiden „Alten" Szepan und Kuzorra das Gepräge gaben. Eppenhoff kam nicht in dem erwarteten Maße zur Geltung^ dagegen gefielen beide Außenstürmer, vor allem der zweifache Torschütze Hinz, recht gut.
Vezirksmeisterschafteir der Leichtathleten.
Die diesjährigen Bezirksmeisterschaften am gestri- aen Sonntag wurden zu einem überaus erfreulichen sportlichen Erfolg. Nahezu 120 Teilnehmer traten am Vormittag zum Wettkampf an. Zu Beginn der Wettkämpfe begrüßte der Bezirksführer Pg. Stein die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wies in kurzen Worten auf die Bedeutung der Leibesübung gerade im Kriege hin und bat um weiteren Einsatz für die Leichtathletik. Während am Vormittag die Vorkämpfe zur Durchführung kamen, fanden nach mittags die Entscheidungskämpfe statt. Wie erwartet, sah man herrliche Kämpfe und restlosen Einsatz der Kämpferinnen und Kämpfer.
Zu den Kämpfen selbst: Aus den Vor- und Zwischenläufen hatten sich für die 100-Meter-Entschei- dung Weiler, VfB.-R. Gießen, Dietrich, VfB.-R., Gießen, Moos, VfL. Lollar, Menfinger, Tv. Braunfels, Makler und Rascher, beide Luftwaffensportoer- ein, qualifiziert. In prächtigem Kampf siegte in wuchtigem Lauf Weiler, VfB.-R., 11,6 Sek. vor Makler 11,7 Sek. und Dietrich, VfB., 12 Sek. Im 200-Meter-Lauf siegte infolge besseren Stehvermögens Makler in 23,8 Sek. vor Weiler und Zee- len, die 24,4 bzw. 25,8 Sek. benötigten. Besonders heroorgehoben zu werden verdient der 800-Meter- Lauf, den Becker, LSD. Gießen, in 1:59,8 Min. vor Graßmann, VfB., Gießen, 2:02,7 Min. und Lieb 2:11,7 Min. gewann. Ebenso erfreulich war der Dreisprung von Decher, VfB.-R. Gießen, der die hervorragende Weite von 13,30 Meter erreichte. Ihm folgten Scherg, Mtv. Gießen, mit 12,18 Meter und Munzert, VfL. Lollar, mit 11,92 Meter. Das Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen wurde eine Beute von Dr. Otto Luh, VfB. Im Kugelstoßen erreichte er 14,81, im Diskuswurf 41,03 und im Speerwerfen 48,93 Meter. Im Weitsprung gelang es Weiler vom VfB., eine ausgezeichnete Leistung mit 6,75 Meter zu erreichen. Die übrigen Wettbewerbe der Männer brachten durchweg schöne Kämpfe, mährenb die Leistungen jedoch, wenn man berücksichtigt, daß es sich um Bezirksmeisterschaften handelt, nur als guter Durchschnitt zu bezeichnen sind. Gute Ergebnisse brachten die Wettkämpfe der Frauen. Bei diesen zeichnete sich besonders Frau Lauert DfB.°R. Gießen« aus, die aber in Frl.
Giesela Zimmer und Frl. Else Ludwig sehr kampfstarke Gegner hatte. Die Staffeln waren wieder einmal der Höhepunkt der Wettkämpfe. Die 4X100». Meter-Staffel, bei der leider die gemeldete Mann»' schäft des Turnvereins 1847 Wetzlar infolge Mannschaftsschwierigkeiten ausfiel, gewann der VfB.-R. sicher in 46,2 Sek. vor zwei Mannschaften des LSD. Gießen. In der 4 X 400- und 3 X 1000-m-Staffel starteten jeweils nur zwei Mannschaften, da die gemeldeten Mannschaften des VfB.-R. Gießen ebenfalls wegen Mannschaftsschwierigkeiten zurückgezogen werden mußten. In beiden Staffeln siegte der LSV. Gießen vor Tv. 1847 Wetzlar.
Der Ablauf der Wettkämpfe war reibungslos. Die wenigen Kampfrichter, die zur Verfügung standen, mußten harte Arbeit leisten, und sie verdienen bei der Würdigung der Leistungen ein besonderes Lob.
Die Ergebnisse.
