Einzelbild herunterladen

Montag, 20. Januar 1<H(

Annahme von Anzeigen für die MittagSnummer biS8'/>Nbr besVormittags

Anzelgen-Preife:

Anzeigenteil 7 Stof ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Terttell 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlässe:

Wiederlrnlung Ntalstasiell Abschlüsse Drengenitafsel 8 Plavoorschrist «vorherige Vereinbarung) 25'mehr

lA- Jahrgang Nr.lb

LS-rfctienu täglich, anbei Sonntags und feiertags Beilagen: Die illustrierte GiekenerTamilienblätter Heimat imBild-DieScholle

Monats-BezugSvreis:

Sht 4 Beilagen NM. 1.95 thne Illustrierte 1.80 Zustellgebühr... -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Wummern infolge höherer Gewalt

Fernsvrechanschluft 2251 Drahtanschrift:Anzelger" Postscheck 116»K Arants. M

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen wk:ä!T:

Sckarfster beut Wer Protest.

4i c i u) s v i c u i u jj y t, Vic V "4 ' -

i Reichsgründungslages auf dem deutschen General- U S A.- Zerstörers

deutschen Dlenstgebäuden sicherfiellt.

Rom zur Kriegshehe in LlGA

machen?

Oeussche Bomber über -em Suez-Kanal

ver-

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Buenos Aires, im Januar 1941.

Die Regierung der Republik Chile hat durch ein kürzlich erlassenes und dem ar­gentinischen Außenministerium mitgeteilten Dekret Anspruch aus ein bettächt- liches Gebiet dep Südpol-Zone, zwischen den Breitengraden 53, und 90 östl. Greenwich, er­hoben. Damit ist die Frage über Landesver­teidigung aus demsechsten Erbteil", der Antarktis, die schon seit Jahrzehnten immer wieder austaucht, neuerdings aktuell

johlenden Wenge heruntergeholt und zer­rissen. Obwohl sich nach dem hissen der Reichs- flagge eine Menschenmenge auf der Straße vor dem Generalkonsulat angesammelt hatte, die in drohen­der hckltung die sofortige Entfernung der Flagge verlangte, wurden nur wenige Poliz eibe- amte abkommandiert. Auf diese Weise konnten die

der sich in die Todesnähe des Südpols wagt, ob er nun Argentinier oder Chilene sei, nichts weiter als ein wagehalsiger Zwerg gegenüber den Urgewalten von Eis und Schnee, die dort die wahren Herrscher sind.

diges Vorhaben durchführen. LrstnachdemAn- schlag fehle die Polizei, die im Angesicht des ruch­losen Vorfalls eine bemerkenswert lässige Haltung zur Schau trug, eine Gruppe berittener Beamter ein. Später wurden dann zwei mutmaßliche Tater verhaftet, die nech übereinstimmenden Meldungen der Reuyorker Morgenpresse Angehörige des iLraven" gewesen sind.

tyrannischen" Staatsführungen. Tausendmal sei nachgewiesen wordey, daß es sich bei dem gegen­wärtigen Konflikt um einen europäischen Krieg handele, und daß die Angriffsabsichten auf das nordamerikanische Festland ein Märchen seien. Sogar in einem amtlichen Dokument der USA. und im Bericht des Senats-Ausschusses für die Marine widerlegten Sachverständige jede Möglichkeit eines Angriffes. Daher werde auch vom Senatsausschuß die Zweckdienlichkeit jedes Bündnisses zu Kriegs­zwecken der USA. mit jeder andere. Macht ausge­schlossen. Ein eventuelles Eingreisen in einen Krieg, der die Bereinigten Staaten nichts angehe, werde

Luca auf der Insel Malta mit Bomben an. Sie erzielten Treffer schweren Kalibers in hallen und Unterkünften sowie auf den Startbahnen. Ein

Der deutsche Geschäftsträger in Washington hat wegen dieser frechen und herausfordernden Belei­digung der deutschen Farben schärf st en Pro- test beim Staatsdepartement erhoben und gefor­dert, daß die amerikanische Regierung die Täter der ihnen gebührenden B e ft r a f u n g zuführt und das vertraglich zugesicherte w.e international an­erkannte Recht der hissung der Reichsslagge an den

des Gesamtproblems nur auf dem Wege einer i n - t er nationalen Konferenz mit Vertretern aller interessierter Staaten möglich sei. Darum könne die Erklärung der Republik Chile nicht ohne Vorbehalt aufgenommen werden. Inzwischen aber