4 00 m Männer: 1. Wilhelm Moos, VfL. Lollar, 55,3 Sek.; 2. Uffz. Trumm, LSV. Gießen, 55,4 Sek.; 3. Grabenhenrich, LSV. Gießen, 58 Sek. — 8 0 0 m Männer: 1 Obfw. Becker, LSV. Gießen, 1:59,8; 2. Grasmann, VfB. Gießen, 2:02,7; 3. Fw. Lieb, LSD. Gießen, 2:11,7. — Hochsprung Männer: 1. Decher, VfB. Gießen, 1,69 m; 2. Scherg, MTV. Gießen, 1,63 m; 3. Ruckeishausen, MTV. Gießen, 1,58 m. — Dreisprung Männer: 1. Decher, VfB. Gießen, 13,30 m; 2. Scherg, MTV. Gießen, 12,18 m; 3. Munzert, VfL. Lollar, 11,92 m. — Diskus Männer: 1 Dr. Luh, VfB. Gießen, 41,03 m; 2. Artur Koch, TV. Wetzlar, 28,62 m; 3. Larbig, VfB. Gießen, 27,70 m. — 5 00 0 m Männer: 1. Ogfr. Rother, LSV. Gießen, 17:29; 2. Fla. Öttersdorf, LSV. Gießen, 23:23. — 100 m Frauen: 1. Lotti Lauer, VfB. Gießen, 14,1 Sek.; 2. Gisela Zimmer, VfB. Gießen, 14,3 Sek.; 3. Else Ludwig, VfB. Gießen, 14,4 Sek. — Weitsprung Frauen: 1. Lotti Lauer, VfB. Gießen, 5 m; 2. Gisela Zimmer, VfB. Gießen, 4,79 m; 3. Margot Midunski, Nachr.-H., 4,47 m. — Kugel Frauen: 1. Lotti Lauer, VfB. Gießen, 9,67 m; 2. Muhl, VfB. Gie» ßen, 9,18 m; 3. Schmieder, TV. 1846, 9.07 m. — Kugel Jänner: 1 Dr. Luh, VfB. Gießen, 14,81 m; 2. Larbig, VfB. Gießen, 10,86 m; 3. K.
Handbattbtitztmmer in Watzenborn-Steinberg
2:3
(0:2'
Hochelheim wurde in dieser Klasse Sieger
tmb
g-««
Um die Vannmeisierschast im Schwimmen
4:0 (2.-0) 5:1 (2:1) 3:0 (1:0) 4:2 (4:1) 2:2 (1:1)
zus.
298
BDM. Klasse 1.
100-m-Brustschwimmen: 1. Ilse Runk, 2/116 (Gieß. Schwv.), mit 1:38,6; 3. Ilse Paetow, Jungmädel- führerin, mit 1:42,8; 3. Margot Ziemeck, 2/116, mit 1:45,6.
M-m-Brustjchwimmen: 1, Ilse Run^ 2/11,6 (Gieß.
Holzheim — Mtv. Gießen Grüningen — Garbenheim Hochelheim — Holzheim Garbenheim — Mtv. Gießen Hochelheim — Grüningen Holzheim — Garbenheim Grüningen — Mtv. Gießen Hochelheim — Garbenheim Grüningen — Holzheim Hochelheim — MW. Gießen