Täter ungehindert auf einer Feuerleiter bis in das 10. Stockwerk gelangen und dort ihr unttriir-

angeführt, mit welchen die argentinischen Besitze rechte im Südpolgebiet begründet werden. Ferner wird darin festgestellt, daß eine befriedigende Lösung

Rom, IS.Fan. (DJIB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut:

An der griechischen Front haken heftige Schneefälle die beiderseitige Tätigkeit stark be­schränkt.

3n Rordafrika Tätigkeit der Artillerie im Abschnitt von Tobruk sowie von motorisierten Strei­fen in der wüste der südlichen Eyrenaika.

In Ostafrika bombardierte unsere Luftwaffe wirksam feindliche Luftstützpunkte im oberen Sudan oroie den Babnkof und Truppen in Aroma, ferner im Ti 'angriff im Gebiet von Makeira (unteren Sudan) bewaffnete Gruppen. Der Feind unternahm

Deutschland oorausging.

England

must neue Zugeständnisse machen.

Washington, 19. Jan. (Europapreß.) Staats, sekretär hüll teilte auf der Pressekonferenz mit, daß England der Errichlung eines zweiten nord- amerikanischen Stützpunktes auf Santa Lucia zugestimmt habe. Ursprünglich fei nur ein Stütz­punkt für Seeflugzeuge in der Gros Jslet Bay vor- gesehen gewesen. Jetzt sei jedoch eine weitere Basis für Landfluqzeuge in Dieux-Fort geplant. Santa Luoia sei für die Vereinigten Staa­ten strategisch besonders wichtig, weil diese Insel in der Nähe von Martinique, zentral in der Insel-Kette des Karibischen Meeres und in der Nähe von Südamerika gelegen sei.

Dazu schreibtPopolo di Roma", die fort­schreitenden Verzichte Englands zugunsten Nordamerikas nähmen ein beträch'liches Ausmaß an. Letzten Endes gebe das in die Enge getriebene England Glieder seines Staates auf, um sich zu er­halten. Der beste N u tz n i e ß e r der traurigen Lage Englands würden schließlich die Vereinigten Staa­ten sein. Es sei gut, sich bei dieser Gelegenheit zu vergegenwärtigen, daß die Haltung der USA. im Hinblick auf die England-Hilfe zwischen Unter- stützung und Erpressung hin - und her. pendle.

Luftangriffe auf wassaua, wo ein Gebäude leicht beschädigt wurde, und auf Asfab, ohne Schaden an- zurichten.

Deutsche Bomberverbände griffen unter dem Schuh von italienifchen und deutschen Jägern einige Flugplätze auf der Insel Malta an. Flughallen, Kasernen und Rollfelder wurden ge­troffen und zahlreiche große Brände festgestellt. Ein englisches Flugzeug vom hurricane-TyP wurde ab- geschossen. Ein deutsches Flugzeug ist nicht zurück- gekehrt.

Auch Summst und Tel Aviv angegriffen.

Stockholm, 19. Jan. (Europapreß.) Neben Alexandria, Kairo und der S u e z k a n a l - zone sind, wie ein am Samstag in Kairo ver­öffentlichtes Kommunique mitteilt, auch Summit im englisch-ägyptischen Sudan sowie Flugplätze in der Nahe von Tel Aviv, der jüdischenMuster- siedlung" in Palästina bei Jaffa angegriffen worden. Zwei Wochemationen Fleisch

für England verloren.

In zwölf Tagen drei Gefrierfleisch- Dampfer versenkt.

B e r l i n, 18. Jan. (DNB.) Nach Neuyorker Mel­dungen ist der 14 936 BRT. große britische Damp er Al'meda Star" im Nordatlantik von einem deutschen U-Boot torpediert und von der Besatzung aufgegeben worden. Der mit Kühleinrichtung versehene Dampfer war mit einer Ladung Ge­frierfleisch von Australien nach England un­terwegs. DieAlmsda Star" ist der dritte mit Gefrierfleisch beladene Dampfer, der innerhalb der letzten zwölf Tage durch deutsche U-Boote torpediert und versenkt wurde. Diese drei Damvfer hatten zu- sammen eine Tonnage von 31 000 BRT., was etwa 40 000 Tonnen Ladefähigkeit bzw 4 0 Mi Ilio- nen Kilogramm entspricht. Bei der starken Kürzung der wöchenttichen Fleischoationen, die rn

FrecheVeschimpsungderdeuischenMbenmWA

In San Franz sko d e Reichsd enstflagge vom deutschen Generalkonsulat durch amerstantsche Marmeangehörige heruntergeholt und zerrissen.

letzten Rächt einen britischen Geleitzug, der großen Abständen den Kanal zu durchqueren suchte, sowie den Hafen von Dover.

Der italienische Bericht vom Sonntaa.

feindlicher Jäger vom Muster hurricane wurde ab- geschossen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. Fernkampfbatterien befchossen in der mit

Rom, 20.Jan. (Europapreß.)Das nurdameri- kanischL Volk wind von der Regierung Roose­velt mit interoemionistischer Agitation bombar­diert. Nach Roosevelt und nach Hüll sind es fegt Kriegs Minister S t a m s o n und Marino Minister Knox, die im Gewände des Heeres- und des Ma­rine-Sachverständigen die Sonderausgabe übernom­men haben, das amerikanische Volk zu alarmieren", o schreibtPopolo di Roma". Diese beiden schwenk­ten das rote Tuch einer unmittelbar bevorsteyenden deutschen Bedrohung und der bedrückenden Gefahr,

Sännen. .,, ., ,

Argentinien aber hat gleichfalls schon mey- trete Male feine Ansprüche auf einen Teil des sec^ ften Kontinents angemeldet. Hierbei handelt es sich atm das Gebiet zwischen dtzn Breitengraden 20 und «8 westlich Greenwich. Tatsächlich hat also das chi­lenische Dekret einen gewissen I n t e r e s s e n k on- fflikt zwischen beiden Ländern hervorgerusen. Ge­rade im Gebiet zwischen dem 53. und 68. Bretten- «rad, an welchem Chile besonders interessiert tl , hat Argentinien in vielfältiger Form feine <5ou- roeränität ausgeübt und bewiesen. Es errichtete be­reits 1884 einen Leuchtturm auf der Staatemnsel, Ipäter noch andere auf nahegelegenen Inseln, schließ­lich ein Observatorium auf den südlichen Orkaden, Las seither ständig unterhalten wird. Die argenti­nische Kriegsmarine hat die Schiffbrüchigen der schwedischen Expedition Nsordenskjoeld gerettet uno »ie Mitglieder der verschollen geglaubten franzo- Tischen Cbarcoterpedition zwilchen den Eisgletswern «esucht. Schließlich aber hat Argentinien gegenüber England immer wieder feine Hohettsrechte ''der die Falklandinseln betont, als deren Ausläufer die Zone «n zu sehen ist, die Chile für sich beansvrucht. E n Wertrag zwischen den Nachbarländern Argentinien mnd Chile hat schon 1881 die Stachenmse n und die übrigen Inseln östlich von Herland Argenttmen Zuqesprochen; internationale Dokumente vo - besagen, daß die argentinische 3unsbrttion HebHm Süden des Kap Horns vom Breitengrad>6?'nach Osten bin erstrecke Im Jahr 1029 hat das argen ttinifche Außenministerium dem englischen Botsih unitoeteilt,alle Tatsachen bestätigten die legale Lage ider Argenttnischen Republik bezualich dieser Hohetts rechte, welche sich neben anderen unbestreitbaren ©Fünften, aus der Tatsache der ersten effefhoen und fstänftigen Besetzung herleiteten".

Das argentinische Autzenminlitenum bat Mtttt November 1940 der Chilo-Remerung auf >me Be- Ikanntmachung über di» Antark^szon» ü-n^Hef Än einer eingehenden Note werden alle Argumente

nimmt die argenttnische Regierung die Anregung ^IPSlmPfltflnPr ül)f llPUflWblflnl) Chiles an, durch zuständige Stellen beider Lander -Ull'i UlUHtl W | die Trennungslinie der gemeinsamen An­sprüche zu revidieren und festzusetzen.