3. Ludwig, VfB. Gießen, 16,86 m. Dreik-ampfAltersklasse I.
1. Otto Dietz, VfL. Lollar, 475, 418, 343 P., 1236 P.; 2. Artur Koch, Tv. Wetzlar, 505, 420, P., zuf. 1223 P.
Schuster, TV. Wetzlar, 10,83 m. — 200 m Männer: 1. Oblt. Wagler, LSV. Gießen, 23,8 Sek.; 2. Weiler, VfB. Gießen, 24,4 Sek.; 3. Fw. Ceelen, LSV. Gießen, 25,8 Sek. — 4X 400 m : 1. LSV. Gießen, 3 : 46,1 ; 2. TV. Wetzlar, 4 : 29,8. — 4X100 m: 1. VfB. Gießen, 46,2 Sek.; 2. LSV. Gießen, 48,3 Sek.; 3. LSD. Gießen 2. Mannschaft, 49,8 Sek. — 3X 1000 m: 1. LSV. Gießen, 8:46,9; 2. TV. Wetzlar, 9:21. — 1500-m-Laus: 1. Grasmann, VfB. Gießen, 4:22,9; 2. Fl. Ockstedt, LSV. Gießen, 4:26,7; 3. G. Müller, TV. 1846 Gießen, 4:43. — Stabhoch: 1. Munzert, VfL. Lollar, 2,90 m; 2. Reuter, TV. 1846 Gießen, 2,90 m; 3. Dietz VfL. Lollar, 2,80 m. — Speerwerfen Männer: 1. Dr. Luh, VfB. Gießen, 48,93 m; 2. Fw. Lieb, LSV. Gießen, 44^0 m; 3. Deucker, Sportgem. Steinbach, 43,98 m. — Weitsprung Männer: 1. Weiler, VfB. Gießen, 6,75 m; 2. Dietrich, VfB. Gießen, 6,03 m; 3. Munzert, VfL. Lollar, 5,38 m. — Hochsprung Frauen: 1. Margot Midunski, Nachr.-H., 1,25 m; 2. Margot Kreutzburg, VfB. Gießen, 1,25 m; 3. Berta Maciola, Nachr.-H., 1,20 m. — 100-m°Lauf Männer: 1. Weiler, VfB. Gießen, 11,6 Sek.; 2. Oblt. Wagler, LSV. Gießen, 11,7 Sek.; 3. Dietrich, VfB. Gießen, 12 Sek. — Diskus Frauen: 1. Schmieder, TV. 1846 Gießen, 24,65 m; 2. Muhl, VfB. Gießen, 24,30 m; 3. Maciola, Nachr.-H., 22 m. — Speerwerfen Frauen: 1. Repp, VfB. Gießen, 21,94 m; 2. Kreutzburg, VfB. Gießen, 20,68 m;
Dreikampf Altersklasse II.
1. Gust. Daldau, Tv. 1846, 415, 182, 82 P., zus.
679 P.
Li
Lr gv* M Milk
0:0 (0.0) 6:3 (3:1) 3:0 (1:0)
8:1 (3:0)
Wie sehr das neuzeitliche Schwimmbad des Stadtteils Gießen-Klein-Linden für die Veranstaltung von Schwimmwettkämpfen geeignet ist, konnte erneut bei dem am Sonntag dort durchgeführten Wettschwimmen der Hitter-Jugend um die Bannmeisterschaft im Schwimmen festgestellt werden. Viele Zuschauer, alte und junge, hatten sich eilige- funden, um den Wettkämpfen am Vormittag bei« zuwohnen. Männer aus den Reihen des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen arbeiteten zusammen mit den Führern der Hitter- Jugend, so daß die ganze Veranstaltung schon nach knapp drei Stunden ihr Ende finden konnte.
Während der Bannfachwart für Schwimmen, Hans Kirstein (Gießen), die Vorbereitung getroffen batte, hatte die technische Leitung der Wettkämpfe Der Bezirksschwimmwart des NSRL., Pascoe (Gießen), übernommen. Ihm zur Seite standen als Kampfrichter bzw. Mitarbeiter im Berechnung^ ausschuß der frühere Bezirksschwimmwart Sauer, Bezirkssportwart Kreissportlehrer Heller (Wieseck), ferner der Wasserballwart des Gießener Schwimmvereins S ch o m b e r, Lehrer Rau (Klein-Linden) vom NSRL., Erika Weber, die Fachwarttn für Schwimen im Untergau, und einige Führer der Hitler-Jugend.
Die Ergebnisse.
Hitler-Jugend Klasse 1.
100-m-Kraulschwimmen: 1 Teilnehmer: 1. Heinz Diehl (Mot.-HJ. 4/116) mit 1:16,8.
100-m-Brustschwimmen: 4 Teilnehmer: 1. Wolfgang Beckert, SRD. 1/116 (Gieß. Schwimmverein) mit 1:27,3; 2. Gernot Funk, Mar.-HJ. (Gieß. Schwv.) mit 1:30; 3. Heinz Lutz, Mot.-Gef. 4/116 (Turngem. Friedberg) mit 1:31,8; 4. Karl Wallenfels, Mar.- HJ. 1/116 (Gieß. Schwv.) mit 1:34,2.
200-m-Brustschwimmen: 3 Teilnehmer: 1. Gernot Funk, Mar.-HJ. 1/116 (Gieß. Schwv.) mit 3:14,4; 2. Wolfgang Beckert, SRD. 1/116 (Gieß. Schwv.) mit 3:15; 3. Karl Ed. Wallenfels, Mar.-HJ. 1/116 (Gieß. Schwv.) mit 3:28,3.
100-m-Rückenschwimmen: 1 Teilnehmer: Wilhelm Gebhardt, Fähnlein 33/116 (Turngem. Friedberg) mit 1:37,2.