Die Frage der Länderoerteilung am Südpol wird also noch lange hin und her beraten werden, bis ' endlich eine den geschichtlichen und geographischen Begründungen entsprechende praktische Lösung ge- 'unften werden kann. Inzwischen aber ist der Men ch,

Die Vereinigten Staaten haben jetzt mit der Be­setzung der See- und Luftstützpunkte begonnen, die ihnen England von der Mündung des Lorenz- Stromes an bis nach Südamerika einräumen mußte. Die erste Abteilung amerikanischer Soldaten ist eben auf Neufundland gelandet, der großen Insel sie ist ,'ast so groß wie ganz Süddeutschland die dem St. Lorenz-Strom vorgelagert ist. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Neufundland liegt un­mittelbar vor dem St. Lorenz-Strom, der noch im­mer die wirtschaftliche Schlagader Kanadas ist. Man kann es auch so formulieren: zwischen die englische Insel und den britischen Gliedstaat Kanada schiebt sich Neufundland, das von nun an zu dem 23er- teidigungssystem der Vereinigten Staaten gehört. Neufundland als solches hat es niemalszu etwas Richtigem gebracht". Trotz seiner Größe ist es nur von etwas mehr als einer Viertel-Million (!) Menschen bewohnt, die sich hauptsächlich mit der Fischerei beschäftigen. Außerdem spielt noch die Forstwirtschaft eine Rolle.

Neufundland wurde von dem Italiener ®io- vanni Cadoto im Dienst des englischen Königs Heinrich VII. entdeckt. Aber der Entdecker bekam von seinem Auftraggeber nur einen sehr schmalen Lohn, nach heutigem Geldwert etwa 1000 Mk., ftenn England war damals ein dünn bevölkertes Land von 3 Millionen Menschen. Man wollte auch nicht eine ferne Jnfel auf der anderen Seite des Atlantik entdecken, sondern war auf der Suche nach einerDurchfahrt" zu den Gewürz-Inseln, da damals Gewürze die Verkörperung von mensch- lichcm Luxus waren. Erst ungefähr 100 Jahre später begann, sehr zögernd, die Besiedlung von Neufund­land, das selbst keine besondere Entwicklung auf- wies, aber sehr wichtig als Stützpunkt für die Hoch­seefischerei wurde. Di? sogenannte Neufundland- Bank ist ein verhältnismäßig seichter Teil des At­lantischen Ozeans und durch ihren überaus großen Reichtum an Fischen, besonders an Kabeljaus, be« rühmt. Daraus entwickelten sich jahrhundertelange Rivalitäten zwischen englischen und franz-isischen Fischern, die erst mit einem englisch-französischen Abkommen im Jahre 1904 beigelegt wurden. Die- ses Abkommen gehörte zu dem großen englisch- französischen'"'isgleichswerk. das der von EduardVII. und Deleafsö eingeleiteten Einkreisungspolitik gegen

geworden.

Im Laufe der vergangenen hundert Jahre war Das Südpolgebiet das Ziel zahlreicher waghalsiger, «benteuerreicher Forscherfahrten. Immer mehr In- elgruppen, Festland und Eisbänke wurden entdeckt : und erhielten Namen, und durch Abwürfe von Fah­nen und Dokumenten ergriff der eine öfter andere . Staat symbolischen Besitz weiter, von tausendjähri- qem Eis bedeckter Wüsten. Aber dem internationalen Recht nach blieben diese Besitzergreifungen wertlos. Denn anläßlich der Verhandlungen über Länder-

Wem gehört der Südpol? *

Bon umerem ständigen Stn.-Benchlerstatter.

ihnen nur riesigen Schadeü bringen.