4 X 50-m-Staffel im Kraulschwimmen: 1. Gef. 33/116 (Turgem. Friedberg) mit 2:26,1; 2. Mot.° Gef. 116 (Gieß. Schwimmv.) mit 2:28,6.
Hitler-Jugend Klasse 2.
100-m-Kraulschwimmen: Hermann Metzendorf, Fähnlein 33/116 (Turngem. Friedberg), mit 1:24,3; 2. Heinz Lutz, Mot.-Gef. 4/116 (Turngem. Friedberg), mit 1:27,8; 3. Ernst Hagen Frank, Mot. 2/116 mit 1:35,4.
100-m-Brustschwimmen: 1. Hans Fertsch, Fähnlein 33/116 (Turngem. Friedberg), mit 1:38,8; 2. Rudolf Schuster, Fähnlein 2/116, mit 1:49,2; 3. Silvester Schäfer, Vannsp.-G. 1, mit 1:52,4; 4. Walter Dipp, Mar.-HJ. 1/116, mit 2:03,6; 5. Hans Braun, NA. 1/116 (Gieß. Schwv.), mit 2:12,1.
100-m-Rückenschwimmen: 1. Heinz Diehl, Mot. 4/116, mit 1:33,6; 2. Ernst Hagen Frank, Mot. 2/116, mit 1:49.
ßen an den 5. Tabellenplatz.
Im Frauenhandballispiel siegte Grüningen Holzheim mit 2:0 Toren.
Dreikampf. Jungmänner.
1. Larbig, VfB. Gießen, 595, 704, 668,8 P., M 1967,8 P.; 2. Mensinger, Braunfels, 800, 646, 47! P., zus. 1918 P.; 3. Schmidt, Tv. Wetzlar, 720, 682 494,4 P., zus. 1896,4 P.
Allgemeine Klasse.
1. Dr. Luh, VfB. Gießen, 775, 478, 741,7 P., zu, 1994,7 P.; 2. Weiler, VfB. Gießen, 850, 754, 373 5 P., zus. 1977,6 P.; 3. Gefr. Zielen, LSD. Gießer 745, 512, 406 P., zus. 1663 P.
Frauen.
1. Lauer, VfB. Gießen, 620, 662,5, 510,76 P., M. 1793,26 P.; 2. Midunski, Nachr.-H. Gießen, 30(L 617,5, 336,74 P., zus. 1254,24 P.; 3. Hofmann, M, Tv. Heuchelheim, 300, 555, 310,75 P., zus. 1165,7$ Punkte. —4—
Stadtmannschaft — Landmannschaft 10:2.
Die Stadtmannschaft war ihrem Gegner eindeutig überlegen. Die Land Mannschaft trat nicht h stärkster Besetzung an und hatte damit schon jein Aussicht auf ein gutes Abschneiden vergeben. Spielerisch erreichte das Spiel nicht, die Höhe des letz, ten Spieles, da zeitweise zu hoch und zu eigen finnig gespielt wurde. Besonders ist die faire Spiel, weise beider Mannschaften hervorzuheben. Aus dem Spielverlauf: Die Landmannschaft ist in den crften 10 Minunten sehr gefährlich, und fast hätte sie (Erfolg gehabt. Der Ball wurde jedoch von der Lotlinie mit vereinten Kräften wegbefördert. Langsam setzt sich die Ueberlegenheit der Stadtmannschaft durch. Tor fällt auf Tor. Auffallend ist dabei bas mangelnde Verständnis in der Hintermannschaft de: Gäste. Nach Halbzeit kommt die Landmannschaft verschiedene Male gut durch, und hierbei falle» auch die Tore. Auf der anderen Seite erhöhen dk Gastgeber das Torverhältnis auf 10 Tore.
wurde eiaenttich nur von dem Tv. Grüningen, dec sich in außerordentlich guter Spiellaune befand, bedroht. Grüningen belegte den 2. Platz, Garbenheim kam an 3., Tv. Holzheim an den 4. und Mtv. Gie-
Gicht — eine Krankheit der „Reichen“!
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Der Do. Watzenborn-Steinberg veranstaltete am gestrigen Somttag auf dem Sportplatz an der Neu- mühle ein Handballwerbeturnier, an dem 7 Jugend--, 5 a'ktive und 2 Frauen-Mannschäften teittrahmen.