Es bleibe somit noch das Märchen von der b e» drohten Freiheit der Völker. Gayda fragt, von welcher Freiheit denn England sprechen könne, das ein Viertel des Erdballes beherrsche und sich die Herrschaft über das Mittelmeer und die an­deren Meere und Seeverbindungen anmaße. Wel­ches Beispiel der Sicherung der Freiheit der Welt lieferten denn die Vereinigten Staaten von Nord­amerika, die einen so großen Teil der Reichtümer dieser Welt, das Haupterfordernis der wirtschaft­lichen und nationalen Freiheit der Völöker, be­herrschten? Zu dieser Feststellung seien die 21chsen- mächte berechtigt, wenn sie auch nicht daran dächten, diese riesenhaften Reichtümer der USA. anzutasten. Es seien jedoch nicht bulbbare nationale und wirt­schaftliche Ungerechtigkeiten im europäischen System auszubessern. Enalanb und auch bie Vereinigten Staaten, bie ben Vertrag von Versailles wegen sei­ner Ungerechtigkeiten nicht unterzeichnet haben, hät­ten hierzu zwanzig Jahre Zeit gehabt, aber nichts getan. Der Krieg sei von England provoziert wvr-

megungen in Europa zu zerschlagen. Niemanb in Europa debrohe die Vereinigten Staaten. Welche bunkle Macht führe also bie in ben USA. gegen bie Achsenmächte gerichteten kriegerischen Strömun­gen? Welche Vorwände könnten diese Strömungen für ihre vorsätzliche Angriffslust noch ausfindig

Der Wehrmachtbericht vom Sonntag.

Berlin, 19.Fan. (DNB.) Das Oberkommando < der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein Unterseeboot versenkte jroei Damp­fer mit zusammen 8600 BRT.

In der Nacht zum 18. Zanuar richteten sich An­griffe der Luftwaffe gegen kriegswichtige Ziele in Swansea. Es entstanden mehrere Großfeuer, vor allem in den im Süden der Stadt gelegenen Hafen- und Verkehrsanlagen. Einzelne deutsche Kampfflugzeuge griffen in der gleichen Nacht mili­tärisch wichtige Ziele im Suezkaual-Gebiet und Aegypten an. Ein Kampfflugzeug belegte gestern überraschend zwei Flugplätze in Südoft- c n g 1 a n b aus geringer höhe wirkungsvoll mit Bomben und WG.-Feuer. Bombeneinschläge mitten unter einer erheblichen Anzahl zum Tanken ab­gestellter Kampfflugzeuge konnten beobachtet wer­ben. Vor der Themsemündung wurde ein Han­delsschiff mit einer Bombe am Heck getroffen.

In den ersten Nachmittagsstunden des 18. Zanuar griffen deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge unter dem Schuh de» tscher und ifalienif-her Jagö-1 fliegerverbände die Flugplätze Hal Far und

zurückkommt. , ~

Das Gebiet, für welches Chile sein Interesse an. kündigt, umfaßt bas Dellingshausen-Meer, einen ! Teil bes Webbell-Meeres, das Charcot- unb Alexan- Iberlanb bie Inseln Abelaibe unb Biscoe, Roislanb, Erebus unb bie Grahaminfeln im Sähen her Shet- lartbsinfeln. Chile begrünbet feine Ansprüche mit der These, baß ein Großteil dieser fünfzehn Ouabrat- Kilometer umfassenden Zone als natürliche, wenn «auch unterbrochene Fortsetzung der chilenischen An- Len anzusehen sei. Tatsächlich hat Scott dort über Viertausend Meter hohe Berge entdeckt. Ebenso roie (vt:uii|u/cii ia ---------

much Argentinien, bezeichnet sich auch Chile als der in der sich die USA. von Japan aus bejanben. Die B>em Südpol am nächsten gelegene Staat, Vereinigten Staaten, so sagt Knox, benoivgten Zett, mr». wie ein Blick auf die Landkarte *ifft, fo ziem- ----- .........h ***

lief) mit gleichem Recht-, denn die weitest nach dem Süden vorgeschobene chilenische Insel Diego de Ra- miirez ist nur 428 Meilen von den ShetlaNdinseln entfernt. Die Festsetzung bes 53. Breitengraftes als , östliche Grenze begründet Chile mit der Tatsache, Laß dort eine chilenische Walfischfängerei schon seit I906 ununterbrochen gearbeitet habe. Der 90. Brei- ttengrab, der die chilenischen Ansprüche nach dem Westen zu abqrenzt, verläuft in der Nähe der Insel 1 Juan Fernandez, bie zum chilenischen Hoheitsgebiet »gehört. Als weitere Begründung führt Chile in fei- mem Dekret an, daß schon der «erste chilenische Re- gierungspräfibent Bernard O'Higgins im Jahre *1913

Dem Kapitän Coghlan von her britischen Kriegs- Tnarine mitgeteilt habe, baß bie bem chilenischen Hoheitsgebiet naheliegenbe S"ftpolzone aleich,alls zu chilemschem B-sij, gehörten. Das chilenische Auhen. «Ministerium betont, baß wissenschaftliche Forschun- gen die Existenz von enormen Noblen la gern iin der Antarktts nachgewiesen hätten. .Zwar soll die Kohle von minberroertiger Art sein, jedoch ftanbelc *5 sich, um bie reichsten Lager der Welt. Auch ver- «mutet man dort große Erbölvorkommen, schließlich »glaubt man sogar Golb unb Titan fiirden zu

Neuy o rk, 19. Jan. (DNB.) Am Samstag hat sich in San Franzisko ein unerhörter Flag­ge n - Z w i s ch e n f a N vor dem deutschen Henn amagua) oer x>erpanoiungen uuec -cunuci» G e n era 1 k o n s u 1 a t zugetragen. Die deutsche Verteidigung am Nordpol wurde festgelegt, daß B e i ch sd i e n st f 1 a g g e, die aus Anlaß des rin tatsächliches Anrecht auf^.Besitz erst^bann w | w UIIUM1I8WB -------------- --------

trete, wenn das m Frage kommende Gebiet auch; ( t f ^hißl war, wurde unter dem Beifall einer bewohnt oder sonst «n einer tatsächlichen < --

Verbindung zumMutterland" stünbe. Bekanntlich sollten alle, den Südpol betreffenften Fragen vor Jahresfrist auf einer internationalen Konferenz in Bergen geregelt werden. Argenti­nien, welches als dem Südpol am nächsten gele» Sener Staat immer schon größtes Interesse fürseine

Antarktis" hegte, hatte diese Konferenz unb auch sschon eine Kommission von Fachleuten angeregt, welche das Land bei dieser Besprechung in Bergen vertreten sollte. Aber der Ausbruch des Krieges verhinderte das Zustandekommen dieser Konferenz «und so blieb das Südpolproblem weiterhin in der Schwebe. Chile ist nun der erste Staat, der seither wieder auf die Frage der territorialen Ansprüche

um ihre Verteidigung zu vervollstänftigen, unb diese Zeit könne nur England und seine Flotte geben. England aber brauche die amerikanische Hilfe, um fartbestehen zu können. Knox malte dann das Schreckgespenst von der Festsetzung der Aggressoren" in Südamerika an die Wand und bchauptete, daß Deutschlandwahr­scheinlich" dort einbringen werde,falls ihm bie Möglichkeit gegeben werde, zum Zwecke neuer Er­oberungen den Ozean zu überqueren". Man müsse, so sagt dazuPopolo di Roma", von biefem großen polittsch-parlamentarischen Manöver Kennt­nis nehmen, bas alle Aussicht habe, zu triumphie­ren. Das Blatt hält es bann für bezeichnen!), daß beide Minister bas Ableben des Versailler Diktats beklagten, jenes traurigften Unter- brückungsinstruments, bas je eine blinde Diplomatie zusammengebraut hat. Das Verlangen des Marine- minister Knox nach einer ,,Zwei-Ozean-Flotte" fei em imperialistisches Programm wie je eines.

ImGiornale b'Jtalia" zergliedert Gayda die Ziele der auf ein Eingreifen in den europäischen ------ .---- - ... -

Konflikt aeriebteten Strömung in den USA. unb. ben, um bie ihm unerwünschten revisionistischen Be­fragt, wer ber Angreifer sei. In zahlreichen groß-m sprecherischen Reben Roosevelts, Hulls unb ihrer Parteigänger seien diese Ziele Umrissen worden. Man behaupte die Notwendigkeit einer vorsorglichen Ver­teidigung der USA. gegen die Vorgeschichte Be- drohung bes nordamerikanischen Gebietes burch eine Invasion ber Achsenmächte sowie die Notwendigkeit ber Verteidigung ber Volker gegen die sogenannten