Am Vormittag wurden die Spiele der Jugendklasse ausgetragen. Zunächst traten sich die Jugendmannschaften des Tv. Holzheim und des Mtv. Gießen gegenüber, wobei Holzheim mit 5:0 Toren gewann. Im zweiten Spiel siegte Grüningen gegen Lang-Göns m'tt 1:0. Im nächsten Spiel trennten sich Gambach und Großen-Büseck mit 1:0 für Garn- bach. Hörnsheim kam kampflos in die Zwifchen-- runbe, in der sich im ersten Spiel Gambach und Holzheim gegenüberstanden Gambach gewann 4:3. Grüningen schaltete Hörnsheim mtt 2:1 aus, so daß Gambach und Grüningen ins Endspiel tarnen. Das Spiel endete mit 1:1, aber Grüningen hatte im Feldspiel merkliche Vorteile. Das Wiederholungsspiel endete 1:0 für Gambach, so daß Gambach als JugendturMersioger aus dem Wettbewerb hervor» ging.
Nach der Mittagspause fanden die Spiele der aktiven Klasse statt, die 5 Mannschaften am Start zeigten, und zwar Mtv. Gießen, Tv. Grüningen, Tv. Holzheim, Tv. Garbenheim und Tv. Hochelheim. Entgegen den Jugendspielen wurden die Spiele der aktiven Klasse nach dem Pun-ktesystem Lurchgeführt. Die Spiele wurden wie folgt durchgeführt:
Schwv.), mit 3:35,1; 2. Ilse Paetow, Jungmädelführerin, mit 3:52,9.
4 X 50-m-Bruststaffel: 1. 2/116 mit den Teilnehmern: Margot Ziemeck, Ursula Dinslage, GreteL Kirstein und Ilse Runk.
Pimpfenklasse.
50-m-Kraulschwimmen: Otto Feith, Bannsp.-G. 1 (Gieß. Schwv.), mit 50,3; 2. Adolf Deibel, Fähnlein: 2/116, mit 51,9; 3. Waldemar Schaffner, Fähnlein: 2/116, mit 55,0.
50-m°Brustschwimmen: 12 Teilnehmer: 1. Wolfgang Schuster, Bannsp.-G. 1 (Gieß. Schwv.), mit 46,6; 2. Hans Dinslage, Bannsp.-G. 2, mit 49,4;: 3. Albert Richard Kranz, Bannsp.-G. 2, mit 49,5.
50-m-Rückenschwimmen: 1. Karl Jörder, Fähnlein. 33/116, mit 48,6; 2. Waldemar Schaffner, Fähnlein 2/116, mit 1:01,1.
4 X 50-m-Bruststaffel: 1. Bannspielschar, 1. Mannschaft, mit 3:25; 2. Fähnlein 2/116, 1. Mannschaft, mit 3:47,7; 3. Bannspielschar, 2. Mannschaft, mit: 4:00,8; 4. Fähnlein 2/116, 2. Mannschaft, mit 4:20,4.
Jungmädelklasse.
50-m-Brustschwimmen: Liane Schuld, mit 48,4; 2. Sigrid Pohlmann, 31/116, mit 54,8; 3. Ursula Bertram, 31/116, mit 55,4; 4. Toni Hofmann und Liselotte Danzberger, mit je 62,0.
4 X 50-m-Bruststaffel: 1. 2/116, mit 3:34 und den Teilnehmerinnen: Liane Schuld, Jutta Scheibner, Jutta Sieger und Liane Schuld; 2. 31/116, mit 3:59,8 und den Teilnehmerinnen: S. Pohlmann, T Hofmann, U. Bertram und L. Danzberger.
Turmspringen.
1. Hans Kirstein (Bannfachwart im Schwimmen), mit 33,525 Punkten; 2. Erwin Freidhof, Fähnlein 2/116, mit 16,75 Punkten; 3. Waldemar Schaffner, Fähnlein 2/116, mit 12,175 Punkten; 4. Rudi SchS> fer, Fähnlein 2/116, mit 9,675 Punkten. _
Beim Bau Großdeutschlands sind wir als eine der wichtigsten Waffen des Führers dabei.
Komm zu uns als Milglied in die J15B.!
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Anschließend fand die Siegerehrung auf dem Platze statt. Vereinsführer Jung sprach kurz zu den Mannschaften und überreichte oer Jugendmannschaft des Tv. Gambach, der 1. Mannschaft des Tv. Hochelheim und der Frauenhandballmannschaft bei Tv. Grüningen als Turniersieger je einen Pokal. Den anderen Mannschaften wurde ein Chrendiplom ausgehändigt.
Die Veransdattung stand unter der Aufsicht bei Bezirksfachmarts für Handball, Drolsbach (Gar» benteich).
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